Publication:
2019
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365031
Path:
72
Zeitung des Kiezbündnisses Klausenerplatz e.V.

Inhalt
Seite 2
Liebe Leserinnen, liebe Leser
Seite 3
Milieuschutz rund
um den Klausenerplatz
Seite 4
Was bedeutet Milieuschutz?
Seite 5
Milieuschutz, eine Umfrage
Wohnumfeldverbesserungen?
Seite 6
Verkehrsinfos
Wohnungstauschbörse
Seite 7
Ateliers und Galerien
im Kiez (10)
Kneipen im Kiez (5)
Seite 10
Wir begrüßen im Kiez ...
Gewerbenotizen
Schöne Einzelhandelsgeschäfte
Seite 11
aktiv im Kiez
Seite 12
Mein Lieblingsladen
Seite 13
Ausstellungen
Seite 14
Aktuelles zur A100
Seite 15
Briefwechsel & Leserbrief
Seite 17
Buchbesprechung
Neues vom Ziegenhof
Seite 18
Buchtipp des Quartals
„Eine urgermanische
Kartoffelnase“
Seite 19
Kieznotizen
Seite 21
Preisausschreiben
Seite 22
Kunst im Kiez
Seite 23
Vermischtes
Seite 24
Impressum

2

Titelblatt:
Das in Luxusmodernisierung
befindliche Haus Seelingstr. 5.
Foto: Klaus Betz

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ein Ende der Luxusmodernisierungen und Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen ist
in Sicht! Der Milieuschutz für den Kiez ist beschlossene Sache und damit sind die rechtlichen Möglichkeiten für das Bezirksamt gegeben, derartige Verdrängungsprozesse der angestammten Bewohnerschaft zu untersagen. Damit sind zwar weiterhin
Mietsteigerungen in Häusern im Privatbesitz möglich, doch ist dies ein großer Fortschritt gegenüber
der früheren, zügellosen Praxis von Hausbesitzern,
insbesondere denen großer Gesellschaften wie der
„Deutsche Wohnen“.
Dieses Thema steht daher auch im Zentrum des
vorliegenden KiezBlatts. Außerdem berichten wir
über den Stand der diversen geplanten Maßnahmen
zur Verkehrsberuhigung und zur Förderung des
Radverkehrs zulasten des umweltschädlichen Autoverkehrs. Wo der Gebrauch des Autos erforderlich
ist, soll er aber weiterhin auch im Kiez möglich sein.
Heftig umstritten ist das Problem der Bemessung
der Flächen für die Außengastronomie. Hierzu dokumentieren wir einen Briefwechsel mit dem zuständigen Stadtrat Arne Herz sowie einen Leserbrief. Weitere Meinungsäußerungen sind willkommen.
Wir setzen in diesem Heft natürlich auch unsere Serien fort. So besuchten wir für Sie das Atelier
„FriedrichsLust Waldgötter“, wir sprachen mit Klaas
Hinrich Ehlers von der Ziegenhof-Initiative und recherchierten die interessante Geschichte des „Langen Wirts“. Auch die Reihen „Mein Lieblingsladen“
und „Schöne Einzelhandelsgeschäfte“ finden Fortsetzungen.
Neue Kiez- und Gewerbenotizen, eine Buchbesprechung und der gewohnte Buchtipp der Buchhandlung von Ina Godolt, Ausstellungshinweise, ein
Kunstwerk aus dem Kiez sowie die nicht immer ganz
ernst zu nehmende Sammlung an Vermischtem füllen auch dieses Mal die übrigen Seiten.
Und weil das Kiezbündnis im Sommer sein 20jähriges Bestehen feiert, bringen wir ein kleines Preisausschreiben, bei dem attraktive Geld- und Sachpreise auf die Gewinner warten.
Aber bis dahin sind ja noch einige Monate Zeit, die
wir und Sie bei hoffentlich angenehmeren Temperaturen und viel Sonnenschein verbringen werden.
Dabei möge Ihnen die Lektüre des KiezBlatts eine
angenehme Freizeitbeschäftigung sein.
Ihre KiezBlatt-Redaktion

Milieuschutz
rund um den Klausenerplatz –
Was ist zu tun?

A

uf einer gut besuchten Veranstaltung der
MieterWerkStadt Charlottenburg diskutierten am 28. 1. im (kleinen) DIVAN Mieterinnen
und Mieter, wie sie die neue Situation nutzen
können, um weiterer Verdrängung von MieterInnen entgegentreten zu können. Anwesend waren auch der zuständige Stadtrat Herr Schruoffeneger, Niklas Schenker (Linke), Ansgar Gusy
(Grüne) und Martin Burth (SPD).

Aufstellungsbeschluss
für ein Milieuschutzgebiet
Nach Veröffentlichung des Aufstellungsbeschluss für das Milieuschutzgebiet „ rund um
den Klausenerplatz (Gebiet zwischen Pulsstraße, Amtsgerichtsplatz und Rönnestraße) im
Amtsblatt (ABL.Nr.4/25.Januar 2019) kann das
Bezirksamt nun im Vorgriff auf die nun binnen Jahresfrist zu erlassene Milieuschutzverordnung Maßnahmen wie Wohnungsmodernisierung und Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zurückstellen, wenn durch sie
die Verdrängung der MieterInnnen droht.

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Es wurde in der Diskussion zunächst hervorgehoben, dass die Betroffenen möglichst schnell
Kontakt mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf Abteilung Stadtentwicklung FB Stadtplanung (Stadtentwicklungsamt) Tel.:030/902915141 Hohenzollerndamm 174 -177 10713 Berlin
Email:stadtplanung@charlottenburg-wilmersdorf.de aufnehmen sollten, wenn sie eine Modernisierungsankündigung erhalten oder die Umwandlung in eine Eigentumswohnung droht, um
nachzufragen, ob das Vorhaben zulässig ist.
Unabhängig hiervon hat es sich in der Vergangenheit als sehr sinnvoll erwiesen, wenn sich
die MieterInnen zusammentun, dann können sie
sich besser wehren und ihre eigenen Interessen
gegenüber dem Vermieter durchsetzen. Ein gutes
Mittel hierfür ist die Durchführung von Hausversammlungen, um eine gemeinsame Handlungsstrategie zu entwickeln.
Die großen Berliner Mietervereinigungen ( Berliner Mietergemeinschaft und Berliner Mieterverein) unterstützen diesesHausversammlungen auch personell, wenn ein/e MieterIn
des Hauses Mitglied in einer Vereinigung ist.
In der Diskussion und der Öffentlichkeit wird
häufig darauf hingewiesen, dass die geltenden
Regelungen für Milieuschutzgebiete die Mieter
nur indirekt vor Verdrängung schützen und die
vielen Ausnahmetatbestände dazu führen, das
insbesondere die großen Immobilienfirmen
Mittel und Wege finden, um trotz bestehendem
Milieuschutz die MieterInnen zu verdrängen.
Wir als MieterWerkStadt kennen das Problem
und weisen deshalb darauf hin: Wichtig ist, dass
sich Betroffenen in den Häuser zusammenschließen und über die rechtlichen Mitteln hinaus ein Handlungsstrategie (Öffentlichkeitsarbeit) entwickeln, um Druck gegen die Entmietungs- und Mietsteigerungsstrategien der Investoren aufzubauen. Die angesprochenen Hausversammlungen sind hierfür der erste Schritt.

Denn es gilt hier noch der alte Grundsatz: Nur
gemeinsam sind wir stark!
Zweckentfremdungsverbot nutzen –
Leerstand von >3 Monaten verboten
Immer wieder wurde festgestellt, dass einzelne Wohnungen oder ganze Häuser aus unterschiedlichen Gründen (Spekulation) leerstehen.
Hier ist auf das in Berlin geltende Zweckentfremdungsverbot hinzuweisen. Ziel dieses Verbots
ist es, dass zweckfremde Nutzung von Wohnraum verhindert wird. Leerstand von Wohnraum von mehr als drei Monaten bedarf der
Genehmigung durch die zuständige Wohnungsamt des Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Um das Wohnungsamt über unzulässigen
Leerstand zu informieren ist es hilfreich, wenn
sich MieterInnen an das Wohnungsamt im Bezirk oder direkt an die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Wohnen über das Internet an folgende adresse www.stadtentwicklung.
berlin.de/wohnen/zweckentfremdung wenden.
Die massive Verdrängung von MieterInnen
aus ihren angestammten Kiezen erfordert nicht
nur die Einrichtung von Milieuschutzgebieten
im gesamten Innenstadtring, sondern das ganze
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf sollte
den Kampf gegen die feindliche Übernahme unserer Kieze durch aus- und inländische Spekulanten zu einem ihrer Hauptaufgaben machen.
Insbesondere fordern wir das Bezirksamt
auf, für eine nachhaltige und deutliche personelle Aufstockung der zuständigen Stellen im
Stadtentwicklungsamt und im Wohnungsamt
zu sorgen.
Die Einrichtung eines Milieuschutzbeirats
unter Beteiligung der betroffenen MieterInnen,
wie in Neukölln bereits geschehen, wäre ein
richtiger Schritt in die richtige Richtung.
Klaus Helmerichs

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4

Was bedeutet eigentlich „Milieuschutz“?
In Milieuschutzgebieten bedürfen der Abriss, die bauliche
Veränderung oder die Änderung der Nutzung baulicher Anlagen
einer Genehmigung und der Verkauf von Grundstücken einer Zustimmung durch den Bezirk. Das Bezirksamt prüft im Einzelfall, ob die
beantragten Maßnahmen geeignet sind, eine Verdrängung zu bewirken, welche die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung gefährdet. Sofern die geplanten Maßnahmen nicht mit dem Schutzziel der Milieuschutzverordnungen vereinbar sind, werden sie
untersagt.
Zusätzlich gilt im Land Berlin in Milieuschutzgebieten ein Genehmigungsvorbehalt für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen.

Was verstehen Sie unter
Milieuschutz?
Eine Umfrage

W

ir flanieren wieder einmal im Kiez umher
und fragen nach, was Kiezbewohner über
„Milieuschutz“ wissen.

Die Auswertung ergibt, die meisten Kiezbewohner kennen den Begriff und erhoffen sich
davon stabile Mieten, keine Umwandlung von
Mietwohnungen in Wohn- eigentum sowie Vermeidung von Spekulation; stattdessen kleine Geschäfte und dass die Zusammensetzung
der Bevölkerung und die Vielfalt der Menschen
sich nicht ändern.
Jutta möchte, dass „alles so schön bleibt, wie
es in unserem Kiez ist ... “.

Wohnumfeldverbesserungen
und Mieterhöhungen?

E

in zentrales Projekt zum Wohnumfeld in
der VerkehrsAG ist die südliche Vervollständigung der verkehrsberuhigten Zone bis zum
Kaiserdamm. Als Voraussetzung hierfür spielt
der von uns schon im Jahr 2011 vorgeschlagene
Umbau der Kreuzung Horstweg/Wundtstraße
zu einem Platz eine Rolle. Dadurch sollen der
Durchgangsverkehr verringert sowie die Verkehrssicherheit (z.B. bei Überqueren der Straße von Fußgängern) und Aufenthaltsqualität
erhöht werden. Zur besseren Einbindung der
direkten AnwohnerInnen der Kreuzung wurde vor ca. einem Jahr eine „Stadtplatzinitiative“ gegründet, die seitdem den Umbau weiter
betreibt und die Diskussion mit dem zuständigen Bezirksstadtrat Schruoffeneger über die
Ausgestaltung führt. Der Stadtrat unterstützt
den Vorschlag tatkräftig. Zur Finanzierung soll
ein Antrag auf Fördermittel des Senats gestellt
werden. Auch in der Bezirksverordnetenversammlung findet der Stadtplatz Unterstützung.
Die Umsetzung des Kiezbündnisvorschlages
scheint auf einem guten Weg.

Stephan und Alex äußern: „Die Miete soll für
Leute, die seit langer Zeit hier leben bezahlbar
bleiben und keiner soll aus seiner Wohnung
herausgedrängt werden“.
Für Georg bedeutet das auch „Einschränkungen bei Luxusmodernisierung und die soziale Durchmischung wird aufrecht erhalten“.
Jürgen fordert noch einen strengeren Milieuschutz und er möchte den Kiez zur autofreien
Zone erklären, wodurch die „Huggel” überflüssig wären.
Der GewerbtreibendeThomas erwartet hingegen zahlungskräftigere Kunden.
Manche Befragte interessieren sich für das
Thema überhaupt nicht oder haben „einfach
keine Ahnung“.
rf

Insbesondere bezüglich des Stadtplatzprojektes wird von einigen AnwohnerInnen die Befürchtung geäußert, dass dies Auswirkungen
auf ihre Miethöhe haben könnte. Auch hierüber wurde in der VerkehrsAG in der Vergangenheit nachgedacht. Im Ergebnis wurden
Mieterhöhungen in diesem Zusammenhang
als nicht möglich eingeschätzt. Begründet ist
dies zum einen, weil die Miete und Möglichkeiten zu ihrer Erhöhung im Wesentlichen von
Standard und Zustand der Wohnung sowie des
Hauses und den Betriebskosten abhängen. Für
die Einordnung der Wohnlage im Rahmen des
Mietspiegels (der Kiez ist eine „mittlere Wohnlage“) spielt die Gestaltung der Kreuzung eine
sehr nachgeordnete Rolle. Es gibt zwar neben
vielen anderen die Einstufungskriterien „Zustand des Straßenbildes“ und „Grünflächenanteil“, die hier relevant sein könnten, aber das
Straßenbild würde nur am Platz direkt und
nicht im Umfeld verändert und der Platz wäre
auch nicht als Grünfläche einzustufen. Eine höhere Wohnlageneinstufung („gute Wohnlage“)
im Mietspiegel ist nicht zu erwarten. Insgesamt wurde in der VerkehrsAG des Kiezbündnisses deshalb kein Zusammenhang zwischen
den Wohnumfeldverbesserungen und Mieterhöhungen gesehen.
Anlässlich der positiven
Entwicklung bezüglich des
Umbaus der Kreuzung
zum Stadtplatz hat die VerkehrsAG des KiezbündDer Mini-Platz auf der Kreuzung wird zumeist von parkenden Autos verstellt. Ein
Überqueren ist oft kaum möglich.

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nisses dennoch eine weitere Meinung von kompetenter Stelle eingeholt. Der Berliner Mieterverein e.V. (an der Erstellung des Mietspiegels
für Berlin maßgeblich beteiligt) hält die Veränderungen im Zusammenhang mit dem Umbau
nicht für eine belastbare Begründung zur Erhöhungen der Mieten. Darüber hinaus wird das
Vorgehen zur Wohnlageneinstufung für den

nächsten Mietspiegel umgestellt. Danach wird
die Umgestaltung eines einzelnen Ortes noch
irrelevanter für die Einstufung.
Nach allem ist also davon auszugehen, dass
die Aktivitäten des Kiezbündnisses zur Verbesserung des Wohnumfeldes nicht als Begründung für Mieterhöhungen dienen können.
Wolfgang Neumann

Verkehrsinfos

W

ie berichtet, sind behördlicherseits einige Maßnahmen für Förderung der alternativen Mobilität geplant. Nicht alle haben sich aber als unmittelbar umsetzbar erwiesen. Hier der Stand der Dinge:
•Fahrradboxen
Es hat Verzögerungen gegeben, weil überraschend der Förderantrag des Bezirksamts vom
Senat abgelehnt wurde. Außerdem hat die GEWOBAG ihre Zusage für die Bewirtschaftung
zurückgezogen. Aber es scheint jetzt alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu geben. Die
Boxen sollen noch dieses Jahr auf momentanen Autoparkplätzen aufgestellt werden. Damit
werden jeweils zwei Autoparkplätze durch zehn Fahrradparkplätze ersetzt.

•Mobile Parklets mit Sitzmöglichkeiten
Das Bezirksamt will sie probeweise an verschiedenen Stellen des Kiezes auf gegenwärtigen Parkplätzen aufstellen. Das Kiezbündnis steht der Maßnahme skeptisch gegenüber.
Die VerkehrsAG wird sich stattdessen beim Bezirksamt für die Nutzbarmachung der vorhandenen Aufenthaltsmöglichkeiten (Bänke) und für zusätzliche Bänke auf Vorstreckungen
oder breiteren Gehwegen aussprechen.
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•Carsharing-Parkplätze
Neue Plätze im Kiez werden noch auf sich warten lassen. Die Ausweisung von entsprechenden Plätzen wäre nach gegenwärtiger Rechtslage äußerst kompliziert. Möglicherweise
ist die GEWOBAG bereit, einzelne Plätze auf ihren Höfen anzubieten.
•Parkraumbewirtschaftung
Die VerkehrsAG diskutiert wegen der zunehmend problematischen Parksituation seit längerem über eine Parkraumbewirtschaftung. Gegenwärtiger Stand ist, dass das Bezirksamt
ein Gutachten beauftragen wird, in dem die Parksituation erhoben und Lösungen vorgeschlagen werden sollen.

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6

D

as digitale Wohnungstauschportal von Degewo, Gesobau, Gewobag, Stadt und Land,
Howoge sowie WBM mit mehr als 300.000
Wohnungen ist an den Start gegangen. Das
Angebot, über die Tauschbörse „inberlinwohnen.de“ eine andere Wohnung zu finden, richtet sich bislang nur an die Mieter der sechs
landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften.
„Das Besondere daran: Die jeweiligen Nettokaltmieten beider Wohnungen bleiben unverändert“, teilte die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung mit. Die Partner behalten
bei einem Tausch nicht ihren bisherigen Qua-

dratmeterpreis, übernehmen aber den Quadratmeterpreis des anderen Mieters, ohne
dass ein Zuschlag erhoben wird.
Die Plattform www.inberlinwohnen.de können die Bestandsmieter – laut Senatsverwaltung rund 600.000 Mieter – der sechs Gesellschaften nutzen. Bisher war der Tausch nur
innerhalb einer Gesellschaft möglich, nun
geht es über die Grenzen der sechs Unternehmen hinweg.
Der Berliner Mieterverein hält das Portal
für eine gute Idee, warnt aber vor zu großen
Erwartungen. Durch Verzicht auf einen neuen Vertrag und eine entsprechende Mieterhöhung werde eine Hemmschwelle abgebaut,
meint Geschäftsführer Reiner Wild.
kb

Ateliers und
Galerien im
Kiez (10)

Hebamme
Heilpraktikerin

Atelier
„FriedrichsLust“

Craniosacral-Therapeutin
Diplom-Sozialpädagogin

W

Der Künstler wuchs in Wolfenbüttel auf und
machte sich nach seiner Lehre als Möbelrestaurator in Braunschweig (1981) selbständig. Als
seine Spezialität gilt die fachgerechte Schellackhandpolitur. Seit 2004 ergänzte er sein Gewerbe um hochwertige und eigenartige Kuriositäten für den ausgefallenen Wohnbedarf, wie
ausgestopfte Tiere, plüschige Spiegel, bunte
Gartenzwerge oder Stühle in Shabby-chic Optik. Objekte einer Sammelleidenschaft, die er
bei Bedarf zum Verleih bereithält. Ab 2010 wid-

Kneipen im Kiez (5)
Langer Wirt (Danckelmann-Hütte,
Dicker Wirt), Danckelmannstr. 43

W

ie nahezu alle Häuser der Ende des
19. Jahrhunderts bebauten Danckelmannstraße befanden sich im Erdgeschoß
des Hauses Nr. 43 Gewerberäume. In diesem
Fall waren die Räume Parterre links der Gastronomie vorbehalten.
Als ersten Besitzer notierte das Berliner Adressbuch einen Gastwirt mit Namen
R. Klemke. Welchen Namen die Kneipe ursprünglich hatte, läßt sich heute nicht mehr
feststellen, möglicherweise hieß sie bereits
„Danckelmann-Hütte“ wie bis zur Sanierungszeit zu Beginn der 80er-Jahre. Offiziell
belegt ist der Name aber zuerst im Branchenbuch von 1958. Weitere Wirte waren G. Demulat (1920) und G. Scharlach(1940).

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met sich Herr Schreiber der Anfertigung von
antikisierten Skulpturen aus Birkenrinde, Holz
und Horn, die er als ‚Waldgötter‘ mit individuellen Bezeichnungen wie ‚Der Devote‘, ‚Der
Weise‘, ‚Das Einhorn‘, ‚Der Gefährte‘ u.a. benennt. Solche verblüffenden Kunstobjekte, die
an die Welt der Wagneropern erinnern, werden
auf Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert.
Sein bekanntester Kunde ist G. M. T. Sumner,
bekannt unter seinem Künstlernamen Sting.
Für ihn lieferte er zwei Skulpturen in die Toskana für sein Weingut sowie eine Skulptur nach
London für sein Stadthaus. Herr Schreiber und
sein Partner betreiben auch einen Stand auf
dem Berliner Kunstmarkt am 17. Juni.
ks
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Die „Danckelmann-Hütte“
unter Gerti Reimann
An die Zeit ab den 50er Jahren erinnerte sich
im KiezBlatt 41 (Sommer 2011) Jörg Cichon, dessen Tante Gerti damals gemeinsam mit ihrem
Mann Paul Reimann die Kneipe betrieb: „Die
‚Hütte‘ war eine normale Berliner Bierkneipe
mit Musikbox und Soleiern im Glas auf der Theke, es gab aber auch Eisbeinessen, ein Sparverein tagte regelmäßig, Vereinsfeste wurden gefeiert und immer wieder gab es Abende nur für die
Stammgäste, egal, ob Bockbierzeit oder Karneval der Anlaß waren.“ Und einmal im Jahr gab es
ein Fest für alle Hausbewohner, wobei die Kinder im Mittelpunkt standen. Wie eine frühere
Bewohnerin berichtete, gab es in den Nachkriegsjahren mehr als 40 Kinder im Haus!
Das Vereinszimmer befand sich seinerzeit
nicht im hinteren Raum, sondern vorne auf der
rechten Seite. Es war durch eine Schiebetür vom
eigentlichen Schankraum abgetrennt. Und hier

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ir hatten im KiezBlatt 67 (Winter 2017/18) bereits
auf Seite 2 bedauert:
„Bei der Aufzählung
im Heft 66 fehlt in der
Neuen Christstraße
die Werkstatt „FriedrichLust“ des Restaurators Friedrich Michael
Schreiber im Haus Nr. 7.“ Im Heft Nr. 63 fand
sich der Möbelrestaurator in der Rubrik: ‚Wir
begrüßen im Kiez‘ erwähnt. Er betrieb zuvor
sein Gewerbe in der Schönhauser Allee 8 und
mietete vor drei Jahren gemeinsam mit seinem
Partner den über sechs Jahre leerstehenden Laden, in dem sich früher die Kiezkneipe ‚Hasenstall‘ befand.

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20,00 E Kiez-Rabatt

fanden in den 50er Jahren wilde Tanzveranstaltungen statt, die jungen Leute frönten dem aus
den USA imprtierten Rock’nRoll.
Jörg Cichon: „Hier ging an so manchen Tagen
die Post ab. Dann konnte man nämlich Rock’nRoll
pur, in reinster Form sozusagen, erleben. Hier trainierte nämlich Kalle Gafkus mit seiner Partnerin
und seinen Freunden“. Kalle Gafkus war damals
Deutscher Meister im Rock’nRoll, 1956 sogar
Weltmeister! Seine Partnerin war die Schauspielerin Karin Baal, die er 1960 heiratete. Die Annalen
des Rock’nRoll-Clubs „Butterfly“ beschreiben
das Lokal so: „Damals wurde noch in den Kneipen wie der Danckelmann Hütte in Charlottenburg gerockt, natürlich mit Petticoat und Pferdeschwanz, Röhrenjeans und
Entenfrisur.“
1955 ließen
sich die Reimanns scheiden. Der Nachfolger als Wirt
übernahm Cichons
Tante
Gerti als Angestellte, da sie
die gute Seele
des Lokals war
und die Stammgäste an ihr hingen. Als diese 1964 im Alter vor
nur 54 Jahren verstarb, führte Herberth Donath
die Hütte alleine weiter, vermutlich bis zur sanierungsbedingten Aufgabe Anfang der 80er Jahre.

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Der „Dicke Wirt“ unter Bernd Jeromin
Nach Beendigung der Sanierung des Hauses
1984 erwarb Margarete „Marga“ Fischer, die Wirtin der bekannten „Dicke Wirtin“, die Räume
und eröffneten mit dem „Dicken Wirt“ quasi eine
Zweigstelle ihres ersten Lokals. Konzept und Ausstattung waren eine Kopie ihres populären Lokals am Savignyplatz und auch der erste Pächter
Bernd Jeromin und Mitarbeiter Werner Hoffmann
kamen aus der Dicken Wirtin. Die Kneipe wurde schnell zum beliebtesten und am besten besuchten Lokal im Kiez. Gäste aller Generationen
trafen sich hier
bei Bier und
kleinen Speisen. Auch das
Personal trug
zur
Beliebtheit bei. Neben Bernd und
Werner waren
es zumeist junge Leute, die
neben dem Stu-

dium hier jobbten. Und die Öffnungszeiten waren
großzügig gestaltet. Vom frühen Nachmittag bis
spät in die Nacht stand die Tür offen, solange Gäste da waren, wurde nicht geschlossen. Dadurch
wurde der Dicke Wirt auch zum Treffpunkt von
anderen Gastronomiebesitzern oder – angestellten und auch von Taxifahrern, die hier ihre Feierabendbiere tranken. Und in der warmen Jahreszeit saßen viele Gäste an den Biertischen vor dem
Lokal, wobei man es mit der Sperrstunde nicht so
genau nahm.
… und unter Ferdinand Laurenz …
Bernd erkrankte Anfang der 90er Jahre an AIDS,
was ihn 1992 dazu zwang den Dicken Wirt aufzugeben. Ferdinand „Frätt“ Laurentz und seine Frau
Bärbel übernahmen den Pachtvertrag für den Dicken Wirt, 1994 wurden sie zu Eigentümern des
Lokals. Sie gehörten davor zu den Stammgästen
der Dicken Wirtin, Ferdinand jobbte dort auch
aushilfsweise.

Ferdinand „Frätt“ und Bärbel Laurentz

Sie brachten als neue Angestellte Susanne
„Suse“ Kühling mit, die damals erst 23 Jahre
alt war und an der Freien Universität Archäologie studierte. Suse zählte bald neben Werner zur
den Hauptstützen des Lokals und fand großen
Anklang vor allem bei den männlichen Stammgästen. Am Konzept und der Attraktivität änderte sich mit dem Besitzerwechsel nichts. Die
Kneipe war nach wie vor gut besucht, es gab Live-Konzerte, die „Kiezbühne“ fand hier regelmäßig statt, auch das „Pub-Quiz“ sorgten für Leben
in der Bude. Parteigruppen von FDP und SPD trafen sich im Hinterzimmer zu ihren Sitzungen, diverse Vereine und Stammtische tagten hier. Und
auch einige Prominente waren hier zu Gast, so
z.B. Oliver Welke oder ZDF-Sportreporter Erich
Laaser. Film und Fernsehen wurden auf das Lokal aufmerksam, entsprach es doch seiner Ausstattung nach den Vorstellungen einer typischen
Berliner Kneipe. So entstanden hier Szenen von
zwei Tatort-Filmen sowie von Loriots „Ödipussi“.
… und dann unter Suse Kühling (Kula)
2005/06 gaben Fred und Bärbel das Lokal an
Suse und Werner weiter, wenn auch der Übergang nicht gerade harmonisch ablief. Als Werner

dann nach kurzer Zeit wieder seinen gewohnten
Angestelltenstatus dem Unternehmerdasein vorzog, schmiß Suse alleine den Laden. Und das zunächst mit Erfolg. Die Kiez-Bühne und das PubQuiz wanderten aus dem kleinen Hinterzimmer nach vorne in den großen Gastraum und vor
allem das Quiz entwickelte sich zur stadtweiten
Attraktion.

Suse Kühling (Kula)

Die Promigäste wechselten, nun waren es z.B.
Marianne Rosenberg sowie Silvio Heinevetter
und Simone Thomalla, die man hier öfter antraf. Und der „Vorgarten“ expandierte, nun fanden bis zu 100 Menschen draußen Platz. 2006
verabschiedete aber das Abgeordnetenhaus das
Rauchverbot in Lokalen, was für den Dicken
Wirt von einschneidender Bedeutung war. Denn
das Lokal war bekannt dafür, daß dort fleißig gequalmt wurde. Für mache Nichtraucher übrigens ein Grund diese Kneipe zu meiden. Was
tun? Suse entschied sich dafür, sich zunächst
einmal nicht weiter darum zu kümmern, also
ändere sich zunächst gar nichts. Als dann das
Ordnungsamt einschritt, bezog man sich mit Erfolg auf die Ausnahmeregelung, wonach Lokale unter 75m2 und ohne Speisenangebot vom
Verbot ausgenommen werden. Die Küche wurde geschlossen, Speisen gab es nur noch als Lieferungen aus anderen Lokalen, geraucht wurde weiter. Doch irgendwann prüfte die Behörde
dann den Grundriss des Lokals und erließ endgültig ein Rauchverbot. Seitdem wurde das Hinterzimmer zum Raucherraum. Umsatzeinbußen
waren zu verzeichnen, denn die wenigen Nichtraucher, die nun kamen, wogen die abgewanderten Raucher nicht auf. Ein weiteres Problem
stellte der Lärmschutz dar, denn eine Hausbewohnerin stellte nach Jahren ohne Klagen plötzlich fest, daß sie sich von der Musik und dem
allgemeinen Kneipenlärm belästigt fühlt und
rief immer wieder die Polizei. Als die Strafen
des Ordnungsamts zu teuer wurden, verzichtete Suse schweren Herzens auf Konzerte und
Kiez-Bühne. Schließlich schritt das Ordnungsamt auch gegen die großflächige Außenbewirtschaftung ein: von vorher 10 Biertischen durften

nur noch vier stehen bleiben. All diese behördlichen Maßnahmen führten zu erheblichen Umsatzeinbußen, so daß Suse und ihr Angestellter
Detlef Kula, den sie inzwischen geheiratet hatte, immer weniger Personal bezahlen konnten
und immer mehr Schichten selbst übernehmen
mußten. Nebenbei waren aber auch noch zwei
Kinder zu versorgen und als Suse auch noch erkrankte war klar, daß sie den Dicken Wirt aufgeben mußte. Mit einen großen Abschiedsfest verabschiedete sie ihre zahlreichen Fans.
Und nun
der „Lange Wirt“ unter Marijo Kopjar
Nach längerem Leerstand war mit Marijo Kopjar Anfang 2017 ein neuer Besitzer gefunden.
Er hatte seine gastronomischen Erfahrungen im
Restaurant „Engelbecken“ am Lietzensee gemacht, wo er jahrelang angestellt war. Eine richtige Berliner Kneipe zu führen, reizte ihn sehr
und er kannte den Kiez und das Lokal bereits,
weil seine Freundin am Klausenerplatz wohnte.
Marjo gab der Kneipe mit „Langer Wirt“ einen
neuen Namen. Dick ist er nun wahrlich nicht,
dafür aber mit über 2 Metern wahrlich lang. Er
nahm einige Veränderungen an der Innenausstattung des Lokals vor.

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9.30 - 18.00 Uhr

Samstag
10.00 - 14.00 Uhr

Marijo Kopjar

So wurden die alten Bilder und Spiegel von den
Wänden abgenommen, der Tresen reduziert,
die Zeitungen abbestellt und Bücher, Spiele und
Fernseher aus dem hinteren Raum entfernt. Insgesamt ergab sich dadurch eine weniger plüschig-gemütliche Atmosphäre, es kehrte mehr
Sachlichkeit und Übersichtlichkeit ein. Auch bei
den Faßbiersorten und den Preisen nahm Marijo einige Änderungen vor. Die Behörden machten ihm den Einstieg als Kneipenwirt nicht gerade leicht: Die schon unter Suse gestutzte Außenbewirtschaftungsfläche wurde vom Ordnungsamt nochmals radikal gekürzt. Es stehen nun
nur noch 70 cm zur Verfügung, die Biertische
mußten kleinen 2 Personen-Tischchen weichen.
Aber noch hält Marijo die Stellung. Viel Glück
dabei!
kb
9

Einfach mal gemütlich was
trinken gehen…

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Glühbirnen werden verschenkt
Bekanntlich endet am 31. März dieses Jahres die Übergangsfrist, in der im Einzelhandel noch herkömmliche Glühlampen – also
„Glühbirnen“ – verkaufen darf. Danach gibt
es nur noch energiesparende Leuchtmittel.
Viele Bürger haben sich daher bereits einen
Vorrat zugelegt, schließlich gibt es wohl in jedem Haushalt noch alte Lampen. Beim Leucht-

Schöne
Einzelhandelsgeschäfte im Kiez
„Katharina M.“ in der Nehringstraße

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10

I

m Herbst 2018 hat die Modistin Katharina
Ibanez unter dem Label Katharina M. bei
uns im Kiez ein Ladengeschäft
eröffnet. Sie hat 22 Jahre erfolgreich in der Haute Couture
in Paris gearbeitet und sich
jetzt ihr Atelier in Berlin eingerichtet.
Beim Eintreten werde ich
ebenfalls von Nobilis, einer
jungen Bulldogge, freundlich begrüßt. In dem quadratischen Raum strahlen Hüte,
Kappen, Mützen für viele Gelegenheiten wie unterschiedlich große Blüten in vielen

mittel-Fachgeschäft „HOBEX“
in der Wundtstr. 24 gibt es
bereits seit Jahresbeginn die
alten Glühlampen zum halben Preis. Sollten
diese nicht bis
Ende März verkauft worden
sein, wovon angesichts
der
noch sehr großen Restbestände auszugehen
ist, geben Erika
und Klaus Peter Klahr diese ab Montag, dem
1. April, 9 Uhr, gratis ab. Damit möglichst viele
Kunden in den Genuß der Aktion kommen,
werden pro Person nur fünf Stück abgegeben.
Sensation in der Seelingstraße
Erst im KiezBlatt70 hatten wir den andauernden Leerstand in den schon 2005 von Familie Medrow aufgegebenen Ladenräumen
in der Seelingstr. 29 als Schandfleck für den
Kiez gebrandmarkt, nun ist es Fakt: die Räume sind neu vermietet! Bereits am 10. Januar veranstaltete die neue Inhaberin Wang Lan
hier ihre Kunstgalerie&Modebotique „Lancini“ mit einer Ausstellung, Modeschau und
Kaligraphien. Was lange wärt, wir also endlich gut? Wir drücken Frau Lan jedenfalls die
Daumen!

Farben. Sie schweben fast im Raum vor den
grün gestrichen Wänden auf langen dünnen
Stangen. Das Markenzeichen der Modistin ist
die Spirale, und deren Prinzip, sich endlos
nach oben zu winden, ist in fast allen Kreationen zu erkennen. Und es stimmt, Katharina
zeigt mir, wie ein Hut mit einer kleinen Dre-

hung auf dem Kopf immer wieder eine andere Ansicht ergibt
und auch dem Gesicht neu
schmeichelt. Es macht große
Freude die Hüte zu betrachten, die Farbenvielfalt aufzunehmen, die Materialen zu
fühlen. Diese sind hochwertig: Hasenhaarfilz oder Melusine wie der langflorige Haarfilz genannt wird. Grob vorgeformte Hutstumpen bestehen
aus diesen Materialien oder
aus Stroh. Geflochtene Bänder aus feinem Stroh werden im Atelier eingefärbt. Hier entstehen dann mit viel handwerklichem Können und Wissen sowie künstlerischem Sinn die Modelle von hoher Qualität. Eines hat kleine, runde Einschlüsse,
also Intarsien, eine andere Farbe und andere
Struktur, äußerst aufwendig und unsichtbar
vernäht. Es gibt auch den Fascinator, ein festlicher Kopfschmuck, aus unterschiedlichen
Materialen, fast kleine Skulpturen. Er wird so
auf dem Kopf befestigt, dass der Eindruck entsteht, er würde schweben.

aktiv im kiez
Klaas-Hinrich Ehlers

K

laas ist 59 Jahre alt, er stammt aus Braunschweig und ist habilitierter Sprachwissenschaftler. Er ist Privatdozent an der FU,
hangelt sich aber für seinen Lebensunterhalt
von Forschungsprojekt zu Forschungsprojekt.
Kein Einzelfall unter hochqualifizierten Akademikern. Im Kiez kennt man ihn als aktives
Mitglied der „Blockinitiative 128 e.V.“

Maya Rosenkranz

Rechtsanwältin
Fachanwältin für Miet- und
Wohnungseigentumsrecht

Es sind Unikate, und jeder Hut lässt die Fantasie spielen. Katharinas Priorität liegt auf der
Maßanfertigung von Hüten und Accessoires,
dem Verkauf ihrer Kollektionen in exklusiven
Geschäften weltweit sowie über das Internet.
Auf der Internetseite www.katharina-m.com
lohnt es sich zu blättern und in Ruhe die wunderbaren Kopfbedeckungen zu bestaunen.
Im Schaufenster ist Jennifer Lopez auf einem
Foto für die VOGUE Italy mit einem extravaganten Hut von Katharina Ibanez zu sehen.
Cj

Klaas, wann und warum bist Du in den Kiez
gezogen?
Ich bin 1978 zum Studium der Germanistik
und Philosophie an der FU Berlin in die Stadt gekommen. Erstmal habe ich in Moabit und Neukölln gewohnt. Dann habe ich meine Liebste
kennen gelernt, die damals schon in unserem
Kiez wohnte. Mitte der 80er Jahre bin ich dann
auch hierher gezogen, zunächst in die Seelingstraße. Nach meiner Promotion bin ich 1990 für
zwei Jahre nach Prag gegangen, wo ich als Lektor des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) an der Karls-Universität unterrichtet habe. Seit 1992 wohne ich wieder dauerhaft im Kiez, seit Jahren in unserer selbstorganisierten Mietergenossenschaft in der Danckelmannstraße.

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Wie kamst Du zur Ziegenhof-Ini?
Ich mochte den Ziegenhof zwar schon immer und wusste auch davon, dass die „Freifläche“ von Anwohnern selbst gestaltet und erhalten wird. Das hat mich aber erstmal nicht motiviert, selbst aktiv mitzumachen. Nach meiner
Rückkehr aus Prag wollte ich dann aber wieder richtig im Kiez Fuß fassen und habe in der
„Blockinitiative“ auf dem Ziegenhof viele nette Leute kennen gelernt. Außerdem war meine Tochter Sophie inzwischen drei Jahre alt und
ihre Begeisterung für die Ziegen und damals
noch die Enten hat mich schnell überzeugt, mit
ihr und später meinen beiden Jungs dort mitzu11

machen. Nun bin ich schon über 25 Jahre dabei
und arbeite jeden Sonntag im Stall und auf dem
Hof. Inzwischen bin ich einer der „Dienstältesten“ dort, denn die Gründungsgeneration der
Blockinitiative ist ja schon in alle Winde zerstreut.

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Was genau machst Du auf dem Ziegenhof?
Die Arbeit der Blockini ist sehr vielfaltig, deshalb haben wir mehrere Gruppen gebildet, die
jeweils bestimmte Aufgaben übernehmen. So
kümmere ich mich weniger um die Lerngärten,
das Hochbeet und die Bienen, sondern versorge
die Tiere. Genauer gesagt die Ziegen, denn die
Hühner mag ich nicht so gern riechen. Auch an
den laufenden Reparaturen und sonstigen handwerklichen Arbeiten in Gehege und Hof bin ich
beteiligt. Um den vorzüglichen Kompost kümmere ich mich ebenfalls, mit dem wir die ehemalige Baubrache über die Jahrzehnte überhaupt erst fruchtbar und grün gemacht haben.
Und dann führe ich noch das Archiv des Vereins
und erledige die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Arbeit in der Initiative macht ihr alle ehrenamtlich?
Ja sicher, wegen des Geldes macht keiner
bei uns mit. Wir bekommen vom Bezirksamt
ganze 500 E im Jahr, ansonsten betreiben wir
den Ziegenhof mit Spenden. Wir haben ja laufende Ausgaben für Futter, Medikamente, den
Tierarzt oder Baumaterialien.

Und das offenbar mit Erfolg, denn immer wieder gibt es in den Zeitungen oder im Fernsehen Berichte über den Ziegenhof.
Und in den Tagen danach ist der Hof überlaufen von gutmeinenden Leuten, die den angeblichen „Kinderbauernhof“ oder den „Streichelzoo“ besuchen wollen. Das ist für das ohnehin übernutzte Gelände eher ein Problem
und für uns kein Grund zur Freude. Meine Arbeit besteht eigentlich eher darin, die Medienfritzen abzuwimmeln …

Was wünschst Du Dir von den Kiezanwohnern?
Natürlich freuen wir uns über Spenden oder
über Mithilfen bei unseren Arbeitseinsätzen.
Insgesamt wünschen wir uns mehr Achtsamkeit im Umgang mit Tieren und Pflanzen. Auch
sollte den Kindern, die den Hof ja gerne nutzen, von ihren Eltern und Kindergartenerzieher*innen ein verantwortungsvoller Umgang
mit der Natur vermittelt werden.
kb

Leider hört man manchmal davon, daß eine
Ziege verendet ist, weil sie falsch gefüttert
wurde und derzeit herrscht ja sogar ein generelles Fütterverbot.
Wir wollen natürlich auch, dass die kleinen

P.S.: Wer für den Ziegenhof spenden
möchte, kann dies auf das Konto der
Blockinitiative 128 e.V. mit der
IBAN DE68 1001 0010 0034 0731 00
bei der Postbank Berlin tun.

Mein Lieblingsladen

Die Papierwerkstatt
„Papiermeer“

S

eit Oktober 2016 ist die Papierwerkstatt in der Seelingstraße 37 ansässig. Wir besuchen die Inhaberin Frau Peggy
Köhler-Rollig in ihrem Laden.
Um sie zu treffen, müssen wir
einige Stufen hinabsteigen und
stehen sogleich mitten in einem
freundlichen hellen Raum.
Hier können wir in Bastelworkshops unser
kreatives Potential aktivieren, und in Englisch-Sprachkursen unsere Kenntnisse auf-

12

und großen Stadtbewohner in Kontakt mit den
Ziegen kommen. Doch leider passiert es immer wieder, dass die Tiere Futter bekommen,
das ihnen nicht bekommt (z.B. Melone, Brot
oder Kohl). Oder sie werden überfüttert. Ziegen sind Wiederkäuer und fressen einfach
alles, was sie bekommen können und hören
auch nicht auf, wenn sie eigentlich satt sind.
Dadurch kommt es zu Komplikationen in ihrem empfindlichen Verdauungssystem, was
sogar zum Tod führen kann. Wir warten derzeit darauf, ob unser Tierarzt das Fütterverbot zum Beginn der warmen Jahreszeit wieder aufhebt.

polieren. Denn ihr Motto heißt
„Basteln und die englische Sprache bereiten Vergnügen“. Darauf
kommt es Frau Köhler-Rollig an.
Das Angebot ist vielseitig und
spricht alle (Kinder, Jugendliche,
Frauen und Männer) an.
Bastelkurse und auch Veranstaltungen wie z.B. Kindergeburtstage
sowie Junggesellinnen-Abschiede
richtet sie aus. Nach Absprache erfüllt sie zu Feiern für Kindergeburtstage zusätzliche Sonderwünsche:
Kinderschminken, Spiele usw..
Wir setzen bei Bastelabenden eigene Ideen
um. Unter fachkundiger Schritt-für-Schritt-Anleitung gestalten wir in Handarbeit Unikate aus

Papier, z.B. Karten für jeden Anlass, Kalender,
Alben, Schreibsets und vieles mehr. Dazu nutzen wir verschiedene Techniken und Materialien.
Frau Köhler-Rollig sagt: „Alle benötigten Materialien werden vorgeschnitten und vorbereitet. Dazu erhalten Sie von mir Anregungen,
Ideen und Beratung, falls es Ihnen noch an Einfällen mangelt.“

Ebenso gerne fertigt sie für Kunden Auftragsarbeiten aus Papier an, aber es gibt auch ein
Sortiment an vorrätigen Kunstpostkarten. Auf
ihrer anschaulichen Homepage (www.papiermeer-berlin.de) wird das breitgefächerte Angebot präsentiert.
Neben den Bastelkursen widmet sich Frau
Köhler-Rollig dem Vermitteln der englischen
Sprache. Dabei unterstützen sie weitere Sprachlehrer. Die Kurse finden in kleinen Gruppen
statt. Erwachsene nehmen an Sprachkursen
oder Konversationsgruppen teil. Unter der Rubrik „Englisch für Kinder“ wird eine Auswahl
von möglichen pädagogischen Konzepten zur
Erlernung und Optimierung der englischen
Sprache angeboten (www.englisch-berlin.de).
Für Jung und Alt bietet sich die Möglichkeit
zum Einzelunterricht.
Die Papierwerkstatt kennt keine festen Öffnungszeiten. Wer Interesse hat, mag sich auf
den beiden angegebenen Webseiten und unter
der Telefonnummer 030-8931619 informieren.
rf

Ausstellungen
Biografien der Bilder. Provenienz
im Museum Berggruen, Schloßstr. 1

ten Gemälden wurden wechselnde Besitzer
und Transporte zu Ausstellungen auf Etiketten
geklebt. Die Ausstellung endet am 19. Mai.
Max Ernst:
Zeichendieb.
Sammlung
ScharfGerstenberg,
Schloßstr. 70

M
D

ie Nationalgalerie überprüfte gemeinsam
mit dem Magdeburger Deutschen Zentrum
für Kulturgutverluste die Herkunft von 135 Bildern des Museums, die vor 1945 entstanden
waren. Aus dem besetzten Frankreich wurden
über eine halbe Million Kulturgüter geraubt.
Vivien Stein erweckte 2011 in einer Biografie
zu Heinz Berggruen den Verdacht, dass dieser
an solchen Werken verdient haben könnte. Zu
83 Werken konnte dies entkräftet werden, bei
48 anderen ist die Herkunft nicht lückenlos belegt. Berggruen erwarb erst ab 1954 Werke von
Picasso, Klee, Matisse, Braque oder Laurens.
Trotzdem kann wohl ausgeschlossen werden,
dass sich unter den im Museum befindlichen
Kunstwerken Kriegsbeute der Nazis verbirgt.
Von 87 geraubten Gemälden Picassos wurden drei vor dem Abtransport nach Deutschland gesichert und gehören zum Bestand des
Hauses. Auf den Rückseiten von 45 ausgestell-

ax
Ernst
(1891-1976)
wurde vom Vater
in der Malkunst
unterwiesen. Vor
dem Ersten Weltkrieg studierte er Kulturwissenschaft und wurde in Köln als Dadaist bekannt. Mit dreißig
Jahren zog er nach Paris, wo er zu den Surrealisten zählte, und mit fünfzig Jahren floh er
in die USA. Sein Lebensende verbrachte er in
Frankreich.
Die Ausstellung versucht einen Bogen zu
spannen aus der gegen Lebensende kreierten
Geheimschrift und seinen frühen Collagen aus
Schnipseln von Illustrationen des vorherigen
Jahrhunderts. Die Versatzstücke seiner Arbeiten hatte er stets aus Archetypen entliehen und
im Laufe seines Lebens variiert. Manchmal in
Farbe oder nur als Strichzeichnungen. Dabei
besaßen Symbole wie Formen des Eis im Kleinen oder Himmelskörper im Großen eine sichtbare Ähnlichkeit und eine Verknüpfung. In der

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13

Ausstellung kontrastieren seine Werke geschickt mit altägyptischen Artefakten. Er selbst
lernte Ägypten nie kennen, doch soll er in der
Hosentasche ein ägyptisches Auge als Amulett
verwahrt haben, das ihm ein Freund als Leihgabe überlassen hatte. Neben zahlreichen weiteren Andeutungen wird auf seine innere Verbundenheit mit einem autodidaktischen Astronom des 19. Jahrhunderts namens Tempel
(1821-89) verwiesen. Er erkannte wohl eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem eigenen Dasein.
Dem Entdecker des Zwergplaneten Maximiliana widmete er eine Mappe (1964) mit diesem
Titel. Übrigens war dies auch sein eigener Vorname und der des Kaisers von Mexiko aus der
Habsburger Dynastie. Die Ausstellung endet
am 28. April.
Von arts and crafts zum Bauhaus.
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I

n zwei Etagen
(unten und oben)
führt das Museum
in die Zeit der Vorläufer ab Mitte des
19. Jahrhunderts,
als, durch Weltausstellungen
angeregt, zwischen rustikaler
Einfachheit und industrieller Massenfertigung gewählt werden konnte. Die Details werden liebevoll nahegebracht. Selbst Heinrich Vogeler erhält als gescheiterter Utopist seinen Platz. Obwohl das
Bauhaus in der Endphase sich für die neuen Produktionsverhältnisse entschied, war es
trotzdem nach vierzehn Jahren gescheitert. Die
Ausstellung endet am 5. Mai.

Aktueller Stand zur A 100

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14

ie im letzten Kiezblatt berichtet, haben
wir zu unseren Vorschlägen, Verlegung
des Autobahnanschlusses „Kaiserdamm“ und
Deckelung mit Bebauung von Abschnitten der
A 100 zwischen S-Bhf. Messe-Nord und Knobelsdorff-Brücke, überwiegend positive Reaktionen im Abgeordnetenhaus und auf Bezirksebene gehabt. Der von den Koalitionsfraktionen
(SPD/Linke/Grüne) anlässlich des vom Kiezbündnis organisierten A-100-Rundgangs im
September 2018 versprochene Antrag für das
Abgeordnetenhaus zu einem Masterplan für
den Bereich zwischen den Autobahndreiecken
Funkturm und Charlottenburg ist allerdings
leider immer noch nicht eingebracht. In dessen

Susi, die Enkelin von Haus Nr. 4
Villa-Oppenheim, Schloßstr. 55/
Otto-Grüneberg-Weg

A

m Nikolsburger Platz gibt es zahlreiche
Stolpersteine. Frau Behr, die an der dortigen Schule unterrichtet, entdeckte die Spuren
einer Enkelin einer damals deportierten Großmutter. Die Eltern und ihre 2014 in Amerika
verstorbene Tochter überlebten den Holocaust,
meist voneinander getrennt, in Berlin und in
Horst an der Ostsee. Frau Behr hat über dieses
Mädchen ein Buch veröffentlicht, einen Film
erarbeitet und nun die Ausstellung mit ihren
gesammelten Materialien für den schulischen
Unterricht beraten. Ein inzwischen 66-jähriger
Stiefbruder Susis erzählte, dass er ausgerechnet auf jenem von Spuren des Krieges geräumten Grundstückes einen Kinderspielplatz errichtete, ohne von der Verbindung mit seiner
Familie zu wissen. Nun können insbesondere
Schulklassen und Erwachsene die detailgetreu
wiedergegebene Lebenswelt von Susi nachempfinden. Die Ausstellung endet am 16. Juni.
ks

Rahmen sollten auch die Vorschläge des Kiezbündnisses auf Realisierbarkeit geprüft und
mögliche Kosten abgeschätzt werden. Offenbar
tun sich vor allen Bündnis 90 / Die Grünen mit
unserem Vorschlag schwer. Das muss aus den
Äußerungen des verkehrspolitischen Sprechers
Harald Moritz, der Nichtreaktion auf unser Anschreiben an die für die Partei berufenen Verkehrssenatorin Regine Günther und der Positionsbeschreibung der BVV-Fraktion (siehe www.
berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/thema-des-monats/artikel.766287.php)
geschlussfolgert werden.
Alle anderen BVV-Fraktionen haben sich positiv geäußert und auf Abgeordnetenhausebene
sind vor allem SPD und FDP in diesem Sinne aktiv. Wir hoffen aber nach wie vor, dass sich auch

B 90 / Die Grünen für unser Anliegen einsetzen
können, die Verkehrsführung zur Entlastung
von Anwohnern und Anwohnerinnen durch
Lärm und Schadstoffimmissionen zu ändern, sie
durch die Deckelung der A 100 weiter zu verringern und durch Flächengewinn die Stadtentwicklung zu unterstützen. Der von uns vermutete Grund für das Verhalten der Partei, die hohen
Kosten, kann nicht ausschlaggebend sein, eine
Prüfung unserer Vorschläge im Rahmen eines
Masterplanes zu verhindern. Stadtentwicklung
sowie Gesundheits- und Umweltschutz sind zukunftsweisende Aspekte für die Stadt und sicher nicht zum Nulltarif zu haben.

Allerdings drängt nun die Zeit. Die vom Kiezbündnis vorgeschlagenen Veränderungen können Auswirkungen auf den notwendigen Umbau des Autobahndreiecks Funkturm haben
und umgekehrt. Die Planungen rund um den
Funkturm sind weit fortgeschritten, und darüber soll möglicherweise bereits im März 2019
von der Bundesregierung entschieden werden.
Das Kiezbündnis wird sich deshalb als nächsten
Schritt auch direkt an den Bundesverkehrsminister wenden. Eine Unterstützung zu Berücksichtigung und Prüfung unserer Vorschläge
durch alle Parteien des Abgeordnetenhauses
wäre sicherlich sehr hilfreich.
WN/CB

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D

er „Offene Brief“ an Stadtrat Herz im letzten KiezBlatt hat
Reaktionen hervorgerufen. Zunächst antwortete der Stadtrat
auf den Brief, es folgte ein weiterer Brief des Kiezbündnisses und
schließlich schrieb uns noch ein Anwohner seine Meinung zu den
Thema. Wir dokumentieren am Folgenden die drei Schreiben.
Was meinen Sie zu dieser strittigen Frage?

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15

Leserbrief
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16

Buchbesprechung

K

rankheiten sind so alt wie das Leben.
Die alten Kulturvölker nahmen sie
als Strafe der Götter hin, und im Christentum wurden sie als Auswirkung der
Erbsünde erlitten. Lepra und Pest waren
die klassischen Heimsuchungen, dann
brachten die Entdecker Amerikas die Syphilis nach Europa. Die Seuchen veränderten das soziale und kulturelle Miteinander. Erkrankte wurde isoliert, ausgestoßen oder hielten, wenn es politisch
passte, als Sündenböcke her.
Mit der Volksseuche Schwindsucht lief
das anders, denn durch ihren tückisch
schleichenden Beginn war sie erst spät
erkennbar. Wenn der Betroffene dann am
„Schwinden“ war, ließ sich kaum noch
was machen. Die noble Blässe, die die
Krankheit mit sich brachte, war ab Mitte des 19.Jahrhunderts das Schönheitsideal der vornehmen Welt, und da die
Tuberkulose das mit sich brachte, wurde
sie verklärt und besonders bei Künstlern
und Genies als edles Leiden gewertet.
Die Ausbreitung der Seuche bewirkte
die Einrichtung von Heilstätten, am lieb-

Neues vom Ziegenhof

I

st der Ziegenhof eine zu schützende
Grünanlage mit Spielplatz oder ein Natur-Erlebnis mit lebendigem Klettergerät? Viele kleine Besucher haben hier
schon lernen können, auf Bäume zu klettern und die Angst vor Höhe zu überwinden, auch mal ohne Fallschutz und ohne
Garantie, dass der Ast nicht bricht. Und
das sollen sie auch weiterhin können.
Die Kleinsten der Kleinen beklettern jedoch die sehr viel schwächeren Sträucher und Büsche, und dort brechen immer öfter auch Äste ab. Der Rest der
Buschgruppe zwischen Tischtennis und

sten in der guten Schweizer
Bergluft, wo die Reichen,
Schönen und Berühmten
auf Genesung hofften. Thomas Mann schildert in seinem Roman „Der Zauberberg“ den morbid-luxuriösen Alltag in so einer exklusiven Kureinrichtung.
Ulrike Moser dokumentiert mit leiser Lakonie das
Prozedere in den extrem
teuren Heilhotels, in denen
nicht mal die Ärzte ahnen,
was ihre Patienten da so
langsam zerfrisst.
In den durch die Industrialisierung entstandenen Ballungsstätten mit feuchten und dunklen Mietskasernen grassiert die Tuberkulose galoppierend. Der
Staat ist alarmiert: Der Verlust junger Arbeitskräfte und die Frühverrentung von
Krankheitsgeschädigten ist ein Desaster.
Hygiene heißt das neue Zauberwort, bei
den Lebensbedingungen des Proletariats der reinste Hohn. So entstehen auch
Heilstätten fürs einfache Volk.
Um 1890 gelingt es Robert Koch, den

Tuberkel-Bazillus zu isolieren, sein Serum aber wird
ein Flop. Wer in der Nazizeit die Motten hatte, galt
als Schädling am gesunden Volkskörper und wurde zu Tode behandelt. Erst
Anfang der 1950er Jahre
gibt es mit dem in Amerika entwickelten Streptomyzin das erste wirkungsvolle
Heilmittel.
Ulrike Moser – von Hause Journalistin und seit etlichen Jahren im Kiez ansässig – präsentiert einen
hoch interessanten Bericht: akribisch recherchiert, famos geschrieben, spannend
und damit allemal seinen Preis wert.
E.Q.

Bolzplatz hat im vergangenen Jahr aufgegeben, letzte Triebe klagen das Plündern
an. Aktuell geht die große Haselnuss hinter dem Rastplatz des Rutschenhügels an
ihrer Beliebtheit zu Grunde, ebenso wie
eine Handvoll anderer Büsche.
Zu Beginn seiner Zeit war der Ziegenhof eine leere „Freifläche“. Der Name bedeutete schon bald den Ort von Freiheit,
die aber auch gepflegt werden muss. Bei
den Pflanzen geht da inzwischen mehr
kaputt als nachwächst und wir müssen
uns anstrengen, dass der Hof nicht wieder zu einer leeren Freifläche wird.
Da die Sträucher ohnehin bald wegen Zerstörung nicht mehr zum Klettern da wä-

ren, hat die in der Hofpflege aktive Nachbarschaft der „Blockinitiative 128“ einzelne Sträucher und Buschgruppen mit
alten Weihnachtsbäumen abgesperrt, in
deren Schutz die Pflanzen sich wieder erholen und der Vogelwelt ein Zuhause geben sollen und vielleicht in ein paar Jahren der nächsten Kindergeneration wieder zum Lieblingsort werden können.
Von den im Hof aus anderen Gründen
eingegangenen Bäumen sind Reste stehen geblieben, da dürfen nun die Größeren der Kleinen klettern, ohne den Pflanzen Leid an zu tun.
Im vergangenen Herbst sind wieder
viele Blumenzwiebeln im Hof gepflanzt
worden; wir freuen uns auf die Frühlingsfarben der Krokusse, Tulpen und
Narzissen, und hoffen, dass sie von
den Hofbesuchern
geschützt werden.
Willkommen!
HV

Ulrike Moser
Schwindsucht.
Eine andere deutsche Gesellschaftsgeschichte.
Matthes & Seitz, Berlin 2018
265 Seiten, 26 Euro

„Weihnachtsbaumsperre“

17

Buchtipp des Quartals

S

chon einmal hat der Berliner Journalist und Autor Maxim Leo die Geschichte seiner Familie so spannend dargestellt, dass ihm dafür der Europäische
Buchpreis 2011 verliehen wurde. Damals, in „Haltet euer Herz bereit“, ging es
um die Entwicklung der DDR-Geschichte, erzählt
aus dem Inneren der enthusiastischen Ost-Berliner Aufbaufamilie
Leo, in die Maxim
1970 hineingeboren wurde, und
um die aufkommenden Zweifel.
Jetzt erscheint sein zweites Buch über die
Familie, diesmal mit dem Fokus auf dem
Stammbaumzweig seiner Großtanten

„Eine urgermanische
Kartoffelnase“
Wie Heinrich Zille
in die Siegesallee kam

D

er Berliner Volksmund nannte sie respektlos „Puppenallee“, die 750 Meter lange Allee mit 32 Denkmälern, die
1901 fertiggestellt wurde.
Sie verlief vom Königsplatz westlich
des Reichstags (heute Platz der Republik), damals Standort der Siegessäule,
nach Süden und endete am Kemperplatz.
Kaiser Wilhelm II. hatte den Prachtboulevard 1895 in Auftrag gegeben, „als Zeichen Meiner Anerkennung für die Stadt
und zur Erinnerung an die ruhmreiche
Vergangenheit unseres Vaterlandes“.
Die Markgrafen und Kurfürsten Brandenburgs und die preußischen Könige
zwischen 1157 und 1888 (in diesem Jahr
war der Kaiser auf den Thron gelangt)
konnte man bewundern. Fast 30 Künstler hatten Gipsmodelle geschaffen, die in
Werkstätten in Marmor ausgeführt wurden. Von einigen Regenten gab es freilich
keine Abbildungen, und daher war Phantasie bei den Bildhauern gefragt. Walter
Schott schuf das Denkmal des Markgrafen Albrecht der Bär (geb. um 1100, gest.
um 1170). Dessen Gesichtszüge formte er
nach seinem eigenen Kopf.
August Kraus meißelte Heinrich das
Kind, einen Markgrafen des 14. Jahr-

18

Ilse, Irmgard und Hilde, die in den dreißiger Jahren aus Berlin vertrieben wurden und Deutschland verlassen mussten. Die Jura-Studentin Irmgard folgt ihrem Mann nach Israel und baut einen
Kibbuz unweit der Golan-Höhen mit auf.
Die Schauspielerin Hilde ist mit dem
KPD-Gründer Fritz Fränkel verheiratet,
doch während Fritz mit Walter Benjamin
nach Spanien flieht, gehen Hilde und
ihr Sohn nach England. Sie übergibt den
Sohn den britischen Internaten, in denen
er es durch eigene Kraft bis nach Oxford
schafft, während sie mit ihren Geschäften zur Millionärin wird. Ilse lernt im
französischen Internierungslager Gurs
ihren Mann kennen, mit dem sie nach
einer Flucht im Untergrund lebt und
nach dem Krieg in Wien landet. Maxim
Leo hat sich aufgemacht zu seinen unbekannten Verwandten, den Nachfahren
der drei Cousinen, und mit ihnen sehr
interessante Gespräche über Vertrei-

bung, Zugehörigkeit, Heimat, Religion
und Zeitgeschichte geführt. Interessant
ist auch, dass die jüngste, also die vierte
Generation wieder zurück kommt nach
Berlin, um hier den Kreis zu schließen.
„Wo wir zu Hause sind. Die Geschichte
meiner verschwundenen Familie“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch) ist ein journalistisch gut erzähltes, spannendes Buch,
in dem es gelingt, die große intellektuelle Brücke über vier Generationen und
verschiedenste Gesellschaftssysteme zu
bauen, um am Ende festzustellen, dass
die innere Verbindung der Familie durch
nichts zerstört werden kann.
Silke Johannes
Buchhandlung Godolt

hunderts. Den Herrschern waren jeweils
zwei Nebenfiguren zur Seite gestellt, und
in diesem Fall war einer davon der Ritter Wedigo von Plotho. Kraus wohnte in
der heutigen Otto-Suhr-Allee. Er war mit
Heinrich Zille aus der Sophie-Charlotten-Straße befreundet und bat ihn, Modell für von Plotho zu stehen.

niglichen Auftraggebers in so hohem
Maße erregte, nicht etwa ein Phantasiegebilde des Künstlers, sondern
das wohlgelungene Porträt eines ehrbaren Charlottenburger Spießbürgers
und technischen Leiters einer bekannten Großen Kunstanstalt […]“. Ob
Heinrich Zille ein „Charlottenburger
Spießbürger“ war, sei dahingestellt.
Er arbeitete damals noch bei der Photographischen Gesellschaft, hatte sich
aber bereits einen Namen als Künstler gemacht und in Zeitschriften wie
„Simplicissimus“ und „Jugend“ veröffentlicht.

Zwei bärtige Männer in einem Bildhaueratelier:
Heinrich Zille steht August Kraus Modell für das Denkmal des Ritters Wedigo von Plotho.

In der Kreuzzeitung vom 22. März
1900 war dazu zu lesen: „So ist z. B.
das bärbeißige Raubrittergesicht des
biederen Grafen Plotho mit der so charakteristischen urgermanischen Kartoffelnase, das die Heiterkeit des kö-

Maxim Leo
„Wo wir zuhause sind“
Kiepenheuer & Witsch 2019
22,00 €

Wilhelm II. enthüllt am 30. März 1901 das Denkmal
seines Großvaters Wilhelm I. in der Siegesallee

Im Krieg wurden etliche Statuen zerstört, die Reste brachte man in verschiedenen Lagerstätten, darunter
das Lapidarium am Landwerkanal,
unter; ein Teil ist verschollen. Die Allee wurde eingeebnet.

Seit 2016 werden die restlichen Figuren
als Teil der neuen Dauerausstellung
„Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“
im ehemaligen Proviantmagazin der Zitadelle Spandau präsentiert. Gezeigt
werden neben den Überresten der Siegesallee u.a. auchder tonnenschwere Lenin-Kopf des einstigen 19 Meter hohen

Denkmals, das in Berlin-Friedrichshain
stand.
Was aber hat es mit der Redewendung
„bis in die Puppen“ auf sich? Friedrich
II. hatte um 1740 am Großen Stern, dort,
wo seit 1938/39 die Siegessäule steht,
Dutzende Statuen aus der griechischen
Mythologie aufstellen lassen. Bald hieß

der Große Stern im Volksmund „Puppenplatz“. Die Berliner nahmen den Weg
vom Stadtzentrum bis in den Tiergarten
gerne auf sich, und seit dieser Zeit war
der Spruch „Der geht bis in die Puppen“
immer dann zu hören, wenn jemand eine
weite Strecke oder auch eine lange Zeit
vor sich hatte.
hm

Kieznotizen

„Kunst statt Kohle“
So titelte der Tagesspiegel seinen Bericht über die Eröffnung des Kunstforums
der Berliner Volksbank am Kaiserdamm
105. Seit Mitte der 1980er Jahre befand
sich das Kunstforum in repräsentativen
Räumen in der Budapester Straße und
war dort ein fester Bestandteil des Berliner Kulturlebens. Aber die Volksbank
veräußerte das architektonisch ansprechende Gebäude und verlegte die Galerie
nun in die ehemalige Zweigstelle. Kunden der Volksbank – so auch das Kiezbündnis – müssen nun bis in die Wilmersdorfer Straße gehen, um ihre Bankgeschäfte abzuwickeln. Ebenso erging
es bereits davor Kunden der Sparkasse und der Postbank. Am Kaiserdamm
werden nun die Kunstwerke in wesentlich kleineren Räumen präsentiert. Die
Eröffnung fand am 5. Januar mit einer
Auswahl von Bildern des Malers Harald
Metzke, die im Besitz der Bank sind. Auf
große Ausstellungen mit Leihgaben und
repräsentativen Werkschauen wird man
künftig verzichten müssen.

gangsanlagen I/1 am Platz und I/2 Ecke
Kaiserdamm und Suarezstraße aufgrund
der schadhaften Bausubstanz komplett erneuert. Die Standorte der Aufzüge sind über ein Plangenehmigungsverfahren festgelegt worden. Die Unterführung wird im Zuge der Maßnahmen
ebenfalls komplett saniert. Der Bahnhof
wird ebenso eine Videovollausstattung
zur Erhöhung der Sicherheit erhalten.
Geplant ist nach Möglichkeit den Aufzug am Platz noch zum Ende diesen Jahres fertigzustellen. Wir sind jedoch von
zahlreichen weiteren Unternehmen abhängig, die ihre Leitungen in diesen Bereichen erst sichern und verlegen müssen, damit wir dort tätig werden können.
Der zweite Aufzug soll nach Möglichkeit
im Jahr 2020 in Betrieb gehen.“

Vandalismus im Kiez
Leider ist es in letzter Zeit wieder öfter
zu Beschädigungen und Zerstörungen
im Kiez gekommen. So meldete uns
eine Mieterin aus der Danckelmannstraße, daß die Blumenkästen vor ihren Fenstern in Parterre immer wieder beschädigt und zuletzt sogar entwendet und einige Schritte weiter
auf das Pfaster geworfen wurden. Dabei sind die Blumen
doch eigentlich gedacht, um Passanten
zu erfreuen.

Ähnlich geht es einer Parterre-Mieterin
in der Seelingstraße, wie das Foto zeigt.
Getroffen hat es unlängst auch das Kiezbündnis, und das gleich zweimal: An
dem Schaukasten im Durchgang zum
Ziegenhof wurde die Plexiglasscheibe
zerstört und mußte
von uns ersetzt
werden. Und bei
der
Bücherzelle
wurde eine Scheibe
eingetreten.
Glücklicherweise
ging diese nicht zu
Bruch und konnte
wieder eingesetzt
werden. Trotzdem
sehr ärgerlich. Wer macht so etwas? Und
vor allem: warum?

Aufzüge für den
U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz
Wie die BVG unlängst mitteilte, werden
endlich auch am Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz Aufzüge eingebaut. Sie sollen ab Mitte 2020 zur Verfügung stehen.
Damit wird es auch gehbehinderten Personen, Rollstuhlfahrern und Menschen
mit Kinderwagen, Fahrrädern oder anderen schweren Gegenständen möglich, bequem die Bahnsteige zu erreichen. Allerdings sind während der Bauzeit nur die
westlichen Zugänge nutzbar, die Treppen am Sophie-Charlotte-Platz sind gesperrt. Dazu teilt uns die BVG auf Anfrage folgendes mit:
„Zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs gehört auch die Höhenanpassung
des Bahnsteigs, natürlich der Einbau
eines Blindenleitsystems und der Einbau
der zwei Aufzugsanlagen. Im Zuge dieser Arbeiten werden die östlichen Aus-

Dieter Puhl verläßt Bahnhofsmission
Dieter Puhl, der kiezbekannte bisherige
Leiter der Bahnhofsmission am Bahnhof
Zoo, hat diesen Arbeitsplatz zum Jahreswechsel an seinen Nachfolger übergeben. In den 10 Jahren seiner Tätigkeit ist
es ihm gelungen, aus einer maroden Einrichtung eine gut organisierte und ausgestattete Hilfsstation für Bedürftige zu machen. Dafür wurde Dieter sogar mit dem
Bundesverdienstkreuz geehrt. Er übernimmt eine andere Position innerhalb
der Berliner Stadtmission.

19

Wahlkreisbüro der Grünen im Kiez
Nicole Ludwig, die für die Grünen im
Abgeordnetenhaus vertreten ist, hat zum
Jahresbeginn ihr Bürgerbüro in der Knobelsdorffstr. 45-47 eröffnet. Dort können
Anwohner ihre Probleme und sonstigen
Anliegen an die Frau bringen. Geöffnet
ist Dienstag, Mittwoch und Donnerstag
jeweils von 10:00 bis14:00.
Kontakt: Tel.: 2325 2476 oder
buero.ludwig@gruene-fraktion-berlin.de
BSR bietet Online-Tauschbörse
Die BSR engagiert sich unter dem Motto „Trenn Dich von der Wegwerfgesellschaft“ auch um Energie- und Ressourcenersparnis. Als eine ihrer Maßnahmen
bietet sie zwei Internetportale bzw. Apps
an, über die man Dinge tauschen oder
verschenken kann, anstatt sie im Müll
zu entsorgen:
www.bsr.de/spenden oder
www.bsr.de/verschenkmarkt
Leserbrief
Wer sich täglich auf
den Gehwegen rund um
den Klausenerplatz bewegt, ist gefrustet und
verärgert, wie gleichgültig Verpackungen,
Tüten, Plastikbeutel, Zigarettenschachteln, Pappbecher, ja sogar volle Mülltüten einfach fallen gelassen werden. Niemanden kümmert das. Auch die Geschäftsleitung von Edeka kümmert nicht der Abfall vor dem Ladeneingang. Nun ist der Abfall auch noch mit dem nicht weg geräumten Laub vermengt. Wie wäre es, wenn die
Anwohner auch einmal in die Pflicht genommen werden würden, wenigstens fallen gelassenen Papiermüll aufzuheben und
zu entsorgen? Aber die Abfalleimer sind ja
auch chronisch überfüllt.
Wo bleibt denn eine regelmäßige Gehwegreinigung der BSR? Inzwischen erfreuen
wir uns auch noch einer auf dem Gehweg
in der Gardes-du-Corps-Straße weggeworfenen Matratze samt Polstern und Stühlen.
Es stimmt, was Berlinbesucher immer
wieder feststellen: „Berlin ist eine sehr
schmutzige Stadt.”
M.S. (Name der Red. bekannt)
Wildes Parken
in der Danckelmannstraße
Da das Ordnungsamt offenbar damit
beschäftigt ist, die Außenbewirtschaftung der Gaststätten zu regulieren, bleibt
20

wohl keine Zeit, um gegen das wilde Parken im Kiez vorzugehen. Besonders eklatant ist die Situation inzwischen in
der Danckelmannstraße geworden. Hier
parken ständig Pkws an dem mit Pollern versehenen Gehweg zwischen Falken-Apotheke und Langem Wirt. Das
Gleiche geschieht in der Fahrbahnverschränkung zwischen Langem Wirt und
Kreuzung Knobelsdorffstraße. Den Vogel
schoß aber unlängst jener Autofahrer ab,
der die Haltelinie an der Ampel zum Kaiserdamm für eine Parkplatzbegrenzung
hielt und sein Fahrzeug dort abstellte

Epiphanien lädt zur Begegnung ein
Am Freitag, den 24. Mai, sind alle Türen in der Epiphanienkirche geöffnet. Ab
16 Uhr lädt die evangelische Kirchengemeinde zum Picknicken und Spielen im
Gemeindegarten ein. Neben Angeboten
für Familien wird es eine Open Stage für
Bands und Musik aus der Nachbarschaft
geben. Außerdem sind eine Orgel(vor)
führung und eineTurmbesteigung geplant. Initiatoren sind die nebenan.deStiftung und der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg.

Pflanzkübel
Wie bereits im letzten KiezBlatt berichtet, hat das Bewässern der 18 Pfanzkübel in der Nehring- und Knobelsdorffstraße die Mitarbeiter des KiezBüros angesichts der anhaltenden Trockenperiode
im letzten Jahr überfordert. Wir werden
uns künftig nur noch um die Blumenbeete auf dem Kläre-Bloch-Platz kümmern.
Die Pfanzkübel sollten von Bewohnern
oder Gewerbetreibenden versorgt werden. Konkret werden noch Freiwillige für
folgende Kübel gesucht: Nehringstr. 1, 3a
und 30 sowie Knobelsdorffstr. 10, 34 und
49. Wenn sich hierfür niemand meldet,
werden wir das Grünflächenamt bitten,
die Kübel zu entfernen.

Angebote im
Mehrgenerationenhaus DIVAN

„Kulturzeit“ in der Kastanie
Das musikalische Programm in der „Kastanie“ wird auch in diesem Jahr fortgeführt.
16.März und 13. April:
„Das Berliner Schellacktrio“ Salonmusik und Grammophonschlager aus den 20er und 30er Jahren
30. März:
„Duo Amortal“ von Tango Argentino bis Irish Folk
Die Veranstaltungen beginnen jeweils
samstags um 19 Uhr.

Der DIVAN in der Nehringstr. 26 (nicht
zu verwechseln mit dem Stadtteilzentrum gleichen Namens in der Nehrigstr.
8) bietet Gruppen und Kurse für Alt und
Jung an. Derzeit sind dies:

Videospielgruppe für Kinder von 6 bis
12 Jahren
(Donnerstags 16.00 – 18.00 Uhr)
Nähatelier für Männer und Frauen
(Dienstags 12.00 – 15.00 Uhr)
Englisch-Konversation
(Dienstags 10.45 – 11.45)
Familien-Café
(Montags 10.00 – 12.00 Uhr)
Mix Generation Theater
für Jugendliche ab 14 Jahren
(Mittwochs 17.00 – 19.00 Uhr)
Spielenachmittag für Familien
(Freitags 17.45 – 19.00 Uhr)
Alle Angebote sind kostenlos.
Tel.: 817 001 03
P.S.: Das andere Mehrgenerationenhaus gegenüber („Kiez-Kultur“)
ist nicht mehr existent

Neue Kiezgeschichten?
Ein Jahr ist seit dem Erscheinen von
Heft 11 der beliebten Reihe „Kiezgeschichten“ vergangen.
Im KiezBüro und bei der Buchhandlung Godolt häufen sich die Fragen,
wann denn ein neues Heft kommt.
Nun, wenn wir Glück haben, werden
in diesem Jahr zwei neue Hefte fertig:
Zum einen sitzt unser Kiez-Historiker
Harald Marpe an einem Manuskript
über den 1934 in Plötzensee hingerichteten Richard Hüttig, den früheren Leiter der Häuserschutzstaffel im Kiez.
Und zum zweiten verfaßt Prof. Cord
Machens einen Architekturführer über
unseren Kiez. Auf gutes Gelingen!
Die schon lange geplanten Hefte über
den Ziegenhof und über die Hausbesetzungen im Kiez sind hingegen nicht so
bald zu erwarten.
Die Autoren sind zu sehr mit anderen
Aufgaben beschäftigt…

Bisher veröf fentlicht:

... und demnächst mehr ...

Preisausschreiben „20 Jahre Kiezbündnis“

W

er aufmerksam das KiezBlatt liest, wird keine großen Probleme haben, die folgenden Fragen zu beantworten.
Es winken Geld- und Sachpreise für die Gewinner! Einfach den Bogen mit den Antworten ausschneiden und
bis zum 15. Mai 2019 im KiezBüro einreichen.

Wo hat das Kiezbündnis seinen Sitz?

An welchem Wochentag findet das
Repair Café statt?

Wie heißt die Broschürenreihe zur
Historie des Kiezes?

Wie oft im Jahr erscheint das KiezBlatt?

Welche Kulturveranstaltung findet
2019 zum 20sten Mal statt?

Wie oft im Jahr gibt es einen Flohmarkt
im Kiez?

Vor welchem Museum gibt es jährlich
unseren Weihnachtsmarkt?

In welchem Jahr gab es kein Kiezfest?
Welche Rechtsform hat das Kiezbündnis?

Wo steht die Litfaßsäule des Kiezbündnisses?

Name:

Telefon:
Email:
21

22
Vor dem Druckvorgang wird die Platte mit Farbe eingerieben. Sie bleibt in den Vertiefungen, die geätzt wurden, haften. Die Farbe an der Oberfläche wird abgerieben. Die
so vorbereitete Platte wird in einer Tiefdruckpresse unter hohem Druck auf vorher angefeuchtetes Papier übertragen.

erner Aufenfehn, 1955 in Meppen (Emsland) geboren, lebt und arbeitet seit 1974
in Berlin-Charlottenburg. Seit nunmehr 20 Jahren wohnt er im Kiez.
Aufenfehn studierte von 1981 bis 1988 Malerei an der HdK, Hochschule der Künste
Berlin (heute UdK), mit dem Abschluss des Meisterschülers von Prof. Marwan.

Die Aquatinta-Radierung im Format 10,5 x 28,8 cm entstand Ende 2018 nach eigener Vorlage von 1995. Gedruckt wurde sie in Miloriblau (Preußisch Blau) auf Büttenpapier. Sie zeigt den Hinterhof der Danckelmannstraße 54 c, wo Aufenfehn in einer
Remise wohnt.

W

Werner Aufenfehn: Hofperspektive

Die Aquatinta, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Frankreich entwickelt,
ist ein mehrstufiges, aufwendiges Tiefdruckverfahren, mit dem man Halbtöne erzeugen kann.
Eine Metallplatte wird mit pulverisiertem Asphalt oder Kolophonium bestäubt und
dann erhitzt. Dabei schmelzen die Körner auf der Platte an. Vor jedem der folgenden
Ätzgänge werden die Stellen, die weiß bleiben sollen, mit Lack abgedeckt. Man erreicht
unterschiedliche Grautöne dadurch, daß nach der ersten Ätzung weitere Partien abgedeckt werden. Mit jeder weiteren Ätzung wird eine weitere Graustufe hinzugefügt.

Kunst im Kiez

LGvB

Z eitungsanz eige von 1928

Die KriPo warnt,in dieser Jahreszeit
treten vermehrt
Betrüger auf !!

23
23

Das Kiezbündnis
informiert

Anwohnerflohmarkt
Wie jedes Frühjahr, so veranstalten
wir auch dieses Jahr einen großen
Flohmarkt im Kiez.

Veranstaltungen 2019
Samstag, 11. Mai
10 – 16 Uhr
Flohmarkt
Freitag, 21. Juni
18 – 22 Uhr
Kiezsingen
Ziegenhof
Samstag/Sonntag, 10./11. August
Kiezfest
Klausenerplatz
Freitag, 23. August bis
Sonntag, 01. September
Kunst im Kiez
Ziegenhof
Samstag, 28. September
10 – 16 Uhr
Flohmarkt
Sonnabend, 7. Dezember,
Sonntag, 8. Dezember
Weihnachtsmarkt
(Schloßstraße)

Anwohner können ihre gebrauchten
Sachen direkt vor ihren Häusern anbieten. Die Tische müssen selbst gestellt werden. Die Teilnahmegebühr
beträgt 1 Euro pro Meter, mindestens
3 Euro, und wird vor Ort von unseren
Mitarbeitern kassiert. Es ist keine Anmeldung nötig, bitte rufen Sie deswegen nicht im KiezBüro an.
Fehldrucke Kiezkalender 2019
Leider mußten wir feststellen, daß einige Exemplare des neuen Kiezkalenders unvollständig sind, da ein Monatsblatt fehlte. Bitte prüfen Sie Ihren
Kalender auf Vollständigkeit. Falls Sie
ein Mängelexemplar erwischt haben,
melden Sie sich im KiezBüro und Sie
erhalten ein korrektes Exemplar – solange der Vorrat reicht ….

Nächste Termine
Samstag 16. März
20:00 Uhr
Rockballaden der 60er
Wolfgang Habermann,
Tina Lerch, Gerd Niess
Café ZAP
Seelingstr. 22
Eintritt frei, Spenden erbeten!

Impressum
Das KiezBlatt ist eine Stadtteilzeitung für das
Wohngebiet zwischen Spandauer Damm, Kaiserdamm, Schloßstraße und Sophie-Charlotten-Straße. Es wird herausgegeben vom Kiezbündnis Klausenerplatz e.V., Seelingstr. 14, 14059 Berlin und
erscheint vierteljährig. Die Auflage beträgt 4000
Exemplare. Der Vertrieb erfolgt über Auslagen und
Verteilerboxen in ca. 200 Geschäften, Lokalen und
Einrichtungen im Wohngebiet. Die Zeitung ist gratis
und wird über Anzeigen finanziert.
V.i.S.d.P:
Klaus Betz, Schloßstr. 2H •14059 Berlin
Redaktion:
c/o • KiezBüro, Seelingstr. 14 •14059 Berlin
Tel.: 30 82 44 95 und Fax: 30 82 44 98
E-Mail: info@klausenerplatz.de
Internet: www.klausenerplatz.de
Öffnungszeiten: KiezBüro, Seelingstraße 14
Montag, Mittwoch, Freitag    10.00 - 14.00 Uhr
Dienstag & Donnerstag         14.00 - 18.00 Uhr
Sprechzeiten: Gewobag - Mieterbeirat
Mieterclub • Neue Christstraße 8
Ab 18.08.2017 alle zwei Wochen jeweils donnerstags
von 17.15 bis 19.00 Uhr
Bitte beachten Sie auch den Schaukasten
am Mieter-Club bzgl. etwaiger Änderungen
mieterbeirat@klausenerplatz-kiez.de
Bezirksamt Charlottendorf-Wilmersdorf
Rathaus Charlottenburg
Otto-Suhr-Allee 100 • 10585 Berlin
Postadresse: 10627 Berlin, Tel. 90291-0
www. charlottenburg-wilmersdorf.de
Bürgerämter
Bürgeramt Heerstr.
Heerstr. 12/14 •14052 Berlin
Bürgeramt Wilmersdorfer Arcaden
Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße,
Ecke Schillerstraße
Bürgeramt Hohenzollerndamm
Hohenzollerndamm 117 •10713 Berlin
Hier auch Barzahlung möglich!
Für alle Ämter gilt: Vorherige telefonische Terminvereinbarung unter 115 bzw. auf Website des Bezirks:
berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/
buergerdienste
Ingeborg-Bachmann-Bibliothek
Nehringstr. 10 • 14059 Berlin
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr.: 14.00 bis18.00 Uhr
Tel. 9029- 24313/24361 • www.voebb.de
Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
Villa Oppenheim
Schloßstr. 55 (Otto-Grüneberg-Weg)
Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10.00 bis 17.00 Uhr,
Samstag und Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr
Tel.: 9029-24106
museum@charlottenburg-wilmersdorf.de

24

LayOut: Peter Swoboda • Grafik&Design

   
                            
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