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Full text: Zum Lausitzer Grenzwall (Muskau) (Public Domain)

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BurgruineZossen. 
sehe Standes- 
herrsehaft 
verwaltete. 
Da geschicht 
liche Denk 
mäler nur wenige im Orte sind und Kirche Zossen, 
grosse gewerbliche Anlagen ganz fehlen, ist unser Aufenthalt im 
Nottestädtclien nicht von langer Dauer und bald ist durch 
den Kiez die Baruther Chaussee erreicht, die nun am 
Sporen berg und seinen (iipsbriiehen vorüber, zwischen 
prächtigen Seen — von denen besonders das rechts herüber 
blinkende, mächtige Wünsdorfer-Becken in seiner grünen 
dörfer* und heidnische Kultstätten angelegt waren, deren 
Slavische Bewohner den von der Havelniederung andrängen 
den Sachsen erfolgreichen und zähen Widerstand leisteten. 
Ob nun die Eroberer, die sich doch meist in dem ge 
wonnenen Gelände festsetzten, so unhaushälterisch und un 
besonnen den Wald ausrodeten oder ob die mächtigen Eichen- 
und Buchengründe verwüstenden Feuersbrünsten zum Opfer 
fielen — wer kann das heut entscheiden? 
So haben wir in flotter Fahrt das Hochplateau des Tel 
tow überschritten und am Schlosse von Gross-Machnow vor 
über rollen wir in das rührige Städtchen Zossen hinein, von 
dessen fester, jetzt zur malerischen Ruine gewordenen Burg 
das Geschlecht 
derer von Tor- 
gaw seine aus 
gedehnte 
Niederlausitzi- 
Vergl. Ausflug XIV, ,,Im Teltow“.
	        
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