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Full text: Durch die Märkische Schweiz

wird links in die Weinbergstrasse eingebogen und gegenüber 
dem Gymnasium das Rad unter Obhut gelassen, denn hier 
beginnt der nur kurze, ungefähr zehn Minuten in Anspruch 
nehmende bequeme Aufstieg zum Ruinenberg. Am Weitesten 
in das Oderthal vorspringend, gewährt die Höhe einen 
köstlichen Ausblick auf die Oderniederung mit ihren endlosen 
grünen Flächen in duftiger Frische. Vor uns aber sehen 
wir die malerisch in der Tiefe gruppirte Stadt und über 
deren Dächer und Türme hinüber in die im Sonnenglanz 
flimmernde Ferne. 
Die Ruine ist künstlich aus der einen Hälfte von 
Mauerfragmenten errichtet, welche man 1820 bei einer Aus 
grabung auffand und als die Seitenwand eines altgermanischen 
Freya-Tempels betrachtete, damit gleich den Kamen der 
Stadt sanctionirend. Die andere Mauerhälfte blieb stehen 
und erhielt eine Tafel mit der Geschichte der Auffindung des 
heidnischen Heiligtums. 
Durch den Alt-Kietz rollen wir kurze Zeit darauf auf der 
Falkenberger Chaussee am Akazienberg vorüber, dann 
zwischen einigen Ziegeleien hindurch, kreuzen den Zugang zum 
Ruinenberg;.
        
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