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Full text: Adressbuch für Berlin und seine Vororte Issue 1901

a i 
L. 
Reichspoft. 
— 187 — 
Reichspost. 
Theil 
Die Zollgebühren können im ’-itcrfrfjc mit cmuu’ii rändeln 
vom ".'Ibseuder eutriditet weiden. Das bezügliche Leilaugen isi 
mir fcfHi fiirtcic mtb der B^lcitadrene bind) den m tue Angen 
falkitfcit i'ftim’i/..i\ reiiiottiv sr.inc dv tlroith” (flcftstsnciifui 
Jiuiimllcn) rtiw^i^ultfi’w; auch muf; sich bet Vlbhiibct fdnistlid) 
Dcri>tii(t)ini# bicfc Vfic6uhmttmur ;>tt zu lnud;tigrn. AuMitmi 
hiciiUui athctleit die i'üilstiiitnlteii. 
j'iifit’rtdvtc muffen, ausgenommen nach Liirciuburg mit» Ccftci 
utr*i lliuiiuit, franknl werden. 
sperrige Packcte ivttb cut 2ai vurfsktig, tu der Regel 
50 Vtoceiil des Potios, ctlwbcii. Bet Packeten mit ^'eithangabe 
tun bim Porto eine öcriidiciunßfflrtulu blitzn. 
^fn die Erfüllung der ViOUfoimnluättit und fiu &ic Be 
fullmist liat der (imprängci fsu jcbee Pitdcl eine bcioubac (tfi 
lulln Mit hodjitciio *25 Eentimes <20 Pf - zu cmuditcii. 
,Vu hie Irilbcftcsliutfl, soweit solche zulässig, m eine Weluisu 
ron W 'l>f. im '-Betau* zu entrichten v^d) Un^cmbnrg bt* 250 g 
ti’iU'idit 25 Ps.) 
3m Berkehr mit den Saubern tvelche uiciiisto Packete nickst 
auhi'uu, ist das Höd)stmaasj der Ausdermnng der Poupadete ut 
nun töidttmig aus U) v$n beid)uxittt. Nadt ctuzclitcu 
ubiumidint wandeln til aus'rerdem die .'Kmumtioßc der Post 
ynditi' I»ij auf 20 Mubttdccuncia Leidjiäuft. 
Utsui die wichtigeren iU'ihmmim$tci[ bei Peuendnng von 
Paüih» ivtvic bte vtv (hbebuitg mtlawiiiUMi Wcbubicu nad) 
fni imjditcti Mündet u ertheilen die i'OlUiiiftülieii Anslniist. 
Allgemeine Bestimmungen tit Bczüg nuf die 
Bestellung tu s. w. 
Die Biiiellun^ erfolgt an den Empsängcr iclbü oder nit 
jiftlui ^euollmnrfjttqteii. Postsendungen. au veisiotbene Peisonen 
qmttuit, werden den Erben ausgehändigt, wenn dieselben nch 
al. loidie ausgewiesen huben. 
2ü Empsauger, mdriier einen Dullen zur Einpfangnahme 
jici an ihn bestellenden Gegenstände frevolhimrishgcn null, rnnf; 
btc ^vtliimdjt id)ufiltd) nutitcllcu uub m dieser die Gattungen 
5utdiuipeii genau bezeichnen. zu deren Giitpfmtgimhmc der 
Pa'vilüiächiiflke befugt sein soll. Formulare zu Postvollmachten 
an dul Pousduiltcnt uuciugUUid). BoUmaditsucntiicl von 
1 ».'! v» Pf. 
'mi anfiel dem Euivfiiristel noch ein Slndeuu, wenn anch mit 
xa\ Hstlmctt iU‘Wtd)uuiif, der des Emvfan^ers. \\\ der 
WindutU genannt. B. an Sl bu , so ist dieser zweite Lm 
yriimui atirii obiii' auSdrudlidie Ermadikiqiuiti ale ^euoIlmuditiiVei 
h mini ^mpsangers yn ttnipfiinftnoftmc von ^ewolinirdien 
ihhhn l>oslfrttien, ZmdhWit miD ^aaienproben an^nielien. 
l)'l mi (»iii|tl)üf als ^vvl)iiuiirt deö Empfängers in der Vlnnchuft 
mniuulun, )0 kaun die ^ciuUitnst dreier v'>eqeiiiiände an den 
('lai.tuuili auch dann erfolgen. wenn der Etuvsanger noch mrfit 
niiiitiii'»toii ist. Lind bei Pouauslra^en niebieu’ Perwnen be 
so ersolql die 4Uuu'iiViMfi mir an öic zuerst genannte 
i'u'iui oder deren Bevülliuad)tigten 
^n!> der Enivrauger oder sein Bevoslmachtiqtel in seiner 
Mmmii iiidit nn-ietioffeii, oder wird dem ilUicniiisli'i oder 
1 jUvn, du Zutritt vi if)»i uichl qestallet, so eitolfll d:e 'Leuellunq 
i\t aauvlmhdjeu Briese. Poittarleu, Drucksachen und ^aarcu 
tri'l'ui ioii’u* der ^egleitadienen ;n flewolinhdjeit Padeien nnd 
tu Vintvic ielbil, ferner der Äulaqen der Poilansttaqe ;n» Em 
Mtuuu\ von (Geldbeträgen, sofern der dainr ern;n;iel,ende Betraq 
iiiiiiirii hndiiiflt wird. an enuii ^»ans (('Jetdiafto jbeamten, 
rn uwlichienes Familienglied, ernen iinntuivn ^iifldiinnieu, oder 
m w\\w\ Dtemtboteu des Em^anqerv de;w des Bevolimadinqien 
jV'iMmi tiui) Niemand angellonen. au den liiernach die ^e 
Mlinui qiidjcöcn kaun. so erfolgt dieselbe an den sSmitiuntO, an 
dui ^oin'nngsgeder oder an den Tiiurlinter des Han'es Hat 
iMi't'Minfln oder denen bevollmächtigter ou ferner ^oliuuug 
|pNi oii tetneii Mcfdiaftsuimiivu einen ^Uuffiuten anbringen 
jhri i io werden giwohnlidit' »rantirte Brie'suidungen bind) die 
h”UUiii-ui Wotm luiütucU m den Bru'lta'ten gelegt, als denen 
Ü'.'ili.nHiiheit sold)es gestattet und andere Peiabredniigen mri;t 
ilnhbut 
'in den Einpfanger fe(6U o^er denen ycuoilrnadmgtvn tut 
piiiinniilint dieser and- an erwachsene ^ainilienmitglieder der 
lu'i und An bestellen: ILinfchlubiendirngen, Pvilanweifnngen. 
ptih’mniflSKticmr über 2endrnigen mit cita är'ertbangabe von 
i"1 ’M Btgleitadrenen zu (!iil!d)reil'pactekt.n und Padeleu 
Jint um ^eriiiangabe von je -JOD Ntf. Pviianweisnngen und 
r-illIn’ait.ific-idivinc über Leudiingen be;w. Begleitadu'neu ;u 
['•Initt.iui mit lioliereu Wertlibctragen mutteit an den Eiupsattgci 
|®i\i u'uu Bivollmachliglen selbst bestellt lucrdm. 
r . iUtteUintrt der Einschreibsendungen, du Poslaiuveifnngen 
S i i ^'Iieseluiigssd)eine, feiner der Begleiladrenen zn ein 
u ui Pacteleu und ;u Paäelen rml ^erlhangabe bat 
NiJ iii dut Empfänger selbst stattzufinden, wenn die Sen 
n' imm Absender mit dem Verweise „Eigenhändig" 
|t’U'i.[n t 
u Gingen gegen Mfidsrftciu Muten mir an den Empfänger 
‘fit’ edu dinni ^evollmad)tigten bestellt werden. 
'm 'U",nhvlenden Poitfendnngen iibmmmnt die Posibeborde 
1 iu nci, ige Venettnng keine Garanlre. ebensowenig tu die 
hm i'ui'iiichlet, die Luechiiguilg des Äbsiolenden \n prnsen, 
•ll11 ”du zivischen Empfanget und Poftbebmde ein dabiu 
h JiMomumt besteht. Ab',ui)olende Pactele werden au die, 
vuVtiiaMeiic vorzeigeude Person ausgUMildigt. 
iiilioleude eingeschriebene Sendnngen nnd Seudnngen mit 
^n[l'v,iia(ip ferner bet Postanweisungen die Geldbeträge, lwi 
ni «ll t>u>ik»igen ansgehändigt, weldier der Poslanslall den nm 
111 '"Niiiii deö Ernpsangsberechtigten unletschriebeueu Abtrete 
fllü'i 'riiuii, die gmttirte Begleitadresse oder die untersdinebenc 
v'unwu'nng üdetbriuat und ansliandigt. Enic Untersuchung 
Mu du Echtheit der luiter!d)utt nnd deS etwa hinzngesügont 
f “iii iniia dem Äbliefermigsscheinc n. s. m, sowie eine weitere 
nimm duÄerechtigung dessemgen, welcher diesenSd-ein u f. w. 
uttunqi, liegt der Postanstatt geseylid) tiirijl ob. 
^cftclsitirfl der Postsendungen iu Berlin mtb 
Umgegend. 
I. In Berlin. 
(gewöhnliche und eingeschriebene Brief 
1 "tnU eisolgi an den Wochentagen 0 mal in der Zeit von 
7V4 Uhr Morgeno bis ti llfir Abends ?u den aunereu PoU 
bnidlln vifen erfolgt eine Her Minderung der ^riieilmutcit. 
.'ln sonn nnd Feiertagen, sowre am v>ebnrtsiage 2t Ma 
ici'tni des 'lafiftv findel eine J malige Beuellnng statt. 
Bo'rscnbriefc. Es befiehl die Eimiditiunv drift alle wäl» 
rend der Borsei^e'i — von 12 lud- 2 Uin - in Berim eingeben 
den iUu’fe. wenn sie in da Jlunchurt die Bezeichnung..Vvn'e" 
tragen, vom L'liesposlamt ti'iich besondere Boken muiiijieltlich 
den Empfängern an der '-Turne brlsändigl weiden. Bednignng 
inersiir ist. das; derartige priese statt mit du ^uhuuiig dec 
Enivsün^rö denllid) mit dem ^ennerl „Borfe" beschtielun nnd. 
(ticlbbricfc üücr IMHK) Mk., sowie Padele mit Wertb 
angabc uba Mt oder mit zoilpslrdmgein Inhalt und 'Seitb. 
angäbe fibir 1(X)() Mk. weiden nicht butUlt, sondern mu>'eu auf 
^'tund dei von den iUu’mfigmi beiteHteii VlbIieferungosd;einc 
oder Begleitadrcssen von dn Pvn abgeholt werden, 
Tu1 Bestellung der (t>clbUricfc bis -UKKt Äl, der C'iclb 
5lblmvtmiflsichetue, der :iutdjimlimebtii’fe, svwie der Pvtmiiivci 
hinge» mit den Aaarbctragen ui'olgt an den ^ocheiilagen J 
mal täglich. 
Wu 3otui und J\vtvitrtgen, sowie am (>>ebnrtstage Z\ Ma 
leflal des .Uaifeiv uiidit allqentein nur eine Bestellung inul. 
Die !9cftctsmifl her stcu»iis|iilichcn Packete erfolgt an den 
^)od)ciilagen 2mal und beginnt um b und 4 Uhr. 
An Sonn und Festtagen, wie am o)ebiutsUii}C 3i. Ma 
jeuäi öi« itaiseiy ertolgt ttui eine ^al)U. 
Die Bu'teiliing der (fiufrfjmöiiatfctc und der Werth, 
packelt bis vnii Deinige von.«KKl ;V<f. ersolgt an den ^»odien 
tagen taglids ünial. Än eoiin und Feiertagen, sowie am <^e 
bnrtstage 3u Ma;e»'tal dcv vuufeiö erfolgt utu eine Bestellnitg 
ir. In (sljitrfüttcuDuriv 
8)riefüef(elüiiirt an Wochentagen ü mal, an Lvnutagen 
u. ?. w. 1 mal. 
Padete. WelbCuicfe tns :',(KK) Mk.. WcldstbUdenmgsichcinc, 
Nachnahmebriefe, Pouaiiwenniigeu mit den Geldbeträgen an 
Wodniitagen 3mal, au Lonutagen u. s iv. 1 mal. 
1J7 Zu den übrige« Pvstorten des Bezirks Berlin 
und im Laridbestcilbe.u'rk. 
Ai^alil nnd Beginn der Bulellungcu find aii§ den in den 
'SrfMliciuoustiuuctt der Pvüan^talten anstwngenden Pv)ibcud)tc« 
zu eiseheii. 
Bestellgebühren. 
1. sin Pvsranweisnngcn nebst den Geldbetrages. 5 Ps. 
2. na Brlcse mit Wertliangabe 
bis v"" Beilage von I'-OO Äk  o Pf. 
nber 1500 bis ;00U Mk  10 „ 
3. fm Pdtfctc 
n) ut Berlin und (Shiulotleiibing: 
fui gewohnltdie und Emidtietb Pacfelc 6tu 
5 kir . .  15 Pf. 
fm ’riiweme Pndete 20 „ 
für ^'ertlipaclete  20 „ 
h) ut ^uedenan. iliuboif und 2chaucbcig: 
fiu Padele bis 5 kg 10 Pf, fm sd)weiere 
Padere  15 Ps. 
c) in den übrigen Poitorlen dio Behufs Berlin: 
fm Padete tut 5 Uy; 5 Ps. für schwerere 
Pndete, sowie fm K'eulipadele mit mehr 
als 1500 Mk. 'Seithitiigabe 10 Pf 
Wcl)i»it 4iui>i als ein Purtil ;u rinei Begleitadiefse. so wlid 
nu das 'chwrrsie PodU die ordnnngstnas.rge Bv'stvllgvlmbr, i\n 
jedes weitere Pasiet aber nur eine Wvbitl)i von 5 Ps erhoben 
Bei sliir dem Post Amt anftragsiveise geöiinelen PudeUn 
ist eine Ber;ollnugsg<biii,r vou 20 Pf für jedes Padet vi cut 
richten Bet Padeteu bis \\n\\ Wvundit von r> kg tu in der Ber 
;ollnngLtgebiilir von 20 Pf das etwaige Bestellgeld niiteinbegusfen; 
bet fdjwrmeit Padettii dagegen tu ich mt stille der Beilellnng 
die gewohnUd)en Beüellgeidsatze der Berzolltn^sgebrihr hinzu. 
Ausgabe der Postseudnugen in Berlin. 
Oklbbricfc, (Hdb- mtb Wertlspackete mit Belrageu über 
(»000 Mk. minien tu Berlin VON dem Hof.Poftamte abgeholt 
werden. 
Zollpfiichtiflc Packereien vom Auslande sind von den Post 
^ollabsertignugsgellen ab;uboleu, sofern bei Sendungen thue 
yVeriimugabe odei mit L>eitliaugabe biö 1000 Mf. der Empfanget 
nicht ausdrücklich die Beriollung dnrd) Bernultelniig der Posl 
umvflUmtg vetlangt hat. Die B^'kllnng erfolgt rn dteiun ^alle 
dmdi die PiTcfetbcftellei. iIu Lliarlolteubutg und Giftend sind 
zollpilid)tige Padele vorn Lteneramte Beiltiinmflf;e U2 abzu 
holen, tu Airdors vorn Steneramte Hermannsuaf-e 1.) 
9tbl#ülti»fl Uüti Puftfadicit. 
Wer die übrigen Sendungen nicht durch die Post zugestellt 
(laben, toudim von der Post abholen will. miiu solche dem 
jeiugen Postanue, m dessen Bt’ilcIlbeviC seine Wohnung bezw. 
Gefdiaftdraiiine belegen sind, sd-risilich ctflaien, wo;n Jsiumuhuc 
nneutgelttich abgegeben imbut Die Unteifrimft nutn amtlui) 
beglaubigt werden imlet Lternpel von 1 Mir 50 Pf. Die Polt 
fendungeii letufchf bei Oirlbbucfe bis zum Weitlibelrage von 
hOOO illi ltnb btt xHbln'fnuiigsid)emc .vt ^eldbueien mit höheren 
^eithbeUitgcit, sowie \n iWeitl)- und Ei.isd-ieibpadelenj konucn 
baut znslaudigen Bestell Postamt abgeholt weiden Geldbriefe mit 
einem Scithbcttflpc über 1,000 A. sowie die Äerlh- und Ein 
sdsrctbpacketc selbst sind dagegen bei der dleldausgabe des Ciof 
PosiaintS in Empfang zit nehmen. (Gewöhnliche Packele und die 
zugehörigen Begleitadresfeu biufcit nur beim Packetpostamte ab 
gefjoK werden. 
Pvstlasterride Senduugc«. Gewöhnliche Briefe, Postkarte«, 
Drudi'nrijeii und Waarenproben. wrlrijc mit „twfttnßcntb" bc 
zeichnet und, iouiteit bet icdetn Poitanuc ut Berlin — mit AnS 
nähme deS Bri^spsstarntS nnd des Pactetpojtamts —, postlagernde 
Postanweisiiiiqen, Euii'd)reibsendungen und Weldbiicfc mit etiifiit 
Werthbetrage biö zu GOOO M bet den Poflnmient 1 (Hof- 
Postamt), 4- 10,12-:tl,3:i -in, :v>, )0,42,43,40—48,50,52 -M, 
01,02, U-i-Gb und bT ut Empfang genommen werden, wenn diese 
Sendungen donhiu gendilct sind. i’lllc übrigen mit „vonlageind" 
bcv’idmcieu 2cudui,gen imiC'ichi. dci gewolinlrdttn ParfUei, sowie 
hie mit dein etnsad)en B vmcif „postlagernd Berlin" versehenen 
Brufe u. f. tu. gelangen beim Hos Poii.rmie, die von- 
lagernden gewv'inltd-en Packele all^eme.n beim Padetpostamt 
pir 'Jutvgabe. 
Postlagernde Sendungen mimen rnneihalb eineS Monats 
abgeholt werden, ^adiiiabmesendnngen bmiiui 7 Tagen. Btufc 
mit L.'erihangabe und Packte vom VIiu lande bnuu« 1 Monaten. 
Bezng uoit Zeituugeu nnd Zeitschriften. 
Benellnngen ans m nnd ausländische y.ethnigcn und 3cit= 
schuften, eundilnf;Iidj bei tu BeUm selbst eiiriiunciidctt Blauer, 
werden uiitei den ' in der ^eituugs Pieislule angegebenen 
Bedingnngin bei allen Poitannaltui Berlins imh der Botoitc 
(mit Vliivichliisj des vot Postamt:. Padcipostauit” uub der auf 
Seile J‘i als Zweigstellen bevichueleii) angenoimne:i. Die 
•lutniig:« Preislisie laiut bei den Pofiainteiu eingesehen werden. 
Die bestellten ^eilnngcii nnd ^.ut'duisten tönnni entweder 
bei den belicenden Poiiaiistalien abgcliolt. oder den Be;ielsern 
auf deieu Vlufnrg durch die BiicfUiigu bei den tegelmasrigen 
Biicblsieilnngcn, gegen Boiausbe'.abluug des tatisinafjigen Be- 
VcUgclbev (siehe uutui) uberbrachl werden. 
Atn dre Nadilieferung dei schon eisdnenenen Nrirnmeru neu 
später bestellter ^eitsd)ii|tcii ut eine Gebühr von 10 Pf. ;u 
entiirfiicn 
Bet Bei;ug deS Abonnenten nach einem anderen Otl oder 
sonstige llcbmucviutg der Leitung an eme andere Postam'talt 
wud snr die lede-nialige llcbeuveiiuiig eine (>>cbulfc vou .7) Pf. 
cilwbeu. Äi'iid die ,'^itiing wieder iiadi dem CUc übetivieien, 
an weldiern der Bevtg iiiuuuugUdi staitgesnnden hat, so \\t fuc 
die Ucbrnwenmig uue nochmalige ('»ebnlrr md*t ;n erheben 
^s.r die ttebeiweifmiss von Jei:uiis*cu uiiteihiilb BeilmS 
oder inneitialb Lharlotlenbmgd wud en e'^ebnhr mdit erlioben. 
— Uebertuciiuitct vvn oder uad) JCcsteuetd) Ungarn, Viuemburg 
und Danematk 1 Mk. 
Das ui Borans ruft jiem ^bonnenteiilcbetrage gleichzeitig 
zu bezahlende ,)cituugsbeiteilgilb betragt 
fm Leitungen, welche bestellt weiden 
n) ivodiniihd) einmal oder seltener . . . 
h)  \\ini  oder duuual wöchentlich. . . . 
e) mein als dreimal wodiemlid», aber 
mdit ottei als einmal täglich. . . . 
(I) täglich mchumtb, fiu jede tägliche 
Blsielliing  
c) sm die amttiche.i Beioidnnngsblaner 
- Mk. no Pf. 
1 „ 
00, 
- „ 60 
Nohrpvstseildnrigen. 
Mittels der Nolnpoil werden Buefe, Pofikaiten und Posl^ 
(ailvtt mit bemahlter Dlutwert lu’smdctt irolnposuendungeir 
niuisen fiantin weiden. Dtc vU'buht behagt für VBm*u* 
:»0 Pf, fiu Postkarten 25 Pf, fiu P ostkai teil mit 
ithoor t 50 Ps. 
Die iHvhn'oubuefc dmsen b'ctdstncke oder sonstige steife oder 
Vibiediliche Einlagen nicht cutfio!teu, das Ojemiriit von N g, 
sonne das Maas; 'wn 12'.. cm iu eiuei ^iidstung mch! ubufchicilcii 
nnd nicht mit Siegellack verschlonen sint 
Eorrupvnden; durch die Nolnpost können iowohl die 
amtlidi heigcil heil, an den Schaltern tuiifhdien, Ikohipost Bues- 
nmichlage und Mailui als audi andeie Bnesnimdil.ige und ge- 
ivübiilidje Postkailen bennvt weiden, wenn ne bett obigen Be¬ 
stimmungen eiit'prechen ^u levterem ^alle utunui die Sendungen 
aus du Boidciuitc oben hufv i.ut der zu unteiilicichenden Be 
zeidiumig „?)iol)ipoii" veriehen und b.s zi" vollen Höhe des 
^ednhrensaves durd) Postwerkb;erchen fnxutut Kitt Uttfuuifutc 
odei zur Besoideinng mit dei Rolirposl mdit geeigneie Sendnngeit 
werden als gewolmlidie Bilefsendnngen besotdett uub bistellt. 
Nolirpoiliendiingen können tu Berlin, Ehailotlenbmg, i)?u- 
dorf und Sdsonebeig bet allen Post und Telegraplien Aernt^rn 
emgeliefeit. audi m ,eden Posibneskanen gelegt weiden, ^ft an 
einer betchlcuiitglcu Besoideinng aeiegen. so empsnhlr sich die 
Einlicfrrnng bei einer 'Jiolnpoitbeluebsnvlle sne're Seile 22). 
Der Nohrpoübetrted beginnt taglids and» an Sonn nnd 
Festlagen — 7 Ulir um 'Sinlcrhalbiaht 8 Uhr) Morgens mtb 
endet 10 Hin Slbendö 
Dtc Bestellung dcr Notnpostsendnngen rrfvlgt losteusrei durch 
Eilbolen. 
Märt) teilend und Martinikeiuelde weiden Nohipostfendnngeit 
ebenfalls zu den vorstellenden Bedingungen desoidert 
^tu Nohrposf-ndniigen ititd) deu nl'trgeit Bounleit Bei Und 
ist ntisici der ^obiposigebiiht noch das gewolmlidie Porto zu ent¬ 
richten. Deiartige Seudungeu weiden so weit als möglich mit 
der UttftnpcU nnd dann mit der nadnten Po'tbesou>tnngs- 
nelegenlieit befordeit; innerbaib des Ciivbeftellbevil^ du zmn 
Ober Poi'idiieuion-beziik Bciliu gehviigen BoroUe werden sie 
koNenste, dmd> Eilboten abgetragen. 
Aiid) fm die nach andern Orten ausreibalb Beiliu gelichteten 
Bliese und PoUtaUen ifi bie Nolnpvst iu denjenigen fallen 
zwerfmafitg zu beniiveit, in welche» der Abgang der Eiseubahn- 
;uge so nahe bevorsteht, das; cm Anschlich imttito der gewobn- 
lidseit Stadtposibefotdeiuilg mdjl mehi eireidit weiden lanu Die 
Scudniigen werden lu> zu deiiemgen Noliipoitbetiiebsstclle, 
wcldje dem belteffvitbut Balmliotc vmndiU Ueat, mittels der 
Rohrpost befvidut und von da dnid) besondere ^otcu nach beut 
Bahnliofe gebracht. Die in solcher iveisc zu befördernden Bliese 
und Postkarten nin'sen. sosern nickt die snr dtc iliohtvoU hev 
gestellten bisondcreir Bticfunudilasic bezw. Postkarten veiwenbet 
werden, mit einem, dis Bcrlaiigen der Bcfotdernng mit der' 
Rolnpost anödrückenden Bermerl versehen sein. vMii Ikbugen 
müliett dieselben den für Noliipostsendnngen bestehenden Befliiu^ 
mnngen eutspiecheu, insbefondeie auch vom Absender ausser mit 
beul gewöhnlichen Potlo uodi mit bet Webulu von 30 bezw. 
25 Pf. fuc die rkobipo'ibewrderiutg fiaukut werden. 
Unter den votangegebeneii Bedtngnngen bezn^lich der 
Ftankttnng und Bezei.lmung kann die .Aohtpost auch füi Briefe 
und Postkarten von ans'.etl,alb benutzt werden. Diese Sendungen 
werden sofort tmdi ihrem Eingänge in Berlin mittels bei Rohr¬ 
post deiiemgen ^ohtpostbetriebs,teile zugeführt, in deren Bezirk 
die Wohnung deö Empsan^rrS belegen ist, und von da ans 
durch Gilbotcu koftenfici bciicllt.
        
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