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Full text: FBB eNEWS (Rights reserved) Issue 2011,3 (Rights reserved)

Das Digitale Journal für Dach- und Fassadenbegrünung FBB eNews Nachhaltiges Bauen mit Dachbegrünung .... mehr ab Seite 16 03/2011 4. FBB-Fassadenbegrünungssymposium .... mehr ab Seite 22 2 2 Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der FBB-eNews, dem Online-Journal der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB)! Wir haben heute wieder eine interessante Mischung aus aktuellen Neuigkeiten aus der Bauwerksbegrünungsbranche und Firmeninformationen zusammengestellt. Sie können durch das Journal blättern, indem Sie mit ihrer Maus an die untere Seitenspitze gehen und diese anklicken oder Sie klicken im Inhaltsverzeichnis auf das Thema, das Sie interessiert und gelangen direkt dorthin. Ebenso nutzbar ist jedoch auch die Suchfunktion der oberen Navigationsleiste – Sie geben Ihr Suchwort ein und sehen, ob es im Journal behandelt wird. Alle Ausgaben der FBB eNEWS sind auch jederzeit unter www.fbb.de einseh- und ausdruckbar. Viel Spaß beim Durchblättern und Lesen! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! Dr. Gunter Mann Präsident der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) Impressum Herausgeber: Die FBB eNEWS ist ein Service der FBB Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. Kanalstraße 2 , D - 66130 Saarbrücken , Tel.: +49 (0) 681 / 98 80 570, E-Mail: mann@fbb.de, www.fbb.de Präsident: Dr. Gunter Mann, Steuer Nr.: 70054/30015; Vereinsregister: Amtsgericht Saarbrücken VR-Nr.: 4929 Redaktion: Dr. Gunter Mann, Tel.: +49 (0) 681 / 98 80 570, E-Mail: mann@fbb.de Creation / Produktion: Elison-medien.de, Michael Elison & Alois Mangler GbR, Pfarrer-Niederhuber-Straße 11, D - 85258 Weichs Telefon: +49 (0) 8136 30 48 212, E-Mail: fbb@galabaupraxis.com, www.galabau-praxis.de Alle in der FBB eNews veröffentlichten Beiträge sind entsprechend urheberrechtlich geschützt. Eine Vervielfältigung bedarf der schriftlichen Genehmigung. Alle Rechte bleiben vorbehalten. Weitere Informationen erhalten Sie im Impressum auf unserer Webseite. 3 4 6 9 15 Neue Dachbegrünungsfilme auf „Youtube“ DIE EINKAUFSWELLE: Der Neubau des Penny-Marktes in Werne 10-jähriges Jubiläum: 10. Internationales FBB-Gründachsymposium am 09.02.2012 in Ditzingen! Panorama®: Die neue Generation Geländer von dani alu für Flachdach und Balkon 30 16 22 26 27 10 Über den Dachterrassen des Finanzgartens Hersbruck 34 37 Erfahrungen zur Pflanzenverwendung bei „Living Walls“ Leistungsfähigkeit begrünter Dächer: Nachhaltiges Bauen mit Dachbegrünung Volles Haus beim 4. Internationalen FBB-Fassadenbegrünungssymposium 2011 Entscheidungsparameter Fassadenbegrünung Nicole Pfoser Bewässerungslösungen von fassadengebundenen Begrünungssystemen Mitgliederliste FBB Veranstaltungen 4 Neue Dachbegrünungsfilme auf „Youtube“ Seit wenigen Tagen sind zwei weitere Kurzfilme zur Dachbegrünung auf youtube.de zu finden. In dem etwa vier Minuten langen Imagefilm für private Bauherren wird anschaulich und spannend der Eigenbau einer Garagenbegrünung gezeigt. Zwei Dachbegrüner werden von der Anlieferung des Optigrün-Garagenpakets bis zur Pflanzenaufbringung einen Tag lang von einem Kamerateam begleitet und demonstrieren, dass es ohne größere Probleme machbar ist, eine Garage selbst zu begrünen. Die „bewegte“ Do-it-yourself-Anleitung zeigt die einzelnen Einbauschritte und kann „kleinen“ und „großen“ Bauherren als gut verständliche Einbauanleitung dienen. Der zweite Film ist eine Computeranimation, die Aufbau und Funktionsweise des Absturzsicherungssystems Optisafe Typ „Liner“ veranschaulicht. Das nach DIN EN 795 geprüfte Absturzsicherungssystem Optisafe Typ „Liner“ verbindet mehrere Vorteile: E s ist auflastgehalten, d.h. es bekommt seine Standfestigkeit durch den Gründachaufbau und greift nicht in die Dachabdichtung bzw. Dachkonstruktion ein  Es führt das Pflegepersonal mit einem Edelstahl-Führungsseil parallel zum Dachrand. So ist sicheres Arbeiten im Gefahrenbereich ohne aufwändiges Umhängen möglich  Unter „Youtube“ und auch unter den folgenden Internetadressen können die Filme angesehen werden: Do-it-yourself Dachbegrünung für alle! Optisafe – sicheres Arbeiten auf Dächern , Dachbegrünung WEITERE INFORMATIONEN:  ww.optigruen.de w w   ww.dachbegruenungratgeber.de i Da oben wird der Natur ein Stück zurück gegeben. Mit jedem Gründach von Bauder lässt sich ein Stück verloren gegangene Natur zurückgewinnen. Gründächer werten Gebäude entscheidend auf und bieten eine Reihe ökologischer Vorteile wie Luftkühlung und Sauerstoffproduktion, Regulierung der Luftfeuchtigkeit, Staubbindung und Regenwasserspeicherung. Außerdem verlängert eine Dachbegrünung die Lebensdauer der Dachabdichtung deutlich. Bauder – für ein optimales Ergebnis im grünen Bereich. Weitere Informationen unter www.bauder.de MIT BAUDER DACHSYSTEMEN ■ DICHTEN ■ DÄMMEN ■ BEGRÜNEN 6 DIE EINKAUFSWELLE Auch wenn die deutschen Lebensmitteldiscounter auf günstige Preise setzen, legen sie bei ihren eigenen Immobilien Wert auf hohe Qualität. Und obwohl die äußere Hülle nahezu überall gleich aussieht, steckt die Qualität im Detail. Hochwertige Baustoffe und fachgerechte Ausführung sorgen für eine lange Nutzungsdauer ohne zu hohen Instandhaltungsaufwand. Ungewohnte Architektur Jüngstes Beispiel einer solchen Kombination ist der Neubau eines Penny-Marktes in Werne an der Lippe. Jedoch ist bei diesem Neubau nicht nur die Verbindung von Discounter und Back-Shop beachtenswert, sondern vor allem die Architektur. Hierfür verantwortlich zeichnet sich Bernhard Bramlage Architekten aus Düsseldorf. In unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bisherigen Discounterstandort in gewohnter Architektur entstand auf einem großzügigen Grundstück an der südlichen Stadtgrenze von Werne ein außergewöhnlicher Baukörper. Begleitet wurde die gesamte Realisierungsphase durch die Lünener RKM Gesellschaft für 7 betonelementen und Stahlgitterträgern erstellte Bauwerk konnte dank der hohen Vorfertigung in kurzer Bauzeit errichtet werden. Stahltrapezbleche bilden als Tragschale den oberen Abschluss und ermöglichten so auch die spezielle Formgebung. Natürlich realisierte man die Begrünung in dem ebenen Flachdachbereich mit den üblichen Systemen. Für die stark geneigten Dachflächen waren zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Alle Dacharbeiten wurden von dem Dachdeckerbetrieb Ewald Schütte GmbH aus Selm ausgeführt. Fachgerechter Dachaufbau Immobilenentwicklung und Projektmanagement mbH, die auch die Bauleitung übernahm. Ins Grundstück integriert Ideal in Nord-Süd-Richtung angelegt, schmiegt sich das neue Gebäude wie eine Welle in die Landschaft. Durch die Einbindung des Baukörpers in das Grundstück wird dieser ein erlebbarer Teil der vorhandenen Topografie. Eine Begrünung, die das gesamte Gebäude überspannt, unterstützt die markante Gestaltung. Das aus vorgefertigten Stahl- Als Dampfsperre kam eine Kaltselbstklebebahn mit Aluminiumeinlage zum Einsatz. Hierauf folgt die Wärmedämmschicht mit 180 mm dicken EPS-Platten in WLG 040. In den Bögen der „Dachwelle“ verfüllten die Dachhandwerker die Tiefsicken zusätzlich mit einer Perliteschüttung. Außerdem ordneten sie spezielle Schubschwellen an, die das Abrutschen der Dachbegrünung auf den „steileren“ Dachflächen verhindern soll. Die Grundlage für das nachfolgende Begrünungssystem sowie die dauerhaft funktionssichere Dachabdichtung erstellte man mit einer Polyisobutylen(PIB)Kunststoff-Dachbahn. Hierbei setzten der Planer und der Verarbeiter auf die älteste Kunststoffdachbahn der Welt: Rhepanol® der Mannheimer FDT FlachdachTechnologie GmbH & Co. KG. 8 Bewährte Eigenschaften Auf der Basis der über Jahrzehnte bewährten Rhepanol® Bahn hat der Flachdachspezialist FDT eine moderne Begrünungsbahn entwickelt. Rhepanol® hg kombiniert die positiven und bewährten Eigenschaften der Rhepanol® fk-Bahnen mit der vorgegebenen Wurzel- und Rhizomfestigkeit gemäß der FLL-Richtlinie. Ebenfalls aus dem Rohstoff PIB hergestellt, entspricht Rhepanol® hg vom Werkstoff her auch der DIN 16731. Verstärkt wird die moderne Begrünungsbahn durch eine mittige Glasvlieseinlage. Außerdem ermöglicht die Weiterentwicklung der über Jahrzehnte praxisbewährten PIB-Dachbahn die Fügung der Bahnennähte durch Heißluftschweißen. Im lose verlegten Schichtenaufbau kommt die Bahn als Abdichtung unter Auflast mit Begrünung zum Einsatz. Selbstredend beeinträchtigen Lösungen aus natürlich vorkommenden Chemikalien ihre Funktionstüchtigkeit nicht. Die von Weichmachern und halogenen Brandschutzmitteln freie Rhepanol® hg ist zudem durch ein neutrales Institut nach DIN EN ISO 14040 ff im Rahmen einer Ökobilanz zertifiziert. Zugleich ist sie hochfest gegen Perforation und verfügt neben UV- und HagelschlagBeständigkeit (nach DIN EN 13583) auch über eine Kälteflexibilität bis -60° Celsius. Kombiniertes Begrünungssystem Nach Abschluss der Dachabdichtungsarbeiten brachten Facharbeiter das Begrünungssystem der ZinCo GmbH, Unterensingen, schichtweise auf das Dach. Eine schwere Schutzmatte trennt die hochwertige Abdich- tung vom Begrünungssystem und speichert zusätzlich Feuchtigkeit und Nährstoffe. In den stärker geneigten Passagen wurde das Dränelement Floraset® FS 75 verlegt, das speziell für die Schrägdachbegrünung entwickelt wurde. In den flachen Bereichen kam Floraset® FS 50 zum Einsatz. Darauf folgt ein Filtervlies sowie die oberste Vegetationstragschicht. Auf dem ebenen Dachbereich wurden mittels Ansaatverfahren Sedum-Sprossen ausgebracht, die „Dachwelle“ begrünte man mit Hilfe von vorkultivierten Vegetationsmatten. Dynamische Verbindung Die außergewöhnliche „Einkaufswelle“ begeistert nicht nur den Ankermieter REWE, der trotz eines Märkte übergreifenden Masterplans dieser außergewöhnlichen Architektur zustimmte, sondern auch die Konsumenten. Natürlich setzt die Architektur verbunden mit der Dachbegrünung auch auf umweltrelevante Aspekte. Neben der Flächenentsiegelung und Wasserspeicherung auf dem Gründach sorgen grundstücksnahe Rigolen für die natürliche Rückführung des übrigen Niederschlags in den Ökokreislauf. Ebenso wurde der Parkplatz versickerungsfähig aufgebaut. Somit verbindet der markante Neubau am Stadtrand von Werne moderne Architektur mit Nachhaltigkeit und konsumorientiertem Warenangebot. Eine dynamische Verbindung, die zweifelsohne Schule machen könnte. WEITERE INFORMATIONEN:  www. fdt.de i 9 10-jähriges Jubiläum 10. Internationales FBB-Gründachsymposium am 09.02.2012 in Ditzingen! Mittlerweile zum 10. Mal trifft sich die Gründachbranche am 09. Februar 2012 in Ditzingen bei Stuttgart, um über den aktuellen Stand von Normen, Forschung und Praxis zu hören und zu diskutieren. Themen sind u.a. „Rhizombildende Pflanzen auf Dächern“, „Torfersatzstoffe bei Dachsubstraten“, „Obst und Gemüse vom Dach“, „Die Schweizer Norm zur Dachbegrünung“, „Versuchsreihe zur Dachbegrünung in Österreich“, „Feinstaubfilterung durch Sedum“, „Neue Stadtökologie – Konzept für grünere und leistungsfähigere Städte“. Das endgültige Programm des 10. Internationalen FBB-Gründachsymposiums 2012 ist in wenigen Wochen verfügbar. WEITERE INFORMATIONEN:  Programm i 10 Kombination Photovoltaik und Dachbegrünung Über den Dachterrassen des Finanzgartens Hersbruck Ende Juni hat die Landschaftsarchitektin Heide-Marie Eitner im Rahmen ihrer Architektentouren 2011 zum Finanzamt Hersbruck eingeladen. Für den 2009 errichteten Neubau des Finanzamtes mit 4.400 Quadratmeter Nutzfläche und 90 Büroräumen für 140 Mitarbeiter plante die Münchner Landschaftsarchitektin die Außenanlagen einschließlich der fast 1.600 Quadratmeter begrünter Dachfläche. 11 das Flachdach mit Zweifachnutzen. Hier wurden Begrünung und Photovoltaik kombiniert. Zur Planung, Ausführung und allerlei Beachtens- und Wissenswertes rund ums Dach stand Heide-Marie Eitner dem FBB-Präsidenten Dr. Gunter Mann Rede und Antwort: Welche Fläche nimmt das Dach ein? Die gesamte Dachfläche betrug 1.580 m², davon wurden 1.230 m² bepflanzt und 350 m² aus Brandschutzgründen bekiest. An Rand- und Sicherheitsstreifen, im Bereich von Aufkantungen, An- und Abschlüssen, um Dachdurchdringungen, um Kontrollschächte u. ä. wurde gewaschener Rollkies (8/16) auf dem Drainageelement verlegt. Schüttdicke: ca. 10 cm, Breite der Sicherheitsstreifen: ca. 30-50 cm. Fotos Eitner Was ist das Besondere an dem Dach? Grün und transparent präsentiert sich der Neubau, in dem sich Landschaft und Umgebung spiegeln. Spannungsvolle Innen- und Außenräume schaffen ein gutes Arbeitsklima, die ökonomische und ökologisch orientierte Bauweise setzt ein neues, grünes Zeichen für Hersbruck. Von der Dachterrasse im 2. Obergeschoss kann man Ausblicke in die Ferne genießen, dabei fällt der Blick nicht nur auf den schön gestalteten Innenhof, sondern auch auf Besonders hervorzuheben ist die realisierte Kombination von Dachbegrünung und Photovoltaikanlage. Beide ergänzen sich in vorteilhafter Weise und haben den Synergieeffekt der Erhöhung des Wirkungsgrads Photovoltaikanlage durch die Kühleffekte der Begrünung. Der Wirkungsgrad der Photovoltaik-Module verringert sich bei Temperaturen über 25°C (ca. 0,5% Leistungsverlust/°C Aufheizung). Da jedoch ein Gründach eine bedeutend geringere Oberflächentemperatur aufweist als ein nacktes oder bekiestes Dach, bleibt auch das Photovoltaikmodul über einem Gründach kühler und damit der Wirkungsgrad höher. Der Leistungsverlust eines Kiesdachs wäre gegenüber dem eines Gründachs um über 10% höher! Aus welchem Grund entschied sich der Bauherr für die Dachbegrünung? Ausschlaggebend waren neben dem angeführten Synergieeffekt in Bezug auf die Photovoltaikanlage vor allem ökologische Grün- 12 Der künstlerisch und erlebnisreich gestaltete Innenhof de: Eine Dachbegrünung stellt eine effektive Methode der Entsiegelung von Flächen dar. Bis zu 70% der jährlichen Niederschläge werden bei extensiv begrünten Dächern durch Verdunstung im natürlichen Wasserkreislauf erhalten. Damit einher geht eine deutliche Verbesserung des Kleinklimas, sowie die Reinigung der Luft durch Bindung von Staub und Luftschadstoffen. Durch die Wasserspeicherfähigkeit wirkt sich die Dachbegrünung verzögernd auf die Regenwasserspitzenabflüsse aus und puffert so starke Schwankungen im Abwassersystem ab. Aufgrund der Trennung von Abwasser und Grauwasser (Regenwasser) kann durch die Dachbegrünung ein großer Teil des sonst zu reinigenden Grauwassers eingespart werden. Wie sieht der Gründachaufbau aus? Welche Begrünungsart kam infrage? Verwendet wurde eine extensive Begrünung in mehrschichtiger Bauweise und einer SedumKräuter-Vegetation mit der folgenden Schichtenfolge: 1. S chutz- und Speichervlies Typ RMS 300 aus Recycling-Polypropylen  rän- und Wasserspeicher-Element 2. D Festkörperdränage FKD 25 3. Filtervlies Typ 105 4. E xtensivsubstrat Typ E (nach den Anforderungen der FLL-Richtlinien) 13 5. Vorkultivierte Vegetationsmatte: Sedum mit Kräuter- und Grasanteilen, u.a. mit folgender Artenzusammensetzung: Achillea millefolium, Anthemis tinctoria, Campanula rotundiflolia, Chrysanthemum leucanthemum, Dianthus carthusianorum, Dianthus deltoides, Origanum vulgare, Petrorhagia saxifraga, Potentilla argentea, Prunella vulgaris, Sanguisorba minor, Thymus serphyllum, Festuca tenuifolia, Festuca ovina vulgaris, Sedum album und spurium in Sorten, Sedum sexangulare, Sedum hispanicum, Sedum reflexum. Unmittelbar vor den Photovoltaikmodulen ist es wichtig mit niedrigwüchsigen Pflanzen (wie z. B. Sedum Arten) zu arbeiten, um eine Verschattung zu unterbinden. Eine Entfernung von größer werdenden Pflanzen, wie z.B. Gehölzsämlinge gilt es bei den regelmäßigen Pflegegängen auf der gesamten Dachfläche zu entfernen. Wie lange dauerte es um die Dachbegrünung zu realisieren? Die Begrünungsarten waren im April/Mai 2009 innerhalb von 4 Wochen abgeschlossen. Wie wurden die Themen „Wurzelschutz“ und „Windsogsicherung“ behandelt? Der Wurzelschutz wurde in der nach FLL wurzelfesten Dachabdichtung (FPO-Folienabdichtung Sarnafil Typ TG 66-20) integriert. Die Windsogsicherung und Verwehsicherheit ist durch Verklebung, mechanische Befestigung und durch Auflast der umlaufenden Kiesschüttungen, sowie durch die aufgesetzten Photovoltaikmodule sichergestellt. Wie sah die Dachentwässerung aus? Die Dachentwässerung erfolgt mit einem Druckentwässerungssystem über sieben beheizte Dachabläufe. Die begrünten Dachflächen wurden als Warmdachkonstruktion mit Sinnvolle Kombination: Photovoltaik und Dachbegrünung Dampfsperre und Gefälle-Dämmung erstellt. Die zielgerichtete und ausreichend dimensionierte Dränage erfolgte über das Drän- und Wasserspeicher-Element FKD 25 aus tiefgezogenem Recycling-Polyethylen mit Wasserspeichermulden und unterseitigem Kanalsystem. Was wurde zur Brandschutzsicherheit unternommen? Die Brandschutzsicherheit ist gewährleistet durch Verwendung nicht brennbarer Dämmung im Bereich der Brandwände und flugfeuerbeständiges Vegetationssubstrat. Nach der FLL-Dachbegrünungsrichtlinie gelten extensive Dachbegrünungen als „Harte Bedachung“. 14 Wurde eine Absturzsicherung berücksichtigt? Ja, es gehört zu den Verpflichtungen des Bauherrn bzw. Planers, ab einer Absturzhöhe von 3 Metern für Absturzsicherungen sowohl in der Bau- als auch in der Nutzungsphase zu sorgen. In diesem Fall geschieht das mit Einzelanschlagpunkten für die persönliche Schutzausrüstung. und zeitgemäßes Energiekonzept durch eine Kombination aus Photovoltaikelementen und extensiver Dachbegrünung mit einer SedumKräuter-Vegetationsmatte zu schaffen. Dieser großflächige Trockenstandort ist eine wertvolle Nische für teilweise selten gewordene Arten der Flora und Fauna. Gibt es einen Zugang zum Dach? Sowohl auf den Dachflächen des Finanzamtes Hersbruck als auch in der Ebene galt es, ein ganzheitliches und sich ergänzendes „Miteinander“ zu kreieren. Im Südwesten des Gebäudes gibt es einen Zugang über eine Treppe, ausschließlich für Wartungs- und Pflegezwecke. Wir hoffen, dass dieses Vorgehen auch bei anderen öffentlichen Vorhaben eine gewisse Vorreiterrolle einnehmen wird. Wie lautet Ihr persönliches Fazit zu diesem Objekt? Das Planungsziel war, gerade auch bei einem öffentlichen Gebäude, ein zukunftsweisendes WEITERE INFORMATIONEN:  www.h-m-eitner.de i Panorama® Die neue Generation Geländer von dani alu für Flachdach und Balkon dani alu bietet seit über 30 Jahren hochwertige Systemlösungen für Aluminiumprofile im Bereich Wandanschluss, Dachrandabschluss, Mauerabdeckung, Balkon, Parkdecks und Sicherheit am Flachdach. Vor allem die Sicherheitsgeländer der Marke Barrial® zur kollektiven Absturzsicherung von Gefahrenbereichen auf dem Flachdach haben sich in den vergangenen 10 Jahren in der Praxis bewährt und erfüllen die gesetzlichen Forderungen für Kollektivschutz bei Wartungsund Pflegearbeiten auf dem Flachdach in idealer Weise. Die Geländer der Barrial® Serie erlauben den Einsatz als Absturzsicherung am Dachrand, Lichtkuppelumwehrung, Flucht-, Wartungs- oder Gehwege. Durch diverse Fußformen können die modularen Systeme direkt an der Fassade, Attika-Innenseite oder -Oberseite, auf der Dachfläche oder als selbsttragende Variante mit Gegengewicht ohne Durchdringung der Abdichtung montiert werden. Gerade, gerundete oder geneigte Stützen (feststehend oder klappbar), alu natur oder pulverbeschichtet nach RAL – für eine edle Optik passen sich die Geländersysteme indivi- duell an architektonische Besonderheiten an. Auf Basis dieser langjährigen Erfahrung wurden die neuen Geländer der Marke Panorama® entwickelt, die mit ihrer modularen Bauweise die gleichen Vorteile und Montagevarianten bieten. Die Systeme erfüllen die höheren Anforderungen an Lastannahmen für den privat oder öffentlich genutzten Bereich. Die Einbindung der unterschiedlichen Befestigungsvarianten in das „sensible“ Abdichtungspaket wird technisch optimal gelöst. Für die (nachträgliche) Gestaltung von begehbaren Terrassenbereichen auf dem Flachdach eignet sich besonders die Auflast gehaltene Ausführung – selbsttragend und durchdringungsfrei! Durch die werkseigene Pulverbeschichtungsanlage stehen auch hier für die optische Gestaltung 250 RAL-Farben zur Auswahl. Elegante, schlichte Formen und individuelle Füllungen (Glas, Stäbe oder Lochblech) setzen optische Akzente. WEITERE INFORMATIONEN:  www.danialu.de i © FBB 16 Nachhaltiges Bauen mit Dachbegrünung Fotos Optigrün Leistungsfähigkeit begrünter Dächer 17 In dem Informationsportal www.nachhaltigesbauen.de des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sind verschiedene Erläuterungen und ein Leitfaden zum ökologischen Bauen zu finden. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) vergibt ein Zertifikat dazu, wenn bestimmte Vorgaben erfüllt worden und durch einen unabhängigen Auditor überprüft worden sind. Unter anderem spielen auch Dachbegrünungen eine Rolle, wenn es um nachhaltiges Bauen geht. Nachhaltiges Bauen Nachhaltiges Bauen heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen, damit nachfolgenden Generationen ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen werden kann. Für den Baubereich lassen sich aus diesen Dimensionen verschiedene Schutzziele ab- leiten. Dabei wird im Rahmen einer Lebenszyklusbetrachtung die Optimierung sämtlicher Einflussfaktoren über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – also von der Rohstoffgewinnung über die Errichtung bis zum Rückbau – angestrebt. Alle Lebensphasen eines Bauwerks müssen im Hinblick auf die unterschiedlichen Aspekte der Nachhaltigkeit analysiert und in ihrem Zusammenwirken optimiert werden. Ziel ist das Erreichen einer hohen Gebäudequalität mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt. Die Beurteilungs- bzw. Bewertungsmaßstäbe der Nachhaltigkeit von Gebäuden beziehen sich auf drei vorrangige Schutzziele: Ökonomie, Ökologie, Soziales und Kulturelles. Wie steht die Dachbegrünung dazu? Ökonomie Der erste Punkt, der zum Stichwort „Ökonomie“ kommt, ist oft die Frage nach der Rentabilität einer Dachbegrünung. Die bisher Ökologie, Wasserrückhalt, Architektur – drei Funktionen der Dachbegrünung der Landesmesse Stuttgart 18 durchgeführten Kosten-Nutzen-Analysen lassen sich aufgrund unterschiedlicher Ausgangssituationen zwar nicht direkt miteinander vergleichen, doch in einem Punkt sind sich alle Autoren einig – begrünte Dächer rechnen sich – früher oder später. Einige der nachfolgend angeführten Punkte betreffen direkt oder indirekt die mögliche Kosteneinsparung durch eine Begrünung. Schutz der Dachabdichtung vor Extrembeanspruchung bei Spitzentemperaturen  im Sommer und Winter und vor Wind- und Witterungseinflüssen wie Sturm, Hagel, UVStrahlung – damit verlängerte Lebensdauer der Dachabdichtung gegenüber der unbegrünten Variante. Fachleute sprechen von einer doppelt so langen Zeit ohne Reparaturen oder Komplettsanierungen. Wärmedämmleistungen im Winter und Hitzeschild im Sommer und damit ein Beitrag zur Energieeinsparung, auch wenn (noch) nicht mit Zahlen anrechenbar.  19 Gegenwart und Zukunft – Arbeitsplatz auf dem Dach Erhöhung des Wirkungsgrades von Photovoltaikanlagen bei der Kombination Photovoltaik/Dachbegrünung. Photovoltaik und Dachbegrünung schließen sich im Gegensatz zum vorgenannten Ansatz nicht aus – ganz im Gegenteil.  - Die Dachbegrünung schützt die Dachabdichtung, so dass die geplante Nutzungsdauer der Dachfläche von 20-25 Jahren ohne zwischenzeitliche Reparatur- bzw. Sanierungsarbeiten erreicht wird. -D  ie Dachbegrünung bildet die Auflast der Solarmodule, so dass Durchdringungen in die Dachabdichtung vermieden werden können. -D  ie Dachbegrünung verbessert die Leistung der Photovoltaikanlage um etwa 4-5% durch die Kühlung der Solarmodule und trägt damit zur schnellen Rentabilität des Objektes bei. Wasserrückhaltung – je nach Begrünungsart jährlich 30-99% des Niederschlags, und  20 Laufbahn auf einem extensiv begrünten Dach – Bewegung, Gemeinschaft, Natur Minderung der Spitzenabflüsse – je nach Begrünungsart bis zu 100%. Damit Entlastung der Kanalisation mit den verbundenen Einsparungspotentialen bei der Rohr- und Kanaldimensionierung, Einsparung von Regenrückhaltebecken und mögliche Gebührenminderung bei Städten mit gesplitteter Abwassersatzung. Ökologie Hier finden sich die Punkte, die ökologischen Belangen gerecht werden. Ökologische Ausgleichsflächen und ErsatzLebensräume für Tiere. Anerkannte Minderungsmaßnahme bei der Eingriffs-Ausgleichsregelung.  Je nach Begrünungsart und Vegetationsform sind dauerhafte Lebensräume mit hoher Artenvielfalt in Flora und Fauna möglich bzw. temporäre Rückzugsbiotope für Wildbienen, Schmetterlinge usw.  Ausgewählte Gründachsysteme mit ausgeglichener Ökobilanz, Produkte natürlichen  Ursprungs bzw. aus Recyclingmaterial und einem dezentralen Substratkonzept, um Transportwege zu minimieren. Soziales In diesem Themenbereich steckt vor allem das, was man unter „Lebensqualität“ versteht, die durch das Begrünen von Dächern direkt und indirekt beeinflussbar ist. Durch die Verdunstung des gespeicherten Wassers ergibt sich eine Verbesserung des Umgebungsklimas: Kühlung und Luftbefeuchtung.  Verbesserung der Luftschalldämmung aufgrund der größeren Schwingungsträgheit der Gesamtfläche und gute Schalladsorption wegen der Struktur der Vegetation.  Filterung von Luftschadstoffen und Feinstaub und Minderung von Elektro-Smog.  Verbesserung des Arbeits- und Wohnumfeldes für die Menschen, insbesondere bei einseh- bzw. begehbaren Dachbegrünungen und zusätzliche Wohn- und Nutzflächen.  21 Die Tendenz zu nutzbaren Intensivbegrünungen mit Freizeit- und Verkehrsflächen ist spürbar. Auf Kaufhäusern, Geschäften, Einkaufszentren, Hotelanlagen, Schulen, Kindertagesstätten, Parkhäuser entstehen für den Menschen nicht nur zusätzlicher „Wohnraum“ mit Spiel- und Sportplätzen, Pausen- und Rückzugsräumen, sondern vor allem Begegnungsstätten generationsübergreifend für junge und ältere Menschen. Und das Reizvolle für alle Investoren – der Baugrund für diese weiteren Nutzflächen ist kostenlos. Er wurde ja schon ebenerdig bezahlt und erfährt „oben“ eine „Zweitnutzung“. Und die Kosten der beschriebenen intensiven Dachbegrünungen sind bei weitem geringer als die Kosten eines neuen Bauplatzes – man muss sich nur die Grundstückspreise in größeren Städten vor Augen halten. Ganz davon zu schweigen, dass vor allem in Ballungszentren freie Bauplätze Mangelware sind. Fazit Begrünte Dächer vereinen eine Vielzahl an positive Wirkungen, die sich je nach den örtlichen Gegebenheiten nachweisbar rechnen können. Dachbegrünungen gehören zweifelsohne zu den Konzepten eines nachhaltigen Bauens. Für die fachgerechte Planung und Umsetzung von Dachbegrünungen gibt es Richtlinien. Es kann festgehalten werden, dass wir mit begrünten Dächern auf dem richtigen Weg sind – in Ökologie und Ökonomie. Autor: Dr. Gunter Mann Marketingleiter Optigrün international AG Präsident Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) i WEITERE INFORMATIONEN:  www. nachhaltigesbauen.de Ihr Partner für grüne Dächer 320-0 6 9 / 2 2 0 Tel. 07 022/96320-42 GmbH Fax 07 Weil wir täglich bundesweit Dächer begrünen sind wir auch Ihr richtiger Partner!  30-jährige Erfahrung  über 5 Mio. qm Dachbegrünungen  hochwertige Systemaufbauten  zuverlässig und termingerecht  funktionell und kostengünstig  Pflege und Wartung Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot. Anruf oder Fax genügt. Gründach Technik GmbH . Dammstr. 4 . 72669 Unterensingen www.gruendachtechnik.de · eMail: gdt@gruendachtechnik.de Bilder FBB 22 Voller Saal in Stuttgart – das Thema Fassadenbegrünung begeistert ! 4. Internationales FBB-Fassadenbegrünungssymposium 2011 mit vollem Haus Das 4. FBB-Symposium zur Fassadenbegrünung Ende September in Stuttgart war das bisher wohl am erfolgreichste seiner Reihe. „Die über 120 Teilnehmer haben dem 4. FBB-Symposium im Durchschnitt die gute Note 1,8 gegeben – das und die hohe Teilnehmerzahl sprechen für sich!“, so das Fazit des FBB-Präsidenten Dr. Gunter Mann von der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB), die das Symposium organisierte. Mitveranstalter waren die Verbände Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL), Bundesverband Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau e.V. (BGL) und Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. (FVHF). Insgesamt 15 Experten berichteten in vier Themenblöcken und 16 Vorträgen über verschiedene Aspekte begrünter Fassaden. Den Auftakt machte Prof. Dr. Manfred Köhler von der Hochschule Neubrandenburg und fasste aktuelle Forschungsergebnisse zur Fassadenbegrünung aus verschiedenen Ländern zusammen. Dabei griff er auf die eigene Literaturauswertung von etwa 700 Literaturzitaten und eine Sammlung von über 1200 Arbeiten zurück. Er beschrieb, dass es nachweislich im heißen Klima bioklimatisch für Stadtbewohner angenehmer ist, unter einem Blätterdach zu wandeln, als ausschließlich textile Verschattungselemente zu nutzen. Der größte finanzielle Effekt begrünter Fassaden ist in der sommerlichen Verschattung und der 23 Verdunstungskühle zu sehen. Für Chile ist an einem Modellprojekt der Wert von 35% Einsparung sommerlicher AirCon Kosten ermittelt worden. Weitere positive Wirkungen der Fassadenbegrünung beruhen darauf, dass sich Staub auf den Blättern sammelt und Feinstäube zu „nicht lungengängigen“ Teilen „verklumpen“. Diese werden dann im weiteren Jahresverlauf beim Blattfall mit dem Laub abgeführt. Das Forschungsprojekt GrünStadtKlima beschrieb Dipl. Ing. Vera Enzi vom österreichischen Verband für Bauwerksbegrünung e.V. (VfB). Erstmals wird in Österreich der Einfluss von begrünten Bauwerksoberflächen auf Klima, Wasserhaushalt und auf den Wert einer Immobilie in einem Forschungsprojekt um- fassend untersucht. Das Forschungsprojekt „GrünStadtKlima“ bringt neue Erkenntnisse und wurde Anfang 2010 vom VfB und der Universität für Bodenkultur (IBLB) ins Leben gerufen. Die Ergebnisse sollen die klimatischen und ökonomischen Argumente für begrünte Bauwerke belegen und zur Optimierung bestehender Bauweisen beitragen. Das Projekt befindet sich in der ersten von drei Phasen. Derzeit erfolgt eine detaillierte Datenerhebung. Die erhobenen Daten werden in der zweiten Phase des Projekts mit Hilfe einer Simulation auf einen virtuellen Musterstadtteil übertragen. Die virtuelle Musterstadt kann anschließend mit mehreren Klimaszenarien ausgestattet werden. Die dritte Phase des Projekts besteht in der Integration begrünter Bauweisen in raumplanerische Instrumente und För- Die Referenten auf einem Blick (stehend v.l.n.r.): Joost de Gier, Stefan Brandhorst, Prof. Dr. Manfred Köhler, Barbara König, Nicole Pfoser, Thorwald Brandwein, Prof. Mehdi Mahabadi (FLL), Gert Moegenburg, Dr. Gunter Mann (FBB-Präsident), Martin Henneberg, Manfred Krüger, Dr. Ulrike Pitha, Markus Glanz, Nils van Steenis, Vera Enzi, Arne Mehdorn 24 Erfahrungsaustausch in den Pausen derrichtlinien und wird als Planungsratgeber Strategien zur baulichen Anpassung an den Klimawandel im städtischen Raum vorschlagen.Die nächsten beiden Vorträge wurden durch die symbolische Übergabe der Arbeitsergebnisse der FBB-Projektgruppe „Fassaden-begrünung“ von Martin Bahsitta an den FBB-Präsidenten Dr. Gunter Mann eingeführt. Die beiden Referenten waren Mitglieder der Projektgruppe und große Teile der Arbeit fanden sich in ihren Vorträgen wieder. Schon länger beschäftigt sich Dipl. Ing. Nicole Pfoser, Technische Universität Darmstadt, mit einer neuen „Systematik“ der Fassadenbegrünung und damit notwendigen Entscheidungs- und Arbeitshilfen. Sie führte aus, dass das Miteinander beider Techniken der vertikalen Gebäudebegrünung nahelegt, ein Planungshilfsmittel über die konstruktiven und vegetationstechnischen 25 Entscheidungsparameter aufzustellen und damit zugleich einen Überblick zu den aktuellen Anwendungs-Systemen zu liefern. Ihre Übersichtstabelle (S.26) zeigt daher Bauweise und Anwendungsbedingungen sowie wirtschaftliche und ökologische Kriterien zu verschiedenen Typen der bodengebundenen und der fassadengebundenen Gebäudebegrünung und zu ihren Mischformen auf. Unterschieden werden bodengebundene Systeme für Selbstklimmer- und Gerüstkletterpflanzen, fassadengebundene Regalsysteme sowie fassadengebundene modulare und vollflächige Systeme als formal frei gestaltbare vertikale Flächenbegrünungen. Dazu eine Mischform aus boden- und fassadengebundener Begrünung, stellvertretend für eine Vielfalt möglicher Kombinationen. Im Anschluss überreichte Dr. Mann unter großem Beifall dem zukünftigen „Ruheständler“ Gert Moegenburg einen Blumenstrauß, um ihm für seine jahrelange Arbeit und Verbundenheit von FVHF und FBB zu danken. Gert Moegenburg von der FVHF stellte neue Muster-Leistungsverzeichnisse zur Fassadenbegrünung vor. Zielsetzung von FVHF und FBB war es dabei, die gärtnerischen und konstruktiven Kompetenzen zusammen zu fassen und damit allgemein brauchbare Texte (= exakte Beschreibung der zu erbringenden Leistungen) zu kreieren. Diese Texte sollen dem Ausschreibenden bei einer vollständigen Leistungsermittlung Unterstützung geben. Eine inhaltliche VOBAngleichung (hier: VOB/C) wurde angestrebt, weil sie ein bewährtes Bindeglied zwischen dem Auftraggeber, dem Bauherrn, dem Planer und dem Ausführenden darstellt. Die Bemessung von Kletterhilfen, deren Verankerung bzw. die Verankerung von fassadengebundenen Begrünungen sind konstruktive Aufgaben, die normativen und bauaufsichtlichen Anforderungen genügen müssen. Das Gleiche gilt für die Werkstoffauswahl der Kletterhilfen. Die gärtnerische Leistung wird damit wirkungsvoll unterstützt und erfolgreich fortgesetzt. Die Beschreibung von Teilleistungen gibt allen Beteiligten die gebotene Preissicherheit, auch für spätere Wartungs- und Unterhaltsarbeiten. Eine Premiere gab es auch beim Fassadensymposium in Stuttgart: erstmals wurde FBB-Mitgliedern die Möglichkeit angeboten, in Form von 15-Minuten-Kurzvorträgen über ihre Systemlösungen zu berichten. Die Firmen Biotekt, Vertico, Optigrün, Carl Stahl, 90 De Green, Zinco, Greenwall, Schadenberg und Sempergreen haben das Angebot wahrgenommen und den Zuschauern wurden innerhalb kürzester Zeit neun Fassadenbegrünungssysteme vorgestellt – nirgends konnte man sich schneller einen Überblick verschaffen als hier. Dipl. Ing. Dr. Ulrike Pitha von der Universität für Bodenkultur Wien, zeigte in einem Erfahrungsbericht Bewässerungslösungen von fassadengebundenen Begrünungssystemen auf. Siehe Seite 27 in dieser Ausgabe. Kurzfristig eingesprungen ist der Niederländer Nils van Steenis, der einen reich bebilderten und sehr informativen Vortrag zu seinen Erfahrungen der Pflanzenverwendungen bei “Living walls” brachte. Siehe Seite 30 in dieser Ausgabe. Wie bei allen Symposien war es Prof. Köhler vorbehalten, mit einer Weltreise von begrünten Fassaden einen schönen Abschluss der interessanten Tagung zu finden. Unterstützt wurde das FBB-Symposium auch durch FBB-Mitglieder Ecorain, Optigrün, Kuberski Verlag, Vertiko und Carl Stahl. WEITERE INFORMATIONEN:  www. fbb.de i 26 Bilder FBB Entscheidungsparameter Fassadenbegrünung 27 Bewässerungslösungen von fassadengebundenen Begrünungssystemen Licht, Wasser und Nährstoffe Bewässerungstechnik Pflanzen benötigen für ein erfolgreiches Wachstum und zufriedenstellende Vitalität Licht, Wasser und Nährstoffe. Bei klassischen Pflanzstandorten wirkt auf Pflanzen Sonnenlicht ein. Wasser wird aus Niederschlägen im Boden gesammelt und den Pflanzen zur Verfügung gestellt. Die im Boden enthaltenen Nährstoffe können von den Pflanzen aufgenommen werden. Fassadengebundene Begrünungen stellen im Vergleich dazu einen Extremstandort dar. Der Pflanzstandort rutscht von der Horizontale in die vertikale Lage, ohne jeglichen Anschluss an gewachsenem Boden. Wasser und Nährstoffe müssen daher künstlich, mit Hilfe von Technik den Pflanzen zugeführt werden. Wasser kann mittels verschiedener Methoden zur fassadengebundenen Begrünung gebracht werden. Zu unterscheiden sind hierbei Tropfbewässerungs- und Unterflurbewässerungssysteme, Hochdrucknebelanlagen, aber auch konstruktive Einleitungstechniken in Begrünungssysteme. Neben Strahlung und Niederschlag beeinflusst Wind den Wasserhaushalt von fassadengebundenen Begrünungen. Hinzu wird der Wasser- und Nährstoffbedarf durch Vegetation, Substrat/Trägermaterial und Konstruktion/ Aufbau der Begrünung gelenkt. All diese Einflüsse bewirken einen positiven oder negativen Feuchtegehalt im System. Bedarfs- und standortgerechte Bewässerungssysteme können eine für die Pflanzen optimalen Feuchtegehalt schaffen. Nährstoffe werden damit zur Pflanze gebracht und ihr zur Verfügung gestellt werden. Auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmte Bewässerungssysteme sind somit essentiell für eine vitale fassadengebundene Begrünung. Tropfbewässerungssystem Bei Tropfbewässerungssystemen wird ein Rohrsystem verlegt, das in alle Teile der zu bewässernden Begrünung reicht. Diese Zuleitungen sind als Tropfschlauch ausgebildet oder werden mit Tropfern versehen, die die Bewässerung übernehmen. Je nach Begrünungsziel und Wasserbedarf können die Tropföffnungen/Tropfer in Abständen von z.B. 20, 33 oder 50 cm gesetzt werden. Der Wasserverbrauch liegt etwa bei 2 bis 4 l/h, ist jedoch vom Fließdruck der Anschlusswasserquelle abhängig. 28 Unterflurbewässerung Bilder FBB Ähnlich arbeiten auch Unterflurbewässerungssysteme. Hierbei werden Tropfschläuche unter die Oberfläche, direkt ins Pflanzsubstrat verlegt. Das Wasser wird durch Tropfschläuche an das sie umgebende Substrat abgegeben, und somit den Pflanzen zugeführt. Wasserspeichernde Bodenhilfsstoffe im Substrat dienen als Speicherpuffer. Unterflurbewässerungen werden zurzeit noch nicht bei der Begrünung von Fassaden eingesetzt, sind jedoch eine überlegenswerte Alternative. Konstruktive Lösung Eine weitere Technik der Bewässerung ist über konstruktive Lösungen möglich. Ziel dabei ist es, Wasser konstruktiv durch Begrünungselemente mit Hilfe deren Ausformung und Anordnung (z.B. durchlässige, übereinander angeordnete Begrünungselement) vom obigen Ende der fassadengebundenen Begrünung ans untere zu bringen. Das Wasser folgt der Schwerkraft, und durchfließt somit die gesamte Begrünung. Einschränkende Faktoren dabei sind Begrünungshöhe, Pflanzensortiment, Substrat und Wassermenge. Hochdrucknebelanlage Anders als bei den bisherig beschriebenen Bewässerungssystemen, erfolgt die Bewässerung bei Hochdrucknebelanlage über einen ultrafeinen, frei schwebenden Wassernebel. Grünwand-System 29 Eine Hochdruckpumpe (Literleistung zw. 0,6 – 4,0 l / h) bringt über Hochdruckrohrleitungen Wasser mit einem Druck von 70 bar, gepresst durch feine Düsen zur Pflanze. Beim Austritt aus den Düsen passiert regelrecht eine Verdampfung des Wassers, wodurch eine Absenkung der Umgebungstemperatur stattfindet, da für den Vorgang der Verdampfung Energie benötigt wird (Verdunstungskälte). Verwendet wird hier nur Reinstwasser. Zisternenwasser, oder wiederverwendetes Wasser aus dem Bewässerungssystem muss vorher speziell gereinigt werden, da Feinstäube und Verunreinigungen zur Verstopfung der Düsen führen kann. Planungs- und Praxishinweise Aus dem Vergleich der am Markt angebotenen fassadengebundenen Begrünungssysteme und aus den Erfahrungen mit der Begrünung des Amtsgebäudes der MA48, Wien, lassen sich für Bewässerungssysteme von fassadengebundenen Begrünungssystemen folgende Punkte für Planung, Ausführung, Betrieb und Pflege ableiten: Planung, Bau, Steuerung und Wartung nur durch SpezialistInnen  Abstimmen von Bewässerungszeit/-dauer auf Standort, Bepflanzung, Substrat/Trägermaterial  Abstimmung der Bewässerungsdauer auf Füllzeit der Zuleitungsrohre und der Bewässerungskreisläufe  Winterbewässerung – selbstentleerende Bewässerungssysteme einsetzen  Bedarfsgerechte Bewässerungen – gezielter Einsatz von Bodenfeuchtesensoren  Wasserspeicherndes Substrat/Trägermaterial einsetzen, auf regelmäßiges Durchfeuchten von Substrat/Trägermaterial achten  Abstände der Tropfer und Lager der Pflanze zu Tropfer auf Wasserbedarf der Pflanze abstimmen  Kombination von Bewässerung und Düngung  Autor: Univ. Ass. Dipl.Ing. Dr. Ulrike Pitha 30 Erfahrungen zur Pflanzenverwendung bei „Living Walls“ 31 Bei der Bestimmung einer Pflanzenauswahl für „Living Walls“ sind die Faktoren wie Licht, Wasser, Substrat/Boden, Luftzirkulation und Standort zu beachten. Licht Licht ist äußerst wichtig bei der Auswahl der Pflanzen und des erstrebten Vegetationsbildes. Wasser Wasser ist die Basis für alle Pflanzen. Für eine gute Entwicklung der Pflanzen ist es wichtig, dass sie die richtige Menge Wasser bekommen. Substrat/Boden Ein gutes Substrat bzw. einen guten Boden definiert man danach, dass er auch bei völliger Wassersättigung das für das Pflanzenwachstum ausreichende Luftporenvolumen aufweist. Ausreichend Luft beugt einer Pflanzenvergiftung vor, da Pflanzenwurzeln selbst auch giftige Gase ausstoßen. Diese müssen entweichen können, da sie sich sonst unmittelbar auf das Wachstum und Wohlbefinden der Pflanzung auswirken. Luftzirkulation Luftzirkulation bewegt die Pflanzen und sorgt für eine gute Entwicklung der oberirdischen Pflanzenteile. Standort Der Standort bestimmt ebenfalls die Auswahl der Bepflanzung. Nicht zu vergessen sind die Faktoren der Umgebung. Zu nennen sind hierbei z.B. Windzirkulation zwischen hohen Gebäuden, Schatten von umstehenden Gebäuden oder hohen Bäumen. Solche Faktoren können negative Auswirkungen auf die Besonnung, die Windbelastung, die Reflektion von Sonnenlicht und die Belastung durch Regen haben. Pflanzenkonzept In einer „Living Wall“ kann man mit unterschiedlichen Pflanzen arbeiten: Stauden, Gräser, Kräuter, Kletter- und Rankpflanzen, Sträucher und kleinere Bäume. Man kann sowohl immer grün bleibende Pflanzen, als auch mit Pflanzen, die eine Winterpause machen, verwenden. Man muss sich im Klaren darüber sein, dass Pflanzen, wenn es nicht friert, auch Wasser benötigen. Es gibt gute Resultate mit Pflanzen, die bei unterschiedlichen Bedingungen wachsen können. Auch mit Pionierpflanzen haben wir gute Erfahrungen gemacht. Beispiele von geeigneten Pflanzen für „Living walls“ Gräser Carex morrowii Carex pendula Luzula nivea Pennisetum (diverse Sorten) Stipa (diverse Sorten) Molinia (diverse Sorten) Carex oshimensis „Evergold“ Hakonechloa macra „Aureola“ 32 Farne Blechnum capense Blechnum spicant Polystichum setiferum Cyrtomium falcatum Dryopteris filix-mas/ femina Polystichum setiferum „Divisilobum“ Phyllitis scolopendrium Polypodium vulgare Kräuter Lavendula (diverse Sorten) Rosmarinus (diverse Sorten) Salvia officinalis Thymus carnosus Thymus citriodorus „Aureus“ Calamintha Gypsohphila (diverse Sorten) Mentha (diverse Sorten) Sträucher/ Gehölze Berberis thunbergii (diverse Sorten) Berberis verruculosa Prunus laurocerasus „Mount Vernon“ Viburnum davidii Fatsia japonica Ceanothus (diverse Sorten) (s.li.) Pittosprorum tenuifolium Hedera colchica „Poeticus“ Lapegeria rosea Lonicera nitida “Elegant” Perowskia atriplicifolia Cotoneaster dammerii Betula nana Syringa vulgaris Nothofagus antartica Hippophae rhamnoides Euonymus alatus Betula (diverse Sorten) Robinia pseudoacacia (diverse Sorten) Salix Purpurea „Nana“ Salix repens Sambucus nigra „Black Lake“ Pinus mugo (diverse Sorten) Buddleja alternifolia Elaeagnus (diverse Sorten) Iles crenata (diverse Sorten) 33 Vinca major Bergenia cordifolia „Purpurea“ Acaena „Kupferteppich“ Ophiopogon planiscapus „Nigrescens“ Ophiopogon japonica Liriope muscari Mentha pulegium Euphorbia myrsinites o.d. Iberis semp. “Snowflakes” Gaura lindheimeri “Whirling Butterflies” Calamintha Polyonum bistorta „Superbum“ Geranium macrorrhizum Nepeta (diverse Sorten) Stauden Heuchera x brizoides „Coral Cloud“ Heuchera „Palace Purple“ Brunnera macrophylla „Niger“ Alchemilla mollis Liriope muscari Autor: Nils Steenis, Fa. Schadenberg Combi Groen, Hem (Niederlande) Systemlösung SolarGrünDach Systemlösung Fassadengarten Die Dachbegrünung … • erhöht Photovoltaikleistung • schützt die Dachabdichtung • dämmt und kühlt • • • • • w w w.optigruen.de Optisch elegantes Erscheinungsbild Aufwertung der Immobilie Extrem witterungsbeständig Einfacher Einbau und schnelle Montage Für Innen- und Außenbegrünungen geeignet w w w.fassadenbegruenung.info Optigrün international AG Am Birkenstock 19 72505 Krauchenwies Telefon +49 (0) 7576 / 772-0 E-Mail info@optigruen.de FBB_eNews_AZ_210x149_final.indd 1 31.05.11 11:09 Mitgliederliste FBB NAME PLZ ORT Webseite 6 fürs Grün GmbH 90 De Green GmbH A & W GmbH Ackermann Alpha Industrial GmbH & Co.KG alwitra Flachdachsysteme GmbH & Co arti-grün fritz hämmerle Atka Kunststoffverarbeitung GmbH ATL Begrünungs GmbH Bauder GmbH & Co Benkert Dachbegrünung GmbH & Co.KG Bohlen, Rainer Biotope City, Stiftung Brandwein, Fassadenbegrünungen Bußmann & Feckler Rechtsanwälte 66130 AT-3033 48329 70567 50672 Saarbrücken Hochstrass Havixbeck Stuttgart Köln www.6-fuers-gruen.de www.90degreen.com www.aundw-online.de n.v. www.alpha-industrial.com 54296 Trier www.alwitra.de 71254 49393 50226 70499 Ditzingen Lohne Frechen Stuttgart www.haemmerle-gruendach.de www.atka.de www.ATL-Begruenung.de www.bauder.de 97486 Königsberg www.benkert-dachbegruenung.de 49549 NL-1016 53894 50996 Ladbergen Amsterdam Mechernich Köln n.v. www.biotope-city.net www.biotekt.de www.bussmann-feckler.de Corthum Erdenwerke Forst-Humus GmbH 76359 Marxzell-Pfaffenrot www.corthum.de Dachgarten Baubegrünung GmbH Dani Alu Deutsche Foamglas GmbH DIADEM APP Dachgarten GmbH Dörken GmbH & Co.KG 71063 63776 40699 85049 58313 Sindelfingen Mömbris Erkrath Ingolstadt Herdecke www.dachgarten-gmbh.de www.danialu.de www.foamglas.de www.grundach.com www.doerken.de Eco Rain International GmbH & Co.KG 65510 Hünstetten www.ecorain.eu Ehlert, Jan 13189 Berlin n.v. Elison-medien.de 85258 Michael Elison & Alois Mangler GbR Weichs www.galabaupraxis.com Eurosafe Solutions GmbH 56070 Koblenz www.eurosafesolutions.de FDT Flachdach Technologie GmbH + Co.KG 68199 Mannheim www.fdt.de 10785 Berlin www.fvhf.de 65368 50126 Geisenheim am Rhein www.fbg.fh-wiesbaden.de/roth-kleyer Bergheim www.flordepot.de Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. 64295 Darmstadt www.fbr.de Gartenbau + Dachbegrünung Garten Gestaltung Gröne Gründach Siebert GmbH GDT Gründach-Technik GmbH Gegen Absturz 40223 49413 93471 72669 08527 Düsseldorf Dinklage Arnbruck Unterensingen Plauen www.bueltermann-gartenbau.de www.groene-dinklage.de www.gruendach-siebert.de www.gruendachtechnik.de www.gegen-absturz.de FVHF Fachverband Baustoffe u. Bauteile Fachhochschule Wiesbaden FlorDepot International GmbH 35 NAME PLZ ORT Webseite Götz, Reiner JOINATURE Vertriebszentrale Süd 70197 Stuttgart www.joinature-sued.de Green Roof Service LLC Greenwall USA F-34000 Forest Hill, MD 21050 Montpellier www.greenroofservice.com www.greenwall.fr Grünes Dach Dachbegrünung u. Teichbau 41751 Viersen-Dülken www.gruenes-dach.de Die Grünmanufaktur GmbH Haderstorfer GmbH Hämmerle Begrünungen GmbH Helix Pflanzensysteme GmbH Helmdach GmbH Gartenbau Hofstetter Mühle Icopal GmbH ILD Deutschland GmbH 99428 84030 71254 70806 83374 88633 59368 63768 Nohra Ergolding Ditzingen Kornwestheim Traunwalchen Heiligenberg-Steigen Werne Hösbach www.gruenmanufaktur.de www.haderstorfer.de www.gruenesdach.de www.helix-pflanzensysteme.de n.v. www.bambuswald.de www.icopal.de www.ild-group.com Institut für Agrar-und Stadtökologische Projekte an der HU zu Berlin 10115 Berlin www.iasp.asp-berlin.de ISATIS Montana ISOLA AS Jakob GmbH Jakob Leonhards Söhne GmbH & Co. Prof. Dr. Manfred Köhler Köthner, Ben 72574 N-3945 73760 42327 17033 45149 Bad-Urach-Hengen Porsgrunn Ostfildern Wuppertal Neubrandenburg Essen www.isatis.de www.isola.com www.jakob-inoxline.de www.leonhards.de www.hs-nb.de n.v. Kramer, Sven Der Dachbegrüner und Gärtner 65606 Villmar www.kramer-dachbegruenung.de Planungsbüro Bernd W. Krupka Verlag Dieter A. Kuberski GmbH 31812 70178 Bad Pyrmont Stuttgart www.gruendachexperte-krupka.de www.verlagsmarketing.de Landco Ltd. GR-4341 Nea Philadelphia www.prasinistegi.gr Landeshauptstadt Stuttgart Garten-, Friedhofs- und Forstamt 70192 Stuttgart www.stuttgart.de Christian Lang GmbH Jo Leinen Europa Büro Liebherr-Werk Biberach GmbH Liepelt, Philipp Prof. Dr. H.-J. Liesecke 79238 66119 88400 10247 30419 Ehrenkirchen Saarbrücken Biberach Berlin Hannover www.top.gruen.de n.v. www.liebherr.com n.v. www.igg.uni-hannover.de Link Substrat Produktion u. Handel GmbH 70825 Korntal www.linkbaustoffe.de Garten Moser GmbH & Co. KG 72762 Reutlingen www.garten-moser.de Mobilane GmbH 46446 Emmerich www.mobilane.eu Natur für Dach und Garten 46286 Dorsten n.v. Klaus Naundorf Begrünungstechnik 48455 Bad Bentheim www.naundorf-gruendach.de Dr. Thomas Nehls 10967 Berlin n.v. Mitgliederliste FBB NAME PLZ ORT Webseite Niedersächsische Rasenkulturen, NIRA GmbH & Co. KG 27243 Groß Ippener www.xeroflor.de Dr. Ursel Oberschelp 59368 Werne n.v. Optigrün International AG 72505 Krauchenwies www.optigruen.de Paletta Dachbegrünungsservice 59425 Unna www.dachbegruenungsservice.de Pfoser, Nicole Phoenix Dichtungstechnik GmbH Plangarten ProNatur Reichlmeier Metallprofile GmbH Ruoff GmbH Scapescout GmbH Schadenberg Combi Groen B.V. Schnabl Louis Schweizerische Fachvereinigung Sinopartner Technologie AG Sika Deutschland GmbH Skyland USA, LLC Sommer - Eisele & Co. GmbH Stadt Ditzingen Svejkovsky, Jan Carl Stahl GmbH Tephra-Flora GmbH Steinmetz, Eberhard UMV GmbH Vegetationssysteme VEDAG GmbH VEDAG Shanghai Limited = DeWeiDa Trade Co., Ltd. Veit Katrin Verband für Bauwerksbegrünung (VFB) Vertiko GmbH VTS Koop Schiefer GmbH & Co. Thüringen KG Vulkatec-Riebensahm GmbH Fritz Wassmann Atelier für Ökologie u. Gartengestaltung Winkelhorst-Dach GbR Zeobon GmbH Urbanes Grün und Bauwerksbegrünung ZinCo GmbH Zwirner Dachbegrünungen 64285 21079 26123 72555 80935 72631 73773 NL-1607 40470 CH-3661 75015 70439 PA 19311 71263 71254 CZ-16900 73079 56626 42111 77933 96050 n.v. www.pdt-group.com www.plangarten.de www.PRONATUR.com www.monsunrinne.de www.ruoff-dachbegruenung.de www.scapescout.de www.schadenberg.nl www.hs-pr.de www.sfg-gruen.ch www.4moresun.com www.sika.de www.rooflite.us www.sommer-eisele.de www.ditzingen.de n.v. www.carlstahl-architektur.com www.tephra-flora.com n.v. www.umv-gmbh.de www.vedag.de 16727 Darmstadt Hamburg Oldenburg Metzingen München Aichtal Aichwald MV HEM Düsseldorf Uetendorf Bretten Stuttgart Avondale Weil der Stadt Ditzingen Prag Süßen Andernach Wuppertal Lahr Bamberg Shanghai P.R. China VCR Velten n.v. A-1045 Wien www.gruendach.at 79199 Kirchzarten www.vertiko-gmbh.de 07330 Probstzella www.vts-unterloquitz.de 56630 Kretz-Andernach www.vulkatec.de CH-3032 Hinterkappelen n.v. 48151 53604 Münster Bad Honnef www.winkelhorst-dach.de www.zeobon.com 10115 Berlin n.v. 72669 45470 Unterensingen Mülheim a.d. Ruhr www.zinco.de www.holgerzwirner.de 200063 www.vedag.com Veranstaltungen 37 Termin Ort Veranstaltung Infos 02.11.2011 Berlin Das begrünte Umkehrdach www.umkehrdach-seminare.de 03.11.2011 Hamburg Das begrünte Umkehrdach www.umkehrdach-seminare.de 15.11.2011 Wien Dachgarten- und Deckenbegrünung von Bauwerken www.astandis.at 10.10.04.11.2011 Wien Ausstellung „Biotop City die Stadt als Natur“ www.biotope-city.net 08.11.2011 Bonn Fachseminar Regenwasser 2011 www.fachseminar-regenwasser.de 09.11.2011 Düsseldorf Fachseminar Regenwasser 2011 www.fachseminar-regenwasser.de 10.11.2011 Dortmund Fachseminar Regenwasser 2011 www.fachseminar-regenwasser.de P R E M I U M - Q UA L I TÄT DELTA® schützt Werte. Spart Energie. Schafft Komfort. DELTA®-TERRAXX Verlegefreundliche Schutz- und Dränschicht Die 2-Schichten-Bahn DELTA®-TERRAXX bildet eine hochbelastbare Schutz- und Dränschicht, auf der die Trag- und Bettungsschichten sowie der befahrbare Oberbelag aufgebracht werden können. Die Bahn übernimmt die Funktion einer Schutz-, Filter- und Sickerschicht und sorgt für eine schnelle Ableitung des Niederschlagwassers, das in den Aufbau eingesickert ist. Dörken GmbH & Co. KG · Wetterstraße 58 · 58313 Herdecke · Tel.: 0 23 30/63-0 · Fax: 0 23 30/63-355 · bvf@doerken.de · www.doerken.de Ein Unternehmen der Dörken-Gruppe TERRAXX_210x149.indd 1 06.04.2011 10:07:11 Uhr Das digitale Journal für den Garten- und Landschaftsbauer Aktuell ! Fachartikel und Produktneuheiten mit Links zu weiterführenden Informationen bringen Sie auf den neuesten Stand. Praxisnah ! Lassen Sie sich von interessanten Anwenderberichten und moderner Technik inspirieren. Modern ! Große Schrift, große Bilder und einfach zu blättern. Das erleichtert Ihnen das Lesen auf jedem Monitor. Jetzt die aktuellen eJournale lesen! www.galabau-praxis.de/eJournal
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