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Full text: Adressbuch für Berlin und seine Vororte Issue 1902

IL neu Stiftungen ü. Legate 
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: Stiftungen «. .Legate 
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Sammlungen stnb 6cm Kgl. Mine- 
Talicncotiiict iiizunjciibcii. Verteil), 
ier Scrlitirr Ordinär, für Minera¬ 
logie und 2 andere Deutsche Minera¬ 
logen. 
o) Der jurist., mebic. und 
Philosoph. Facultät. 
SdolsArnslcin-Stifta. Gap. 30000$!. 
Stipend. von jährt. 300—900 M. 
auf 1—i Jahre, an Juristen, Me- 
ticiner »der Historiker, christl. oder 
f). Glaubens. Die halben Zinsen 
: Juristen, die andere Hälfte ffli 
edicin» ». Historiker. Bewerbungen 
bii 18. Januar a» Rector u. Senat. 
Verleih, durch Euratom,m. 
v. Mmidt-Atkermanx-Stistg. Gap. 
72000 M. Bon den Zinsen >/, für 
- Sifbic., i/, zu gleichen Theilen für 
- Studirende der jur. Phil. Facultät 
und solche, die dem Industriellen ober 
Gewerbefach aiiachöreu. Unbedingtes 
Vorzugsrecht für Nachkommen der 
Verwandle» und zweier freunde der 
Etister. Verleih, der Stipend. bis 
zu 3 Jahren, an Mediciner 6iB zu 
4 Jahre». 
Dr. Cito Marckwald.Stipend. Stiftn 
Gap. 60000 SB.'^tipend. zu 800 W . 
jährt., zur Hälfte an Christen bezw. 
Juden. Seriell), durch den Senat 
auf Vorschlag der beiheiligten 3 De¬ 
kane (Theologen ausgeschlossen). 
1) Der jurist. n. mebic. Facultät. 
Burfch-Stipcnd. Cap. 9200 M. Der 
nach Abzug einer Rente oetbl. Rest 
- derfährl. Zmfen abwechselnd an einen 
Jura bezw. Medicin Slndireiiden. 
g) Der «edicin. und philofopb. 
Facultät. 
Padcrstein > Etiftg. Gap. 30000 3)2. 
Slipcnd. auf 1—2 Jahre für junge 
Gelehrte, ernt denen ihren bis¬ 
herigen Leistungen nach gediegene 
Arbeiten auf naturwissenschaftlichem 
©ebict zu erwarten find. Bewerber 
muft fern Studium abfolvirt haben, 
in Berlin wohne,, und sich inner, 
halb da ersten 6 Jahre »ach Voll¬ 
endung derselben befinden. Verleih, 
alle 2 Jahre wechselnd durch die 
medicinische bezw. Philosoph. Facult. 
Sara Levtz'Etipeird. Gap. 4600 M 
2 Stipend. an 2 jüdische Theologen 
bezw. Mediciner, auf 1 event. 2—3 
Jähre. Verleih - durch Senat. 
h) Diverse. 
Adolph-Ktiftg. Für jeden Studiren 
den, monati. 6—12 M.' Besonderer 
Vorstand. 
Heinrich Alexander ■ Etiftg. Zinsen 
zur Hälfte für jüdische, zur Hälfte 
für christl. Stndirende. Verleih, durch 
d. Vorstand der jnl>. Gemeinde. 
Dr. Heim. Bauer. Stipend. Stiftg. 
Stipend. v. ROM. meist auf »Jahre. 
Zur Theilnahme berechtigt: uiöttiil. 
Nachkommen des ObetprcdigerS zu 
Kyntz, Dr. Heinr. Bauer; Söhne von 
. Potsdamer Bürgern, welche 8 Jahre 
dort wohnten. Verleib, durch Ob. 
Bütgenuftr. ic. n. Potsdam. 
Bendemann. Etiftg. Gap. 7500 M. 
Stipend. & 60 102. an bedürftige 
Stndirende. Verleih, durch Senat, 
*3fn(l/*Slipen&. Stiftg. Stipendien 
zu 1200 M. iäbrL auf G Safire an 
würdige, bedürftige Stndirende der 
Medrich-WiUielt» - Universität bezw. 
ter 1 ii. IL Abth. der Techn. Hoch¬ 
schule. Unbedingt Bevorzugt Ein¬ 
geborene der Stadt Glcve. Verleih, 
durch Senat der Universität, 
d. Sörfttl.Stipenb. Gap. 24000 M. 
Für Familieumitglicder auf Schulen 
lülimierfitütm. Verleit,, durch Amts¬ 
gericht I. 
v. Brrdow-Stipend. Jährl. 160 31. 
auf 1-2 Jahre. Gollalor: Graf 
von Bredow z» Friefack. 
«nllc-Gtinther-Stista. Gap.10500!W. 
Einjähr. Stipend. für Sölme besold. 
Magislrats-Beaniten, Geistlicher oder 
Schullehrer >. Diane». 
Dequede-Stiftg. Gap. 6000 M. 
1 Stipend. zu 2-10 M. meist auf 
3 Jahre. Verleih, dnuli Regierung z» 
Frankfurt n. £. 
Fahrlandt- Stipend. Jährt. Neule 
von 100 Thlr. Stipend. 4 168 M. 
auf 3 Jahre. Verleit,, durch Reg. 
zu Potsdam. 
Mesch - Stipend. Gap. 12000 K. 
1 Stipend. zu 150 M. auf 3 Jahre 
für einen Studireuden, i zu 76 M. 
ffir einen Künstler. Die Eltern der 
Etivend. müssen niindesiens 10 Jahre 
in PotSdam wohne». 
,5Dlc vereinigten Freitischfonds. Zu- 
. famuien etwa 30 ganze und 80 
halbe Portionen. Im Winter 75 
bezw. 3730 M., int Sommer 60 
6«U). 30 M. ÄcdinguiMn »er« 
Wjtcden. Zum gröberen Theil für 
Iheologm, Prediger- und Schrer- 
- söhne. Meldungen am Schluss« des 
Semester» an Reclor und Senat. 
Stipendien der FriedenS-Gesellschaft 
zu PotSdam. 4 Stipend. 4 150 
bis 180 SB. auf 1 Jahr. 2 ffir Stn 
dirende ohne Rücksicht auf die Facul- 
tälSstudien. lan einen fiunflbcfliflmen, 
1 eit Schüler der oberste» Klassen 
eines Gymnasiums, an unbemittelte 
Gymnasiasten, Studireude lt. Kunst« 
beflissene von vorzüglichen Anlagen 
u. ausgezeichneter sittlicher Führung. 
Bewerber müssen im Reg. Bez. Pots¬ 
dam oder in Berlin heimisch fei« u. 
inländische Gymnasien, Universitäten 
oder Kunstakademien besuchen; Be¬ 
suche spätestens im Juni jeden Jahres 
an den Vorstand der Friedens»Ge¬ 
sellschaft zu PotSbam. 
Gaffron'fche Stipend. Gap. 55000 2)2. 
6 Stipend. 4 300 äJ2. für bürgerliche 
Studirende, halb Pommern, halb 
Marter auf 3 Jahre. Verleih, von 
4 Stipend. durch daS Kgl. Prov. 
Schulcolleg. in Berlin, Von 2 durch 
die Pommerfche General-Landfchaftö 
direction in Stettin. 
Goldbeck»Stipend. Stift». Gap 
302 500 M. Jährl. 10 Stipend. 4 für 
jebe Facultät bis zu 630 M. Verleih, 
auf die gesetzliche Studienzeit. Be¬ 
werber müssen evangelisch und als 
talentvoll und fleißig berufen fei». 
Besonderes Kuratorium au der Univ. 
Göring - Stipend. Gap. 15 000 M. 
2 Stipend. 4 300 2J2. für bedürftige 
Söhne Ruppiner Bürger. Besuche an 
den Magistrat »o» Neu-!»uvp!n. 
Gocfchkc'sche SllUtnb. Gap. 3000 M 
Zinseu für l—2Slui)ircuicau8 Sofie» 
auf 3 Fahre. Verleit), durch Magistrat 
in Zossen. Falls Stndirende fehlen, 
ffir arme Künstler bezw. Handwerker. 
©ocj(l)ke’fd)c3 Leg. Gap. 6100 M. 
Für Stndirende aus Spandan auf 
2—3 Jahre, sonst auch für Künstler 
und Handwerker aus Spanbau. Ver¬ 
leih. Magistrat zu Spanda». 
der Hagen'sche Stipend. Stipend. 
All 1600 M. für Stndirende bezw. 
Schüler der Familie von der Hagen i 
dkn Studir. auf 3 Jahre, zu Reisen 
auf 2 Jahre, Schüler erhalten jährlich 
bis 450 M. Verleih, durch 2 Mit¬ 
glieder der Familie von der Hage», 
Jvaihlm'sches Leg. Gap. 120Ö0 M. 
Zinsen für Studirende aii8 Spanbau. 
icrleih. Magistrat zu Spundn». 
>akcu. Etiftg. Gap. 625 000 M. 
Stipend. von 800-1800 M. jährt, 
für Studirende aller Facultätc», be¬ 
sonders für Söhne von Univ. Pro¬ 
fessoren oder höhere Staatsbeamte aus 
1 Jahri Erncuming auf -t—5 Jahre. 
Meldungen bis Ende Derember. Ver¬ 
leih. Anfang Januar. 
KönIaWilhclm-8tIPend.^.8Stipend. 
k 160 M. für je zwei Studirende 
sämmtlicher Faenltätcn: 2.1 Stipend. 
für christl. Stndirende aller Facultälen 
ft 160 äß.; 3. 2 Stipend. aus der 
Flalau'scheu Schenkung ^ 160 M. 
ohne Unterschied des Bekenntnisses 
und der Religion. Bewerbungen an 
das Minist, der geiftl. Angelegen!). 
ÄlciK-Hkin'sche Stipend. Cap.3000M. 
X Stipend. für einen gebotenen (Stadt) 
Brandenburger auf 8 Jahre; Ver¬ 
wandle des von Kleist bevorzugt. 
Gollalor.: der Senior bet Familie, 
von Ältbiiifl'fdjeS' Stipend. Gap. 
6000 M. 1 Stipeud. zu 80 M. auf 
2 Jahre für Bürgerliche and Jüterbog. 
Verleih. Magistrat zu Jüterbog. 
Banquier KncztznSk»,. Stiftn. Gap. 
12000 M. 1 Stipend. jährlich zu 
430 M. Äuftuf zur Bewerbung im 
November. Berleibuiig durch im 
Senat der Universität. 
urmärkifchesStiPend. Gap. 940002». 
15 Stipend. A 300 IDi. auf 3 Jahre 
nebst homtarfteien Borlefuiigen, 
davon 4 an SUtniärker, 11 für Knr- 
märltr. Bergebuug durch daS Unter¬ 
richts IBiiiiiit. 
Lebusikchcs Stipend. a) ntoße«, jäsjtl. 
210 M., b) kleines, jährl. 00 M. auf 
3 Jahre. Verleih, beider Stipend. 
Reg. zu Frankfurt a. O. 
Grast. Lyiiar'scheS Legat. 1 Stipend. 
zu to. 150 M. jür Spanbauer Bür- 
gerlöhne. e«. tüchtige Fremde auf 3 
Jahre. Verleih. Magistrat Spandau. 
Marder. Stipend. Gap. 6000 M. 
Grliafi für Spandaner Stadtkinder. 
Verleih. Magistr. Spandau. 
Moser • Stipend. Gap. 3000 M. 
1 Stipend. ä 150 M. auf 1 Jahr 
für einen Studirendeu, Inländer 
oder Ausländer, abwechselnd jüd. 
oder christl. Gonfefsion. Verleih. 
Recior und Senat, 
vr. Daniel Müller-Stlsta. Gap. 50000 
ffli. Zu Stipend. bis zu 600 M. an 
Studirende evaugel. Bekenntnisses. 
Verleih, durch Rector ». Senat. 
Üienweifter'taici Leg. Gap. 1500 M. 
Zinsen 75 M. Für Itndir. Spandauer 
Bürgersöhne. Verleiher Magistrat 
Spandau. 
Nolte'fcher Stipend. Fonds. 1 Sti¬ 
pend. zu 260 M. an arme frühere 
ZLglinge des Frdr. Wilh. .®nmn. 
Verleiht ein Rath des Kgl. Prov. 
Schulcolleg. auf Vorschlag des Lehrer- 
Gollegii. 
Rößler'fcheS Stipend. Gap. 2250 M. 
1 Stipend. zu 120 M. auf 1 Jahr. 
Verleih. Kgl.Prov.Schullolleg.Berlin. 
Oelrich'fcheS Stipend. 9 Univ. Sti¬ 
ll end. 6. 150 M..jährlich. Verleih, 
durch Ematorium (Street, des 
Joachimsth. ©pmn.) 
PosnierStipend.lStipend.ru  300 M. 
aus 2 Jahre zahlbar vorn Minist, d. 
aeiftl. ic. Angelegeich. Bewerbung an 
den Ober-Präfid. ber Prov. Posen. 
Relchenhriin-Boeikh-Stlpriid. Gap. 
60CW M. Seriell), durch Senat. 2 
Stipend. für 2 Studirende. deren einer 
christl., der andere jüd. Klaubens ist. 
Reichert'sche Stift«. 2 Stipend. 4 600 
M. jährl. Bewerbung an daS Mi> 
nist. d. geistliche» Angelegeuh. 
Schmidt'sche Stipend. (Siium Marie 
(Sütilicbe geb. Schcucnimnn). Gap. 
6000 M. Vorzug haben Verwandle 
der Elifterin, -an» Brandenburger 
Stadttindir ober solche, die das 
®i)iim. in Braubenbuig abfolvirt 
haben. Stipend. auf 3 Jahre. Zah¬ 
lung halbjährlich prän. Verleih. 
Magistrat ». EphoruS des Gymn. z» 
Brandenbiiig. 
Echniidt'sche Stipend. tAmtScomm. 
Beruh. Schmidt-PotSdam). 2 Sti¬ 
pend., eins 4 90 351. jährl. auf 2 Jahre 
einem Studir.. eins einem Künstler 
oder Handwerker 4 40 M. (mir ein 
Mol). Berechtigt sind Söhne der 
Schmidt'schen Familie, des Magistr., 
der Geistlichkeit und PotSdamcrStadt- 
kinder. Verleih. Magistr.ziiPotsdam. 
Schmidt'scheS Stipend. (Joachim 
Ernst Schmidt in Mittenwalde). 
Gap. 5000 M. 1 Stipend. 4120 M. 
auf 2 Jahre. Für 'Verwandte des 
Stifters, Söhne von Magistr. Mit- 
aliedern, »on (geistlichen, vorn Ober- 
Smlmann GemSheim zu gösse» und 
Mittenwaider Stadtkinder. Verleih. 
Magistr. zu Mitlciiwaldc. 
Slhmidt-Stipcikd. (Jehann Sophie 
Schmidt). Gap. 7600 3)1. Berechtigt 
find Wrieze»er Stabtkiuber. Zinsen 
für Schüier und Siudirende auf 
eine von den Collaloren zu be¬ 
stimmende Zeit. Verleih. Magistr. zu 
Wriezen. 
Schnepke-JubilSnm.Stiftn. Stipend. 
für hilfSbedürft. Sohne verstorb. 
oder nufier Dienst besinoiicher Siecht«* 
nnmällr, Adooeate», Notare deö 
Deutschen ReichS ohne Unterschied 
der Gonfession, die auf der Univ. 
Berlin ftudircn, während ihres Stu¬ 
diums in Berlin Stipend. von min¬ 
destens 150 M. Verleih, durch Nector 
u. Senat. 
Schreiber'sches Leg. Gap. 1500 M. 
1 Stipend. zu 85 M. für Stndirende 
aus Spandau auf 1 Jahr. Verleih. 
Ministerium der Nicolai-Kirche zu 
Spandau. 
SÄlickmanii-Stistir. Gap. 600002B. 
Zinsen 1800 ä)(. jur 8 junge Männer, 
oic sich einet höheren Ausbildung 
für den Staatsdienst, der itimft bezw. 
dem Gewerbe widmen, 4 600 M., 
2 Stipend. für Söhne höherer 
Staats-, 1 für Söhne von Subaltern- 
Beamten. Verleih, ffliinrt. beS Innern. 
Städtische Prciöaufgaden. (f. Stif¬ 
tungen der itftbl. Behörde) 
t>. Slägemaiiit-Stlftfl. beim Schindler- 
scheu Waisenh. Gap. 22 500 M. 2 
Stipend. 4 450 M., zahlbar am 
1. April u. 1. Cci. von der Kasse 
deS Schindler-Waisenh. Berlin. Ver¬ 
leih. durch Curator. des Schindler- 
scheu Waisenh. für Slndiiende, die 
noch nicht 6 Semester abfolvirt haben, 
auf vier Studienjahre. 
Gatt Twestcn. Etiftg. für deutsche 
Stndirende. Kap. 7200M. 1 Stipend. 
auf 1 bezw. mehrere Äihre für arme 
ausgezeichnete deutsche Studenten. 
Bevorzugt Siebcnbüiger, Sachsen 
und Deutsche der baltiich. Prov. 
Lolkmann-Stivend. Gap. 18500 M. 
4 Stipend. 4 225 M. auf ? Jahre. 
Vcrwandie der Fr. Dr. Bolfinann 
bevorzugt, sonst für Theologe». Ver¬ 
leih. Prov. Schulcolleg. auf Vorschlag 
der Professoren des Joachimsth. 
Gymn. 
Zinsen - Stipend. Gap. 4000 M. 
1 Stipend. 6, 180 M. einem Stu- 
direnden aus Spandau. 
Stiftungen bei der Königl. 
Akademie der Muste und der 
mit derselbe« verbundenen Un- 
terrichts-Jnstitnte. 
Grotzer akademischer Staatöpreis. 
ES werden afljäfirl. 2 Preise zu 3000 
M. zu einer einiahrige» Studienreise 
nebst 300 M. Retfeioste,,-Entschädi¬ 
gung für preuß. Mater, Bildhauer 
u. Architekten ausgeschrieben. Berti). 
Behörde: Senat der Akademie der 
Künste. 
Michael Beer'sche Stiftungen. Jähr¬ 
lich zwei Preise zu je 2260 St. zu 
einer einjährigen Studienreise nach 
JtalieiiMtl achtmonatigem Aufenthalt 
in Rom. Gap. 172000 M. Die eilte 
@tistg. ist nur für Maler lind Bild¬ 
hauer jüd. Religion, die andere für 
Malet, Bildhauer, Musiker und 
Kupferstecher ohne Unterschied der 
Konfession, nicht über 32 Jahre alt 
und auf einer Deutschen-Akademie 
ftudireno. Scrtt. Behörde: Kura¬ 
torium der Michael Beerfchen 
Stiftungen. 
Die Rentner LouiS Bierschc Stiftung 
Gap. 2900 M-- Zinsen alljährlich 
am 22. März zu gleichen Steilen an 
je zwei Studirende der akademischen 
Hochschule für die bildenden Künste 
und der für Musst auf Vorschlag der 
Jnstitutsvorstände. 
DaS Blcchen'fche Leg. Gap. z. 
3610Ö M. Alle 3 Jahre 600 M. als 
Neiseunterftntlimg einem Landschafts¬ 
maler zu einer Studienreise nach 
Italien; später nach Anwachsen des 
Gapitals durch ZinscözinS ein Sti¬ 
pend. zu 1500 M. iStruj. Bcliöidc: 
Senat der Akademie der Künste. 
Adolf ©inSbcrfl.Stiftn. Gap. 60000 
M. Stipend. zu je 2000 M. imiiienti. 
für Maler, event, auch älilbüancr. 
SJcnv.: Guratoriunt unter Vorsitz des 
Direetorö der «fadem. Hochschule für 
die bildende» Künste. 
Die Dr. Herrin»»» Günther 
Stiftung. Gap. 111000 M. «u8 
den Einnahme» gelangen an Slu 
dirende der Hochlchnle f. d. bild. 
Künste aus den höheren Semester» 
alljährlich je lk an Kupferstecher, 
die Hälfte an Malerzur VeUeiluug, 
und >/„ bleibt refervirt. In jedem 
3, Jahre gelangt neben bei» Beilage 
für Kupferstecher die volle verfüg¬ 
bare JahreSeu,nähme durch Wett¬ 
bewerb auf dem Gebiete der 
Monumentalmalerei zur Verleihung. 
Bei Nichtvcrwcndung • des den 
Kupferstechern rcjermtlen Betragi 
ist Bewilligung an Maler, weiche 
auch Radierkunst betielbcn, gestattet. 
Sem. Behörde: Kuratorium' unter 
Vorsitz des Direktor? der akad. 
Hochschule für die bildenden Künste. 
Verwaltung durch Präsident der 
Akademie der Künste. 
Die Musiker LonIS Theodor Gouvy 
Stiftung. Gap. 9300 M. Die 
Einnahmen der Stiftung sollen all¬ 
jährlich an einen würdigen, ober be¬ 
dürftigen Musiker, von denen Dr- 
chestennitglieder zu bevorzuge» sind, 
verteilt werden. Verw. Behörde: 
Senat der Königl. Akademie den 
Künste. 
Hanpt-Stlstuil». Gap. 4.100 M. Be¬ 
dürftigen Schülern des akadem. In¬ 
stituts für Kirchenmusik werde» liadj 
Beschlntz bcS Lehreicolleg. Slipcnd. 
bewilligt. 
Der Buchhonl-Fonbs, Gap.; ,1200002 
Die Zinsen find zur Unterstützung 
für hnlfsbedürsiige Künstler bestimmt. 
Verwalt. Behörde: Der Senat der 
Kgl. Akad. der Künste. 
Dr. Josef Hoachini-Stiftung. Gap. 
20000 M. Zinsen z» Plämieu, be¬ 
stehend iiiStrcilbinftinlucnIrn (Geigen 
n. Gclli) oder 1» Baar für Schüler 
der akadem. Hochschule für Musik. 
Verw.: Giiratoriiim nuter Vorsitz bcS 
Pros. Joachim. 
Legat des ©tiieml-Goiisul Joh. Friedr. 
Maurer v. 1M7. Gap. 300 M. Ei» 
jährliches Stipend. für hilfsbedürftige 
junge Mater. Verw. Behörde die 
Kgl. Akademie der Änitste. 
vr.AdolfMcn»el.Stif»ji.Gap20000M. 
Zweck: Jungen, befähigten Malern 
und Bildhauern deutscher Abkunft für 
ihre Studienzeit Stipend. für 1 oder 
mehrere Jahre zu gewähren. Verw.: 
Guratorium unter Vorsitz des Direc- 
tors der akadem. Hochschule für die 
bildenden Künste. 
Giacom« - Meqerbeet < etiftg. für 
Tonkünstler. Gap. 30000 M. Alle 
2 Jahre 3000 M. dem Sieger in dem 
Wettbewerb zu einer 12 bis 18 monat¬ 
lichen Studienreise durch Deutschland. 
Franlreich, Italien; bei eigebnisilosei» 
Verlauf einer Wettbewerbes werden 
die Stipend. für die folgenden Jahre 
auf ''4600 M. erhöht. Verw.: Gu¬ 
ratorium der S2cijct6ecr>6tiftung. 
Die G. B. MoewcL Stiftung. Er¬ 
richtet von dem Glief der Firma 
©. B. MoeweS in Berlin für sich 
und feine Rechtsnachfolger in rechts- 
verbindlicher Form zn Gunsten un- 
teinillcllcv Studirender der Königl. 
akad. Hochschule f. k. bildenden 
Künste aMhrlich an 'Waaren der 
Firma, also an Maliitenjilien, Mal- 
leinewand, Farben und Pinsel.für 
einen • buchmäßigen Wert von 
2000 M. noch den Bestimmungen 
der Directors ier Hochichule. 
Der PrSfidlal-JubilSnmSfoudS der 
Akademie. - Don Freunden und. 
Verehrern der Akademie gelegentlich 
der Feier ihrer- 200 jährigen Be¬ 
stehen»- gestiftet. Kapital 30000 M. 
Zinsen zu Repräsentationszwecken 
und zu Unterstützungen auf !8e»' 
Itimiuung des Präsidenten der 
Akademie der Künste, 
b. Rohr. Etiftg. Ein Stipcnb. von 
4500 M. für deutsche Mater, Bild¬ 
hauer u. Architekten zu einer ein¬ 
jährigen Studienreise, sobald die 
Zinsen des ursprünglich 53 00 SK. 
betragende» Gapitals es gestatten. 
Verw. durch den Senat der Stönigl. 
Akademie der Künste. 
Dr. Paul Schnitze »Stift«. Jährlich 
3000 2)2. zu einer Studienreise nach 
Italic» für deutsche Bi.dhauer, die 
ihren Studien auf den Lehranstalten 
der Akademie noch obliegen. Gap. 
etwa 110000 M. Verw. Behörde: 
Der Senat bet Königl. Akademie 
der Künste. 
Die Bertha Tocpffcr.Stiftiing. Das 
StiftungSveniiogen besteht zur Zeit 
aus ! 000 M. 3‘/s prozentiger 
konsolibierter Staatsanleihe. Beiw. 
. Behörde: Der Senat der Kgl. Akad. 
der Künste. ' 
Stiftungen bei bet Kgl. Techn. 
Hochschule z.Berlin-Ciharlvtten- 
üiirg, bezw. für Stndirende 
derselben. 
Jnl. Adclheid-Stiftg. Ein Stipend. 
zu gegenwärtig 240 M. für talentvolle 
«■.‘bedürft. Studir. des Baufaches jüd. 
Glaubens. Meldungen an das Curato-- 
rium, Gharlottenbnrg.Berliucrftr. 151, 
bis 15. Juli jeden Jahres. 
Bcnth-Stifln. Stipend. von 1200 M. 
jährt, auf 5 Jahre an Studir. der 
Unincrf. Berlin oder der Abth. f. 
Architectur«. f. Boii-Jngciiicurrocfcit 
der Techn. Hochschule. iMelbiinacii 
a» Rector ». Senat der Friebr. Wilh. 
Univerf. 
Louis Boiffonnet-StiftlI. f. Slrchiletle« 
u. Ban-Ingenieure. Gewährt ab¬ 
wechselnd ein Reise-Stipend. von 
rund 2700 M. Meldungen an das 
Rektorat ber Tech«. Hochschule »ach 
erfolgtet Ausschreibung. 
Mlhelm Borchert-Stiftg. Stipendien 
von je 100 M. jährlich ober einmalige 
Unlerstütziingen bis zu 3iK) 3)2. Die 
Stiftung wird vorn Magistrat der 
Stadt Berlin verwaltet. 
Benuy Burchardt'fchc Stipend. zu 
600 M. für Studir. jüd. Glaubens 
der Abth. für Mafchinen-Jngenieur? 
Wesen, für Schiff- u. SchiffSmafchinen- 
fflon, u. für Chemie a. Hiitlenkünde. 
Vergeb»»«- i'iif höchstens 3 Jahre zu¬ 
lässig. 
Friedrich Eggerr-Stiftima. Stipend. 
zu 500 m. abwechselnd für Knnstae- 
lchrte, Archiiecten, Bildliaiiet, Raiet, 
Kunflaclverbe-Bcflifscne.Aiissordcrung 
aur Bewerbung durch "Anschlag am 
schw. Bielt der Techn. Hochschule. 
Ei» Eiipeiib. der Etltelwein'fchen 
Etiftg. zu 600 M. für Studie, der 
Abth. für Urchitectur u. für Bau-Ju- 
gcnienrwcfcn, deren Vater Preiiß. 
Staats- oder Gomiuiinal Äanineister 
gewesen bezw. für Gylelwein'fche 
Desrendenten. Bewerbunge» an das 
Guraloiiiiiit der Eyteliveiii'Stipend. 
Stiftz. (Akademie des Bauwesens, 
Berlin, Leipzigerftr. 125.) 
Stipend. d.Gomin.Nalh Fratncfcsfchett 
Etiftg. in Breslau für Studir. aller 
Abth. lüd. Glaubens auS Schlesien. 
Bewerbnngen au das Giiratoriiim in 
Breslau, Jniileinstr. 11.' 
Gcwerbefchul-Stipendicn der Stadt 
Berlin von 300 502. jährl. 
Hagen'sche Stipend. zu je (iOO M. für 
Studir. der Abth. für Architektur 
Bau- u. für Maschinen-Jngenieur-- 
wefen. Meldungen bis 1. August 
jeden Jahres an die Commisston 
der Kgl. Akademie des Bauwesens 
für die Verwaltung der Hagen’sche» 
Stipeiidicustiftuiig, Leipzigerstr. 125. 
Jubilänlusftlftung der Stadt Berlin 
für Diplom. Ingenieure. Alljährlich 
ciuStipeudtum von mindcsteuSl5MM. 
ziir Ausführung einer Studienreise, - 
Bewerbungsgefuche sind ziS zum 30.. 
Juni unter der Adresse 6e8 Rektors 
im Bureau demselben einzureichen. 
(Vgl. dauernden Anschlag am schwar¬ 
ze» Brett ber Hochschule). - ■ 
Köhler - Stiftn. Ein Stipend. zit 
600 M. auf 3 Jahre für Abiturienten 
der Friedr. Werderfchen Gewerbe¬ 
schule, fieije stöbt. Stistg. Verleih, 
durch d. Guratorium.
        
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