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VII. Kapitel. Einsturz der Gewölbe

Full text: Die Parochialkirche in Berlin / Joseph, David

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größer geworden, worauf <£r gestern morgen zu k). Grünb. 
gegangen wehre mit demselben dahin gegangen und be 
sichtiget welcher dann auch zuerst gesaget, Gr sollte sich 
nicht kümmern, es hätte nichts zu bedeuten, wie er eben 
auf der andern feite ein wenig es besehen, hätte Gr ge 
saget, es wehre gefehrl. und müßte geändert werden, 
hätten wollen bogen schließen, damit es sich gegeneinander 
stämmte, und sie auch wollen heute den ansang machen, die 
Aappen wegzunehmen und zu erleichtern, die steine so zu 
das Mauerungspfeilern gebrauchet wehrn sicher mürbe ge 
wesen und mußte daran auch Uhrsache seyn. 
Zeuge Donath Polierer saget aus befragen, daß 
Meister Leonh. ihn vor einem Jahre dahin aus die Arbeit 
gestellet und nachdem die vier seitenbogen verfertiget hatte 
der Meister ihm angewiesen die große Haupt und Greuz- 
bogen verfertigen zu laßen, welche dann auch geschloßen 
auf zweien Aappen mehrentheils gefertiget, nehmlich eine 
an der feite, da der Pfeiler ausgewichen und die hinterste. 
IntörroALtus, was Gr meine, daß die Uhrsache dieses 
ruin8 sey? Resp: Gr könnte es so eygentlich nicht sagen, 
er glaubte aber, daß es zum theil die rothen steine, weil 
sie ganz mürbe, daran Uhrsache, zum theil auch, daß an 
den H seitenbogen aus 9 Fuß hoch Mauer gemachet, zun: 
theil auch der große Greuzbogen daran schuld, so die 
Pfeiler hinausgeschoben. Vor acht Tagen hätte Gr bereits 
den riß gemerket und den: Meister solches gesaget, der 
Meister wäre auch gekommen und hätte es zumachen 
laßen, umb zu sehen ob es weiter einreisen würde. Zwey 
tage nachhero hätte Gr wahrgenommen, daß am unter 
schiedlichen orten der riß sich weiter hervorgethan, Grün-
        
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