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Full text: Die Evangelischen Kirchen und Kapellen in Berlin und seiner nächsten Umgebung / Kühnlein, Max

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Kanne, Rcichnow eine Altarbibcl, Peter schenkte zinnerne Altar- 
leuchter, Frau Wieprccht einen silbernen Kelch mit Teller und 
1704 schenkte Vollenhof einen silbernen Teller. 1753 schenkten 
80 Jungfrauen eine Abendmahlskannc, Frau Stcuck den Kelch 
nebst Patena. 1795 schenkten Gemcindegliedcr eine große silberne 
Abendinahlskanne. 1791 schenkte Rode der Kirche das Gemälde 
„Der barmherzige Samariter", 1792 das Altarbild „Die 
.Fußwaschung". 
Aus neuerer Zeit: 1841 schenkten Schoppe und Or. Haseloff 
je ein Oelbild, und 1856 stifteten eine Anzahl Jungfrauen 
eine silberne Taufkanne. Die Glocken trugen die Namen der 
ersten Kirchen-Vorstandsmitgliedcr und das Dalum 1694. 
Luisen-Kirche, Charlolteiiburg. Grundstein 
legung 13. Juli 1712. Einweihung 16. post. Trinitatis 
1716. Erbauer Gerlach. Baustil romanisch. Anzahl der 
Glocken 3, klingen in de« f as. Die alte Orgel, gebaut 
1760, kostete 950 Thaler. Die neue Orgel hat 30 
klingende Stimmen, kostet 10 000 Mk., hat als Er 
bauer Sauer. Anzahl der festen Sitzplätze 1200. Bau 
kosten mit innerer Einrichtung 35 244 Thaler 
10 Groschen. Baukosten pro festen Sitzplatz rot. 
240 Mk. 
Der in Gegenwart des königlichen Hauses gelegte Grund 
stein, auf welchen der mit einer Mauerschürze umgethane Kron 
prinz, der nachmalige König Friedrich Wilhelm I, die erste 
Kelle Kalk warf, befindet sich unter der Kirchenthür an der 
Mitternachtsseitc. Seine Majestät warfen mit eigener Hand 
goldene und silberne Münzen und Medaillen auf den Stein. 
Ferner wurde eine silberne Platte mit folgender Inschrift in 
Len Grundstein gelegt: 
Frid.: Primus, Borussiae Rex, Elect, Brandenb. 
Postquam 
Conjux, selicis memoriae Regina 
Sophia Charlotta Carolina 
hic loci ante tria et qnod excurrit Lustra 
ad huc inculti, magnifice inehoata Opera 
Arcem, Portieus, Hortos, Vivaria 
atque
        
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