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Oberes Stockwerk, Ostseite. Kunsttöpferei

Full text : Führer durch die Sammlung des Kunstgewerbe-Museums (Public Domain)

-GALERIE  XXIV.

Kunsttöpferei

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Porzellane  aus  Kanga,  vorwiegend  in  Rot  und  Gold.  —
Steingutkännchen,  unglasiert,  aus  Isse  [Japan].  —  Rotes
chinesisches  Steingut,  das  Vorbild  der  Böttgerwaare.
Fensterwand  256.  Grofse  Gruppe  chinesischer  Porzellane. ­


Ausgang  zur  Galerie,  Westseite.

Oben  an  der  Haupttreppe:
Moderne  Porzellane.
Schrank  193.  Ausstellung  der  Kgl.  Porzellan-Manufaktur ­
  zu  Berlin.  Ältere  Modelle.  —  Neue  Arbeiten  in
Hartporzellan  und  dem  kürzlich  erfundenen  weicheren
,Seger  -  Porzellan’.
Schrank  194—196.  Modernes  Porzellan  aus  Frankreich ­
  und  England.  Arbeiten  pate  sur  pate,  harte  Masse  in
leichtem  Relief  aufliegend.  —  Grofse  Vase  aus  Sevres,  gemalt
nach  Hamon.  —  Royal  Worcester-Arbeiten,  elfenbeinartige
Masse,  England.  —  Moderne  Meifsener  Arbeiten.
Freistehend.  Kasten  mit  Platten  in  pate  sur  pate,  von
Solon  gearbeitet  iSyB.
GALERIE  XXIV.  DEUTSCHE  ÖFEN.
Auf  der  Westseite.
Der  deutsche  Ofen  ist  in  frühester  Zeit  mit  rohen  Ziegeln
umkleidet.  Die  Ziegelplatten  werden  vertieft  in  Gestalt  von
Schüsseln  [Kacheln],  um  gröfsere  Ausstrahlungsfläche  zu  geben.
Die  Glasuren  beginnen  im  i5.  Jahrh.  Der  Ofen  der  gotischen
Zeit  wird  aufgebaut  wie  ein  Türmchen,  die  einzelnen  Kacheln
werden  modelliert.  Der  Ofen  der  Renaissance  behält  für  einfache ­
  Arbeiten  die  kleinen  Kacheln,  für  reichere  Wirkung
erhält  er  einen  architektonischen  Aufbau  aus  grofsem  Unterteil ­
  und  kleinerem  Oberteil.  Jeder  Teil  ist  mit  Sockel,
Pilaster  und  Gesims  versehen,  das  Mittelfeld  bildet  je  eine
grofse,  künstlerisch  geschmückte  Platte.  Als  Glasuren
            
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