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Full text: Zum Kloster Lehnin

— 15 - 
Fast dem Auge ver 
borgen lagert sich gegen 
über dem heutigen Be 
sitz des Prinzen 
Friedrich Leopold das 
Dörfchen Sakrow male 
risch am gleichnamigen 
See. Seine von Persius 
an einer kleinen Hafen 
bucht erbaute Kirche 
dient bedrängten 
Fischern bei stürmischem 
Wetter oft als rettendes 
Signal, ihnen den Weg 
zum schützenden Hafen 
zeigend. Daher rührt 
auch der Zusatz ihres 
Namens: Heilands 
kirche zum Port. 
Immer näher rücken wir der türmereichen Havelresidenz. 
Am hirschgekrönten Portal des Glienicker Schlosses vorüber 
haben wir das Ende des Parkes und damit die über den 
Böttcherberg führende direkte Strasse erreicht. 
Vor uns zieht sich in zehn mächtigenBogen der über hundert 
und fünfzig Meter lange Backsteinbau der Glienicker Brücke 
über die Havel. Von ihrer Mitte aus geniessen wir einen 
so prächtigen Ausblick auf das von Schiften belebte Wasser 
die aus breiten Parkanlagen schimmernd emporragenden herr 
lichen Fürstenschlösser und das in grünem Waldkranze ge 
bettete türmereiche Potsdam, rollt sich ein endloses, so ent 
zückendes Landschaftsbild auf, wie wir es in gleichem Glanz 
kaum noch einmal schauen dürften. 
Anstatt nun nach der Havel-Residenz hinüberzulenken, wen 
den wir uns auf der 1789 angelegten Berlin-Potsdamer Chaussee, 
der ältesten Steinstrasse des Brandenburgischen Staates, 
links und verfolgen sie ein kurzes Stück um in die, neben dem
        
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