Path:

Full text: Adressbuch für Berlin und seine Vororte Issue 1902

Stiftungen «. Legate 
— 135 
Stiftungen u. Legate 
Thcll II. 
Ssecial-Stiftnngen der 
lüdischcn Gemeinde. 
Hilfsverein für jüdische Studireude 
siehe Stiftungen für )üb. Stubircnhc. 
ArmeN'CoMMifsionderiüd.Gemeiiide 
(Oranienburgerstr. 3ö). Cap.60 OOOM. 
Ferner 7 Stiftgeit. mit 20000 M., 
autzer den Zinsen noch ehva40000M. 
jährl. Gemeinde-Zuschiitz. 
Baruch-Auerhach'Stiftll. 1) Für [üb. 
Knaben. Cap. 670 uOO M. 2) Für 
jüd. Mädchen, Gnu. M000 M. 
Zweck: HiientgeUr. Pflege und Er¬ 
ziehung jüd. Waisenkinder. 
92mmi)*Sttliiiö und Rosalie Vorhin 
Stiftung. Cap. 210000 N. Die 
Stiftung gewahrt 12-14 Mädchen, 
die auS der jüdischen Waisenpslege 
entlassen sind. kostenlos Wohnung, 
Kleidung und Nahrung mähmtit 
3 Jahre. Dos Heim der Stiftung 
befindet sich: Sciutierciewcß 12a. 
Minna Braun. Cap. fiOOO :vt. 
Brirderverein zu flcflcnfrif. Hirfer 
stützuug. nebst Wittwen- u. Waisen 
Unterstütz. Müsse, sowie Jyrslucnfiilis= 
verein (Unter den Linden -In). Cap. 
510000 rvr. 
Cohn'fche Ansstener-Stiftg. Cap. 
30000 M. Zinsen alle 5 jähre zur 
Ausstattung einer Braut auS d. Aron 
Cohu'schen Familie. Borst.: Dr. 
Cassel, Dragoueriir. 12. 
Demuth. Cap. 5000 M. 
L. Gisst«. Cap. oooo M. 
Fraurn-Berei« von 1833 zum Besten 
israelitischer Waiseuulädcheu. Cap. 
130000 &i., zur Erziehung itub 
Ausbildung jüd. Waisen. 
E. H. b-ränkcl-Ttifta. Cap. W OOO M. 
Zinsen für arme ,yamilicninitgliedcr 
als Beihilse zur Ausstattung. 
Gesellschaft iiid. Handwerker und 
Künstler. CoTo2 000 1W. }}nr 
aegens. Unterstützung in tiranfljcttß- 
fstllc» nebst Hilfsanstalt für Wittwen 
ii. Waisen verstorb. Mitgl. 
Hachuaffath .MnUal) (Brautauöslat- 
limg). Cap. 70 000 M.. j)u baaren 
Unterstützungen ein bedürftige jüdische 
Jungfrauen bei der ätei'tjeii(ithmiß. 
Haspakkth Gbiumin (Verpflegung der 
Armen). Cap. 13G (KK) M. 
Heinmnn.Lkfl. Cap. 3000 M. 
Hellborn.Stiftg. für weibl. Waisen. 
Cap. 6000 m. 
Heller. Cap. 15000 M. 
IonaS'Bcrmächtniß. Cap 3S5000 9R. 
M. I. Licbmann» Stiftg. Cap. 
375000 M. Uulerstüvuug jüd. orittct 
OUaubensgeuosseu. Curater: L. M. 
Bamberger. 
Magine »lehn (FreuudeSschutz). Cap. 
110(X)0 M. Nebst Hilfsanstalt sür 
Wittwen ititb Waisen. Zweck: er¬ 
krankten Mitgliedern Fürsorfle. Un¬ 
bemittelten ärztliche Vehandlnug und 
Aerjifleguug bezw. Uutcrslützuttg 311 
gewahren. 
Malbisch Arumiil. Cap. M (XXI M 
Zinsen zur Beschaffung uoii AUcidem. 
Mvfcö McndelSsohn'sche Waisen- 
(N'zrehuttkrs'stiftuttft. C<rp. :ux)TO 
Mars. Anne Waisen beiderlei Ge¬ 
schlechts u. ehelicher Geburt der 
hiesigen jüdischen Wewmdc werden, 
vom 0. bis zurückgelegteu 10. ä/ebenö- 
jahre in Pflege gegeben ober in 
Pensionen untergebracht. Bureau: 
W Jägerstr. 40. Bors. d. Curat. 
R. v. Mendelssohn. 
Meyer.Brock. Cap. .AI 000 M. 
Mietsjs.NntcrstiUrungs.Grsellschaft. 
Cap. 55000 M. 
Naumann. Lachmann * Stiftg. Cap. 
0000l) M. Unterstützung jüd. armer 
Glaubensgenossen. 
Olulicit - Marcns » Stiftn. Cap. 
350000 M. Zur Anchilfe für 
Jsraeliten. 
Sandikin. Stiftg. Für arme jüd. 
Wöchnerinnen. Cap. IDüf, Jede 
Wöchnerin, ob arm, ob reich, erhält 
2 Buchsen A imb B, von denen A 
nnndcnenS 15 M. enthält. Die 
Wöchnerin erhält den Schlüssel zu 
A und kann den. Betrag an sich 
nehmen und behalten ober in B 
legen nebst einer freiwilligen Spende. 
Wulff - Stistg. Cap. 72500 M. 
Zinsen für jud. Familienvater. Cu- 
rator: llr. Hirschfeld, Schöneberger 
Ufer 39. 
Stiftinigs-Fonds der Cor- 
poratwn der Kiuifmannschaft 
von Berlin. 
Corporations-NntcrstiUmttslS-Üas- 
senfonds. 51400 M. Jährliche Zu¬ 
schüsse und Beiträge ca. 52000 M. 
Zweck: laufende und einmalige Unter» 
stüvnngen an Mitglieder der Corpo¬ 
ration, andere Kaufleute. .HandlungS- 
gehülfen sowie Angehörige derselben. 
Alexander Mendelssohn. Stif. 
tungs-Fondö. Cap. 60000 Dr. 
Zweck: Beneflzlen an Wittwe» von 
Kaufleuten. 1 
Joh. Heinr. Scheel'scher Stiftungs 
Fonds. Cap. 1G 400 M. Zweck: 
Stipendien an Mitglieder der Kor¬ 
poration. . 
Bercht & ftrirfe Ctiftunns«Fonds 
Cap. 3160 iöi. Zweck: Zwei Sti 
pendien an Kaufleute. 
Walther Bauendalil Stiftungs 
Fonds. Cap. 72300 M. Zweck: 
Unterstützungen an Handlungsge- 
hütsen und deren Angeliörige. 
Hermann Olcrfou Sriftunqö-FondS. 
Cap. 25050 Zweck: Unter» 
slnynilgcn an Äaufieiite und Hand 
lnngsgebülsen der Tertildranche. 
Iunfle Stiftungö - Fonds Cap. 
IOOOI) M. ijwi'rf: Ausamiuluug der 
Zinsen _^iir Gründung eines Hospi 
tals für verarmte SlmifiimimS- 
Wiltlven und Töchter. 
(kmilNnbenS'schcrStiftnngs Fonds 
Cap. 250M Mark. Zweck: Unter¬ 
stützung von Wittwen unb Waisen 
von vereinten Maklern bezw. von 
vereideten Maklern selbst. 
Lckttvabach'fcher FondSbörsen-Ziif. 
tungS'Fvnds. Cap. .‘to.ooo Mark. 
Zweck: Benefizien an Mitglieder der 
Korporation, welche c>er ^ünds-Börfe 
angehören, bezw. an btc Wittwen 
derselben. 
Hclix Melier Stiftintfls - Fouds. 
Cap. 2r>:ttM:V?fltr. Zweck: Licnefizien 
an Mitglieder der Korporation, 
welche der ^ond-Avrse mtneljömt, 
bezw. au die Wittwen derselveu. 
Julinö Blcichröder'scher Sliftnugs- 
Fouds. Cap. 6000 Mark. Zweck: 
Uitlcritübiuiflcii an Mitglieder der 
^oud0'Börse. 
Mutiert WarfchauerL(fo., Stistttttgs- 
fondS Kavital 40000 iW. Zweck: 
Zweck: Unterstützung korporirter und 
nicht korporirter Kaufleute, sowie 
vott Handlnugogehülfen. 
Selbstftiiudige Stiftungen. 
Friedrich Wilhelm Bictvria- und 
Wilhelm Auflusta Bietona 
Stiftung der Kaufmannschaft von 
Berlin. 825,o;«) Mars. Zweck: 
Unterstützungen an Mitglieder der 
Korporation, deren Wittwen nnd 
Tochter und Gewährung von Woh¬ 
nung und Verpflegung in dem Aslil- 
han.c in Treplow; in beschränktem 
Masre rönnen auch andere Kaufleute 
und Haudluugögehnlfeu sowie deren 
Angetwrigp in demselben Aufnahme 
finden. 
Cvnrad Stiftung. Cap. 211,700 M. 
?»wect: Unlerstüvung bülfsbedürftiger 
Kaufleute und vereidetec Makler, 
sowie liülsc'Ioser Wittwen und 
erwcrt'Sunsäliigcr Töchter von 5kauf- 
leuten und Maklern. 
Wilhelm Augusta Stiftung der 
Kaufmannschaft von Berlin. Cap. 
112,750 Mark. Huiecf: Gewährung 
von Crziehilngögelder für minder von 
felbstftandigen Kaufleuten und 
Handlnugogehülfen, die ihres Er- 
tiähvere- beraubt sind. 
Sinidiiunib Bvrn Stiftung. Cap. 
77»M) Mark. ^meef: llnlerstütznng 
hülfr-dedürstiger. in Berlin oder in 
den BoroffPii Berlins oder in Char- 
lotteubnrg wohnhafter ober wohnhaft 
gewesener Kaufleute, gleichviel ob 
dieselben der Korporation der hiesigen 
.ttitiifmmtitfchttft angelrört haben oder 
nicht, sowie dülfsbcdürftigcr Hinter¬ 
bliebener solcher Kaufleute. 
Öjitftaü (Ärterbock'fchc Stistg. Cap. 
5»'10M M. ^jweck: Aitmmmluiig der 
Zinsen bis das Capital eine jährliche 
Rente von 3000 Mk. abwirft; dem¬ 
nächst (Bewährung von Stipendien 
an jmtfic deutsche Kaufleute nnd 
Indnslnelle, welche sich in dentscheu 
Kolonien niederlassen wollen. 
Stiftttiigen für Ehibimibe bet* 
FriedrichWilhelms-Nniversität. 
(Stipendien, die von der Universität 
an vergeben sind, werden stets am 
chwarzen Brett ausgeschrieben, ebenso 
werden mich die äZerleihungs.Bedin¬ 
gungen angegeben. — Allgemeine Be- 
werbimgen sind zwecklos). 
n) Für Stndirende der theolo¬ 
gischen Facultät. 
Bank-Stipend. Cap. 50250 M. ZiiiTcit 
2250 M. Äerleih. durch den Minister 
d. geistl. ic. Angelegenh. 11. den Chef 
der Neichsbank; die Stipend. fallen 
aus die Univers. Berlin. Königsberg, 
Halle, Äreölan, Bonn. Bewerber 
mnbPrensje sein und ein Neifezengnib 
Nr. 1 oder 2 haben. 
Breftins.Stiftg. Cap. 10500 M. 
Stipend. anf l Iahr für Studirende 
aus dem Reg. Bez. Frankfurt a. O. 
Bl'üW der Stipendienten auf Vor¬ 
schlag des 03c». Sup. der Nenmark 
durch das Confift. der Prov. Branden¬ 
burg. 
Büchsel. Stipend. Cap. 00 000 M. 
3 Stivend. i\ 800 M. auf 1 Jahr 
an Söhne von (Geistlichen anS der 
Prov. Brandenburg; 1 Ttipend. 
n 300 M. auf 1 Jahr znr freien Ber- 
fuguug der Curatorcn an bilfsbe- 
dürftige Geistliche. — 0 Stipend. 
ül 100 M. aus 1 Jahr tut 6 ebrbare, 
bedürftige Wittwen oder Töckiter von 
OkistL. die zuletzt in der ^emimrf 
oder wieder Lansitz augeitellt waren. 
Cutterten.FvndS zur ttuteritützung 
für liilfobedümige Studireude der 
evaug. Theologie. Verleih, durch den 
Mininer d. geistl. Augelegeuh. 
Cothenins-Stipend. 45 M. für Theo 
logen 11. Iuriiten auf 3 Jahre, sofern 
sie in Potsdam geboren. Verleih, 
durch den Magistrat zu Potodam. 
Degen^schek» Stipend. Cap. 48 000 M, 
G Stipend. fi 300 M., 3 für Theo¬ 
logen, 3 sür Jnriiten. Verleih, durch 
d. klammer Ger. Pränd. 
ü. Terfflinrier-Stipend. 2 Stipend. 
j\ 150 M. anf 3 Jalire. Schüler des 
Waisenhauses in ZuUirfmn bevorzugt. 
Verleih, durch d» Propst zu Cölln- 
Berlin. 
Fal^.Leg. 2 SltycmX u 115 M. für 
Sobue von Wmtiicbeu von St. Petri, 
sonst für Theologen. 
ü. Finkenstein-stiftg. Cap. 7800 M> 
1 Stipend. zn 300 M. auf 3 Jahre 
einem Ttieologeu aus dem Kreise 
Classen auf Vorschlag des Superint. 
der Diöcese Crossen. 
Franks, refurnt. Propvfants- 11. 
Candidaten-Stipend. Jälnl. Nente 
von 22.*>0 M. Verleih, durch das 
Consitt. d. Prov. Brandenburg auf 
Vorschlag des Coufist. d. sranzöf. 
0)av. 
OJeorgUStipciib. 1 Stipend. ,^t 72M. 
auf 3 Jahre. Bevorzugt Sohne der 
Pfarrer der Suttode L'ittstock. Ver¬ 
leih. durch das Conni't. der Prov. 
Brandeuburg. 
OZnretrky.Stistg. Cap. 0150 M., die 
Zinien werden 3» Büchergeschenlen 
an Stndirende verwendet. Verleih, 
durch den Curator Pros. d. Theol, 
!)■ Kleincrt. 
GnrkanerLehttS.Stipend. 2Stipend. 
n IM M. Verleih, durch das Consist. 
d. Prov. Brandenburg aus Vorschlag 
des Superint. in Sorau. 
Heuststenbcrg.Ztipend. Stifts. Cap. 
4500 M. Ziusen für einen au der 
Berl. Uuivers. Studir. d. evaug. 
Theolog. Verleih, durch theolog. 
Facultat. . 
de Hüls-Ltipend. 120 M. auf 3 Jahre 
einem refonn. Studir. der Theolog. 
Verleih, durch Domkirchen-Colleginm. 
Jmmediat-Stipend. für evang. Theo¬ 
log. Cap. 22 750 M. 3 Stipeud. zu 
150 M. aus 1-2 Jahre, event, bis 
anf 0 Semester. Vewerber muß ein 
Abg. Zeugn. i)Jr. 1—2 haben, ein 
Führnngvattest vorlegen u. der Verl. 
theolvg. fiantltiil angehörcu. Be- 
vorz. hilfsbedürftige Verwandte der 
Collatoreu. Collator der evang. 
Bischof der.uurmark, bezw. der älteste 
Propst von Berlin. , 
Kaiser Williclni - Stipend. Stiftn, 
Cap. 4800 M. Berleih. durch Consist. 
der Prov. Braudenbnrg. Stipend. 
ill50M.; es solleu später 0 Stipeud. 
i\ 300 Wt. verliehe» werden. Berech¬ 
tigte Bewerber sind die Sölnie von 
Predig. 11. Lehrern, die in den Prov. 
Brandenburg, Pommern u. Posen im 
Amte stehen oder gestanden haben 
und auf einer deutsch. Univers. evang. 
Theologie fhidimt. 
Kirsch-Stiftg. Cap. 3000 M. 1 Stip. 
ä 150 M. auf 3 Jahre. Prediger oder 
PreSbykerinm der Parochialgemeinde 
Berlin. Bewerber müssen der Pa- 
roäiialgemeinde angehören, können 
auch Zöglinge des Korumesser'schen 
Waisenh. gewesen sein. 
Kranse'sche Stipend. 90 M. jährl. 
anf 3 Jahre. Verleih, durch den 
Magistr. .zu Cberswalde. 
Leaatenkstsse (Schiudler'sche). Stipend. 
u 3fX)M. für Zöglinge des Schiudler- 
schen Waisenhanses: Ueberschufr- 
Ralen zu 150 bezw. 75 M. fallen an 
Theologie Studirenbe. 
Lichtscheidt'scheö Leg. 1 Stivend. zu 
51 M. auf 3 Jahre. Verleih, durch 
Ministerium von St. Petri. 
Neuntanlt'Stivcnd. Cap. 3000 M. 
Jährl. 120 M. eiuctTi armen, würdig. 
Theolog. Verleih. Coufist. der Prov. 
Brandenburg. 
Niederlansitrer-Stipend. für wendische 
Studir. d. evaug. Theol. Cap.lOOOM. 
Verleihuug durch ein Comitö. Sitz 
in Cottbus. Oberaufsicht führt das 
Cousist. der Prov. Brandenburg. Be¬ 
werber muß dem Comite Nachweis 
führen über Fleifr. Bedürftigkeit nnd 
Würdigkeit und deö niederlauscher 
Dialectö der wendischen Svrache 
mächtig sein oder ihn mit Ernst und 
Erfolg stndircn. 
Schleiermacher . Stipeno. Stistg. 
1 Stipend. 11 000 M. Verleih, durch 
Curatorimn. Zweck: Junge Männer, 
die nach gründlicher Philolog. Vor- 
bildnng sich unter den in Berlin 
Theologie Stndirenden auszeichnen 
und ein spekulatives Talent barthun. 
ihrem Studien auf's Beste zu 
fördern. 
Rentier Carl Aug. Schwarz'sche 
Stipend. Stiftg. Cap. 15 000 M. 
Stipeud. h 4(K) M. auf 1 bezw. 2 
Jahre. Vewerbuugen bis 31. Mai 
jede» Jahres bei dem Decan der 
theolog. Facultät. 
Aug. Fried. Schweigger'fchc Stiftg. 
6ap. 37MM. 1 «lipeud. anf 1 -3 
Jahre. Verleih, durch eine vorn Senat 
der Univ. ;n wählende Commission. 
Für Theologen, die den Misfionar- 
fceruf ergreifen. 
Gräflich Schwerin'scheö Stipend. 
Jährl. 420 M. an Söhne der 10 
Geistlichen der früheren Herrschaft 
Alt Landsberg. Verleih, durch diese 
Geistlichen bezw. den Vorstand der 
Gräflich Schwerin'schen Prediger- 
Wittweu Stosse zu üanheberg a. W. 
Siebettbürg-Stipenv. 2 Stipeud. zu 
je 240 M. jährlich auf 1-2 Jahre 
sür Zöglinge de* reform. (SoUep. zu 
Cnjed tu Siebenbürgen, wenn solche 
fehlen, mich für Preichen reserm. 
Religion oder die „nach dem iliilns 
der vereinigt. Consessionen" communi- 
cirt sind. Das Stipend. ist nicht an 
den Besuch einer bestimmten Preutz. 
Univers. gebunden. Verleih, durch 
Tireetorinm deS mous pietatis in 
Verliu. 
Twesten ■ Stiftg« Cap. 30 000 M. 
1 Stipend. zu 12«X)M. auf 1—3 Jahre 
für Preui'ien, die der theolog. Faeult. 
alö Studireude in höherem Sem. 
oder alö Privatdoccuten angehören. 
Verleih, durch die theolog. Facult. 
Aufforderung zurBewerb. am 15.Juni 
durch AiischI- am fchw. Brett. Verleih 
am 8. Januar. 
Waldenfer-Stipend. 750 M. aus 
Staatsmitteln jährl. sür hier stn¬ 
dirende Waldenser anf 2 Jahre. 
Bewerber hat 11. A. eiue Cuipfetrlung 
der tublo Vatidoiso und halbiährl. 
ein DecanalL-Zeugniü vorzulegen. 
b) Der juristischen Facultät. 
ti. Sihewe. Stiftg. Cap. 12000 M, 
Ziuseu sür 1 Jura Sludirenden aus 
dem Reg. Bez. Potsdam iitcl. Verliu 
auf 1 bis 2 Jahre. Vevorzugt Adlige. 
Verleih. Präsident des itammerger. 
c) Der inetncinischen acnltät 
Blumcnbach - Stipend. 1800 M. für 
Dr. med. als einjähr. Neisestipend. 
Verleib, abwechselnd von der med. 
Faenltät in Göttingen bezw. Berlin. 
Luise Bose-Stipend. Cav. Gi 15000 M. 
1. Stipendien zu GOO M. jährl. zur 
Unterstütz. Studir., die das Phhsieum 
bestanden haben. Weitcrverlcih. bis 
zum Ende der gesetzl. Studienzeit 
gestattet, ferner 000 M. alö Beihilfe 
zur ärztlichen Prüfung. 2. Reife- 
stipend. anf 1—2 Jahre; Wieder- 
verleih. zulässig für pract., in Berlin 
proinov. Aerzte, für Assist, bei einem 
med. Institut der Univ. und für alle 
Docenten der Facultät. 3. Unter- 
stützg. zur Forderung Wissenschaft!. 
Arbeiten sür die unter 2 0)enannten 
4. Stipend. oder Unterstütz, zu son¬ 
stigen, die mediciu. Studien fördern¬ 
den Zwecken. 
Dr.Hammer-Stipend. (Tay.17403M. 
1 Stipend. auf 4 Jahre für Deutsche, 
die daS Abitur. Eramen mit bestem 
Prädicat bestanden und deren Be= 
dürftigkeit durch Zeuguisj des Ghmu. 
Dircct. bestätigt wird. Bevorzugt, 
wer mindeiteuS 1 Sem. in Berlin 
Med. studirte. 
Hecker.Stiftn. Cap.12000M. Zinsen 
zu einer Studienreise alle 4 Jahre 
an eilte» ausgezeichneten Studirendeu 
der Medicin tut 8. Semester. Bevor¬ 
zugt, wer das exmiirn rigoros, bei 
oer medic. Facultät i» Berlin bereits 
bestanden hat. 
Henket - Stipend. 1 Stipend. anf 
4 Semester zu 180 M. auf daS Se¬ 
mester. Bewerber hat eine Bcwer- 
buugsschrist unter Clausur anznser- 
tigen. Auf Vorschlag der medic. 
Facultät. Verleih, durch den Mi¬ 
nister der fleiüt. Angelegenh. 
Simsou Simon «Stipend. Cap. 
24000 M. Jährl. 1200 M. auf 
4 Jahre für Medizin studireude 
Preußen jüdischen Glaubens mit un¬ 
bedingt gutem Reifezeugnis; eines 
Berliner Ojymtt. Verleihung durch 
daS Univers. Cnralorinm. 
ä) D e r p h i l 0 s 0 p h i s ch e 11F a c n l 1 ä t. 
AgatsiouBeiiani'Stifta. Cap.0000 M. 
1 Stipend. zu 150 M. pro Semester 
für Philologen, event, auch für Theo¬ 
logen. Viermalige Crtheilung ge¬ 
stattet. Bewerbung biö 30. Juni 
bezw. 31. December an den Vor^ 
sitzenden des Cnratoriumö. 
Boeckh Stiftg. Cav. 10000 M. I Sti¬ 
pend. zu 450 a)i. an Hass. Philol. 
ohne Unterschied der Hertunst und 
Religion; nur sür Studirende von 2 
bis 8 Sem. Verleih, auf 1—3Jahre. 
Verleih, phil. Fack. 
DrvyfeN'Stijtg. Cap. M. Alle 
zwei Jahre 200 M. als Prämie au 
Historiker, die au den geschichtlichen 
Uebungen der phil. Facultät theil- 
nehmen, . mindestens 4 Sem. in 
Berlin studiren uud die beste histor. 
Arbeit liefern. Anschlag j. November. 
Arbeit biS 31. März abgeben. Ver> 
leih. G. Juli. 
Dr. 0). Eksenstein-stistg. für Mathe¬ 
matiker. Cap. 0000 M. 1 bezw. 2 
Stipend. auf 1—3 Jahre ohne Unter' 
schied der Religion uud des Watet- 
landes. Verleih, durch die oldents. 
Professoren, der Mathematik. 
Gaffron-Stipend. (siehe oben) auch 
sür Philologen. 
0)ansattge. Stipend. snr cvaugel. 
Studireude der beschichte bezw. 
Archäologie iu 3 Semestern. Cap. 
15 000 M. Verleih, durch die Philo¬ 
soph. Facnltät. Bevorzugt Verwandte 
des 0>enerallicnt. v. Gansauge bezw. 
dessen Ehefrau, demnächst die specielle 
Bcschästigung mit Numismatik. An¬ 
schlag vor dem 1. December. 
Ed. Gcrhard'Stipend. für Philologen 
bezw. Archäologen chnstl. Consession 
(Argtsptologeii nnd Orientalisten nicht 
ausgeschlossen). 1 Stipend. zu 000 M. 
aus 3tieztu.4 Jahre. Bevorzugt Ver¬ 
wandte deö Erblassers. Verleih, 
durch die philof. Fakultät. 
Grimm-Stiftg. Cap. 0000 M. zu 
Preisen von 2 zu 2 Jahren sür Ar¬ 
beiten aus der deutschen Literatur¬ 
geschichte. Ertki. der Preise durch 
die phil. FaeuHät. 
Kleemann.Stista. 2 Stipend. zu 160 
bis 300 M. juv Studirende der 
Raturwissenschast bezw. Matbemaiik 
ohne Unterschied der Religion für die 
beste Arbeit aus diesem Gebiete. Ver¬ 
leih. durch philosoph. facultät. Zwei- 
mali^e Erneuerung auf Gruud neuerer 
Arbeiten möglich. Ablieferung der 
Arbeit bis 15. October. Anschlag zu 
Anfang des Sommer-Semesters. 
Kupke-Stipend. für Studirende der 
Geschichte. Cap. 37 400 M. 1 Stipeud. 
von 1200 M. jährlich auf 3 Jahre 
für evangl. Preichen Omr nicht Med.), 
die mindestens 1 Jahr in Verliu 
stndiren und mit Erfolg an den histor. 
Uebungen eineS Suwiifcn der Ge¬ 
schichte theilnehmen uud miitdesieitd 
tut (>. Semester stehen. Vewerber 
hat eine historische Arbeit zu liefern, 
die J/o Jahr vor Errbeiinng von der 
phil 'Faenltät ausgeschrieben wird. 
Lvrenü-Stipend. sStipend. Vourcit» 
tiautitu). Cap. 12000 M. 2 Stipend. 
zu 240 M. auf 3 Jahre für Stndirende 
der Philol. und der daS Alterthum 
betreffenden histor. Wissenschaft gegen 
Einliesernng einer selbügewähllen 
Arbeit aus jenem Weöietc. Bevorzugt 
Stndirende der ersten drei Semester. 
Anschlag 5. October 1800. Bewetb. 
bis 21. November. Verlh. durch die 
philof. Fakultät. 
Gustav MagnUtz.Stiftg. Cav. 00 000 
M. Jährlich 2 Stipend. aus 1-3 
Jahre zu 1200 M. für Mathematik 
oder Nalnrwissenfchait Studirende 
«ach Prüfung des Bewerb. dutch 
eiu Fatult. Mitgl. oder Vorleg. 
einiger wissenschastlicher Aibeiteu. 
ivesuche bis ;vx Juni an die Facult. 
Verleih, durch Facultät. 
Moses-Mendelssohn, stiftg. Cap. 
150 000 M. 8 gleiche Stipeud. anf 
1—4 Jahre an Deutsche ohne Unter 
schied der Religion. Die wissen¬ 
schaftliche Tnäitigleit ist durch Zeug¬ 
nisse aus Grund einer Prüfung^im 
Hauptfach oder durch eigene wissen¬ 
schaftliche Arbeiten nachzuweisen. Ge^ 
suche um Erneuerung bis 10. Nvv. 
au die philosophische Facultät. Be¬ 
werbungen bis 0. Jan. Ertheilung 
bis 1. März. 
Dr. John Mtür-Stiftg. Cap. OiiOO N 
1 Stipend. $\i 300 M. (150 M, pro 
Semester) btS auf 3 bezw. 4 Jahre 
für Stndirende der indischen Phil 
oder der vergleich. Sprachforschung 
Verleih, durch Facnlt. 
Rohrbach-Stiftg. Cap. 0200 M. Eiu 
Stipeud. zu 27(1 M. an 1 Stnd 
der Botanik. Auf Vorschlag der 
philos. Facult. 
Dr. Tamna«»Stiftg. Mineralog 
Reisestipend. Cap..'!6000M. Zinsel 
zu 1 Rcisestipend. für einen Mtnera« 
logen, der Lagerstätten und Fundort 
seltener Mineralien zn besuchen 
darüber zu berichte» und sie na$ 
Möglichkeit- auszudeuten hat. Di
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.