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Periodical volume 6. October 1888 Nr, 1

Full text: Der Bär Issue 15.1889

Unser Mitwirkung 
von 
Dr. R. Le'ringuier, F. Vudczies, Theodor Fontane, Stadtrath L. Friedet, 
GMnafialdlrektor Dr. w. Schwart;, Pastor Gscar Schwebet 
herausgegeben von 
K. Schon's Merkagsv«chhandku«g, Merlin. 
XV. 
Jobrgong. 
Nr. 1. 
Erscheint wöchentlich am Sonnabend und ist durch alle Buchhandlungen, Zeitung-speditionen und Post 
anstalten für 2 Mb. Atz pfg. vierteljährlich zu beziehen. — Im Postzeitungs-Latalog eingetragen unter Nr. 683 a. 
6. lvctobcr 
1888. 
unö alle Fremöe vaierlaaöischer DesHichie! 
Än der vaterländischen Geschichte richtet der Muth der Nationen, das Sinnen der Völker sich allzeit 
von Neuem auf, geschichtliche Denkwürdigkeit wird im lebendigen Anschauen der Vergangenheit erneuert lind 
die Ehrenthaten unserer Vorfahren verjüngen sich in der Erinnerung. So lange ein Gemeinwesen seines 
Ursprungs und seiner Geschichte eingedenk bleibt, wird seine Entwickelung sich als eine stetige entfalten. 
Die Forschungen der jüngsten Zeit haben bewiesen, daß die mächtige Kaiserstadt Berlin, sowie die 
Gefilde der engeren Heimath, der Mark Brandenburg, eine reiche Fülle von historischen Erinnerungen in 
sich bergen, ivelche wahrhaft iverth und würdig sind, der Nachwelt zu dauerndem Gedächtniß erhalten zll 
werden: Ursprung und Bedeutung der Namen, Familien und Geschlechter, Denkmäler und Gedenkstätten, 
kämpfe und Zustände, Sitten und Gewohnheiten, das Andenken berühmter Männer und edler Frauen und 
vor Allem die glorreichen Thaten unseres theuren Herrscherhauses der Hohenzollcrn - dies Alles bietet reichen 
Stoff und eine unerschöpfliche Fundgrube für die vaterländische Geschichte Berlins und der Mark. Diese 
Geschichte in Wort und Bild, in anziehender Darstellung, in bedeutsamen Erzählungen und Schilderungen dem 
für das Sein und werden der Heimath stets regen Sinn der gebildeten Bevölkerung zu vermitteln, diesen 
Sinn in jedem Hause, in jeder Familie und weit über die Grenzen unserer engeren Heimath hinaus zu 
pflegen und zu wahren: ist so recht die Ausgabe des „Bär". 
Die Zahl der Freunde dieser Zeitschrift war immer eine bedeutende. Ein fester kreis von Gönnern 
und Förderern standen dem Unternehmen von jeher zur Seite, und wieder sind es Kenner und Verehrer der 
Heimath, Männer der Wissenschaft und der Erfahrung gewesen, welche von Neuem zu frischer That die Hand 
bereitwillig dargeboten haben. Die dankcnswerthe bisherige literarische Theilnahme an der Zeitschrift zu 
erhalten und zu mehren, sollen weder Mühe noch Opfer gescheut werden. Und so richten wir denn an alle 
Freunde des „Bär" die ergebenste Bitte, die Zeitschrift auch ferner nach jeder Richtung fördern zu wollen. 
Die Redaction und Verlagshandlung.
        
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