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Periodical volume 28. März 1891, No. 26

Full text: Der Bär Issue 17.1891

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zu Tryppene Boldewinus zu Dornburg. Henricus zu Lubicz 
(Lübs) und die milites (Ritter) Herr Otto von der Neustadt- 
Magdeburg, Herr Otto von Borch (Burg) und Herr Harlwigus 
von Luge (Lühe). 
In diese Gerechtsame wurden der Prior und das Kapitel 
zu Leitzkau vom Bischof Friedrich von Brandenburg (1303 bis 
1316) unterm 27. Oktober 1303 bestätigt. 
Der Propst Theodericus, der Prior Otto und der ganze 
Konvent der Leitzkauer Kirche vereigneten im Jahre 1301 den 
Calandsbrüdern der Kirche St. Laurentii zu Loburg zur Au 
burg in die Gemeinschaft ihrer geistlichen Verdienste auf und 
versprachen, sobald ihnen das Ableben einer der dortigen 
frommen Schwestern angezeigt würde, Messen zu lesen u. s. w. 
Mittelst Vertrags vom 27. Juli 1314 überließen der 
Propst Johannes und das Kapitel der Kirche zu Leitzkau den 
Calandsbrüdern zu Loburg die dem Altare „in honorem beati 
Johannis evangelistae et St. Nicolai“ in der Kirche zu 
Leitzkau, an welchem täglich für das Heil der lebenden und 
verstorbenen Brüder Messe gelesen wurde, zustehenden Renten, 
nämlich: drei Talente Denare, wie sie in Leitzkau gang und 
(0esr1,listshlrns „Zrrnr Hausvorgt" in Kortin. 
Zwischen Mohrcnstraße und Hausvoigteipiatz. 
Aus der „Demschei, Bauzcitung". 
schaffung von Lichtern vier Mispel Weizen, Zerbster Ge 
mäßes, im Dorfe Scycerwe (?). 
Am 13. September 1307 verkaufte Conrad Heyse, ge 
nannt von Esebeck, Burgherr zu Alsleben, seine Einkünfte von 
den 8 Hufen zu Petz, nämlich 4 Mispel Weizen, 64 Scheffel 
Gerste und 32 Scheffel Hafer dem Leitzkauer Kapitel für 
42 Mark Stendaler Silbers. 
Den 23. September 1311 nahmen der Propst und Archi- 
diakonus Johannes, der Prior Hinricus und der Konvent der 
Kirche zu Leitzkau das Nonnenkloster St. Servatii in Ouedlin- 
gäbe waren, welche von den neben der Stadls Leitzkau be- 
legenen Weinbergen, deren einer der des Kämmerers, der 
andere der des Herrn Gero von Willen (Wulffen?) genannt 
wurde, am Feste des heiligen Martinus mit zehn Solidis, 
von drei Höfen in der genannten Stadt, wovon zwei neben 
dem Kirchhofe belegen waren, der dritte aber „der Krautgarien" *) 
hieß, am Feste St. Nicolai mit einem Talent, und zwar von 
den beiden ersteren Höfen mit 4 und von dem Krautgarten mit 
0 Oppiduw. 
2 ) Quae dicitur Crutgarde.
        
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