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Full text: Berliner Adreßbuch Issue 1919

Stiftungen u. Legate 
193 
Stiftungen u. Legate x«u II. 
Eduard ftleemnnn-etlftg. star 
290 700 M. 4 Stivend.z. je 150M 
für Studier b Berl Univers. der 
Mathematik oder Naturwissenschaft, 
jähr!. am 6. November. Verleih.: 
Philosoph Fakultät der Unlverf 
Eilst. Dcput. 
«öhler-Stiftg. Kap. 18.775 M. Öln 
6tij> zu 600 M f. unbemittelte 
Abiturienten welche eine Techn 
Hochschule od. UtilD besuchen (Aus 
b Techn Hochsch Honoratsreiheit.) 
Kohle-Coömar-Ztipend. 1 oder 2 
Etipend für arme Studier auS 
der EtiftetsffomiMe (<Q)m Magda 
lene Kohle) event! für andere arme 
Bürgersvhne. 
Lehrvald-Stahr-Leg. Kap.31907931 
Zmfen f. junye Leute beiderlei Ge» 
schlecht- 4 -adre lang zur Aus¬ 
bildung tn Wissenschaft! Studien 
Künsten oder auch In einem bllr, 
yerlichen. gewerbl. militärischen 
Beruf SliftgS..Deput Wurzelt 
haben Nachkommen d. DaterS ocr 
Stifterin den Genufc d. Einkünfte. 
LIndemanu-Gttpead. 1 Stivend. für 
einen Studierenden Verwandte d 
Stifterin (Erdmuthe Lindemann) 
haben den Vorzug. 
AlbertMenzel-Stipe»-. Kap. 17,000 
M 1 Sttp. |. 300 M. e fünften 
Verwandle der Stiftet* bevorzugt. 
PrLmieu, tt, Stipend. f^ondS der 
fftitdr Werd Ob Realschule. 
Kap 41,200 M 6 Stip. zu se 
890 M. für Studier, einer höh. 
polvtechn. Schule auf 8 Jahre. 
rNit 23efdir<lnfimg binstcl'tlrch der 
ZnkultÜe. 
Nanzen-LÜpend. Kap. 437R M 
1 Stipend. für Theologen oder 
Juristen aus 2 Jahre. 
Nudvlp't-Dtistg. Kap 15,000 M. 2 
Stip. zu |t 300 M an 2 Medizin 
v. Schi ebeurSchevkvng. Kap 3700 
Mark 2 Stip 1 Sohne v. Geist! 
und armen Bürge.n auf 3 Jahre 
Stadt. Stisla. zu DreiSausgaben f, 
Studier, v. her!. Univers. Jöhrl 
Pr.ise z. 225 W I | Fak einet 
Bläb t. Stipend. SÜstfl. 6 Sttp, 
zu ic 150 M. f. Skuv. der Berl. 
Univ. a. 8—4 Jahre. Kuratorium 
Btäbt. Unterstütz. ftondS t Stud 
d Berl. Univers. Jährl. 3600 M 
in Raten von 180 M (90 M pro 
Semester) an 20 würd.. bedürftige 
Stud auf 6—9 Semester. Verwalt 
durch Kommission. 
Dtiftungen für Armenzwecke. 
(Bei Stiftungen ohne Angabe der 
Verwaltung wird letztere von der 
(5t$fhtttß8&ep8tativ» des Mag!« 
flrats, Büro: 0 2. Stralauer Str. 
Nr. 66. n, ausgeübt.) 
l'Abbaye-Stiftg. Armenspeisungen 
am 17. Januar von 100 Armen. 
Armendirektion. 
l'Abbaye-Stiftg. Kap. 225,000 M, 
Zinsen zum Besten der Armen 
Armendirekt. 
Albrecht-Leg. v. Lttftg. Kap 
2fi,20O M. Zinsen z. Unterstittzunz 
von Witwen und Müttern von 
Rmdetn weibl. Geschlechts zwischen 
7—14 Jahren; die Kinder müssen 
lutherisch sein, besonders berücksich, 
ligt Töchter don StaatSdirnern 
oder ohne ihr Verschulden ver» 
ungltitflcn Kaufleuten. Höhe der 
Unterstützung f. sedeS Kind 120 M 
Heiratet ein früher unterstütz«- 
Mädchen einen Zivilisten so soll eS 
800 M. erhalten. StistungSdeputat 
AlSleben-Leg. Kap. 8000 M Für 
arme Blinde am 2. Juli mindestens 
6 M. Verwalt.: Deputat, für das 
ftävt Blinvenwesen 
Präsident Alsleben'schcS Legat. 
Pap 000 M. Zinsen als MietSbei. 
trag a. eine arme Familie u. z 
Ank v. Kartoff. Derw. Armendir 
v. dttvcuSIeben-BermüchtnIS. Kap. 
4800 M. Zinsen 200 M. am 11. 
Jult an arme ©thuen u. Waisen 
zu je 15 M StistungSdeputat. 
«nsammlungSfondS avS den Bet, 
Hilfen an Linrb»ehrm8nner v. 
Reservisten. Kap. 110,700 M. zu 
gemeinnützigen Zwecken. Die Zin. 
fcn werden teilt an Die Kaiser 
Wilhelm, u. Auausta-Stistung, 
teils an d. »enter-Stlftung (Asyl 
für Kaufleute) wählt, dir Rest 
d!rd tapitattfiert. Etiftungsdeput. 
Appenbnrg'fchev Legat. Kap. 608 
Matt. Zinsen U M. Zahlung der 
Zinsen an die Kasse des 6t Ger» 
traudten-tzosvltal» z. Verwendung 
am 27 Dezember für die Hospita« 
liten durch Verabreichung v. Kaffee 
und Kuchen. 
Carl Friedrich Wilhelm Arnold, 
Etiftg. Kap. 150,000 M Zur Un. 
terstütz u. Fortbildung Biindrr 
(Kinder. Frauen oder Männer). 
Vorläufig bezieht die Zinsen noch 
die Tochter deS Erblassers. Verw: 
Deput. f. d ftädt Blindenroesen 
ThomaS Arnold-Stiftg. Kap 18.000 
Mark Zins. an 3 alte würd in 
Berlin wohnh. chrlstl Ehepaare 
namtl. auS d. Gewerbe, u. Han- 
delSstande d ein Alter von mind 
60 fahren vollendet haben. lebenS» 
länglich zu gleichen Teilen in mo» 
vatlichen Raten EtistungSdevutat. 
Ayrer'fcheS Legat. Kap 6100 M. 
Zinken nach Aozug der Reparatur' 
kosten für die Ruhestätte deS Erb 
lafferS zu ArmenunterstÜtzungS 
zwecken. Stift. Deput. 
Rudolf Bach-Stiftg. Kap. 1 035 400 
Matt t) Unterstütz, v. 8 christl. 
gebildet, n. unbescholtenen. hllfS 
bedüftig., über 60 Jahre alt Kauf» 
(tuten, die ihren Lebensunterhalt 
nicht selbst erwerb können b) Zur 
taufend. Unterstütz christl. unbe¬ 
scholtener hilfsbedürftig Kaufleute 
gebildeter unverheir. Töchter aus¬ 
nahmsweise auch Witwen solcher 
u. von Beamten Bewerber u Be¬ 
werberinnen zu L u. d müssen 
über 60 Jahre alt sein und seit 
mind. 10 Jahren I. Berlin wohnen 
Die säbrl. Rente beträgt 1000 M 
Bading-Stlftg. Kap. 7828 M. zur 
Unterstützung armer Deszendenten 
deS Stifters, bann für zwei arme 
christl Bürgerwttwen. 
vovhie Aahn-Stiftg. Kap. 125 457 
Mark. Zinsen zu laufenden Zu» 
Wendungen z Besten erwerbsloser 
schwacher od kranker Näherinnen 
Ufond solcher, deren Sehvermögen 
be.'inrrüch^at ist. im Betrage von 
250—300 M. Zur Zeit wird noch 
eine lebenSl. formt v^n SuOO M 
an eine fr. Pflegerin gezahlt. Ver. 
waltung Kuratorium. 
Dr Bamberger'scheS Vermächtnis. 
Kap. 21 482 M. Zinsen 749 M 
Verteilung der Zinsen alljährlich 
an verschämte Arme. 
v. Barner,Ltistg. Kap. 86,000 M 
Für arme. erwerbSunfäh. Männer 
u. Frauen Berlins u. Umgegend 
varthSlemy-de-tzttvry»Leg. Kap. 
3550 M. Zinsen an Notleidende in 
Raten 6 15 M. im Dezember. 
Rentier Walter Vanendahl-Stiftg. 
Kap. 60 874 M., Zins. zur laufen¬ 
den Unterstützung würdiger, hilf», 
bedürftiger älterer Jungfrauen. 
Frauen oder Witwen, vie Armen» 
Unterstützung nicht empfangen, mo. 
natllch 8-35 M. . 
Beamten .Wlttvea - Unterstütz«»«. 
Kap. 25,000 M zu laufend. Unter» 
stützungen v. 6—10 M. monatlich 
an unbemittelte Beamtenwitwen. 
Wilhelm u. Jda Becker»Stistg. zur 
Errichtung eines AsylS f. Bllnde 
aller Stände u GlaubenShekennt» 
niffe. Kap. 780,000 M. Verwalt.: 
Deputat, f. d. ftädt. Blinvenwesen. 
BeeSkorv-Les. Kap. 74,295 M. Zins. 
zu laufend Unterstütz. Arm. Dir. 
Generalkonsul Behrend u. Babette 
Behrenb-SUstg. Kap. 801850 M. 
Zweck: Unversorgten und unbe» 
scholtenen, mind. 45 Jahre alten 
und in Berlin wohnenden Vater»' 
losen u. unverheirateten Töchtern 
gebild. Standes, deren Einkommen 
zu einem anständ. Unterhalt nichi 
ausreicht, eine jährliche Rente von 
900 M. aus LebenSz. zu gewahren. 
Zur Zeit werd. 26 Renten gezahlt 
Verw.: Kuratorium. Etiftg. Bur. 
Dc B^cker-Leg. Kap. 124 410 M. 
Zu lausenden Unterstützungen von 
6 bis 15 M. monatl. 
Behrenb-Legat. Kapital 600 M. 
Zinsen 21 M. Unterhaltung LeS 
Gräber der Rest f. UnterstützungS. 
zwecke. 
Dehreobt-Damulov-Vtlstg. Zinsen 
420 M. zu einmal. Unterstützungen 
nicht unter 100 M. u. nicht übet 
1000 M. jährlich an verschämte 
Arme. vorzngSw. Nachkommen der 
Geschwister d. Erblasserin u. ihreS 
Ehemanns. Verv. Kuratorium. 
Rendant, Bürger Dep. FaSrlkbes. 
Silbermann, Blumenstr. 74. Z. Zt. 
stehen nur 10 pTt. d. Einnahmen 
420 M. tShrl bei d. StiftS-Deput. 
für verschämte ArmsBersügun-. 
Bergmaun-Leg. Kap 3000 M Für 
einen verheir hilfSbedürft Bürger 
der sich nicht mehr ernähren kann 
Stiftung ver Ww. Johanna Berge» 
mann geb Bluth Kav 75 01)0 M 
Zinsen | Unterstütz, imbeillmm 
kranker Frauen und Mädchen, z 
Zt. sind aber noch 1800 M. Reute 
zu zahlen 
Felicia Bernstein ■ Zuwenbung. 
Kap 2000 M Zinsen 60 M. zu 
einmaligen Unterstützungen. 
Dethge-Ltlftg. Kap 89 391M Jini 
36J0 M Bedürftige trank!., unver« 
heirat Beamtentöchter erhalt iahr» 
(ich 200 M. monatlich im Voraus 
LouiS Vlcr'iche Stistfl. Kap 30,000 
Mark Zinsen z Unterstützung von 
LandwerkSlehrlingen welche die 
Hanvwerkerschule od d. Bauge- 
Werksschule hierseldst besuchen unk 
von D Kuratorien dieser Anstalten 
al$ d würdigsten bezeichnet werd 
in Raten von mindestens 220 M 
Gerson von VleichrSder-Ltiftnag 
Kap. 102,000 M Zinsen zur Iqu> 
senden Unterstützung verschämter 
Armer, monatl. 6—30 M 
Blnme'scheS BermLchtniö. Kapital 
150 000 M Die erne Hälfte soll 
f. Krankenzwecke d. andere Hälfte 
zur Verschönerung d Stadt durch 
Varkanlag verwendet werden Den 
Niefobmid) haben noch Verwandte 
deS ErblasierS Die Stiftung ist 
noch nicht inS Leben getreten 
Simon. Herrmann u. Ella Döhm 
Stistg. Kap. 213123 M. Zinsen 
für alleinstehende, ganz oder teil 
weise erwerbsunfähige weibl. Der 
fönen kn Raten v 100—4Q0 M. 
ein Drille! an iüd.. zwei Dritte! 
an christ! Personen. Auszahlung 
alljährl. am 10. Januar. 30 Mai, 
12. Juni und 5. August. Dermal 
tung Kurat., Stralauer Str. 60. 
David Anflup Bolle-Stistg. Kap 
€45 000 M. Dir Zinsen'finden zu 
gleichen Anteilen Verwendung 
2, für Kranken- u. Armen-Unter- 
ftützungen. — Laufende Unter« 
slützung. a. verschämte Arme. - 
2, f. Zwecke d. VildiingSanstalten 
insbesond d. Schulen iZahlung 
an die Deputation f. o Fort» 
blldungSschulwesen, Bibliothek 
Wanderungen. Ausführungen). 
8. für Zwecke der Hygiene und 
Stadlverfchönerung. 
b) % an d. Deput. f. d. Turn* 
u. Badewesen (Anlegung v 
Spielplätzen), 
b) lA zur Anlage u. Unter» 
stützung einet Bolle-Anlage 
Clar« ©ornemann'sche Clihnng. 
Kap. 6200 M. Unterstütz. HUfSbe» 
dürft. Bürgerfrauen. Die Töchter 
tt d. Enkelin d. Stifterin haben je 
zur Hälfte noch den lebenSlängl 
Niebbrauch Nach dem Tode einer 
Jeden geht deren ZinSgenutz auf 
die Stadt über. Stift. Deput. 
iorstel-Stlstg. für Blinde tt. Sr» 
bllndete. Kap. 812,000 M. «weck: 
Hilfsbedürftigen blinden und er» 
Windeten, in Berlin gebürtig., auch 
das. wohnhaften Personen, ohne 
Rücksicht auf religiöses Bekenntnis 
Unterstütz in Raten v wenigstens 
80 M. viertelt, z. gewähr. Verw.» 
Kurat.. Bur. der Blinden-Deputat 
Stistg d. Rentier Gustav Vorstell¬ 
ten Eheleute. Kap. 125.000 M 
u. Grundst. Frankfurter Allee 142. 
6 Prozent der Einkünfte <rhdlt die 
Stadtgemernde Berlin vorweg zur 
freien Öcrftifluug für Hilfkbedürf, 
ttffc, die übrigen 95 Prozent sollen 
für im nachgezeichneten Anstalten 
zu gleichen Teilen verwandt wer¬ 
den: 
1. den Berliner Deren: für hau^ 
lichr Gesundheitspflege, und 
5‘var filr das Konnt« für 
Ferienkolonien; 
2. das lZlisab^h-Kinder-HosPttal 
(tu der Hasenheide): 
8, das Kaiser» und Kaiserin-Fried- 
rlch.Kinder-Krankenha'uS. 
Boßlivg-Stlstg. Kap. 285.000 M 
Lauf. Unterstützung in Raten von 
150 M. an unveth., übet 60 Jahre 
alte, würd., namentl. d. Gemeinde 
d. Jerusal., Neuen od. Dreisaltigk 
Kirche angehör. weibl. Personen. 
Verw. d. Kurat. (Pred. d. Kirche). 
Rentier Bothe'sche Stistuna. Kap. 
ea. 41,000 M. «auf. Unterstützung, 
an verschämte Hilfsbedürftige. 
vraueiguer.FondS. Kap. 8100 M. 
Zinsen in Raten von 80 M. am 
25. Januar an würd. u. bedürft. 
MSnner «. Frauen (ehern. Brauer 
und Leren Witwen bevorzugt). 
o. Brcdow-Leg. Kap 21 000 M 
Zur Vkklvrglnig von 6 Armen mit 
Vrtrinl'larerio! im übrigen zu Ar. 
menunttrfilitzunoen 
BrnnoehIcr.Sliftg. Kap. 48 200 M 
Verwendung der Zinsen für vie 
Armen Berlins. Arm Direkt 
Burchardl'scheS Legat. Kap 1500 
Mark Zinsen 52.50 M Zmlkiiver 
tetlimg am 13 Mai an 25 'Arme 
d Frledrich»Werder'schen Gemeinde 
Bilrcklc-Lcg. fiob. 3500 M Zinsen 
für eine unverschuldet zurlidgifom 
mene Familie am 21 Dezember, 
von l5ampdonsen'sches Legat. Kop 
101 100 M Zahlung von laufenden 
llnierftUtiungtn 
Dr. CnfperS Töchter-Stiftg. Kap 
188,114 M Von der von der 
Kgl. Friedrich WilhelmS-Universit 
verwalteten Tasper'schen Stii 
tung werden alljdhrl. % der 
Stiftung gezahlt Die Reventten 
ver letzteren müssen bis einsch! 
1914 kapitalisiert werd. sie dienen 
spater zu lausend. Unterstützungen 
von mindestens 300 M an über 
40 Jahre alte «»verheirat Töchter 
von evangel. Beamten Gewerbe> 
treibenden und Handwerkern 
Gabriele KlavstvS-Gtiftvsg. Kap, 
4081 M AuS den Zinsen sollen die 
Kosten für die kostenfreie Ver. 
Pslegung armer kranker Männer 
Frauen und Kinder in Berliner 
Krankenhäusern u anderen Heil' 
statten bestritten werden 
0. boh«»Oppenheimische Vermacht, 
niffe. 1. Kap. 62,533 M, Zinsen 
zu wohltätigen Zwecken, z. fort' 
laufender Unterstützung v. Armen 
ohne Beschränkung aus Alter. Ge 
schlecht Konsession u. Beruf zur 
Krankenpflege zur Förderung der 
Erziehung u. Bildung 2. Kap 
101,631 M. z. Tierschutzzwecken d. 
Ueberwelsung an geeignete Tier« 
schutzvereine zur Verwendung der 
Zinsen in angemessener Weise 
CoSmar'scheS Legat. Kap. 1014 M 
Zinsen a. eine arme betagte Witwe 
zur Weihnachtszeit. 
Deeg'sches DermSchtnlS. Kap. 3460 
Mark. Verwendung der Zmfen zu 
einmaligen oder laufenden Unter, 
stützungen. 
Witwe Deutschmann-Stiftg. Kap. 
15,843 M. Zinsen 522 M. Zinsen» 
Verteilung am 20. Juni an arme 
ehrbare Witwen, in Beträgen nicht 
unrer 80 M 
Dlctrlch'S Thora-StiftI. Kapital 
81,800 M. Intl. Grundstück Alte 
Schönhauset Str 12 Ecke Mulack» 
strafte. Ausn. unbescholt., bedürft, 
unverheirateter über 60 Jahre alt. 
Töchter von hiesigen Handwerkern. 
vorzugSw. Bäckern die mindestens 
6 Jahre in Betlin ein städt. Ehren» 
omt bekleidet baben Gewährt wirb 
freie Wohnung m. Kocheinrichtung 
oder Küche u. eine monatl. Dar« 
unterstütz, von 25 M. ebensoviel 
zur Beschaffung von Heizmaterial 
Die StiftgSdevut. führt d. Aussicht. 
Bäckermeister Dietrich'scher $>o«b6. 
Kap. 754 M. Zinsen jährlich am 
80. März an einen alten bedürft. 
HandwerkSmstr. durch den Vorsteher 
deS Stadtbez., zu d. Alte Schön» 
hauserStr.12 gehört. (Stadtbez 207.) 
Sophie Dletrlch'lche Ltistg. Kap. 
29,200 M. zum Besten der städt. 
Blindenanst. Blindenpflege-Deput. 
DoenhossscheS Legat. Kap. 1011M. 
Zins. iährl. an 2 Arme in Berlin 
Dost'sche Stistg. Kap. 119,000 M. 
Zinsen z Verwend je zur Hälfte 
für eine AlterSversorgungSanstalt 
zwecks Vermehr, von deren Ver¬ 
günstigungen u. für Anstalten zur 
Besserung verwahrt. Kinder. Die 
betreffenden Anstalten werden jedes 
Jahr neu bestimmt. Eine lebenSl. 
Rente von 800 M. jährlich wird 
noch gezahlt. 
Dressler-Gtistnng. Zinsen 800 M. 
Die Zahlung der 800 M. erfolgt 
alljährlich von der Direktion deS 
LulsenstijtS aus d. dort verwalt. 
Kaufm. Johann Christian Dressler- 
Stistg. Gewährung lausend. Unter, 
stützungen von monatl. 10—15 M. 
an arme, alte Weber und Spuler. 
Düugetbvsch'sche- Vermächtnis. 
Kap. 24,000 M. Zinsen z Gewäh» 
rung lebenSl Unterstützungen im 
Betrage von 800 M. Jährlich an 
unversorgte Töchtet aul dem Mit» 
telstande. Die Stiftung tritt nur 
in Wirksamkeit, wenn der Enkel 
der Stifterin. RechtSanwaU K., 
ohne eheliche Nachkommenschaft ver» 
stirbt. Der Aufenthalt des K. ist 
1. Z. unbekannt. Stiftung noch 
nicht inl Leben getreten, 
Mat Dunkcr.Stistg. Kap. 69,800 
M. Zinsen 2092 M. Ui'terstutzun- 
von Mitgliedern der Familie 
Dunler u. von m Bedrängnis gt» 
rakenen, kleinen HandwerkSmstrn. 
BerwolNln^ durch ein besonderes 
Kuratorium. 
bbcllnn-Stiftg. Kap. 2,038.471 M. 
flinien zur ©emabrimg von ein¬ 
mal; zen u laufend Unterstützungen 
an verschämte Arme die mindest, 
fett 5 fahren ununterbrochen ihren 
Wohnsitz i Berlin haben solche, V. 
ev Glaubens u in Berlin geboren 
find ohne Unterschied d Geschlecht?, 
d Glaubens bei Stande- und ve» 
AlterS Verwaltung Kuratorium. 
Ebell'jcheS Legat. Kap. 14,156 M. 
Zinsen an arme Witwen bei 
22 Stadtbez Arm Direkt. 
Eckardt-Lcvy-^ovbS. Kap 6342 M. 
Für blinde und taubstumme Arme 
zu laufender Unterstützung 
Bger e Stiftung für taubstumme 
Mä-chen. Kap. 86 000 M. Lebens¬ 
lang!. Renten von 6—900 M. an 
vaterlose verheiratete und unbe¬ 
scholtene taubstumme Töchter gebil¬ 
deten Standes über 40 Jahre» 
gleichviel welcher Religion. Die 
ersten vorn Stifter bestimmten ölen» 
tenempsängerinnen find z. tz. noch 
am Leben Verw Kurat. 
Elisabeth-Gtiftg. für Witwen und 
Waisen unbesold Gemelndebeamt. 
Kap. 86,000 M (Iährl städt. Zu¬ 
schuß 10,000 M) Verleih durch 
besond. Vorstand Vors.: Stadtver- 
ordn. Ulrich Neuenburger Str. 88. 
Heinrich Grnst»Stiftung. Kapital 
10 000 M Die Zinsen sollen am 
10 April Dem Todestage d. Stif¬ 
ters an Arme der tztadt Berlin 
verteilt werden. 
Hermann u. Anna Eschrve-Stiftg. 
Kap 30,600 M. Zu Extra»Unter- 
stützungen an Famrlien mit 8 u. 
mehreren Kindern 
Ernst Cttelt - Stiftung. Kap. ea. 
1300 000 M. Der nach Zahlung 
*on Legaten u. Renten an Ver¬ 
wandle deS Stifters verbleibende 
Rest ist zu % zur Unterstützung 
bedürftig gewordener, selbständig 
gewesener u. unselbständiger Kauf¬ 
leute der Butter- u Kolonialwaren» 
brauche bestimmt fA der Revenüen 
ist dazu zu verwenden, gefallene 
Frauen u. Mädchen einem ordent¬ 
lichen Lebenswandel zuzuführen u. 
sie darin zu unterstützen. 
Grast Cnlnct > Stiftung. Kapital 
8000 M. Zins. am 10 Mal afff. 
an eine undersch. in ihren Der- 
Haltnissen zurückgekommene Fa¬ 
milie ev. Glaubens, deren Ober¬ 
haupt mind. 60 Jahre alt sein muß. 
Rud. u Aug. Eyssert-Gtiftg. f. die 
Blindenanstalt. Deputat, für dii 
Blindenpslege. 
EyssenhardtcDuucker-Gtistg. Kap. 
84,400 M. Zinsen am 6. Oktober 
an 20 in änderst. Dürstigk. lebende, 
unbescholtene Bürger od. Witwen 
im Stadtteil FriedrichSwetder. 
Fehveler-Stiftg. Kap. 69,904 M. 
Hierzu Grundstück. LandSberger 
Str. 96. Zur Unterstützung fletd. 
kleiner Handwerker oder Arbeitet, 
gebotene Berliner bevorzugt, in 
Raten von 60—100 M. 
Feilertt-Silttnrrg. Kapital 6700 M. 
Zinsen 234.50 M Verteilung von 
”/b6 d. Zinsen (im Dezember) an 
verschiedeneWohltätigkeitSanstalten, 
der Rest von *«/88 zu einmaligen 
Unterstützungen. StiftungSdevutat. 
FelinnSscheS Legst. Kap. 10,000 M. 
Der nach Bestreii. d. Unterhalt.-' 
Kosten deS F.schen Erbbegräbnisses 
verbleibende Zinsenrest für Arme. 
Armendirekt 
Wilhelm Kickert-Ettftg. Kap. 8300 
Mark. Zinsen zur Hälfte all¬ 
jährlich an nachfolgende Wohltätig- 
keitSanstalten zu verteilen: 
L Verein für arme kranke Nähe¬ 
rinnen. 
2. Asyl f. Obdachlose zur Ver¬ 
abreichung e. einfachen Suppe 
deS Morgens. 
8. Magdalenenstist. 
4. SanitätSwachen. 
6, FindelhauZartige Stiftungen. 
6. Stiftung eines Krankenbetts. 
Die andere Hälfte wird 10 Jahre 
kapitalisiert nach deren Ablauf ein 
nruerTeilungSplan aufgestellt wird. 
Verwaltung: Kuratorium da8 die 
Anstalten auswählt und die Höhe 
der Unterstützungen bestimmt. 
jbach-Gtiftg. Kap. 73,900 M. 
Jnscn in Beträgen von 800 M. 
iährl. an unbescholtene verarmte 
Bürger über 60 Jahr. r<
	        
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