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I. Das Reiterdenkmal des großen Kurfürsten

Full text: Die Denkmäler Berlins / Müller-Bohn, Hermann

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Höhe des Sockels 4,60 m, des Standbildes 3,25 m, des Gesamt 
denkmals 7,85 m. Kosten: 160 000 Mk. Aufgestellt 18. Juni 1826. 
2. Links davon 
Das Standbild des Generals von Uork. 
Feldmarschall Ludwig von Jork, der Eisenfeste, der Treue, der 
kühne Unterzeichner jener berühmten Konvention von Tauroggen, durch 
welche er sich auf eigene Faust von dem erzwungenen Bündnis mit 
Napoleon trennte und den Anstoß zur Befreiung Ostpreußens gab. 
Er hält beide Arme vor sich auf das Schwert gestützt, als gälte es, einen 
eisernen, gewagten Entschluß zu fassen. Der geschlossene Mund verrät 
die Festigkeit seines Willens, das düstere Auge den finstern Ernst und 
jene eiserne Gemessenheit, wegen deren ihn die Offiziere die „Warnungs 
tafel" und seine Truppen den „Isegrim" nannten. 
Inschrift: „Friedrich Wilhelm IV. dem Feldmarschall Grafen Jork 
von Wartcnburg. 1855." Enthüllt 11. Mai 1855. 
3. Rechts von Blücher 
Das Standbild des Veldmarfchakls von Gneifenau, 
„Blüchers Kopf", wie letzterer ihn selbst nannte, der „Moltke der Be 
freiungskriege", der den größten Teil der Feldzugspläne entwarf, während 
Blücher sie ausführte, scharfsinnig als Stratege und Diplomat, tapfer 
als Soldat. Berühmt durch die standhafte mit Nettelbeck durchgeführte 
Verteidigung Colbergs, sowie durch den meisterhaft ausgeführten strate 
gischen Rückzug der Preußen von Groß-Görschen nach Breslau. 
Inschrift: „Friedrich Wilhelm IV. dem Feldmarschall Grafen von 
Gneifenau. 1855." Rauch hat seinem Antlitz den Ausdruck von Kühnheit 
und Hochsinn verliehen. Den rechten Arm erhebt er gebieterisch, mit der 
Hand ein Zeichen gebend, als deute er auf eine entschiedene Vorwärts 
bewegung gegen den Feind, den er mit dem Schwerte und der Waffe 
des Geistes rastlos bekämpfte. Enthüllt 21. Mai 1855. 
Zwischen Opernhaus und dem Palais Kaiser Wilhelms I., am 
Opernplatz 
Das Marmordenkinak der Laiserin Dugnsla. 
Die Kaiserin, von dem Künstler (Fritz Schaper) in mittleren 
Jahren, in langem, faltenreichen Gewände dargestellt, sitzt auf einem
        
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