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Full text: Berliner Adreßbuch (Public Domain) Issue1921 (Public Domain)

Stiftungen u. Legate 
— 119 — 
Stiftungen u. Legate reu II. 
{. etang. Preuß. (nur nicht 2Jled.)_ 
btc mindestens 1 Jahr in Berlin 
studieren u. mit erfolg on b. hist 
Uebungen eines Dozenten der Ge¬ 
schichte teilnehmen und mindestens 
Im 6. Semester stehen. ‘ Bewerber 
hat eine hiftor, Arbeit zu liefern, 
iii Vi Jahr vor Erteilung von der 
Phil. Fakultät ausgeschrieben wird. 
*Seten!i=@llpcn6. lSIiPeud. Sauten 
tlonum). Kap. 12 000 M. 2 Slip 
zu 240 M. auf 3 Jahre f. Studie; 
rende der Philos. und der das 
Altertum bet reif. histor. Wisic» 
schuft geo. Ciniieferung einer selbst 
gewählten Arbeit a, jenem Gebiete 
Bevorzugt Studierende der ersten 
3 Semester. Anschlag 5. Oktober. 
Bewerb. bis 21, November. Bert. 
durch die philos. Fakultät. 
'Gustav MagnuS-Stistg. Äa». 60000 
Mark. Jahrs. 2 Sitpend. auf 1—3 
Jahre zu 1200 M. f. Mathemaiil 
oder Naturwissenschaft Studierende 
»ach Prüfung des Bewerb. durch 
ein {falult. Mitgl. oder Borleg 
einiger wissenschaftlicher Arbeiten 
Gesuche bis 30, Juni <t. d. Falnlt. 
Berleih. durch Fakultät. 
^Mofes-Mendelssohn-Ttistg. Kap. 
150 000 M. S gleiche Etipend. auf 
1—4 Jahre an Deutsche ohne Unter 
schied der Religion. Die wissen 
schaftl. Tüchtigkeit ist durch Zeug¬ 
nisse auf Grund einer Prüfung »» 
Hauptfach oder durch eigene Wissen¬ 
schaft!. Arbeiten nachzuweisen. Ge¬ 
such» »m Erneuerung bis 10. 3!ou. 
an die philosophische Falultiit. Be¬ 
werbungen bis 0. Jan. Erteilung 
biS 1. Marz. 
*Di: John Muir-Stistg. Kap. 6000 
Mark. 1 Stipend. zu 300 Sf. (110 
Mark pro Semester) bis auf 3 bzw. 
4 Jahre sür Studierende der indi¬ 
sche» Phil. od, d. vergl, Sprach¬ 
forschung. Verleih, durch Fakultät. 
'Noyrbach-Sttstg. Kap. 0200 M. 
Ein Stip. zu 270 M. an 1 Stilb, 
der Botanik. Auf Borschlag der 
philos. Fakultät. 
’Dk Tamnaii-Stiftg. Mineralog 
Reisestipend. Kap. 30 000 M. Zin¬ 
sen zu 1 Reisestipend. siir einen 
Mineralogen, der Lagerstätten und 
Fundorte seltener Mineralien zu 
besuche», darüber zu berichten und 
sie nach Möglichkeit auszubeuten 
hat. Die Sammlungen find dem 
Mineralienkabinett zuzuwenden. 
Berleih. d. Berliner Ordinär, 
siir Mineralogie und 3 andere 
Deutsche Mineralogen. 
c) Der theol.u. Philosoph. 
Fakultät. 
^Üirchhosf Franke-Stistg. LStip.z, 
je 4—500 M. an einen Sind. d. 
Theol. u. eine» d. Hofs. Philologie, 
Berleih. durch ein Kuratorium. 
f) Der j u r ! (i., medi z. und 
Philosoph. 'Fakultät. 
««dolfArilft-iu-Llisig. Kap. 30 000 
Mark. Stip. v. jährl. 300—000 M. 
auf 1—i Jahre an Juristen, Me¬ 
diziner oder Historiker christl. oder 
]üd, Glaubens, Die halben Zinsen 
für Juristen, die andere Hälfte f. 
Mediziner u. Historiker. Bewerb. 
b. 15. Ja», an Rektor Senat. 
*b. Maudt-Slckcrmaun-Stistg. Kap. 
72 000 M. Vo» den Zinsen Vj siir 
Mediz., % zu gleichen Teilen s. 3 
Studierende d. jur. Phil. Fakultät 
und solche, die dem industriellen 
oder Geloerbesach angehören. lln> 
bedingtes Vorzugsrecht für Nach¬ 
kommen der Verwandten u. zweier 
Freunde der Stifter. Berleih. der 
Stipend. bis zu 3 Jahren, an Me¬ 
diziner bis zu 4 Jahren. 
‘DcOtto Marekwald-Ltipcnd. Stift. 
Kap. 50 000 M. Stip. zu 300 M. 
jährl., s, Hälfte a» Christen bzw. 
Jude». Berleih. durch den Senat 
auf Vorschlag d. beteiligt. 3 De¬ 
kane (Theologen ausgeschlossen). 
t) Der jurist. und mediz. 
Fakultät. 
'Bnrlch-Dtlpend. Kap. 9200 M. Der 
nach Abzu^e. Rente verbl. Res. 
d. jährl. Zinsen abwechs. an eilten 
Jura bzw. Medizin Studierenden. 
h) Der Medizin. #. philos. 
Fakultät. 
Kap.'SO 000 M. 
Stipend. auf 1—2 Jahr« f. junge 
Gelehrte, von denen ihre» bis¬ 
herigen Leistungen nach gediegene 
Arbeiten auf naiurwissenschastl. 
Gebiet zu erwarten sind. Bewerber 
muß s. Studium absolviert haben, 
in Berlin wohnen u. sich innerhalb 
d> ersten 5 Jahre noch Bollendung 
derselbe» 'befinden. Berleih. ölte I GoeschkeschcS Leg, Kap. 5100 M. 
2 Jahre wechselnd durch die mediz. | Für Studierend: a. Spandau aus 
bzw. Philosoph. Ffatultät. 
'Sara Levy-Stipend. fia^. 4500 M 
2 Stipend. an 2 ,üd. Theolog» 
bzw. Mediziner, auf 1 eventl. 2—3 
Jahre. Berleih. durch Scimt, 
i) Diverse. 
Adolph-Stlftg. Für jed. Studteren- 
dkn monatl. 0—12 M. Besonderer 
Borstand. 
Heinrich Alexander-Siistg. Zinsen 
z. Halste f. jüdische, zur Halste 
f. christl. Studierende. Berleih. d. 
d. Vorstand der jiid. Gemeinde. 
Dc Heine. Vaucr-Ttipcnd, Stifts 
Slip. v. 300 M. meist a. 3 Jahre. 
Zur Teilnahme berichtigt: männl. 
Nachkommen d. Oberprebigers zu 
sttycit, Dr Heittr. Bauer; Söhne 0. 
PolSdam. Bürgern, welche 3 Jahre 
dort wohnten. Berleih. durch Ob. 
Burgermstr. ele. ». Potsdam 
‘‘ScndcmennsStiftg. Kap. 7500 M. 
Stipend. 1 0» M. an bedürftige 
Studierende. Berleih. durch Senat. 
'Beuth-Stipend. Stiftn. Stipendien 
zu 1200 M. rahrl. aus 5 Jahre an 
würdige, bedurft. Studierende der 
Friedrich-Wilhelm-IIiliöcrsitat bzw 
der l. u. II. Abt. der Techn. Hoch' 
schule. Unbedingt bevorzugt Ber- 
wandte und sodan» Eingeborene 
der Stadt Gleuc. Berleih. durch 
Senat der Universität, 
v. Börstek-Stipcnd. Kap. 21000 
Für Fiimilicnmitgl, auf Schulen 
u. Uniocrfitatcii. Berleih. durch 
Amtsgericht I. 
e. Bredow-Stipenb. Jahrl. 180 M. 
auf 1—2 Jabre. Äollalor: 
von Bredow zu Feiesack. 
Bnlle-GLnther-Stisig. Kap. 10 500 
Mark. EinjAr. Eichend. s. Söhne 
besold. MagislrotL-Beamte», Geist¬ 
licher oder Schullehrer i. Stauen 
‘Go8p»t=@tiflfl. Eine gröbere 5t iv 
zahl von Stip. bis zu COO ffi. on 
Preußische evang. turgcrl, Studie¬ 
rende aller Fakultäten. Berleih. 
int Februar durch ein Kuratorium. 
Degnede-Stiftg. Kap. 6000 37!. 
1 Stipend. zu 240 M. meist auf 
3 Jahre. Berleih. durch Regierung 
zu Frankfurt a. O. 
Fahrlaudl-Stlpend. Jährt. Rente 
von 109 ZU., 3 Stipend. II108 3t. 
auf 3 Jahre. Verleih, durch Re¬ 
gierung zu Potsdam. 
Flefch - Stipcnd. Kap. 12 000 M. 
r Stip. zu 150 M. auf 3 Jahre 
für einen Studierend., 1 zu 75 M. 
für einen Künstler, Sie Eltern d. 
Stipend. müssen mindestens zehn 
Jahre in Potsdam wohnen. 
‘Sie vereinigten FrciiischsondS. Zu¬ 
sammen etwa HO Portionen. Im 
Sinter 75 M., im Sommer 60 M. 
Beding, verschieden. Zum größeren 
Teil sür Theologen, Prediger- u. 
Lehrersöhne. Meld. am Schlüsse 
d. Semesters an Steltor u. Senat. 
Stipendien d. FricdenS-Gescllschast 
zu Poiödam. 4 Stipend. L 150 
bis 180 M. auf 1 Jahr, 2 f. Stu¬ 
dierende ohne Rücksicht a. d. Falnl- 
tätsstud., 1 au t. Knnstbeslisseiien, 
1 an Schüler der obersten Klassen 
eines Gymnasiums, an unbemittelte 
Gymnasiasten, Studier, u. Kunst- 
beflissene v. vorzüglichen Anlagen 
u. ausgezeichneter sitti. Führung. 
Bewerb. müssen im Weg. Bez. Pots¬ 
dam oder in Berlin heimisch sein ii. 
inland. Gymnasien, Universitäten 
oder Kunstakademien besuche». Ge¬ 
suche spätestens im Juni jed. Johr. 
an den Vorstand der Friedens-Ge- 
sellschaft zu PotSdam. 
Gasfronfchc Stipend. Kap. 55 000 9)1. 
» Stipend. il 300 M. fiie biirgerl. 
Studierende halb Pommern, halb 
Marter, auf 3 Jahre. Berleih. von 
4 Stipend. durch das Prov. 
Schulkolleg. in Berlin, », 2 durch 
die Pominersch« General-Land- 
schastSdirektion in Stettin. 
*®old6eif« Stlpetti. Stisig. Kap. 
302 500 M. Jährl. 16 Stip. 4 für 
lebe Fakultät 800 M. Verleih, 
auf die gesetzlich« Studienzeit. Be¬ 
werber müssen evangelisch u. als 
talentvoll u. fleißig berufen fiin. 
Besonderes Karat, an der Univ. 
@3rtng > Stipend. Kap. 15 000 M. 
2 Stip. t 300 M. für bedürftige 
Söhne Kuppln» Bürger. Gesuche 
on d. Magistrat ». Dtcu-ätuppin. 
Goeschkesche Stipend. Kap. 3000 M. 
Zinse» T. 1—2 Studier, a. gössen 
auf 8 Jahre. Berleih. d. Magistrat 
in Soffen. Falls Studier, fehlen, 
f. arme Künstlet bzw. Handwerker, 
2—3 Jahre, Ion st auch f, Künstler 
u. Handlverler aus Spandau. Bet: 
leih. Magistrat zu Spandau. 
». d. flagenfche Stipend. Stipend 
zu 1500 M> sür etubiecendc bzw. 
Schüler d. Familie v. d. Hagen, 
d. Studier, auf 3 Jahre, zu Reisen 
auf 2 Jahre. Schiller erhalt, jährl. 
bis 450 M. Verleid, durch 2 Mit¬ 
glieder d. Familie von der Hage.i 
*£ctif<(6et = Stiftung. 4 Stipend. 
zu etwa 000 M. für kranke St» 
bietende, deren Herstellung durch 
eilte L»r zu erwarten ist. 
JoachimschcS Leg. Kap. 12 000 M 
Zinsen f. Studierende a. Spandau. 
Berleih. Magistrat zu Spandau. 
'Jubiläums - Stiftung der Stadt 
Berlin. 4-5 Stipend. zu min¬ 
destens je 1500 D)i. an Pers., die 
wenigstens die letzten 4 Halbjahre 
auf der Um». Berlin studiert und 
hier die Dollor- bzw. Cizeutiat 
Prusung bestanden haben u. je 
deren Promotion nicht mehr als 
drei Jahre verstrichen sind, 
wisseuschasü, Studienreisen. Ver¬ 
leih. durch Reltor ». Senat. Mel¬ 
dungen vor dem 1. Februar. 
*3iinfl{cn=5tift(t. Kau. 025 000 M. 
Stipend. t>. 900—1800 M. jährl 
für Studierende aller Fakultäten, 
besonders jur Söhne von Univ. 
Profcliorcit oder höheren Staats¬ 
beamten auf 1 Jahr; Erneuerung 
auf 4—5 Jahre. Meldungen bis 
Ende Dezember. Berleih. Anfang 
Januar d. besonderes Kuratorium, 
KSnigAilhelm-Stipe«». 1.8 Stip, 
4 150 M. s. je zwei Sudierende 
samtl. Fakultäten! 2. 1 Stipend, 
f. christl. Studierende aller Fakult. 
11 150 M.; 3. 2 stipend, aus der 
Flataufchen Schenkung ü 150 M. 
ohne Unterschied dcS löelenntuifTeS 
und der Religion. Bewerbung aii 
das Minist, d. geist!. Angelegenh. 
Ül-ist-H-Insche Stipend. Kap. 3000 
M. 1 Slip, s. c. gebotenen (Stadt) 
Brandenburger aus 3 Jahre. Ver¬ 
wandte des von Kleist bevorzugt. 
Kollalor: der Senior der Familie 
«»» KliüingschcS Stipend. Kap. 
0000 90t. 1 Stipend. zu 90 M. auf 
2 Jahre f. Bürger), aus Jüterbog 
Berleih. Magistrat zu Jüterbog' 
‘Bankier flucjgnSti - Stiftfl. Kap 
12 000 M, 1 Stipend. jährlich zu 
430 M. Verleihung durch den 
Senat der Universität. 
SlutmärHfchcS Stipend. Kap. 94 000 
Mark. 15 Stipend. L 300 M. auf 
3 Jahre nebst honoratsreicn Vor¬ 
lesungen, davon an Altmärker, 
11 für flurmörker. Vergebung d. 
das UnterrichtZ-Minift. 
CrünfiMeß StfpcitS. a) großes, 
jährl. 210 SB., d) kleines, jährl 
90 M. auf 3 Jahre. Berleih. beid 
Stip.: Reg. z. Frankfurt a. D, 
Grast. LynarscheS Legat.' 1 Stip. 
zu ea. 150 M. f. Spandauer Biir- 
gerföhnc, ev, tüchtige Fremde auf 3 
Jahre, Verleih. Magistr. Spanda» 
Marder»«-tipeud. Kap. 0000 M 
Ertrag f. Spandauer Stadtkinder, 
Perleih. Magistr. Epaudan. 
'Mofcr-TilpmS. Kap. 3000 M, 
1 Stipend. il 150 M. auf 1 Jahr 
f. einen Studierenden, Inländer 
oder Ausländer, abwechselnd jüd, 
oder christl. Konfession. Berleih. 
Rektor und Senat. 
’Dn Sankt Müller-Stistg. Kap. 
50 000 M. Zu Stip. bis zu COO M. 
an Stud. etiongel. BekenntniffeS. 
Verleih, durch Rektor i:. Senat, 
Rc««clftersiI>eS Legat. Kap. 1500 
Mark. Zinsen 75 M. Für studier, 
Spandauer BUrgersöhne. Verleiher 
Magistrat Spandau. 
Rolteschcr Stipend. FondS. 1 Stip 
zu 280 M. an arme frühere Zög¬ 
linge deZ Friedr.-Wilh.-Gymn. ver¬ 
leiht eilt Rat des Prov. Schul¬ 
kolleg. auf Borschlag des Lehrer- 
Kollegiums, 
NötzlerlcheS Stlpeub. jtap. 2250 M, 
1 Stipend. zu 120 M. auf 1 Jahr. 
Verleih. Prov. Schulkoll. Berlin. 
CcItichsdicS Stipend. 0 Univ. Sti¬ 
pend. 6. 150 M. jährt. Verleih, 
durch Kuratorium. (Direkt. drS 
Joachimsthal. Gymn.) 
Posen« Stipend. 1 Stip. zu 300 M. 
auf 2 Jahre, zahlbar v. Mimst. d. 
fleifff. usw, Angeleg. Bewerbung 
an d, Ober-Präs. d. Prov. Posen. 
'Neichenhcim-Boc-kh-SIIpc-id. Kap. 
6000 M. Berleih. durch Senat. 2 
Stip. f, 2 Studier, deren einer 
christl., 1. andere M. Glaub. ist. 
Reichertfche Stisig. 2 Stipend. zu 
000 M. Jährl. Bewerbung an d. 
Minist, d. geistl. Angelegenh. 
Adolph Salomonsohn-Stistg. Das 
Slistungsvctmög. betrug Ursprung!. 
50 000 2)1. (jetzt 00 000 ÜI!.). Der 
statutenmäßige Zweck d. Stiftung 
ist: Beihilfen zu gewähren behufs 
Förderung wichtiger Arbeiten auf 
d. Gebiete der Naturwisfenfchaften 
(einschließlich Biologie n. Medizin) 
durch hervorragend tüchtige i!r""tc 
denen f. die langete Taue? oer 
Forschungen genügende Mittel nicht 
zur Verfügung stehen. Die Verwal¬ 
tung erfolgt durch ein Kuratorium 
von drei Mitgliedern, zu denen 
außer betn Stifter (bzw. einem von 
ihm zu ernennenden Nachfolger) 
cm von der preußische» Akademie 
der Wissenschaften zu Berlin u. ein 
von dem »reich. Minister d. geist¬ 
lichen u. Unterrichtsangelcgcnheitcn 
zu ernennendes Mitglied gehören. 
Zu den Beihilfen wird der Ertrag 
d. StistungSkapitalS in der Weise 
verwendet, daß dir«.r abwechselnd 
von einem Jahr dem Kapital zu¬ 
wächst, vom andern Jahr zu Bei¬ 
hilfen dient. 
Sdjmidlschc Stipend. (Anne Marie 
Gottliebe geb. Steuermann). Kap. 
6000 M. Borzug haben Verwandte 
d. Stifter!», dann Brandenburger 
Stadiliudet oder solche, die das 
Gymn. in Brandenburg absolviert 
haben. Stipendien auf 3 Jahre, 
Zahlung halbjahrl. prän. Virleih. 
Magistrat u. CphoruS des Gymn 
zu Brandenburg, 
Sctzmidtfchc Stiftend. (Aintskomin, 
Beruh. Schmidt-PotSdam). 2 Sti¬ 
pend. 1 it 90 M. jährl. aus 2 Jahre 
einem Studier., eins einem KÜnstl. 
oder Handle. 1 40 M. (mir ein¬ 
mal). Berechtigt sind Söhne der 
SchiNldtschen Familie, d. Magistr., 
d. Geistlich?. ». Potsdamer Stadt¬ 
kinder. Verleih. Magistr. z. Potsdam. 
SchmIdtfcheS Stipend. (Joachim 
Ernst Schmidt in Mittenwalde). 
Kap. 5000 M. 1 Stipend. ü 120 M. 
auf 2 Jahre. Für Bemäntle des 
Stifters, Söhne von Magistr. Mit¬ 
glieder», b. Geistlichen, vorn Ober- 
Aintmann GerreShcim zu Zojsen u. 
Mittenwalder Stadtkinder. Verleih. 
Magistr. zu Mittenwalde.' 
Schmidt-Stipcnd. (Johann Sophie 
Schmidt). Kap. 7500 DR. Berecht. 
sind Wriezener Stadtkinder. Zins. 
für Schüler und Studierende aus 
eine von den Kollekten zu be¬ 
stimmende Zeit. Verleih. Magistr. 
zu Wriezen. 
'Schvepkc-A«rilä«m-Stlsig. Stip, 
sür hilfsbedürft. Eöhne verstört, 
»bet außer Dienst besindl. Rechts¬ 
anwälte, Atvolaten, Notare des 
Deutschen NeichS ohne Unterschieb 
der Konfesfio», die auf der Univ. 
Berlin studieren, während ihres 
Studiums in Berlin Stipend. vo» 
mindestens 150 M. Verleih, durch 
Rektor und Senat. 
SchreibcrscheS Leg. Kap. 1500 M. 
1 Stipend. zu 85 M. sür Studie¬ 
rende aus Spandau auf 1 Jahr, 
Berleih, Administet. der Nilolai- 
Klrche j» Spandau. 
Schnckmann-Stlftg. Kap. 94 000 M, 
5 Stipendien, je 000 M., siir 
Söhne von Staatsbeamten der All¬ 
gemeinen, Inneren oder Bergbau- 
Bccwaltung; davon sind 3 Stipend, 
für Söhne höherer Beamten, zwei 
Stipend. für Söhne von Sub- 
altern-Beamten bestimmt. Die 
Empfänger müssen sich f. b. höheren 
Staatsdienst, für Wiffenschast, 
Kunst oder Gewerbe vorbereiten. 
Städtische PreiSansgaben ((. Stif¬ 
tungen der siädt, Behörde), 
v. Stügemaun-Sliftg. beim Schind- 
lerschen Waisenh. Kap. 22 500 M. 
2 Stipend. ü 450 M., zahlbar ant 
1. April u. 1. Olt. von der Kasse 
deS Schindler - Waisenh. Berlin. 
Berleih. durch Kurator, d. Schind- 
lersche» Waisenh. f. Studierende, 
die noch nicht 0 Semester absol¬ 
viert haben, auf vier Studienjahre. 
'Carl Twesten-Siistg. siir deutsche 
Studier, Kap. 7200 M. 1 Stipend. 
ouf 1 bzw. mehrere Jahre f. atme 
ausgezeichnete deutsche Studenten. 
Bevorzugt Siebenbürger, Sachsen 
und Deutsche der ialt. Prov. 
Bolkmann-Etipend. Kap. 19 500 M, 
4 Stipend. ä 225 M. auf 3 Jahre. 
Verwandte der Fr. Dn Voltmann 
bevorzugt, sonst für Theologe». 
Berleih. Prov. Schulkolleg. aus 
Vorschlag der Professoren des 
JoachiinSth. Gymn. 
Slttfc» - Stipend, Kap. 4000 M. 
1 Lüpend. L 180 M. einem 6lu< 
d renden aus Spandau. 
Piifhmflttt bei der Akadeuii« 
der Klinste zu Berlin. 
Die Sermügm der der Berwaltuna 
der Akademie bzw. deren Senat» 
unterstellten Stiftungen sind Eigen¬ 
tum der Akademie der Künste. 
(Verwaltung namens der Modem!« 
durch deren Senat.) 
Großer akademischer SlnaWpief3t 
Es werden alljahtl. 2 Preise zu ji 
3000 M. zu einet einjährigen Stu¬ 
dienreise nebst 300 M. Reisekosten» 
Entschad. s. peeuß. Maler, Bild¬ 
hauer ». Architekten ausgeschrieben, 
Verw. Bei).: Die Akad. d. Künste. 
Die ie Ahua-Stlstg. Kapital z. g. 
0400 M. Nach dem Ableben ge- 
Wisset Personen Zinsen jur Unter¬ 
stützung von Musikern, namentlich 
Orchesletmusikem, zu »«wenden. 
Verw.: Die Akademie der Künste, 
Michael Becrsche Stiftungen. Pri- 
vatstist. im Interesse v. Künstlern, 
die deutsche Studienanstalt, besuch¬ 
te». Jährlich zwei Preise zu je 
3300 M. zu einet einjähr. Stu¬ 
dienreise nach Italien in. achtmona¬ 
tigem Aufenthalt in Rom. Kap. 
172 000 M. Die erste Michael Beer, 
Stistg. ist nur für Maler u, Bild¬ 
hauer jüd. Religion, die zweite 
Michael Beer-Stiftung für Malet, 
Bildhauer, Mufti« und Kupfer¬ 
stecher ohne Unterschied der Kon¬ 
fession, nicht über 32 Jahre alt. 
Verw. Behörde: Kuratorium der 
Michael Beerschen Stiftungen. —■ 
Die Ausschreibung erfolgt durch 
die Akademie der Künste. 
Die Biersche Stiftung. Kap. 2900 
Mark. Eigentum d. Alademie. - 
Zinsen alljährlich am 23. März zu 
gleichen Teilen an je zwei Studie¬ 
rende d. beiden akadem. Hochschule» 
aus Vorschlag d. JnslltutsvorständS 
durch d. Präsidenten der Akademie 
der Künste. 
Die Bleche,ische Stiftung. Kap. j, 
Z. 47 900 M. ««jährt, ein Stipend. > 
zu 1500 M. jn einet Studieiireis» 
nach Italien an einen jungen deut¬ 
schen Landschaftsmaler, als Prell 
in einem Wettbewerb. Bewerbet 
müssen ihren Studien aus d. Unter«. 
richtSanstalten d. Akademie noch c6t 
liegen oder diese nicht länger aii 
ein Jahr verlassen haben und nicht 
über 30 Jahre alt sein. Verw. Be¬ 
hörde: Die Akademie der Künste. 
Die Auchhorusche Stiftung. Kap. 
36100 an. Die Zinsen sind z. Un¬ 
terstützung für Hilfsbedürftig« 
Künstler bestimmt. Verw. Behörde; 
Die Akadem!« der Künste. 
Der Eudesch« PrSsiblalsoudö. Be¬ 
gründet von d. früheren Präsiden« 
ten d. Akademie d. Künste Pros, 
Dr.-Jng. Hermann Ende, f 1807, 
Kapitalvermögen 61 600 M. Ein¬ 
nahmen der Stiftung zu RePrL'en» 
tationszloecken u. eventl. zu Unten 
stützuugen auf Bestimmung des je¬ 
weilige,, Präsidenten der Mademi» 
der Künste. — Verwalt. Veh.: $li 
Alademie der Künste. 
Die Mari« Fabian > GernSheinl« 
Stiftung, «ap. 19 300 M. Di« ' 
Jahreszinsen sind für unterstüt¬ 
zungsbedürftig« Lehrerinnen be¬ 
stimmt. Verwaltung: Die Ala« 
deutle der st linst«. 
Die ©erhärt Fischer - Stiftung« 
Kap. 10 000 M. Die Jahreszinsen 
"ll 
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11i' 
i W' 
sind bestimmt zu Stipendien für 
begabte erholungsbedürftige und 
zugleich mittellose junge Schüler» 
insbesondere KomPosttionSschüler d. 
Hochschule für Musik. Die Verwal» 
iuttg deS SliflungSeermögenS und 
die rechiSgefchästliche Vertretung 
der Stiftung erfolgt durch die Aka¬ 
demie-der Künste. Die weitete Ver¬ 
waltung liegt in den Händen bei 
Kuratoriums dieser Stiftung iit 
Shartottenturg, Fasanenstr. 1. 
Die Dr. Karl Glehlow-Stistuug« 
Kap. 21000 M. Die Zinsen sollen 
zur Itnterptung eines verdienst¬ 
vollen leistnngSmifähig gewordenen 
und in Slot geratenen Künstlers itv 
bildenden Künste verwandt werden« 
Die Stiftung ist selbständig unt** 
einem auS drei Personen bestehen« 
den Kuratorium. Eiß: Berlin W 8, 
Pariser Platz 4, Die Verloaltun» 
deS eiiftimgSdcrmögenS liegt ilt 
den Händen der Kasse der AkademI' 
der Künste, 
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