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IV. Die Dekoration des Innern b) Das Seitengemach

Full text: Osteria / Pietsch, Ludwig

Die Dekoration des Innern. 
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den Biadukt dahin schießen. Der Mond im Wettkampf mit dem Licht der 
elektrischen Bogenlampen gießt seinen Glanz über das weite Bild rings 
um uns und zu unseren Füßen aus und blitzt auf den sprühenden 
Tropfensäulen und Schleiern des Springbrunnens und auf dem Wasser 
deö Teiches. Die Kuppel des GlaSpalastes strahlt das innere Licht 
der Halle durch ihre mächtigen Lünettenfenster hinaus. Hinter den 
Säulen des Zeustempels und des ägyptischen Hciligthums hervor 
leuchten die sanft erhellten farbigen Wandflächen. Auf den Parkwegen 
auf und ab wallt und fluchet der Strom der dichtgedrängten Menge. 
Aus der Tiefe herauf tönt die Musik der Orchester und das elemen- 
tarische Summen und Rauschen dieser Menschenschaaren. DaS Alles 
wirkt zusammen mit der Mache eines seltsamen Zaubers, der jede 
empfängliche Seele traumhaft gebannt hält. 
Das ist das Künstlerheim „Zum classischen Dreieck". Heil den 
Meistern/die es bauten und dekorirten! Sie haben sich wohlverdient 
gemacht um ihre Genossen und um das ganze Ausstellungsunternehmen. 
Ludwig pictkch.
        
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