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dem -Edelmuth^nihres Freundes wunderbar. gerührt,-. und
Thräneauf Thräne- rollte auf.dem Papiere hin ; .m
der ersten -Aufwallung ihres leicht erregten - Herzens gab
sie Lucien den Befehl einzupacken, denn sie wollte auf der
Stelle-nach.-London, um. ihren Freund durch einenBesuch
zu erfteueu.-i Doch alv dieKammerjungfermitdem zwei
ten -Arm voll Weider -durch das Zimmer-ging, um sie oin-
zup.acken, gebot.ihr die wetterwendische Frau, schon? einzu
halten-.-,und.zwei Stunden.. nachher lief sie bereits mus ei
nem .-Pu.tzladcn-in den andern-'- UM die-neusten Modeerzeug-
EnW-pMftyn-r-r.m 'nruvtL m rchür V;r t r.;l ^Iw dsm
IV. Algnese hatte...es...zweckmäßig -gefundenWein--.Privat
logis izUlübeziehen, undgewöhnte.-jetzt sin -der.Straße.L,
die prachtvoll eingerichtete. Belle » Etage. Die Wirthin des
Hauses, eine alte Kaufmannswittwe, im Parterre woh
nend, war immerwährend bettlägerig, , und bekümmerte sich
wenig, um ihre Einwohner, -und im dritten Stock trieb ein
Weinrci'sender sein, Wesen-, der.-Monate. lang nicht in der
Stadt mmy, Die erwähnten /<Umstände waren ganz. dazu
geeignet, der leichtsinnigen Frau das. Quartier eben-recht
angenehm ju- machen : denn hier. war sie, wenig beobachtet,
und konnte.ohne Gefahr verschiedentliche.Besuche' empfan
gen, ohne -Entdeckung -für die-,-Zukunft bcfürchten zu dur-
fein Gomez's Brief,gab ihr, ja bestimmt drei freie Mo
nate, .und. nachdem die momentane Regung dev. Dankbar
keit.-vollends zerronnen, fing das.- alte Leben wieder an.
Tie -Familie Laurent'» .bekam -Wind von der Liaison des
Lieutenants -und bewirkte. seine. Versetzung.; hiermit/-war
dies Band denn aufgelöst. Agnes, die jedoch, nachdem