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Full text: Berliner Adreßbuch (Public Domain) Issue1873 (Public Domain)

m,T. Stiftungen. 
— las — 
Stiftungen^ 
1 "' Ellersche Stiftung. 
1760. 
Name des Stifters: Köuigl. Geh. Rath 
und QeiMDlcbiciid Jol>. Th. Eller. 
Die Rimm weiden als Preis für Lösung eines 
ylmfitnliKbcn Problems, de» Land- und (Snrtriv 
bau btticffcnb, »ertheilt. 
Stiftungs-Fonds: 1000 Thlr. 
Verwaltungs - Behörde: Academie der 
Wissenschaften. 
Erziehungs-Anstalt Dina-Naueuscher 
Stiftung. 
1779. , 
Name des Stifters: Dma, geb. Zaduck 
Naueu, verw. Jacob Cohn. 
SirrtiivIcrflülutmriL Erziehung jüdischer Änahen 
biö iimi II». Sithrr. 
Stiftungs-Fonds: ca. 80,00(1 Thlr., die 
Anstalt besitzt das HanS Spandauerstr. 48. 
Verwaltungs-Behörde: Ober-Rabbinat. 
Evangelische Johannes-Stiftung. 
Name des Stifters: Gebildet durch eine 
1. Schenkung des Grasen v. Bismarck-B ohlen. 
Zur Griichung von Kinder» und Heranbildung 
don Bruder» Im Sinne deS Rauhen HanseS zu 
Hamburg. 
StiftnngS-FondS: Liebesgaben. 
Verwaltungs-Behörde: Kuratorium der 
Stiftivq. 
Ev»«gtlischeS Säkular- Stipendium. 
Name des Stifters: Stadt Berlin. 
Dasselbe wird an befondeis beffihlgtc Aanbibatcn 
der Shcologic, Berliner, event. Pieunen. vergeben. 
SüftuiigS-Fonds: jährlich 300 Thlr. 
Verwaltungs-Behörde: Magistrat. 
Ehtelweiusche Stiftung. 
Name des Stifter«: In Veranlassung des 
50 jährigen Dienst-Jubiläums deS Ober- 
Landbau-Directors ßntelwein 1829 vonKom- 
munal-Baubeamten begründet. 
Wird betn Sohn eines Baumeisters während des 
BeluchS der .König icke» Bau-Acadeiine gewährt. 
StiftnngS-Fonds: Stipendinni Von jähr¬ 
lich 100 Thlrn. 
Verwaltungs - Behörde: Kuratorium der 
Stiftung. 
Falbesches Legat. 
Name deS Stifters: Scl'ulrath und Gym¬ 
nasial-Directev Gotthils Samuel Falbe zu 
Stargürd in Pommern, t 1849. 
Die Zinsen. 48 Slitr ifiiirlich, melden an unter« 
ftützungflbrbi'mtigr Sdiiiici der oberen Klassen des 
Friedrich«Weidei scheu ©mimofiimuS ausgezählt. 
Stiftungs-Fonds: 1000 Thaler. 
Verw.iltuugs-Behörde: Friedrich-Werder- 
sches Glimnasinm. 
Michaelis Jalcksche Familien- 
> Stiftung. 
Name des Stifters: Rentier Michaelis 
Falck. + 1773. 
Die Renten werden n» ADti, eine» niännlichen 
und weiblichen, Descendenten verliehen. 
StiftungS-Fouds: Die jährlichen Renten 
betrogen 300 Thaler. 
Verwaltungs-Behörde: Stadtgericht. 
Fanny-Stiftung. 
1844. 
Name deS Stifters: Banquier Fr. Martin 
v. MaguuS. 
8 iUtiumrr und 8 grauen weiden von den Zinsen 
un Friede -Wilhelin-vofvital imteihalten. 
Stiftungs-Fond: 20,000 Thaler. 
Berwaltimgs-Behörde: Magistrat. 
Fickersche Vermächtnisse. 
Name des Stifters: Frl. Joh. Eleonore 
Fieser, f 1834. 
Zum Besten ded Friedrichs« und Schindlerschen 
Waisenhauses, der Enverbschulen, des Bürger-Ret> 
tuna-IimitutS ic. 
Stiftungs-Fonds: ca. 50,000 Thlr. 
Verwalmugs-Behi.'rde:Friedrichs-Waiseu- 
baue. 
SliftungLfonds; 55,660 Thlr. 
VerwaltungS-Beliörde:Friedrichs°Waisen 
Fons caritatis. 
Gegründet: 1838.' 
Zur Unterstützung hülsSbebürstiger Elementar. 
Lehrer, ohne Untciidueb der illeligion. 
StiftnngS-Fonds: Durch Beiträge erhal¬ 
ten. Ausgabe jährlich ca. 200 Thaler. 
Foutbiu-Stiftuug. 
Gewählt Äindem unbemittelter Eltern auf der 
französischen Knabenschule, flaiietflrafie 25a„ freie 
Schule unb die erforderlichen Schulbücher. 
Vors.: CoitrtoiS, Schulvorsteher, Kaiser- 
straße 25a. 
Rendaut: O. Kaß, Kaufmann, Melchior- 
stratze 25. 
Fräukelsche Stiftung. 
1789. 1790. 
Name deS Stifters: Elias Hirichel Fränkel. 
Zitr Unterstützung armer Familienglieder. 
StistungS-Fonds: 80,000 Thaler. 
Verwaltungs-Behörde: Königl. Polizei- 
Präsidium. 
- Fräukelsche Stiftung. 
Name des Stifters: Hehmann Joseph 
Fränkel. + 1824. 
Zur Unterstützung 10 armer jüdischer SBittmcr, 
sowie der Arrncii-Direction. der indischen Krauten« 
a3crt>flegimg8«5Inflatt und Verwandten des Erblassers 
Stiftungs-Fonds: 45,000 Thaler. 
VerwaltungS-Behörde: Vorstand der jüd. 
Kniiken-VerpflegungS-Anstalt. 
C ommerzienratl, Fränkelfche Stiftung. 
Name des Stifter«: Cvmmerzienrath 
Fränkel in Br.Slau. 
Lcrleih! Stivendien an innge Leute auS der 
<01 oirnij Schlesien von 200 Thlrn. ifilitlidi, welche 
iitti auf Hiesiger Gewerbe-Acadcmie enieiii technhchen 
Fache widme». 
Verwaltungs-Behörde: Kuratorium der 
Fräukel.chen Stiftungen in Brcslau. 
Freitagsche Schenkung. 
Name des Stifters: Rentier und Bürger- 
Deputirter Freitag. 
Ziir Unterstützung uo» Veteranen. 
StikNingS-Fonds: 300 Thlr. 
Verwaltungs-Behörde: Städtische Invali¬ 
den UnterstützungS-Kasse. 
Friedesche Stiftung. 
Name des Stifters: Banquier Will). Zach. 
Friede t 1840. 
Ziir Unterstützung Mllfübcbüifllgcr Bürger und 
Biliger-Wittwe» Berlins. 
Stiftungs-Fonds: 10,000 Thlr. 
VerwaltunaS-Behörde: Armen-Direction. 
Schenkung König Friedrich H. 
1785. 
Zur Unterstützung armer alter kränklicher Personen 
und invalider bleinttcr Soldaten. 
Stiftungs-Fonds: ca. 12—13,000 Thlr. 
Vcrwaltnngs-Vehörde: Städtische Haupt- 
Stiitungs-Kasie. 
Friedrichs-Gewerbe-Stipeudium. 
Name des Stifters: Magistrat und Stadt¬ 
verordnete zu Berlin, 184<l. 
Wird in Stipendien d. SO Thlr. an luuge fleißige 
Handwerker zur feineren Ansbilbung gezahlt. 
. tistungs-Fonds 600 Z^lv. 
Verwaltungs - Behörde: Kuratorium der 
Stiftung. 
Friedrichs-Stift. 
Gitschinerstr. 103. 
, 1807. 
Namen der Stifter: Hauptmami v. Nean- 
der und Director v. Boß. 
Erziehung von 1>v vorzugsweise Soldatenkindern 
Por>. Pehlemann, Geh. Rath. Gndicke, 
Erziehungs-Jnspector und Lehrer. 
Friedr. Wilhelm - Victoria - Landes- 
Stiftung. 
1857. 
Ausstattung von würdigen Brautpaaren am Ver> 
milhlungitage Er. Kgl. Hoheit des Kronprinzen. 
Frieda Wilhelm- ,  
der Hauftnannschaf 
1858. 
Name des Stifters: Corporation der 
Kaufmannschaft. 
Zur Unterstützung hülf->loferKaufinannS«Wittwei, 
und erwerbsunfähiger Achter, so wie zur ©ciurtlinmo 
eineS M1Ü für unverlchuldet verarmte Kaufleute 
Stiftungs-FondS: ca. 40,000 Thlr. 
Verwaltung« - Behörde: Drei Kuratoren 
aus der Mitte deS Aeltesten-Collegiums. 
Fritschsche Stiftung. 
' Natnc des Stifters: Rentiere Fritsch, geb 
Wachsmuth. t 1857. 
Zur Unterstützung armer fleißiger Leute bei bettn 
Etatilimng. 
StiftuugS-Fonds 1500 Thlr. 
Verwaltungs - Behörde: 'Kvnigl. Polizei 
Präsidium. 
Fürstfche Familien-Stiftung. 
Name des Stifters: Daniel Fürst, f 1811 
Die Zinsen des FendS sind jur Unterstütz,nu, 
HAfSbedmstiger Famiuenglieder bestimmt. 
Stifüings-Fonds: 4000 Thlr. 
Fuhrmannsche Stiftung. 
Naine des Stifters: EHnwaarenhändler 
Daniel Gottfried Fuhrmann, f 185H. 
Der Ertrag deS Stiltungihauseü Mohtenslraße 41 
wird zu Zwecken der Amieu-Berwaltung verwand, 
Vermalmngs-Behörde: Stadt Berlin. 
Gaffronsches Stipendium. 
1785. 
Name des Stifters: Geh. Regierungsrath 
©äfften. • 
, Für innge Leute bürgerlichen Standes, mcldit 
aus einer inländischen Acadeinie sludire». 
Stiftungs-Fonds:6St!pendienL 100 Thlr. 
Verwaltungs - Behörde: Schnl-Collegium 
der Provinz Brandenburg. 
Gaussches Stipendium. 
Name deS Stifters: Gestiftet von Ber 
ehrem des 1840 f Pros. Dr. Gans. 
Wild ohne llnterldiieii der Herkunft und der Ja- 
tultät an vcdürstigc Studireudt verliehen. 
Stistungs-FondS: Stipendium L 50 Thlr. 
Verwalt >ngsbehörde: Friedrich-Wilhelms 
Universität. 
Gewerk-Anöstellungö-Fonds 
von 1840. 
Ei theilt an inländische zünftige Gesellen Prüinie» 
im Betraue von 20 Thlr 
Stiitungs-FondS: Die Fonds betrugen 184(1 
6175Thlr., haben sich seitdem jedoch vermehrt 
VerwaltungS-Behörde: Magistrat. 
v. Görtzkesche Stiftung. 
1726. 
Name des Stifters: Hans Ludwig von 
Görtzke. 
Ziir Unterstützung von notMeibenben arbeite- 
umäiiigen Perionen, welche sich im Leben unb 
Wandel christlich aufgeführt haben. 
Stiftungs-FondS: 1140 Thaler. 
Verwaltungs-Behörde: Der Kirckett-Vor- 
stand zn St. Marien. 
Goldbecksche Stiftung. 
Name des Stifters: Apotheker Golddeck 
;u Alt-Schöneberg. 
Z»r Verleihung von lli Stipendien i 200 jtlr 
an Stndiiende hiesiger Unioeifitat. 
Stiftungs-Fonds: ü2,000 Thlr. 
Vorsitzender des Vorstandes: Geh. 
Professer Dr. Beseler. 
Goldschmidtsche Stiftung. 
Name des Stifters: Kaufmann 
Philip» Goldschmidt, f 1837. 
Zur Ausstattung anntr Brüute unb Unter,lufunii 
Nothlcidciider anS der Berwandtsibaft, so wie 
Unterstützung verschiedener Mischer Anstalten >t 
SistungS-FoudS: 34,700 Thlr. , 
Verwattungs-Behörde: Stadtgericht
	        
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