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Full text: In's Mecklenburg'sche (Müritz-See.) (Public Domain)

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seinem Schloss und den roten Ziegeldächern herüber, dann 
war’s geschafft, die ehrwürdige, grauviolettschimmernde 
Granitmauer der in der märki 
schen Geschichte und Sage 
lebenden und webenden Stadt 
nahm uns auf, und in „Behrendts 
Hotel“ in der Friedrich Wil 
helmstrasse fanden wir behag 
liche Unterkunft, um uns zu 
weiteren Unternehmungen zu 
stärken. 
Durch Markgraf Johann 
erhielt Gransee 1262 Stadtrechte 
und trat damit aus dem grossen, 
allgemeinen Dunkel heraus. 
Von nun an steigerte sich ihre 
Bedeutung mehr und mehr, 
ja wuchs fast über die Kraft 
der Bürger hinaus. Diese 
dominierende Stellung wusste 
sich Gransee bis zum Ausbruch 
des dreissigjährigen Krieges zu 
bewahren, als aber die Schweden 
kamen und sengten und plün 
derten, nach ihnen die Pest her 
einbrach und die Stadt ent 
völkerte,in denfolgendenZeiten 
zahlreiche verheerende Feuersbrünste in Gransee wüteten, da 
war’s mit der Bedeutung, der Macht des Ortes vorbei. 
Nicht so mit der Lebenskraft. Ist Gransee auch nicht 
mehr zu dem einst besessnen Einfluss gelangt, so hat es sich 
doch ein gewisses Ansehen zu sichern gewusst und präsentiert 
sich uns als wohlhabendes interessantes Landstädtchen. In 
dem Hauptverkehrswege, der Friedrich Wilhelmstrasse, 
welche Gransee von Ost nach West durchzieht, besichtigten 
wir eine Zeugin der historischen Vergangenheit der Stadt, 
o* 
Gransee. St. Marien.
	        
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