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Periodical volume 24. September 1881, Nr. 52

Full text: Der Bär Issue 7.1881

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geben würde, daß der schon seit Jahren ge 
plante Kanal, welcher zu der so nöthigen Er 
leichterung der Berliner Wasserstraße dienen 
sollte, seiner Verwirklichung näher gebracht 
wird. Denn findet die Ableitung der Panke 
in vorgeschlagener Weise statt, so ist dadurch 
schon das Bett für die eine Hälfte dieses 
neu anzulegenden Kanals vorgeschrieben, und 
würden die Anlagekosten wegen des schon 
vorhandenen Wasserlaufs des zumeist aus 
Torf bestehenden Untergrundes nur geringe 
sein. Auch für die Fortsetzung des Kanals 
bis zum Nummelsburger See liegen die Ver 
hältnisse, wenn auch nicht in gleicher Weise, 
so doch immerhin günstig. Wenn tvir uns 
auch nicht verhehlen, daß die Ausführung 
obigen Projekts, besonders wegen der Ab 
lösung von Gerechtsamen, welche die Adja- 
centen des jetzigen Flußgebiets der Panke 
innehaben, größere Opfer von Seiten der 
Stadt erfordern würde, so stehen diese doch zu 
dem Erreichten in keinem Verhältniß. 8. 
tfricf- und Fragelrasten. 
5k. Berlin. Die jetzige hohe Behörde, 
„Rechnungshof des deutschen Reichs und 
Oberrechnungskammer" in Potsdam wurde 
1714 als eine zur Revisio» der Etats bestimmte 
oberste Staatsbehörde unter der Benennung einer 
Generalrechenkämm er errichtet, 1723 dem 
damaligen Generaldirektorium untergeordnet, von 
diesem 1796 getrennt und 1818 von Berlin nach 
Potsdam verlegt. 
Dr. F. Besten Dank. Werde gelegentlich 
berichtigen. 
Inhalt. 
Der grüne Domino, Novelle von T. L. M. 
(Schluß). Burg und Domstift Tangermünde 
a. Elbe, nach urkundlichen Zeugnissen von F. 
Labane (mit Illustration). Miseellen: Bor 
fünfzig Jahren (mit dem Portrait des Ober 
bürgermeisters Krausnick); Berliner MiethSver- 
hältuisse; Johann Georg, Kurfürst von Branden 
burg bei Thurneysser (mit Illustration); Zur 
Pankeregulirung. Brief- und Fragekasten. 
Register und Titel. Inserate. — 
Empfehlenswerte Berliner Etablissements. 
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— in Herl in S.W., Grossbeerenstr. 75 — erschien soeben: 
Die Deutsche Eaiserstadt Berlin. 
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V Die Lektüre 
dieses Buches ist gerade jetzt, 
wo infolge der neneren parla 
mentarischen Vorgänge die 
Augen der ganzen gebildeten 
Welt auf die deutsche Metro 
pole gerichtet sind, von ganz 
besonderem Interesse. 
Stadtgeschichten, Sehens- und 
Wisscnswcrthes aus der IteiclisJiaupt- 
stadt und deren Umgebung. 
Von Ernst Friedei, 
Stadtrath von Berlin und Dirigent des Markischen 
Provinzialmuseums. 
Mit 110 Text-Illustrationen, 3 Tonbildern, 
einer Ansicht Berlins aus der Vogelschau 
und einem Plane der Residenz. [164] 
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An unsere Leier! 
Mit der heutigen Nummer schließt der siebente Jahrgang unserer Zeitschrift. Wir fügen derselben Jnhaltsverzeichniß und Titel für 
diejenigen verehrten Leser bei, welche sich die Zeitschrift einbinden lassen wollen. 
Auf's Neue sprechen wir allen denen unseren Dank aus, welche unser Blatt unterstützt und gefördert haben und bitten um weitere Be 
thätigung des dankenswerthen Interesses, sowie um die Fortführung des bisherigen Abonnements. 
Die am 1. Oktober erscheinende Nummer 1 bringt unter anderm den Anfang eines vortrefflichen Romans aus der vaterländischen 
Geschichte, welcher die hochinteressante Zeit König Friedrich Wilhelms II. und aus dessen Umgebung die Geschichte der Männer Wöllner, 
Bischofswerder re. und der Frauen, Gräfinnen Boß, Lichtenau re. unter dem Titel: „Des Königs Favorite", historische Erzählung 
von E. H. von Drdcnroth behandelt. Bon weiteren Novellen sind für den kommenden Jahrgang bestimmt: „Gegenüber der Nikolaikirchc", eine 
Berlinische Geschichte von Ludovica Hesckiel; ferner: „Die Tochter der Gicßerin", Roman aus den letzten Regierungsjahren des Kur 
fürsten Joachim II. von Oskar Schwebet und endlich: „Bor fünfzig Jahren", eine wahrhaftige Diebs- und Räubergeschichte ans der Mark 
Brandenburg von Fritz Ellgnth. 
Bon ferneren Beiträgen für die ersten Nummern nennen wir: Wilibald Alexis (mitPortrait); Das neue Polytechnikum; Das Branden 
burgische Hausgespenst (Weiße Frau» von Fritz Ellguth; Der Berliner Centralviehmarkt (mit zahlreichen Illustrationen von H. Lüders); Geschichte 
der Brandenburgischen Schulen; Die Havel und ihre Anwohner, von den Quellen bis zur Elbe; Geschichte der Berliner Oper (mit zahlreichen Por 
traits); „Aus Zauche-Belzig" von Adolph Bötticher (mit Illustration); Wallenstein in der Mark; Berliner weibliche Aerzte; Märkische Jugend- 
spiele von E. Handtmann; Chodowiecky, vom Hof-Bibliothekar I>r. Dohme; Die Kanalisation Berlins und die Rieselfelder (mit zahlreichen Illustra 
tionen von H. Lüders); Geschichte des Preußischen Papiergeldes (mit Illustration); Geschichte des Wallnertheaters (mit Illustration); Brandenbur 
gische Städtegcschichten von Oskar Schwebet ». A.; Die Berliner Wasserversorgung (mit Illustration der Wasserstationcn); Charakterzügc, Bonmots 
und Anekdote» ans dem Lebe» des Fürsten Bismarck; Berliner Briefe aus dem Jahre 1799; In die Müggelberge; Die Portraits und Biographien 
berühmter Landsleute re. re. 
Wir ersuchen diejenigen unserer Leser, welche ihr Abonnement noch nicht erneuert haben, dies baldmöglichst bewerkstelligen zu 
wollen, damit keine Unterbrechung in der Zusendung entstehe. — 
Verleger und Herausgeber. 
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Emil Dominik in Berlin W. — Verlag von Gebrüder Paetel in Berlin W. — 
Druck: W. Moeser Hofbuchdruckerei in Berlin 8. — Nachdruck ohne ausführliche Quellenangabe ist untersagt.
        
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