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Freistaat Bayern

Full text: Handbuch des Kunstmarktes

Speyer 
BAYERN 
Speyer 
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ARCHIVE 
Bayer. Staatsarchiv Speyer (früher Kreis- 
archiv der Pfalz).. Errichtet 1816. Vorstand: 
l)r. Albert Pfeiffer, Staatsoberarchivar. Es 
umfaßt die Archivbestände der Herrschaften, 
die vor der franz. Revolution im Gebiet der 
heutigen Pfalz bestanden, ferner Akten der 
französischen und der deutschen Verwaltung 
der Pfalz, sowie der bayerischen Behörden seit 
1816. auch hinterlegte Gemeindearchive. 
Archiv der Stadt Speyer. Vorstand: Dr. jur. 
Albert Pfeiffer, Staatsoberarchivar. — Die 
Abteilung 1 umfaßt das Archiv der Freien 
Reichsstadt Speyer mit reichen Beständen an 
Urkunden seit dem 11. Jahrh., Akten, Proto 
kollen und Rechnungen, die Abteilung II um 
faßt die Akten seit dem Ende der Reichs 
stadt. 
BIBLIOTHEKEN 
Pfälzische Landesbibliothek. Gegr. 17. 6. 1921, 
eröffnet 3. 5. 1923. Bestand: rd. 82 000 Bände, 
54 Inkunabeln, hauptsächlich der Speyerer 
Buchdruckerfamilien Drach und Hist. 30 
Handschriften. Dir.: Dr. G. Reismüller. Le 
sesaal geöffnet werktäglich 9-12, 2-8 Uhr. 
Ausleihe: Mo., Mi., Fr. 11-12, 5%-6Sbd. 
11-12 Uhr. Angeschlossen sind die Bücher 
sammlungen des Hist. Mus. d. Pf. (Hist. Ver. 
d. Pf.), des Naturwiss. Ver. d. Pf. „Polli- 
chia“. des Pfälz. Kunstvereins, des literari 
schen Vereins der Pfalz. Katalogmäßig sind 
verbunden: die Büchereien des Gymnasiums 
(frühere Stadt- u. Lyzeumsbibliothek), des 
kath. Priesterseminars u. der prot. Landes 
kirchenverwaltung. 
VEREINE UND VERBÄNDE 
Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Kunst. Ge 
schäftsführender Vorstand: Dr. ing. Herrn. 
Graf, Direktor des Pfälz. Gewerbemuseums, 
Kaiserslautern. Geschäftsleitung für Ausstel- 
lungswesen u. Vertrieb: Speyer, Gilgenstr. 16. 
Ausstellungsleiter: Karl Graf. — Die Arbeits 
gemeinschaft Pfälzer Kunst will alle mit 
künstlerischen Fragen sich beschäftigenden 
Vereine, sowie alle Freunde pfälz. Kunst 
zum Schutze und zur Sammlung alter boden 
ständiger Kunst, zur Belebung und Förde 
rung der heutigen bildenden Kunst und zum 
wirtschaftlichen Schutz der Künstler zusam 
menschließen, ohne die Arbeit der ange 
schlossenen Verbände einzuengen oder zu 
beeinflussen. Veranstaltungen von Wander 
ausstellungen in und außerhalb der Pfalz. 
In der Vereinigung sind alle pfälzischen 
Künstler eingeschlossen. Sie kennt keine 
Einzelmitglieder, sondern gilt als Spitzen 
organisation der für Kunst interessierten Ver 
bände und Kunstvereine der Pfalz. Die ein 
zelnen Verbände haben auf je 200 Mitglieder 
einen Vertretersitz in der „Arbeitsgemein 
schaft“. Die Arbeitsgemeinschaft macht es 
den ausstellenden Künstlern zur Bedingung, 
bei einem der angeschlossenen Verbände 
Mitglied zu sein. 
Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der 
Wissenschaften. Gegr. 25. 10. 1925. Präsident: 
Dr. jur. Friedrich v. Bassermann-Jordan in 
Deidesheim. Generalsekretär: Dr. Albert 
Pfeiffer, Staatsoberarchivar, Speyer. Zweck: 
Zusammenfassung und Förderung der in der 
Palz geleisteten wissenschatlichen Arbeit, 
Plege des wissenschaftlichen Vortragswesens. 
Pfälzischer Kunstverein E.V., Sitz Speyer. 
Gegr. 1867. Mitglieder: 1800. Vors.: Ober- 
regierungsrat L. Ullmann. 2. Vors.: Stud.- 
Prof. Aug. Münch. 1. Schriftf.: Staatsober 
archivar Dr. Albert Pfeiffer. 2. Schriftf.: 
Kunstmaler Karl Graf. Konservator: Fr. 
Klimm. Geschäftsleitung: Heinrich Kissel, 
Gilgenstraße 16. Zweck: Pflege der bilden 
den Kunst in der Pfalz. Alljährliche Verlosung 
von Kunstwerken im Gesamtwert von unge 
fähr 10 000 M. Verteilung von Originalgraphik 
an jedes Mitglied. Jahresbeitrag 10 M. 
Verband Pfälzischer Geschichts- und Alter 
tums-Vereine. Der Verband umfaßt alle der 
artigen Vereine in der bayerischen Pfalz und 
im Saargebiet, soweit es pfälzisch ist, den 
Heimatverein Meisenheim (Bez. Koblenz) und 
den Altertumsverein Mannheim. Er faßt die 
wissenschaftliche Arbeit der angeschlossenen 
Vereine zusammen und fördert die Museums 
arbeit der Pfalz durch den Ausbau des histo 
rischen Museums der Pfalz und der Orts 
museen. Zeitschrift: Pfälzisches Museum. 
1. Vors.: Museumsdirektor Dr. Friedrich Spra- 
ter, Speyer. 2. Vors: (Zurzeit unbesetzt). 
Schriftführer: Konservator Zink, Kaisers 
lautern. Schatzmeister: Oberarchivar Dr. Al 
bert Pfeiffer, Speyer. 
Verein historisches Museum der Pfalz (Histo 
rischer Verein der Pfalz). Entstanden 1922 
aus der Vereinigung des Historischen Ver 
eins der Pfalz (gegr. 1827) und des Verein» 
Historisches Museum der Pfalz (gegr. 1899). 
Vors.: Regierungspräsident Dr.Matheus. Stell- 
vertr. Vors.: Regierungsdirektor Stähler. Mit 
gliederzahl: etwa 4000. Zweck: Pflege der 
einheimischen Geschichte durch Erhaltung 
und Vermehrung der Sammlungen im Histo 
rischen Museum der Pfalz, durch Veröffent- 
lichungen, Veranstaltung von Vorträgen, Füh 
rungen usw. Die Bibliothek des Vereins ist 
vereinigt mit der Pfälzischen Landesbiblio 
thek. Die naturwissenschaftliche Sammlung 
des Vereins ist dem naturwissenschaftlichen 
Verein der Pfalz, Ortsgruppe Speyer, zur Ver 
waltung übergeben. Die Urkunden und Hand 
schriften des Vereins sind im Staatsarchiv 
Speyer verwahrt. 
Publ.: Zeitschrift des Vereins Histor. Museum 
der Pfalz. Schriftleiter: Staatsoberarchivar 
Dr. Pfeiffer, Speyer, und Prof. Dr. Häberle, 
Heidelberg. 
ARCHITEKTEN 
Weber, Georg, Architekt B.D.A., Marxstr. 7. 
Fernsprecher 186. 
MALER UND GRAPHIKER 
Fay. Hans, Maler und Graphiker. Kl. Pfaffen 
gasse 22. 
Graf-Rothenburg, Karl, Maler und Graphiker 
Arbeitsgem. Pf. Kst.. Speyer (Rh.), Kreuztor 
straße 6. ** 
Josse, Friedrich, Maler u. Graphiker, Lehrer 
seminar. 
Schwab, Fritz, Maler, Obere Langgasse 8. 
Spitzer, Karl Philipp. Maler und Graphiker 
(Landschaft, Figürliches und Groteske) Ar 
beitsgem. Pf. Kst., Speyer a. Rh.. Kreisver- 
suchsanst., Postscheckkonto: Ludwigshafen 
6872. — Geb. 4. August 1887 Speyer a. Rh. 
Veröffentlichungen: 1910: „Von dieser Welt“; 
Hofverlag Jos. Singer, Straßburg (vergriffen); 
1921; „Erde“; Axel-Junckerverlag Berlin W15; 
1923: „Tierkomödianten“, 12 Schattenrisse; 
Nibelungen-Verlag Speyer; 1924: „Rheinwald 
dämmerungen“, 12 Orig.-Steinzeichnungen mit 
Vorwort von R. II. Franc6; Verl. D. A. Koch, 
Speyer; 1925: „Die Posaune“, 100 Orig.-Stein- 
zeichn.; Rekl.-Verl. J. Kranzbühler & Co., 
Speyer.
        
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