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Periodical volume 9. Dezember 1890, No. 13

Full text: Der Bär Issue 17.1891

Mio geht es Mitstetm? Die Kaiserin August« hatte jeden 
Morgen, sobald-sie die Augen aufschlug, die Frage auf den Lippen: „Wie 
geht es Wilhelm?" : 
Die Umgebung der hohen Frau mußte deshalb stets darauf bedacht 
sein, den genauesten Bescheid über das Befinden des Kaisers geben zu können. 
Eines Tages nun erzählte die Gräfin N. dem letzteren von der liebenden 
Fürsorge seiner Gemahlin. Hierdurch sichtlich gerührt, veranlaßte der 
Monarch die Aufführung einer kleinen Komödie, für welche allen Beteiligten 
die strengste Verschwiegenheit auferlegt wurde. AlS nämlich die Kaiserin 
am nächsten Morgen in gewohnter Weise fragte: „Wie geht es Wilhelm?" 
ertönte hinter den Bettgardinen die Antwort: 
„Wilhelm geht es garnicht gut; seine liebe August« ist zur Lang 
schläferin geworden, sie liegt im Bett, statt mit ihm daS Frühstück ein 
zunehmen." 
Aufs höchste überrascht, richtete sich die Fürstin auf und sah ihren 
Kaiserlichen Gemahl vor sich, der in ihr Schlafgemach eingetreten war, um 
die Antwort auf die übliche Frage diesmal selbst zu erteilen. 
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Eiserne Tafel, Allerlei fürs Waus. 
„Ein ausgezeichnetes Buch bietet drn Frauen Eugenik Tafel mit 
ihrem Werke „Allerlei für's Haus" dar.(Berlin^Verlag der Deutschen 
Lehrerzeitung). Die Verfasserin verbreitet fid) über allerlei Dinge, die, an 
scheinend von geringer Bedeutung, docki ungemein wichtig für das Wohl der 
Familie sind. Wie oft wird nicht das Behagen gestört durch Umstände, 
Die, im Einzelnen nicht ins Gewicht fallend, in ihrer Häufung doch sehr 
rerdrießlich werden, ja den Frieden des Hauses ernstlich stören können und 
sogar den Zwiespalt unter den Ehegatten verschulden. Diesen Dingen nun 
geht die Verfasserin auf den Grund und zeigt, wie man den Mitzständen 
abzuhelfen oder vorzubeugen habe. Sie behandelt Dienstboten, Erziehung, 
Geselligkeit, kurz alles, was eine gute Hausfrau, die es mit ihren Pflichten 
e nst nimmt, angeht. Wenn nun auch vie e Leserinnen sagen dürften, daß 
i e manches von dem, was ihnen hier mitgeteilt wird, bereits gewußt haben, 
so müfien sie doch zugestehen, daß auf anderes erst jetzt ihre Aufmerksamkeit 
gelenkt wird, uiM daß selbst das Bekannte in anziehender Form dargestellt 
ist. In allen seine» Abschnitten erteilt das Werk sehr beherzigenswerte 
Ratschläge, und er verdient vollauf die warme Befürwortung, die ihm der 
greise Prediger Müllensiefen mit auf den Weg gegeben hat. Nanientlich 
für den jungen Haushalt, in dem zunächst manches „nicht stimmen" will, 
wird das Buch sich segensreich erweisen, wobei freilich vorausgesetzt ist, daß 
es auch der Hausherr nicht am Entgegenkommen fehlen läßt. Denn be 
kanntermaßen ist der Mangel an Gemütlichkeit im eigenen Heim nicht immer 
durch die Frau verschuldet, und auch der „Herr der Schöpfung" kann aus 
dem Buche lernen. 
Eugenie Tafel „Allerlei fürs Haus" erschien in der Buchhandlung der 
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