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V. Kapitel. Grundsteinlegung

Full text: Die Parochialkirche in Berlin / Joseph, David

Y. Kapitet. 
Grundsteinlegung. 
Nun konnte man angesichts der Tollecten vom Jahre 
—^695 bereits an die Grundsteinlegung denken. Die 
Gemeindemitglieder baten den Kurfürsten, als das höchst- 
stehende Mitglied der Gemeinde, den ersten 5tein zu legen 
und das Weitere anzuordnen?) 
Friedrich III,. welcher bekanntlich eine besondere Vor 
liebe für glänzende Feierlichkeiten und imposante Pracht 
entfaltung an den Tag legte, ließ sich auch hier die Ge 
legenheit nicht entgehen und antwortete am s 9. Juli 1695,*) 
daß er selbst den ersten ötein zu legen gedenke, und daß er 
für die Feierlichkeit den so. August ausersehen habe; auch 
wurde das Gesuch um Abtretung des k)of-predigers Ursinus 
zur predigt und zum Gottesdienst bewilligt. 
Der Ober-Baudireetor Nering muß in diesen Tagen viel 
an den Vorbereitungen für die bevorstehende Grundsteinlegung 
zu thun gehabt haben, zumal auch der Plan der Kirche in 
Kupfer gestochen werden mußte. 
Ueber dem auf 5eite ^0 abgebildeten Grundriß 8 ) 
standen folgende Worte?) 
Ichnographia Templi, quod Reformatorum Berolinens. 
Paroccia acdificandum suscepit Ao MDCXCV. 
*) Siehe Anhang Urkunde Rr. V. 
*) Geh. Staats-Archiv Rep, <*7. B. ^a. 
3 ) Die Platten sind von S. Blesendorf gestochen. 
4 ) Siehe Stiche im Thurmzimmer der Kirche, oder im verein 
für die Geschichte der Stadt Berlin, ferner in der Kgl. Bibliothek.
        
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