Path:
Periodical volume

Full text: Nachbarn Issue 2019,1

Nachbarn

Ein Leben
für die Lamas

Wir in der
Flughafenregion

01
2019

2

IN UNSERER REGION | AUF EIN WORT

Liebe Nachbarinnen
und Nachbarn!
Die Flughafenregion hat sich auch im zurück­
liegenden Jahr sehr dynamisch weiterentwickelt.
Ob Gewerbe oder Wohnansiedlung: Das Flug­
hafenumland boomt. Auch bei unseren Fluggast­
zahlen sind wir auf deutlichem Wachstumskurs
– fast 35 Millionen Passagiere waren es 2018
in Berlin und Brandenburg, das ist neuer Rekord.
Vor diesem Hintergrund und mit dem Start
des BER im Oktober 2020, gewinnt der Standort
weiter an Attraktivität. Lesen Sie in dieser Aus­
gabe, wie sich das zum Beispiel für Rüdiger Hage
von der Infrastruktur- und Projektentwicklungs­
gesellschaft abzeichnet.
Eines der wichtigsten Themen in der Vorberei­
tung auf den BER überhaupt ist guter Schall­
schutz. Auf Seite sieben haben wir zusammen­
gefasst, wie die Flughafengesellschaft auf der
Basis der Urteile des Oberverwaltungsgerichtes
zu einem stabilen Schallschutzfrieden mit
allen Betroffenen kommen will.

Mit Blick auf das Thermometer empfehlen wir
einen Ausflug in unsere Rubrik Nah & Fern – das
Klima in Singapur scheint ziemlich verlockend.
Im Gegensatz dazu stehen an unseren Stand­
orten in Tegel und Schönefeld 400 Mitarbeiter­
innen und Mitarbeiter der Winterdienste
bereit, um für Sie die rund 330 Hektar Flächen
eis- und schneefrei zu halten, und den reibungs­
freien Flugablauf sicherzustellen.
Wir wünschen Ihnen auf diesem Weg ein
gesundes und erfolgreiches neues Jahr und
freuen uns, Sie auch weiterhin als treue
Leserinnen und Leser der Nachbarn begrüßen
zu dürfen.

Engelbert Lütke Daldrup          Heike Fölster       Manfred Bobke-von Camen

Nachbarn 01/2019

IN UNSERER REGION | POLITIK

3

Bürgermeister Großbeeren

Tobias Borstel

1

Herr Borstel, wie ist es Ihnen
in den ersten Monaten in
Großbeerens Chefsessel
­ergangen und was sind die
dringendsten Aufgaben, 		
die Sie angehen wollen?

Es waren bewegte sechs Monate, die sich
manchmal durchaus wie Jahre anfühlten.
Nicht nur die zahlreichen neuen Ein­
drücke als Hauptverwaltungsbeamter
der Gemeinde Großbeeren waren überwäl­
tigend, sondern eben die Fülle der Auf­
gaben, die sich daraus ergeben. So habe
ich mir bewusst viel Zeit auferlegt, um
die Vorgänge in Gänze zu überblicken,
denn eine Neuausrichtung der Gemeinde
Großbeeren ist tatsächlich unabdingbar.
Die Gemeinde ist innerhalb von 25 Jahren
um mehr als das Dreifache gewachsen.
Da prallen die Zugezogenen auf die
Alt-Großbeerener und andersrum. Das
heißt, dass wir uns gesellschaftlich
verändern und verstehen lernen müssen.
Die Stärkung des Miteinanders steht
somit im Fokus, denn mit ihr kann der Ort
seine Gestalt erst wandeln – von einer
dörflichen Struktur zu einer urbanen
Kleinstadtgemeinde. So sind neben der
Verbesserung des ÖPNV-Anschlusses
und der Bildungsinfrastruktur wie Kitas
und Schulen auch die Entwicklung
der Ortsmitten von Großbeeren und seiner
Ortsteile in den Fokus gerückt.

2

Mit dem Güterverkehrszentrum
(GVZ) haben Sie einen der
größten wachsenden Arbeit­
geber direkt vor der Tür.
Die Pendlerströme der rund
10.000 Beschäftigten sind 		
dabei jedoch enorm. Abhilfe
soll ein Bus-Knotenpunkt 		
schaffen. Was hat es damit
auf sich?

Grundsätzlich müssen für diese Pendler­
ströme und auch für die hiesige Bevölke­
rung Konzepte gefunden werden, wie
diese ihre Wunschziele mit den öffentlich
zur Verfügung stehenden Verkehrsmitteln
erreichen. Die Gemeinde Großbeeren
hat sich dahingehend durch ein externes
Planungsbüro beraten lassen, das die
Aufgabe wahrnimmt, eben solche
Buskonzepte zu erstellen, die grundhaft
Verbesserung versprechen. So soll ein
Busknotenpunkt im Güterverkehrszent­
rum errichtet werden und für eine
verbesserte Anbindung sorgen. Dieser
ermöglicht es, dass acht Buslinien
gleichzeitig zu einem Rendezvous
passieren können – und zwar im Halb­
stundentakt.

„Die Gemeinde ist
­innerhalb von
25 Jahren um mehr
als das Dreifache
gewachsen.“

3

Herr Borstel, der Siedlungs­
druck nimmt auch auf Groß­
beeren als Zuzugsort massiv zu.
Wie viel Wachstum verträgt
Ihre Gemeinde in den kommen-	
den Jahren?

Diese grundsätzliche Frage treibt den Ort
schon seit vielen Jahren um. Überall in
Großbeeren und seinen Ortsteilen wird seit
Jahren gebaut – und ein Ende ist nicht in
Sicht. Derzeit entstehen die letzten
Gebäude im Heidefeld und der Prozess
der Nachverdichtung nimmt Gestalt an,
denn Wohnraum für alle Altersgruppen
wird dringend benötigt. Derzeit denke
ich mit dem Bauamt über die Umsetzung
eines Baulandmodells, ähnlich wie in
München oder Potsdam, nach. Es geht
darum, dass Investoren, die neue Gebiete
erschließen wollen, eine verbindliche
Investitionsabgabe z.B. pro geschaffener
Wohneinheit zu zahlen haben. Damit kann
sichergestellt werden, dass die Infrastruk­
tur (Kitas, Schulen, Sportstätten, Radwege
usw.) dem Zuzug folgt. Alle Investoren,
mit denen ich dies bereits besprochen
habe, können sich solch ein Modell sehr
gut vorstellen. Auch die Möglichkeit,
dass die kommunale Wohnungsbaugesell­
schaft einen Teil des neu geschaffenen
Wohnraums übernehmen kann, ist eine
Option, die wir ziehen sollten, um die
Preise im Ort steuerbar zu halten. Es bleibt
also spannend in Großbeeren. Interview CF

Tobias Borstel,
Bürgermeister Großbeeren
Nachbarn 01/2019

Liebe Leserin,
lieber Leser
Wenn Sie diese Ausgabe der Nachbarn in den
Händen halten, sind wir schon im neuen Jahr –
nicht aber jüdische oder muslimische Menschen,
Chinesen oder Koreaner und viele andere.

ANZEIGE

Unterschiedliche Kalender: Ich komme aus dem
tiefsten Süden von Bayern, dem Allgäu – und
wenn ich Geschichtsbüchern glauben darf, dann
gab es das in meiner Gegend im 16. Jahrhundert
über 100 Jahre lang auch.

Die Katholiken hatten den Gregorianischen
Kalender eingeführt (1582), die Protestanten
hielten am Julianischen Kalender fest – der
hatte den Nachteil, dass er jedes Jahr elf
Minuten hinter dem Sonnenlauf zurückblieb.
Den Gregorianischen Kalender anzunehmen,
stellte für entschieden evangelische Christen
eine Herausforderung dar, gerade in Süd­
deutschland: Wollte der Papst seine gerade
verlorene Vorherrschaft durch die Hintertür mit
dem „papistischen Kalender“ zurückgewinnen?

Wo lassen wir uns zum Beispiel von „fake news“
beeinflussen? Jetzt, am Anfang des neuen Jahres,
meine Einladung an Sie: Schauen Sie das Jahr
über genau hin, was Ihnen als Wahrheit (auch
als Glaubenswahrheit) vorgesetzt wird,
hinterfragen Sie.
Viele Entdeckungen dabei wünscht Ihnen Ihr
Wolfgang Felber
Flughafenseelsorger

Wie gesagt, das dauerte ein Jahrhundert lang:
Fest- und Feiertage lagen auseinander, ebenso
die Markttage. Aus einer reinen Kalenderfrage
war eine Glaubensfrage geworden.
Wie ist es denn mit uns, woraus machen wir
Glaubensfragen? Wo schauen wir genau hin?

Impressum
Herausgeber: Flughafen Berlin

Verantwortlicher Redakteur der

Brandenburg GmbH

ELRO Verlagsgesellschaft mbH:

in Kooperation mit

Manfred Tadra

ELRO Verlagsgesellschaft mbH

( (033764) 5059-61

Eichenallee 8,

m.tadra@elro-verlag.de

15711 Königs Wusterhausen
( (03375) 24250 /

Verantwortlich für Anzeigen:

www.elro-verlag.de

Jörg Kobs
( (0175) 167 43 38

Auflagenzahl: 65.000

j.kobs@elro-verlag.de

Verteilgebiet: Flughafenregion

Redaktion: Christian Franzke (CF) –

Berlin-Brandenburg

verantwortlich, Donate Altenburger
(DA), Nancy Biebach (NB), Nicole

Chefredaktion (V.i.S.d.P.):

Bittger (NBi), Wolfgang Felber (WF),

Hannes Stefan Hönemann

Clemens Glade (CG), Annika

( (030) 6091-70100

Hennebach (AH), Dr. Kai Johannsen
(KJ), Jörg Kobs (JK), Oliver Kossler

Ressortleiter Verlagsthemen:

(OKS), Rosemarie Meichsner (RM),

Vesa Elbe

Simon Miller (SM), Justus Münster
(JM), Manfred Tadra (MT), Ralf

Gestaltung und Realisation:

Wagner (RW), Redaktion (red)

Oliver Otto
Bildquellen: Günter Wicker (S. 1, 2, 4, 5, 6, 8, 9, 12, 15, 16), Gemeinde Großbeeren
(S. 3), B. Jehne (S. 7), Nicole Bittger (S. 11), Pixabay (S. 10, 11), Manfred Tadra (S. 14)

Nachbarn 01/2019

MEIN ARBEITSPLATZ IN DER FLUGHAFENREGION

5

Infrastruktur pur
Rüdiger Hage entwickelt die Region

R

iesige Industriehallen, Umschlagterminals für
kombinierte Verkehre auf Straße und Schiene sowie
tausende Arbeitsplätze: wir sind im Güterverkehrs­
zentrum Berlin Süd Großbeeren (GVZ). Das 200 Hektar große
Areal ist in den letzten Jahren zum leistungsstärksten
Umschlagszentrum in Ostdeutschland gereift. Großen Anteil
daran hat die Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesell­
schaft (IPG) um Geschäftsführer Rüdiger Hage.

Strukturpolitik und wilde Wendejahre
Nach dem Studium der Verkehrsplanung verschlug es den
Thüringer Anfang der 80er Jahre in die Hauptstadtregion.
„Zunächst hat mich die Liebe nach Potsdam gebracht, dann
konnte ich hier auch noch meiner Profession nachgehen
– eine perfekte Kombination. Die Wendejahre waren extrem
spannend, da saß ich u.a. in der Kommission, die mit der
Senatsverwaltung über die Grenzöffnung im Straßenwesen
verhandelte. Kurze Zeit später arbeitete ich im neugegründe­
ten Verkehrsministerium Brandenburg als Referatsleiter.“
Ausschließlich Verkehrspolitik zu machen, war Hage jedoch
zu bürokratisch. „Als Bauingenieur wollte ich lieber Prak­
tisches umsetzen.“ Da kam der Vorschlag seines Chefs, die
neu gegründete Landesentwicklungsgesellschaft (LEG)
mitzugestalten, gerade recht. „Nun ging es plötzlich um das
gesamte Paket aus Ansiedlung, Entwicklung und Steuerung.“

Der Weg in die Selbstständigkeit
„Als der Entschluss der Landesregierung fiel, die LEG 2001
zu liquidieren, war ich erst stark verunsichert, wollte aber
unbedingt unser Portfolio weiterentwickeln. Dazu gehörten
vor allem die in den 90er Jahren entstandenen Güterver­
kehrszentren in Großbeeren, Wustermark und Freienbrink.
Also entschloss ich mich dazu, meine eigene Firma zu
gründen, und die IPG war geboren. Aus meinem alten Team
folgten mir 18 Kolleginnen und Kollegen in das Abenteuer.“
Fortan fungierte die IPG als multimodaler Partner bei der
Planung und Realisierung von Standort- und Verkehrsinfra­
strukturentwicklung. Die Auftraggeber kommen aus dem
öffentlichen und privaten Sektor. „Wir bieten die Komplett­
dienstleistung: von der Baulandbeschaffung über die
Planung bis hin zur Vermarktung und zum Finanzmanage­
ment. Unser Netzwerk sowie die tolle Mischung aus guten
Kauf­leuten und Ingenieuren machen den Unterschied“,
gibt Hage einen Einblick in das Erfolgsrezept der IPG.

„Was wir in der Flughafenregion
brauchen, ist ein gesunder Mix aus
Logistik und Hochtechnologie.“
Rüdiger Hage, Geschäftsführer
Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft

Gesunder Mix und Aussichten
„Was mich mit Stolz erfüllt, ist die Tatsache, dass wir mit
unseren Entwicklungen viele Arbeitsplätze in die Region geholt
haben. Allein in Großbeeren sind es aktuell rund 9.500.“ Derzeit
arbeiten Hage und sein Team an der Entwicklung des Industrie­
parks 4.0 in Ludwigsfelde. „Was wir in der Flughafenregion
brauchen, ist ein gesunder Mix aus Logistik und Hochtechnolo­
gie. Dabei stehen wir aber in harter Konkurrenz zu anderen
Regionen. Wir müssen noch viele Hausaufgaben machen, vor
allem in Infrastrukturfragen.“ Bei der IPG wird sich die Arbeit in
den nächsten Jahren ändern. „In Zukunft werden wir auch
die Betreibung der Gewerbeparks in unseren Fokus nehmen
und zum Teil auch mit unseren Erfahrungen den Kommunen
unter die Arme greifen. Aktuell haben wir jedoch Volllast.
Das hätte ich mir vor 15 Jahren auch nicht träumen lassen“,
so der sichtlich stolze Geschäftsführer. CF
Nachbarn 01/2019

6

IN UNSERER REGION

„Wir wollen Schallschutzfrieden“
Schallschutz-Urteile werden umgesetzt

E

s waren bedeutende Urteile, die das
Oberverwaltungsgericht Berlin-Branden­
burg (OVG) Anfang Juli zum Schallschutz
am BER traf. Die Flughafengesellschaft hat die
Urteile gründlich ausgewertet und unterlegt den
angebotenen Schallschutzfrieden mit konkreten
Schritten.
„Wir wollen Schallschutzfrieden“, sagte Flughafen­
chef Engelbert Lütke Daldrup. „Wir akzeptieren
die Urteile des Oberverwaltungsgerichts und
möchten konstruktive Lösungen mit unseren
Nachbarn finden. Deswegen setzen wir die
Urteile nicht nur in den entschiedenen Einzel­
fällen, sondern auch in allen vergleichbaren
Fällen nach Antrag der Eigentümer um.“
Anwohner können dazu einen ergänzenden
Antrag bei der FBB stellen und darlegen, inwie­
weit sie von einer vergleichbaren Situation,
z. B. mit ihrer Wohnküche oder ihrem Winter­
garten, betroffen sind. Die FBB prüft die Fälle
und tauscht sich mit den Anwohnern zur
Situation in ihrem Haus aus. Ralf Wagner,
Schallschutzchef der FBB:
„Falls sich ergeben sollte, dass Ansprüche
auf Schallschutz bestehen, die bisher nicht
anerkannt wurden, werden wir die Anspruchs­
ermittlungen überarbeiten,“ betont der
­Schallschutzchef.
Mit der Anspruchsermittlung erhalten die
Eigentümer auch ein aktuelles Leistungs­
verzeichnis, in dem alle für das individuelle
Nachbarn 01/2019

Gebäude erforderlichen Schallschutzmaßnah­
men beschrieben sind. Die Eigentümer haben
damit alle notwendigen Unterlagen, um die
Schallschutzmaßnahmen zu beauftragen. Die
Beauftragung und bauliche Umsetzung der
Schallschutzmaßnahmen liegt dann in der Hand
der Eigentümer. Engelbert Lütke Daldrup wirbt
darum, die Schallschutzmaßnahmen dann
auch schnellstmöglich anzugehen und durch­
führen zu lassen: „Noch ist genügend Zeit
für eine Umsetzung der Schallschutzmaßnah­
men. Aber niemand kann heute einschätzen,
ob sich kurz vor der Inbetriebnahme noch
eine Baufirma finden lässt.“
Informationen zum Schallschutzprogramm
BER und zur Umsetzung der Schallschutz-Urteile
finden Sie im Internet unter:
nachbarn.berlin-airport.de
Informationen zu Firmen, die Schallschutz­
maßnahmen umsetzen, finden Sie in der
Schallschutzliste der Auftragsberatungsstelle
Brandenburg im Internet unter:
www.abst-brandenburg.de

Wie weiter nach den
Schallschutz-Urteilen?
• Anwohnende, die sich nach den Gerichts­
urteilen vom 3. Juli bereits bei der FBB
gemeldet haben, müssen nichts tun. Die
FBB kommt auf sie zu.
• Anwohnende, die in der Vergangenheit
das Modul Küche, Raumhöhe oder
Wintergarten bei der FBB beantragt
haben und nun einen regulären Anspruch
auf Schallschutz haben könnten, müssen
nichts tun. Die FBB kommt auf sie zu.
• Alle anderen Anwohnerinnen und
Anwohner können sich direkt bei der FBB
melden und dafür ein Formular nutzen,
dass auf der Internetseite der FBB im
Bereich www.berlin-airport.de →
Nachbarn → Schallschutzprogramm
BER → Urteile vom Juli 2018
bereitgestellt wird.

IN UNSERER REGION

7

Tourismus Award 2018
Auszeichnung für den Industriesalon Schöneweide

I

ns Leben gerufen wurde der Touris­
mus Award vom Tourismusverein
­Berlin ­Treptow-Köpenick. Die Kriterien
der Preisverleihung sind unter anderem:
herausragende Leistungen für touristische
Innovationen, Nachhaltigkeit und die
­Verbindung zur Marke „Dein Treptow-­
Köpenick“.
Der diesjährige Tourismus Award ging an den
Industriesalon Schöneweide. Überreicht wurde
der Preis durch Bettina Quäschning, Bezirks­
koordinatorin von visitBerlin. In ihrer Laudatio
würdigte sie besonders die Arbeit von Susanne
Reumschüssel. Der Industriesalon Schöneweide
hat sich die Aufgabe gestellt, die bedeutende
Industriekultur von Schöneweide vor Ort
sichtbar zu machen, touristisch zu erschließen
und den Standort damit langfristig zu stärken.

¢

Mehr Informationen
www.industriesalon.de

Durch die Arbeit von Frau ­Reumschüssel und
ihrem Team wurde unter anderem die „Elektro­
polis-Tour“ wiederbelebt.
Die Tour folgt den Spuren der bedeutenden
Industriegeschichte von Schöneweide inklusive
Turmbesteigung vom Peter Behrens-Bau. Zu
dieser Führung können Sie in der Schifffahrts­
saison (Mai bis Anfang Oktober) auch mit
einem Schiff der Reederei Riedel anreisen. red

ANZEIGEN

Haus- und Immobilienverwaltung
Holger Schmidt
Alte Selchower Str. 27 • 12529 Schönefeld / OT Selchow

Wir suchen Grundstücke
und Häuser
für Flughafenmitarbeiter

Fertigung in eigener Werkstatt

Fontaneallee 79 • 15732 Eichwalde
 Immobilien: 0177/312 14 17 | Verwaltung: 030/675 31 06

Seit 1990 Kompetenz von
Ihrem Fachbetrieb für
Schallschutzfenster in Selchow

www.holger-schmidt-immobilien.de

 0 33 79.3 80 05

HBB

Kompetent, erfahren, erfolgreich
Die HBB ist ein leistungsstarkes Unternehmen aus
Hamburg mit über 40-jähriger Erfahrung. Unsere Tradition als Familienunternehmen besteht darin, erfolgreiche
Lösungen zu finden – von Mensch zu Mensch. Über die
Jahrzehnte haben wir so ein vertrauensvolles Verhältnis
zu Partnern, Entscheidern und Käufern aufgebaut.
Die HBB gilt als zuverlässiger Projektpartner, der dazu
auch mit einer betont soliden Kapitaldecke ausgestattet ist. Die HBB hat sich auf drei Geschäftsfelder
spezialisiert: die Erstellung von Einzelhandelsflächen
und Einkaufszentren sowie auf die Errichtung von
Seniorenimmobilien und auf den Wohnungsbau.

Ihre Ansprechpartner finden Sie
Wir bieten an:
z. B. unser Reihenhaus
in unserem Hauptstadtbüro:
Hausgrundstück ca. 186 m2 (real-geteilt),
HBB Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft mbH & Co. KG
5 Zimmer, Wohn-/Nutzfläche
Hauptstadtbüro
2.555,7232€/m2
ca. 125,17 m2 =>
Markgrafenstraße
10117 Berlin
Besichtigung/Beratung
nach
+49 30 206 58
47-0 Vereinbarung
berlin@hbb.de
(030) 206 58 47-0

Das aktuelle Projekt in Königs Wusterhausen zeigt
den Anspruch, der hinter all unseren Immobilien steht:
ganzheitlich denken und planen, auf allen Ebenen
professionell arbeiten, etwas Besonderes schaffen und
Verantwortung in jeder Phase übernehmen.

Bauvorhaben „PrinzenQuartier“ – Doppel-, Reihen- und Stadthäuser
in bewährter Massivbauweise, Beethovenring, Königs Wusterhausen
HBB Hanseatische Wohnungsbau-

HBB Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft mbH & Co. KG
gesellschaft mbH & Co. KG

Das PrinzenQuartier in Königs Wusterhausen

Brooktorkai 22
Hauptstadtbüro
Markgrafenstraße 32 | 10117 20457
BerlinHamburg
+49 30 206 58 47-0 | berlin@hbb.de

Nachbarn 01/2019

8

IN UNSERER REGION

Ein Leben für die Lamas

Ü

ber 50 Lamas und ein knappes Dutzend
Alpakas wohnen auf dem Hof von Anita
Selig-Smith in Schenkendorf. Sieben
Tage die Woche, 365 Tage im Jahr wollen die
Tiere versorgt sein: Füttern, tränken, ausmisten,
scheren, Nägel schneiden, trainieren und
manches mehr. Warum macht sich eine Mutter
von zwei Kindern, studierte Umweltingenieurin
mit akademischer Laufbahn und glückliche
Ehefrau solche Arbeit? „Lamas sind meine
Leidenschaft. Ich habe mein Hobby zum Beruf
gemacht. Außerdem ist der Zeitaufwand gar
nicht so groß“, sagt sie mit einem Augenzwin­
kern, „zehn Lamas sind so aufwändig wie ein
Hund – wenn alles andere gemacht ist.“

Faszination Lama
Doch was ist das Besondere am Leben mit den
großen Tieren? Die Faszination müsse man
selber erleben, sagt sie knapp. Auf Nachfrage

Nachbarn 01/2019

„Lamas sind meine Leidenschaft.
Ich habe mein Hobby zum
Beruf gemacht.“
Anita Selig-Smith

gerät sie dann doch ins Schwärmen: „Lamas
sind ruhig, aufmerksam und extrem neugierig,
ohne aufdringlich zu sein.“
Die Züchterin, eine resolute Frau mit kurzen
Locken, kam 1994 das erste Mal mit den Anden­
tieren in Berührung und war sofort begeistert.
Zwei Jahre später begann sie mit der eigenen
Herde. Seither stellt sie das Privatleben hinten
an und kümmert sich, nachdem sie ihre bei­
den Töchter in die Schule und die Kita gebracht

hat, tagsüber bis nachmittags um die Lamas
und Alpakas. Von 16 Uhr bis 20 Uhr sind dann
wieder die Kinder dran. Wenn beide Mädchen
abends im Bett sind, kümmert sich Selig-­Smith
um Büroarbeit, beantwortet E-Mails und
bearbeitet Buchungen. Nebenher verantwortet
sie e­ hrenamtlich die Chefredaktion der einzigen
­Fachzeitschrift in Deutschland über Lamas
und Alpakas. Am Wochenende übernimmt ihr
Mann die Kinder. Sie gesteht: „Das Leben
mit Lamas ist schön, aber arbeitsreich und hart.“

IN UNSERER REGION

¢

9

Weitere Infos auf
www.maerkischer-lamahof.de
Besuch nur nach Voranmeldung.

Die 42-jährige züchtet große Trekking-Tiere,
sogenannte Classic-Lamas. „Sie sind schöner,
majestätischer und eleganter als die sogenann­
ten Woollies, die kleiner und behaarter sind“,
erklärt sie.

Natur ganz anders. Selbst Rehe hauen nicht ab.“
Man darf mit den Tieren durch das nahegelegene
Naturschutz­gebiet laufen, da die Hufe der
Tiere flurschonend sind. Demnächst plant sie
sogar mehrtägige Touren.

Das größte Glück für sie ist es, mit den Tieren
wandern zu gehen. Dieses Glück teilt sie gerne
und bietet mehrstündige Wanderungen in
der Umgebung an. „Es ist Entschleunigung pur.
Die Tiere laufen neben dir her. Man erlebt die

Therapie in der Natur
Als Therapiebegleittiere sind Lamas geeignet bei
ADHS, Traumabewältigung oder kognitiven
Störungen. „Es sind klassische Therapiebegleiter,
weil sie sofort und direkt reagieren“, erklärt sie.

Das Lama liegt nicht nur bei Selig-Smith schwer
im Trend, auch in der Werbung wurden die
knuffigen Tiere schon gesichtet. „Lamas sind die
neuen Einhörner“, sagt sie und deutet wie zur
Bestätigung auf ihre Teetasse, bedruckt mit
einem Lama. Das neue Trendtier hat dem alten
zumindest eines voraus: Es ist real. Und
man kann es auf dem Lamahof von Anita
Selig-Smith erleben. CG

Nachbarn 01/2019

10

NAH & FERN

48 Stunden Singapur
Kulturenmix und Supermoderne

K

napp 12 Stunden Flug und schon sind
wir in Singapur. Scoot, die gelbe
Airline mit dem lustigen Maskottchen,
macht das seit diesem Sommer ab Berlin
möglich.

Es ist 5.30 Uhr am Morgen, als mein Freund
und ich am Flughafen in Singapur ins Taxi
steigen und zum Hotel fahren. Zu früh am
Morgen, um schon loszuziehen, zu spät,
um noch zu schlafen, also machen wir uns
erst einmal an die Sightseeingplanung
für die nächsten zwei Tage.
Tag 1:
Um 9 Uhr öffnet unser auserkorenes Café, das
Papa Palheta (https://papapalheta.com/). Wir
ordern zum hausgerösteten Kaffee fantas­
tisches Frühstück. So lecker und so gemütlich,
da wären wir fast versackt. Doch auf uns
wartet eine aufregende Stadt, also schlürfen
wir schnell den Kaffee aus und machen uns los.
Als Erstes schauen wir uns die bunten
­Shophäuser von Little India an. Dann geht es
weiter ins hippe Viertel rund um die Haji Lane,
wo uns angesagte Bars und süße kleine Shops
erwarten. Nur knapp eineinhalb Kilometer
zu Fuß und schon sind wir im arabischen
Viertel, welches von der goldenen Kuppel der
prunkvollen Sultan Moschee überragt wird.
Unzählige Geschäfte bieten Korbwaren, Stoffe
und Parfüm an – ja hier fühlt man sich
tatsächlich wie mitten im Orient.

Nachbarn 01/2019

Unsere Füße sind noch fit, doch Kaffeedurst
und Hunger wachsen. Wir beschließen im
Glashouse Café Halt zu machen. Reichlich
begrünt, hell und klimatisiert, ist dieses Café
ein super Spot, um sich für einen Moment zu
erholen. Frisch gemachte Sandwiches und ein
hervorragender Café Latte bringen die nötige
Energie zurück, um uns zum letzten Highlight
des ersten Tages auf zu machen: China Town.
Lampions und Garküchen sind das Erste, was
wir sehen. Doch bevor es wieder ans Essen
geht, schlendern wir durch die Gassen, bis wir
am ältesten hinduistischen Schreins Singapurs
angekommen sind, dem Sri Mariamman
Temple. Schuhe ausziehen und schon können
unzählige detailreiche und farbenfrohe
Figuren bestaunt werden.

NAH & FERN

Zum Abend kehren wir in eine echte Instanz
ein: Noodle Man. Das kleine unscheinbare
Bistro bietet hausgemachte chinesische Nudeln
in köstlichen Suppen. Authentischer könnte
der erste Tag in Singapur gar nicht enden.

angekommen, geht es zum nächsten Touristen­
ziel: den Gardens by the Bay. Dort wandeln
wir erst durch den märchenhaften Cloud Forest
und gehen anschließend in luftiger Höhe
über die Brücken der Super Trees.

Tag 2:
Da das Frühstück von Tag 1 nicht zu toppen
ist, machen wir es uns am zweiten Tag einfach
und holen uns etwas landestypisches: Toast
mit Kaya. Kaya ist eine grüne Paste, die
aus Ei, Kokosmilch, Zucker und Pandan-­
Blättern besteht – verdammt lecker.

Zum Abschluss gönnen wir uns noch etwas
ganz Besonderes: ein Abendessen im Lavo
(https://www.marinabaysands.com/
restaurants/italian/lavo.html), dem italieni­
schen Sky Restaurant des berühmten Marina
Sands Hotel. Vom 57-ten Stock aus glitzern
die Lichter der Stadt und sagen uns
­„­Auf ­Wiedersehen“.

Mit gefüllten Mägen geht es zum Singapur
Fyler. Der bringt uns in 165 Metern Höhe, von
wo aus wir einen beeindruckenden Blick über
die lebendige Metropole haben. Wieder unten

Ab Tegel geht es mit Scoot nach Singapur.
NBi

Nachbarn 01/2019

11

12

IN UNSERER REGION | SPORTLICHES UMLAND

Akrobatik, Bodenturnen
und Tanz
Cheerleading aus Großbeeren

D

ie Dreamy Siblynx, so nennt sich die
jüngste Gruppe der Sib*Lynx Cheer­
leader Großbeeren, trainieren fleißig
für die kommende Meisterschaft. Die 27 Mäd­
chen werden dabei von ihren Trainerinnen
immer wieder in Formation gebracht – geht
es beim Cheerleading doch vor allem um
Disziplin und hartes Training, um die oftmals
unterschätzte Sportart erfolgreich und verlet­
zungsfrei durchführen zu können. Vereint
aus Hebefiguren, Bodenturnen, Tanz, Sprüngen
und Anfeuerungsrufen stellt der Sport eine
anspruchsvolle Kombination dar, welche sich
auch im Dahmeland-Fläming immer größerer
Beliebtheit erfreut.

Eigene Sparte im großen Verein
„Wichtig ist die Koordination von Kraft, Gleich­
gewicht, Kondition und Rhythmusgefühl. Das
ist wirklich sehr komplex“, sagt Ralf Pächnatz-­
Löwendorf. Der Großbeerener spielte schon als
Jugendlicher Fußball im Verein und fungiert
jetzt als Abteilungsleiter der Cheerleadingsparte.
„Ich bin über meine Kinder zur Sportart gekom­
men. Angefangen haben wir mit fünf Cheerlea­
dern, mittlerweile sind wir rund 70 mit eigener
Abteilung bei Grün-Weiß“, berichtet er stolz.
Neben den Peewees kommen auch Juniors und
Nachbarn 01/2019

Seniors zum Einsatz. Sie alle trainieren fleißig,
um in Kategorien wie den Group Stunt, bei der
hauptsächlich gehoben wird, perfekt vorzufüh­
ren. „In den Wettkämpfen haben wir zweiein­
halb Minuten Zeit die Jury zu überzeugen.
So haben wir uns letztes Jahr neben der regel­­
mäßigen Teilnahme an der Berlin-Branden­
burgischen Meisterschaft auch für die deutschen
Endauswahlen qualifiziert. Die Wettkämpfe vor
rund 1.000 Besucherinnen und Besuchern waren
für uns alle ein absolutes Highlight“, berichtet
Pächnatz-Löwendorf, der zugleich auch
Präsident des lokalen Faschingsvereins und
Gemeindevertreter ist.

Großes Jubiläum im
kommenden Jahr
Als größter Verein aus Großbeeren ist der SV
Grün-Weiß mit seinen sieben Abteilungen
breit aufgestellt. Von Indiaca über Fußball bis
hin zum Cheerleading ist für jeden etwas
dabei. Die Zuwächse im Mitgliederbereich
spiegeln das wider. „Aktuell zählen wir rund
620 Mit­glieder“, berichtet Nicole Göttert.
Die Sales-­Managerin, die im benachbarten

­ üterverkehrszentrum arbeitet, trainiert nicht
G
nur die Fußballjugend, sondern kümmert sich
auch ehrenamtlich um das Marketing. „Ich lebe
für den Verein und freue mich, Teil dieser
großen Familie zu sein.“ Im nächsten Jahr
begehen die Großbeerener den 90. Geburtstag
ihres Vereins. Neben dem Neujahrsempfang im
Januar wird es im September ein großes
Sport- und Familienfest geben. Ganz vorne mit
dabei: die Sib*Lynx Cheerleader. CF

ANZEIGEN

13

TEMPTON ist einer der führenden Personaldienstleister
für den deutschen Mittelstand mit rund 85 Niederlassungen
und 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bundesweit.
Wollten Sie schon immer auf den Berliner Flughäfen arbeiten?
Wir, die TEMPTON Aviation, ein Personaldienstleister spezialisiert
im Bereich Luftfahrt, sucht ab sofort qualifiziertes Personal
in verschiedenen Bereichen.
Sie sind zeitlich flexibel einsetzbar, schichtbereit
und im Besitz des Führerscheines?
Seien auch Sie Teil des TEMPTON Teams und checken bei uns ein!
Bewerben Sie sich für einen Einsatz bei unseren zahlreichen Kunden als …
Gebäudereiniger (m/w)
Kraftfahrer (Kl. C,CE) m/w
Flugzeugabfertiger (Kl. B zwingend erforderlich) m/w
Servicemitarbeiter m/w
Küchenhilfen m/w
Lagerhelfer (Kl. B zwingend erforderlich)
UNSER ANGEBOT FÜR SIE:

Unbefristeter Arbeitsvertrag in Teil- und Vollzeit,
Vergütung nach BAP Tarifvertrag
ARE YOU READY FOR TAKE OFF?

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung unter
aviation.berlin@tempton.de und beantworten ihre
Fragen gern unter der Telefonnummer 030.63 41 48-50
von 08.00–17.00 Uhr. www.tempton.de

Dein Nachbar - immer für Dich da !!

24 h ∙ 7 Tage die Woche ∙365 Tage im Jahr ∙ www.hornbach.de
Der HORNBACH-Projektbaumarkt auf 18.000 qm -direkt an der B 96a•
•
•
•
•
•
•

gute Erreichbarkeit-2 km von der Autobahnabfahrt Schönefeld Süd entfernt
grosse Sortimentsauswahl mit über 160.000 Artikel online sowie vor Ort
kompetente Fachberatung über 25 Jahre Baumarkt mit Erfahrung am Standort !!
gutes Preis-Leistungsverhältnis durch Dauerniedrigpreis
Bequemes Einkaufen u.a. mit einem 8.000qm großem Drive In
Moderner Markt mit Küchen / Bädern / Gartenbaustoffen und vielen Ausstellungen
Grosse Garten- und Zooabteilung

Sonntags
von 9-16Uhr

INFO:
0163/ 611 11 10

www.flohmarkt-schönefeld.de

ES GIBT IMMER WAS ZU TUN

BERLIN BOHNSDORF

GRÜNBERGALLEE 279, 12526 BERLIN
AUTOBAHNABFAHRT SCHÖNEFELD-SÜD
NÄHE FLUGHAFEN SCHÖNEFELD
S-BAHN GRÜNBERGALLEE
MO.–FR. 7–20 UHR / SA. 8–20 UHR

Grillspezialitäten
vom Sternekoch
Mario Kotaska
Wir sind direkt
auf dem Hornbach
Parkplatz

Mo. - Sa. 9.30 - 19Uhr

Nachbarn 01/2019

ANZEIGE

14

MITEINANDER | LAND & LEUTE

Schallschutz

in Komplettleistung

Eine Erfolgsgeschichte
Unternehmensbesuch bei der
Eckert & Wellmann Anlagentechnik GmbH
Service-Telefon kostenfrei:

0800 / 869 27 77
Wir arbeiten
mit Abtretung
Neuer Lüfter
„AEROVITAL“
von SIEGENIA

mit Zu- und Abluft sowie
Wärmetauscher

• Fenster & Türen
aus Holz, PVC, Alu
• Holzkastenfenster
• Dachfenster
• Dachdecker& Klempnerarbeiten
• Dämmung Dachschrägen
• Rollladenarbeiten
• Innendämmung
• Außendämmung
• Maler- & alle Beiarbeiten

Ihr Schallschutzexperte
Hauptsitz Berlin-Brandenburg
Eschmann GmbH & Co. KG
Wedemarker Str. 18, 15859 Storkow (Mark)
Tel.:
+49 (0)33678 – 648-0
Fax:
+49 (0)33678 – 648-48
E-Mail: info@eschmann-online.de

www.eschmann-online.de
Nachbarn 01/2019

E

nde des vergangenen Jahres
besuchten der Landrat des Land­
kreises Dahme-Spreewald, Stephan
Loge, zusammen mit Wirtschaftsförderer
Gerhard Janßen, Heiko Jahn (Wirtschafts­
dezernent des Landkreises Dahme-Spree­
wald) und Mittenwaldes Bürgermeisterin
Maja Buße die Eckert & Wellmann Anlagen­
technik GmbH im Mittenwalder Ortsteil
Gallun. „Wir wollen mit dem Unternehmen
ins Gespräch kommen. Für uns ist es
interessant zu wissen, wie das Unterneh­
men aufgestellt ist und wie es sich
entwickelt hat“, sagte Stephan Loge.
Die Eckert & Wellmann Anlagentechnik
GmbH plant, konstruiert und montiert
Anlagen für die Lebensmittel- und Getränke­
industrie. Geschäftsführer Hagen Eckert
erläuterte die Entwicklung des Unterneh­
mens. Es wurde 1996 mit insgesamt
vier Mitarbeitern gegründet.

Schwierige erste Jahre
„Schon während des Studiums in Halle
(Westfalen) und in Münster war für mich
klar, dass ich mich selbständig machen
werde. Ich habe dann ein Praktikum bei
der Firma Wellmann gemacht und war
von deren Anlagenbau im Lebensmittel­
bereich fasziniert“, so Hagen Eckert.
Unternehmensinhaber Wellmann unter­
stützte dann Unternehmensgründer Hagen
Eckert mit seinen Erfahrungen, seinem
Know-how und auch finanziell. So wurden
daraufhin in Bestensee ein Büro und
eine alte Lagerhalle angemietet und mittels
eines Telefonbuches Kunden gesucht.
„Das erste Jahr war sehr hart“, so der
Geschäftsführer. Eigentlich wollte er zu
diesem Zeitpunkt die Flinte ins Korn
werfen, da er es als fast aussichtslos
empfand, als junger Ingenieur mit einem
jungen Unternehmen Fuß zu fassen.

Die ersten Kunden waren kleinere
­Lebensmittelhersteller, wie Bäckereien.
Nach und nach ist das Unternehmen
gewachsen und im Jahr 2000 wurde
das Grundstück in Gallun gekauft und
eine Halle gebaut. Finanzierungsprobleme
wurden gelöst und das Unternehmen
verlegte seinen Sitz von Bestensee
nach Gallun. Jedes Jahr wurden zwei
bis vier neue Mitarbeiter eingestellt.
Heute beschäftigt das Unternehmen 7­ 5 Mit­
arbeiter, davon 10 Ingenieure. Es werden
Anlagen projektiert und produziert, die
in der Nahrungsmittelindustrie dazu
benutzt werden, industriell Lebensmittel
herzustellen. Inzwischen werden 25 Prozent
des Umsatzes auf dem internationalen
Markt erwirtschaftet. So wurde zum Beispiel
eine Drucktankanlage für eine Brauerei in
Luxemburg und eine Knetanlage für
die Teigproduktion in Brasilien errichtet.
Ein großes Problem sei die Gewinnung
von Fachkräften und diese dann auch im
Unternehmen zu halten. „Ich kann das
Personal nur halten, wenn das Gehalt, der
Urlaub und das Arbeitsklima stimmen“,
so Hagen Eckert. Die Ausbildung zum
Metallbauer, zum Mechatroniker und zum
Systemplaner sei sehr anspruchsvoll und
das Schulniveau nicht immer ausreichend.
Das Unternehmen bietet auch die Möglich­
keit des dualen Studiums in Zusammen­
arbeit u.a. mit der Technischen Hochschule
Wildau an.
Gegenwärtig vergrößert sich das Unter­
nehmen mit dem Bau einer weiteren Halle.
Dies­bezüglich äußerte sich Hagen Eckert
kritisch zu den zu langen Bearbeitungszeit­
räumen der Bauanträge durch das zustän­
dige Bauamt. Trotz allem werde die neue
Halle im März in Betrieb genommen. MT

MITEINANDER | LAND & LEUTE

15

Für unsere Region
Überraschungen
im Dezember

B

ereits am ersten Advent war die
Wanderoper Brandenburg zu Gast in
der Mehrzweckhalle Schulzendorf.
Die Aufführung der Märchenoper Hänsel und
Gretel war ein besonderes Geschenk der
Flughafen­gesellschaft an die Umlandgemein­
den. Damit auch die Kleinsten nicht zu kurz
kamen, wurden mehrere Kitas und soziale
Einrichtungen in Blankenfelde, Waßmannsdorf,
Wildau und Eichwalde mit Aufführungen
des mobilen Puppentheaters Parthier beschert.
NB

ANZEIGEN

Q U A L I TÄT A U S P O L E N
STAHLZÄUNE

CARPORTS

KAMINE

DAHME-SPREE-IMMOBILIEN
Häuser ∙ Grundstücke ∙ Finanzierungen ∙ Anlageobjekte
Berliner Straße 26, 15711 KW
Tel. 03375-5299155, Fax: 03375-5299156
Mail: info@dahme-spree-immobilien.de
www.dahme-spree-immobilien.de

Werksvertretung Berlin
Sophie-Charlotten-Straße 1, 14059 Berlin

Kunststoff-Fenster- und Türenwerk
Wir sind seit 1967 einer der führenden
Fensterhersteller Deutschlands
Tel.: 030-82702096
Fax: 030-82702098

AUS- & WEITERBILDUNGEN

www.zaun-kw.de | TEL 03375 211456 | FUNK 0172 936 1837
Gewerbepark 37 D | 15711 Königs Wusterhausen | OT Zeesen

LUST AUF WAS NEUES?
Spannende Berufe im Reise- & Luftverkehr

‫ ׅ‬UMSCHULUNG mit IHK-Abschluss
Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr
Beginn: 21.01.2019
‫ ׅ‬FACHWISSEN FÜR QUEREINSTEIGER
8 Wochen IATA-AMADEUS-Kompaktkurs
Beginn: 07.02.0219

Jetzt Berufseinstieg
mit Bildungsgutschein sichern!
SFT Schule für Tourismus Berlin GmbH

KLEISTSTR. 23-26 I 10787 BERLIN
TEL.: 030 214 733 66 I INFO@SCHULE-TOURISMUS.DE
WWW.SCHULE-TOURISMUS.DE I /SFT.BERLIN

Nachbarn 01/2019

16

MITEINANDER | LAND & LEUTE

Interessante Termine 2019
2019 beginnt mit vielen interessanten Veranstal­
tungen. Nicht nur die ganzjährigen Feierlich­
keiten zu Theodor Fontane – dessen Geburtsjahr
sich zum 200. Mal jährt (www.fontane-200.de)
– locken in die Region, sondern auch ITB oder
Airport Night Run.
Berufschance Handwerk
Vertreter der Schulleitung, der Handwerkskam­
mer Cottbus sowie der Agentur für Arbeit stellen
die Berufschancen des Beruflichen Gymnasiums
PLUS Handwerk vor. Wann und Wo? Am 26.01.2019
von 9.30 Uhr bis 12 Uhr beim Tag der offenen
Tür im Ober­stufenzentrum Dahme-Spreewald
in Lübben.

ANZEIGE

Eine Region im Aufwind
Bereits zum dritten Mal öffnen, bei der langen
Nacht der Wirtschaft Dahme-Spreewald,
Unternehmen aus der Region ihre Werktore um
Ihnen Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren.
Los geht’s am 17. Mai um 17 Uhr. Mehr Infos
unter: www.lange-nacht-der-wirtschaft-lds.de

Ferne Paradiese oder lokale Erholungsinseln
Von Malaysia bis zum Dahme-Seenland ist bei
der diesjährigen ITB wieder alles dabei. Die
Leitmesse der weltweiten Reisebranche öffnet
seine Pforten vom 6. bis zum 10. März. Infos
unter: www.itb-berlin.de

Auf die Plätze, fertig los!
Die 13. Auflage des Airport Night Run startet
in diesem Jahr am 13. April 2019. Infos unter:
www.berlin-laeuft.de

Die Daimler AG zertifiziert das
Mercedes-Benz AirportCenter
zum Van ProCenter.

Anbieter: Daimler AG, Mercedesstr. 137, 70327 Stuttgart

Daimler AG, vertreten durch Mercedes-Benz Vertrieb PKW GmbH
Daimler AG, vertreten durch Mercedes-Benz Vertrieb NFZ GmbH

Mercedes-Benz Berlin, AirportCenter Berlin-Brandenburg,
Hans-Grade-Allee 61 – Schönefeld
Telefon +49 30 39 01-00, www.mercedes-benz-berlin.de

Nachbarn 01/2019
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.