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III. Kapitel. Privilegien der Gemeinde

Full text: Die Parochialkirche in Berlin / Joseph, David

sollen, allermaßen Wir dan Unserm Aammergericht wie 
auch sonsten männiglich hiermit gdst anbefehlen, sich hier 
nach gehorsambst zu achten, die Contrahenten dabey zu 
schützen und darwider keine Contravention zu verstatten. 
Urkundlich p. Cölln den sO. Aug. sSßH. 
Leritzat auf Pergament 
Cb. v. 3. 1 ) 
Noch am selben Tage erhielt die neue Gemeinde in 
ausführlichem Privilegium das fus patronatus und auch 
sonstige Freiheiten bezüglich der Disposition in Airchensachen, 
so auch die, nach eigenem Ermessen Prediger und Lehrer 
an der 5chule anzustellen, welche letztere gleichfalls hier 
durch concedirt wurde. Dieses wichtige Scriptum lautet 
wörtlich: 2 ) 
„Wir Friderich 111 von Gottes gnaden Ularggraf 
und Churfürst zu Brandenbg cum toi: tit: 
Urkunden und bekennen hiermit für Unß, Unsere 
Erben und nachkommen Ularggrafen und Churfürsten zu 
Brandenburg; demnach Unß einige glieder von der alhiesigen 
Reformirten Gemeinde uutertst. zu vernehmen gegeben, waß- 
gestalt sie auf Unsere gndste permission und Cinwilligung 
des gewesenen Cammer-dieners, Aunckels in der Closter- 
Straße belegene Behausung zu erbauung einer Reformirten 
5tadt- und Pfarr-Uirche besage des in originali Unß 
vorgezeigten Contracts nunmehr wirklich an sich erhandelt, 
und den Aauf-pietiuin ausgezahlet, auch rs8olvirct, mit 
Abbreviatur für Eberhard von Danckelmann. 
-j Kirchen-Archio, Acta Privilegien der Kirche betreffend cfr. 
auch Geh. Staats-Archiv Rep. <*7. B. <*a.
        
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