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Full text: Adressbuch für Berlin und seine Vororte Issue 1901

Reichspoft. 
185 — 
Reichspost. 
Theil II. 
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Durch Silbotc» zu bcfttflcnbt Stitbunacii. 
Nach Orten Deutschlands und Oestetteich-Nngatiis. 
-7»,ich Eilboten 311 Bcflrlltnbc Scnbnngen müffcn als solche 
fcll Scrmcvt „durch (Eilboten" oder „befonberä zu Bestellen", 
.•„fön jn bestellen", „dniih besondern Boten" versehen sein, 
ii>i Padctcn sowohl onj diesen als mich auf bei B'gleiladreffe. 
f-,.. '„nc der l>ornujbezaljImtg des Botenlohns ist noch hinzn- 
-lirüslcu ■ „äiolc bezahl!". Soll die Sendung nicht während der 
5; Vt H’itcUl werden, so ist dies anzugeben. Im Ons- oder 
^nidbeslellbezirk des Anfgabc-Postortes sind nur gewöhnliche 
i[lT’cnt'iiiicicn z«r Eiltcilelliing jiiflclarfin. 
' 'liiti'iiritöunßcii (auch eingeschriebene), Poitanweiinngen 
'•cbü'pfii Wcldbcträgeti, Packele ohne Werthangabe bis 5 tyj »»d 
“cutauaon mit iUcUliungcibe bis 800 Sir. ttitd 6 kg nieibeii lofotl 
iüdi iMlboleit bestellt, soweit nicht etwa zollamtliche Vorschristen 
rv.Mrgeiiilcljeit. 
Die Bestellgebühr beträgt: 
.,l 3,11 Falle der Voransbezahlitng durch den Absenden 
1. bei gewöhnlichen tmb eingeschriebenen, bei Nachnahme- 
6riefen, bei Sriefen mit ‘Scilljaitgal’e bis bOO Siatf, 
Adlieferungsscheinen über Geldbriese mit höheren Wenh- 
betingen, Postanweisungen nebst den Beträgen, Packel- 
odrcjien ohne die zugehörigen Pallete: 
für jede Sendung 25, Ps.. nach Orten im Lanbbestell- 
bezirk 60 Ps., bei Sendungen im Landbesiellbezirle 
des Ausgabe - PostorleS die örtlich erwachsende» 
Botentosleu. mindestens aber 25 Ps.i 
2. bei Padelen ohne und mit Werlhanaabe: 
int Crtsbcflcllbejirt 40 Ps., im tiaiibbeftell bezirk 90 Ps. 
für icdes Packet; 
l,j Falle der Entrichtung des VotenlohnS durch bett 
Empfänger: 
1. die lviiilitfi erwachsenen Botenkosten, mtubeitenS für 
yriefe 25 Pi., für Pallete 40 P'. 
,'n Berlin meiden in der Reit von 5 Uhr früh BUS ll Uhr 
I Teiidungeii bis zum Betrage von 3000 311. durch den 
ii.il’oini libcrbmchl; bei Sendungen im Werthe von mehr als 
hhi :li;i. beträgt das Eilbestellgeld 50 Pi. für jedeo Sliid, 
| v.viliiiv, Mlto hat der Empfänger das Fehlende nachzuzahlen. 
jinch Orten ausserhalb Deutschlands. 
'Miuu.U'eit die Eitbeflellnng bei Sendungen nach bem AuS- 
| laufe siiliiimi ist, ist bei ben Pojlanslallen zu erfahren. 
Eulbatctibricfc. 
An Soldaten des stehenden tiaiibhecreS und der Marine bis 
|*iiiii Feldwebel gerichtete Jlricfe, Postkarten, Postanweisungen und 
] 'j-.'.u.ii' mit der Ansschrist „Selbaieiibrief. Bgene Angelegen- 
lljoit tu'- limpiäiigers" geniefien folgende Bergnn>iia»ng. 
,vir gewöhnliche Briefe bis zu 00 g Gewicht imb für 
Postkarten tomuit Porto nicht in Ansatz: 
ftu Posiauweifniigei, bis in 3W. werden 10 Pf., für pe< 
wohnliche Pallete bis 3 kg Gewicht, ohne Unietschieb 
du Entfeninng, 20 Pf. Porto erhoben 
Sriidimgeii an beurlaubte MilitairS, an Eiiijähria-Freiwillige, 
-i'liinirii u. f. lu. im Orts- oder ^andbestellbezirt des Auf- 
PoiiiHttf, sowie Eeubnngen in rein gewerblichen Angelegen¬ 
en d>» jlbsenbtvä ober bei EmpsaugerS haben auf Porto- 
i iiii:iiiiiiiii|t feinen Anspruch. 
,',iu jtriöibeninB an Personen im Teutschen Marinelazareth 
'litoliiima sowie an SchisfSbesahnngen der aufierhald leü 
.ii'ilun ilteichS befindlichen Dentlchen ikriegf-schisfc sind zn- 
ijii.n >u: gewöhnliche Briefe bis Lill g, Postkarten (einfach u. 
In. .'iiiuinirtj, Dnilksachen bis 2 kg, (YelchäftSpapiere bis 2 kg, 
Mm-mictioitte Trmlsachen ii. ^:schäste-papieie MS 2 kg. 
,vu diese Sendungen kommt bad interne bemschc Porto 
gi,r. .1 imi6uu(t mit der Maslgabe. dafi 
1 ',.i Jnictmcheii und Äeschäflsvapiere, sowie für zusammen 
.ta'iv.lle Sniitfodieii nnb (defdjnftäpapierc von tueljr als 
i l kg die ©vbnht 10 Ps. beUtigl, unb 
mi iuuse — soweit sie an nicht im Offizierörang flehende 
1 .liimeu gerichtet sind — von mehr als 20—00 g bet er- 
i ,:';iiue Porloiah von 10 Pf. gilt. 
,v,i Postanweisniigen on Angehörige bet deulfdieu Marine 
-i lande gelte» bie internen deutschen Taxen, jedoch mit der 
■' .'i’iiie, das> bei Postanweiinugen bis znm Beirage von 
',1 die an nicht int Ossiziersrang stehende Personen ge- 
i ' m;i\ eine (Sebühr von 1(1 Ps. erhoben wirb. 
^ ! allen übrigen Briefschasteu, ob an Offiziere oder Mann- 
weiden bic gewöhnlichen Taren bes WeltpostvertehrS 
n i, f>i. 
'l;e".,'.im)eiiim(ien — mit Sliifnaljnie bet in Dienst Angelegeu- 
:•1 .MMiidleu — bürfen anfiel- der Slufsdjrift und der Slugabe 
'’l’iiiM.i, unb Wohnorts bj. der Wohnung des Slbseiiber» 
f ii, !,■ Miltheilnngen nidjt enthalten. 
-1. Ziiidiiiiiteii müfseii den Wanten befi Schiffes unb die 
d> ■ ildieitolen enthalten. 
(ii1 'ilpeibieubititgeit, )iad)iinl)meieu6uujten, Waarenproben, 
• ■•I' ;i:id Padetsenbungen sowie nngeniigeiib frantirtc oder 
• i ! u.' (leiuölnilidie Briefe fiiib von der Beförderung burch 
M.uiit des Hof-Postaiiiis in Berlin auSgesdjloficii. 
|Siiiiut,iie(|mtfl von Postsendungen iinb Abätidermtg von 
Aitsschristcu durch beu Absendet. 
. .'üneiidtr kann eine Postsendung jurüftncjincn ober ihre 
|ln"i! ’i iid,tudern lassen, so lauge sie brat (Empfänger noch nicht 
I' !>! u i'mt ist. 2er itutütfiorbcntbc nutfe sich durch.Handschrift- 
*".>[.ai b;n). Borzeiguug ber EinliesetunASbescheinigniig «16 
’>.'f.i niivroeiscit. Wegen telegraphischer Rutksvrdernng ertheilen 
lu TO'Miiitalteit AnSknnfl. 
p«i fiir gewöhiiliche imb ciitflcschrieBeite Stlcfftitbititgcit. 
''iiiieiljalb Deutschlands unb im Betleht mit 
|fH ^'nlidjen Echutzgebitten und mit Oesterrcich- 
|"'i'U:i (cinschl. Bosnien unb Herzegowina*) unb 
Liechtenstein). 
intulirl, Bis 20 g 10 Pf., übet 20 g Bis 250 g 20 Pf., 
. tohtiitiii, bis 20 g 20 Pf., über 20 g bi« 250 g 30 Pf. 
■»Iilortcu 5 Pf., mit Antwort 10 Pf. 
|™iMieu bis 50 g 3 Pf., übet 60-100 g 5 Pf., übet 100 bis 
1 r'],f ™ Pf., übet-250-500 g 20 Pf., -bet 600-1000 g 
1 '*> ‘li. 
-mbuiigeu nach dein Sandschak Novibazat unterliegen 
I ^'•‘«liii'u des WeltposweteinS. 
J r:<W bet Gebühren für Atiefe an Soldaten II. f. lu. 
>" ’, Jpalte 1, wegen bet CvtSbriefc siehe S. 183, Spalte 1. 
Waarenproben Bis 250 g 10 Pf., 250—350 g 20 Pf. — 
Geschäft-paniere bis 250 g 10 Pf. 
250 500 g .... 20 „ 
500-1000 g ... 30 „ 
®infi!)rclbttcbftl|r neben bem Porto 20 Pf. Riickschcingkbühr 
20 Pf. 
Eilbtstcllgcbühr siebe S. 185, Spalte 1. 
b) Im Serlefit mit allen übrigen Ländern. 
Sricfc, franlirt, 20 Pf., uiifmiilirl, 40 Pf., für je 15 g (ohttc 
Steistneiuirlil). 
Postkarten (einfache) 10 Pf. — Postkarten mit Antwort 20 Pf. 
Druiffnitjcti, (VefdiliftvPntiicrr, Waarenproben i> Ps. für je 
00 g, iiiuibeiti'iii jedoch iüi Weidinftspapicie 20 Pf., für 
Waarenproben 10 Pf. Meistgcwichl der Drndsachen unb 
Sejdiäinspiipieic 2 kg, ber Saarenprobeit l!50 g. 
(fiti(dirctbacbüt)t 20 Pf. neben dem Porto, 'Jiiittfrficiugcl'sllir 
20 Ps. 
Eilbesttllgelb für ;ebe Eendnng 25 Ps. im Voraus zn zahlen 
(stehe «. lfc."i, Lpalte l). 
Schiffobriefc. Sollen Bneje u. t. lu. auf SSuiisrtj des Absenders 
mit Sdjitivgelegciihetieit, welche ;nr n'{teliiiat;i(ieit Posibeförde- 
inng ttieljt 'hielten, beförbni toeibfii, |o hm der Absender auf 
der Stujidjiijt beu Lerinerl: „Sd,isfS bnef" (bei Petseiidiing 
über britische Hasen „Private Sliip“) niedeizuidiveiben, sowie 
den Abgangshafen und eriurberlichrniallo das Betiejfenbc 
®d)iff zn bezeichnen. Für die Leitung der Sfljipcluiese bleiben 
die Angaben des Absenbers allein maßgebend. Die SchiffS- 
briefc müfseii fraufut sein und nnterliegen derselben Inre, 
wie Bei der Besörberuiig mit regelmässigen Poitbampferu. 
Die über Bremen oder Hambnig mittels der ilicid)» Pvstdampset 
zn befördernden Schifjsbriese fiiuiieu timer IZiiifdjieibuug per- 
sandt werden (Cinschieibgebühr 20 Ps.). 
Postiiachiiahmcseiidttiineu. 
9!ad) Orten De»tsd>landS. 
Poslnachnahuien (mit bem Vermerk „Nachnahme von 
 iUff. . . . . Pf. in ,']ul|[cn und Buchstaben und 
jianieuStieunuitg 6c« Absenders) sind bis tiOO Ml. einschliesjlich bei 
SricfienbuiKten unii Patfeleit zulässig. 
(fingeliiste 3!ad)inil)mebetragc weiden den Absendern mittels 
Postanweisung nach Vllnug ber PoslaiiweisungSgebühr zugesandt. 
Tare: ^ür MadjuaHmeseiibuiigcn kommen an Porto unb (ge¬ 
bühren zur Ethebnng: 
1. DaS Porto für gleichartige Sendungen ohne Nachnahme. 
Falls eine L-erlhangabo oder ISiuschreihtiiig statlgesuuden 
hat, tritt dem Porto bie Versichernngsgebühr ober Gin-- 
fchreibgebiiljr hinzu. 
2. Eine Poi^eigegebühr uou 10 Pf. 
3. Die fiiebühien für Uebermittelniig des eingebogenen Be¬ 
trages an den Absendet unb Zwar: 
bis 5 Mk.  10 Pf. 
übet 5 biS 100   20 „ 
., 100 „ 200    . , 30 
200 „ 400 „ 40 
„ 400 „ COO 60 „ 
„ COO „ 800 „ GO „ 
Ttc Botzeigegebüht wirb zugleich mit bem Porto erhoben 
lind ist auch bann zu entrichten, wenn bic Senbiiiig nicht ein¬ 
gelöst wirb. 
Rad) Orten ausser halb Denlschlanbs. 
3!nd)nalimen sind znlässig. 
a) auf eingeschiiebeue Srieffeudmigen n«ti: 
Belgien bis zum Höchftdelrage von 1000 Franken. 
Chile (nur »ach liejtunmtcu Orten) Bis 100 PesoS (Gold). 
Dänemark, beu Säuifdjen Antillen 
und den Faröet tiS 360 Streiten. 
Fraiikieich mit Monaco und !)((-- 
geiien n. Tunis BiS 1000 ftraitleit. 
Italieu m.Ertithrea u.£«n'JK(iiiita BiS lOOO ^lanlcii. 
Japan (auifdjl. Formosa) . . . bis 400 J)en. 
Muiembing Bis SKI Mark. 
Niederland Bis 500 Dulden 
i)tomcgen bis 720 Juonrn. 
Oesterreich.Ungarn einschl.Bosnien, 
Heizegowiua ». Liechlenslein . bis 1000 Kronen, 
(ttadj Uiijiani bis 500 Kronen). 
Potiugal mit Madeira ». Azoten 400 Mark. 
Rumänien (mit nach bestimmten 
Orten) Bis 500 Franken. 
Gd)iue6eu bis 720 Kronen. 
Schweiz Bis lOOO Kranken. 
Sfitfei: 1.Conslautiuopel Smyrna Bis 800 Mark. 
(Teutsches Postamt.) 
2. Beirat, Jaffa, 
Jerusalem ... Bis 1000 Franken. 
(Deutsche Poslanstallen). 
Berechnet wirb baS gewöhnliche Porto für die Be¬ 
treffenden Sendungen unb Eiuschreibgcbühr von 20 Ps. 
Der eingezogene Betrag wirb nach Abzug ber tarifmäßigen 
Post - AnweisnngSgebnhr Niid der EinziehtingSgebüht von 
10 Pf. bem Absendet ausgezahlt. 
b) aus Briefen imii Kästchen mit iBerlhaitgabo, 
c) auf Poftpadeleu imb Postfradjlftüiken. 
Die Poslanstallen ertheilen Ausknitft, nach welchen 
Ländern bic. sub b und c angesühitcn Nachnahmen zu¬ 
lässig sind. 
Briefe mit WerlhaugaBc. 
Nach Orten Deutschlands und Dcftetreich-UitgatnS. 
dnlässiges Meislgewicht 250 g. 
Btiefe mit BertljaitgaBc (Wölb, Silber, Papiergeld, Werth- 
papieren it. f. w.) müssen mit haltbarem aus einem Stück ge¬ 
fertigtem Umschlage versehen und mit mehreren durch dasselbe 
Petschaft in gutem Lack hergestellten Eiegelabtnfideii dergestalt 
verschlossen sein, das! eine Perletziing des Inhalt» ohne äimerlid) 
maliriteliuiBare älifchädianng des Iliufchlags oder bes Siegel» 
Bcrfdilitsies nicht möglich ist. Geldstücke, welche in Slriefen ver¬ 
sandt werden, müssen tu Papier oder dergleichen eingeschlagen 
und iunerljalB deS Briefes so befestigt fein, daß eine üieräitbentiig 
ihrer Lage während der Beförderung nicht stattfinden kann. 
Die Angabe des Werths muß in Deutscher Neichswährung 
erfolgen. Der angegebene Betrug soll den Werth bet Sendung 
nicht übersteigen. Bei ber Versendung vo» (iirSljabciibcn Papieren 
ist ber ilnrswerth, bei der ‘Jicrfciibtmg von liijpolfickatischcii 
Papieren, Wechseln uub ähnlichen Documente» der zur Erlangung 
einet techtsstnNigen neuen Ausfertigung des Don.meiils tt. s. w 
eoranijichtlich zu «etwendende Betrag anzuheben. 
Porto und Bersicherniigögetiiiyr fiir Briefe 
mit Werlhangabe 
unb 0 eitert ei dj 11 u g a r it v. 
Briefe mit iBerilinugabv find nur «ach folgenden Ländern 
zulässig: sämmllidjt eutopäiidie Staatei', ferner an.-fi Ar- 
geittiiiieu, einige Bnliiche (iolonieit, Chtli, China, Dänische 
Cotonie», (Smiplen, (Sii)tl)iea, Ftait^ösiidtt (Solottten, Slamerun, 
ffiiaiilsdiuu, Indien, IVuttrotto, Porlugteitiche Kolonien, äaloabor, 
Tnnis. Tripolis, janjibar. lieber Bcstiiräiitiiiigeu des -"Jnlialld 
eillieileu die Postamt,tlleit Jltwlnusl. Die Seiibuiigeit find >» 
siegeln, lieber beu .^ödistbettag der L-erlhaiigabeii und die hierfür 
zu eiiiridjieudeii Webüliten ettlietleu die Pojtaustal'.eit VliKUmst. 
Eine I'Iewiditsbeschräiilnng bestellt nicht. 
Die iVitljangnbe mitss in Buchstaben imb in Zahlen in bet 
Ülridjviuühriiiig eriolgen. 
llnftcheit mit Weithangabe. 
Schtiiudsachen nnb losidate Wegeimmtbc mit Serllmngabc 
fiiib nach den oben angerülitleit Landein zuläsiig mit Sluöiiiilime 
von ('Irofibrilaiiuicji nud Irland, der Britischen Cclonien, Indien 
und ;(anitbar. Meiitgewidit 1 leg, Ausdehuuiigen nicht übet 
30 ein Imiit, 10 nn Breit nud 10 ein Ijori). lieber den Höchil- 
detrag nnb bie zn eiitririjtvnbfn Gebühren dieser Sendungen geben 
die Postauftalten Anskunft. 
. Poflaitiueifnititcit. 
Nach Crttn Dentschlandz. 
Postauweisnngen sind bis 800 Mk. einschließlich zulässig. 
Ojeliulir bis 5 Mk. 10 Ps, von 5-100 Mk. 20 Pf., 100 
Bis 200 v.ifl. 30 Pf.. 21X1 bis 400 Mk. 10 Pf.. 400 bis (WO Mk. 
50 Pf. übet 000 Mk. GO Pf. 
Wegen der Postanweisnngen an Soldaten n. f. n>. f. unter 
Soldnleiibriefe. 
Die Uebernieifiiitg auf Postanweisungen eingezahlter Betrage 
kann burdi Sermitieluiig des Telegraphen erfolgen. 
Hierfür sind zu citliidjlrit: 
1. die Post Anweisuugcgebühr, 
2. bie l'lcbühr fiir bas 'lelegtaium, 
3. das eilbestellpclb, wenn bic Anweisung nicht mit dem 
Beruierke „poulugerub" ociieljcu ist. 
Poftauwcifnngcu 
i'.atf) Orten a ti ii erhall) DentschlandS. 
Die Länder, nach denen Postaiiweisuucieu zulässig find, sowie 
die sonstigen Bedingungen sind bei den Poslanstallen zn erfahren. 
Der Absender einer Poflanweiiiiiig kann über die erfolgte 
Auszahlung betfelbeit int Berkehr mit deu meisten Länderi, einen 
Schein — '.'(Iiäzalilimiissdjeiti — erhalten gegen eitle im ißorans 
zu eulrichteude Besondere (llebülir von 20 Ps. Ein dahin 
gehendes 4ierlangen ist bei der Einliefernug z» sleUeu. 
Sioftiltifträflc. 
a. Nach Orten DeittschlanbS. 
Die Post ftBcrnimmt die Einziehung von Weibern durch 
Poftanfliag bis zu 800 Rk„ sowie die Ifiiiliottmg der Annalime- 
erlläruiig von iSechsclit oon den Be;ogeiteii. Formnlate zn Post- 
aufträgen find bei den Poslaiistalleu zum Preise »on 5 Pf. füt 
je 10 Stillt zu beziehen. Dem Poslauftrag ist das ein,zulötende 
Papier iqnillirte Rechnung, Wechsel, i>i»sschein :e.) zur AuS- 
häudignug an denjenigen, welcher;jnl)luug leisten soll, oder die 
zur Ännahiue ooizuzeiiieiiben Wechsel beizufügen. In dem Post- 
anfliag iiinfi ilinine und Wohnort des Absenders, ferner Name 
unb Äohnoil bes ZahlnngSpflidilige» ober des Bezogenen, der 
citizujieljcnbe Betrag ober der Bettag de§ znr Aiiuahuie vor- 
znzei. enden Wechsels (iWitrffiiniiiic in Zahlen und Buchstaben) 
und bei Poitoititiägeii znr G.'lbeinziehnng die Zahl der Anlagen 
angegeben sein. Sdjriftliche '.Wiiilieiluiigeii auf dem Poflanftragc 
ftno liitiiilniriii. Beilegen von Bliesen «erboten. 
Einern Postauflrag kennen mehrere Cuitlniigen, Wechsel, 
HiuSscheiue :t. bis zum WcfniitinlBctrnge von 800 Ä'k. zur Ein¬ 
ziehung uou demselben ZahInngSpflichtigen, sowie tiieltteic Wechsel 
zur Sltceptciiibolung Beigefügt werben. Der Auftraggeber hat 
beuPojtamtiag liebst bessen Anlage unter vcrfchlosieiiem Umschlage 
au bie Poslauflalt, welche bic (kinziehnitg ober Aeeepleinholnng 
bewirken soll, inner Einschreibung abzusenden. Der Brief ist mit 
ber Slitf'djrift „Postaustnig nach (Nauie der PofUmstalt)" 
z» versenden. Soll bie Botzeigntig an einem bestimuileii Tage 
gesdjeljen, dann dats bic (SiiUieiening des PvjtanstrageS nicht 
früher alS sieben Tage poilier erfolgen. 
Der Absendet kau» auf ber Adrehseile des Fonnnlars baS 
Datum angeben, an welchem bic Einziehung bes Betrages er¬ 
folgen soll. An Soimlajieit uub an gefeülidjeit Feiertagen findet 
die Porzeigung von Postauftriigen md)l statt. 
Die Einziehung des Betrages erfolg! gegen Borzeigung des 
PoslanslragS und Anshändigniig der quitliiten Sieditiitiig' (beä 
niiittirtcn Wechsels :e.). Die Zahlung ist eulweber sofort an beu 
Postboten ober, wenn der 'Auftraggeber nicht die sofortige Rück¬ 
sendung verlangt hat, binnen sieben Tagen nach der Vorzeianng 
des Poslauftrag*, bei der einziehenden Poftaitflnll zu leisten. 
Theilzahliingen werbe» nicht angenommen. Berweigctt bet 
Zahlnngpflichtige bei der erstiiialigru Vorzeigung des Sluftrogö 
cnbgiiltig dessen Einlösung, so wirb der Auftrag sofort zurück¬ 
gesandt. 
Der Auftraggeber kau» verlangen, dafj der Poflattflrag nach 
einmaliger vergeblicher Porzeignng nicht an ihn zurück, sondern 
an eine andere Person iit Deutschland loeiletgefiiubl werde. DieS 
Berlangen ist unter Angabe der vollständigen Adresse dieser Person 
dttrch den Vermerk: „eofoil ott N. in N." auf ber Rückseite bes 
Postanftrags auSziidrücketi. Eine solche Weilerfcnbiinf, geschieht 
kostenfrei mittels Einschreibbriefs an den neuen Empfänger. 
Wünscht der Auftraggeber, bajj bie Scilerfciiiiuna au eine 
jut Ausnahme bei WechielprotesteS befugte Person geschieht, so 
genügt der Vermerk: „Sofoit zum Piolefl", ohne dos, es bet 
namentliche» Bezeichimiig einer solchen Person bcbnrf. Bei Post- 
flufimgcu zur Aeeepteinholung geidiieljt bic Lorzeigung des 
Postauflrags uub beS beigefügten Wechsels an deu Bezogenen 
selbst oder bessen ÜJeuoHmä'chtigtcn. Die Annahm« be6 Wechsels 
mut! auf bcm|cllien ichrifllich geschehen. Eiitschtäiiknngen find 
bei bet ülnnnhinccrllnrung unzulässig.
        
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