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Volume 7. März 1885, Nr. 23

Full text: Der Bär (Public Domain) Issue11.1885 (Public Domain)

XI. 
Erscheint wöchentlich am Sonnabend und ist durch alle Buchhandlungen, Zeitungsspeditionen und vostanst, 
Jahrgang. vierteljährlich zu beziehen. — Im Postzeitungs-Latalog eingetragen unter Nr. 2455. 
Verlag von Gebrüder Paetel in Berlin W. 
Nr. 23. 
alten für S Mark 50 pf. 
den 7. März 
1885. 
XXVI. 
Wohl hat König 
Friedrich nach der 
Schlacht bei Kollin 
verzweifelnd gefragt: 
„Kann denn keine 
verwünschte Kugel 
inich treffen?" und 
seinein Minister Fin- 
kcnstein nach Berlin 
geschrieben: „Alles 
ist verloren! vielte 
Er die königliche 
Familie! Adieu für 
immer!" 
Seither nun weilt 
die Königin in 
Magdeburg. 
Dann aber ist 
dem Könige der alte 
zuversichtliche Muth 
tviedergekehrt. Bei 
Zorndorf, Liegnitz 
und Torgau hat er 
über die Feinde ge 
siegt, und Sachsen 
ist seit 1760 bereits 
in seinen Handelt- 
Nachmals aber 
verschlimmert sich 
seine Lage, als Eng 
land ihiil die bisher 
gewährten Hilfsgel 
der entzieht, Frank 
reich neue Heere über 
den Rhein sendet. 
Ephraim und Gohkawsky. 
Historischer Roman in drei Bänden von w. UKyngLiig. (Fortsetzung.) 
Äus dem Lprecwatüc. 
Nachdruck verboten. 
Gesetz v. 11. VI. 70. 
auch Spanien ihm 
feindlich entgegen 
tritt, die Rllffen und 
Oesterreicher aber 
wieder festeren Fuß 
in seinen Landen 
faffen. 
Doch Zwietracht 
lähmt auch diesmal 
die Schritte seiner 
Feinde; und von 
Rußland kommt die 
Kunde vom Tode 
seiner erbittertsten 
Gegnerin. Wohl nie 
ist in Berlin eine 
Trauerkunde mit 
solchem Jubel be 
grüßt worden, als 
die vom Tode der 
ewig thätigen, von 
unbegrenztem Haß 
gegen den Prcußcn- 
könig erfüllten Czarin 
Elisabeth. Ihr Neffe 
und Thronfolger, 
Peter III-, seildet so 
gleich beim Antritt 
seiner Regierung dem 
russischen Heere in 
Schlesien den Befehl, 
mit den Preußen ge 
meinsame Sache zu 
machen. 
Ein öffentlicher 
Gottesdienst, bei dem
	        
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