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Full text: Nachbarn Issue 2019,5

Nachbarn Wir in der Flughafenregion Den Wolken ganz nah 05 2019 2 IN UNSERER REGION | AUF EIN WORT Liebe Nachbarinnen und Nachbarn! Safety First ist eines der Kernelemente der Luftfahrt. Daher freue mich ganz besonders, dass wir in den letzten Tagen einen der wichtig­ sten Meilensteine in der Fertigstellung des BER-Terminals erreicht haben, der genau dieses Thema in sich vereint: der Brandschutz. Mit der vom TÜV, ohne Mängel, freigegebenen Ent­ rauchungssteuerung, verfügt der BER nun endlich über eine funktionierende Entrauchung und ebnet uns den weiteren Weg zur Flughafen­ eröffnung im kommenden Jahr. Den durch die Abnahme erhaltenen Rückenwind wollen wir nun mitnehmen, um die noch vor uns stehenden Hürden ebenfalls erfolgreich zu meistern. Rückenwind hatten auch die knapp 7.000 Läuferinnen und Läufer bei unserem 13. Airport Night Run. Trotz kühler Temperaturen wurden viele tolle Ergebnisse erlaufen. Ganz vorne dabei: Das Humboldt-Gymnasium aus Eich­ walde, das unserer Einladung gefolgt ist und sich als schnellste Umlandschule in der Staffel über einen Spendenscheck für die Klassen­ kasse freuen durfte. Mehr zum Lauf erfahren Sie in unserer Rubrik Sportliches Umland. Nachbarn 05/2019 Ganz herzlich einladen darf ich Sie bereits jetzt zu unseren nächsten Schallschutztagen am 13. Juni. Zahlreiche Baufirmen sowie das komplette Schallschutzteam der Flughafen­ gesellschaft warten darauf, mit Ihnen ins ­Gespräch zu kommen. Was noch geplant ist, lesen Sie auf Seite sieben. Um noch einmal auf das Thema Sicherheit zurückzukommen: im vergangenen Jahr hat die Deutsche Flugsicherung über drei Millionen Flüge kontrolliert – so viele wie nie zuvor. Darüber und noch einiges mehr haben wir mit Hans Niebergall bei einem Besuch auf dem BER-Tower gesprochen. Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen, Ihr Engelbert Lütke Daldrup IN UNSERER REGION | POLITIK 3 Jan Drews 1 Herr Drews, neben der Förderung einer gemeinsamen Landes­ entwicklung und dem Schutz natürlicher Lebensgrundlagen steht vor allem die Stärkung des gemeinsamen Wirtschaftsraums auf der Agenda der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg. Ist die Flughafenregion für das pro­ gnostizierte Wachstum ausreichend gerüstet? Das Wachstum in unserer Hauptstadt­ region ist spürbar und fordert alle Akteure heraus. Auf der Landesebene sind wir bereits durch eine Landesentwicklungs­ planung, die zukunftsfähige Rahmen­ bedingungen für diesen Wirtschaftsraum schafft, gut gerüstet. Ergänzt werden muss dies auf regionaler Ebene durch eine gemeinsame Strategie zur Entwicklung des Raumes. Ein wichtiger Baustein hierbei ist die Zusammenarbeit der kommunalen Ebene bei der Bereitstellung von Wohnund Gewerbeflächen und notwendiger Infrastrukturen. Im Dialogforum haben wir daher mit der Fortschreibung des Gemeinsamen Strukturkonzepts Flughafen­ region 2030 begonnen, in dessen Rahmen auch eine qualifizierte Strategie zur Flächenentwicklung entstehen soll. Ein solches strategisches Konzept, das die Flughafenregion als einen Wirtschafts- und Lebensraum betrachtet, ist eine entschei­ dende Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung dieses Raumes. 2 Der Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion (kurz LEP HR) soll der anhaltenden Dynamik Rechnung tragen und als planerisches Gerüst für diese Entwicklung dienen. Dabei soll vor allem die ländliche Entwicklung gestärkt werden. Was bedeutet das konkret für das semi-urbane Flughafenumfeld? Der LEP HR bietet für alle Räume – für ländlich geprägte, wie auch für verdich­ tete Räume einen zukunftsfähigen Entwicklungsrahmen. Durch die passge­ naue Ansprache wird den individuellen Bedürfnissen Rechnung getragen. Im Berliner Umland, zu dem auch der Flughafen und sein Umfeld gehören, bietet der Siedlungsstern ausreichend Potenzial mit dem zu erwartenden Wachstum umzugehen. Gleichzeitig werden durch die weitestgehende Freihaltung der Achsenzwischenräume, notwendige Ausgleichräume erhalten. 3 Die Pendlerverflechtungen zwischen Berlin und seinem Umland haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Eine aktuelle Verkehrsstudie geht davon aus, dass bis 2040 täglich 500.000 zusätzliche Fahrzeuge im Flughafenum­ land unterwegs sind. Wie kann man der erhöhten Verkehrsgrundlast proaktiv begegnen? Dies geschieht u.a. durch die Steuerungs­ ansätze des Landesentwicklungsplanes Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Durch die Konzentration der Siedlungs­ entwicklung auf Achsen entlang leistungs­ fähiger Bahnverbindungen – den bereits erwähnten Siedlungsstern – entstehen verkehrsreduzierende Siedlungstrukturen. Dadurch, dass es hier Alternativen zum Auto gibt, werden die Voraussetzungen geschaffen Verkehre zu minimieren. Dies muss und wird natürlich flankiert durch Maßnahmen zur Stärkung des Öffentlicher Personennahverkehr. Berlin und Branden­ burg arbeiten auch hier ganz eng zusammen. Interview CF „Das Wachstum in unserer Haupt­stadtregion ist spürbar und fordert alle Akteure heraus.“ Jan Drews, Abteilungsleiter Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg Nachbarn 05/2019 zu gehen, und einer meiner Lieblingssätze aus der Bibel fällt mir ein: „Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat“ (Ps 103,2). Liebe Leserin, lieber Leser Ob Sie nun also von der Erde aus gen Himmel blicken oder aber über den Wolken unterwegs sind – ich wünsche Ihnen von Herzen immer wieder solche „heiligen“ Augenblicke, in denen sich die Dinge relativieren, Wesentliches erkennbar wird und der Dank und das Lob Ihr Herz erfüllt. Vielleicht nicht immer, aber immer wieder einmal. Weil es gut tut. Es grüßt Sie herzlich, Sabine Röhm Der Himmel – er wirkt mit seiner Weite oft Wunder und relativiert das, was uns gerade beschäftigt und bekümmert. Der Liederdichter ANZEIGE Wenn ich zur Zeit in meiner neuen Wahlheimat im Süden von Berlin unterwegs bin, komme ich aus dem Staunen nicht heraus. Die Schönheit der Natur bezaubert mich, v.a., nach dem langen, „ollen“ Winter lassen mich die bunten Blüten und das zarte Grün, das sich vorsichtig heraus­ wagt, aufatmen. Die Vögel zwitschern und die Sonnenstrahlen glitzern am blauen Himmel. Herrlich! Meine ganze Seele atmet auf. Es fällt mir leicht, dankbar und froh durch das Leben Ein wichtiger Satz ist das, weil das Lob und der Dank eben nicht immer so leicht über die Lippen gehen, es oft genug schwere und schmerzhafte Zeiten durchzustehen gilt, in denen einem der Dank buchstäblich im Halse stecken bleibt. Oder aber die Hektik des Alltags einen ablenkt und keine Muße lässt, das Hier und Jetzt dankbar zu genießen, sich des Lebens so richtig bewusst zu werden. Schnell kann alles zu viel werden. Da ist es gut und wichtig, sich immer wieder daran zu erinnern, was denn an Gutem eigent­ lich da ist – trotz allem. Mich immer wieder neu auszurichten – mich dem Himmel entgegen­ zustrecken. Reinhard Mey hat dieses Phänomen sehr schön besungen: „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann, würde was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.“ Impressum Herausgeber: Flughafen Berlin Verantwortlicher Redakteur der Brandenburg GmbH ELRO Verlagsgesellschaft mbH: TEMPTON ist einer der führenden Personaldienstleister für den deutschen Mittelstand mit rund 85 Niederlassungen und 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bundesweit. in Kooperation mit Manfred Tadra ELRO Verlagsgesellschaft mbH Telefon (033764) 463102 Eichenallee 8, m.tadra@elro-verlag.de Wollten Sie schon immer auf den Berliner Flughäfen arbeiten? 15711 Königs Wusterhausen Wir, die TEMPTON Aviation, ein Personaldienstleister spezialisiert im Bereich Luftfahrt, sucht ab sofort qualifiziertes Personal in verschiedenen Bereichen. Sie sind zeitlich flexibel einsetzbar, schichtbereit und im Besitz des Führerscheines? Seien auch Sie Teil des TEMPTON Teams und checken bei uns ein! Bewerben Sie sich für einen Einsatz bei unseren zahlreichen Kunden als … Gebäudereiniger (m/w) Kraftfahrer (Kl. C,CE) m/w Flugzeugabfertiger (Kl. B zwingend erforderlich) m/w Servicemitarbeiter m/w Küchenhilfen m/w Lagerhelfer (Kl. B zwingend erforderlich) UNSER ANGEBOT FÜR SIE: Unbefristeter Arbeitsvertrag in Teil- und Vollzeit, Vergütung nach BAP Tarifvertrag ARE YOU READY FOR TAKE OFF? Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung unter aviation.berlin@tempton.de und beantworten ihre Fragen gern unter der Telefonnummer 030.63 41 48-50 von 08.00–17.00 Uhr. www.tempton.de Nachbarn 05/2019 Telefon (03375) 24250 / Verantwortlich für Anzeigen: www.elro-verlag.de Jörg Kobs Telefon (0175) 167 43 38 Auflagenzahl: 65.000 j.kobs@elro-verlag.de Verteilgebiet: Flughafenregion Redaktion: Christian Franzke (CF) – Berlin-Brandenburg verantwortlich, Donate Altenburger (DA), Nancy Biebach (NB), Wolfgang Chefredaktion (V.i.S.d.P.): Felber (WF), Clemens Glade (CG), Hannes Stefan Hönemann Annika Hennebach (AH), Dr. Kai Telefon (030) 6091-70100 Johannsen (KJ), Jörg Kobs (JK), Oliver Kossler (OKS), Rosemarie Meichsner Ressortleiter Verlagsthemen: (RM), Ismeta Mustafic-Hasific (IMH), Vesa Elbe Sabine Röhm (SR), Simon Miller (SM), Manfred Tadra (MT), Ralf Wagner Gestaltung und Realisation: (RW), Redaktion (red) Oliver Otto Bildquellen: Günter Wicker (S. 1, 2, 3, 5, 7, 9, 12, 13, 14, 16), Annika Bauer (S. 4), Thomas Kierok (S. 6), Robert Preußner (S. 8), Manfred Tadra (S. 9, 15, 18, 20), Fotolia (S. 10, 11), Hans-Jürgen Koch (S. 13) 5 Finanzklasse voraus Bettina Westphal und die Steuerelite von morgen O b Umsatz-, Finanz- oder Luftverkehrssteuer: Dem Laien kommen die unzähligen Verordnungen und Paragraphen oft unverständlich vor. Ganz anders ergeht es den angehenden Nachwuchskräften für die Steuerverwaltungen des Landes, die an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen ausgebildet werden. In einem dreijährigen, stark praxisorientierten Studium lernen die angehenden Diplom-Finanzwirte die gesamte Bandbreite des Steuerrechts kennen. Begleitet werden die jungen Steuerexperten dabei von Direktorin Bettina Westphal. Ausgewiesene Finanzexpertin Nachdem die studierte Juristin bereits in Schleswig-Holstein auf den Steuergeschmack kam, führte sie ihr Weg Anfang der 90er Jahre nach Brandenburg. Westphal, heute Mitte Fünfzig, blickt dabei auf Stationen in Fürstenwalde, Frankfurt (Oder) und Strausberg zurück. Seit 2004 ist sie in Königs Wuster­ hausen tätig. Als Lehrbereichsleiterin tangierte sie dabei auch die Luftfahrt, indem sie Fragen der Besteuerung von Bordbesatzungen und Luftverkehrsunternehmen, die grenzüberschreitend tätig sind, nachging. Seit vier Jahren steht Westphal nun der Fachhochschule vor und arbeitet an der Überführung der Institution in das digitale Zeitalter. Zeit für die Lehre findet sie aber keine mehr: „Das fehlt mir tatsächlich ein wenig. Ich möchte die Veränderungs­ prozesse der Studierenden auch weiterhin aktiv aufgreifen, das geht nun mal am besten über die Lehre.“ Digitalisierung und wachsender Campus Ausgebildet wird in Königs Wusterhausen nicht nur für Brandenburgs Ämter: Auch Berlin, Sachsen-Anhalt und der Bund profitieren von den schlauen Köpfen. „Aktuell sind 1.070 Studierende und Auszubildende auf unserem Campus aktiv, von denen rund achtzig Prozent aus Berlin und Branden­ burg kommen. Aus den südlichen Räumen würden wir uns jedoch noch mehr Bewerberinnen und Bewerber wünschen. Dabei kann ich nur für den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber werben.“ Neben einer guten Bezahlung schwärmt Westphal vor allem für die Rahmenbedingungen, die mit individueller Förderung, Vertrauensarbeitszeit, großzügigen Gleitzeit­ regelungen und räumlicher Flexibilität einhergehen. „Man muss nicht nach Stuttgart gehen, um einen guten Job zu bekommen. Unsere dezentrale Verwaltungsstruktur macht es möglich: Wir stellen Finanzverwaltungen von Cottbus bis Angermünde.“ Neben dem Service für die eigenen Leute soll vor allem der Dienstleitungsgedanke ausgebaut werden. „Wir sehen uns als Serviceunternehmen, bei dem Digitalisierung ein enorm wichtiges Instrument ist. Daher wollen wir die Lehre zügig digitalisieren und dazu die passende Didaktik entwickeln“, fasst Westphal ihre Visionen für die Zukunft zusammen. „Wir gehen davon aus, dass wir in den kommen­ den drei Jahren rund 1.300 Studierende hier begrüßen werden“, blickt die Direktorin nach vorne. Aktuell läuft daher eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau des historischen Campus, auf dem einst das Schülerinternat des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR untergebracht war. Da die Lehrsäle und Internatszimmer schon jetzt voll ausgelastet sind, sollen ein neues Hörsaal- und additive Bürogebäude zur Entspannung beitragen. CF „Der öffentliche Dienst ist ein guter Arbeitgeber.“ Bettina Westphal, Direktorin Fachhochschule für Finanzen Brandenburg Nachbarn 05/2019 6 STANDORTENTWICKLUNG Luftverkehr in der Hauptstadtregion Wachstum der letzten Jahre bewältigen I n den letzten 30 Jahren hat sich der Luftverkehr in Deutschland und vor allem am Standort Berlin stark verändert. 2018 flogen schon 34,7 Millionen Passagiere von und nach Berlin. Was waren die Ursachen und wie gehen Flughäfen mit solch einem Wachs­ tum um? Anfang der 2000er Jahre begannen Low Cost Airlines in Europa und auch in Deutschland Fuß zu fassen. In Berlin nahm das Wachstum in 2002 mit Germanwings (nun Eurowings) und 2004 mit easyJet Fahrt auf. Dazu kamen später Norwegian, Vueling und andere. Mittlerweile bedienen alle großen Low Cost Airlines Europas die Haupt­ stadtregion. Low Cost Airlines und Attraktivität der Region Das Erfolgskonzept von Low Cost Airlines basiert auf der effizienten Ausnutzung der Ressourcen und der niedrigen Kosten. Die Auslastung der Flugzeuge beträgt bei Low Cost Airlines zwischen 80 und 90 Prozent, Kosten werden durch neue Verfahren und innovative Kon­ zepte niedrig gehalten. Auch initiierten diese ­Fluggesellschaften das „unbundling“ – für jedes Produkt und jeden Service muss separat gezahlt werden. Viele dieser Änderungen haben Full Service Airlines mittlerweile übernommen und ihr Produkt entsprechend angepasst. Die Stimulation des Marktes aufgrund von niedrigen Ticketpreisen führte zu einem überdurchschnittlichen Passagierwachstum. Hinzu kommt eine positive wirtschaftliche Nachbarn 05/2019 Entwicklung und die Attraktivität der Region als Ziel für Besucher aus In- und Ausland. Aufgrund der hohen Nachfrage sind sehr viele neue Ver­ bindungen innerhalb Europas ab Berlin in den letzten Jahren dazu gekommen. Im Vergleich zu anderen deutschen Flughäfen ist das Luft­ verkehrsaufkommen an den Flughäfen Berlin Tegel und Schönefeld überdurchschnittlich gewachsen. Verändern sich die Prognosen, muss die Infrastruktur ­angepasst werden Die Infrastruktur der Flughäfen der Hauptstadt­ region wurde in den letzten Jahren entsprechend dem Wachstum angepasst. Gleichzeitig ermög­ lichten höhere Auslastungen und größere Flugzeuge diese Entwicklung, bei der die Anzahl der Flugbewegungen nicht so stark wächst wie die Passagierzahl. Die Grafik unten zeigt die entsprechende Entwicklung der letzten zehn Jahre. Die durchschnittliche Auslastung wuchs von 70 Prozent in 2009 auf fast 80 ­Prozent in 2018. Ausblick BER Mittlerweile geht man davon aus, dass 2020 am BER über 35 Millionen Fluggäste ankommen und abfliegen können. Um dem prognostizierten Passagiervolumen bis 2040 eine bedarfsgerechte Infrastruktur zur Verfügung stellen zu können, wurde ein strategisches Leitbild – der Master­ plan BER 2040 – entwickelt. Projekte wie der Bau des Terminal 2 basieren auf diesen Progno­ sen und sollen den bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur garantieren. red 2009 2018 215.486 20.977.258 279.936 34.726.367 Flugzeug­ bewegungen Passagiere Flugzeug­ bewegungen Passagiere SCHALLSCHUTZ Schallschutztag am 13. Juni 2019 Alle Infos zum Schallschutz D ie Flughafengesellschaft lädt alle Flug­ hafenanwohner zum Schallschutztag 2019 ein. Der Schallschutztag findet am 13. Juni 2019 von 10 bis 19 Uhr im Haus DIALOG-FORUM, in der Mittelstraße 11 in Schönefeld, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Vor Ort stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung, aufgrund der Nähe zum S-Bahnhof Schönefeld empfiehlt sich die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Knapp anderthalb Jahre vor der Eröffnung des BER haben dort alle Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit sich über den Schall­ schutz an ihrem Haus zu informieren und mit Baufirmen und dem Schallschutzteam der FBB ins Gespräch zu kommen. Zusätzlich wird es Fachvorträge mit Tipps und Hinweisen zum Schallschutz geben. Die Besucher können auch erfahren, wie sie ihre Häuser noch vor der Inbetriebnahme des BER vor dem zu erwarten­ den Fluglärm ­schützen können. Zum jetzigen Zeitpunkt haben über 9.000 Hauseigentümer­ innen und Haus­eigentümer die vom Flughafen „Am Schallschutztag möchte unser Schallschutzteam mit den Flughafen­ anwohnern ins Gespräch kommen. ­Fragen lassen sich am besten im ­individuellen Gespräch miteinander klären.“ Ralf Wagner, Schallschutzchef der FBB ¢ Weitere Informationen Nachbarn.berlin-airport.de → Schallschutzprogramm BER → Schallschutztage zugesagte ­Finanzierung der Schallschutz­ maßnahmen noch immer nicht genutzt. Die Häuser sind also noch nicht vor Fluglärm geschützt. Schon seit 2016 lädt die FBB jährlich zu Schall­ schutztagen ein und konnte dazu bereits weit mehr als 1.000 Gäste begrüßen. In individuellen Einzelgesprächen konnten viele Fragen gelöst und der Einbau von Schallschutz vorangetrieben werden. OKS Nachbarn 05/2019 7 8 IN UNSERER REGION Oktober Oktober Mai Mai Juli August August Juli September März April Juni Juni März September April Mobile Fluglärmmessungen FBB startet Messprogramm 2019 I n den Monaten März bis Oktober setzt die FBB ihre zwei verfügbaren Messanhänger zur Fluglärmüberwachung ein. Hierbei werden Flug­lärmereignisse an wechselnden Standorten in der Regel über einen Monat er­fasst. Da die Technik der Messanhänger denen der stationären Messstellen entspricht, fügen sich die Mess­punkte nahtlos in das Messnetz der FBB ein. Nullmessungen in 2019 Vor der geplanten Inbetriebnahme des BER im Jahr 2012 hat die FBB ein umfangreiches Flug­ lärmmessprogramm durchgeführt. Diese Messungen entlang der für den BER geplanten Flugstrecken sollten an ausgewählten Punkten die Vorbelastung durch Fluglärm erfassen. Da diese Messungen nun bereits bis zu acht Jahren zurückliegen und sich die Anzahl der Flug­bewegungen an den Berliner Flughäfen gesteigert hat, wird die FBB in den nächsten zwei Jahren diese Nullmessungen wiederholen. Nachbarn 05/2019 Im aktuellen Jahr finden mobile Messungen an den auf der Karte markierten Standorten statt (Auflistung im Infoblock). Die Messungen werden im Jahr 2020 fortgeführt und nach Inbetriebnahme des BER wiederholt. Die Messergebnisse werden in den PDF-Monats­ berichten zeitnah veröffentlicht. KJ Zusätzlich sind für die mobilen Messungen ausführliche Berichte im Internet unter folgen­ dem Link einsehbar: laerm.berlin-airport.de März April Mai Juni Juli Groß Machnow, Rangsdorf Bindow, Spreenhagen Zeuthen Diepensee, Wildau Grundschule Schulzendorf, Herbert-Tschäpe-Grundschule Mahlow August Sputendorf, Großbeeren September Ragow, Brusendorf Oktober Schöneiche, Friedrichshagen Europäische Tage des Kunsthandwerkes Wirtschaftsminister Jörg Steinbach bei Kunsthandwerkern der Region S eit 2002 gibt es die „Europäischen Tage des Kunsthandwerkes“. Künstler aus dem Land Brandenburg nahmen zum zweiten Mal an dieser Veranstaltung teil, die vom 5. bis 7. April stattfand. Unter den 42 Unternehmen war unter anderem die Holzmanufaktur Eichwalde von Nicola und Dirk Fromme. Am 4. April besuchten der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und der Präsident des Handwerkskammertages des Landes Brandenburg, Robert Wüst einige der teilnehmenden Unternehmen, so auch die Holzmanufaktur Eichwalde. Das Ehepaar Nicola und Dirk Fromme leben seit vier Jahren in Eichwalde und beschäftigen sich seitdem intensiv mit dem Werkstoff Holz. Das Kunsthandwerk üben sie als Kleingewerbe aus, welches sie nebenberuflich betreiben. Sie beteiligen sich in diesem Jahr erstmalig an den „Europäischen Tagen des Kunsthandwerks“, weil sie in der Vergangenheit mit den „Offenen Ateliers“ sehr gute Erfahrungen gemacht haben. An den zwei Tagen Anfang April zeigten sie den Besuchern die Vielfalt ihrer kreativen Produkte und Techniken, ließen die Modellbausäge aus­­probieren oder zeigten wie gedrechselt wird. Vielfältiges Sortiment Das Künstlerehepaar erfüllt aber auch besondere Wünsche. Man kann also herkommen, seine Vorstellungen für ein Projekt erläutern und dann wird es entsprechend des Kundenwunsches angefertigt. Zukünftig planen die beiden, auch Räume als Lehrwerkstatt und für Workshops herzurichten. Beim Rundgang mit Minister Jörg Steinbach demonstrierten die beiden die Vielfalt ihrer künstlerischen Arbeiten. Ob Fußkettchen, Broschen, Spielzeuge und Beißhölzer für Kinder oder bunte Holzfiguren – das Sortiment an Holzarbeiten ist breit gefächert. Nicola Fromme: „Manche Hölzer haben Augen und schauen mich an.“ Interessenten können sich in verschiedenen Ausstellungsräumen über das breitgefächerte Angebot informieren. Die Holzmanufaktur Eichwalde befindet sich in der Friedenstraße 11. Weitere Informationen mit vielen Fotos gibt es auch unter www.holzmanufaktur-eichwalde.de MT Wechsel an der Spitze der Bundesvereinigung gegen Fluglärm Carl Ahlgrimm übernimmt Vorsitz A uf der außerordentlichen Mitglieder­ versammlung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. (BVF) Anfang April hat der langjährige Präsident und 1. Vorsitzende Helmut Breidenbach sein Amt aus gesundheit­ lichen Gründen zur Verfügung gestellt. Breiden­ bach hatte das Amt seit 2005 ausgeübt und soll dem BVF weiterhin als Ehrenpräsident und Berater zur Verfügung stehen. Mit Carl Ahlgrimm steht sein Nachfolger bereits fest. Der ehemalige Bürgermeister von Großbeeren und bis vor kurzem Vorsitzende der Fluglärm­ kommission wurde einstimmig gewählt. „Es sind sehr große Fußstapfen, die meine Vorgän­ ger in diesem Amt hinterlassen haben“, sagte Ahlgrimm kurz nach seiner Wahl. Der über­ regional tätige Verein, mit Hauptsitz in Düssel­ dorf, setzt sich unter anderem auch für die ­Belange der Mitgliedsverbände aus der BER-Flughafenregion ein. CF Mehr Infos unter: www.fluglaerm.de Nachbarn 05/2019 10 NAH & FERN 48 Stunden Brünn Tradition trifft Moderne Z ögen wir durch Brünn, wäre – so glaubte ich – viel Bier im Spiel. Also packe ich zur alkoholkonsumierenden Unterstützung meine Stammtischkumpel in den Flieger und auf geht‘s mit ihnen in Tschechiens zweitgrößte Stadt. Doch es sollte anders kommen... Tief unter der Erde beginnt unsere Tour. Zuvor sind wir rund 200 Stufen hinabgestiegen, mussten hier und da den Kopf einziehen, bis wir endlich acht Meter unter dem Krautmarkt sind. Wir folgen unserem Guide durch die Geschichte der alten Habsburgermetropole und erfahren im Weinkeller, im alchemis­ tischen Labor und im Gefängnis Einiges über das Leben, über Träume und Ängste der Menschen im Mittelalter (gotobrno.cz). Oben blinzeln wir ins helle Licht und stärken uns bei einem Kaffee im Momenta. Das industriell, aber freundlich eingerichtete Café holt uns in die Gegenwart (www.cafe-­ momenta.cz) und wir sind bereit für das nächste Stückchen Gestern. Wir steigen wieder ab: Die Kapuzinerkirche birgt eine Krypta mit den Mumien von Mönchen. Es ist das zweitgrößte Beinhaus Europas, die Zahl der hier Bestatteten wird auf über 50.000 geschätzt. Den Grusel spülen wir abends im Lokal U Caipla weg. Wir haben alles im Blick: die Biertanks sind in gläsernen Tresen integriert, weitere Tanks an der Wand aufgereiht. Das sollte eine Weile reichen. (lokal-ucaipla.ambi.cz) In unserer nächsten Station, dem Grandres­ taurant Zelená Kočka – zu Deutsch: die grüne Katze – kombiniert man lokale Küche mit italienischem Einschlag. Darauf ein fröhliches Miau (www.zelenakocka.cz)! Den nächsten Besichtigungstag beginnen wir in der Villa Tugendhat, entworfen 1930 von Nachbarn 05/2019 Mies van der Rohe für das gleichnamige Industriellenpaar Greta und Fritz. Bodentiefe Fenster, lichtdurchflutete Räume, viel Holz: Hier würden wir sofort einziehen (www.tugendhat.eu). Die nächste Villa auf unserer Liste stammt aus derselben Zeit, in Auftrag gegeben von Alfred und Hermine Stiassni. Hier folgt die Form jedoch nicht der Funktion. Getäfelte Wände und plumpe Möbel haben so gar nichts mit unserem Verständnis von Bauhaus zu tun (www.vila-stiassni.cz). Noch weniger Bauhaus ist die Burg über der Stadt – hätte auch niemand erwartet, stammt sie doch aus dem 13. Jahrhundert. Die mächtige Festung war Gefängnis für gewöhnliche Haudegen und Halsabschneider, aber auch für Staatsfeinde und Revolutionäre. Wir genießen den Ausblick auf Brünn, der den Delinquenten hinter dicken Mauern verwehrt war (www.spilberk.cz). NAH & FERN 11 Unser Abendessen im Pavillon Restaurant ist ein kulinarisches Highlight. Prags kleine Schwester hat mehr zu bieten als schweres tschechisches Essen. Nächste Überraschung: Die Weinkarte ist bemerkenswert und so trinken wir kein einziges Bier. Kein Wunder, dass das Pavillon seit 2017 zu den zehn besten Restaurants Tschechiens zählt (restaurant-pavillon.cz). Der ständige Kontrast von alt und neu, von Tradition und Moderne hat uns gut gefallen. Als wir dann noch erfahren, dass die Stadt Teil der mährischen Weinroute mit zahlreichen Veranstaltungen rund um den Rebsaft ist, wissen wir: Wir werden wiederkommen. Im Zeichen des Weines. CG Weitere Infos: www.czechtourism.com. Ab Schönefeld fliegt Ryanair nach Brünn. Nachbarn 05/2019 12 Den Wolken ganz nah Zu Besuch auf dem vielleicht schönsten Tower Deutschlands L angsam lichtet sich der Nebel, und schlagartig verändert sich die Perspektive in der 16-eckigen Kanzel des Kontroll­ turms am BER: Zu Füßen der zukünftige Haupt­ stadtflughafen mit seinen dazugehörigen Start- und Landebahnen, im Norden grüßt der Fernsehturm am Alexanderplatz und im Süden lässt sich staunend sogar die 50 Kilometer entfernte Cargolifterhalle in Brandt entdecken. Kurzum: ein atemberaubendes Panorama. Jahrelange Erfahrung in der Flugsicherung „Den schönen Blick gibt’s oben drauf, unsere Kernaufgabe besteht jedoch darin, einen sicheren, geordneten und flüssigen Flug­ verkehr abzuwickeln“, betont Hans Niebergall. Der 54-Jährige BER-Towerchef verantwortet seit mehr als sieben Jahren die Geschehnisse auf dem Schönefelder Kontrollturm. In der Pfalz geboren und mittlerweile zwischen Berlin und Hamburg pendelnd, blickt der studierte Informatiker und Vater zweier Töchter auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz in der Branche zurück: Zunächst beschäftigte sich der ­ehemalige Bundeswehroffizier bei ­Aus­landsaufenthalten in den USA und Belgien als Soft­wareentwickler, vor 25 Jahren wechselte Nachbarn 05/2019 ¢ er dann in die Unternehmenszentrale der Deutschen Flug­sicherung (DFS) nach Langen. Bei der DFS stieg er nach und nach vom Entwickler zum hiesigen Towerchef eines 100-köpfigen Teams auf. In Startposition für den BER Seit seiner Einweihung am 25. März 2012 steuert der so charakteristische und mit 72 Metern zweithöchste Kontrollturm Deutschlands das Geschehen über und unter den Wolken am Standort. „Wir haben jetzt das siebte Jahr hinter uns gelassen und alle Anlaufprobleme behoben – wir sind also startklar für den BER“, versichert Niebergall. Seit 2012 haben er und sein Team die Zeit genutzt und kontinuierlich an Technik und Abläufen gefeilt. „Die Voraussetzungen am stark prosperierenden Standort haben sich aber auch enorm verändert: Die Zielvorgabe an Mehr unter www.dfs.de Flugbewegungen lag vor sieben Jahren noch bei 240.000. Beim Start des BER im kommenden Jahr gehen wir mittlerweile von mehr als 300.000 Bewegungen aus. Da sind für uns in der Umsetzung ganz andere Parameter zu beachten – auf die wir uns aber eingestellt haben“, blickt der Towerchef bereits ins ­kommende Jahr. Lotsen so gefordert wie Hoch­ leistungssportler Im Allgemeinen sind die rund 2.000 Fluglotsen an deutschen Flughäfen dafür zuständig, dass sie die Flugzeuge in einem bestimmten Luftraum betreuen und leiten. Mit Richtungsund Höhenanweisungen führen sie das Luftfahrtzeug in konkrete Bahnen und achten besonders darauf, dass die vorgegebenen Strecken auch eingehalten werden. 13 „Der BER muss an den Start gehen, sonst wäre ich über ein Jahrzehnt einem Phantom hinterhergelaufen.“ Hans Niebergall, Leiter der Tower-Niederlassung Berlin Die ­Towerlotsen im Speziellen haben den Blick auf die rollenden Maschinen und geben darüber hinaus Start- und Landeerlaubnisse. All das ist mit großer Anstrengung verbunden und erfordert konsequente Pausen- und Ruhezeiten. „Eine Schicht dauert achteinhalb Stunden, am Stück gearbeitet werden jedoch nur zwei Stunden, danach erfolgt eine Pause von mindestens 30 Minuten“, berichtet Niebergall. Da der Abbau von Stress sehr individuell erfolgt, gibt es am BER-Tower mehrere Möglichkeiten, Körper und Geist die nötige Ruhe zu gönnen. „Wir haben einen eigenen Fitnessraum sowie Ruhebereiche eingerichtet, denn letztlich sind die Lotsen wie Hochleistungssportler: sie müssen über die Mittel verfügen, sich höchst konzentriert darum zu kümmern, dass die Verkehrssicherheit abgedeckt wird, aber auch Techniken vorrätig haben, sich in den Pausen herunterregeln zu können“, sagt Niebergall. Pro Schicht sind drei Lotsen in der Kanzel im Einsatz. Gesucht wird der Lotsennachwuchs bundesweit, die ­Ausbildung bedarf jedoch hoher Eingangs­ qualifika­tionen. Neben ausgeprägten Sprach­ kenntnissen, in der Luftverkehrssprache Englisch, ist das räumliche Vorstellungs­ver­ mögen und Multitaskingfähigkeit eine hohe Hürde für die vielen Bewerberinnen und ­Bewerber. Nach erfolgreicher Beendigung der 3-jährigen Ausbildung locken jedoch die Übernahme bei der DFS sowie ein relativ hohes Grundgehalt. Flugrouten am BER Die bereits festgelegten Flugrouten für den BER aus dem Jahr 2012 wurden – mit einer einzigen Ausnahme, der Nordumfliegung von Blanken­ felde-Mahlow – richterlich bestätigt. Für diesen Bereich gibt es einen Alternativvorschlag, den das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung beurteilt, wenn der genaue Inbetriebnahme­ termin des BER feststeht. „Derzeit prüfen wir, inwiefern die damals festgelegten Routen mit den seitdem geänderten Rahmenbedingun­ gen wie beispielsweise der Weiternutzung der heutigen Schönefelder Terminals kompatibel sind. Diese Validierung findet zurzeit statt und wir hoffen, dazu ab Mitte des Jahres aussage­ fähig zu sein“, fasst Niebergall die Entwicklung zusammen. Der Nebel zieht nun langsam wieder auf: Niebergall blickt auf seinen Legonachbau des Towers und macht jetzt noch einmal deutlich, wie sehr er auf die Eröffnung des BER im kommenden Jahr hofft: „Der BER muss an den Start gehen, sonst wäre ich über ein Jahrzehnt einem Phantom hinterhergelaufen. Dazu haben weder mein Team noch ich Lust.“ CF Nachbarn 05/2019 14 Airport Night Run 2019 Schnellste Schulstaffel kommt aus Eichwalde T eilnehmerrekord beim diesjährigen Airport Night Run: Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup begrüßte 6.869 Läuferinnen und Läufer, die sich die ­Stimmung nicht vermiesen ließen und bei grauem Aprilwetter und fast eisigen Temperaturen an den Start gingen. Die Strecke hat bereits Tradition. Wie in den Vorjahren führte der Lauf über und um die beleuchtete südliche Start- und Landebahn, über das Vorfeld sowie entlang des Terminals des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg. Zur Auswahl standen: Halbmarathon, 10 ­Kilometer und 4×4 Kilometer Staffel. Humboldt-Gymnasium schnellste Umlandschule Grund zur Freude gibt es vor allem im Humboldt-­ Gymnasium Eichwalde. Mit einer Zeit von 01:00:50 h belegte die 4x4 Kilometer Männer­ staffel mit den Schülern Franz Arnold, Thede Rosenboldt, Luis Weigl und Finn Wolf der 11. und 12. Klasse den 2. Platz. Als Belohnung kann sich das Gymnasium über eine Spende in Höhe Nachbarn 05/2019 von 1.000 € freuen. Wie schon im letzten Jahr übernimmt die Flughafengesellschaft für teil­nehmende Schülerinnen und Schüler aus den Schulen der Flughafenregion die Startgebühren und prämiert die schnellste Schulstaffel in den Kategorien „bis 9. Klasse“ sowie „10.–13. Klasse“. In der Kategorie „bis 9. Klasse“ hatte die Staffel der Evangelischen Schule Schönefeld (rechtes Bild) die Nase vorn und gewinnt ebenfalls eine Spende in Höhe von 1.000 € für die Realisierung von Projekten und Anschaffungen. Rosemarie Meichsner, Umlandbeauftragte der Flughafengesellschaft, freut sich, dass das Angebot für die Umlandschulen so gut ange­ nommen wurde: „Ich finde es toll, dass sich die Schülerinnen und Schüler aus unseren Anrainergemeinden so sportlich engagieren und zahlreich unserer Einladung gefolgt sind.“ Mit dabei waren 78 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen: Humboldt-Gymnasium Eichwalde, Evangelische Schule Schönefeld, Gymnasium Schönefeld, Kopernikus Gymnasium Eichwalde, Ludwig Witthöft Oberschule Wildau, Grundschule Wildau und Zeuthen, Paul Dessau Gesamtschule Zeuthen. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnerinnen und Gewinnern im Namen des gesamten Teams der FBB Umlandarbeit. NB Infos und Ergebnisse unter: www.berlin-laeuft.de Mit dem Fahrrad von Schönefeld in die Region Meilenstein für den weiteren Ausbau der Radwege enthüllt G roß Kienitz 1,5 km“, „Brusendorf 2,9 km“ oder „Rotberg 1,3 km“ – so steht es auf dem Meilenstein direkt an der Kreu­ zung in der Ortslage Tollkrug, der am 18. April feierlich enthüllt wurde. Gesponsert wurde dieser nunmehr 47. Schönefelder Meilenstein von Kathrin und Olaf Damm aus Waltersdorf. Mit dabei waren auch Mittenwaldes Bürgermeis­ terin Maja Buße und aus Groß Kienitz Bernhard Schulze, der ab dem Jahr 1989 ein Vierteljahr­ hundert Bürgermeister des Ortes war. Olaf Damm: „Der Stein steht am südlichsten Zipfel des Schönefelder Ortsteiles Waltersdorf. Es ist ein zukunftsträchtiger Standort, da hier zukünftig Radwege in vier Richtungen entstehen sollen. Damit ist dieser Stein der Anstoß für den Radwegebau. Hier werden sich dann die wichtig­ sten Radwege im Süden der Gemeinde kreuzen.“ Fehlende Radwege Für Schönefelds Bürgermeister Dr. Udo Haase ist der Meilenstein an einer Stelle aufgestellt worden, an dem die Radwege noch gebaut werden müssen. Vorrangig sei es sein Wunsch, jeweils einen Radweg nach Mittenwalde und Groß Kienitz zu bauen. „Auf dem Stein gibt es viele Richtungspfeile, die dem Radfahrer zeigen, wo es lang geht.“ Er wünscht sich auch, dass die Radwege bis zur BER-Eröffnung fertig sind, was wichtig ist für die künftige Durchführung des Airport Runs, da nach der Flughafeneröffnung nicht mehr über das Flughafengelände gelaufen werden kann. Auch Mittenwaldes Bürgermeisterin Maja Buße versprach, sich für dieses Vorhaben einzusetzen, um eine Radverbindung zwischen der Gemeinde Schönefeld in Richtung des Mittenwalder Ortsteiles Brusendorf zu schaffen. Derzeit ist es für Radfahrer nicht ganz ungefähr­ lich von Tollkrug aus, die Landstraßen in Richtung Rotberg, Groß Kienitz oder Brusendorf zu befahren. Das soll sich demnächst ändern. 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Mit Klemmbrett und Handy für den Audio­ mitschnitt gewappnet, schwärmen die Viert- bis Sechstklässler der Grundschule am Campus Rütli in Dreiergruppen im Terminal B aus. Doch wen ansprechen? Passagiere, die eilig zur Sicherheitskontrolle gehen, sind wohl kaum die richtigen Interviewpartner. Daher konzentrieren sich zunächst alle Gruppen auf die Fluggäste, die es sich auf den Sesseln im Wartebereich gemütlich gemacht haben. Anfangs sind die Versuche noch sehr zögerlich, aber ist die erste Hürde geschafft, fällt es nicht mehr schwer, auf Reisende und Airline-­ Mitarbeiter zuzugehen und mit ihnen auf Englisch ein Interview zu führen. Sprache als Schlüssel Das „Airport Projekt“ greift eine Idee auf, die ein Lehrer aus München bereits Anfang der 1980er Jahre verwirklicht hat. Dabei sollen die SchülerInnen ihre Englischkenntnisse einsetzen und vor allem die Hemmschwelle überwinden, fremde Menschen in der Fremdsprache anzusprechen. Die Vorberei­ tungszeit dauerte rund zwei Monate, erzählt die Lehrerin Cathrin Zahavi. Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler in ­Projektgruppen eingeteilt, dabei wurde darauf geachtet, dass innerhalb jeder Gruppe der Stand der Englischkenntnisse unterschiedlich ist. Dadurch haben sie sich bei der Vorarbeit gegenseitig unterstützt und geholfen. Nicht nur die Sprachkennt­ nisse haben sich dabei verbessert, das Projekt hat sich bereits im Vorfeld positiv auf die Dynamik und den Zusammenhalt unter den SchülerInnen ausgewirkt. Inner­ halb der Gruppen haben sie die Interview­ fragen erarbeitet und die Rolle jedes Einzelnen festgelegt. Als Dankeschön haben sie für ihre Interviewpartnerinnen und Interviewpartner ein kleines Büchlein gestaltet, in dem alle ihren persönlichen Lieblingsort in Berlin empfehlen (so viel sei verraten: besonders beliebt sind die Neukölln Arkaden). Jeder muss innerhalb der Gruppe ein Interview führen. Fast alle angesprochenen Reisenden beantworten die Fragen wie „Where are you from?“, „What is your job?“, „Do you like Berlin?“ oder „Do you like German food?“ gerne. Manche Schüler­ gruppen haben nach den positiven Reak­ tionen der Befragten solches Feuer gefangen, dass sie sogar noch zusätzliche Interviews führten. Am Ende sind alle sichtbar stolz, erleichtert und glücklich, dass sie es geschafft haben. Nach getaner Arbeit darf auch das Vergnügen nicht zu kurz kommen: Als Belohnung geht es für alle nach Beendigung der aufregenden Englisch­stunde auf die Besucherterrasse in ­Schönefeld. DA ANZEIGEN Handliches Nachschlagewerk Neue Informationsbroschüre über Schönefeld erscheint im ELRO-Verlag Die Gemeinde Schönefeld hat kürzlich den ELRO-Verlag mit Sitz in Königs Wusterhausen mit der Erarbeitung einer neuen Informa­ tionsbroschüre beauftragt. „Bei dieser Publikation handelt es sich nicht um ein Druckerzeugnis unter vielen, sondern um das wichtig­ ste Mittel der Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Schönefeld“, wie Bürgermeister Dr. Udo Haase in seinem Empfehlungsschreiben betont. Die Broschüre ist sowohl eine geschätzte Informationsquelle für alteingesessene Schönefelder, als auch eine wichtige Orientie­ rungshilfe für die zahlreichen Neubürger und potentiellen Investo­ ren der sich rasant entwickelnden Gemeinde. „Durch die sorgfältige redaktionelle Bearbeitung … sowie die attraktive und ­übersichtliche Gestaltung wird diese Publikation mit Sicherheit zu einem viel genutzten, hand­l ichen Nachschlagewerk werden“, so die Erwartung von Dr. Udo Haase. Derzeit sind die Mitarbeiter des ELRO-Verlages überall in der Gemeinde Schönefeld unterwegs, um die redaktionellen Inhalte und die Präsentationen der ansässigen Unternehmen zusammen­ zutragen. Dabei sind sie mit dem oben bereits erwähnten, ­offiziellen Empfehlungsschreiben der Gemeinde Schönefeld aus­­ gestattet, um eventuelle ­Verwechslungen mit ähnlichen Publika­ tionen auszuschließen. Die Informationsbroschüre trägt den Titel ­„Schönefeld heute“ und erscheint im Sommer 2019. VE 17 Q U A L I TÄT A U S P O L E N STAHLZÄUNE CARPORTS KAMINE www.zaun-kw.de | TEL 03375 211456 | FUNK 0172 936 1837 Gewerbepark 37 D | 15711 Königs Wusterhausen | OT Zeesen DAHME-SPREE-IMMOBILIEN Häuser ∙ Grundstücke ∙ Finanzierungen ∙ Anlageobjekte Berliner Straße 26, 15711 KW Tel. 03375-5299155, Fax: 03375-5299156 Mail: info@dahme-spree-immobilien.de www.dahme-spree-immobilien.de Werksvertretung Berlin Sophie-Charlotten-Straße 1, 14059 Berlin Kunststoff-Fenster- und Türenwerk Wir sind seit 1967 einer der führenden Fensterhersteller Deutschlands Tel.: 030-82702096 Fax: 030-82702098 Dialog statt Unterricht AUS- & WEITERBILDUNGEN Schüler/innen trafen Politiker/innen AUSBILDUNG AM FLUGHAFEN ‫ ׅ‬Servicekaufmann/frau im Luftverkehr mit IHK-Abschluss AUSBILDUNG ZUM TOURISTIKER (m/w/d) ‫ ׅ‬Tourismuskaufmann/frau mit IHK-Abschluss JETZT BEWERBEN! BFT Berufsschule für Tourismus gGmbH KLEISTSTR. 23-26 I 10787 BERLIN TEL.: +49 30 236 290 24 I INFO@BFT.BERLIN WWW.BERUFSSCHULE-TOURISMUS.DE I /BFT.BERLIN Die Berufsschüler der Service­kauf­ leute im Luftverkehr und der internationalen Touristikassistenten bekamen im Projekt dialogP die Möglichkeit der Begegnung zwischen Jugend und Politik. Vertreter der verschiedenen Parteien im Berliner Abgeordneten­ haus kamen Ende April in unsere Schule, um mit Jugendlichen zu diskutieren. Neben der Frage nach der Erhaltung des Standortes Tegel für den Flugverkehr in Berlin/ Brandenburg wurden auch Fragen des Umweltschutzes und der Bildungspolitik diskutiert. Wie bei einem Speed-Dating standen die Vertreter/innen der Parteien mehreren Schülergruppen Rede und Antwort. Ziel des Konzepts dialogP ist es, das Interesse an politischen Themen und die Diskussionsfähig­ keit unserer jungen Schüler/innen zu fördern. In den letzten Monaten wurden sie inhaltlich und metho­ disch vorbereitet und unterstützt, damit es ihnen gelingt, mit den Politiker/innen brisante aktuelle politische Fragen zu diskutieren und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Das dialogP-Team stellte Materi­ alien zur Umsetzung der Dialog­ veranstaltung, wie z.B. Mode­ rations­hilfen, Plakate sowie Pround Contra-Karten, zur Verfügung. Der organisatorische und zeitliche Ablauf, die Zuordnung der Politiker/innen zu den Gesprächs­ gruppen sowie Begrüßung, Warm-up und Verabschiedung lag im Verantwortungsbereich der Schüler/innen. Die Fähigkeit der kritischen aber dennoch konstruktiven Gesprächs­ führung hilft den angehenden Touristiker/innen nicht zuletzt im späteren Job. Mehr Infos zum Projekt und der Umsetzung unter www.bft.berlin/dialogp. Nachbarn 05/2019 Auf Fontanes Spuren Langstreckenwanderung durchs Dahmeland E ANZEIGEN inmal wie Theodor Fontane durch die Mark streifen und sich von ihrer ganzen Schönheit bezaubern lassen. Mit dieser Marschroute zogen über einhundert Märker Ende März auf einer 100-Kilometer Lang­ streckenwanderung kreuz und quer durch ihre Heimat. Vorbei ging es an Seen, quer durch Wälder, über Berg und Tal. Die Idee dazu kam Norman Siehl, dem Wanderwegewart des Kreises. „Wir wollten zu Ehren seines 200. Geburtstages noch einmal zurückkehren an verschiedene Orte seiner Erzählungen. Es war wirklich ein tolles Erlebnis – die Qualen waren mit dem Zieleinlauf schon wieder fast vergessen“, schmunzelt Siehl, der mehrmals im Jahr solche Mammutstouren wandert. Wer sich nicht die vollen 100 Kilometer quälen wollte, der konnte auch bei 50 oder 25 Kilometern den Fontanemythos aufsaugen. Kurze Versorgungs­ stopps sowie musikalische Unterhaltung durch den Spielmannszug Mittenwalde rundeten die Wanderung stilvoll ab. Nach über vierund­ zwanzig Stunden kam die Wanderschaft am Start- und Zielpunkt vor der Mensa der Tech­ nischen Hochschule in Wildau an. „Glücklich aber ziemlich kaputt“, wie Frank Seeliger, ­ ibliothekschef der Hochschule, den Zustand der B meisten Wanderer auf den Punkt brachte. Ob der Dichterfürst zu seiner Zeit auch mit Blasen und Müdigkeit zu kämpfen hatte, wie die Teilnehmer der Langstreckenwanderung zu seinen Ehren, ist allerdings nicht bekannt. Wer jedoch wissen will, wie es dem Schöpfer von Effi Briest und Stechlin bei seinen Wanderungen durch die Mark ergangen ist, der sollte in die Buchhandlung wandern und bei der Lektüre seiner Wanderungen durch die Mark Brandenburg noch einmal in das Dahmeland der damaligen Zeit eintauchen. CF Haus- und Immobilienverwaltung Holger Schmidt Wir suchen Grundstücke und Häuser für Flughafenmitarbeiter Fontaneallee 79 • 15732 Eichwalde  Immobilien: 0177/312 14 17 | Verwaltung: 030/675 31 06 www.holger-schmidt-immobilien.de Neues Auto am Start? 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Erfahren Sie, welche hochmodernen Produktions- und Dienstleistungsprozesse sich in den Firmen abspielen und wo es attraktive Jobs und Ausbildungs­plätze gibt – eine ausgezeichnete Gelegenheit vor allem für Schüler, Studierende und Berufsanfänger.“ In diesem Jahr erfahren die Gäste u. a. bei der ANECOM AEROTEST GMBH in Wildau, was ein Flugzeug antreibt oder wie Gasturbinen getestet werden. Die FLUG­HAFEN BERLIN BRANDEN­ BURG GMBH führt Sie zusammen mit der E.ON EDIS CONTRACTING GMBH in die Energiezentrale Ost am zukünftigen Hauptstadtflug­ hafen BER. In der SERAMUN DIAGNOSTICA GMBH in Wolzig erfahren Sie unter dem Motto „Alles rund ums Ei“, was Impfstoffe, Hühnereier und Seramun Produkte gemeinsam haben. In Bestensee feiert die BÄCKEREI KONDITOREI WAHL GMBH in diesem Jahr ihr 40-jähriges Betriebs­jubiläum. Bei Führungen erhalten Sie einen Einblick in die moderne Produktion von Backwaren. Insgesamt beteiligen sich 19 Unter­nehmen an der diesjährigen „Langen Nacht der Wirtschaft“. Mehr Informationen zu den einzelnen Unternehmen und zum ausführ­lichen Programm erhalten Sie unter: www.lange-nacht-der-­ wirtschaft-lds.de. Hier erfahren Sie auch mehr über die Shuttle-­ Verbindungen und Fahrpläne zwischen den einzelnen Veranstal­ tungsorten. MT ANZEIGE „Lange Nacht der Wirtschaft“ Freitag, 17.Mai 2019 17.00 Uhr - 23.00 Uhr UNTERNEHMEN IM LANDKREIS DAHMESPREEWALD ÖFFNEN IHRE TÜREN www.lange-nacht-der-wirtschaft-lds.de Bestensee LANGE NACHT DER WIRTSCHAFT Dahme-Spreewald Medienpartner: Die Gemeinde Schönefeld hat seit November 2017 ihren eigenen kleinen Baumarkt. Der ist Teil eines bundesweit bereits starken Franchise-Systems mit über 250 Märkten. Das Konzept von Sonder­ preis Baumarkt ist so in Deutsch­ land einzigartig: Die Bau­märkte sind nur jeweils zwischen 650 bis 1200 Quadratmeter groß und bieten u. a. Schrauben und Klein­ eisen zu Kilogrammpreisen an. Das 15-jährige Bestehen des Bau­ markt-Discounters wird seit April deutschlandweit und auch im Schönefelder Markt mit verschie­ denen Rabatt- und Gewinnspiel­ aktionen gefeiert. Der Betreiber des Schönefelder Marktes, Heiko Schmidt, ist langjähriger Baumarktexperte und hat mehr als 20 Jahre in einem Baumarktkonzern in unterschied­ lichen Führungspositionen gearbeitet, bevor er sich für den Schritt in die Selbstständigkeit entschied. Ausschlaggebend war die bei Schönefeld ansässige Familie, aber auch der Reiz, etwas Eigenes aufzubauen. „Das Konzept von Sonderpreis Baumarkt bietet ideale Bedingungen dafür – ich habe ein überschaubares Risiko und hinter mir steht ein kompeten­ ter Partner mit vielen Jahren Erfahrung“, erzählt Schmidt weiter. Einen Baumarkt in dieser Lage zu betreiben, sei durchaus nicht immer einfach, berichtet Schmidt. Gerade in den Anfangsmonaten sei ie Wahrnehmung in der Karl-Marx-Straße 117, 12529 Schönefeld (OT Großziethen) mit dem Anfang 2017 neu belebten Marktcenter noch sehr niedrig gewesen. Schmidt setzte in den nunmehr 1,5 Jahren des Beste­ hens mehr und mehr auf die Stammkunden, die mittlerweile zu echten Fans und damit ANZEIGE Soziales, kulturelles und gewerbliches Engagement in Schönefeld Multiplikatoren geworden sind. Die sechs Mitarbeiter des Marktes seien sehr engagiert, die Atmo­ sphäre familiär. „Bei Sonderpreis Baumarkt wird Vertrauen, Freund­ lichkeit und Gemeinschaft groß­ geschrieben – das spürt auch der Kunde“, ist sich Schmidt sicher. Heiko Schmidt unterstützt alle Einrichtungen mit dem Baumarkt konditionell, deren Mittelpunkt die Arbeit mit Menschen ist, egal ob Kinder, Senioren, Behinderte. Zusammen mit 19 weiteren Gründungsmitgliedern gründete er zudem im Januar den Kulturverein Großziethener Kulturschmiede e.V., der sich zur Aufgabe gemacht hat, das kulturelle und familiäre Angebot des stetig wachsenden Ortsteils erweitern zu helfen und auch eigene Veranstaltungen zu organisieren, von denen es bereits einige gab. Unabhängig vom Verein, aber von einigen Mitgliedern separat betreut gibt es u.a. eine Facebook-­Community, über die sich jeder Interessierte informieren oder selbst einbringen kann. Hier erfolgt der Austausch zu sozialen, kulturellen, sportlichen, feierlichen und gewerb­lichen Aktivitäten. Nachbarn 05/2019 20 MITEINANDER Zusammenarbeit in der Flughafenregion stärken Vertrag zwischen Bezirksamt Treptow-Köpenick und Gemeinde Schönefeld D ie Entwicklung der Flughafenregion um den künftigen Hauptstadtflughafen BER stellt auch die Kommunen vor große Herausforderungen. Eine enge Zusammenarbeit ist daher unabdingbar. Nachdem Anfang des Jahres zwischen der Gemeinde Schönefeld und dem Berliner Stadtbezirk Neukölln ein entspre­ chendes Memorandum unterzeichnet wurde, folgte nun am 12. April eine solche Vereinbarung zwischen der Gemeinde Schönefeld und dem Stadtbezirk Treptow-Köpenick. Unterzeichnet wurde der Vertrag von Bezirksbürgermeister Oliver Igel, Bürgermeister Dr. Udo Haase, Bezirksstadtrat Rainer Hölmer und dem Vorsitzenden des Entwicklungsausschusses der Gemeinde Schönefeld, Olaf Damm. Ziel der Vereinbarung ist eine regelmäßige Abstimmung mit zeitlich und praktisch umsetzbaren Hand­ lungsempfehlungen. Wichtige gemeinsame Ziele ANZEIGE Bezirksbürgermeister Oliver Igel betonte, dass es ein längst überfälliger Schritt sei, die Nachbarn 05/2019 Zusammenarbeit schriftlich zu fixieren, Ziele und Schwerpunkte festzulegen. „Wir haben wichtige gemeinsame Ziele, die sich alle um die Entwick­ lung der Flughafenregion ranken. Mit der Er­ öffnung des neuen Hauptstadtflughafens wird es eine ganz neue Dynamik für die Entwicklung unserer Region geben. Für uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger diese Entwicklung positiv wahrnehmen.“ Dazu gehöre, dass dieser Flughafen besser, sowohl mit dem Öffentlichen Personennahverkehr als auch mit dem individu­ ellen Verkehr angebunden wird. So würde zum Beispiel die geplante U-Bahn Anbindung mit der Verlängerung der U7 den Individual­ verkehr in Treptow-Köpenick reduzieren, auch wenn sie nicht durch den Stadtbezirk verläuft. Kurzer Draht für Verständigung Weitere Themen der Vereinbarung sind die Ertüchtigung der Verkehrsanbindungen für Radfahrer und Fußgänger, eine gemeinsame touristische Vermarktung der Region, die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze durch die Entwicklung gewerblich genutzter Flächen und die Verbesserung von Ordnung und Sauberkeit in den Grenzbereichen. Für Schönefelds Bürgermeister Dr. Udo Haase ist eine enge Zusammenarbeit bei Projekten zwischen den beiden Verwaltungen eine wichtige Grundlage. Mit einem „Kurzen Draht“ in der Zusammenarbeit können viele Probleme ohne Zeitverlust gelöst werden. MT
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