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Full text: Adressbuch für Berlin und seine Vororte (Public Domain) Issue1901 (Public Domain)

Zeitungen u. Zeitschriften. — 183 — 
Reichspost. 
Theil II. 
<g55   
«-rrespondenzblattznrBelämpfnng 
der öffentlichen Sittciiloflgkcit. 
•Itrf Snpcrint. JJicinnnit, älijn« i. $. 
■Kri illhirm. Goitfcrntä 6. blftf). Sill- 
hdifcit5i>crcinr. ery. «. Scrtr. 81. 
Iinl'di. ?Jortftr. 84 a. _ 
"i)fii(..«i)rrri>oiibtiM. SerL ladjlnbctg 
* A veiimtiui, slodiilr. 31. 
Tcr Sinifd). $cd. Zeit,chr,ftc,weil. 
* Ttr fflcnirf)". E. 9. »I. 6. 
:i;'n Wen'ionfcc, Wörlhflr. 2. 
■iMdiriditcnbieuft des Kuratoriums 
‘ ttr ('ciitrolficttc für Wissenschaft- 
lidi. tcdjmfdie Untersuchungen, 
«eiiiiübt. «irdlltr. 9. 
)ifl(itr«r.V. arilldintt. d. bouiidioii 
■limiPc-s !>. jiemne r- 8c|unMjci!s> 
I u. f. «rjucilofc Heilweise. 
;ilci Sleinli. Gtrliug, Oranienburg, 
■iinl i'iill). Möller, Prinzenflr. 95. 
9)CMC Post. Zcitsdjr. f. Postiiiilcr- 
beamte. Red. Pros. Dr. Sllbrcdjt. 
Vcrl. Carl Hel)inai»is 'Perl. Siaucr- 
slr. 44. 
Der Crlcut. Hrsg. Heinz Boihmer, 
Vcrl. b. Crieut. .yaubclotiuiicums, 
Hauplgeb. b. Lehrte r SkljitljofS. 
Lst-Asie». Monatsschrift f. Handel, 
Oniiuftric, Polilik, SSiffcnfchnft, Stuuft 
ISlicf Dieb. St. Inmai. iicil. 3. 
stifaf Xnmai, sjailcidjcftr. 13. 
Das Rothe Kreuz. Offizielle Zeit- 
idjvijt bet Deutschen Uivreiitc oom 
Rolljeu stcciiz. Beil. „Das rollic 
Sienz" 6. m. b.'H., GHnrlottcuburg, 
stitcfcbcdftr. 29. 
Schönheit »»d Lebeusgliick. Jllm'tr. 
Zeitfdjr, f. SdjöuljcitH) siege "e¬ 
benSInnst :c. Red. n. Vcrl. A. Siel*, 
©niiicionlSjti'. öO. 
Spiritistische (Himbfdjaii. Monats- 
fdjr. f. Spiritismus li. verwandte 
Gebiete. (Icnlr. Crg. b. iQuiibcS 
icicitiit. Vereine. Hrsg. II. Pros. 
(fnrl Cbcrtintpflcr. ilüm. Seil slatl 
Sigisimmii. Deiiaticrstc. 13. 
Staats-, (')cmeiiibc. imb akademische 
Üinfaiycit-Zcihmfl. Red. und Hcrl. 
Ollo odjloarl), llieucnburgcrilr. 7. 
Richard Taendlcr's Feuilleton' 
(Somitionitiu f. Zeitungen Frie- 
brid) iiSilljelmitr. 12. 
Richard Tacndler's Nnivcrsal- 
Redacteur. Allgem. Cortesponbenz 
f. Zeilnngen. :JJob. u. iicrl. Richard 
I.:cnbltr, ,Friedrich Silliclinitr. 12. 
Der Tanlistninmensreuiid. Crgnit 
b. Central - ilicrciuS f. b. Wolil b. 
Taubstummen. Hersg. o. Jyrau jlniin 
Sdjenf, geb. Fürsleiibetg, Elisabeih- 
iir. 4ii,i. 
Technische Sorrespondeuz. Hic-g,: 
Georg Roihgießet, Ingen., L-otinser- 
flr. (in. 
Theofophifches Siebe». Monaisicht. 
für Slllgcmcino Brndetschaft, Theo- 
iopllie, Cfliilltomiis u. Kpsiik. Hrsg. 
Paul lliiiat), Krosibeeienslt. 
Verkehrs-Zeitung. Sereiiis- u. Ver¬ 
gnügung« - Anzeiger für alle Per. 
eine. ;)leb. CofnrSlofcnljain, Reichen- 
bergerslr. 20. 
„Blast“. (Sie Heiniliih) Organ bet 
'3ül)iii. flau. Semite im Auslande, 
.'lieb. li. (fip. ji. Hrnliy, Simeoiiflr. 4. 
Perl. ,y. SS. .yiii'n, Paltovitr. 13. 
Das Wasser. Referierende Zeii- 
schr. über Leistungen ii. Rortfdmltc 
in bet' Waiserkunde. Hrog. Pros. 
Dr. X H. Pogel. Verl. Mart 
O. Thomas, Rillerstr. 15. 
Weißes Mtcuj. Reitsdjc. f. d. Miigl. 
b. Bunde,! uom SsScifteu streu,;. Sieb. 
^orstmsir.a.D. v. Rollikirch. Perl. Vor¬ 
stand b. BuudeS vorn Weii'ieu Mreii.v 
Kit. ii.'Serie. 51.2anid),'yortitr.84ii. 
Der Werft- und Hafenbote. Red. 
Hugo Böilger. Perl. l!arl HeiinianiiS 
Berlag, Maueriir. 44. 
Simntcr.'Äiijeiner der Berl. Woh- 
nuiinsjcitiliig, (iljiirlotiriiftv. 28. 
„Zonentarif", jeilfdjiiil für Eisen- 
baljim'iimn. Perl. ii. Exp. Äagbc- 
biirgeijir. 14. 
Bestimmungen für die Benutzung der Reichspost seitens des Publieunrs. 
lZnsammcngesteNt nach dem mi der ctaKcrs. Obec-Posldiiectiott herauSgeqcbcncil „Postbuch für Berlin".) 
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AUgcmcmr Bcstimmiiiige» in Bczng auf die 
Bcrseiidnng. 
(i« iii verboten, mit der Briefpost zu ucrfciibeii: n) Lcii- 
i tmiii«, dneit i!(»6cnseitc ober Jnljnlt, soweit erüchllich, gegen 
f:o i'ieieijc uerflöftt ober aus illiiifiidjleii des ötfeiillidien Wohls 
| oirr bei äilllidjtcit nl» mijiilüiiig erad)ltt wird; b). Wegen« 
jüniif, iveldie ihrer jinlur nach für die Poslbemuleii Gefahren 
,vn urt) hingt«, ober die Gonciucnbtiucn besd>m>chen oder ver- 
hntot niiuieii; (!) eiplodirbare, leidjt eiilzündliche ober gefüllt* 
li,1ic itoSr; lebende ober loble Xliiere. Ueber bie bebiiigte j)'iJ 
1,,'iiiihi vi’ii Waarenproben mit glüffigleitcu ii. s. w. siehe unter 
I üiiiiiiii'iii'uilu'ii. 
Anfiel,seite uiib Aufschrift der Postsendungen. Der 916= 
licntft biiif nur" der Slnfieiifeile einer Puilienbimg gufier ben auf 
Iht »ii'idcinug bezüglichen Slngiibeu noch seinen Kamen imb 
i Stand, iu",io. feine Firma, sowie feine Wohnung vermerken. 
| Su iuu"Yit können iveilere Angaben uiib Abbilbmigeu, loeldje 
ii,ii Jeu Staub, bic Firma ober bad (Hefdjäft beo Slbfetiberö 
iK'iulicii, unter der iiebiiiiymg hinzugefügt werden.. das; sie 
li« tnmr ’i!ei;e die Deutlichkeit der Aufschrift sowie die Au- 
Itnv.iuiiui der Lteiupelabdrücke und ber poftbicnttlIcQen Serniertc 
|>Yiim.idiiigi'tt. ’Jluf der Rückseite ber Briefumschläge und zwar 
l«t in l<ciid)luui(«v|!e, können ausjerdem solche Zeiche,, und 
IsiMiliiimurii aiigebradjt werden, lueldje im Allgemeine» als Er. 
1% iiir tinvii Tiegel- oder Siempelübdruck anzusehen sind. Die 
laittiditiii „tu6 den Bestiminnngsort und den Empfänger io be- 
limniit bvii'idineu, bafo jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. !)ii,v 
It.i iimioliitlidjcn Brieffendungen mit dem Vermerke „postlagernd" 
Iiii ii.m iw '.liamtiis bei EinpsöiigerS eine Angabe in tiiidjilabeii, 
Ijhnii, einjelueu Wörtern ober kurzeu Läse» zulässig. 
1 y« Snibimgen nndj Berlin oder nach anbeten giösioreu 
ICiKii in bie ’Sofjnuiig deS Empfängers »ach Strafte, Hanö- 
|nn;iinn imb Sage — ob eine oder zwei Treppen ii. s. w. — 
In Jlnfidirift unten rechts, unmittelbar unter der Ängabe deS 
l$niiiiiiiiiiitg'>c,18 genau zu bejeidjueii. 
I -Ji.i iilmlidj fliiigenoen Ortönanieu ist genaue Bestimmung 
Ibidi .jiiiiitjc nothwendig.. Bei Postsendungen mich Crtcii ohne 
T):o:iiiniiitli ist nod) diejenige Postanstall anzugeben, von welcher 
|J5 die {leitellitiifl bezw. Abholnug erfolgt. 
,'v'i der ileftiinuinngsort in einem freinbeu Poflgebiete be- 
(ii 11116 jit den weniger belnniileu Orten zu rechnen, so mnfi 
| im um da» Land angegeben, sondern auch die Lage deS Ortes 
l((Ii Mim bezeichnet sein. 
1 4*fi ifiidiuigeii imd) weniger ief.imiteit russischen Orten ist 
Jlninlv ('louveriiemeiils nöthig, bei Briefen u. f. in. nach bvii 
I nun neu Zimten von Amerika bie Augabe des Sianles uiib 
FJ m»i|ln1i an 1| bed Streifes (counly). 
I ivi ii'iiöuiiflen nndj aicherdenlichen Ländern ist die Stuf» 
Imi'M.'Ihn'iiel in lateinischen SJuchfiaben zu empfehlen. 
1 Jn Uriniert „frei" oder „fraueo" darf nicht durchstrichen, 
►(iin.hliiii't obr,' abgeändert sein. 
| &ih >■; der Aufschrift der Packele siehe Seite 180, Spalte 1. 
Puliinerthzcichkn lFreimarkc», Postanweisungen, Karten- 
I'ririk, Postkarte», Postkarten mit Antwort, Weltpostkarten 
ind Äklipokikarteu mit Antwort) sind bei allen Poftanilalteii 
l'i> Pfilmüitelleii, sowie bei ben ainllichen Perkaiifcflelleu für 
lowfiil'idcheii käuflich. 
1 ->( '^iieiuäflcr, sowie die in den Eisenbahnzügen besind- 
|,,’ul l:i‘ini, ünd gleichfalls mit Poslwerlhzeichcn zum Verkauf 
l:l i1«- l'iiblKuin versehen. 
■‘in; lU'itimiuciiuuflo-Focmularcu, >tacteii=iUiefeu und Post- 
'ii/.n mi..leülitiitteiic Fmiieoftempel sind zur Frankitniig von 
|'’,i'i:l‘'i'inieu uidjt zulässig. 
L Heilung der Briefsendungeu. Für bic Wahl des Ve- 
|.i(uinl',un-i',eis ist bei Sei,billigen uadj überseeischen Säubern 
|sM"t Pif Pf|tin,miing bes AlnenderS niafigcbeuii, anderenfalls 
J'i'lili m( '„'niung nadj den postalischen Bejtimmuiißeii. 
i:ui,'. bei cdiiffgbriefe siehe S. 185, Spalte 2. 
tmb Nachbarortsvcrkrhr. 
(Stabtbriefe u. f. w.) 
, rtiu Ciivieiiiiuiigcit (Eenbniigeii an Empfänger im OrtS- 
| t ViuiM'.neiibezirtc des Ausgabe-Posiorles) werben erhoben: 
> 'in Piiefe  
~ » Poilkarle»    
u- " Timtiadjen bis 60 gr ... 
über 60— 100 „ . . . 
„ 100- 250 „ ... 
„ 250— 600 „ ... 
1 , „ 500-1000   
• ■ ''‘"''chäftäpapierc bis 250 xr. . 
über 250— 500 „ . , 
I - „ 500-1000 „ . . 
" i'-'iiaieiivrobcit bis, 260 gr . . 
über 250 -350 „ . . . 
6. für ziifammeiigepndle Tnidsachen, Gei'chii'is- 
papiere und Kaarenproben 
biü 2."ii) gr ii Pf. 
über 260 -500 10 „ 
„ ."iOII -KXX) „ 15 „ 
Einschreibe- imb Madjttcljmcgcbüht kommt besonder» in An¬ 
rechnung. 
Bei Briefen mit Insielliingsnrknnbe wird iiir bie Rüdsendnng 
der ;Juitelliuigä„i'tt,i,be im Cit^uerteljr keine tiebühr, int IMadj 
barortsverkelir eine solche von ö Pf. erhoben. 
Alle übrigen ecitbtmntn unterliegen den allgemeine» 
Porlolateii. 
Bestellkarten zur Abholung von Eisenbahnstnckgut und 
Beförderung nach den Bahniiösen werben innerhalb Berlins 
burd) die Post une>, 1 ge 111id) btförbett. Die Au- 
melbekarten werben von ben Eiseubahnbienilstellen 
ii n b den balninmtlichcn Nollsiihruiileriiehmerii 
kostenlos verabfolgt. 
Gewöhnliche Briefe. 
Nach Lrteu Deutschlands und Oesterreich-Uugarns. 
Tas ßleiuid)! eines Briefes bnrf 250 g nicht übet steigen. 
;!ut Beförderung als Briese find nur solche Sendungen ge¬ 
eignet, bic ihrer Form und Beschaffenheit nach in bie Bricibunbc 
verpadt und ohne Beschädigung bes Inhalts auf ber Border¬ 
unb Rückseite bentlich gestempelt werden können. Briefe mit 
Pappkäslchen u. |. w. dürfen in ihren Slusdeliuungeii 20 cm in 
ber Länge, 10 cm in ber Breite und 5 ein in der Höhe nicht 
fiberidjmtcn. Rollen sind nur als Drucksachen und Mniter- 
feubungeu zulässig. 
Inre siehe latif S. 185, Spalte 1. 
Bei iiufrantirten ilriefen tritt ein Znschlagpoilo von 10 Pf., 
ohne Uutet'idjieb des ffieiuidjlS beo Briefes, hinzu. 
Bei imziircichcub fraiikirleu Briefen wirb, auuer bew fehlenden 
Porto, ebenfalls bas ^uschlagporto von 10 Pf. in Ansatz gebracht. 
Portopflichtige Dienstbricfe werben mit Znichlagporto nicht 
Belegt.', 
Siegen bet Briefe an Soldaten s. 3. 185, Spalte 1. 
Im Weltpostverein. 
3m Sierlcfjr bei Weltpostvereins ist es verboten, in die ge- 
wöhnlichen ober eliigefdjrlebvneu Bricfpoiliciibnngcn einzulegen: 
a) ira Umlauf befindliche Münzen; I>) zollpflichtige Gegenstände', 
c) Golb- ober Silberfacheu, Ubelfleine, Sdjmiidfiicheu uiib anbete 
kostbare @egeiiftäiibc, aber nur in bei» Falle, bafj bn6 Einlegen 
oder die Beförderung betselbeu bntch die Gesetzgebung der betreffen- 
den Länder «erboten iii; ber Slbiendet hal sich über bie ijoll- 
pflichligkeit ber Sendungen und deren Znlafsiing zur Beförderung 
mit derü'riefpojt unter eigener Lerauiwortlichleil zn unlemdjlen. 
Briefe nach Gegenden unter heifjeu Hiininelsfltichen biitfcu 
nicht gesiegelt sein. 
Die Adteffe ist möglichst in lateinischer Schtist hetznsiellen. 
Gebühren f. Tarife S. 185, Spalte 2. 
Kartcn-Bricsc. 
Tic Besiiniinungei, sind dieselben wie bei „Gewöhnliche 
Briefe." S. vorher. 
Postkarten. 
Nach Orten Deutschlands und Oesterreich Ungarns. 
Die Vorderseite darf nur zur Abreise benutzt werben: ge¬ 
staltet ist (infjci'b'cm bie Angabe des Namens. Staubes 
ober der Firma,' sowie der Wohnnnq des Absenders, 
ferner seiner abgekürzten Telegramm-Aufschrift 
u ii b der 3! u in in er i e i i,c 6 Fernere ch st «i di 1 u s s e s. 
Die Adteffe taun durch Aiiftlebiing kleiner gcbrudlcr ;jetlel her¬ 
gestellt sein. Postkarten, aus bereu Inhalt bie Abiidjt ber Be> 
leibigung ober einer sonst strafbaren Handlung sid) ergießt, feiner 
Posltarlon, roeldje und) Beseitigung der ursprünglichen jlufirtjrist 
ober ber aus der Riidfeilc zuerst gemachte» Mittheilungen mit 
nnbcrrocitcr Aufschrist oder mit neuen SBiittlieiluiigen versehen zur 
Post geliefert werden, find von der Poftbefördcruug aus¬ 
geschlossen. Bildetfchinnck und Aufklcbnugeu aus der Rück¬ 
seite bet Postkarlen siub insoweit zulässig, alS dadurch die 
Eigenschaft der Verseiibiiugsgegenitaubes als offene Karte »ich! 
beeinträchtigt wirb imb die ausgeklebten Zettel :c. der ganzen 
Fläche nach befestigt sind. 
Zu den Postkarten mit Antwort werden Besonders dazu ein¬ 
gerichtete Formulare verwendet. 
Für Postkarten mit Antwort mutz auch für die Antwort das 
Porto vorauSbezahll werden. 
(Mischt für das Stück: 5 Pf., für Postkarten mit Antwort 
10 Pf. im Orts- und NachbarortSvcrichr jedoch 2 Pf. bezw. 4 Pf. 
Käuflich sind ungestempelte Formulare z» Postkarten znin 
Preise von 6 Pf. für je 10 Stück. 
Nicht amtliih hergestellte Postkarten dürfen in Größe nnd 
Stärke beS Papiers mit nicht wesentlich von den von ber Post 
gelieferten abweichen nnd müssen auf der Vorderseite mit ber 
gebrucktcu oder geschriebenen Ueberfdjrift „Postkarte" verseilen sein. 
ltusrautirtc Postkarten. und Postkarten, welche den d'isictcu 
Anforderungen nicht entsprechen, werben als Briefe behandelt. 
Nach Orten niifjcrljalb Deutschlands und Oesterreich« 
11 ii g a r n §. 
Poiikarien sind nach sämmtlichen Ländern bcS Weltposi- 
vereins, ioiuie im Berkeiir mit dem Beteinö Auslanbe zulässig. 
Die 'Potberseite darf nur die Adresse imb Namen (Firma) 
uiib Wohnung bes AbsenbetS einhalten. 
Für ben Weltposivertehr tommen besonbere Poslkarleu zn 
10 Pf., Postkarten mit Antwort zn 20 Pf. zur Ülniueubung. 
Nicht amtlich hergestellte Formulare siub zulässig, wenn sie 
in jeder Weife den amtlichen entsprechen (vorgcsditiebcuc Gröjjc 
14 x i) ein). 
Postkarten, welche nach Ausdehnung, äußerer Form u. s. w., 
den gegebenen Bebiuguiigen nid-t entipred-en, werben al8 Briefe 
beljaubcll. llnfmnliriv Postkarten unterliegen der Taxe für uu- 
frantirtc Briefe. 
Driüksache». 
A. Nach Orten Denisdilands und 
Ceflcrreidj-llngatus. 
Gegen die für Drucksachen festgesetzte crnmiitylc Täte löuiieit 
befördert werden; alle durch Bnchbrnck, K»pfei|lich, Etahlflidi, 
Holzschnitt, Lithographie, Metallogiaphie, Pliolographie, Helio¬ 
graphie, Paptirographic, Ehromographic ober ein ähnliches 
mechanisches Verfahren vervielfältigte» Gegenstände, welche in 
Form und sonstiger Beschaffenheit zur Beförbernng mit der Brief- 
poit geeignet siub. Ausgenommen siub die mittels bes 
DurdibriirtS, bet Mopirpreife uiib ber Schreibmaschine her¬ 
gestellten Schriftstücke. Bebmckle Papietbogen ober kleinere 
Pnpieiitüde. die als Muster oder Probe diene» folk'ii, 
unterliegen den Bestimmungen und der Täte für Kaarenproöen, 
mögen sie für iidj allein oder jusauimeu mit anderen Drucksachen 
versendet werden. 
" TaS Gemidjt einer Drucksache bats 1 kg nicht übersteigen. 
Die Scntniiigeu müssen offen, und zwar culipcbcr unter Streif- 
ober Skrenzband. oder nmsd>nürt, oder in einen offenen Umschlag 
gelegt, oder aber dergestalt einfach ,}iifnmineugefaltct eingeliefert 
werden, da» ihr Anhalt leidit geprün werden kann. Dnidiadjeu 
find audj in Form offener Starten zulässig, jedoch diirien solche Sinnen 
bic 'Bezcidimiuji „Postkarte" nicht tragen. Unter Land (Serfdjnüniug) 
können auch Buchet, gleichviel ob gebunden, gefalzt ober geheftet, ver¬ 
sandt werden. Die Sendungen muffen leicht auf ihren Anhalt geprüft 
werden sönnen. Drucksachen in Rollensorm dürfen da» Maf> von 
75 cm in bet Länge imb 10 cm im Durchmesser nicht Überschreiten. 
Die Sendung kau» eine innere, mit der äußeren überein¬ 
stimmende iluffdjrift enthalten. 
Mehrete'Dindfachen dürfen nutet einer Umhüllung versendet 
werben; bic einzelnen lilegeuitänbe dürfen aber nicht mit ver¬ 
schiedenen Sluffdirifteii oder besonderen Umschlägeu mit Aufschrift 
versehen sein. 
Die Berfeiidmig von Drucksachen gegen bie ermäßigte Taie 
ist unzulässig, wenn dieselben und) ihrer Fertigung burch Druck 
ii. s. w. irgend tveldje Zusätze ober Slouberuugeii am Anhalt er¬ 
halten haben, wobei es feinen Unterschied macht, ob die Zusätze 
ober Aenderungen geschrieben oder aus andere Weise bewirkt sind, 
z. B. burd) Stempel, Druck, bind) Ueberklebeu von Wörtern, 
Ziffern ober Zeichen, durch Puulmeu, Uuterstreid>en, Durch¬ 
streiche» , Weg|d)aben, Durchstechen, Ab- ober Ausschneiden ein¬ 
zelner Wörter, Ziffern ober Zeichen u. s. w. Es soll jebod) ge¬ 
staltet sein: 
1. aus ber Jlufienseitc ber Drndfachensendung bie bei Briesen 
zulässigen Ücrniertc linier den vorgeschriebenen Bedingungen 
anzubringen; 
2. aus gedruckten Lisitenkarleu die Abtesse beS Abseubets, seinen 
Titel, sowie ljödislcn» 5 Worte oder die üblichen Ansangs- 
bnchitabeii zur Erläuterung be-5 Zwecks der lieberfeiibung 
der Starte handschriftlich anzugeben (z. B. „U. G. z. w", 
„p. f.", „p. c.") 
3. aus ber Drucks,iche selbst ben Ort, daS Datum, bic Namens- 
Unterschrift ober Firnia-Zeichunng, sowie den Stand des 
Absenders Ijnnbidjriftlid) ober auf mcdjaniidjem Wege an¬ 
zugeben ober abzuändern; 
4. ben Eoitetlurbogcii bas Manusctipi beizufügen und in 
denselben üleiiberungcn imb Zusätze zu machen, welche bic 
Corneille, die Form und ben Druck betreffen, solche Zu¬ 
sätze auch in Ermangelung des Raumes auf besonderen 
Zetteln anzubringen: 
5. Smdfelilcf zu berichtigen; 
6. gewisse Stellen des gedruckten Textes zu durchstreichen, um 
dieselben unleserlich zu machen; 
7. einzelne Stellen des Inhalts, auf welche bic Aufmerksam¬ 
keit gelenkt werbe» soll, burd) Striche kenntlich zu madjeii 
8. bei Preisliste», Börsenzetteln und HandelS - Girrn* 
loreii ober Prospekte», Zahlen liebst Zusätzen, die als 
Bestandtheile der Preisbestimmung zu betrachten find, so¬ 
wie bei Reife-Ankündigungen den Namen deS Reisenden, 
den Tag seiner Durchreife und den Namen des OrteS, 
den er zn besuchen beabsichtigt, handschriftlich oder aus 
mechanischem Wege einzutragen oder abzuändern;
	        
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