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Bundesrepublik Oesterreich

Full text: Handbuch des Kunstmarktes

Wien 
OESTERREICH 
Wien 
730 
VEREINE UND VERBÄNDE 
fessor, Ministerialrat a. D. Dr. jur. Friedrich 
Wieser, Verwaltungsrat. Obmann: Hof rat Dr. 
phil. Eduard Leisching. Geschäftsdirektor: 
Artur Gradmann. Sekretär: Hofrat Dr. Arpäd 
Weixlgärtner. 
Gesellschaft zur Förderung der Kunstgewerbe- 
schule des österreichischen Museums f. Kunst 
u. Industrie (1869), -I, Stubenring 5. Obmann: 
Hofrat Dr. phil. Eduard Leisching, Direktor 
des Museums für Kunst und Industrie. 
Gesellschaft zur Förderung moderner Kunst, 
-I, Schottengasse 10. (1922). Pflege und Förde 
rung unabhängiger lebendiger Kunst. Mit 
gliederzahl ca. 400. Präs.: R.-A. Dr. Emil 
Frankl. Vize-Präs.: Hofrat Prof. Dr. Hans 
Tietze. 
Gesellschaft zur Hebung und Förderung der 
Wiener Volkskunst (1921), -XVI, Lerchenfel 
der Straße 14. Obmann: R. H. Dietrich. 
„Grüne Insel“ (1900). Großmeister: Kunst 
maler Alexander Demeter Goltz, -II/l, Prater 
straße 33. 
Hansen-Klub (1877), -I, Schillerplatz 3. Leiter: 
Architekt Min.-Rat i. R. Alfred Foltz, -IV, 
Antonburggasse 4. 
„Harnach“, Vereinigung jüdischer Forscher 
(1918), Schriftsteller u. Künstler, -I, Concor- 
diaplatz 5. Vors.: Dr. Harry Toroczyner, -VIII, 
Florianigasse 51. 
„Kastalia“, Oesterreichische Gesellschaft für 
wissenschaftliche und Unterrichtskinematogra 
phie (1912), -XV, Gasgasse 8-10 (Amtshaus). 
Präsident: Direktor Josef Ekhart, -XV, Mark- 
graf-Rüdiger-Straße 2. 
Kulturbund, -VI, Linke Wienzeile 6. Fern 
sprecher 5006. 
„Kunst und Schule“ (1908), Geschäftsstelle: 
-XII/l, Tivoligasse 39 beim 2. Vors.-Stell- 
vertreter. Vors.: Prof. Josef Beyer, -III/1, 
Schwalbengasse 10. 
Künstlerbund „Hagen“ (1901), -I, Zedlitz 
gasse 6. Obmann: Bildhauer Carl Stemolak, 
-XIII/5, Freycntliurmgasse 2. 
Künstlergenossenschaft (Genossenschaft der 
bildenden Künstler Wiens), -I, Karlsplatz 5. 
Die um die Mitte des vorigen Jahrhunderts in 
Wien in bezug auf die bildende Kunst herr 
schenden, wenig erfreulichen Zustände, dräng 
ten die Künstler Anfang der Sechziger Jahre 
zur Selbsthilfe. Siccardsburg, der gemeinsam 
mit van der Nüll die Wiener Hofoper erbaut 
hat, gaben die Anregung zur Vereinigung 
der beiden damals bestehenden Künstlergesell 
schaften „Albrecht Dürer-Verein“ und „Ein 
tracht“, die mit Begeisterung an die Grün 
dung der Künstlergenossenschaft 
(Genossenschaft der bildenden 
Künstler Wiens) schritten, zu deren 
l.PräsidentenSiccardsburg gewählt wurde. Das 
Hauptverdienst aber an dem Zustandekommen 
des Künstlerhauses gebührt dem Architekten 
Friedrich Stäche. Nachdem der Bauplatz 
durch eine Schenkung Kaiser Franz Josephs 
gesichert war, wurde als Ergebnis einer Kon 
kurrenz Architekt Weber mit der Durchfüh 
rung des Baues betraut. 
Durch materielle Förderung öffentlicher und 
privater Stellen, konnte der Bau rasch in An 
griff genommen werden, so daß schon am 
1. September 1868 die erste Ausstellung im 
Künstlerhause als Ausstellung der Deutschen 
Kunstgenossenschaft zur Eröffnung kam. 
Im Jahre 1882 wurde das Künstlerhaus 
durch einen Zubau vergrößert, um der 
im gleichen Jahre mit außerordentlichem Er 
folg durchgeführten ersten internationalen 
Ausstellung genügend Raum bieten zu kön 
nen, der weiterhin eine große Zahl ähnlicher 
Veranstaltungen folgten. 
Die Künstlergenossenschaft, wie sie kurz ge 
nannt wird, ist seit ihrer im Jahre 1861 er 
folgten Gründung die größte und bedeutendste 
Künstlervereinigung Oesterreichs geblieben 
und zählt die bedeutendsten bildenden Künst 
ler des Auslandes zu ihren korrespondierenden 
Mitgliedern. 
Künstlerverband österreichischer Bildhauer 
(1906), -I, Schillerplatz 3. Obmann: Regie 
rungsrat, Prof. Josef Breitner. -I, Wollzeile 45. 
„Künstlerschau“, Bund Österreich. Künstler 
(1912), -XVIII, Scheibenbergstraße 8. Präsi 
dent: Josef Hofmann. 
Meisterbund österreichischer Photographen 
(1914), -I, Uraniastraße 2. 
Numismatische Gesellschaft (1870), -I. Augusti 
nerstraße 7. Gründungsjahr 1869. Pflege der 
Münzkunde durch gemeinsame Aktionen, Pu 
blikationen (derzeit Mitteilungen der Num. 
Ges., herausgegeben durch Direktor Dr. Alb. 
Hübl, 15. Bd.; Numismatische Zeitschrift, 
herausgegeben durch Professor Wilhelm 
Ivubitschek. 59. Band), Vorträge usw. Mit 
gliederzahl: etwa 300 ordentliche, 15 Ehren 
mitglieder (festgesetzte Höchstzahl) und 60 
korrespondierende Mitglieder. 1. Vorsitzender: 
Prof. Wilhelm Kubitschek, Wien IX, Pichler 
gasse 1, 2. Vorsitzender: Oberst Eduard R. v. 
Zambaur, Wien III. Reisnerstr. 61. Ehren- 
Vereinskassierer: Münzhändler Armin Egger, 
Wien I, Opernring 7. 
Oesterreichische Exlibris - Gesellschaft. Vor 
stand, Schriftführung, Bücherei: -I, Draht 
gasse 3 1 15, Fernsprecher 69-2-16. Angelegen 
heiten der Geldgebarung und der Jahrbücher 
ausgabe: -XV, Marialiilferstraße 176, Fern 
sprecher 32-4-17. Die Gesellschaft bezweckt 
Förderung der Exlibris-Kleinkunst und Wie 
derbelebung der Sitte, Bücher mit Exlibris zu 
zieren, sowie Hebung des Interesses zur Klein 
graphik im allgemeinen; veranstaltet regel 
mäßige Monatsversammlungen mit Vorträgen 
sowie Ausstellungen, gibt ein „Jahrbuch“ 
heraus, besitzt eine Exlibrissammlung und Ge 
sellschaftsbücherei zur Benutzung für ihre 
Mitglieder. Mitgliedsbeitrag jährlich 10 sh. 
Oesterreichische Gesellschaft für christliche 
Kunst (1908), -I, Rotenturmstraße 2. Protek 
tor: Kardinal-Erzbischof Dr. theol. Friedrich 
Gustav Piffl. Präsident: Maler Josef Reich. 
Oesterreichische Gesellschaft zur Förderung 
der Medaillenkunst und Kleinplastik (1903). 
-III/2, Gärtnergasse 18. Obmann: Hof rat 
August Loehr. 
Oesterreichische Leo-Gesellschaft. Verein zur 
Förderung von Wissenschaft und Kunst aui 
christlicher Grundlage (1891), -I, Rotenturm 
straße 2. Präsident: Kardinal - Erzbischof 
Friedrich Gustav Piffl. Stellvertreter: Mi- 
nisterialpräsident a. D. Max Hussarek, Dr. 
Richard Kralilc. Generalsekretär: Universi 
tätsprofessor Dr. theol. Theodor Innitzer. 
Oesterreichischer Heimatschutzverband (1913), 
-VIII, Auerspergstraße 1. Präsident: (vacat), 
Vizepräsident: Sektionschef Dr. jur. Adolf 
Vetter, Gcneralsekr.: Dr. phil. Karl Giannoni 
Oesterreichischer Ingenieur- und Architekten- 
Verein (1848), -I, Eschenbachgasse 9. Fern 
sprecher 733. Präsident: Sektionschef a. D. 
Ingenieur Bruno Endercs. Vizepräsidenten: 
Architekt Paul Hoppe, Ingenieur Ob.-Sen.-R. 
Wilhelm Voit. Sekretär: Ingenieur Fritz 
Willfort.
        
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