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Volltext : Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1943 (Public Domain)

Kirchen.

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II.  Superintendentur  Potsdam  II.
Reifenrath.  Superintendent  und  Kreis-Schul-Inspektor  zu  Bornim.

Kirche  n.

Königliche  Hof-  und  Garnison-Kirche.
(Wurde  nach  Philipp  Gerlach’s  Rissen  von  Feldmann  von  1730  bis  1735  erbaut  und
bat  eines  der  schönsten  Glockenspiele,  das  12,000  Thlr.  gekostet  bat  und  in
Berlin  gegossen  worden  ist.  Unter  der  Kanzel  befinden  sich  die  Ruhestätten
König  Friedrich  Wilhelm  I.  und  Friedrichs  des  Grossen.)
Rogge.  Hof-,  Garnison-  und  Divisions-Prediger  der  1.  Garde-Infanterie-Division
  c§o4.w.  t^i3.  >§c2.  w.  (GfBZLSa),  Priesterstr.  9.
D.  Strauss,  Hofprediger.  Superintendent  u.  Kreis-Schul-Inspektor  (s.  vorh.).
Zuppke,  Hilfsprediger,  Breitestr.  2.
Töpfer,  Hof-  und  Garnison-Küster  s§ä2.  QA.  Q  (BO  5).  Kiezstr.  24a.
Priesecke,  Hof-Kantor,  Kiezstr.  24b.
Baltin,  Lehrer  und  Organist,  Waisenstr.  82.
Helwig,  Kirchendiener,  Schockstr.  28.

Evangelische  Friedens-Kirche.
(Bei  Sanssouci.  Am  14.  April  1845  wurde  der  Grundstein  gelegt  und  am  24.  September ­
  1848  die  Kirche  cingeweiht.  Zu  ihrem  Sprengel  gehören  die  Brandenburger, ­
  Jäger-  und  Nauener  Vorstadt,  sowie  Sanssouci  und  der  Wildpark.  In
der  Kirche  befindet  sich  die  Ruhestätte  König  Friedrich  Wilhelm  IV.,  ihres
Erbauers.)
Die  Hof-Predigerstelle  ist  zur  Zeit  unbesetzt.
Schliep,  Hilfsprediger,  Pfarrhaus  bei  der  Friedenskirche  zu  Sanssouci.
Schulz,  Küster  QA.,  das.
Hiltmann,  Kantor  und  Organist  $  4.,  Breitestr.  25.
Hemmerling,  Kirchendiener,  Pfarrhaus  hei  der  Kirche.

Heilige  Geist-Kirche.
Persius,  Prediger  c§a4.  t|o4.,  Burgstr.  33.
Ritter,  dgl.,  das.  32.
Wendt,  Lehrer  und  Küster,  Heiligegeiststr.  14.
Griiel,  Organist,  das.
Lindemann,  Hauptlehrer  und  Kantor,  das.  15.
Kurgan,  Kirchendiener  und  Pedell,  Gardes  du  Corpsstr.  18.
Wald,  dgl.,  Junkerstr.  78.
Französisch  -  Reformirte  Kirche.
(Die  Kirche  ist  ein  Geschenk  Friedrich  des  Grossen,  welcher  dieselbe  in  den  Jahren
1752  bis  1754  für  die  französische  Gemeinde  von  Boumann  (Vater)  bauen
liess.  In  den  Jahren  1833  und  1834  bat  König  Friedrich  Wilhelm  III.  dieselbe
neu  ausbauen  lassen.  Früher  wurde  der  Gottesdienst  der  Gemeinde  im  Königlichen ­
  Schlosse,  später  im  Betsaale  der  Brüdergemeinde  gehalten.  Die  Gemeinde
besitzt  seit  1791  als  Königliches  Geschenk  die  beiden  Häuser  Junkerstr.  42.  43,
und  benutzt  dieselben  zu  Versammlungen  des  Presbyteriums,  zu  Prediger-.
Lehrer-'  und  Küsterwohnungen,  sowie  zum  Schullokal.)
            
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