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Full text: In die Ost-Priegnitz (Public Domain)

— 26 — 
schwedischen Führern Stalhandske und King umgangen war 
und sie nun von Heiligengrabe aus zwischen zwei Feuer 
genommen wurden. Da war ihr Schicksal besiegelt: 
„Und die Kaiserlichen kämpften heldenmütig, löwen 
grimmig; 
Doch umsonst war all’ ihr Mühen um des Sieges 
blut’gen Lorbeer 
Vor der Uebermaeht des Feindes. Die sich opfernden 
Schwadronen, 
Von dem wirkungsreichen Feuer aus den ledernen 
Kanonen 
Torsten.sons fast aufgerieben, wurden endlich auch 
geworfen.“ 
In der Nacht zogen sie über Pritzwalk nach Werben 
ab. Die Pappel, von der Bauer aus die Schlacht leitete, 
steht noch am Siechenhaus. 
Und wieder floss an den Thoren der Stadt Blut, als 
vierzig Jahre später die bei Fehrbellin geschlagenen Schweden 
sich den Eingang trotz der tapfer abwehrenden Bürger 
erzwangen und am Tage darauf von den heranrückenden 
Brandenburgern wieder hinausgeworfen wurden, dass sie 
schleunigst über Freienstein Fersengeld geben mussten:
	        
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