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von ihren Amusements, aber sie brachte doch zum
erstenmal Leben und Frohsinn ins verwitterte Häuschen.
Arges dachte Ernesta nicht, und Unschikliches erzählte
Karline nicht. Nur ab und zu ging es dem Fräulein
durch den Kopf, ob es denn auch wirklich im Geiste ihrer
Mutter war, wenn sie ihr Leben so zwischen Karline
und Frau Kunze verbrachte.
Um dieselbe Zeit hatte sich der Major ein neues
Steckenpferd angeschafft. Er studierte jezt den Hypnotismus
und wollte sein Geheimnis ergründen. Da er selbst
ein gutes Objekt für hypnotische Versuche war, so wurde
er viel von dem Kreise der Eingeweihten heimgesucht, und
in dem Gartenpavillon gab es viele gut besuchte Sikzungen.
Als Hypnotiseur zeichnete sich namentlich ein Engländer
aus, ein Mister Essexon; ein gut gekleideter Mann von
nahe an vierzig Jahren mit braunem Haar und dunklem
Schnurrbart, mit verwegenen schwarzen Augen -- man
hätte ihm niemals den Engländer angesehen. Aber er
sprach etwas gebrochen deutsch, wenn auch ganz geläufig.
Alle aus dem Kreise der Eingeweihten kannten ihn,
niemand wußte etwas von seinem Vorleben. Er widmete
sein Leben der Hypnose, dem Spiritiömus und der
Schöpfung einer neuen Weltsprache. Außerdem war er
begeisterter Wagnerianer, kannte aber keine Note. Auch
nannte er sich einen Buddhisten. Er predigte Tierschuß
und Pflanzenkost und hatte darin unumstößliche Überzeugungen.
Er lebte wie die Lilien auf dem Felde und
ließ sich gern und dankbar mit Kleinigkeiten unterstüßen.
In einer Gesellschaft von Beamten oder Kaufleuten wäre
diese Gewohnheit, wie manches andere, unangenehm auf-