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Periodical volume 3. September 1881, Nr. 49

Full text: Der Bär Issue 7.1881

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alten Fundaments für die Traucrkapelle, die 
mittlere zu einer Fürstengrust und die dritte 
zu einer Sakristei ausgebaut werden. Die 
Kommission für den Bau der Fürstengruft 
ist aus den Herren Geh. Baurath Adler, dem 
General-Direktorder Kgl. MusecnOr. Schöne, 
dem Oberhofbaurath Persius und dem Ober 
regierungsrath Spieker zusammengesetzt. 
Schloß Wuhwald, an der Spandaucr 
Chaussee, ein weniges hinter Westend gelegen, 
soll am kommenden 22. Oktober „im Wege 
der nothwendigen Subhastation" öffentlich 
versteigert werden, wie es in dem Rothwälsch 
unserer heutigen Juristerei heißt. Baumeister 
Schwatlo baute vor nun 13 Jahren diese» 
herrlichen Ruhesitz, von dem aus man einen ent 
zückenden Blick in die Spree- und Havelland- 
schast bis zum Tegeler Sec hat, für einen sehr 
reichen berliner Bürger, Herrn von Schäfer- 
Voit, den ehemaligen Besitzer des „Bazar", 
der in nicht ganz zwanzig Jahren in Berlin 
ein Vermögen von mehreren Millionen Tha 
lern erworben hatte. 
Herr von Schäfer-Voit bestimmte wenige 
Jahre darauf die Westcnd-Actiengcsellschast, 
sein Schloß zu übernehmen und diese Gesell 
schaft wieder veräußerte Ruhwald an einen 
viclgelesencn Mann, Herrn Johann Hoff, den 
bekannten Malzbierfabrikanten. Dieser machte 
aus dem Ruhesitz ein Grand Restaurant mit 
Sommertheater und anderem Klimbim, und 
das war nicht schön. Nun soll das der „Kom 
manditgesellschaft auf Actien Johann Hoff in 
Liquidation" gehörige Schloß nebst Zubehör 
in andere Hände kommen, hoffentlich in gute. 
Brief- und Fragekastcn. 
G. I. Die Stadt Brandenburg ist im 
Jahre 1170 auf einem von Otto I. zu .Havel- 
berg gehaltenen „Botdinge" oder Gerichtsland 
tag feierlich zur Hauptstadt der ganzen Mark 
erklärt. 
Si. fragt: Woher mag das Wort „Plempe" 
für Säbel, Degen kommen? 
D. B. Wiemann B. Besten Dank für die 
freundliche Zusendung. 
F. A. und A. A. Leipzig. Besten Dank. 
Ed. Kn. Wiesbaden. Der ältere Bruder von 
Ludwig rtnanü theilt uns mit, und wir sagen 
hierfür freundlichen Dank, daß der Geburtstag 
seines Bruders von uns falsch angegeben sei. 
L. Knaus ist nicht am 10. Oktober, sondern am 
5. Oktober 1829 geboren. 
Inhalt. 
Der grüne Domino, Novelle von T. L. M. 
(Fortsetzung). Im Berliner Fernsprechamt (mit 
Illustration). Acht Jahre am Hofe des Prinzen 
Heinrich (1770—1778), aus den Memoiren eines 
alten Franzosen, deutsch bearbeitet von Ernst 
Brecst (Fortsetzung). Miscellen: Minister 
von Puttkainer (mit Portrait); Aus der Hof 
ordnung Joachims 11.; Staatsbahnverwaltung; 
Die Fürstengrust; Schloß Ruhwald. Brief- 
und Fragekasten. Inserate. 
Empfeblenswertbe Berliner Etablissements. 
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nnd Polsterwaaren-Fabrik. 
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Die Deutsche Kaiserstadt Berlin. 
Die Lektüre 
dieses Buches ist gerade jetzt, 
wo infolge der neueren parla 
mentarischen Vorgänge die 
Augen der ganzen gebildeten 
Welt auf die deutsche Metro 
pole gerichtet sind, von ganz 
i ““::m j 
Stadtgeschichten, Sehens- und 
Wissenswerthes aus der Reichshaupt 
stadt und deren Umgebung. 
Von Ernst Friedei, 
Stadtrath von Berlin und Dirigent des Märkischen 
Provinzialmuseums. 
Mit 110 Text-Illustrationen, 3 Tonbildem, 
einer Ansicht Berlins aus der Vogelschau 
und einem Plane der Residenz. [164] 
1 
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David Müller: 
Geschichte des Deutschen Volkes. 
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Ein schöner Band von 4$ Bogen mit ornamentalem 
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helms nach einer Kreide-Zeichnung von A. v. Werner. 
Geheftet: 8 Mark, in Prachtband 11 Mark. 
Eine deutsche Nationalgeschichte, wie sie in die 
sem Geiste, in dieser Darstellung und in diesem 
Umfange bisher unerreicht ist. David Müllers 
Geschichte eignet sich gleich gut zur Lektüre der 
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Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Emil Dominik in Berlin W. — Verlag von Gebrüder Partei in Berlin VT. 
Druck: W. Moejer Hosbuchdruckerei in Berlin S. — Nachdruck ohne ausführliche Quellenangabe ist untersagt.
        
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