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Volume 16. April 1881, Nr. 29

Full text: Der Bär (Public Domain) Issue7.1881 (Public Domain)

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Das Militair-Kurhaus in Warinbrunn (Privatstiftung; gegründet 1865 als Nationaldank an die Preussische Armee und Flotte aus 
freiwilligen Beiträgen) hat in dem fünfzehnjährigen Bestehen (1866—1881) 3452 Militairs, darunter 1352 Personen in Freistellen, aufgenommen 
und mit 106,053 Tagen verpflegt und wird am 15. Mai auch für die Kursaison 1881 eröffnet. 
Das Militair-Kurhaus ist seinen Statuten gemäss noch gegenwärtig bestimmt: zur Erleichterung einer Badekur für einer solchen 
Bedürftige aus der activen Armee und Flotte, der Königl. Reserve, Landwehr, dem Invaliden- und Veteranenstand, also auch für frühere 
Angehörige der Armee, gleichviel in welcher Civilstellung sie sich befinden — auch für ehemals Einjahrig-Freiwillige — zu dienen; die 
Humanität des Herrn Badebesitzers übt in letzterer Richtung die möglichst zulässige Ausdehnung. Der allgemeine Verpflegungssatz, von welchem 
gegenwärtig nur ein geringer Theil den allgemeinen Kosten der Anstalt, der Rest der Beköstigung allein zu Gute kommt, beträgt nach der 
Bestimmung der Königl. Militair-Behörde pro Mann und Tag 2 M. 25 Pf. Die Aufgenommenen erhalten dafür: 
Wohnung, Bett-, Haus- und gewöhnliche Leibwäsche, Badewäsche, Bedienung, Beleuchtung, wenn durch die Jahreszeit erforderliche 
Heizung, ärtzliche Pflege, Beförderung der Contracten zum Bade. 
Erstes Frühstück: Gesüssten Milchkaffee, Doppelsemmel. Zweites Frühstück: Bouillon, Choeolade, Warmbier, Semmel. Mittag: 
Suppe, Fleisch ( 5 /s Pfund auf die Person gerechnet). 
Gemüse, Kartoffeln, wöchentlich 3 Mal Braten und Compot, einfaches Bier. 
Nachmittag: Gesüssten Milchkaffe. Abends: Suppe oder mehrmals wöchentlich festes Essen, wie Fleischspeisen, Bratkartoffeln 
gutes einfaches Bier. Brot nach Belieben und wöchentlich >/- Pfd. beste Gebirgsbutter. 
Den Herren Offizieren und Beamten wird, soweit die Localität deren Aufnahme gestattet (was die ganze Saison über meistentheils 
für 8—10 sich Anmeldende zugleich der Fall ist), für die Vergütung von 1 M. 50 Pf. täglich: Wohnung (einfenstriges, mit Bett, Sopha oder 
Lehnstuhl, Schrank, Oommode, Waschtisch möblirtes Zimmer), Hausbedienung, erstes Frühstück (Kaffee oder Thee, Weissbrot, Butter, Eier, 
Fleisch) geboten. Alle anderen Bedürfnisse liefert auf Wunsch das Haus zum Selbstkostenpreise. 
Für Unterhaltung sorgen die von verschiedenen Redactionen seit Jahren zugesandten Zeitungen, eine im Hause befindliche Bibliothek 
und verschiedene Spiele. Die Hausordnung wird im humansten Sinne gehandhaht; die Lage des Hauses, mit Vor- und Hintergarten, ist an 
Aussicht eine der schönsten am Orte. ' ... 
Die Anmeldungen für die am 15. Mai beginnende, am 1. October schliessende Kursaison erfolgen durch die Behörden, die Vereine 
und Comite’s oder direct an die Verwaltung des Kurhauses. Beanspruchungen des freien Bades oder gänzlicher Freistellen müssen bis Ende 
April geschehen und von ärztlichem Attest und amtlicher Bescheinigung der Mittellosigkeit begleitet sein. 
Die drei Quellen sind durch neue elegante Marmorfassungen der Bäder im Wasserzufluss bedeutend vermehrt und enthalten nach den 
1876 und 1877 vorgenommenen Analysen des berühmten Chemikers Professor Dr. Sonnenschein bei einem Wärmegrade von 32 bis 37 Grad 
Gels, ausser starkem Gehalt von schwefelsaurem und kohlensaurem Natrium auch viel kohlensaures Lithium, üben also nach langer Erfahrung 
sein' wohlthätige Wirkungen, hauptsächlich auf Rheumatismen, namentlich Gelenkrheumatismen und Gicht-, Nerven-, Nieren- und Unterleibsleiden, 
Luftröhren-, Magen-, und Darm-Katarrhe und die Folgen von Verwund ungen. Der Ozongehalt der Luft ist bedeutend und überaus stärkend, 
Für Brunnen-, Milch- und Molkenkuren ist Sorge getragen. Billige Wohnungen für Familienmitglieder der Kurgäste befinden sich in unmittelbarer 
Nachbarschaft. [127] 
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Emil Dominik in Berlin W. — Verlag von Gebrüder Paetel in Berlin W. 
Druck: W. Moeser Hofbuchdruckerei in Berlin 8. — Nachdruck ohne ausführliche Quellenangabe ist untersagt.
	        
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