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Periodical volume

Full text: Kleiner Richard Issue 2018,4

kleiner

vier/2018

RICHARD
NEUES VOM QUARTIERSMANAGEMENT RICHARDPLATZ SÜD

Miteinander reden und entscheiden
3.500,- Euro für Ideen für den Droryplatz

E

i n S c hw i m m b ad , B ox t r a ining, Sitzgelegenheiten und
Familienausf lüge - das sind
nur einige Ideen, die im Ra h men
eines Open Spaces am 28.11.2018
a n der L öwen za h n- Gr u nd schu le
von Kindern und Eltern entwickelt
w urden. Der Bildungsverbund am
Dror y platz hatte zu dem Workshop
eingeladen, der unter dem Motto
»M iteina nder Essen & Ent scheiden« stand, um gemeinsam mit den
Nutzer*innen des offenen Schulhofes Vorsch läge zu r Verbesser u ng
der G emeinschaf t a m Dror y platz
zu era rbeiten u nd abzustim men.
   Auf Postkar ten hatten die Beteilig ten die Möglichkeit, Wünsche
zu for mulieren. Diese w urden im
A n sch luss zu r A bst im mu ng gebracht. Ein Rollschuhtraining sowie ein gemeinsames Kochangebot
für Eltern und Kinder bekamen die
meisten Stimmen. Höhepunkt der
Veranstaltung war jedoch die bejubelte A nkündig ung der Schullei-

terin, Utta Kioschis, ein Trampolin
über Schulmittel anzuschaffen, das
sich die Kinder schon sehr lange für
den Hof gew ünscht hatten. Zur Umsetzung der Ideen stehen 3.50 0,€ aus dem Sozia le-St adt-P rojek t

»St ä r k u n g der D emok r at ie « z u r
Ver füg ung. Im Rahmen der Maßnahme werden unter anderem unterschiedliche Formen der Beteilig ung erprobt.
Foto: Stephanie Piehl

EDITORIAL
Liebe Leser*innen,
unter dem Motto »Reflexion: 20 Jahre Quartiersmanagement und wie weiter«
trafen am 24.11. wieder die
Quartiersräte zum Kongress im Abgeordnetenhaus
zusammen (S. 3). Zum Jahresende erscheint uns auch
eine »Reflexion« hier im
Kleinen Richard angebracht:
So berichten wir von El-

tern und Kindern, die die
Gemeinschaft am Droryplatz stärken wollen (Titel),
Stadtrat Biedermann befragen wir zum Planungsstand des Nachbarschaftszentrums (S. 2).Und in dem
Zusammenhang fragen wir:
Was sagen Sie nach einem
Jahr »Kleiner Richard«?
Wir freuen uns über Ihre
Anregungen!

প্রিয় পাঠক,
নীতিমালা অনুযায়ী "প্রতিফলন: ২0
বছর কোয়ার্টারের ব্যবস্থাপনা এবং
কিভাবে পরবর্তী" 24.11. তারিখে
পূরণ হয়। আবার জেলা পরিষদের
কংগ্রেসকে একসঙ্গে প্রতিনিধিদলের মধ্যে (পি .3)।
বছরের শেষে আমরা এখানে রিচার্ড
সংযুক্ত একটু "প্রতিফলন" খুঁজে
পেয়েছি:
তাই আমরা পিতামাতার এবং শিশুদের
যারা Droryplatz (শিরোনাম) এ
সম্প্রদায়কে শক্তিশালী করতে

1

চান তাদের রিপোর্ট করি, সিটি
কাউন্সিল Biedermann আমরা
আশপাশ কেন্দ্রে পরিকল্পনা
অবস্থা জিজ্ঞাসা (পি .2)।
এবং এই প্রসঙ্গে আমরা জিজ্ঞাসা
করি: "লিটল রিচার্ড" এক বছরের
পর আপনি কী বলবেন?
আমরা আপনার পরামর্শ সম্পর্কে
খুশি!

engali!
Das war B

Au f b au e i n e s S ta d t t e i lz e n t ru m s f ü r R i x d o r f
Ein Interview mit Stadtrat Jochen Biedermann

D

ie QM-Gebiete Richardplatz
Süd und Ganghoferstraße
werden ab 2021 im Rahmen
des Verstetigungsprozesses auf Erlass der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie des
Bezirksamts Neukölln zu einem Gebiet Rixdorf zusammengelegt. Die Voraussetzung der Zusammenlegung ist
der Auf bau eines Stadtteilzentrums
für das gesamte Gebiet. Das Förderprogramm Soziale Stadt, auf dem
die Quartiersarbeit fußt, umfasst in
den einzelnen Gebieten in der Regel
eine Laufzeit von 10-15 Jahren. Im
Idealfallfall sollen innerhalb dieser
Zeit selbstragende Strukturen für
das Quartier aufgebaut worden sein.
Dies kann über die Errichtung eines
Stadtteilzentrums erfolgen. So kann
die Stadtteil- und Nachbarschaftsarbeit dauerhaft gesichert werden.
   Für den Bau eines solchen Stadtteilzentrums für Rixdorf wurden zwei
mögliche Standorte identifiziert: die
Freif läche vor der Richard-Grundschule sowie der Verkehrsschulgarten
am Wörnitzweg. Bestehende Nutzungen sollen an beiden Standorten erhalten bleiben. Das Stadtteilzentrum
soll sowohl geschlossene bezirkliche
Angebote wie z. B. der Volkshochschule beherbergen als auch lokalen
Trägern, Initiativen und engagierten
Menschen Raum für ihre Arbeit bieten. Die Fertigstellung des Stadtteilzentrums ist für 2025 angedacht.
   Derzeit werden beide Standorte
im Rahmen einer Studie, die das Bezirksamt Neukölln in Auftrag gegeben
hat, durch die AG.URBAN untersucht
sowie die finanziellen und inhaltlichen Rahmenbedingungen des geplanten Stadtteilzentrums erfasst.
Auf dem zweiten öffentlichen Forum
zu dieser Machbarkeitsstudie, das
am 06. November 2018 in der Evangelischen Brüdergemeine stattfand,
konnten wir Bezirksstadtrat Jochen

Biedermann hierzu befragen:

schaftszentrums gefährden?

Was macht für Sie persönlich die
Qualität eines guten Stadtteilzentrums aus?
JB: »Ich glaube, dass sehr viele und unterschiedliche Nutzungen möglich sind
und dass man tatsächlich versucht, die
Räumlichkeiten möglichst vielfältig zu
nutzen und auszulasten um möglichst
viele Interessen und Bedarfe im Kiez
abzudecken.«

JB: »Das ist zutreffend. Die investiven
Kosten sind eine Herausforderung, darüber mache ich mir aber im Verhältnis weniger Kopfzerbrechen. Dafür
ist in Berlin durch unterschiedliche
Programme momentan Geld da. Aber
was tatsächlich ein Punkt ist, den man
noch weiter herausarbeiten muss, ist
die Frage › wie bekommt man die Bespielung hin ‹. Neben der › Gebäudehülle ‹ bedarf es ja auch der Organisation, Management, jemanden, der das
unterhält. Hierfür sind wir gefordert,
Konzepte zu entwickeln. Das ist auch
für die Verwaltung ein Stück Neuland,
hier müssen alle ihren Beitrag leisten.

»W ir v e r s u c h e n n u n e t wa s
g a n z a n d e r e s, da s s i c h a n
d e n B e d ü r f ni s s e n d e r N e ukö l l n e r*inn e n o ri e n t i e r t,
nic h t a n d e r V e rwa lt u ng slogik.«
In der Eingangsrede wurde von Ihnen erwähnt, dass man sich neben
den Plänen auch um die Finanzierung kümmern muss. In welcher
Größenordnung müsste sie liegen
um a) den Bau und b) die Weiterfinanzierung zu gewährleisten?
Gibt es hierzu bereits Kalkulationen?
Erfahrungswerte?
JB: »Wir reden von einem mittleren
einstelligen Millionenbetrag, wenn
man das jetzt mit allen angemeldeten
Bedarfen kalkuliert. Ggf. muss man
dann auch noch eine Nummer kleiner
rechnen. Es ist ein Unterschied, ob ich
einen fünf- oder zwei- bis dreigeschössigen Neubau errichte. Aber das ist das
Volumen, mit dem man rechnen muss.
Eine Möglichkeit der Finanzier ung
stellt der Baufonds des Programms
Soziale Stadt dar. «
Bei einer Finanzierung durch diesen Fonds gibt es aber nur eine
Zweckbindungsfrist von 10 Jahren.
D.h. nach deren Ablauf könnte für
das Gebäude an beiden Standorten durch eine anderer Nutzungsbedarf den Bestand des Nachbar-

2

Normalerweise sind die Zuständigkeiten klarer definiert. Klassisch hat man
z. B. ein Gebäude, das ist in der Fachverwaltung des Bereichs Schule, weil
dort Schule stattfindet. «
Das gesamte Interview mit Jochen Biedermann können Sie auf unserer Webseite
www.richard-quartier.de nachlesen.
Interview: Kerstin Heinze
Foto : Stephanie Piehl

W i e b e w e g t s i c h d e r R i c h a r d k i e z?
Aussagen zum Verkehrsverhalten und -empfinden

I

m R a h men des Sozia le-St adt
Projektes »Vorfahr t für Kinder«
w urden die Ergebnisse einer aktivierenden Befrag ung vorgestellt.
Diese hat te zu r Aufgabe, Mobilitätsfor men und –bedür fnisse Bewohner*innen und Besucher*innen

im Richardkiez zu erfassen und die
Befrag ten vor allem zu motivieren,
sich in Veränder ungsprozesse einzubringen.
   Neben der Darstellung des Verkeh r s verha lten s a n sich (Gra f i k)
w u r d e n fol g e n d e »Ty p e n bi ld e r«

id e nt i f i z ie r t: D ie » U n s ic h e r e n «
f ü h len sich von der Verkeh rsplanung nicht ber ücksichtig t und sogar ungerecht behandelt. Die »Extremen« äußern sich radikaler und
w ünschen sich mehr Kontrolle und
här tere Strafen bei Verkehrsvergehen. Die »Pessimisten« sehen keine positive Zukunftsprog nose und
bez weifeln, dass Maßnahmen zur
verkeh rl ichen Um ges t a lt u n g d ie
Lebensqualität verbessern können.
Die g rößte Gr uppe, die »A mbivalenten« (59%) fühlt sich sehr wohl
in ih rem K iez, besitzt jedoch mit
Blick au f d ie Rück sicht slosigkeit
v ieler Verkeh rsteilneh mer*in nen
ein starkes Gefühl nach verkehrlichen Verbesser ungen.
   Klar ist, dass ein respektvoller
Umgang im Verkehr für ein harmon isches Zusa m men leben im K iez
wichtig ist. Die Befrag ung hat hoffentlich dazu beigetragen, dass sich
jeder einfach mal mehr mit diesem
T hema auseinandergesetzt hat!
Umfragegrafik: » Vorfahrt für Kinder im Richardkiez «

»R e f l e x i o n« a u f d e m
Q u a rt i e r s r ät e ko n g r e s s

A

m 23. November fand der nunmehr 10. Quartiersrätekongress statt. Dazu öffnete wie
jedes Jahr das Berliner Abgeordnetenhaus für die vielen Kiezvertreter*innen aus den 34 Quartiersmanagement-Gebieten der Stadt seine Pforten.
  Der Kongress dient in erster Linie
dem Austausch zwischen den Aktiven
sowie dem Dialog zwischen Kiez­ebene
und Politik. In diesem Jahr stand dies
unter dem Motto »Reflexion: 20 Jahre

Quartiers­management und wie weiter?«.
  Im Rahmen des wichtigsten Tagesordnungspunkts, der
offenen Diskussion im
Plenarsaal, wurde angeregt über die mögliche Weitergestaltung
des Programms Soziale Stadt diskutiert.
Hier brachte Michael
Anker, Sprecher des

QR Richardkiez das Thema »Wohnen«
als eines der wichtigsten Handlungs­
felder der künftigen QM-Arbeit ein.

QRK „Diskussion im Plenarsaal“

Quartiersmanagement Richardplatz Süd
Böhmische Straße 9, 12055 Berlin – Tel : (030) 680 585 85 – info-richard@quartiersmanagement.de
www.richard-quartier.de

richard-quartier.de/newsletter

fb.com/qm.richardplatzsued

EINRICHTUNGEN IM QUARTIER

Elterncafé im Familienzentrum Droryplatz
Kanner Straße 12, 12055 Berlin
Elterncafé an der Löwenzahn-Grundschule
Drorystraße 3, 12055 Berlin
Elterncafé Oase an der Richard-Grundschule
Richardplatz 14, 12055 Berlin

Freizeiteinrichtungen
Comenius-Garten und Atelierwerkstatt
Richardstraße 35, 12043 Berlin
Tel. (030) 686 61 06
www.comenius-garten.de
ITZ – Interkulturelles TheaterZentrum e.V.
Schudomastraße 32, 12055 Berlin
Tel. (030) 338 422 19
www.itzberlin.de
Jugend- und Gemeinschaftshaus »‑Die Scheune«
Freizeitangebote, Hausaufgabenhilfe
Böhmische Straße 39, 12055 Berlin
Tel. (030) 319 880 98
Kinderpavillon am Droryplatz
Offenes Freizeitangebot für Kinder und Eltern
Drorystraße 5, 12055 Berlin
Tel. (030) 680 537 46
Jugendstadtteilladen Outreach
Hausaufgabenhilfe und Beratungsangebote
Böhmische Straße 48, 12055 Berlin
Tel. (030) 956 156 18

Beratung und Hilfe

Familienforum Rixdorf, ASPE e.V.
Erziehungshilfe, Gesundheitsförderung,
offene Kinder- und Jugendarbeit
Brusendorfer Straße 20, 12055 Berlin
Tel. (030) 624 33 69
www.aspe-berlin.de
Frauennachtcafé von Wildwasser
Nächtliche Krisenanlaufstelle für Frauen*,
individuelle Beratung und Unterstützung
Mareschstraße 14, 12055 Berlin
Tel. (030) 616 209 70
www.wildwasser-berlin.de
Roma Trial e.V.
Transkulturelle Selbstorganisation und inter­
aktive Plattform zum Thema Antiziganismus
Schudomastraße 32, 12055 Berlin
Tel. 0173 459 82 35
www.romatrial.org
Seniorenfreizeitstätte Böhmisches Dorf
Kirchgasse 62, 12043 Berlin
Tel. (030) 685 90 51
Şifahane - Psychosoziale Beratung für
Gesundheit und Migration
Einzel- und Gruppenberatungen, Workshops,
Kurse und Themenveranstaltungen
Wipperstraße 25, 12055 Berlin
Tel. (030) 671 289 -14/-15
ZeBus e.V. – Zentrum für Bildung und Sprache
Integrationskurse, Hausaufgabenhilfe, Freizeit‑
angebote für Kinder
Schudomastraße 11, 12055 Berlin
Tel. (030) 680 844 63
www.zebus-ev.de

Nachbarschaftliche Angebote

Nachbarschaftstag
Das Kulturlabor Trial & Error lädt
zum Nachbarschaftstag ein. Um 15:00
Uhr geht es los mit Tee und Kuchen.
Um 16:00 Uhr beginnt die KiezSchnitzel-Jagd – ein spielerischer
Spaziergang in Teams durch Projektund Gewerberäume im Kiez. Abschließend wird ein gemeinsames Abendessen gekocht.
Wann : 15.12.2018, ab 15 Uhr
Wo :

Trial & Error,
Braunschweiger Str. 80

Bitte anmelden unter:
rixdorfer-nachbarn@trial-error.org

Das ideale Weihnachtsgeschenk...
… ist ab sofort kostenlos im QMBüro erhältlich! Im Rahmen des Projekts »Gesund im Richardkiez« ist
ein Kochbuch für Kinder von Kindern
entstanden. Zusätzlich zu einem Exemplar des Kochbuchs kann auch gerne unser jährlicher QM-Kalender mit
tollen Fotos aus dem Kiez im Postkarten-Format mitgenommen werden!
Wann : ab sofort

Mehrgenerationengarten Kleinkolonie NCR e.V.
Treffpunkt für Nachbarn, Kinder und Senioren
Sonnenallee 187, 12059 Berlin
Mail: s.karau@t-online.de (Sabine Karau)

Wo :

A-Z Hilfen Berlin gGMBH
Miet- und Wohnhilfen
Braunschweiger Straße 28, 12055 Berlin
Tel. (030) 705 091 60
www.a-z-hilfen.de

Kulturlabor Trial & Error
Tauschladen, Nachbarschaftsgarten,
Workshops
Braunschweiger Straße 80, 12055 Berlin
email@trial-error.org
www.trial-error.org

chen
Wir wüns
iertage!
schöne Fe

Deutsch-Arabisches Zentrum
für Bildung und Integration (DAZ)
Interkulturell kompetente Hilfe für Menschen
mit arabischem Migrationshintergrund
Uthmannstraße 23, 12043 Berlin
Tel. (030) 568 266 48
www.daz-neukoelln.de

SOLINAR - Solidarische Nachbarschaft
im Richardkiez
Nachbarschaftstreffpunkt mit Veranstaltungen
Hertzbergstraße 1, 12055 Berlin
Tel. (030) 680 844 63
www.solinar.de
Werkstudio
Kiezwerkstatt mit Werkzeugverleih,
Anleitung, Workshops
Braunschweiger Straße 8, 12055 Berlin
Tel. (030) 873 379 50

Quartiersbüro,
Böhmische Str. 9

Impressum

AWO-Familienzentrum Droryplatz
Offener Treffpunkt mit Beratungsangeboten
Kannerstraße 12, 12055 Berlin
Tel. (030) 568 237 76

Termine

Elterncafés

Herausgeber : QM Richardplatz Süd
Böhmische Straße 9, 12055 Berlin
Tel. 030 – 680 585 85
info-richard@quartiersmanagement.de
V.i.S.d.P. : QM Richardplatz Süd
Design : Stephanie Piehl – pleaseteenage.org
Druck : PinguinDruck
Auflage : 1000
        
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