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Full text: Das Friedrichsdenkmal nach den Entwürfen Schinkels und Rauchs / Mackowsky, Hans

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„Am untern Sockel des Piedistals gedachte ich 
sämmtliche Feldherrn welche in den drei schlesischen Kriegen 
unter Friedrich II theilgenommen im Zeitgemässen Kostüm 
in Lebensgrösse darzustellen, wie solche in den Modellchen 
angegeben sind, wonach die welche Fürsten waren, die aus 
gezeichnetsten Stellen in dieser Cömposition nach der Wahl 
Seiner Majestät einnehmen würden. 
a) Die vodere Ansicht dieses Sockels würde vier Gestalten 
aufnehmen welche keine Bildnisse darstellen, sondern 
den glücklichen Ausgang des Krieges durch die einer 
Sieges, und einer Friedens Göttin, welche leztere den Öhl- 
zweig mit der Palme vereinigt, bezeichnen, ebenso die 
Gestalt des Kriegers rechts die Waffenruhe, und die zur 
linken des dankbaren Bürgers das Glück des Friedens 
andeuten. Die Nahmen der Feldherrn sind darüber an 
gebracht. 
b) An der linken Seite des Piedistals sowohl im Reuter als 
den übrigen Figuren dieser Seite ist die Unruhe der 
Muth das Aufbrechen zum Kampf beabsichtigt (ist) wel 
chen andre Motive auf den übrigen Seiten sich anreihen 
und der lezte Reuter an der Vorderseite in ruhiger Be 
wegung die Friedens Nachricht erfährt etc. 
In dem obern schmälern Friese habe ich versucht in 
allegorischen wenigen Abschnitten wie der Raum sie ge 
stattet, die allgemeine Thätigkeit des Königs zu bezeichnen, 
an der linken Seite nemlich in drei Abtheilungen: die Ge 
rechtigkeitspflege, der Ackerbau und die Vorbereitung zum 
Kriege. 
An der hintern der Kampf an der rechten die Wissen 
schaft, das Fabrikwesen u[nd] die Kunst. Vorne endlich an 
der I'aceseite neben der Inschrifttafel die Borussia und den 
Genius Friedrich II, als Bezeichnung der Mittel, womit das 
geschehene gethan wurde. 
Die Angabe der Siege ist am untersten Sockel unter 
dem der Feldherrn bezeichnet.“ 
Die Höhe dieses neuen Denkmales ward auf 36—40
        
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