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zu können; da waren andre mit so herkulischer Körperkraft,
daß keine Thür und keine Rolljalousie zu widerstehen vermochte,
wenn sie das Brecheisen ansetzten; wieder andre
mit geringeren Fähigkeiten, aber guten Augen pflegten
das Geschäft des Wachehaltens bei Ausübung von Diebstählen
zu übernehmen, sie hatten zugleich eine genaue
Kenntnis aller uniformierten und nicht uniformierten Polizeibeamten;
andern fiel die Aufgabe zu, die gestohlene Ware
rasch vom Orte der That und aus den Augen der Sicherheitsorgane
zu entfernen und dem Hehler in die Hände
zu spielen; und wieder andre waren die Hehler selbst, unter
ihnen sogar ein Goldschmelzer von Beruf, der gestohlene
Goldsachen alsbald in seinem Tiegel verschwinden ließ.
Das war die zweite Welt, in der Dickhoff sich bewegte.
Alle diese Personen waren jeden Augenblick zu jedem gewaltsamen
Diebstahl bereit, sie alle waren mit Dickhoff eng
befreundet, und das hatte seinen guten Grund, denn
er war ihnen unentbehrlich, weil er nach dem Prinzip der
Arbeitsteilung eine Rolle in der Kette ihrer verbrecherischen
Handlungen übernommen hatte, die sie sämtlich zu spielen
unfähig waren, und die doch fast die wichtigste, jedenfalls
eine unentbehrliche ist. Dickhoff war gewerbsmäßiger „Ausbaldowerer",
das heißt er kundschaftete Gelegenheiten aus,
wann und wo ein Diebstahl auszuführen sei.
Hierin besaß er eine große Fertigkeit, die ihm noch
sehr wesentlich dadurch erhöht wurde, daß er in seiner
Eigenschaft als Kommissionär stets unauffällig Zutritt zu
den verschiedensten Wohnungen und Muße hatte, sich längere
Zeit in denselben aufzuhalten. Seinem Kennerblick entging
bei solchen Gelegenheiten nichts, was in der Örtlich-