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Periodical volume 23. Dezember 1882, Nr. 13 Zweites Beiblatt zur Illustrirten Berliner Wochenschrift Der Bär

Full text: Der Bär Issue 9.1883

Der "Bär. 
Insertion»-Gebühren 
für dir 
3 gespaltene Petitzeile 
40 Pfennig. 
Anfeige« aller Art 
werden 
von jedem Annoncen-Bureau 
angenommen. 
IX. JghrgSNg. Nr. 13. 
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Redacteur r 
vertagt 
Lmil Dominik. 
Gebrüder paetet. 
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verll« W. 55, LÜtzowftraße Nr. 7. 
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Werlin, 23. December 1882. 
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Miscellcn. 
Das Stiftungsfek des Vereins für 
die Geschichte Berlins 1883 findet am 
Sonntag den 28. Januar als eine Nach 
feier der silbernen Hochzeit unseres Kron 
prinzen und zwar in den Sälen des Kroll- 
schen Etablisiements statt. Zur Aufführung 
gelangt, wie uns mitgetheilt wird ein alle 
gorisches Festspiel, gedichtet von vr. Adolph 
Reich, Schwiegersohn von Fidicin, gespielt 
von Berufsschauspielern. Nichtmitglieder 
können durch Mitglieder eingeführt werden, 
bez. sich an den Vorstand um Einführung 
Wenden. 
An das Festspiel schließt sich ein ge 
meinsames Mahl und ein Ball. 
Preis des Billets excl. Getränke 6,50 M. 
Bis heute sind 215 Billets bestellt. 
Das Wappen derer von der Marwitz. 
Im Hause derer von der Marwitz geht die 
Sage, es wäre einmal die Zeit gekommen, 
daß von dem ganzen Geschlecht nur eine 
einzige Jungfrau übrig blieb. Als sich end 
lich ein Freier genaht, der ihren Augen 
wohlgefiel, sei die Jungfrau in tiefe Küm 
merniß versunken, weil ihr Stamm und ihr 
Name nun für immer erlöschen müsse. Nach 
langem Sinnen habe sie sich aber aufge 
macht, des Kaisers Kniee zu umfassen und 
unter strömenden Thränen, mit allen Zeichen 
verzweifelnden Herzeleids den Herrn zu 
bitten, er möge, wenn der Himmel ihre 
Ehe mit Söhnen segnen würde, denselben 
gestatten, das Wappen und den Namen 
derer von der Marwitz auch fürderhin zu 
führen. Der Kaiser, durch so inbrünstiges 
Flehen gerührt, habe eingewilligt und be 
fohlen, die Nachkommen des treuen Mäd 
chens sollten fortan von der Marwitz heißen 
und das alte Familienwappen nur insoweit 
abgeändert weiter tragen, daß der goldene 
Baumstamm im blauen Felde neue Sprossen 
triebe, während über dem Schild als Helm 
schmuck zwischen den Flügeln des Reichs 
adlers die Jungfrau zu stehen käme, die sich 
zu seinen Füßen einst die Haare ausgerauft. 
(Karl Koberstein in „Nord und Süd.") 
Jür den Meuvau des Zlcichseisen- 
hahnamtes haben sich die auf Erwerbung 
des Westend-Areals gerichteten Unterhand 
lungen zerschlagen; wie wir jedoch hören, 
wird nunmehr beabsichtigt, den Neubau 
zwar ebenfalls im Bereiche der unteren 
Stadtbahnlinie, doch an einer in der Ebene 
belegenen Stelle, und zwar am Kurfürsten 
damm, aufzuführen. 
Die vorliegende Nummer enthält eine Extra-Beilage: Weihnachts-Anzeige von 
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