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Full text: Die Evangelischen Kirchen und Kapellen in Berlin und seiner nächsten Umgebung / Kühnlein, Max

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Einrichtung 43 828 Mk. Baukosten pro festen Sitzplatz 
rot. 75 Mk. 
Kuisenftadt-Kirche, Alte Jakobstraße. Polizei- 
Revier 27. Stadtbezirk 130. Grundsteinlegung 
August 1751. Einweihung 16. Dezember 1753. 
Erbauer Naumann. Baustil romanisch. Patronat LI. 
Größte Turmhohe 48,33 m. Anzahl der Glocken 3, 
klingen in c d e. Die Orgel des alten Teils 
hat 30 klingende Stimmen, kostet 1 450 Thaler, hat 
als Erbauer Marx. Der neue Teil hat 31 klingende 
Stimmen, kostet 7 200 Mk.. hat als Erbauer Dürfe 
und Lang. Anzahl der festeir Sitzplätze 1300. Un 
gefähre Banflüchc 920 qm. Baukosten 150u Thaler. 
Der große Umbau mit neuem Turm kostepe 23000 Thaler. 
Tie letzten 1888 verursachten Ans- und Umbaukosten 
waren 23337 Mark, also betragen die Kosten für den 
1. Umbau der Kirche 42 Mark und sür den letzten Aus- 
und Umbau 53 Mark pro Sitzplatz. Der Einweihungs- 
fcicr wohnte bei: König Friedrich Wilhelm III. 
Die Gründung der Gemeinde fand durch ihre Ab 
zweigung von St Petri am 2. Juli 1694 statt. Der erste 
Prediger hieß Possert. welcher seine Predigt auf dem Kirchhofe 
unter freiem Himmel hielt. Die erste, 1695 aus Fachwerk 
gebaute Kirche wurde nach einem Kirchenvorsteher Sebastian 
Reihe — Sebastianskirche genannt. Erst 1802 wurde der Kirche 
ihr jetziger Name beigelegt. Die Gemeinde zählte damals 
13058 Einwohner, im Jahre 1832 schon 18376 Einwohner 
und 1890 stieg die Seclenzahl auf 31072. 
Der Grundstein zur ersten Kirche wurde am 27. August 1694 
gelegt, der Bau geschah in Fachwerk, er kostete 6316 Th. 5 Gr. 4 Pf. 
August 1751 wurde der Grundstein zur jetzigen Kirche gelegt. 
— Der Turm wurde erst 1845 aufgesetzt. Prediger Reinbeck 
amtierte zuerst an diesem Gotteshause, das 1842 ausgebaut 
wurde. 
Stiftungen^ Aus alter Zeit: 1693—1695 Lucko schenkte 
eine silberne Oblatcnschachtel, Wittwe Essenbcucher eine silberne
        
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