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Full text: Wir Mädchen von MÄDEA befragten Frauen in Führungspositionen beim Girls'Day 2018 im Bezirksamt Mitte / Hoppe, Birgit (Rights reserved)

Wir Mädchen von MÄDEA befragten Frauen in Führungspositionen Girls’Day 2018 beim im Bezirksamt Mitte Am 26. April 2018, dem Girls’Day, trafen wir uns um 10 Uhr bei MÄDEA und ab ging’s ins Bezirksamt Mitte. Dort warteten schon die Mädchen vom Mädchentreff TOWANDA auf uns und wir fuhren in den 7. Stock, Zimmer 720. Das Bezirksamt Mitte hatte uns zum Girls’Day eingeladen. Thema: Frauen in Führungspositionen. Das passte genau. Denn dieses Jahr arbeiten wir bei MÄDEA zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Frauen können wählen und gewählt werden. Gewählt zu werden, ist für Frauen nicht ganz so einfach. Wir haben festgestellt, dass Berlin in den 100 Jahren Wahlrecht nur eine Regierende Bürger­meisterin hatte, nämlich Louise Schroeder, und das nur stellvertretend von 1947 bis 1948. Das ist jetzt 70 Jahre her. Und in der Politik ist nur ein Drittel der Positionen von Frauen besetzt. Das muss sich ändern! Frauen in Führungspositionen! Es gibt nicht genug. Aber wie kommen Frauen in Führungspositionen? Waren sie gute Schülerinnen? Haben sie gute Ausbildungen? Haben sie besondere Eigenschaften? Sind sie besonders mutig? Sind sie Einzelkämpferinnen? Haben sie ­Unterstü­tzung? Wir hatten darüber bei MÄDEA diskutiert und unsere Fragen aufgeschrieben und waren bereit für die Interviews mit der Jugendstadträtin und der Jugendamtsleiterin. Wie sind sie geworden, was sie sind? Unsere Fragen Sarah: Was sind Ihre Aufgaben in einem Satz? Medina: Ich bin Medina und 11 Jahre alt. Was wollten Sie w ­ erden, als Sie in meinem Alter waren? Was für Schulen haben Sie besucht? Alex: Waren Sie eine gute Schülerin? Was waren Ihre Lieblingsfächer? Emiliya: Was hat Sie noch interessiert? Was war Ihr Traumberuf? Frida: Was hat Sie dazu gebracht, diesen Beruf zu wählen? Mit wie vielen Jahren wollten Sie diesen Beruf machen? Rachel: Welche Ausbildung, welches Studium haben Sie? Seit wie vielen Jahren arbeiten Sie in diesem Beruf? Wie haben Sie Ihre Führungsposition erreicht? Antoneta: Haben Sie alles alleine geschafft? Wer hat Sie unterstützt? Fragen an Dr. Sandra Obermeyer, Bezirksstadträtin, Leiterin der Abteilung Jugend, Familie und Bürgerdienste in Berlin Mitte Medina: Haben Sie sich schon immer für Politik interessiert? Sarah: Wir arbeiten bei MÄDEA zu 100 Jahre Frauenwahlrecht. Dass Frauen gewählt werden, interessiert uns ganz besonders. Frauen besetzen nur ein Drittel der Positionen in der Politik. Wie haben Sie es geschafft? Rachel: Was können Sie in Ihrer Position für Mädchen* und Frauen* tun? Sarah: Ist das Mädchen*- und Jungen*-Sternchen bei Ihnen ein Thema? Frida: Welches Ziel haben Sie aktuell? Sarah: Berlin hatte bis heute nur eine einzige Regierende Bürgermeisterin, nämlich Louise Schroeder, und das nur als Stellvertreterin. Das ist jetzt 70 Jahre her. Medina: Jetzt wollen wir endlich eine Regierende Bürgermeisterin für Berlin. Was können wir dafür tun? Fragen an Monika Goral, Jugendamtsleiterin in Berlin Mitte Medina: Wie viele Frauen und wie viele Männer arbeiten in Leitungs­po­sitionen im Bezirksamt Mitte? Sarah: Wenn mehrere sich um eine Stelle bewerben, wie fallen die Entscheidungen? Alex: Kann eine Frau mit Kopftuch hier arbeiten? Emiliya: Verdienen die Frauen genauso viel wie die Männer? Antoneta: Sind Sie mit Ihrer Arbeit zufrieden? Frida: Wenn Sie etwas ändern könnten, was würden Sie ändern? Rachel: Finden Sie, Sie werden für Ihre Arbeit entsprechend bezahlt? Sarah: Was machen Sie, wenn Sie eine Krise bewältigen müssen und schnell Entscheidungen treffen müssen? Im Zimmer 720 empfängt uns Irina Jahn vom Jugendamt Mitte. Wir bekommen leuchtend blaue T-Shirts mit dem Logo des Bezirks, frisches Obst, Süßigkeiten und Getränke. Frau Jahn hat noch das Amt für Bürgerdienste eingeladen mit der Leiterin der Einbürgerungsstelle Frau Lyssy. Schon hier geht es um Frauen und Führungspositionen. Wir lernen Cornelia Lyssy kennen, Leiterin der Einbürgerungsstelle. Eigentlich wollte sie Lehrerin werden. Aber ihr Vater war bei der Eisenbahn und mit seiner Arbeit zufrieden. Die Bahn gehörte ­früher zum Öffentlichen Dienst. Und so schlug er ihr vor, auch zum Öffentlichen Dienst zu gehen, in die Verwaltung. Dazu machte sie eine Ausbildung an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege und begann mit ihrer Arbeit im Bezirksamt. Sie erzählt uns von den Vorteilen einer Arbeit im Öffentlichen Dienst. Wenn Frauen Kinder bekommen, müssen sie keine Angst haben, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Frauen können sich in ihrem Fach weiterbilden, studieren und eine Führungs­position anstreben und erreichen. Die Führungs­position muss sich eine Frau erarbeiten. Sie muss sie wollen, sie muss sich dafür weiterbilden. Dabei hat sie ihre Familie sehr unterstützt. Aber, sagt sie, für Mädchen und Frauen ist die Streitkultur ganz wichtig. Das sind nicht die Streitereien wie „Du bist hässlich!“ Ihr wisst schon. Das bedeutet, dass verschiedene Meinungen und Argumente ausgetauscht werden. Es kommt nicht auf Friede, Freude, Eierkuchen und alle sind nett zueinander an, sondern auf die besten Ideen. Wille, Mut, Durchsetzungskraft, Weiterbildung, neues Studium, Unterstützer*innen, das hilft auf dem Weg nach oben. Was sie uns auf den Weg gibt: Vor allem Streitkultur üben. Das weit verbreitete Harmoniebedürfnis von Mädchen* kann nämlich zur Sackgasse werden. Wir lernen Daniela Appelt kennen. Sie arbeitet in der Verwaltung des Amtes für Bürgerdienste. Nach dem Schulabschluss hat sie im Bezirksamt die Ausbildung als Verwaltungs­ angestellte begonnen, in ihrem Beruf gearbeitet und sich innerhalb der Behörde weitergebildet, um in Kürze in einer höheren Position zu arbeiten. In der öffentlichen Verwaltung gibt es zurzeit viele Ausbildungsplätze und unter der Voraussetzung eines guten Ausbildungsabschlusses gute Chancen, direkt danach dort einen dauerhaften Arbeitsplatz zu bekommen. Nach so viel Input entdecken wir erstmal das Jugendamt Mitte mit dem Chaos-Spiel von Frau Jahn. Außer Puste, aber mit frischem Kopf geht es jetzt zu den Interviews. Die Frauen in Führungspositionen, Frau Dr. Obermeyer und Frau Goral, haben insgesamt eine Stunde Zeit für uns, jeweils eine halbe. Wir hatten drei Themen vorbereitet, ein gemeinsames zu Schule, Ausbildung, Interessen, Berufsziel. Außerdem für die Jugendstadträtin Fragen zu Politik, für die Jugendamtsleiterin Fragen zur Arbeitssituation im Bezirksamt. Zuerst sprechen wir mit Dr. Sandra Obermeyer. Sie kommt mit ihrem Referenten Herrn Höpfner in unser Arbeitszimmer. Ihre Aufgabe als Jugendstadträtin in einem Satz: Sie ist zuständig für Kinder, Jugendliche und Familien und dafür, dass es ihnen gut geht. Frau Dr. Obermeyer ist heute 46 Jahre alt. Sie ist Juristin, parteilos, und seit 2016 für Die LINKE in Berlin Mitte Bezirksstadträtin für Jugend, Familie und Bürgerdienste. Wir erfahren, dass Frau Dr. Obermeyer eine gute Schülerin und sehr fleißig war. Ihre Lieblingsfächer: Deutsch, Englisch, Geschichte. In Mathe und Sport war sie nicht so gut. Ihre Interessen: Lesen und Sport außerhalb der Schule. In ihrer Familie hatte niemand Abitur, niemand studiert und niemand einen Doktortitel. Ihre Grundschullehrerin sprach mit ihrer Familie, dass sie unbedingt auf das Gymnasium gehen solle. Und so ging es weiter. Ihre guten Leistungen sind immer aufgefallen und immer gab es Menschen, die an sie geglaubt und sie weiter gefördert haben, sogar noch über die Universität hinaus. Ihr erster Berufswunsch war Lehrerin, ihr wichtigstes Thema die soziale Gerechtigkeit. Das führte sie zu dem Entschluss, Jura, also Rechtswissenschaften, zu studieren. Als Juristin kann sie alles Mögliche machen und in vielen Berufen arbeiten. Auf Umwegen kam sie zur Politik. Als Juristin hat sie in der Landesverwaltung gearbeitet und für die Partei Die LINKE. Die soziale Gerechtigkeit bestimmt ihre Arbeit. Sie will, dass jede/r die Chance hat, sich so gut auszubilden, wie er/sie möchte. Mit ihren Kenntnissen und den Möglichkeiten als Juristin arbeitet sie als Bezirksstadträtin politisch an der Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen. Seit 2013 arbeitet sie als Stadträtin, zuerst im Bezirk Lichtenberg, weil sie sich getraut hat, sich zur Wahl zu stellen. Weil Frau Dr. Obermeyer ein politisches Amt ausübt, stellen wir Fragen zur Politik. Warum gibt es so wenige Frauen in der Politik? Schwierig sei die Vereinbarkeit von Kind, Familie und Politik. Die Arbeit ist sehr zeitintensiv, mindestens eine 60-Stunden-Woche mit Abend- und Wochenendterminen. Wir fragen, ob das Mädchen*-, Jungen*Sternchen ein Thema für sie ist. „Ja“, sagt sie, „die Geschlechtergrenzen sind gar nicht so klar. Jeder Mensch hat das Recht, sich individuell auszudrücken.“ Sie will, dass auch Mädchen und Jungen mit einem niedrigen sozialen Status, bei denen man gar nicht da­ran denkt, dass sie eine wichtige Position erreichen könnten, sich alles zutrauen. Sie will als persönliches Beispiel dazu ermuntern, sich alles zuzutrauen. Und dabei kann man auch ganz verschieden sein. Jede/r sollte sich so geben und kleiden und leben können, wie er/sie Lust hat, das sollte jede/r für sich entscheiden können. Unser Anliegen: Wir wollen eine Regierende Bürger­­meisterin für Berlin. Was können wir dafür tun? Ihre Antwort: „Darüber sprechen ist schon der erste Schritt. Dann Parteien aufsuchen, die auf die Besetzung dieses Amtes Einfluss nehmen können und sie informieren. Und weiter Öffentlichkeitsarbeit betreiben.“ Genau das werden wir tun! Es geht um das Wahljahr 2021. Hat sie Vorbilder? Kein durchgängiges. Politikerinnen mit standhaften, sozialen Standings. Sie bewundert Angela Merkel, die schon lange Kanzlerin ist und sich auch in schwierigen Phasen durchgesetzt hat und mit sehr schwierigen Menschen arbeiten kann und dabei nie die Fassung verliert. Auch wie Andrea Nahles ihr neues Amt als SPD-Vorsitzende verteidigt, imponiert ihr. Ihr Ziel ist: „dass ich etwas Gutes für Kinder, Jugendliche und Familien erreiche.“ Nach einer halben Stunde gehen wir in das Zimmer von Frau Goral, zuerst durch das Vorzimmer, dann sind wir in ihrem hellen Arbeitszimmer mit Blick über Berlin. Wir sitzen an dem ovalen Tisch und beginnen mit dem Interview. Monika Goral ist heute 58 Jahre alt und seit 9 Jahren die Leiterin des Jugendamtes Berlin Mitte. Ihre Aufgabe in einem Satz: „Dafür sorgen, dass der Laden läuft.“ Sie liebt ihre Arbeit. Als Schülerin, findet Frau Goral, war sie eher mittelmäßig. Ihre Lieblingsfächer waren Deutsch, Englisch und Ge­­schichte. Sie hat sehr gern gelesen. Sport mochte sie nicht so besonders, dafür heute umso mehr. Bei Mathematik war es genauso. Ihr Berufswunsch war Journalistin. Auf unsere Frage, was sie denn mit elf Jahren werden wollte, erinnert sie sich: „Ach ja, Wurst­ verkäuferin.“ Sie kommt nämlich aus einem kleinen Dorf. Und als der erste Supermarkt dort einzog, hatte er eine super Wursttheke, die sie ziemlich cool fand. Frau Goral machte die Mittlere Reife, also MSA. Dann ging sie auf das Gymnasium und machte Abitur. Sie war sozial engagiert und hat sich sehr um Kinder und Jugendliche gekümmert, vor allem um Kinder mit Behinderung. Das hat zu ihrem späteren Berufs­­­­­wunsch Soziale Arbeit geführt, was sie dann auch studiert hat. Sie ist Staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und hat fünf Jahre in ihrem Beruf gearbeitet, danach Tätigkeiten in der Verwaltung des Jugendamtes Berlin Mitte ausgeübt. Ganz besonders interessiert uns natürlich, wie Frau Goral es geschafft hat, an die Spitze des Jugendamtes zu kommen. Sie hatte den Wunsch und das Ziel, Jugendamtschefin zu wer­den. Sie wusste, dass der damalige Jugendamtschef bald in Rente gehen würde und hat einen Plan gemacht. „Man muss lernen, eine Chefin zu sein. Ja, das kann ich. Selbstbewusstsein geübt und gelernt.“ Für diese Aufgabe brauchte sie eine weitere Ausbildung an der Fachhoch­schule für Verwaltung und Rechtspflege (Verwaltungsakademie). Sie hatte den Mut und die Möglichkeit dazu. Das war vor zwölf Jahren. Denn im Öffentlichen Dienst kann man sich weiterbilden, auch wenn man älter ist. Also, sie hat sich ein Ziel gesetzt, einen Plan gemacht und ihn ausgeführt. Ob sie alles alleine geschafft hat? Die gerechte Verteilung von Familien­aufgaben in der Kinder­erziehung und im Haushalt haben ihr in ihrer Berufskarriere sehr geholfen und natürlich die Unterstützung ihrer Familie. Gab es auch Vorbilder? Zuerst ein Nein, dann ein Ja. Eine evangelische Pastorin in ihrer Schule, selbstbewusst, klug und sympathisch. Das Dorf war hauptsächlich katholisch. Da sind Frauen vom Priesteramt ausgeschlossen. Jetzt interessiert uns, ob und wie gerecht es mit der Arbeit im Jugendamt zugeht. Von den Leitungspositionen sind nur drei mit Männern besetzt, alle anderen mit Frauen, weil im Jugendamt sehr viele Frauen arbeiten. Frauen und Männer im Öffentlichen Dienst werden für ihre Arbeit gleich bezahlt. Bei den Chefs ist die Bezahlung nicht so ein Pro­blem, aber bei Frisörinnen, Verkäuferinnen, Krankenschwestern, Pflegefachkräften, Erzieherinnen … Ihr Wunsch wäre noch mehr Personal für die wichtige Arbeit im Jugendamt. Bei den Bewerbungen kommt es nicht nur auf die Ausbildung und Berufserfahrung an, auch darauf, wer sich und seine Kompetenzen gut darstellen kann, wer weiß, wie man gut rüberkommt. Deswegen ist es wichtig zu üben. Frauen mit Kopftuch können „jein“ im Jugendamt arbeiten. „Hm, ja. Und manchmal ein bisschen nein, dann, wenn es ganz wichtig ist, neutral zu sein und man überhaupt nicht sehen darf, was man für eine Meinung hat. Das erwarten wir auch. Aber sonst, ja.“ Jetzt haben wir noch eine ganz schwere Frage: „Was machen Sie in einer Krisensituation, wo Sie ganz schnell Entscheidungen treffen müssen?“ „Dann mach ich genau das Gegenteil. Jetzt ganz ruhig, einmal nachdenken, genau überlegen, ein bisschen langsamer und dann richtig.“ Unser Merksatz von Frau Goral: „Man muss lernen, eine Chefin zu sein.“ Frau Goral und Frau Dr. Obermeyer sind auch neugierig. Sie wollen wissen, wer wir sind und was wir werden wollen. Wir sind sieben Mädchen von 9 bis 13 Jahren. Die Heimat unserer Eltern liegt in Palästina, Libanon, Bulgarien, Mazedonien, Deutschland, Kamerun. Unsere Be­­rufs­­­­wünsche? Eine Politikerin, eine Agentin, eine Polizistin, eine Kinderkrankenschwester, eine Hebamme, eine Ärztin und eine Tätowiererin. Zum Schluss bekommen wir Mädchen zwei Broschüren über das Jugendamt und eine Tasche mit Geschenken vom Jugendamt Mitte. Wir machen Fotos mit den Frauen in Führungspositionen auf der Treppe im Foyer. Das war ein cooler Tag! Wir waren am Girls’Day, am 26.04.2018, im Jugendamt Mitte und haben da die Leiterin vom Amt für Bürgerdienste, die Jugendstadträtin und die Jugendamts­ leiterin getroffen. Ich habe gelernt, dass der berühmteste Mensch der Welt auch nur ein Mensch ist. Thema an diesem Tag war „Frauen in Führungspositionen“. Ich finde, dass das sehr wichtig ist, denn in fast jedem Beruf wird der Mann hervorgehoben und das soll sich verändern. Es muss sich verändern! Frauen sind ein großer Teil der Gesellschaft. Mehr als 50 Prozent! Und trotzdem werden die Frauen vernachlässigt. Rachel Cooker, 11 J. Am 26.04.2018, genauer gesagt, am Girls’Day, waren wir zusammen mit MÄDEA im Jugendamt Mitte und haben Frau Goral und Frau Dr. Obermeyer interviewt und noch eine Schnitzeljagd durchs Amt gemacht. Ich persönlich finde, dass das Interview sehr spannend war und auch die Schnitzeljagd Spaß gemacht hat und interessant war. Frida Peter, 13 J. Mir hat es gefallen, als wir geredet haben. Das Spiel hat mir auch gefallen. Ich war sehr gespannt, Frau Dr. Obermeyer und Frau Goral zu sehen. Ich habe mitbekommen, dass sehr viele Frauen im Jugendamt arbeiten. Wir haben geredet, gegessen, getrunken, und jede hat ein T-Shirt bekommen. Wir haben diskutiert und Fotos gemacht. Danach sind wir wieder zu MÄDEA gegangen. Antoneta Mihailova, 12 J. Frau Dr. Obermeyer und Frau Goral, danke dafür, dass wir Sie besuchen durften. Und dass wir bei Ihnen lernen konnten. Ich habe gelernt, dass Eine, die Wurstverkäuferin werden möchte, auch eine Chefin werden kann. Dafür muss man mutig sein und kämpfen. Emiliya Mihailova, 12 J. Es war sehr schön, weil wir eine Schnitzeljagd gemacht haben. Es war sehr wichtig für mich, zu erfahren, dass man ab 16 Jahren seinen Namen ändern kann, wenn man einen wichtigen Grund hat. Medina Rejepi, 11 J. Der Girls’Day hat mir sehr gefallen. Ich freue mich, dass wir da waren, um mit Euch zu reden. Ich habe sehr viel Spaß gehabt. Alex Rihanna Tschoumi, 9 J. Es hat mir Spaß gemacht. Ich habe viel daraus gelernt. Ich fand das Gespräch mit Frau Dr. Obermeyer und Frau Goral sehr interessant.Wir haben über Mädchen und Jungen mit Sternchen gesprochen. Frau Dr. Obermeyers Traumberuf war Lehrerin. Jetzt ist sie Jugendstadträtin von Berlin Mitte. Sie wurde sehr stark von ihrer Familie unterstützt, war aber auch sehr fleißig in der Schule und hat auch ein Abitur und ein Studium. Sarah Awad, 12 J. Impressum V.i.S.d.P.: Dr. Birgit Hoppe Vorstandsvorsitzende/Direktorin Stiftung SPI Sozialpädagogisches Institut Berlin »Walter May« Gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin Sitz: Müllerstraße 74, 13349 Berlin Herausgeberin: MÄDEA Interkulturelles Zentrum für Mädchen und junge Frauen Stiftung SPI Geschäftsbereich Lebenslagen, Vielfalt & Stadtplanung Grüntaler Straße 21 13357 Berlin Tel.: +49 30 49308966 Fax: +49 30 49308965 www.maedea.stiftung-spi.de Idee/Konzept: MÄDEA, Stiftung SPI Redaktion: Ursula Bachor Fotos: Eva Palej, Patrick Paul Palej Gestaltung: Patrick Paul Palej Alle Rechte vorbehalten Copyright by MÄDEA, Stiftung SPI ISBN 978-3-924061-73-9 Berlin 2018 MÄDEA wird gefördert durch das Bezirksamt Mitte von Berlin.
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