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Full text: Nachbarn (Rights reserved) Issue2019,6 (Rights reserved)

Nachbarn Eine Hochschule macht Dampf Wir in der Flughafenregion 06 2019 2 IN UNSERER REGION | AUF EIN WORT Liebe Nachbarinnen und Nachbarn! Nachbarn 06/2019 Die Metropolregion, die uns umgibt, ist von einer äußerst vielseitigen Wissenschaftsund Forschungslandschaft geprägt. Über 60 Hochschulen sowie mehrere hundert öffentliche und private Forschungseinrichtungen fördern Innovationen und Gründungen und tragen damit prägend zum Aufschwung einer ganzen Region bei. Ein Treiber dieser Entwicklung aus dem näheren Flughafenumfeld ist die Tech­ nische Hochschule Wildau, die angeführt von ihrer engagierten Präsidentin mit einem ganz speziellen Ort der Forschung und Lehre überregional ausstrahlt. Was hier so besonders ist, lesen Sie in unserer Titelgeschichte. Feierlich eingeweiht wurde auch die neue Rettungswache des Landkreises Dahme-Spreewald am BER. Die hochmoderne Wache ist ab sofort für Schönefeld und deren umliegende Gemeinden, die in 15 Minuten zu erreichen sind, zuständig und bedeutet für uns einen weiteren Schritt in Richtung Inbetriebnahme des BER. Dort haben wir, wie Sie wissen, unlängst mit der Aufteilung der Fluggesellschaften an ihre Standorte begonnen. Die räumliche Verteilung knapp eineinhalb Jahre vor der Eröffnung im Oktober 2020 stellt die Grundlage aller Partner für die konkreten Vorbereitungen auf den Flugbetreib am BER dar. Spatenstiche, Richtfeste und Einzüge: Neue Wohnquartiere entstehen in der Flughafen­ region im Eiltempo. Lesen Sie in dieser Aus­ gabe wie sich Alexander Vogel als ein smarter Wärmeversorger unserer Region mit seinem Unternehmen auf diese Dynamik einstellt. Richtfest gefeiert wurde übrigens vor kurzem auch im Amazon-­Logistikzentrum in Kiekebusch. In der riesigen Logistikhalle mit 34.000 Quadratmetern werden ab Herbst Pakete aus ganz Europa ankommen. Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen, Ihr Engelbert Lütke Daldrup IN UNSERER REGION | POLITIK 3 Susanne Rieckhof 1 Herzlichen Glückwunsch zur Ernennung als Vizelandrätin von Dahme-Spreewald, Frau Rieckhof. Was sind die dringendsten Themen, die Sie in Ihrer neuen Position angehen wollen? Als Erste Beigeordnete wartet ein breites Spektrum an Herausforderungen auf mich. Viele dieser Themen sind mir nicht neu, da ich bereits seit 2017 das Dezernat für kommunale Angelegenheiten, inneren Dienstbetrieb und Schulverwaltung des Landkreises Dahme-Spreewald leite. Zunächst gilt es nach der Kommunalwahl die Neubildung des Kreistags konstruktiv zu begleiten. Nur wenn hier mehrheits­ fähige Fraktionsbildungen erfolgen, ist eine solide Basis geschaffen, um die Entscheidungen auf den Weg zu bringen, die wir als Verwaltung dem Kreistag vorlegen. Unter anderem wollen wir unser neues Kreisentwicklungskonzept LDS 2030+ als zukunftsweisenden Leitfaden zur künftigen Entwicklung unserer Region gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen erarbeiten. Daneben haben wir uns mit dem kürzlich verabschiedeten Doppelhaushalt 2019/20 ein Rekord­ investitionsprogramm auferlegt: Bis Ende kommenden Jahres werden wir eine Summe von insgesamt 106 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur des Landkreises stecken. Wir bauen beispielsweise ein neues Jobcenter in Königs Wusterhausen, ein weiteres Gymnasium in Schönefeld und zehn neue Rettungs­ wachen. 2 In Ihr jetziges Aufgabengebiet gehört nun auch die Verantwortung des Bauordnungs­ amtes, das sich mit den Genehmigungen rund um den BER auseinandersetzt. Gab es bereits Austausch mit dem zuständigen Dezernat und freuen Sie sich auf diese Herausforderung? Zur Zeit leitet der Landrat das Bauordnungsamt kommissarisch, eine abschließende Zuordnung auch dieses Amtes erfolgt erst nach der derzeit ausgeschriebenen Besetzung der weiteren Beigeordnetenstelle in unserem Hause. Ich stehe den mit dem BER und dem Norden unseres Kreises verbundenen Heraus­ forderungen als Vizelandrätin positiv gegenüber. Wir werden als Kreisverwaltung alles daran setzen, zwischen den Interessengruppen auszugleichen und unseren Teil zur Lösung der „Wachstumsschmerzen“ in der Flughafenregion beizutragen – sei es als Straßenverkehrsamt oder Bauordnungsbehörde. Es gilt, Neuansiedlungen und Verkehr im Umfeld des zu eröffnenden BER klug zu steuern. 3 Die heterogene Akteurskulisse der Flughafenregion sowie das wirtschaftliche Nord-Süd-Gefälle des Landkreises machen die neue Aufgabe sicherlich besonders und spannend zugleich. Kann Ihnen dabei Ihre Ausbildung als Juristin und auch Mediatorin bei der oftmals schwierigen Konsensfindung zugute kommen? Durchaus. Die Interessenlagen zwischen dem boomenden Berlin-nahen LDS-Gebiet mit stark steigenden Bedarfen an Straßen, Zügen, Wohnungen, Kitas und Schulen und dem ländlichen Raum im Süden sind mitunter durchaus unterschiedlich. Neben dem Aufzeigen klarer Regeln, die uns Gesetz und Rechtsprechung bei der Vielzahl an gegenläufigen Lösungsan­ sätzen immer vorgeben, gilt es auch stets meditativ mit viel Fingerspitzengefühl zwischen den divergierenden Interessen in Bürgerschaft und Politik zu vermitteln. Interview CF „Bis Ende kommenden Jahres werden wir eine Summe von insgesamt 106 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur des Landkreises stecken.“ Susanne Rieckhof, Vize-Landrätin Landkreis Dahme-Spreewald Nachbarn 06/2019 von der Gesellschaft, von der Gemeinschaft erhalten habe“ – das höre ich immer wieder. Liebe Leserin, lieber Leser ANZEIGE Mitte Mai fand im Roten Rathaus in Berlin die 12. Freiwilligenbörse statt – mehr als hundert Einrichtungen, die mit Ehrenamtlichen arbeiten, zeigten ein weites Spektrum der Möglichkeiten, die sich für jemanden ergeben, der oder die sich ehrenamtlich engagieren möchte. Berlin als Großstadt hat es da vielleicht leichter als „das Land“ – aber auch da gibt es viele Möglichkeiten. „Ich möchte etwas von dem zurückgeben, was ich Was mir auch klarer geworden ist: es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Demokratie und ehrenamtlichem Engagement. Nicht nur, wenn man sich in politischen Parteien engagiert, sondern immer da, wo Bürgerinnen und Bürger sich für andere, für die Gemeinschaft, für das Gemeinwohl einsetzen, da wird ein Stück Demokratie verwirklicht. Allein unter „Seelsorge“ fanden sich viele Einrichtungen (die Johanniter und Malteser, die AIDS-Hilfe, die Diakonie und Caritas, die Mobilitätshilfe für Ältere, die Telefonseelsorge, Besuchsdienste…) – als Flughafenseelsorgerinnen und Flughafenseelsorger waren wir nicht allein. Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (u.a. für Bürgerschaftliches Engagement zuständig) brachte es auf den Punkt: „Diese Börse gibt mir Mut für das Zusammenleben in der Stadt“. Die Freiwilligenbörse findet sich unter „­ berliner-freiwilligenboerse.de“ im Internet. Vielleicht ist ja auch „etwas für Sie“ dabei? – vielleicht sogar die FlughafenSeelsorge … Ihr Wolfgang Felber Die FlughafenSeelsorge Berlin / Brandenburg bietet wieder eine Ausbildung an – zwischen Ende August und Mitte Dezember 2019 wird der fünfte Jahrgang ausgebildet. Bei Interesse schreiben Sie uns an info@flughafenseeelsorge-berlin.de Mehr Informationen auf facebook unter „Flughafenseelsorge Berlin“ und auf twitter unter @fhsberlin Impressum Herausgeber: Flughafen Berlin Verantwortlicher Redakteur der Brandenburg GmbH ELRO Verlagsgesellschaft mbH: in Kooperation mit Manfred Tadra ELRO Verlagsgesellschaft mbH Telefon (033764) 463102 Eichenallee 8, m.tadra@elro-verlag.de 15711 Königs Wusterhausen Telefon (03375) 24250 / Verantwortlich für Anzeigen: www.elro-verlag.de Jörg Kobs Telefon (0175) 167 43 38 Auflagenzahl: 65.000 j.kobs@elro-verlag.de Verteilgebiet: Flughafenregion Redaktion: Christian Franzke (CF) – Berlin-Brandenburg verantwortlich, Donate Altenburger (DA), Nancy Biebach (NB), Nicole Chefredaktion (V.i.S.d.P.): Bittger (NBi), Wolfgang Felber (WF), Hannes Stefan Hönemann Clemens Glade (CG), Annika Telefon (030) 6091-70100 Hennebach (AH), Dr. Kai Johannsen (KJ), Jörg Kobs (JK), Oliver Kossler Ressortleiter Verlagsthemen: (OKS), Rosemarie Meichsner (RM), Vesa Elbe Ismeta Mustafic-Hasific (IMH), Sabine Röhm (SR), Simon Miller (SM), Gestaltung und Realisation: Manfred Tadra (MT), Ralf Wagner Oliver Otto (RW), Redaktion (red) Bildquellen: Günter Wicker (S. 1, 2, 4, 5, 8, 9, 12, 13, 14), Karsten Holtmann (S. 6), Thomas Kierok (S. 7), Manfred Tadra (S. 9), Annika Bauer (S. 9), Nicole Bittger (S. 10, 11), Oberstufenzentrum Landkreis Dahme-Spreewald (S. 16), Humboldt Gymnasium Eichwalde (S. 20), Christian Franzke (S. 20) Nachbarn 06/2019 5 Energie für die Flughafenregion Alexander Vogel und die Wärmelösung M anchmal muss sich Alexander Vogel schon zwicken, wenn er einen Blick aus seinem Bürofenster wirft und sieht, wie schnell der neue Ortsteil von Schönefeld wächst. „Es passiert hier in der Region gerade sehr viel. So eine Dynamik habe ich bisher noch nirgendwo anders gesehen“, meint Vogel, dessen Büro direkt im Schönefelder Rathaus liegt, von wo aus er sich als Geschäftsführer der e.distherm jetzt und in den nächsten Jahren um die Wärmeversorgung der wachsenden Region kümmern will. Energieexperte aus Sachsen Nach dem Studium Energieverfahrenstechnik an der Freiberger Bergakademie zog es den gebürtigen Sachsen zunächst nach Leipzig an das Institut für Energetik, wo der Fokus seiner Arbeit vor allem auf der Umsetzung erneuerbarer Energien lag. Einige Jahre später reifte jedoch der Wunsch, mal auf die Kundenseite zu wechseln und so ging es für den heute 41-Jährigen zum Kompetenz Center Gastechnik der E.ON Ruhrgas nach Essen mit anschließenden Stationen im E.ON-­ Konzern. Anfang 2016 wechselte er schließlich von Rhein & Ruhr zurück in den Osten zur e.distherm, einer Tochtergesellschaft der E.dis-Gruppe, und verantwortet dort seitdem als Geschäftsführer die Technik- und Vertriebssparte. „Unsere Hauptaufgabe besteht vor allem darin, eine sichere und umweltfreundliche Wärmeversorgung für unsere Kunden sicherzustellen. Dabei reicht unser Betreuungsgebiet vom Spreewald bis nach Rügen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Metropolenregion Berlin-­Brandenburg.“ An Arbeit mangelt es dem Energielieferanten dabei nicht: „Wir sind vor allem auf Wärme- und Kälte­versorgung spezialisiert. Dazu betreiben wir sowohl große, als auch kleine Blockheiz­ kraftwerke in Kombination mit verschiedenen erneuerbarer Energien. Unsere Kunden kommen mehrheitlich aus Wohnungswirtschaft, Krankenhäusern und dem Hotelsektor. Auch der Bestandsflughafen in Schönefeld sowie der künftige Hauptstadtflughafen BER werden von der E.dis-Gruppe energetisch versorgt.“ Quartierslösungen und Start-Up-Pitch Seit Beginn der Energiewende setzen verschiedene Energieversorger, so auch die E.dis, gezielt auf dezentrale Energiekonzepte, sogenannte nachhaltige Quartierslösungen. Dabei wird Wärme und Kälte direkt vor Ort erzeugt, wodurch die Energiekosten sinken. „Wir merken, dass unsere Kunden zunehmend Energielösungen aus einer Hand haben wollen. Das reicht von Kälte über Wärme und Breitband bis hin zur Ladesäuleninfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Dabei müssen die Säulen noch nicht einmal zwingend schon gebaut werden, aber die Infrastruktur sollte bereits im Vorfeld mitbedacht werden – also E-Mobility-Readiness sozusagen.“ Um den Kunden auch weiterhin moderne und flexible Lösungen anbieten zu können, scheuen Vogel und seine Mitstreiter auch nicht den Blick über den Tellerrand. Erst kürzlich nahmen er und seine Kollegen aus verschiedenen euro­päischen E.ON-Konzerneinheiten an einem Start-­ Up-Pitch in San Francisco teil. „Das war überaus spannend. Wir haben uns dort 20 Gründerunter­nehmen angeschaut, deren Kompetenz wir eventuell in unsere Fernwärmstruktur einbringen können. Dabei ging es vor allem um künstliche Intelligenz und Wettervorhersagen.“ CF „Wir sind vor allem auf Wärmeund Kälteversorgung spezialisiert.“ Dr. Alexander Vogel, Geschäftsführer e.distherm Nachbarn 06/2019 6 STANDORTENTWICKLUNG Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen FBB entwickelt und pflegt die Natur in der Flughafenregion E s ist so groß wie 2.000 Fußballfelder: Das Flughafengelände des BER erstreckt sich auf einer Fläche von knapp 1.500 Hektar im Norden des Landkreises Dahme-Spreewald. Seit 2006 entstanden hier u.a. eine neue Landebahn, ein riesiges Terminalgebäude sowie Rollwege und Abstellpositionen für Flugzeuge. Natürlich sieht die Landschaft an dieser Stelle nicht mehr so aus wie zuvor, Auswirkungen auf die Natur sind also unvermeidbar. Die Flughafengesellschaft sorgt daher schon seit vielen Jahren dafür, diese Auswirkungen auf die Natur an anderer Stelle in der Flughafenregion auszugleichen. Die vielen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen reichen von Baum- und Heckenpflanzungen über die Neupflanzung und Umgestaltung von Wäldern und das Anlegen von Gewässern bis hin zur Überprüfung und Pflege der neu geschaffenen Lebensräume für Flora und Fauna. Entstanden sind so zahlreiche anspruchsvoll angelegte und gepflegte Guts­ parks und Parkanlagen sowie ökologisch aufgewertete Landschaften an Stellen, an denen vorher Rieselfelder oder schlichte Niederungen zu finden waren. Auf diese Weise wurden in der Flughafenregion mannigfaltige und hochwertige Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen, die zudem zum Wandern, Entdecken und Nachbarn 06/2019 Erholen einladen. Die vielen Maßnahmen legen sich bereits heute wie ein „grünes Band“ rings um den BER und sind zusätzlich in der Zülow­ niederung zwischen Rangsdorf und Mittenwalde zu finden. Um daraus auch einen nachhaltigen Erfolg zu machen, übernimmt die FBB GmbH für einen Zeitraum von 25 Jahren die Verantwortung für deren optimale Entwicklung. In den kommenden Monaten wird Nachbarn verschiedene einzelne Maßnahmen vorstellen und zeigen, was es in der Flughafenregion zu entdecken gibt. OKS Die Fischtreppe am Rangsdorfer See wurde im Rahmen der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen von der FBB angelegt. Sie ersetzt ein Wehr, das einst ein unüberwindbares Hindernis für wandernde Fischarten darstellte. Heute ermöglicht die Fischtreppe verschiedenen Fischarten die Wanderung vom Rangsdorfer See in die angrenzenden Gewässer. SCHALLSCHUTZ 7 Schallschutztag am 13. Juni 2019 Individuelle Beratung D ie Flughafengesellschaft lädt alle Flughafen­ anwohner auch in diesem Jahr zum Schallschutz­ tag ein. Das Schallschutzteam der FBB steht am Donnerstag, 13. Juni, gemeinsam mit verschiedenen Baufirmen als Ansprechpartner für individuelle Gespräche und Beratungen zur Verfügung. Knapp anderthalb Jahre vor der Inbetriebnahme des BER ­können alle Gäste hilfreiche Tipps und Hinweise zur Umsetzung von Schallschutz an ihren Häusern erhalten. Zudem gibt es verschiedene Fachvorträge zum Schallschutz­ programm und aktuellen Themen. Schallschutzchef Ralf Wagner: „Wir wollen den Anwohnern auch dieses Jahr die Möglichkeit geben, sich mit ihren individuellen Fragen an uns zu wenden. Und wir möchten unsere Anwohner davon überzeugen, dass sie den Schallschutz noch vor Inbetriebnahme des BER umsetzen.“ OKS Beratung im Schallschutzhaus Seit 2016 lädt die FBB jährlich zu den Schallschutztagen ein. Mehr als 1.000 Gäste haben sich dabei bereits über das Schallschutzprogramm und die im Schallschutzhaus dargestellten Schallschutzmaßnahmen informiert. Fachvorträge: 14.00 Uhr: Informationen zum Schallschutzprogramm BER u. a. zu aktuellen Gerichtsurteilen 16.00 Uhr: Informationen zu Fluglärm und Flugrouten u. a. zu Fluglärmmessungen und -berechnungen 18.00 Uhr: Informationen zum Schallschutzprogramm BER u. a. zum Hausbau in den Schutzgebieten Schallschutzprogramm Neue Gerichtsurteile bringen Rechtssicherheit A m 9. April 2019 sprach das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) einmal mehr Urteile zum Schallschutz. Vier verschiedene Klagen gegen das Schallschutzprogramm BER wurden vom OVG abgelehnt und damit die bisherige Vorgehensweise der FBB bestätigt. Konkret bestätigte das OVG, dass für Wohnund Schlafräume, für die es keine Baugenehmigung gibt, auch kein Anspruch auf Schallschutz besteht. Dies gilt gemäß OVG ebenso, wenn die in den Räumen verbauten Fenster zu klein sind und die vorgegebene Belichtungsfläche somit nicht eingehalten wird. Weiterhin urteilte das OVG, dass bei einem Wohnzimmer mit Kamin kein Anspruch auf einen Lüfter besteht. Zudem wurden vom OVG noch einmal die von der FBB vorgesehenen Wanddämmungen von innen bestätigt und entschieden, dass zur Ermittlung der Schallschutzmaßnahmen entscheidend ist, welche Raumnutzung durch die FBB bei der Bestandsaufnahme vorgefunden wird. Raumnutzungsänderungen, die nach der Bestandsaufnahme stattfinden, sind somit nicht zu berücksichtigen. Die FBB wird im Rahmen des Schallschutztages am 13. Juni über die aktuellen Gerichtsurteile und deren Folgen informieren. OKS Nachbarn 06/2019 8 IN UNSERER REGION Effektiv Leben retten Größte und modernste Rettungswache des Landkreises am BER übergeben A m 2. Mai wurde am künftigen Hauptstadtflughafen BER im Rahmen einer symbolischen Schlüsselübergabe eine neue Rettungswache in Betrieb genommen. Landrat Stephan Loge begrüßte die Inbetriebnahme: „Das ist die größte Rettungswache, die der Landkreis je geplant und gebaut hat und in Betrieb nimmt. Die Rettungswache entstand nach einem Gutachten aus dem Jahr 2015, nach den Direktiven des Landes für einen Sanitätsflughafen, der dieser Flughafen auch sein wird.“ Hochmoderne Wache Das zweigeschossige Gebäude umfasst 1.000 Quadratmeter mit fünf Garagen u.a. für einen Rettungstransportwagen, einen Infektionstransportwagen und für ein Fahrzeug des leitenden Notarztes. Dazu kommen die sozialen Einrichtungen, wie eine voll ausgestattete Küche, Duschen und Ruheräume, für die hier im Schichtdienst tätigen Mitarbeiter. Damit ist die Wache nicht nur für Einsätze im Landkreis zuständig, sondern auch bestens ausgerüstet für Einsätze auf dem zukünftigen Flughafen BER. Der Landkreis ist verpflichtet, an 95 Prozent aller Einsatzorte an öffentlichen Straßen innerhalb Nachbarn 06/2019 von 15 Minuten mit den Rettungs­kräften vor Ort zu sein. Das bedeute auch, dass künftig noch zehn neue Rettungswachen gebaut, saniert oder umstrukturiert werden müssen, erklärte Landrat Loge vor Ort. schon jetzt mit der Rettungswache in den Regelbetrieb zu gehen. Wir übergeben heute den Schlüssel und freuen uns, dass die Johanniter-Unfall-Hilfe ­(Regionalverband Südbrandenburg) ab heute hier tätig ist.“ Johanniter ab sofort tätig Auch Schönefelds Bürgermeister Dr. Udo Haase bedankte sich dafür, dass es gelungen sei, hier drei Millionen Euro zu investieren und für die Bürger eine Rettungswache zu haben. „Hier zeigt sich wieder einmal beispielhaft wie Flughafengemeinde und Landkreis zusammenarbeiten“, so der Bürgermeister. Für Andreas Berger-Winkler vom Regionalvorstand Johanniter-­UnfallHilfe e. V. ist diese neue, hochmoderne Rettungswache direkt auf dem Flughafengelände ein attraktiver Anreiz, um Fachkräfte hierher zu holen und zu binden. MT Das Personal für diese neue Rettungswache wird durch die Hilfsorganisation Johanniter-­ Unfall-Hilfe (Regionalverband Südbrandenburg) bereitgestellt, die auch im Landkreis für die Rettungsdienstversorgung zuständig ist. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Manfred Bobke-von Camen betonte, wie wichtig die Inbetriebnahme der neuen Rettungswache sei: „Um die hohe Qualität der Notfallversorgung auch am späteren BER mit über 35 Millionen Passagieren sicherzustellen, ist es wichtig und richtig IN UNSERER REGION 9 Internationale Gäste in Wildau Delegation aus Kambodscha interessierte sich für Entwicklung des Landkreises W illkommen im Landkreis Dahme-­ Spreewald“ hieß es am 16. Mai im Wildauer Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Das „Willkommen“ galt einer Gruppe hochrangiger Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus dem Königreich Kambodscha. Sie waren Teil einer Delegation, die vom 12. bis 16. Mai an Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Kambodscha teilnahmen. Die Gäste wollten an diesem Tag wissen, wie sich der Landkreis Dahme-Spreewald entwickelt. Wirtschaftliche Entwicklung aufgezeigt Wirtschaftsförderer Gerhard Janßen begrüßte die Gäste und gab einen Überblick über den Landkreis, den Technologie- und Wirtschaftsstandort Wildau und deren wirtschaftliche und touristische Bedeutung in der Hauptstadtregion. Dabei erläuterte er die Bedeutung der Flug­ hafen­region im Norden des Landkreises und die der Spreewaldregion im Süden. Als wirtschaft­ liche Schwerpunkte erläuterte Gerhard Janßen den Gästen die Branchen Luftfahrt, Logistik, Ernährungswirtschaft und Tourismus. Er gab eine Übersicht über die Beschäftigungssituation mit einer Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent und dem Problem des Fachkräftemangels. In diesem Zusammenhang machte er auch die Bedeutung der Flughafenregion um den BER für die wirt­schaftliche Entwicklung im Landkreis deutlich. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Ausführungen war der Aufbau und die Struktur der Wirtschafts­ fördergesellschaft (WFG) des Landkreises. Hier spielten die Themen Beitrag der WFG zur Standortentwicklung, die Existenzgründerbe­ ratung und die Berufsorientierung den Schwerpunkt. Und genau dieser Themenkomplex war scheinbar für die Gäste von besonderer Bedeutung. Sie wollten genau wissen, wie die Wirt­ schaftsförderung funktioniert, wie und durch wen sie finanziert wird, wer wem rechenschaftspflichtig ist. Großes Interesse brachten die Teilnehmer auch dem Thema „Existenzgründung“ entgegen. Hier wollten sie wissen, wie die Wirtschafts­ Für unsere Region – Tag der Nachbarn 2019 Umlandarbeit der Flughafengeselleschaft auf Nachbarschaftstour förderung Existenzgründer unterstützt, fachlich und finanziell. Dynamik der Metropolnähe Landrat Stephan Loge macht auf die überdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung im Norden des Landkreises und die durch Landwirtschaft und Tourismus geprägte südliche Region aufmerksam. Es gehe darum, die Dynamik der Metropolnähe in die ländlichen Regionen zu transferieren. Einer der Schwerpunkte für den Landkreis sei die Entwicklung der sozialen Infrastruktur. Und nochmals auf die Fragen der Gäste eingehend: „Wirtschaftsförderung ist eine freiwillige Aufgabe der Kommunalpolitik. Aber es ist eine ganz wichtige Aufgabe. Die Wirtschaftsförderung ist das Bindeglied zwischen Wirtschaft, Kommunal- und Landespolitik.“ Im Anschluss besuchte die Delegation den Forschungsbereich PYCO des Fraunhofer IAP. MT A m 24. Mai zum Tag der Nachbarn begrüßte die FBB zwei neue Koopera­ tionspartner und zeichnete ein Sonderprojekt aus. Neben der Grundschule aus Groß Machnow freuten sich auch die Kita Ritterschlag aus Schulzendorf sowie Ajax Eichwalde über den Besuch des Nachbarn aus Schönefeld. red Nachbarn 06/2019 10 NAH & FERN 48 Stunden Island Street Food, Architektur und Naturspektakel K aum ein anderes Land bietet auf so kleinem Raum eine so große Vielfalt an Natur-Highlights, wie Island. Und da man schon innerhalb kürzester Zeit von Berlin aus in die isländische Hauptstadt Reykjavík gelangt, entschlossen wir uns spontan zu einem Kurztrip. Wir steigen nachmittags in Berlin Tegel in das Flugzeug von Icelandair ein und landen bereits dreieinhalb Stunden später im arktischen Land. Kurz noch den SUV an der Mietwagenverleih­ station abgeholt und schon geht es zum Checkin ins Apartment. Wenig später stärken wir uns mit einer Lammsuppe und Crêpes bei Icelandic Street Food für die Nacht, denn heute gehen wir auf Nordlichterjagd. Gegen 20.00 Uhr brechen wir gewappnet mit Thermoskannen, Stativ und Kamera auf, um am Leuchtturm Grótta auf der Halbinsel Seltjarnarnes auf die Polarlichter zu warten. Das Wetter ist auf unserer Seite und zeigt einen sternenklaren Himmel. Noch als wir uns gerade darüber austauschen, dass unsere Karten gut zu stehen scheinen, sehen wir einen leichten grünen Schleier in der pechschwarzen Nacht. Ein zweiter Blick und wir sind uns sicher: das sind Nordlichter. Leider sind sie nur schwach, aber immerhin besser als Nichts. Als sie kurze Zeit später verschwinden und sich der Himmel mit Wolken bedeckt, kehren wir zur Unterkunft zurück und sagen gute Nacht. Immerhin wartet morgen ein volles Programm auf uns. Früh am Morgen klingelt der Wecker. Das Aufstehen fällt uns nicht schwer, ganz im Gegenteil. Die Vorfreude auf das, was heute ansteht ist riesig: wir werden den Golden Circle abfahren und einige der imposantesten Naturspektakel Islands besuchen. Nachbarn 06/2019 Nach einem schnellen Frühstück sitzen wir auch schon im Auto. Bevor wir Reykjavik verlassen, wollen wir uns noch DAS Wahrzeichen der isländischen Hauptstadt anschauen, die Kirche „Hallgrímskirkja“. Diese fällt durch ihre hellen Basaltsäulen schon aus der Ferne auf und ist architektonisch im wahrsten Sinne des Wortes „herausstechend“. Nach gut einer dreiviertel Stunde Autofahrt durch die scheinbar endlose Landschaft Islands, kommen wir am Nationalpark Þingvellir an. Ein historischer Ort, denn hier wurde das welterste Parlament gegründet. Auch geologisch kommt man ins Staunen, denn hier driften die eurasische und amerikanische tektonische Platte auseinander. Das hat im Laufe der Jahrhunderte zu einem beeindruckenden Grabenbruch geführt. NAH & FERN 11 Vom Nationalpark fahren wir weiter zu dem wohl bekanntesten Geysir, dem Strokkur. Er bricht alle 4 bis 10 Minuten aus. Wir beobachten eine große Blase, welche sich an der Oberfläche bildet und schon schießt eine riesige Fontäne Wasser in die Luft. Kaum hat man realisiert, was gerade passiert, fällt das Wasser auch schon wieder zurück in den kleinen See und alles scheint wieder ruhig. Irre. Neben dem Strokkur gibt es hier viele weitere heiße Quellen, die von türkis bis zu milchig blau schimmern. Im Infocenter gegenüber befindet sich ein Bistro. Perfekt um kurz Halt zu machen, ein Sandwich und einen Kaffee zu genießen und sich so für den Nachmittag zu stärken. Vorbei an Islandpferden führt uns die Straße weiter zum tobenden Wasserfall „Gullfoss“. Er begrüßt uns nicht nur mit reißenden Wassermassen, sondern auch mit heftigem Wind. Wir werden vom Sprühregen gebadet und haben Schwierigkeiten diese beeindruckende Kulisse überhaupt richtig zu sehen. So ziehen wir uns schnell zum Auto zurück und achen uns auf den Weg zum letzten Stopp des Golden Circles: dem Kerið Krater See. Die Mischung aus roten sowie schwarzem Gestein und dem leuchtend blauen See ist einfach magisch. Wir lassen uns die Zeit einmal um den Kraterrand zu laufen und dieses Farbspiel aus sämtlichen Winkeln zu betrachten, ehe wir den Rückweg nach Reykjavík antreten, von wo aus morgenfrüh unser Flieger zurück nach Berlin geht. Icelandair fliegt bis zu zweimal täglich von Berlin Tegel nonstop nach Island. NBit Mehr unter: https://passenger-x.de/category/ reisen/europa/island/. 12 Ulrike Tippe Präsidentin mit Leib und Seele E ilig laufen junge Studierende in Hörsäle, Labore oder in die unweit gelegene Bibliothek, nicht aber ohne im Vorbei­ gehen rasch ihre Präsidentin, Ulrike Tippe, zu grüßen. Freundlich grüßt sie zurück und bleibt bei einem kurzen Rundgang über den Campus der Technischen Hochschule vor der imposanten Lokomotive der Baureihe 52 stehen, die an den ehemaligen Schwermaschinenbaustandort in Wildau erinnert. Beim Blick auf den Giganten aus Stahl gerät die 57-Jährige, die seit eineinhalb Jahren die Geschicke der größten Hochschule des Landes Brandenburg führt, ins Schwärmen: „Genau diese Kraft, die von der Maschine ausgeht, bringen hier alle mit, um an diesem ganz speziellen Ort die Tradition von Forschung und Lehre weiterzuführen.“ Man nimmt ihr den Elan und Aufbruch sofort ab, wirkt sie doch ähnlich energiegeladen wie ihre Studierenden. Mathematikerin mit Blick fürs Wesentliche Nach ihrem Studium der Mathematik und Astronomie an der Freien Universität Berlin übernahm Tippe Ende der 80er Jahre einen Lehrauftrag an der TFH Berlin – der heutigen Beuth Hochschule – und entwickelte dabei schnell eine Leidenschaft für die Fachhoch­ schulen. „Ich fand die praxisorientierte Arbeit mit Menschen, die zum Teil schon Familien oder Berufe hatten und dennoch einen Nachbarn 06/2019 ­qualifizierten Hochschulabschluss erlangen wollten, toll.“ Nach der Promotion und einigen Jahren der Selbständigkeit im Bereich der Informatik kam 1997 der Anruf aus Wildau, verbunden mit dem Angebot, einen Mathematik­ kurs im Fernstudium zu übernehmen. „Zunächst musste ich nachschauen, wo Wildau liegt“, erinnert sie sich an ihre Anfangszeit. Der lose Lehrauftrag entwickelte sich zu einer festen Anstellung, indem sie 2004 dem Ruf als Professorin für Angewandte Mathematik und E-Business/E-Learning im Studiengang Wirtschaftsinformatik folgte. „Mittlerweile gehört der Campus schon seit rund 20 Jahren zu meinem Leben. Den Weg habe ich damals übrigens recht schnell gefunden und das ohne Google Maps,“ schmunzelt sie. Starker Praxisbezug in der Lehre Die gesellschaftliche Skepsis gegenüber Fach­ hochschulen, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern, wich schnell. „Heute schaut man aus aller Welt auf unsere Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Ein ähnliches Format gibt es nur noch in Österreich und der Schweiz“, freut sich Tippe, die erst vor einigen Tagen aus China als Repräsentantin ihrer Hochschule zurückgekehrt ist. „Wir waren zusammen mit Wissenschaftsministerin Martina Münch in der Partnerprovinz Hebei bei Peking und haben uns dort mit den Verantwortlichen ausgetauscht. Es besteht ein großes Interesse, vorrangig an unseren dualen Studienangeboten“, fasst sie die Reise zusammen. Das Interesse kommt nicht von ungefähr: Der Praxisbezug ist einmalig, denn die Dozenten müssen eine bestimmte Dauer an beruflicher Praxis außerhalb des Hochschulbereichs aufweisen können. „Das tragen die Kollegen und Kolleginnen dann natürlich auch mit in die Ausbildung und Forschung. Gepaart mit den vielen Industrie­ kontakten blickt die TH auf beeindruckende Übernahmequoten. Fast alle Absolventinnen und Absolventen haben kurze Zeit nach ihrem Abschluss eine Anstellung. Viele von ihnen schon während des Studiums“, sagt sie stolz. Vielfältige Angebote Damit das auch so bleibt, arbeiten Tippe und ihre Verwaltung daran, die Hochschule auch in Zukunft als attraktiven Studien- und Forschungs­ort aufzustellen. „Mit dem Future Plan 2025 lassen wir alle Maschinenbau- und 13 wirtschaftsnahen Studiengänge komplett auf den Prüfstand stellen, um zu schauen, was die Studierenden wirklich brauchen und welches Rüstzeug wir mitgeben, um in der zunehmend digitalen Welt zu bestehen. Und genau das machen wir mit der angestrebten Digitalisierung unserer Lehre, die wir im Hochschulvertrag fixiert haben. Dabei ist uns aber auch wichtig, das kritische Denken zu fördern, also, ob wir der Technik kritiklos hinterherlaufen wollen oder den Ort der Hochschule nutzen, um ethische Grenzen zu diskutieren“, gibt die Präsidentin einen Ausblick. Das bisherige System mit den kleinen Seminarverbänden soll beibehalten werden: „Wir wollen darin aber vor allem die Wahlmodule noch flexibler machen und somit neue Anreize schaffen.“ Aktuell zählt die Hochschule rund 3.800 Studierende, von denen 17 Prozent einen internationalen Hintergrund haben. Dazu kommen 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 100 Professuren. Regionale Verantwortung und starker Partner aus dem Umfeld „Neben Forschung, Studium und Lehre ist das Wirken in die Region unsere dritte Säule. Zusätzlich zur Kinder- und Seniorenuni bieten wir mit unserem VinnLab Interessierten die Möglichkeit, auch ohne bei uns eingeschrieben zu sein, sich der Wissenschaft hinzugeben. Die Freude am Erkenntnisgewinn zu spüren, ist für mich dabei eine Mission“, sagt sie mit funkelnden Augen und huscht durch das Labor, um kurz bei einer Schülergruppe aus einer Nachbargemeinde über die Schultern zu schauen. Beim Blick in die Nachbarschaft geht dieser natürlich auch nach Schönefeld verrät sie, und weist hin auf die riesigen Chancen der Magnet- und Sogwirkung: „Ich sehe mit der Eröffnung des neuen Flug­ hafens einen treibenden Motor und eine spannende Entwicklung für die gesamte Region auf uns zukommen, bei der wir als starker Partner dabei sein werden.“ Und da ist sie wieder spürbar – die Kraft der Schwermaschine. CF Nachbarn 06/2019 14 IN UNSERER REGION | SPORTLICHES UMLAND Backbord und Steuerbord Rotation Berlin hängt sich in die Riemen O b Spree, Dahme oder Müggelsee: Die wasserreichen Gebiete der Hauptstadtregion beheimaten neben vielen Wassertouristen auch eine breite Anzahl an Segel- und Rudervereinen. Einer davon ist die Rudergemeinschaft Rotation Berlin aus Karolinenhof. Verein mit Herz und Tradition Gegründet vor 70 Jahren zählt Rotation schon lange zu den festen Größen der regionalen Rudersportszene. Fast genauso lange dabei ist Horst Kalo (im Bild rechts). Als langjähriger Vorsitzender und Jugendtrainer führte Kalo die Geschicke des Vereins über viele Jahre mit ruhiger Hand. „Unsere Tradition liegt vor allem in der Förderung des Kinder- und Jugendsports. Dabei können wir auf viele erfolgreiche Athleten und Wettkämpfe zurückblicken“, verrät der ehemalige Vorsitzende. So konnten beispielsweise Hubert Trzybinski und Stephan Rieme­ kasten mehrfach den U 23-Weltmeistertitel holen, der im Nachgang mit einem Stipendium an der renommierten Yale Universität in New Haven dekoriert wurde. Mit Stefanie Gädicke (im Bild links) steht seit ein paar Monaten Nachbarn 06/2019 eine neue Steuerfrau an vorderster Front des Vereins. Die 31-Jährige Kommunikationsdesigner­ in, die bereits seit vielen Jahren Jugendtrainerin ist, will die Jugendförderung gerne beibehalten ohne dabei jedoch den Breitensport aus den Augen zu verlieren. „Die Mischung macht´s. Es ist toll zu sehen, wie die vielen Generationen aus Alt und Jung einfach Spaß am Rudern haben. Wenn sich dann, wie aktuell, Athleten für die kommende Europameisterschaft qualifizieren, macht uns das natürlich stolz und zeigt, dass wir mit dem Mix in der richtigen Fahrrinne unterwegs sind.“ Blick nach Talenten im Umland Als Heimathafen der rund 230 Mitglieder des Vereins fungiert das stattliche Bootshaus von 1910, das in diesem Jahr mit einem neuen Dach ausgestattet wurde. „Die Kosten der Sanierung haben wir mit viel Unterstützung aller Mitglieder aus dem Verein heraus gestemmt“, berichtet Horst Kalo stolz. „Generell sind wir wie eine große Familie, in der man auch mal streitet, dann aber wieder zueinander findet. Die vielen Wettkämpfe in ganz Deutschland, die jährlichen Skifahrten und gemeinschaftlichen Events helfen dabei ungemein“. Um auch die zukünf­ tigen Generationen mit ins Boot zu holen, führt man in langer Tradition Schnuppertraining und Sichtungen in umliegenden Schulen durch. Ob der kommende Nachwuchs dann Leistungsoder Breitensport ausübt, ist für die Verantwortlichen zunächst jedoch zweitrangig. „Wichtig ist nur, dass sie immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel haben, wissen Steffi Gädicke und Horst Kalo. 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Digital Native Mit Handy, Internet und „weltweit bekannten Apps“ ist schon die aktuelle Generation an Auszubildenden aufgewachsen und sie wird deshalb als „Digital Native“, also digitale Eingeborene bezeichnet. Dies sagt jedoch nichts über deren Medienbildung und -kompetenz oder gar über die notwendigen Voraussetzungen für die Erlangung der berufsspezifischen Kompetenzen für die Industrie 4.0 aus. Die grundsätzliche Erkenntnis, dass die Weiterentwicklung der Bildung vor diesem Hintergrund zwingend erfolgen muss, liegt vor. Einzig, dass es kein ganzheitliches Konzept gibt, wie dieser Innovationsprozess in den verschiedenen Schulstufen aussehen soll. Es ist auch die Einsicht gereift, dass das Einrichten weiterer PC-Räume oder das flächige Verteilen von Tablets für den notwendigen Innovationssprung in der Bildung allein nicht reichen wird. Nur wenn weitere Rahmenbedingungen, wie z. B. die pädagogischen Konzepte oder der technische Support an den vorhandenen Geräten in den Schulen geschaffen werden, kann diese Revolution auch in der Bildung gelingen. Gute Rahmenbedingungen Hier zeigt sich die Stärke der Beruflichen Bildung am OSZ. Orientiert an den Anforderungen der Wirtschaft, für welche im OSZ passgenau ausgebildet wird, lassen sich konkrete Zielstellungen für den schulischen Teil der Ausbildung ableiten. Die dafür vorhandenen Rahmenbedingungen können am OSZ Dahme-Spreewald grundsätzlich als gut beschrieben werden. Alle Lehrkräfte setzen die technischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in ihrem Fach- und Lernfeldunterricht thematisch um. Die enge Verzahnung zu vielen Ausbildungsbetrieben stärkte diese Innovation erfolgreich. Die technische Ausstattung der Schule wurde durch den Landkreis Dahme-Spreewald im Rahmen der Möglichkeiten immer aktiv entwickelt. Ein erstes, nach außen sichtbares Signal für die Weiterentwicklung der Schule war vor vier Jahren die Verleihung der Auszeichnung „MINT freundliche Schule“. Vor zwei Jahren wurde mit der Schulung aller Lehrkräfte am OSZ zu Themen rund um die Digitalisierung begonnen. Themen wie Datenschutz, Urheberrecht, der Einfluss von Google oder die Einbindung von Lern-Apps in den Unterricht wurden bearbeitet. Aktuell hat die Schulkonferenz des OSZ für diesen Veränderungsprozess einen Masterplan zur Digitalisierung beschlossen. red / OSZ ANZEIGEN 17 Q U A L I TÄT A U S P O L E N Alte Selchower Str. 27 • 12529 Schönefeld / OT Selchow Fertigung in eigener Werkstatt Seit 1990 Kompetenz von Ihrem Fachbetrieb für Schallschutzfenster in Selchow  0 33 79.3 80 05 STAHL-UND BETONZÄUNE Häuser ∙ Grundstücke ∙ Finanzierungen ∙ Anlageobjekte Berliner Straße 26, 15711 KW Tel. 03375-5299155, Fax: 03375-5299156 Mail: info@dahme-spree-immobilien.de www.dahme-spree-immobilien.de Werksvertretung Berlin Sophie-Charlotten-Straße 1, 14059 Berlin Kunststoff-Fenster- und Türenwerk Wir sind seit 1967 einer der führenden Fensterhersteller Deutschlands Fontaneallee 79 • 15732 Eichwalde  Immobilien: 0177/312 14 17 | Verwaltung: 030/675 31 06 Tel.: 030-82702096 Fax: 030-82702098 www.holger-schmidt-immobilien.de ABI GESCHAFFT – UND JETZT? ‫ ׅ‬Werde Touristiker (m/w/d)! 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Sportplatz an der Niederlehmer Chaussee 1 in 15713 Wernsdorf Nachbarn 06/2019 ANZEIGE 18 ANZEIGEN In Wildau rundum wohlfühlen Das Neubauquartier „Am Rosenanger“ W ildau ist traditionell durch märkische Architektur geprägt und gibt sich weltoffen mit einer hohen Lebensqualität. Hier entwickelt und baut die BAUWERT Aktiengesellschaft das Wohnbauprojekt „Am Rosenanger". Im September 2018 feierte das 1983 gegründete Berliner Unternehmen, zu dessen heutigem Kerngeschäft hochwer­tige Wohnimmobilien in sehr guten Lagen Berlins sowie anspruchs­volle Büro- und Einzelhandelsbauten an innerstädtischen Topadressen deutscher Metropolen ge­ hören, am „Rosenanger" Richtfest. Bis voraussichtlich Ende 2020 entstehen hier insgesamt 171 Wohnungen sowie 16 Townhäuser. Die moderne Architektur des Ensembles vereint klare Linien mit typisch märkischen Stilelementen, die sich an die Schwartzkopff­siedlung anlehnen. Als besondere Hingucker vermitteln grüne Fensterläden und Markisen einen Hauch liebenswerter Lässigkeit. „Wir legen großen Wert auf hochwertige Materialien, eine harmonische Wirkung und architektonische Stimmigkeit.“ Dr. Jürgen Leibfried, Vorstand BAUWERT AG Spätsommer 2019 fertiggestellt und bereits jetzt von der WiWO (Wildauer Wohnungsbaugesellschaft) vermietet werden. Die Wohnungen – mit Größen zwischen 47 und 120m² – überzeugen durch attraktive und großzügige Grundrisse, angenehme Raumhöhen, bodentiefe Fenster sowie eine hochwertige Ausstattung. Zudem sorgen geräumige Balkone, Terrassen sowie teilweise Dachterrassen in den Dachgeschosswohnungen für ein hohes Maß an Wohnqualität. Auf dem 14.700 qm großen Grundstück verteilt sich das Wohnensemble auf drei Bauteile. Bauteil A bietet 112 Mietwohnungen, die im Der vom Wohnensemble geschützte Innenhof bietet auf seinen einladen­den Grünflächen Möglichkeiten zum Spielen, Sitzen und Grillen. Angelegt werden Innenhof, Vorgärten und Privatgärten nach den Plänen des renommierten Berliner Landschaftsarchitekten Frank von Bargen. Er weist dabei in Anlehnung an die namens­gebende Straße besonders der Königin aller Blumen eine prominente Rolle zu: der Rose. ANZEIGE Karrieren in der Landesverwaltung Ausbildungs- und Hochschulinforma­ tionstag informiert über 17 Studienund Ausbildungsberufe beim Land Brandenburg Lu Fest A Das Ludwigsfelder Stadtfest 21.-23.06. fos Alle In Nachbarn 06/2019 zum m gra Pro mu n :l te r ud wi uf es t Rathausplatz Klubhaushof g .d lde sfe e/ l m 15. Juni 2019 findet von 9.30 bis 14.00 Uhr auf dem Campus des Aus- und Fortbildungszentrums in Königs Wusterhausen der Ausbildungs- und Hochschulinformationstag für Ausbildungen und Studiengänge in Brandenburgs Landesverwaltung statt. Insgesamt stellen sich 17 Studien- und Ausbildungsberufe der öffentlichen Verwaltung des Landes Brandenburg im Mehrzwecksaal vor. Vertreten sind die Fachrichtungen Finanzen, Justiz, Allgemeine Verwaltung, Informatik und Polizei. Neu dabei sind die Richtungen Straßenbauverwaltung und Vermessungswesen. Detailliertere Informationen beispielsweise zu Theorie und Praxis sowie zu den Berufsbildern in der Finanzverwaltung erwarten die Besucher­ innen und Besucher in den Lehrsäälen im Erd­geschoss. Nicht nur Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien, sondern auch alle Bürger­innen und Bürger sind eingeladen den Campus zu besuchen. MT Eröffnung: 9.30 Uhr | Ort: Aus- und Fortbildungszentrum Königs Wusterhausen, Schillerstraße 6, 15711 Königs Wusterhausen, Mehrzwecksaal des Rolf-Grabower-Hauses ANZEIGEN Ärzte am Flughafen BER Schönefeld 19 Urlaub gebucht, aber noch nicht geimpft? Jetzt telefonisch oder online einen Termin vereinbaren und mit der richtigen Impfung sorgenfrei in den Sommerurlaub starten! Praxis für Chirurgie Ali Abohaya | Facharzt für Unfallchirurgie/Orthopädie | D-Arzt • NEU Arbeits- und Schulunfälle, BG Sprechstunde • ambulante OP-Leistungen • handchirurgische Eingriffe • schmerztherapeutische Interventionen • digitales Röntgen • Sonografie • Akupunktur Praxis für Allgemeinmedizin Dr. med. Susanne Zix | Fachärztin für Allgemeinmedizin • Reisemedizin • WHO Gelbfieberimpfstelle • Ultraschall: Bauch, Schilddrüse • Diagnostik: Langzeit-EKG, Lungenfunktionsprüfung • DMP-Programme (Koronale Herzkrankheit, Diabetes, Asthma, COPD) So erreichen Sie uns: MVZ am Flughafen BER | Airport City | 2BAC, Aufgang C, 1. OG Parkplatz P6 und P8 (3 h kostenfrei), Eingang gegenüber Willy-Brandt-Platz 2 | 12529 Schönefeld NEU Tel.: 030. 346 499 670 | E-Mail: mvz-flughafenBER@mvzevb.de www.mvzevb.de Ob Südamerika oder Schwarzwald, ob Gelbfieber- oder FSME-­Impfung: Bei der Allgemeinmedizinerin Dr. med. Susanne Zix sind Sie richtig, wenn Sie Ihren nächsten Urlaub bereits gebucht haben, Ihren Impfstatus aber noch entsprechend auffrischen müssen. Als ausgewiesene reisemedizinische Gesundheitsberaterin ist Susanne Zix die richtige Ansprechpartnerin und berät Sie gern. Neben den klassischen hausärztlichen Leistungen bietet die Allgemein­ medizinerin ebenso ein breites Spektrum an internistischer Diagnostik an. Dazu gehören unter anderem Laboruntersuchungen, Belastungs- sowie Langzeit-EKG-Untersuchungen, Langzeit-Blutdruckmessungen, Ultraschalluntersuchungen des Bauchraumes und der Schilddrüse wie auch Lungenfunktionsprüfungen. Das MVZ am Flughafen BER befindet sich direkt neben dem Hauptterminal des Flughafens im ²BAC und ist daher sowohl mit dem PKW als auch mit dem Bus sehr gut erreichbar. Bei der Anreise mit dem Bus ist ein Ausstieg direkt vor dem Gebäude möglich. Kostenlose Parkmöglichkeiten für Anreisen mit dem PKW sind vor Ort vor­handen. Die nahegelegene Bushaltestelle wird von vier verschie­denen Buslinien angefahren. Die Praxisräume sind – wie das gesamte Gebäude – barrierefrei gestaltet. Kontakt | Terminvereinbarung: MVZ am Flughafen BER | Airport City | Im ²BAC, Aufgang C, 1. OG Parkplatz P8 (3h kostenfrei), Eingang gegenüber Willy-Brandt-Platz 2 | 12529 Schönefeld NEU! Tel.: 030. 346 499 670 E-Mail: mvz-flughafenBER@mvzevb.de | www.mvzevb.de TEMPTON ist einer der führenden Personaldienstleister für den deutschen Mittelstand mit rund 85 Niederlassungen und 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bundesweit. Wollten Sie schon immer auf den Berliner Flughäfen arbeiten? Wir, die TEMPTON Aviation, ein Personaldienstleister spezialisiert im Bereich Luftfahrt, sucht ab sofort qualifiziertes Personal in verschiedenen Bereichen. Neues Auto am Start? Jetzt bestens versichern zum fairsten Preis!* Sie sind zeitlich flexibel einsetzbar, schichtbereit und im Besitz des Führerscheines? Holen Sie sich jetzt bei uns Ihr Angebot. 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Die Jungs der jeweiligen 4x4 km Staffeln hatten beim diesjährigen Airport Night Run die Nase vorn. In der Kategorie „10–13. Klasse“ gewannen die Läufer des Humboldt Gymnasiums Eichwalde und in der Kategorie „bis 9. Klasse“ die Evangelische Schule Schönfeld den Preis für die schnellste Umlandschule. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) und der Veranstalter Golazo Sports GmbH prämierten erneut die schnellsten Schülerinnen und Schüler aus der Flughafenregion in zwei Kategorien. Insgesamt nahmen 18 Schulstaffeln aus dem Flughafenumfeld am Lauf teil. Mit der Siegprämie können nun neue Projekte und Anschaffungen im Sportbereich umgesetzt werden. NB 6. Juli 2019, 19.30 Uhr: Adam Wendt Power Set | 13. Juli 2019, 19.30 Uhr: PLEJADEN*QUARTETT | 20. Juli 2019, 19.30 Uhr: Gregory Boyd & Band | 27. Juli 2019, 19.30 Uhr: THE TOUGHEST TENORS Veranstalter ist der Verein zur Wieder­ herstellung der Patronatskirche und des Dorfangers Schulzendorf e. V. Der Vorverkauf beginnt am 3. Juni 2019. Start für Gewerbepark in Kiekebusch Richtfest für neues Sortierzentrum von Amazon A m 14. Mai feierte der Bauherr May & Co. und Pflugfelder gemeinsam mit Amazon im Schönefelder Ortsteil Kiekebusch das Richtfest für ein neues Sortierzentrum. Auf einer Fläche von 34.000 Quadratmetern entsteht hier ein Projekt, in dem zukünftig 100 Menschen einen neuen Arbeitsplatz erhalten. Hier werden Pakete aus dem euro­ päischen Logistiknetzwerk ankommen, sortiert und dann in die entsprechenden Auslieferungsgebiete gebracht. Nachbarn 06/2019 Zu Beginn bedankte sich der Geschäftsführer der May & Co., Maximilian May, vor allem bei der Gemeinde Schönefeld für die Unterstützung und bei der Genehmigungsbehörde für die gute Zusammenarbeit. Schönefelds Bürgermeister Dr. Udo Haase: „Heute ist für die Gemeinde Schönefeld und seinen Ortsteil Kiekebusch ein besonderer Tag. Denn vor 25 Jahren wurde ein Bebauungsplan aufgestellt, der heute mit dem ersten Richtfest für einen großen Gewerbepark an den Start geht.“ Mit Hinblick auf den zu erwartenden Verkehr machte er aber auch darauf aufmerksam, dass es wichtig sei, die Sorgen der Bewohner ernst zu nehmen. Das bedeute auch, dass ein Autobahnanschluss gebaut werden müsse. Bereits im Herbst dieses Jahres soll das Sortierzentrum an den Start gehen. MT
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