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Full text: Zahlen, Daten, Fakten (Rights reserved) Issue 2013 (Rights reserved)

Zahlen Daten Fakten 2013 Nutzen Sie unsere TOP-Vorteile: TOP-Schadenservice Zertifizierte Partnerwerkstätten Niedrige Beiträge Zahlen Daten Fakten ✂ Mit dbb-Extrabonus in der Kfz-Versicherung tss Gcutshcheeinisn Pkw u G € 5 2 n Vorlage diese er, die mit ihrem ln, den Gege glied echse dbb-Mit BURG w erhalten de zur HUK-CO öhe von 25 €. n H als Neuku dbb-Bonus in en einmalig dbb-Extrabonus 25 € für Sie als Neukunde dbb-Mitglieder erhalten einmalig 25 € dbb-Extrabonus, wenn Sie als Neukunde mit ihrem Pkw zur HUK-COBURG wechseln. Die Adresse Ihres nächsten Ansprechpartners finden Sie im örtlichen Telefonbuch unter »HUK-COBURG«. Sofortige Auskunft bekommen Sie hier: 0800 2 153153* oder unter www.HUK.de. *Kostenlos aus deutschen Telefonnetzen 2013 Vorwort Wer sich objektiv mit dem öffentlichen Dienst in Deutschland beschäftigen will, braucht eine belastbare Datengrundlage. Die Informationsbroschüre „Zahlen Daten Fakten“, die der dbb seit vielen Jahren regelmäßig herausgibt, erlaubt eine vorurteilsfreie Orientierung über die wichtigsten Eckdaten des öffentlichen Dienstes. Aufbauend auf den jeweils neuesten Zahlen des statistischen Bundesamtes und der statistischen Landesämter, auf Informationen der Bundesministerien und auf eigenen Berechnungen liefert „Zahlen Daten Fakten“ fundiertes Basiswissen und eignet sich als schnelles Nachschlagewerk, das bewusst auf eine Kommentierung verzichtet. „Zahlen Daten Fakten“ soll den vertiefenden Blick in Fachbücher nicht ersetzen, die zu allen Themen des Tarif- und Beamtenrechts des Bundes und der Länder über den dbb verlag ständig aktualisiert erhältlich sind. Für die schnelle Orientierung über die wesentlichen Eckdaten des öffentlichen Dienstes in Deutschland aber ist „Zahlen Daten Fakten“ ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die eine verlässliche Datenbasis suchen. IMPRESSUM Herausgeber: Bundesleitung des dbb beamtenbund und tarifunion Friedrichstraße 169/170 · 10117 Berlin Wir hoffen, „Zahlen Daten Fakten“ beantwortet möglichst viele Ihrer Fragen. Darüber hinaus steht Ihnen für Anfragen und Informationen natürlich auch weiterhin die dbb Pressestelle zur Verfügung. Redaktion: Jan Brenner Gestaltung: Marian-Andreas Neugebauer Herstellung: dbb verlag gmbh Friedrichstraße 165 · 10117 Berlin Anzeigenverkauf: dbb verlag gmbh · Mediacenter Dechenstraße 15 a · 40878 Ratingen Stand: Januar 2013 Klaus Dauderstädt Bundesvorsitzender dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 5 Vorwort Die vorliegende Neuauflage des umfassenden Überblicks der wichtigsten Eckdaten zu Personal und Einkommen im gesamten öffentlichen Dienst berücksichtigt neben neuesten beamtenrechtlichen Regelungen aktuelle Entwicklungen im Tarifbereich und gliedert klar strukturiert die wesentlichen Fakten über Bezahlung, Arbeitszeiten, Zulagen, Sonderregelungen und vieles mehr. Neu hinzu gekommen sind in der vorliegenden Auflage Zahlen zur Ausbildungssituation und zur Altersstruktur der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. Inhalt Inhalt Inhalt 6 Beamte Beschäftigte im öffentlichen Dienst 11 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes nach Bundesländern 12 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes nach Aufgabenbereichen 18 Versorgungsempfänger des öffentlichen Dienstes 20 Personalentwicklung im öffentlichen Dienst Personalausgaben 21 Demografische Entwicklung und öffentlicher Dienst 22 Ausbildung 24 Altersstruktur der Beamtinnen und Beamten des Bundes 27 Atersstruktur der Beschäftigten des Bundes 27 Ruhestandseintritte 28 Besoldung 32 Fallbeispiele 33 Zulagen 34 Jährliche Sonderzahlung 36 Arbeitszeit und Urlaub 40 Beihilfe 43 Versorgung 44 Tarifbeschäftigte 7 Entgelte 50 Zulagen und Zuschläge 54 Arbeitszeit und Urlaub 57 Altersteilzeit 58 Altersteilzeit und FALTER 60 Zusatzversorgung 61 Mitgliedsgewerkschaften Der dbb und seine Mitgliedsgewerkschaften dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 66 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Inhalt Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Beschäftigte im öffentlichen Dienst: 4.602.939 (Stand: 30. Juni 2011, Rundungsdifferenzen möglich) Mit der Personalstandstatistik zum 30. Juni 2011 hat sich das Konzept geändert, nach dem die Ergebnisse der Statistik veröffentlicht werden. Das statistische Bundesamt begründet dies wie folgt: „Hintergrund dieser Änderungen ist der Ausgliederungsprozess von öffentlichen Aufgaben aus der Kernverwaltung der Gebietskörperschaften in rechtlich selbstständige Einrichtungen. In der Personalstandstatistik hatte dies zur Folge, dass immer mehr Einrichtungen im mittelbaren öffentlichen Dienst und bei privat-rechtlichen Einrichtungen nachgewiesen wurden. Um die Vergleichbarkeit der Daten im Zeitverlauf und über die Grenzen der Bundesländer hinweg zu verbessern, ist eine Integration dieser Einheiten notwendig. In Abstimmung mit den Finanzstatistiken wurden daher die Darstellungsbereiche überarbeitet. Eine Untergliederung des öffentlichen Dienstes in unmittelbaren und mittelbaren öffentlichen Dienst wird nicht mehr vorgenommen. Beschäftigte 10 Auch die Darstellungsweise hinsichtlich der Aufteilung auf die staatlichen Ebenen wurde an die Konzepte der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen angepasst. Die öffentlichen Arbeitgeber sind jetzt auf die vier Ebenen ,Bundesbereich‘, ,Landesbereich‘, ,kommunaler Bereich‘ und ,Sozialversicherung (einschl. Bundesagentur für Arbeit)‘ aufgeteilt. Die bisher als ,mittelbarer öffentlicher Dienst‘ veröffentlichten Einrichtungen sind auf diese vier Ebenen aufgeteilt.“ 8,13 % 11,40 % 29,70 % 50,77 % Bund 524.728 11,40 % Länder 2.336.973 50,77 % Gemeinden 1.367.178 29,70 % 374.060 8,13 % Beamte* (inkl. 185.542 Soldaten) Tarifangehörige 1.883.734 2.719.205 40,92 % 59,08 % Frauen Männer 2.493.124 2.109.815 54,16 % 45,84 % Vollzeitbeschäftigte davon Männer Frauen 3.119.419 1.831.592 1.287.827 67,77 % 58,72 % 41,28 % Teilzeitbeschäftigte davon Männer Frauen 1.483.520 278.223 1.205.297 32,23 % 18,75 % 81,25 % Sozialversicherung 11 * Beamte, Richter, Bezieher von Amtsgehalt dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Beschäftigte Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Beschäftigte des öffentlichen Dienstes am 30. Juni 2011 nach Bundesländern insgesamt Bundesbereich Landesbereich komunaler Bereich Sozialversicherung Baden-Württemberg 599.160 40.546 312.603 206.098 39.913 Bayern 718.349 75.982 336.525 253.278 52.564 Berlin 254.061 35.806 186.580 - 31.675 Brandenburg 134.758 16.554 60.353 45.698 12.153 39.719 3.868 31.695 46 4.110 Hamburg 113.963 14.090 85.495 - 14.378 Hessen 332.147 35.895 167.378 106.744 22.130 Land Bremen Beschäftigte 12 Arbeitnehmer, Arbeitnehmerinnen, Soldaten und Soldatinnen Mecklenburg-Vorpommern 100.170 18.560 46.362 25.757 9.491 Niedersachsen 435.108 69.043 206.950 127.323 31.792 Nordrhein-Westfalen 930.528 95.449 441.083 315.736 78.260 Rheinland-Pfalz 237.364 34.774 116.187 70.162 16.241 Saarland 57.873 5.247 30.485 15.274 6.867 Sachsen 220.090 13.064 112.579 74.108 20.339 Sachsen-Anhalt 132.191 9.030 66.103 45.625 11.433 Schleswig-Holstein 160.260 34.377 71.694 43.339 10.850 Thüringen 124.272 9.584 68.834 37.990 11.864 12.926 12.859 67 - - 4.602.939 524.728 2.336.973 1.367.178 374.060 Ausland insgesamt dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 13 Beschäftigte Gesamtzahlen Beamte, Beamtinnen, Richter, Richterinnen, Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Beamte, Beamtinnen, Richter, Richterinnen, Soldaten und Soldatinnen insgesamt Bundesbereich Landesbereich komunaler Bereich Baden-Württemberg 255.394 30.747 193.420 27.544 Bayern 308.122 58.306 211.528 32.417 5.871 Berlin 95.583 17.405 73.391 - 4.287 Brandenburg 47.873 11.553 33.570 1.938 812 Bremen 18.686 3.035 15.249 3 403 Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Beamte 14 Sozialversicherung 3.683 53.571 10.636 47.089 - 852 140.263 24.157 100.345 13.483 2.278 30.955 13.509 14.341 2.097 1.008 Niedersachsen 197.124 49.200 127.332 17.146 2.946 Nordrhein-Westfalen 403.609 67.097 264.906 64.513 7.093 Rheinland-Pfalz 108.269 25.235 72.038 9.414 1.982 Saarland 23.057 4.055 16.412 2.017 573 Sachsen 43.740 8.881 29.868 3.917 1.074 Sachsen-Anhalt 33.000 5.633 23.236 3.192 939 Schleswig-Holstein 74.935 24.257 43.971 5.431 1.276 Thüringen 42.750 7.466 31.230 3.107 947 6.803 6.786 17 - - 1.888.734 367.958 1.293.933 186.219 35.624 Ausland insgesamt dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 15 Beamte Land Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Landesbereich komunaler Bereich Sozialversicherung 36.230 343.766 9.799 119.183 178.554 Bayern 410.227 17.676 124.997 220.861 46.693 Berlin 158.478 18.401 112.689 - 27.388 Brandenburg 86.885 5.001 26.783 43.760 11.341 Bremen 21.033 833 16.450 43 3.707 Hamburg 60.392 3.454 43.412 - 13.526 191.884 11.738 67.033 93.261 19.852 Mecklenburg-Vorpommern Arbeitnehmer Bundesbereich Baden-Württemberg Hessen 16 insgesamt 69.215 5.051 32.021 23.660 8.483 Niedersachsen 237.984 19.843 79.118 110.177 28.846 Nordrhein-Westfalen 526.919 28.352 176.177 251.223 71.167 Rheinland-Pfalz 129.095 9.539 44.149 60.748 14.659 Saarland 34.816 1.192 14.073 13.257 6.294 Sachsen 176.350 4.183 82.711 70.191 19.265 Sachsen-Anhalt 99.191 3.397 42.867 42.433 10.494 Schleswig-Holstein 85.325 10.120 27.723 37.908 9.574 Thüringen 81.527 2.118 33.604 34.883 10.917 6.123 6.073 50 - - 2.719.205 156.770 1.043.040 1.180.959 338.436 Ausland insgesamt dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 17 Arbeitnehmer Land Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Beschäftigte des öffentlichen Dienstes am 30. Juni 2011 nach Aufgabenbereichen Arbeitnehmer 4.602.939 1.883.734 2.719.205 allgemeine Dienste 1.558.815 947.782 611.033 Auswärtige Angelegenheiten Verteidigung Öffentliche Sicherheit und Ordnung darunter Bundespolizei und Polizei Beschäftigte Beamte insgesamt Politische Führung und zentrale Verwaltung 18 insgesamt 466.981 146.112 320.869 8.729 2.752 5.977 270.972 208.193 62.779 443.103 308.789 320.268 262.148 122.835 46.641 Rechtsschutz 181.147 117.421 63.726 Finanzverwaltung 187.883 153.036 34.847 1.580.795 957.943 480.443 darunter: allgemeinbildende und berufliche Schulen 957.943 658.676 299.276 Hochschulen Bildungswesen, Wissenschaft, Forschung, kulturelle Angelegenheiten 480.443 55.490 424.503 Soziale Sicherung, soziale Kriegsfolgeaufgaben, Wiedergutmachung 733.713 77.077 656.636 Gesundheit, Umwelt, Sport und Erholung 234.993 13.947 221.041 129.186 1.417 127.769 darunter: Krankenhäuser und Heilstätten Aufgabenbereich insgesamt Beamte Arbeitnehmer Wohnungswesen, Städtebau, Raumordnung und kommun. Gemeinschaftsdienste 214.356 21.669 192.687 31.905 9.950 21.955 25.904 Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Energie- und Wasserwirtschaft, Gewerbe, Dienstleistungen 37.098 11.194 Verkehrs- und Nachrichtenwesen 92.565 13.327 79.238 118.699 49.771 68.928 Wirtschaftsunternehmen 19 Beschäftigte Aufgabenbereich * Stand: 30. Juni 2011 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Beschäftigungsbereich insgesamt Empfänger von Ruhegehalt Hinterbliebenengeld in 1.000 2010 2011 Gebietskörperschaften darunter: 974 995 747 249 Bund Länder 174 690 175 709 127 543 48 165 Gemeinden/ Gemeindeverbände 110 111 76 35 Bundeseisenbahnvermögen 193 186 112 75 Post* 274 276 214 63 34 36 26 9 1.475 1.493 1.098 395 Mittelbarer öffentlicher Dienst Versorgung und Rente 20 1. Januar 2011 insgesamt * Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG, Deutsche Postbank AG. Stand: 1. Januar 2011 Rentenempfänger AKA* Rentenempfänger VBL** 1.217.157 1.205.026 * AKA = Arbeitsgemeinschaft kommunale und kirchliche Altersversorgung, Stand: 31. Dezember 2010. ** VBL = Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Stand: 30. September 2012. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Personalentwicklung im öffentlichen Dienst Entwicklung der Teilzeitquote im öffentlichen Dienst (1997 – 2011) 20,89 % –> 32,23 % Entwicklung des Frauenanteils im öffentlichen Dienst (1997 – 2011) 50,04 % –> 54,16 % Stellenabbau im öffentlichen Dienst bei Bund, Ländern, Kommunen*) (1991 bis 2011) 1991 2011 Entwicklung beim Bund den Ländern den Gemeinden insgesamt 652.000 2.572.000 1.995.900 5.219.900 524.700 2.337.000 1.367.200 4.228.900 – 127.300 – 235.000 – 628.700 – 991.000 * nur noch bedingt vergleichbar, da Berechnungsgrundlage geändert, tatsächlicher Abbau von Stellen im öffentlichen Dienst größer. Personalausgaben Personalausgaben in Prozent des Gesamthaushaltes: Jahr % 1992 1993 1995 1996 1998 1999 2002 2003 2005 2007 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 12,0 11,4 11,4 11,6 11,5 11,1 10,9 10,6 10,2 9,6 9,5 9,2 9,1 8,9 8,7 8,7 8,5 Achtung: Differenzen zu früheren Angaben aufgrund von Umstellungen der Datenbasis Quelle: Finanzbericht 2012, BMF 2012 ab 2012: Schätzung dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 21 Personalentwicklu g Versorgungsempfänger des öffentlichen Dienstes Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Demografische Entwicklung und öffentlicher Dienst Nach einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus dem Jahr 2000 wird es in Deutschland ab dem Jahr 2020 zu einem dramatischen Einbruch bei der Zahl der Erwerbstätigen kommen. Selbst unter der Annahme einer rund viermal so hohen jährlichen Zuwanderung wie der Durchschnitt der Jahre 1996–1998 und einer Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre kann dieser Trend höchstens um einige Jahre hinauszögert werden. Das DIW prognostiziert außerdem die größten Engpässe im Bereich qualifizierter Arbeitskräfte. Die dann ohnehin durch das knappe Arbeitsangebot entstehende Konkurrenz zwischen Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst würde durch den föderalen Wettbewerb weiter zugespitzt. Altersstruktur der im öffentlichen Dienst Beschäftigten Aktuell sind rund 75 % der Beschäftigten im öffentlichen Dienst älter als 35 Jahre. Diese Überalterung wird sich durch den demografischen Wandel weiter verschärfen. Besonders signifikant ist die vom DIW prognostizierte Verdreifachung des Anteils der über 60-Jährigen an der Gesamtzahl aller Erwerbstätigen. 1.400.000 1.200.000 1.000.000 800.000 Beamte 600.000 Angestellte 400.000 Soldaten 200.000 0 Entwicklung der Gesamtbevölkerung sowie die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland. Prognose bis 2050 (Angaben in Millionen). <25 25–35 35–45 45–60 60+ 450.000 450.000 350.000 300.000 Höherer Dienst 200.000 Gehobener Dienst Demografie 150.000 Mittlerer/Einfacher Dienst 100.000 50.000 0 <25 25–35 35–45 45–60 60+ Quelle: Statistisches Bundesamt 2009 Prognostizierte Altersstruktur aller Erwerbstätigen bis 2030 in Prozent 50 45 40 Quelle: DIW Wochenbericht 2000/48, 1999/42 sowie 1995/33 35 30 25 20 15 10 5 0 1998 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 2010 2020 2030 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 23 Demografie 250.000 22 Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Absolute Zahl der Auszubildenden (Beamte und Angestellte) der Länder im Vergleich 2010 zu 2011 Ausbildung Auszubildende bei Ländern und Gemeinden per 30. Juni 2011 ohne den Bereich der Sozialversicherung Bund Ausbildung Gemeinden Baden-Württemb. 276 456 17.631 5.199 282 7.775 Bayern 658 1.147 17.161 4.497 1.010 8.859 Berlin 284 963 4.304 4.566 - - Brandenburg 42 273 1.121 776 5 835 Bremen 61 59 967 669 - - Hamburg 84 117 2.238 1.368 - - 1.164 499 7.643 3.644 283 2.589 Hessen 24 Länder Beamte Arbeit- Beamte Arbeit- Beamte Arbeitnehmer nehmer nehmer Mecklenburg-Vorp. 392 258 629 1.329 133 689 Niedersachen 461 1.479 7.716 3.000 821 3.167 Nordrhein-Westf. Rheinland-Pfalz 1.254 426 1.636 20.404 505 4.674 8.770 2.926 8.797 1.987 464 1.653 Saarland - 102 1.364 556 136 224 Sachsen 8 158 1.125 2.858 92 1.811 Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen Summe 8 176 1.096 979 41 826 116 772 2.844 1.033 290 1.071 10 92 1.820 515 147 900 5.313 8.692 92.737 41.746 6.630 2010 2011 25 Absolute Zahl der Auszubildenden (Beamte und Angestellte) der Gemeinden im Vergleich 2010 zu 2011 39.196 2010 2011 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Ausbildung Bundesland Personal und Entwicklung Personal und Entwicklung Anteil der Auszubildenden in den Ländern 2011 Altersstruktur der Beamtinnen und Beamten des Bundes (einschl. Richter) im Vergleich der Jahre 2000 und 2011 Quelle: Statistisches Bundesamt 2012 8,6 % 7,8 % 7,5 % 7,6 % 6,1 % 5,3 % 6,0 % 4,8 % 6,7 % 7,0 % 4,7 % 3,5 % 2000 6,1 % 3,9 % 4,1 % 3,5 % Altersgruppe unter 25 Anzahl 2011 Prozent Anzahl Prozent 8.965 6,8 5.834 4,5 25-34 31.405 23,7 19.542 15,0 35-44 41.078 31 36.842 28,3 45-54 29.353 22,1 42.927 33,0 55-59 14.038 10,6 15.615 12,0 über 60 7.745 5,8 9.353 7,2 Summe 132.584 100,0 130.113 100,0 Anteil der Auszubildenden in den Gemeinden 2011 4,8 4,7 3,2 3,6 3,8 4,3 2,7 3,2 2,9 2,1 27 Altersstruktur der Beschäftigten des Bundes im Vergleich der Jahre 2000 und 2011 3,8 3,7 2,2 Quelle: Statistisches Bundesamt 2012 2000 2011 Altersgruppe Anzahl Prozent Anzahl Prozent unter 25 18.974 6 17.913 6,7 25-34 55.136 17,5 33.845 12,7 35-44 93.061 29,5 60.019 22,5 45-54 87.747 27,8 92.308 34,6 55-59 42.699 13,5 36.829 13,8 über 60 17.843 5,7 25.809 9,7 Summe 315.460 100,0 266.723 100,0 Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2011 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Altersstruktur Ausbildung 26 Personal und Entwicklung dbb Mitgliederwerbung 2013 Ruhestandseintritte innerhalb der nächsten 10 beziehungsweise 20 Jahre – gruppiert nach Dienstgrad – für die Jahre 2000 und 2011 Quelle: Statistisches Bundesamt 2012 Dienstgrad 2000 2011 Ausscheiden innerhalb der nächsten 10 Jahre Ausscheiden innerhalb der nächsten 20 Jahre absolut absolut prozentual prozentual höherer Dienst 5.250 27,4 12.715 66,3 gehobener Dienst 9.563 20,1 24.916 52,36 mittlerer Dienst 9.627 15,8 28.702 47 einfacher Dienst 528 22,9 1.562 67,8 24.968 19,2 67.895 52,2 Beamte insges. Mehrw Mehrwert M wert f Mitgli für M Mitglieder g iederr Altersstruktur 28 Werben Werben Sie für Ihre Ihre Fachgewerkschaft Fachgewerkschafft ... dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Aktion: 1. 1.1.2013 1. 2013 bis 31.12.2013 31. 12. 2013 BEAMTE Beamte Beamte Besoldung Fallbeispiele (Stand: Januar 2013) Seit Inkrafttreten der sogenannten „Föderalismusreform I“ am 1. September 2006 treffen der Bund und die Länder alle Regelungen zur Besoldung und Versorgung ihrer Beamten unter Beachtung der in Art. 33 GG festgelegten Grundsätze durch Gesetz jeweils eigenständig. Die nachfolgenden Beispiele basieren auf Bundesrecht in der Fassung des sog. Dienstrechtsneuordnungsgesetzes. Die Gehaltssätze sind der Tabelle für neu eingestellte Beamte gemäß der Besoldungsordnung A (Bund) entnommen. Klarzustellen ist, dass die Sonderzahlung im monatlichen Grundgehalt enthalten ist und nicht separat ausbezahlt wird. Auch im Rahmen der Besoldungsanpassungen führte die auf Bund und Länder übertragene Gesetzgebungskompetenz seit 2007 zu einer merklichen Auseinanderentwicklung, was die Höhe und die Zeitpunkte der Anpassungen der Besoldung betrifft. Auch wurde der bewährte Gleichklang der wesentlich gleichen Einkommensentwicklung der Statusgruppen nicht mehr in allen Gebietskörperschaften beibehalten. Besoldung 32 Trotz der Auseinanderentwicklungen bei der Einkommensanpassung in Bund und Ländern ist festzuhalten, dass bei der Ausgestaltung der Besoldung – egal ob durch Übernahme des Bundesbesoldungsgesetzes in Landesrecht und anschließenden Änderungen oder durch Verabschiedung vollständig eigener Landesbesoldungsgesetze – an den bewährten Strukturen (z. B. der Grundbesoldung, dem Familienzuschlag sowie Amts- bzw. Stellenzulagen) festgehalten wird. Abweichende Länderbeispiele sind ausdrücklich benannt. Stand: 1. Januar 2013 (Bund außer*), Beträge in Euro BesGr. Beispiele (Monatsbeträge in Euro) ledig verheiratet, 2 Kinder Einfacher Dienst A3 Grenadier, 19 Jahre, Stufe 1 1.897,27 2.262,58 A5 Unteroffizier, 26 Jahre, Stufe 3 2.074,41 2.428,98 Mittlerer Dienst A6 Zollsekretär (Außendienst), 19 Jahre, Stufe 1 2.015,78 2.348,89 A7 Polizeimeister, 29 Jahre, Stufe 4 2.488,12 2.821,22 A8 Hauptfeldwebel, 40 Jahre, Stufe 7 2.888,20 3.221,30 2.757,13 3.096,21 3.980,06 4.296,65 Gehobener Dienst A9 Polizeikommissar, 28 Jahre, Stufe 3 A 12 33 Konrektor Grundschule, 45 Jahre, Stufe 7 *) Land Sachsen-Anhalt, Stand 1. Januar 2012 Höherer Dienst A 13 Studienrat, 38 Jahre, Stufe 5 A 15 A 16 *) Land Niedersachsen, Stand 1. Januar 2012 3.631,64 3.948,54 Oberarzt, 48 Jahre, Stufe 6 5.571,53 5.910,61 Oberstudiendirektor, 50 Jahre, Stufe 11 5.830,94 6.143,24 B-Besoldung B4 Präsident des Kraftfahrt-Bundesamtes 7.677,65 8.016,73 W-Besoldung W3 Professor 5.672,13 6.011,21 7.169,78 7.488,86 *) Land Brandenburg, Stand 1. Januar 2012 R-Besoldung R4 Amtsgerichtspräsident *) Land Hessen, Stand 1. Oktober 2012 *) Die Werte in den Ländern variieren nach den dortigen Landesbesoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetzen (siehe dazu weitere Hinweise auf www.dbb.de). dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Besoldung Zunächst wurde die neu gewonnene Gesetzgebungskompetenz mehrheitlich zum Erlass von Einmalzahlungs-/Sonderzahlungsgesetzen genutzt, wobei im Bund und in den einzelnen Länder erhebliche Unterschiede sowohl bei der Höhe der Beträge als auch bei der Ausgestaltung festzustellen waren. Beamte Beamte Zulagen (Stand: geltendes Bundesrecht nach Maßgabe des BBVAnpG mit Stand zum 1. Januar 2013) (Monatsbeträge in Euro) Stufe 1 Stufe 2 (§ 40 Abs. 1) (§ 40 Abs. 2) Besoldungsgruppen A 2 bis A 8 119,14 226,12 übrige Besoldungsgruppen 125,12 232,10 Im Übrigen in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr 3,11 0,73 0,77 *) 1,47 *) Für Beamte im polizeilichen Vollzugsdienst, in Justizvollzugsanstalten und im Einsatzdienst der Feuerwehr. 106,98 für das dritte und jedes weitere zu berücksichtigende Kind um 333,31 Erhöhungsbeträge für Besoldungsgruppen A 2 bis A 5 Der Familienzuschlag der Stufe 2 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind 5,37 ab Stufe 3 für jedes weitere zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppen A 2 bis A 3 um je 26,84 in der Besoldungsgruppe A 4 um je 21,47 in der Besoldungsgruppe A 5 um je 16,10 § 4 Abs. 1 MVergV Besoldungsgruppe A 2 bis A 4 11,27 Besoldungsgruppe A 5 bis A 8 13,32 Besoldungsgruppe A 9 bis A 12 18,28 Besoldungsgruppe A 13 bis A 16 25,18 35 Jubiläumszulagen, Bund 25 Jahre: 40 Jahre: 50 Jahre: 307,00 410,00 512,00 Soweit dadurch im Einzelfall die Besoldung hinter derjenigen aus einer niedrigeren Besoldungsgruppe zurückbleibt, wird der Unterschiedsbetrag zusätzlich gewährt. Anrechnungsbetrag nach § 39 Abs. 2 Satz 1 BBesG In den Besoldungsgruppen A 2 bis A 8: 105,43 In den Besoldungsgruppen A 9 bis A 12: 111,93 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Besoldung für das zweite zu berücksichtigende Kind um in den Besoldungsgruppen A 2 bis A 5 um je An den übrigen Samstagen zwischen 13.00 Uhr und 20.00 Uhr Mehrarbeitsvergütung, Bund (Vergütung pro Stunde in Euro) Bei mehr als einem Kind erhöht sich der Familienzuschlag Besoldung (Monatsbeträge je Stunde in Euro) An Sonntagen, gesetzlichen Wochenfeiertagen und an Samstagen vor Ostern und Pfingsten nach 12.00 Uhr sowie für den 24. und 31. Dezember, wenn diese Tage nicht auf einen Sonntag fallen Familienzuschläge 34 Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten, Bund Beamte Beamte Jährliche Sonderzahlung > Brandenburg Keine Sonderzahlung (Rechtsgrundlage ausgelaufen) (sogenanntes „Weihnachtsgeld“/Urlaubsgeld) Stand: November 2012 > > Bund – Versorgungsempfänger: – – Integration der Sonderzahlung in das Grundgehalt i. H.v. 5 % der Monatsbezüge; zzgl. 10,42 € bis A 8 > entspricht ca. 60 % eines Monatsbezugs – Integration der Sonderzahlung in das Grundgehalt für Versorgungsempfänger i. H.v. 4,17 % der Monatsbezüge bezogen auf das Jahr 2004 (faktorisiert) > Einbau in Höhe von ca. 50 % eines Monatsbezugs (bei Berücksichtigung des Pflegeabzugs) Bremen – Bis A 8: 840 € und A 9 bis A 11: 710 € (Auszahlung mit Dezemberbezügen) – Beamte mit erstmaligen Ansprüchen nach dem 31. Dezember 2005: 3 Jahre keine Sonderzahlung > Hamburg – Beamte in A-, R-, W- und C-Besoldung: 1.000 € (Anwärter: 300 €) – Sonderzahlung für jedes berücksichtigungsfähige Kind: 300 € – Versorgungsempfänger der BesGr. A 2 – A 12 und C 1: 500 € – Integration der Sonderzahlung i. H.v. 4,17 % der monatlichen Dienst- und Anwärterbezüge in das Grundgehalt > entspricht ca. 50 % eines Monatsbezugs 36 Sonderzahlung Baden-Württemberg > – Versorgungsempfänger: Integration der Sonderzahlung i. H.v. 2,5 % > entspricht ca. 30 % eines Monatsbezugs > – Versorgungsempfänger: 2,66 % eines Monatsbezugs > entspricht ca. 32 % eines Monatsbezugs Urlaubsgeld: bis A 8: 166,17 € im Juli Bayern – Bis A 11 sowie Anwärter und Empfänger von Unterhaltsbeihilfe: 70 %. Ab A 12: 65 % von 1/12 der für das Kalenderjahr zustehenden Bezüge – zgl. 84,29 % des Familienzuschlags (Auszahlung mit Dezemberbezügen) – A 2 bis A 8, Anwärter und Dienstanfänger monatlicher Erhöhungsbetrag von jeweils 8,33 Euro Hessen – 5 % eines Monatsbezugs (mtl. Auszahlung) > entspricht ca. 60 % eines Monatsbezugs bei einmaliger Auszahlung > Mecklenburg-Vorpommern – Bis A 9 und Anwärter: 41,853 %, A 10 bis A 12, C 1: 36,675%, Übrige: 32,361 % eines Monatsbezugs (Auszahlung mit Dezemberbezügen, Werte für 2012) – Versorgungsempfänger: entsprechend – Versorgungsempfänger bis A 11: 60 %, ab A 12: 56 % > Berlin – 640 €, Anwärter: 200 € (Auszahlung mit Dezemberbezügen) – Versorgungsempfänger: 320 € dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 37 Sonderzahlung > Beamte Beamte > Niedersachsen > Schleswig-Holstein – Beamte A 2 bis A 8: 420 € (Auszahlung mit Dezemberbezügen) – Bis A 10: 660 € (Auszahlung mit Dezemberbezügen) – Versorgungsempfänger: – – Versorgungsempfänger bis A 10: 330 €, Hinterbliebene 200 € und Waisen 50 € – Pro Kind 120 €, für das 3. und weitere Kinder: 400 € – Sonderbetrag für jedes Kind i. H.v. 400 € Nordrhein-Westfalen – Bis A 6: 60 %, A 7 bis A 8 und Anwärter: 45 %, ab A 9: 30 % eines Monatsbezugs (Auszahlung mit Dezemberbezügen) – Versorgungsempfänger bis A 6: 60 %, A 7 bis A 8: 39 %, ab A 9: 22 % > Rheinland-Pfalz – Integration der Sonderzahlung i. H. v. 4,17 % eines Monatsbezugs in das Grundgehalt > entspricht ca. 50 % eines Monatsbezugs – Versorgungsempfänger: entsprechend > Saarland – Integration des vorhandenen Niveaus (bis A 10: 1.000 €; ab A 11: 800 €; Vorbereitungsdienst/Waisengeld: 285 €) der Sonderzahlung bzw. des Urlaubsgeldes (bis A 8) in das Grundgehalt ab Juli 2009 (Restauszahlung für 2009 mit Dezemberbezügen) Sonderzahlung 38 > Thüringen – Integration der Sonderzahlung in das Grundgehalt (zwischen 3,75 % und 0,84 % eines Monatseinkommens gestaffelt nach Besoldungsgruppen) > entspricht ca. zwischen 45 % und 10 % eines Monatsbezuges bei jährlicher Auszahlung Bemerkung: In einigen Ländern werden zusätzliche kinderbezogene Anteile gewährt. Das Urlaubsgeld ist überwiegend entfallen; aufgeführt sind lediglich verbliebene Regelungen! Quellen: Zusammenstellung des dbb nach eigener Recherche, Presseinformationen der jeweiligen Landesregierungen, Angaben der dbb Landesbünde und amtliche Veröffentlichungen. – Versorgungsempfänger: Integration über Korrekturfaktoren (bis A 10: 500 €; ab A 11: 400 €) > Sachsen – Keine Sonderzahlung > Sachsen-Anhalt – Bis A 8: 120 € (Auszahlung mit Dezemberbezügen) – Versorgungsempfänger: – – Sonderbetrag für Kinder i. H.v. 25,56 € (auch für Versorgungsempfänger); 400 € für dritte und weitere Kinder dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 39 Sonderzahlung > Beamte Beamte Regelmäßige Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten des Bundes und der Länder Die regelmäßige Wochenarbeitszeit beim Bund beträgt 41 Stunden. Schwerbehinderte Beamtinnen und Beamte sowie Beamtinnen und Beamte, die für ein Kind unter zwölf Jahren Kindergeld erhalten oder zu deren Haushalt ein Elternteil, eine Ehepartnerin oder ein Ehepartner, eine Lebenspartnerin oder ein Lebenspartner oder ein Kind gehört, bei der oder bei dem Pflegebedürftigkeit nach den Beihilfevorschriften des Bundes, nach § 18 SGB XI oder durch ein entsprechendes Gutachten festgestellt worden ist, können eine Verkürzung auf 40 Stunden beantragen. Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt: 40 Stunden; Baden-Württemberg: 41 Stunden Schleswig-Holstein: 41 Stunden, für Schwerbehinderte 40 Stunden; Arbeitszeit 40 Nordrhein-Westfalen: 41 Stunden, aber mit Altersstaffelung und Sozialkomponente: 40 Stunden ab 55. Lebensjahr, 39 Stunden ab 60. Lebensjahr, 39 Stunden für alle Schwerbehinderte ab einem Grad der Behinderung von 80. Bayern: 41 Stunden; ab dem 51. Lebensjahr 40 Stunden; ab dem 1. August 2013 für alle 40 Stunden. Hessen mit Altersstaffelung: 42 Stunden bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres, ab dem 51. Lebensjahr bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres 41 Stunden, ab dem 61. Lebensjahr 40 Stunden. Thüringen: 42 Stunden Mit Sozialkomponente bei Betreuung eines Kindes unter 18 Jahren oder eines Angehörigen, bei dem der medizinische Dienst der Krankenversicherung Pflegebedürftigkeit nach § 14 des Elften Buches des Sozialgesetzbuchs festgestellt hat, 40 Stunden. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Altersteilzeit, Bund Beamten kann auf Antrag Altersteilzeit bewilligt werden, wenn 앫 sie das 60. Lebensjahr vollendet haben und 앫 sie in den letzten 5 Jahren vor Beginn der Altersteilzeit mindestens 3 Jahre teilzeitbeschäftigt waren 앫 die Altersteilzeit vor dem 1. Januar 2017 beginnt und 앫 dienstliche Belange nicht entgegen stehen 앫 sie in einem festgelegten Restrukturierungs- oder Stellenabbaubereich beschäftigt sind oder 앫 eine Quote von 2,5 % der Beamtinnen und Beamten der obersten Dienstbehörden einschließlich ihrer Geschäftsbereiche noch nicht erreicht ist. Es werden 70 % der letzten Bezüge gezahlt. Berücksichtigung bei ruhegehaltfähiger Dienstzeit zu 90 %. 41 Falter-Modell Beamte können auf Antrag den Eintritt in den Ruhestand bei Vorliegen eines dienstlichen Interesses um höchstens 2 Jahre hinausschieben, indem sie 2 Jahre vor Beginn des Ruhestandes und 2 Jahre nach der Ruhestandsaltersgrenze Teilzeit beantragen. Erholungsurlaub, Bund 앫 Bis zum vollendeten 55. Lebensjahr 앫 danach 29 Tage 30 Tage dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Arbeitszeit Arbeitszeit und Urlaub Beamte Beamte Zusatzurlaub im Schichtdienst, Bund Sabbatregelungen (uneinheitlich) Eine Neuregelung ist geplant, war aber bis zum Redaktionsschluss noch nicht verabschiedet. Stand: Dezember 2012. Wird Dienst nach einem Schichtplan verrichtet, der einen regelmäßigen Wechsel der täglichen Arbeitszeit in Wechselschichten bei ununterbrochenem Fortgang der Arbeit während der ganzen Woche, gegebenenfalls mit einer Unterbrechung der Arbeit am Wochenende von höchstens 48 Stunden Dauer vorsieht, und sind dabei nach dem Dienstplan im Jahresdurchschnitt in je fünf Wochen mindestens 40 Arbeitsstunden in der Nachtschicht zu leisten, wird Zusatzurlaub nach der folgenden Übersicht gewährt: In der Fünf-Tage-Woche 87 Arbeitstagen 130 Arbeitstagen 173 Arbeitstagen 195 Arbeitstagen In der Sechs-Tage-Woche Dienstleistung an mindestens 104 Arbeitstagen 156 Arbeitstagen 208 Arbeitstagen 234 Arbeitstagen Zusatzurlaub 3 Arbeitstage 4 Arbeitstage 5 Arbeitstage 6 Arbeitstage Teilzeitbeschäftigung, bei der es Arbeits- und Freizeitphasen gibt (Beispiel: 2 Jahre Vollzeitbeschäftigung, 3 Monate Freistellung, durchgehende Besoldung 8/9). Beurlaubung ohne Bezüge (wenn dienstliche Verhältnisse es gestatten) 앫 Familienpolitisch (1 Kind unter 18 Jahren, pflegebedürftige Angehörige): höchstens 15 Jahre. 앫 Arbeitsmarktpolitisch: für einen Zeitraum, der sich bis zum Beginn des Ruhestandes erstrecken muss, höchstens 15 Jahre (auch im Zusammenhang mit familienpolitischer Beurlaubung), unabhängig vom Ruhestandsbeginn höchstens 6 Jahre. Elternzeit Unbezahlte Freistellung (maximal 3 Jahre). Antragsteilzeit, Bund Beamtinnen und Beamte, die die Voraussetzungen des Absatzes 1 nicht erfüllen und nach einem Schichtplan Dienst zu erheblich unterschiedlichen Zeiten verrichten, erhalten – einen Arbeitstag Zusatzurlaub, wenn mindestens 110 Stunden, – zwei Arbeitstage Zusatzurlaub, wenn mindestens 220 Stunden, – drei Arbeitstage Zusatzurlaub, wenn mindestens 330 Stunden und – vier Arbeitstage Zusatzurlaub, wenn mindestens 450 Stunden Nachtdienst geleistet wurde. Die Voraussetzungen des Satzes 1 sind nur erfüllt, wenn die Lage oder die Dauer der Schichten überwiegend um mindestens drei Stunden voneinander abweichen. Erfüllen Beamtinnen und Beamte weder die Voraussetzungen des Absatzes 1 noch die des Absatzes 2, erhalten sie – einen Arbeitstag Zusatzurlaub, wenn mindestens 150 Stunden, – zwei Arbeitstage Zusatzurlaub, wenn mindestens 300 Stunden, – drei Arbeitstage Zusatzurlaub, wenn mindestens 450 Stunden und – vier Arbeitstage Zusatzurlaub, wenn mindestens 600 Stunden Nachtdienst geleistet wurde. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Bis zu 50 % auf Antrag, wenn dienstliche Belange nicht entgegen stehen, Nebentätigkeit nur wie bei Vollzeitbeschäftigten, Umfang kann von Dienststelle nachträglich verändert werden. 43 Beihilfe Urlaub 42 Beginnen an einem Kalendertag zwei Dienstschichten und endet die zweite Dienstschicht an einem anderen Kalendertag, gelten abweichend von § 5 Abs. 4 Satz 2 EUrlV beide Kalendertage als Arbeitstage. Beihilfe Die Beihilfe ist das eigenständige Krankensicherungssystem für die Beamten und Richter. Für Soldaten – und teilweise Beamte in den Vollzugsdiensten – kann die Krankensicherung auch in Form der sog. Heilfürsorge ausgestaltet werden. Das Beihilfesystem umfasst die Aufwendungen des Dienstherrn im Rahmen der Fürsorgepflicht für Krankheits-, Pflege- und Geburtsfälle sowie bei Maßnahmen zur Früherkennung von Krankheiten und Schutzimpfungen. Die Leistungen ergänzen in diesen Fällen die Eigenvorsorge des Beamten, die aus den laufenden Bezügen zu bestreiten ist. Leistungen des eigenständigen Beihilfesystems erfolgen im Gegensatz zum grundsätzlichen Sachleistungsprinzip der GKV als Kostenerstattung. Der Beamte, der nicht freiwillig gesetzlich versichert ist, erhält eine Rechnung dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Beamte Beamte Der Beihilfesatz beträgt – 50 % für aktive Beamte, – 70 % für Versorgungsempfänger bzw. Ehepartner (bis zum Einkommen i. H.v. 17.000 € [Bund]) und – 80 % für Kinder beziehungsweise Waisen. Die Zuzahlungsregelungen und „Praxisgebühr“ orientieren sich für den Bereich des Bundes an den Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beihilfevorschriften sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Neben den Vorschriften des Bundes gibt es verschiedene länderspezifische Regelungen über Wahlleistungen (Chefarztbehandlung und Unterbringung im Zweibettzimmer), Zuzahlungen zu Medikamenten, Kostendämpfungspauschalen, Antragsgrenzen und dergleichen. Versorgung 44 Versorgung Die Beamtenversorgung ist das eigenständige Alterssicherungssystem der Beamten, Richter und Soldaten. Sie umfasst sowohl die Funktion der gesetzlichen Rente als auch die einer Zusatzversorgung bzw. betrieblichen Altersversorgung und ist ein durch Dienstleistung erworbenes Recht, das durch Art. 33 GG ebenso gesichert ist wie das Eigentum durch Art. 14 GG. Berechnungsgrundlagen: ruhegehaltfähige Dienstzeit x Steigerungssatz = Ruhegehaltssatz x ruhegehaltfähige Dienstbezüge = Ruhegehalt Höhe des Ruhegehalts Altes Recht: Je Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit: 1,875 %, insgesamt höchstens 75 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge (maximal 40 berücksichtigungsfähige Jahre). Versorgungsänderungsgesetz 2001: Absenkung ab 2003 in acht Stufen auf einen Höchstsatz von 71,75 % Steigerungssatz 1,79375 je Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit, insgesamt höchstens 71,75 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge (maximal 40 berücksichtigungsfähige Jahre). Effektiver Höchstruhegehaltssatz 2009 (Bund) = 72,56 %; 2010 (Bund) = 72,16%; 2011 (Bund) = 71,75 %. Versorgungsabschläge auf das Ruhegehalt 3,6 % für jedes Jahr des vorzeitigen Ruhestandes, maximal 10,8 % bei Dienstunfähigkeit. Bei Ruhestand auf eigenen Antrag sind höhere Abschläge möglich. Mindestversorgung 35 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der jeweiligen Besoldungsgruppe des Amtes oder – wenn dies günstiger ist – 65 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe A 4 (zuzüglich 30,68 Euro). Abweichungen in einzelnen Ländern. Hinterbliebenenversorgung Ruhegehaltfähige Dienstzeit Dienstjahre als Beamter und ggf. Wehrdienst, Ausbildung, Angestelltenzeiten im öffentlichen Dienst (nicht ruhegehaltfähig: unbezahlter Urlaub, Ehrenämter). Altes Recht: 60 % des Ruhegehalts, das der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten können, wenn er am Todestag in den Ruhestand getreten wäre. Nach Versorgungsänderungsgesetz 2001 (ab 2002): 55 % des o. g. Ruhegehalts (Besitzstandsregelungen für Altfälle). Ruhegehaltfähige Dienstbezüge Grundgehalt, Familienzuschlag sowie ausdrücklich als ruhegehaltfähig bezeichnete Dienstbezüge. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 45 (Anspruch auf Beamtenversorgung nach fünfjähriger Dienstzeit) dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Versorgung als Privatpatient, begleicht diese und bekommt die beihilfefähigen Aufwendungen entsprechend dem Beihilfebemessungssatz vom Dienstherrn erstattet. Beamte Krankenversicherungsverein a. G. Unfallruhegehalt Ist ein Beamter infolge eines Dienstunfalls dienstunfähig geworden und in den Ruhestand versetzt worden, erhöht sich der bis dahin erdiente Ruhegehaltssatz um 20 % und beträgt mindestens zwei Drittel, höchstens aber 71,75 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge. Versorgungsrücklagen Die Versorgungsrücklagen werden beim Bund und bei fast allen Ländern als Sondervermögen aus der Verminderung der Anpassung der Besoldung und Versorgung in Höhe von 0,2 % gebildet. Durch die Besoldungs- und Versorgungsverminderungen in den Jahren 1999 bis 2002 und 2011/2012 sowie durch Einsparungen aus Anlass des Versorgungsänderungsgesetzes wurde allein beim Bund ein Sondervermögen in Höhe von ca. 4,8 Mrd. € aufgebaut (Stand: Januar 2012). 46 Beamte Eine große Gemeinschaft bietet Schutz Sie suchen eine optimale Vorsorge für den Krankheitsfall ? Kostengünstig, leistungsstark, individuell, zuverlässig ? Dann werden auch Sie Mitglied bei Deutschlands größtem privaten Krankenversicherer. Mehr als 2,1 Millionen RUW S Vollversicherte proH U S D P 2012 fitieren bereits von Februar tznd1e Le istungen“+ den hervorragenden Pla Leistungen der rvorrage Gesellschaft“+ he rig „langjäh „bilanzstärkste Versicherer“ r Bestnote, „servicestärkste icherungen Debeka. Bestnote, von Krankenvers Vergleich anders als andere dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Größte Selbsthilfeeinrichtung des öffentlichen Dienstes auf dem Gebiet der Krankenversicherung Debeka-Hauptverwaltung Ferdinand-Sauerbruch-Str. 18 56058 Koblenz Telefon (02 61) 4 98 - 0 www.debeka.de TARIFBESCHÄFTIGTE Tarifbeschäftigte Tarifbeschäftigte Die 2005 begonnene Ablösung der aus den Jahren 1962/1995 stammenden Manteltarifverträge sowie Vergütungs- und Lohnsysteme (BAT für Angestellte sowie MTArb und BMT-G für Arbeiter) ist im Bundes-, Länder und Kommunalbereich flächendeckend abgeschlossen. Das in den übrigen Ländern außer Hessen nach TV-L seit November 2006 geltende Tarifrecht löst mit vier Jahren Verzug ab November 2010 auch in Berlin den BAT/MTArb ab. Für die Beschäftigten beim Bund und in den Kommunen (TVöD ab Oktober 2005) sowie in den Ländern (TV-L ab November 2006; TV-Hessen ab Januar 2010; TV-L für Berlin ab November 2010) gilt eine Entgelttabelle bestehend aus 15 Entgeltgruppen mit in der Regel jeweils sechs Stufen. Die Entgeltgruppen spiegeln die bisherigen Angestellten-Vergütungsgruppen nach dem abgelösten BAT ebenso wider wie die Lohngruppen von Arbeitern nach früherem MTArb und BMT-G. Den einzelnen Stufen liegen ansteigende Verweildauern von einem Jahr in Stufe 1 bis fünf Jahren in Stufe 5 zugrunde, in Entgeltgruppe 1 sind es jeweils vier Jahre. Die Stufen 1 und 2 stellen Grundstufen dar, während ab der Stufe 3 Entwicklungsstufen angebracht sind. Ab dieser Stufe hat die individuelle Leistung neben der Verweildauer direkten Einfluss auf das frühere oder spätere Erreichen der nächsthöheren Stufe. Entgelte 50 Ein Berufsanfänger ohne einschlägige Berufserfahrung startet regelmäßig in Stufe 1. Nach insgesamt 10 oder 15 Jahren wird die Bezahlung aus der Endstufe 5 oder 6 erreicht. Besser gestellt wird, wer bei Neueinstellung so genannte förderliche Zeiten vorweisen kann. Je nach Einzelfall können oder werden diese Zeiten aus einem früheren Beschäftigungsverhältnis bei demselben Arbeitgeber oder im öffentlichen Dienst beziehungsweise in entsprechender Tätigkeit auf die Stufen angerechnet. Das Tarifrecht verfolgt dabei das Ziel, attraktive Entgeltbedingungen für jüngere Beschäftigte zu schaffen. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Einkommensentwicklung: Die Beträge der Entgelttabelle nach TV-L sind im Jahr 2012 zum Januar um linear 1,9 Prozent sowie um 17 Euro angehoben worden; dieses gilt bis zum 31. Dezember 2012. Weitere Erhöhungen für den TV-L werden in der Tarifrunde 2013 verhandelt die im Frühjahr 2013 beginnt. Nach TV-Hessen erfolgte die Erhöhung im Jahr 2012 um linear 2,6 Prozent ab März 2012. Für den TV-H werden weitere Erhöhungen gleichzeitig mit denen des TV-L verhandelt. Im Land Berlin wird das Entgeltniveau nach TV-L schrittweise bis 2017 erreicht; es beträgt seit August 2011 97 Prozent. Künftige Tarifsteigerungen zum TV-L werden vom Land Berlin übernommen. Im Bereich von Bund und Kommunen sind die Beträge der Entgelttabellen nach der Tarifeinigung vom 31. März 2012 rückwirkend zum 1. März 2012 um 3,5 Prozent angehoben worden, weitere Erhöhungen von 1,4 Prozent erfolgen zum 1. Januar 2013 sowie zum 1. August 2013. Beispiele für Neueinstellungen: Neueinstellungen bei Bund und Gemeinden nach TVöD sowie dem Land Hessen nach TV-H werden wegen Fehlens der jeweiligen Entgeltordnung nur vorläufig einer Entgeltgruppe des TVöD/TV-H zugeordnet (gemäß Anlage 4 TVÜ-Bund/-H beziehungsweise Anlage 3 TVÜ-VKA). Im Bereich des TV-L ist hingegen zum Januar 2012 die sogenannte bereinigte Entgeltordnung in Kraft getreten. Beschäftigte im Bereich des TV-L sowie der Entgeltgruppe 1 TVöD/TV-H sowie Ärzte an Universitätskliniken (§ 41 TV-L/TV-H) sind abschließend eingruppiert. Die monatlichen Tabellenentgelte in den nachfolgenden Beispielen beruhen nach TVöD Bund und Gemeinden Stand August 2012; sie beziehen sich auf den Stand Januar und August 2013. Die Beispiele nach TV-L/TV-H beziehen sich auf den Stand Januar und März 2012, da die Tarifrunde in den Ländern erst im Frühjahr 2013 beginnt und Tabellen für das Jahr 2013 naturgemäß noch nicht vorliegen. Die angegebenen Beträge sind Euro-Beträge in Brutto. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 51 Entgelte Entgelte Tarifbeschäftigte Tarifbeschäftigte Gemeinden (TVöD) Eingruppierung Stufe Zuordnung EG EG Tabellenentgelt (Stand 1. 1. 2013) Tabellenentgelt (Stand 1. 8. 2013) Poststellenangestellte, 22 J., ohne Berufserfahrung BAT X/IX EG 2 TVöD St. 1 1705,98 1729,86 Datenbankverwalter, 32 J., mit Berufserfahrung BAT Vb/IVb EG 9 TVöD St. 4 3163,87 3208,16 Schulhausmeister, 30 J., mit Berufserfahrung BAT VIb EG 6 TVöD St. 3 2401,35 2434,97 Leiter einer Musikschule, 39 J., mit Berufserfahrung BAT Ib EG 14 TVöD St. 3 4154,00 4212,16 Entgelte 52 Eingruppierung Stufe Zuordnung EG EG Tabellenentgelt (Stand 1. 1. 2013) Tabellenentgelt (Stand 1. 8. 2013) Eingruppierung Stufe Zuordnung EG EG TV-L: Tabellenentgelt (Stand 1. 3. 2012) TV-H: Tabellenentgelt (Stand 1. 3. 2012) Krankenschwester, 27 J., mit Berufserfahrung BAT Kr IV/V/Va EG Kr 7a TV-L/TV-H St. 3 2.426,55 2.426,10 Sekretärin, 22 J., ohne Berufserfahrung BAT VII EG 5 TV-L/TV-H St. 1 1.936,01 1.932,19 Lehrer am Gymnasium, 32 J., mit Berufserfahrung BAT IIa EG 13 TV-L/TV-H St. 2 3.536,99 3.544,17 Arzt am Universitätsklinikum, 34 J., mit Berufserfahrung BAT IIa/Ib EG Ä 1 TV-L St. 2 4.280,87 4.321,53 53 Hausgehilfe, 21 J., Berufserfahrung BAT X/IX EG 2 TVöD St. 2 1889,21 1915,66 technischer Angestellter, 28 J., mit Berufserfahrung BAT IVb/IVa EG 10 TVöD St. 3 3243,54 3288,95 Straßenbauarbeiter, 29 J., mit Berufserfahrung MTArb 2/2a/3 EG 3 St. 3 2105,47 2134,95 Informatiker, 29 J., mit Berufserfahrung BAT IVa/III EG 11 TVöD St. 3 3357,35 3404,35 Besitzstandsregelungen für übergeleitete Beschäftigte: Für im Oktober 2005 beim Bund oder einer Gemeinde bereits vorhandene Angestellte und Arbeiter, die in den TVöD übergeleitet wurden, gelten umfangreiche Besitzstandsregelungen nach den jeweiligen Überleitungstarifverträgen TVÜ-Bund und TVÜ-VKA. Die Zuordnung zu einer Entgeltgruppe ist für Übergeleitete rechtswahrend. Die bisherigen Vergütungen (Grundvergütung, Ortszuschlag bis Stufe 2, allgemeine Zulage) oder Löhne (Monatstabellenlohn) hatten in den folgenden zwei Jahren als sogenanntes Vergleichsentgelt regelmäßig weiter Bestand. Nach Ablauf der Überleitungsphase fand in der Regel eine Einkommenssteigerung durch einen Stufenaufstieg in der Entgelttabelle statt. Weitere Besitzstandsregelungen (insbesondere für kinderbezogene Bestandteile am bisherigen Orts- oder Sozialzuschlag und funktionsbezogene Zulagen) sichern außerdem einen verlustlosen Übergang in das neue Tarifrecht. Entsprechendes galt/gilt im Länderbereich nach TVÜ-Länder bis Oktober 2008 beziehungsweise nach TVÜ-Hessen bis Dezember 2011 sowie in Berlin bis Oktober 2012. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Entgelte Bund (TVöD) Länder (TV-L/TV-H) Tarifbeschäftigte Tarifbeschäftigte Zulagen und Zuschläge Für Nachtarbeit zwischen 21 und 6 Uhr: Im TVöD sowie TV-L/TV-Hessen gibt es keine Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern mehr. Für die Beschäftigten bei Bund, Ländern und Gemeinden gilt folgendes: Ortszuschlag/Sozialzuschlag Der Ortszuschlag bis Stufe 2 (verheiratet) ist durch Berücksichtigung in der Entgelttabelle zum TVöD/TV-L/TV-Hessen entfallen. Der kinderbezogene Entgeltbestandteil des abgelösten Tarifrechts (Ortszuschlag ab Stufe 3 beziehungsweise Sozialzuschlag) wird übergeleiteten Beschäftigten als Besitzstandszulage weiter gezahlt, so lange für das Kind nach dem EStG oder dem Bundeskindergeldgesetz Kindergeld ununterbrochen zusteht. > für Beschäftigte in Krankenhäusern im Bereich des TVöD: 15 % Pauschalisierung Entgelte > 35 % (ab 6.00 Uhr) Für Feiertagsarbeit (ohne Freizeitausgleich) 135 % Allgemeine Zulage Die allgemeine Zulage ist durch Berücksichtigung in der Entgelttabelle zum TVöD/TV-L/TV-Hessen entfallen. 54 Für Arbeit am 24. und 31. Dezember: Für Feiertagsarbeit (mit Freizeitausgleich) 35 % Überstundenzuschläge 30 % (Entgeltgruppe 1–9) 15 % (Entgeltgruppe 10–15) Zeitzuschläge Basis der Zeitzuschläge ist der auf eine Stunde entfallende Anteil des Tabellenentgelts der Stufe 3 der jeweiligen Entgeltgruppe des Beschäftigten (bei Überstunden der Anteil der jeweiligen Stufe, höchstens jedoch der Stufe 4). Ausgehend von dieser Basis werden folgende Zeitzuschläge bezahlt (TVöD/TV-L/TV-Hessen): Für Sonntagsarbeit: Für die Arbeit an Samstagen in der Zeit zwischen 13 und 21 Uhr, soweit nicht im Rahmen von Schicht- und Wechselschicht anfallend: 25 % 20 % Pauschalierung für Beschäftigte in Krankenhäusern: 0,64 €/Stunde dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 > Erschwerniszuschläge Grundlage ist der auf eine Stunde entfallende Anteil des monatlichen Tabellenentgelts der Stufe 2 der Entgeltgruppe 2. Die Höhe der Erschwerniszuschläge beträgt zwischen 5 und 15 Prozent. Im Bereich der VKA können mit dem jeweiligen Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) die Voraussetzungen und die Höhe der Zuschläge durch einen landesbezirklichen Tarifvertrag vereinbart werden. Wo dies nicht geschieht, gelten die bisherigen Regelungen teilweise dynamisiert bis zur Vereinbarung einer Entgeltordnung zum TVöD fort. Für den Bereich des Bundes und der Länder sollen jeweils entsprechende Tarifverträge (für den Bund auf Bundesebene) abgeschlossen werden. Bis zur Vereinbarung einer Entgeltordnung zum TVöD beziehungsweise zum TV-L/TV-Hessen gelten die bisherigen tarifvertraglichen Regelungen jeweils fort. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 55 Entgelte > 20 % Pauschalisierung für Beschäftigte in Krankenhäusern im Bereich des TV–L und TV-H: 1,28 €/Stunde; Tarifbeschäftigte Tarifbeschäftigte Vermögenswirksame Leistungen Für jeden vollen Kalendermonat werden vermögenswirksame Leistungen in Höhe von 6,65 Euro gezahlt. Auszubildende im Tarifgebiet West erhalten 13,29 Euro/Monat, im Tarifgebiet Ost 6,65 €. > > 350 € 500 € Baden-Württemberg Bayern Bremen Hamburg Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Schleswig-Holstein Tarifgebiet Ost Jahressonderzahlung Nach TVöD (Bund und Gemeinden) beziehungsweise TV-L (Länder außer Hessen) sowie TV-Hessen wird eine Jahressonderzahlung an alle Beschäftigten gezahlt, die am 1. Dezember des jeweiligen Kalenderjahres in einem Arbeitsverhältnis stehen. Die Jahressonderzahlung wird im November des Jahres ausgezahlt und beträgt in den jeweiligen Entgeltgruppen des TVöD beziehungsweise des TV-L/TV-Hessen Tarifbeschäftigte 56 TVöD West TV-L West TVöD Ost TV-L Ost EG 1 bis 8 90 % 95 % 67,5 % 71,5 % 90 % EG 9 bis 12 (TVöD) 80 % – 60 % – – EG 9 bis 11 (TV-L/TV-H) – 80 % – 60 % 60 % EG 13 bis 15 (TVöD) 60 % – 45 % – – EG 12 bis 13 (TV-L/TV-H) – 50 % – 45 % 60 % EG 14 bis 15 (TV-L/TV-H) – 35 % – 30 % 60 % TV-H des dem Beschäftigten in den Kalendermonaten Juli, August und September durchschnittlich gezahlten Entgelts ausschließlich des Überstundenentgelts, jedenfalls soweit nicht dienstplanmäßig vorgesehe Arbeitszeit Die durchschnittliche regelmäßige Wochenarbeitszeit beträgt nach 앫 TVöD-AT: 39 Stunden (Bund/Gemeinden West) oder 40 Stunden (Gemeinden Ost) 앫 TV-Hessen: 40 Stunden 앫 TV-L (Berlin): 39 Stunden 앫 TV-L (außer Berlin): Jubiläumsgeld Folgende Jubiläumsgelder werden gezahlt: Nach Beschäftigungszeit von 25 Jahren: Nach Beschäftigungszeit von 40 Jahren: > Arbeitszeit und Urlaub 39 Std. 40 Std. 39 Std. 39 Std. 39 Std. 39 Std. 39 Std. 39 Std. 38 Std. 40 Std. 30 Min 6 Min 12 Min 48 Min 50 Min 30 Min 42 Min Nach TV-L und TV-Hessen gelten für Beschäftigtengruppen Ausnahmen mit 38,5 Stunden beziehungsweise 42 Stunden Wochenarbeitszeit. > Erholungsurlaub Im Rahmen der Tarifeinigung vom 31. März 2012 haben die Tarifparteien eine neue Urlaubsregelung vereinbart, da die bisherige aufgrund der Rechtsprechung des BAG zur Altersdiskriminierung unwirksam geworden war. Ab 2013 gilt daher: Bei Verteilung der Wochenarbeitszeit auf fünf Tage in der Kalenderwoche beträgt der Urlaubsanspruch je Kalenderjahr 앫 29 Arbeitstage je Kalenderjahr 앫 nach dem vollendeten 55. Lebensjahr 30 Arbeitstage und 앫 für Bestandsbeschäftigte der Jahrgänge vor 1973 30 Arbeitstage. Für das Jahr 2012 gilt für alle Beschäftigten ein Grundurlaubsanspruch von 30 Tagen. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 57 Tarifbeschäftigte > Tarifbeschäftigte Tarifbeschäftigte > Teilzeitbeschäftigung > Auf Antrag des/der Beschäftigten soll eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden, wenn mindestens ein Kind unter 18 Jahren oder ein nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftiger Angehöriger zu betreuen ist. Die Befristung ist in der Regel auf maximal fünf Jahre zu begrenzen, kann aber auf Antrag verlängert werden. In anderen als den oben genannten Fällen kann eine Teilzeitregelung vereinbart werden. Dauer Dauer maximal 10 Jahre, Dauer mindestens 24 Monate vor Bezug der „Altersrente nach Altersteilzeitarbeit“. Für deren Inanspruchnahme gilt ab 2006 eine stufenweise Anhebung der Altersgrenze von 60 auf 63 in 36 Monatsschritten. Betroffen sind Versicherte der Jahrgänge 1946 bis einschließlich November 1948. Anhebung auf 63 wirksam gegenüber den bis einschließlich 1951 Geborenen. Ausnahmen durch Vertrauensschutz sowie für Versicherte, die vor 1946 geboren sind. > Beendigung Beendigung mit Bezug auch einer gekürzten Altersrente, automatische Beendigung bei Möglichkeit einer ungekürzten Altersrente. > Nach TV ATZ muss der Wechsel in die Altersteilzeit spätestens zum 31. Dezember 2009 erfolgt sein; ein späterer Beginn und die Ausgestaltung von Altersteilzeitarbeit kann Gegenstand einzelvertraglicher Vereinbarung sein. Die nachfolgende Darstellung bezieht sich lediglich auf bereits laufende Vereinbarungen über Altersteilzeit nach TV ATZ. 58 Arbeitszeit und Urlaub Voraussetzungen > Ausgestaltung Freiwillige Vereinbarung auf Grundlage von Tarifvertrag Altersteilzeit (TV ATZ) und Altersteilzeitgesetz, Arbeitnehmer ab vollendetem 60. Lebensjahr haben Rechtsanspruch auf Altersteilzeitarbeit, Halbierung der bisherigen Arbeitszeit (bei regelmäßiger wöchentlicher Arbeitszeit ebenso wie bei schon bisher Teilzeitbeschäftigten), Blockmodell mit gleich langer Arbeits- und Freistellungsphase oder Teilzeitmodell. > Entgelt Entgelte nach TVöD bzw. TV-L ergänzt durch Regelungen des jeweiligen TVÜ (für Bund, Länder oder Gemeinden) durchgängig bei 83 % des Netto-Entgelts eines vergleichbaren Vollbeschäftigten (pauschalierte Berechnung). dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 > Soziale Sicherung Rentenversichert und zusatzversichert (beispielsweise VBL) durchgängig mit 90 % des bisherigen Entgelts (Rente) und mit dem 1,8- fachen der nach TV ATZ halbierten Bezüge; die Zusatzbeiträge trägt allein der Arbeitgeber. Bei einer Erkrankung über sechs Wochen Dauer (Ablauf der Entgeltfortzahlung nach TVöD bzw. TV-L) zahlt der Arbeitgeber bis zum Ende der 39. Woche einen Krankengeldzuschuss. Dieser besteht in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen dem Nettoentgelt und den tatsächlichen Barleistungen des Sozialleistungsträgers (Bruttokrankengeld, das der Beitragspflicht in der Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung unterliegt). Nach den jeweiligen TVÜ (Bund, Länder oder VKA) bestehen besondere Regelungen für Beschäftigte im Tarifgebiet West, die bislang dem § 71 BAT unterfielen: Der Krankengeldzuschuss besteht dann in Höhe der Differenz zwischen dem Nettoentgelt und dem Nettokrankengeld (Bruttokrankengeld nach Abzug der Arbeitnehmeranteile an den Sozialversicherungsbeiträgen). Im Länderbereich West haben bislang dem § 71 BAT unterliegende und privat krankenversicherte Beschäftigte (unter Umständen auch freiwillig gesetzlich krankenversicherte Beschäftigte) Anspruch auf Entgeltfortzahlung bis zu 26 Wochen Dauer. Gegebenenfalls erforderliche Anpassungen des TV ATZ an die nach TVöD bzw. TV-L und den jeweili- dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 59 Altersteilzeit Altersteilzeit (Beginn vor 2010) Tarifbeschäftigte Tarifbeschäftigte gen TVÜ (Bund, Länder oder VKA) geänderten Bestimmungen zur Entgeltfortzahlung und zum Krankengeldzuschuss sind bis Redaktionsschluss noch nicht erfolgt. > Die Teilzeit ist möglich zwei Jahre vor dem Zeitpunkt für das Erreichen einer abschlagsfreien Rente wegen Alters und für die Dauer von vier Jahren, wobei ab dem Zeitpunkt für das Erreichen der abschlagsfreien Rente wegen Alters ein auf zwei Jahre befristeter Anschlussarbeitsvertrag geschlossen wird. Die Zeiträume vor und nach Erreichen der Altersgrenze müssen von gleicher Dauer sein. Das FALTER-Modell kann nur vereinbart werden, wenn rentenversicherungsrechtlich ein Anspruch auf die vorzeitige Inanspruchnahme einer Teilrente besteht. Als Altersrenten, die als Teilrenten in Anspruch genommen werden können, kommen daher gegenwärtig in Betracht die Altersrente für langjährig Versicherte, die Altersrente für Frauen (Jahrgänge vor 1952) sowie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen. Die Abfindung von Rentenkürzung beträgt 5 % des bisherigen MonatsBruttoentgelts je vorgezogenem Monat (maximal drei Monats-Bruttoentgelte). Altersteilzeit und FALTER Teilzeitarbeit mit 50 Prozent der bisherigen Arbeitszeit bei gleichzeitigem Teilrentenbezug (Beginn ab 2010) Für Beschäftigte bei Bund und Gemeinden, die bis zum 31. Dezember 2016 die näheren Voraussetzungen des jeweiligen Modells erfüllen, sind ab 2010 zwei Varianten eines flexiblen Übergangs in die Altersrente mit dem Arbeitgeber vereinbar: > Altersteilzeit mit 50 Prozent der bisherigen Arbeitszeit und Aufstockungsleistungen nach Maßgabe des Altersteilzeitgesetzes Die Altersteilzeit ist im Block- oder Teilzeitmodell frühestens möglich ab dem 60. Lebensjahr und längstens für die Dauer von fünf Jahren bis zum Zeitpunkt für das Erreichen einer Rente wegen Alters. Das Teilzeitentgelt wird um 20 Prozent des Regelarbeitsentgelts aufgestockt, wodurch Beschäftigten bezogen auf das bisherige Entgelt in der Regel 60 Prozent als Bruttoentgelt zusteht. Aufgestockt werden außerdem die Rentenversicherungsbeiträge, sodass Beschäftigte bezogen auf das bisherige Entgelt in der Regel zu 90 Prozent rentenversichert sind. Außerhalb der vom Arbeitgeber als Stellenabbau- beziehungsweise Restrukturierungsbereich festgelegten Verwaltungen oder Betriebe besteht für jeweils 2,5 Prozent der Tarifbeschäftigten einer Dienststelle oder eines Betriebs ein Rechtsanspruch auf Vereinbarung von Altersteilzeit. Auf diese Zahl werden laufende Altersteilzeitvereinbarungen nach dem TV ATZ angerechnet. Dem Rechtsanspruch können ausnahmsweise dienstliche oder betriebliche Gründe entgegenstehen. Im Bereich der Gemeinden können Dienst- oder Betriebsvereinbarungen Abweichungen zu den Voraussetzungen und Leistungen bei Altersteilzeitarbeit festlegen, soweit die Mindestvoraussetzungen nach dem Altersteilzeitgesetz nicht unterschritten werden. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 61 Zusatzversorgung > Zusatzversorgungspflichtiges Entgelt Das zusatzversorgungspflichtige Entgelt ist grundsätzlich gleichzusetzen mit dem steuerpflichtigen Arbeitsentgelt. Ausgenommen sind bestimmte Bezüge wie Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit sowie Bestandteile des Arbeitsentgelts, die von den Tarifvertragsparteien ausdrücklich als nicht zusatzversorgungspflichtig bezeichnet worden sind. > Höhe der Zusatzversorgung Für jedes Kalenderjahr der Pflichtversicherung werden Versorgungspunkte im Verhältnis des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts zu einem Referenzentgelt und in Abhängigkeit vom jeweiligen Lebensalter zuerkannt; die Summe der Versorgungspunkte bei Renteneintritt bestimmt die Höhe der Zusatzrente. dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Altersteilzeit Altersteilzeit 60 Tarifbeschäftigte > Anwartschaften aus der Gesamtversorgung Überführung als Startgutschrift in das Punktemodell in Abhängigkeit vom Alter beim Systemwechsel. > Versorgungsabschläge 0,3 % für jeden Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme, bei der Zusatzrente höchstens 10,8 %. > Hinterbliebenenrenten Bis zu 55 % der vollen Erwerbsminderungsrente des Verstorbenen. > Erwerbsminderungsrenten Teilweise und volle Erwerbsminderung sind eigenständige Versorgungsfälle in der Zusatzversorgung. Zusatzversorgung 62 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 MITGLIEDSGEWERKSCHAFTEN Mitgliedsgewerkschaften Mitgliedsgewerkschaften Der dbb und seine Mitgliedsgewe rkschaften dbb Mitglieder 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Beamte 918.767 919.162 919.527 920.350 921.083 905.747 907.645 906.820 Angestellte * 314.593 357.168 358.908 360.452 361.537 355.227 358.075 364.743 42.060 – – – – – – – Gesamt 1.275.420 1.276.330 1.278.435 1.280.802 1.282.620 1.260.974 1.265.720 1.271.563 Frauen 394.633 395.053 396.220 397.381 398.132 395.016 397.349 401.621 Männer 880.787 881.277 882.215 883.421 884.488 865.958 868.371 869.942 * Ab 2006: Angestellte und Arbeiter in Statistik zu „Arbeitnehmern“ zusammengefasst. Stand: 1. Dezember 2012. 66 Bundesgeschäftsstelle dbb beamtenbund und tarifunion Friedrichstraße 169/170 10117 Berlin Telefon: 030.40 81-40 Telefax: 030.40 81-49 99 Internet: http://www.dbb.de E-Mail: post@dbb.de Dienstleistungszentren dbb Dienstleistungszentrum Süd-West Telefon: 0621.12 62 10 E-Mail: dlz_sued_west@dbb.de dbb Dienstleistungszentrum West Telefon: 0228.30 84 50 E-Mail: dlz_west@dbb.de dbb akademie Bonn Telefon: 0228.81 93-0 E-Mail: all@bn.dbbakademie.de dbb verlag Telefon: E-Mail: 030.7 26 19 17-0 kontakt@dbbverlag.de dbb vorsorgewerk Telefon: 030.40 81-64 00 E-Mail: vorsorgewerk@dbb.de Landesbünde BBW Beamtenbund Tarifunion Telefon: 0711.16 87 60 E-Mail: bbw@bbw.dbb.de dbb Dienstleistungszentrum Nord Telefon: 040.36 97 62 10 E-Mail: dlz_nord@dbb.de Bayerischer Beamtenbund (BBB) Telefon: 089.55 25 88-0 E-Mail: bbb@bbb-bayern .de dbb Dienstleistungszentrum Ost Telefon: 030.20 37 90 E-Mail: dlz_ost@dbb.de dbb beamtenbund und tarifunion berlin Telefon: 030.32 79 52-20 E-Mail: post@dbb-berlin.de dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 67 Kontakte 2005 Arbeiter * dbb Mitglieder dbb Dienstleistungszentrum Süd 0911.5 86 57 60 Telefon: E-Mail: dlz_sued@dbb.de Mitgliedsgewerkschaften Mitgliedsgewerkschaften dbb beamtenbund und tarifunion brandenburg Telefon: 0331.2 75 36 00 E-Mail: post@brandenburg.dbb.de dbb beamtenbund und tarifunion schleswig-holstein Telefon: 0431.67 50 81 E-Mail: info@dbbsh.de dbb beamtenbund und tarifunion landesbund bremen Telefon: 0421.70 00 43 E-Mail: dbb.bremen@ewetel.net tbb beamtenbund und tarifunion thüringen Telefon: 0361.6 54 75 21 E-Mail: post@dbbth.de dbb hamburg beamtenbund und tarifunion Telefon: 040.2 51 39 26 E-Mail: post@dbb-hamburg.de dbb beamtenbund und tarifunion mecklenburg-vorpommern Telefon: 0385.5 81 10 50 E-Mail: post@dbb-mv.de Kontakte 68 NBB Niedersächsischer Beamtenbund und Tarifunion Telefon: 0511.35 39 88 30 E-Mail: post@nbb.dbb.de DBB NRW Beamtenbund und Tarifunion Nordrhein-Westfalen Telefon: 0211.49 15 83 0 E-Mail: post@dbb-nrw.de dbb beamtenbund und tarifunion landesbund rheinland-pfalz Telefon: 06131.61 13 56 E-Mail: post@dbb-rlp.de dbb beamtenbund und tarifunion saar Telefon: 0681.5 17 08 E-Mail: post@dbb-saar.de SBB – Beamtenbund und Tarifunion Sachsen Telefon: 0351.4 71 68 24 E-Mail: post@sbb.dbb.de dbb beamtenbund und tarifunion sachsen-anhalt Telefon: 0391.5 61 94 50 E-Mail: post@sachsen-anhalt.dbb.de dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Mitgliedsgewerkschaften Berufsverband der Bayerischen Hygieneinspektoren (BBH ) Telefon: 09353.90 97 14 E-Mail: rieb@hygieneinspektoren.info BDZ - Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft Telefon: 030.40 81-66 00 E-Mail: post@bdz.eu BTE Gewerkschaft Mess- und Eichwesen Telefon: 04131.28 47 02 4 E-Mail: bte@bte.dbb.de Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD) Telefon: 09421.31 02 40 E-Mail: post@bsbd.de Bund Deutscher Forstleute (BDF) Telefon: 030.40 81-67 00 E-Mail: info@bdf-online.de Bund Deutscher Rechtspfleger (BDR) Telefon: 08031.8 07 44 24 E-Mail: post@bdr-online.de Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) Telefon: 030.90 29-1 60 20 E-Mail: silvia.trolldenier@charlottenburg-wilmersdorf.de dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 69 Kontakte dbb beamtenbund und tarifunion Landesbund Hessen Telefon: 069.28 17 80 E-Mail: mail@dbbhessen.de Mitgliedsgewerkschaften Kontakte 70 Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) Telefon: 030.40 81-66 50 E-Mail: verband@blbs.de Fachverband der Bediensteten der Landwirtschaftskammer NRW Telefon: 0228.7 03 14 73 E-Mail: fachverband@lwk.nrw.de Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (vlw ) Telefon: 0511.21 55 60 70 E-Mail: vlw-bund@vlw.de Fachverband Gesundheitswesen FVG - Gewerkschaft für das Gesundheitswesen Telefon: 06205.1 61 05 E-Mail: briger.kuhn@t-online.de Deutscher Amtsanwaltsverein (DAAV ) Telefon: 0431.60 43 33 8 E-Mail: poststelle-daav@web.de Fachverband Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (FWSV) Telefon: 04941.60 2-356 oder 305 E-Mail: fwsv.wsd-nw@wsv.bund.de Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) Telefon: 030.40 05 40 12 E-Mail: info@dbsh.de GeNi Gesundheitsgewerkschaft Niedersachsen Telefon: 0511.2 20 84 64 E-Mail: geni-geschaeftsstelle@htp-tel.de Deutscher Gerichtsvollzieher Bund (DGVB) Telefon: 02381.5 25 43 E-Mail: bundesvorstand@dgvb.de Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Telefon: 069.4 05 70 9-0 E-Mail: info@gdl.de Deutsche Justiz-Gewerkschaft (DJG) Telefon: 040.42 84 32 47 9 E-Mail: bundesvorsitzende@deutsche-justitz-gewerkschaft.de Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS) Telefon: 0228.97 76 10 E-Mail: gds@gds.de Deutscher Philologenverband (DPhV) Telefon: 030.40 81-67 81 E-Mail: info@dphv.de Gewerkschaft der Sozialverwaltung (GdV) Telefon: 0661.2 92 88 81 E-Mail: eduard-liske@web.de Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Telefon: 030.47 37 81 – 23 E-Mail: dpolg@dbb.de Deutsche Steuer-Gewerkschaft (DSTG) Telefon: 030.20 62 56-600 E-Mail: dstg-bund@t-online.de Deutsche Verwaltungs-Gewerkschaft (DVG) Telefon: 09264.4 34 00 14 E-Mail: bgst@verwaltungs-gewerkschaft.de Fachverband der angestellten und beamteten Deutschen Krankenhausapotheker NW Telefon: 0201.7 23 32 90 E-Mail: hubert.schneemann@uk-essen.de dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft (BTB) Telefon: 030.40 81-67 00 E-Mail: info@btb-online.org Katholische Erziehergemeinschaft (KEG) Telefon 089.26 75 44 E-Mail: keg-mch@t-online.de komba gewerkschaft Telefon: 030.40 81 68 70 E-Mail: bund@komba.de Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) Telefon: 0228.9114 00 E-Mail: info@dpvkom.de dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 71 Kontakte Mitgliedsgewerkschaften Mitgliedsgewerkschaften Mitgliedsgewerkschaften LBB Gewerkschaft für das Gesundheitswesen in Bayern Telefon: 09547.84 80 oder 92 16 15 E-Mail: schilling@gewerkschaft-lbb.de vereinigung der beschäftigten der berufs- und arbeitsmarktdienstleister (vbba) Telefon: 0911.4 80 06 62 E-Mail: info@vbba.de Seniorenverband BRH – Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen Telefon: 06131.22 33 71 E-Mail: post@seniorenverband-brh.de VdB Bundesbankgewerkschaft Telefon: 05141.70 99 45 E-Mail: post@vdb.dbb.de VAB Verband der Arbeitnehmer der Bundeswehr Telefon: 0228.62 94 78 90 E-Mail: Gewerkschaft@vab.dbb.de Verband Bildung und Erziehung (VBE) Telefon: 030.7 26 19 66-0 E-Mail: Bundesverband@vbe.de Verband der Beamten der Bundeswehr (VBB) Telefon: 0228.38 92 70 E-Mail: mail@vbb-bund.de VDStra. – Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten Telefon: 02203.50 31 10 E-Mail: info@strassenwaerter.de VRFF Die Mediengewerkschaft Telefon: 06131.70 46 87 E-Mail: g-stelle@vrff.de Verband der Beschäftigten der obersten und oberen Bundesbehörden (VBOB) Telefon: 0228.9 57 96 53 E-Mail: vbob@vbob.de 73 Kontakte Kontakte 72 VDL-Bundesverband, Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt Telefon: 030.31 90 45 85 E-Mail: info@vdl.de Verband der Beschäftigten des gewerblichen Rechtsschutzes (VBGR) Telefon: 089.21 57 84 33 E-Mail: post@vbgr.de VDL Berufsverband Agrar Ernährung Umwelt Telefon: 030.3 19 04-5 85 E-Mail: info@vdl.de Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) Telefon: 089.55 38 76 E-Mail: info@vdr-bund.de Verband Hochschule und Wissenschaft (vhw) Telefon: 038428.63 00 87 E-Mail: geschaeftsstelle@vhw-bund.de Verein der Rechtspfleger im Bundesdienst (VRB) Telefon: 089.69 93 72 26 E-Mail: eickhoff@vrb.dbb.de dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 dbb beamtenbund und tarifunion · Zahlen Daten Fakten · Januar 2013 Notizen ) !"&"  " '# " #! $)!" 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Der Inhalt im Überblick: s 'RUNDZàGE DES 0ERSONAL VERTRETUNGSRECHTS s 'ESETZESTEXTE MIT %RLËUTERUNGEN s "EGRIFFSBESTIMMUNGEN UND 3CHAUBILDER s -USTERVORLAGEN UND &ORMBRIEFE s AKTUELLE 2ECHTSPRECHUNG s +URZERLËUTERUNG DER 7AHLORDNUNG 472 Seiten 7 36,40* ZUZàGL 0ORTO UND 6ERPACKUNG ISBN 978-3-87863-180-4 dbb verlag gmbh Friedrichstraße 165 10117 Berlin Telefon: 0 30/7261917-0 Telefax: 0 30/7261917-40 E-Mail: Kontakt@dbbverlag.de http://www.dbbverlag.de Sie bestellen ganz einfach: per Post, Fax, E-Mail oder über Internet. NEUAUFLAGE
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