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Periodical volume 23. Juni 1894, Nr. 25

Full text: Der Bär Issue 20.1894

304 S 
Diese Übersetzung gewährt einen ästhetischen Genuß. Sie ist in den 
Terzinen des Original« gehalten und giebt dessen schlichte, knappe, inhalt 
reiche Sprache wieder. Die als Fußnoten hinzugefügten Erläuterungen 
bringen das, wa» der Laie zum Verständnis der Dichtung gebraucht. Ein 
Anhang geht auf die sprachlichen Schwierigkeiten, die da» Werk dem Ueber- 
setzer bietet, näher ein und wendet sich mehr an den Fachmann. Die 
äußere Ausstattung des Buche« ist vornehm, der Bedeutung der großen 
Dichtung entsprechend. —ch— 
Keldenliodev für das beutsdje Haus bearbeitet von Emil 
Engelmann. Je 20 Lieferungen ä 50 Pfg. bilden einen Band: 
I. Band: Das Nibelungenlied — Das Gudrunlied. II. Band: Die 
FrithjofS-Sage — Parzival. Mit 24 Vollbildern in Lichtdruck und 
circa 300 Illustrationen im Text. Stuttgart, Verlag von Paul Reff. 
Die schönsten Sagen unserer Vorzeit sind in diesen Heldenliedern in 
volkstümlicher Weise bearbeitet, dieselben können daher nicht bloß von 
jedermann, jung und alt, gelesen, sondern, war besondern Genuß bietet, 
in jeder Familie vorgelesen werden. Die herrlichen, bisher säst nur den 
Fachgelehrten bekannten Mären sind durch die Bearbeitungen Engelmanns 
Gemeingut aller geworden, denn sie sind Volksbücher im besten Sinne des 
Worte«. Aber auch die äußere Ausstattung dieser billigen Prachtwerke ver 
dient lobend anerkannt zu werden, der Reichtum an vorzüglichen Abbildungen 
von der Hand erster Meister steht hinter dem gediegenen Wert der TcxteS 
nicht zurück. Wir empfehlen daher diese schönen HauS- und Familienbücher 
zur Anschaffung in jeder Familie, sowie jedem, der ein Geschenk aus 
wählen möchte, dar wahre Freude und Genuß bereitet. Jedes der herrlichen 
vier Heldenlieder ist außer der Lieferungsausgabe auch schon in einsachen 
sä 6 Mk.) und eleganten Einbänden <ä 7 Mk.) zu haben. Durch die 
Lieferungsausgabe ü 50 Pfg. pro Lieferung ist eS jedermann ermöglicht, 
diese gediegenen Werke in bequemer Zahlungsweise sich anzuschaffen. 8. 
Erinnerungen an Gottfried Keller. Von Adolf Frey. 
2. Auflage, Leipzig 1893. Verlag von H. Haessel. Preis S Mk. 
Der Verfasser hat in den Jahren 1877—1890 mit Gottfried Keller 
im persönlichen Verkehr gestanden. Die treuherzige, knorrige, biedere Natur 
deS schweizerischen Dichter« tritt in seinen „Erinnerungen" plastisch vor 
unS, und die mitgeteilten charakteristischen Züge werden für jeden Verehrer 
des Dichters de« „Grünen Heinrich" und der „Leute von Seldwyla" von 
großem Jntereffe sein. —e— 
Anhalt: Niclot. Ein Sang aus Mecklenburgs Vorgeschichte. 
Von B. Erhard (Fortsetzung). — Marie v. Moltke. (Mit Porträt.) 
Von Richard George. — Vor vierzig Jahren. Von vr G. KarpeleS. 
— Niedergang der öffentlichen Sicherheit in der Mark 
Brandenburg um die Wende des XVI. Jahrhunderts. Von 
Hugo Regling. — Kleine. Mitteilungen: — Blick auf den Großen 
Jüdenhof (mit Abbildung). — Die Parochial-Gemeinde. — Büchertijch. 
— Anzeigen. 
Anforate werden von der Geschäftsstelle Berlin X., Schönhauser Allee 141, — Fcrnsprechstelle HI 8460 —, sowie von allen Annoncen- 
Bureau» entgegengenommen. — Der Preis für die 4fach gespaltene Petit-Zeile beträgt 40 Pf. 
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. Für die Redaktion verantwortlich: Richard George in Berlin W. 67, Cuimstr. 25. — Abdruck ohne eingeholte Erlaubnis ist untersagt. 
Verlag: Fr. Zillessen, Berlin X.. Schönhauser Allee 141. — Druck: Buchdruckerei Gutenberg, Berlin X., Schönhauser Allee 141».
        
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