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Periodical volume 7. Dezember 1890, No. 11

Full text: Der Bär Issue 17.1891

s 133 gK 
Soeben erschien 
Historischer Roman von (Mar Schwebel. 
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Berlin K. 58, Schönhäuser Allee 141 a. 
'äl-ÜeSSn 
Als Kaiser UltiUjelm I. einst die Rennbahn zu Char 
lottenburg besuchte, fand er an dem neuen Etablissement sowie an dem 
bewegten, heiteren Leben um ihn her so viel Vergnügen, daß er die Rückkehr 
nach Berlin von Stunde zu Stunde aufschob, trotz der Andeutungen seiner 
Umgebung, daß das Diner seiner warte, Andeutungen, die der hohe Herr 
immer wieder mit Scherzworten abwies. Schließlich gab man ihm zu be 
denken, daß mit anbrechendem Abend die Wagenreihe eine so dichte sein 
würde, daß der Kaiserliche Wagen dann wohl auf Hindernisse stoßen möchte. 
Darauf gab Se. Majestät zur Antwort: 
„Ach wo! Das weiß Ich besser, die Berliner lassen ihren 
König durch." 
Und so geschah es auch: trotz der vorhandenen ungeheuren Wagen 
menge machte nian doch dem Gefährt des Kaisers ehrerbietigst Platz, so daß 
letzterer ohne besondere Hindernisse in seinem Palais anlangte. 
Während des Badeaufenthalts in Ems 1886 sprach Kaiser 
Miitjeim I. auf einem Spaziergang« einen Kadetten an, welcher sich an 
der Wandelbahn ausgestellt hatte. Im Laufe des Gesprächs fragte er den 
jungen Menschen, was er zu werden beabsichtige. „Feld-Artillerist, Ew. Ma 
jestät", lautete die bündige Antwort. Launig sagte hierauf der Kaiser: 
„Ihre Antwort begann vielversprechend; als Ich das Wort „Feld" 
hörte, glaubte ich, sie würde Feldmarschall lauten." 
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