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Die Einweihung der Gedächtniskirche Kaiser Wilhelms des Großen. 1870. 1. September 1895

Full text: Zur Einweihung der Kaiser Wilhelm-Gedächtnisskirche am 25jährigen Sedantage

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die Standarte des Regiments der Gardes du Corps, die 
Standarten des Kürassier-Regiments Nr. 1, der Husaren-Regi- 
menter Nr. 1,2 und 7 und je eine Fahne der Grenadier-Regimenter 
Nr. 7, 8 und 110. Mit Jubel wurden die Truppen be 
grüßt, und die Musik füllte alle Fenster mit fröhlichen Zu 
schauern. Die Ehren-Kompagnie stellte sich auf dem Platze 
an der Ecke der Hardenberg-Straße, vor der großen Schüler- 
Tribüne, auf. 
Vor den Portalen der Kirche, vor denen bei jedem ein 
größerer Raum mit Tannengewinden abgesperrt war, sammelten 
sich allmälig die geladenen Gäste, und zwar vor den drei Haupt 
portalen die Fürstlichkeiten, die Geistlichkeit, die Vorstände 
des Evangelisch-Kirchlichen Hülfsvereins und des Kirchen- 
bau-Vereins, die Generale, Staatsminister, die höchsten Hof 
beamten, der Hof der verewigten Majestäten, die höchsten 
Staats- und Kirchenbeamten, die Gefolge der Fürstlichkeiten, 
die kirchlichen und städtischen Gemeinde-Vertretungen Char- 
lvttenburgs, sowie eine große Zahl Donatoren, Gemeinde 
mitglieder, Deputationen von Kirchen und Schulen. Von 
fürstlichen Personen waren anwesend: Prinz Albrecht von 
Preußen, Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Prinz 
Maximilian von Baden, Herzog Adolf Friedrich von Mecklen 
burg-Schwerin, Prinz Ernst von Sachsen-Weimar, Prinz Ernst 
von Sachsen-Altenburg, Prinz Aribert von Anhalt, sowie der 
Fürst, der Erbprinz und die Prinzen Carl und Friedrich von 
Hohenzollern. An dem, dem Hauptportal zunächst liegenden nörd 
lichen Seitenportal sammelten sich das Musikkorps des Garde- 
Füsilier-Regiments, der Domchor, der Kirchenchor der Kaiser 
Wilhelm-Gedächtnißkirche unter seinem Leiter, dem Professor 
Freudenberg, die Bauleute, Lieferanten und wieder eine 
Anzahl von Gästen, Donatoren und Gemeindemitgliedern. An 
den andern Portalen standen die übrigen Geladenen, nament 
lich auch Deputationen der Gemeinden, welche sich an 
dem Bau der Kirche betheiligt hatten. Vor dem Portal des 
südlichen Chorthurmes standen fast ausschließlich Donatoren 
und einige Gemeindemitglieder, vor dem Portal des nördlichen 
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