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Full text: Durch die Märkische Schweiz

Durch die Märkische Schweiz. 
Ein Ständlein fern vom Heerweg kaum, 
Vom Seliienenätrang und seiner Hast 
Lädt, friedlich wie ein schöner Traum, 
Ein stilles Thal zu trauter Rast. 
R. Fuchs. 
1%, J| och nicht zu lange ist es her, dass bei Plaudereien über 
WJ&M landschaftliche Schönheiten die Mark Brandenburg 
mit den alten, billigen Witzen von der „Reichsstreu- 
sandbüchse mit ihren bei starkem Winde in der 
f£, Luft herum wirbelnden Rittergütern“ unti ähnlichen 
geistvollen Gedankenblitzen kurzerhand abgethan wurde und 
so unveidienter Missachtung anheimliel. Dank der fleissig 
arbeitenden Touristenvereine ist nun allmählig eine Wandlung 
zum Bessern eingetreten und gewinnt durch die zunehmenden 
Ausflüge auf dem Stahlrade noch täglich mehr an Ausbreitung. 
Immerhin begegnen wir auch in den Kreisen der radfahrenden 
Wanderfreunde, bei lebhafter Schilderung einer märkischen 
Landschaftsidylle, noch manchem spöttischen Achselzucken 
und zweideutigen Lächeln; für solche Leute existiren eben nur 
der Rhein, die Schweiz, Oberitalien oder die Riviera. 
Gewiss, jene Gebiete sind schön, auch für den gedanken 
los Dahinziehenden, es werden abffr für den gemütvollen 
Wanderer andere Gegenden auch ihren Reiz haben, wenn er 
sie veiständnisvoll betrachtet, und so fragen wir: „Wozu 
in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ 
Jeder nicht nur kilometerschaffende Radler wird einem 
brandenburgischen Erdenfleckchen gern einen hohen land 
schaftlichen Reiz zuerkennen und zwar dem an Wäldern und
        
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