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Full text: Nachhaltig handeln (Rights reserved) Issue 2015 (Rights reserved)

Nachhaltig handeln. Die Investitionsbank Berlin (IBB) gibt mit diesem Nachhaltigkeitsbericht 2015 einen Überblick über die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen ihres Handelns. 1 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Vorwort Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir freuen uns, Ihnen heute unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht vorzulegen. Dieser ist eine Bestandsaufnahme all dessen, was wir in unserem Haus zum Teil schon seit Jahren praktizieren und umsetzen, auch wenn wir in einigen Bereichen die Berichtsnorm GRI G4, die wir uns zum Ziel gesetzt haben, noch nicht vollumfänglich erfüllen. Die Grundlagen des Berichtes wurden im Rahmen eines Nachhaltigkeitsprojektes erarbeitet. Messparameter wurden festgelegt und Zielvorgaben für die nächsten Jahre definiert. Im Rahmen des Projektes wurde auch eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de) abgegeben, Nachhaltigkeitsleitsätze wurden aufgestellt. So ist die Nachhaltigkeit zum Anliegen vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses geworden, die sich durch diese Idee inspiriert und angesprochen fühlen und uns ihre Vorschläge dazu übermitteln. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir brauchen alle, um die ehrgeizigen Ziele, die wir uns bei der Nachhaltigkeit gesetzt haben, auch zu erreichen. Wir sind uns im Klaren darüber, dass unsere Möglichkeiten, ökologische und ökonomische Wirkung im Sinne der Nachhaltigkeit zu erzielen, hauptsächlich im Bereich unseres Fördergeschäftes liegen. In diesem finanzieren wir im Rahmen unserer Förderprogramme Maßnahmen zur Energieeinsparung, die Schaffung bedarfsgerechten (barrierefreien) und preiswerten Wohnraums sowie Gründungsvorhaben in Berlin und tragen damit auch zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei. Erfolgreich und überzeugend können wir hier aber nur agieren, wenn wir auch im Rahmen des eigenen kleinen Kosmos unseres Bürogebäudes mit unseren 626 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Gedanken der Nachhaltigkeit leben und in tätiges Handeln überführen. Wir danken deshalb allen, die sich bis heute für die Nachhaltigkeit in der IBB engagiert haben und die sich auch künftig dafür starkmachen werden. Dr. Jürgen Allerkamp Vorstandsvorsitzender Investitionsbank Berlin Sonja Kardorf Mitglied des Vorstands Investitionsbank Berlin 2 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Berichtsprofil Bezugsrahmen und Berichtszyklus Der hier vorliegende Bericht für die Investitionsbank Berlin (IBB) bezieht sich ausschließlich auf die Muttergesellschaft, die Tochterunternehmen (IBB Beteiligungsgesellschaft mbH und IBB Business Team GmbH) bleiben dabei unberücksichtigt. Es ist der erste Nachhaltigkeitsbericht der IBB, der künftig alle drei Jahre erscheinen soll. Berichtszeitraum und Datenbezug Die in dem Bericht enthaltenen Angaben zur wirtschaftlichen Situation der Bank beziehen sich auf den Jahresabschluss 2015 für die Investitionsbank Berlin (nach HGB) und nicht auf IFRS-Standard den Konzernabschluss, der nach dem IFRS-Standard erstellt worden ist. Berichtsraum ist das Geschäftsjahr 2015 vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015. Der Bericht ergänzt die bestehende (VfU) ermittelt, das Finanzinstituten eine vergleichbare Ermitt­lung und damit Auswertung von Kennzahlen für das betriebliche Umweltmanagement bietet. Die sozialen Kenn­ Bezugsrahmen für ökologische und soziale Kennzahlen Die ökologischen Kennzahlen beziehen sich auf das selbst genutzte Gebäude in der Bundesallee 210 in Berlin-Wilmersdorf. Sie wurden nach dem Berechnungstool des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V. Berichtsnorm und Nachhaltigkeitsbilanz Die Kennzahlen für den Nachhaltigkeitsbericht 2015 der IBB wurden gemäß den Leistungsindikatoren des aktuellen Berichtsstandards GRI G4 erhoben und ausgewertet. Sie werden zusammenfassend in der Nachhaltigkeitsbilanz (ab Seite 34) dargestellt. Geschäftsberichterstattung – Einzelabschluss nach HGB und Konzernabschluss nach IFRS – um indirekt finanzielle sowie nichtfinanzielle Kennzahlen der IBB. Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind internationale Rechnungslegungsvorschriften für Unternehmen, die vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben werden. Sie sollen losgelöst von nationalen Rechtsvorschriften die Aufstellung international vergleichbarer Jahres- und Konzernabschlüsse regeln. Die IBB veröffentlicht seit dem Jahr 2009 einen Konzernabschluss nach dem IFRS-Standard. zahlen berücksichtigen die Anzahl der Beschäftigten zum Stichtag 31.12.2015. GRI G4 Aufgabe der Global Reporting Initiative (GRI) ist es, weltweit anwendbare Richtlinien für Nachhaltigkeitsberichte zu entwickeln. Ziel ist die standardisierte, vergleichbare Darstellung der ökonomischen, ökologischen und sozialen respektive gesellschaftlichen Leistungen (Performance) des jeweiligen Berichtenden für unterschiedlichste Anspruchsgruppen (Stakeholder). Die GRI-Leitlinien (GRI Guidelines) haben sich international als Standard der nachhaltigen Berichterstattung etabliert. Weltweit nutzen mehr als 5.000 Organisationen aus über 70 Ländern den Berichtsstandard der 1997 gegründeten GRI. Die Vorgaben werden ständig weiterentwickelt. Im Mai 2013 hat die Global Reporting Initiative die 4. Generation ihres Standards (G4) zur Nachhaltigkeitsberichterstattung eingeführt. 3 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Die IBB im Überblick Organisationsprofil Rechtsform, Haftung, Rating: Die Investitionsbank Berlin ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts im Eigentum des Landes Berlin. Das Land Berlin trägt die Anstaltslast für die Bank und stattet sie mit einer Refinanzierungsgarantie aus, die sich im positiven Rating der Investitionsbank Berlin (Langfrist: AAA stable; Kurzfrist: F1 + stable) widerspiegelt. Sitz des Unternehmens und Fördergebiet ist das Land Berlin. Rechtsgrundlage der Investitionsbank Berlin ist das Gesetz zur rechtlichen Verselbständigung der Investitionsbank Berlin (IBB-Gesetz) vom 25. Mai 2004. Das Gesetz setzt die Geschäftsgrundlagen und definiert die Aufgaben der IBB unter Beachtung der Verständigung II zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, die für Förderinstitute, die in den Genuss der Gewährträgerhaftung und von Refinanzierungsgarantien kommen, nur ein begrenztes Aufgabenspektrum vorsieht. Der staatliche Auftrag der Investitionsbank Berlin als Struktur- und Förderbank des Landes Berlin bezieht sich so auf die Unterstützung des Landes bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben im Rahmen genau zu konkretisierender Programme in den Gebieten: » » » » » » » » » » » Wirtschaftsförderung (KMU, Gründer, Innovation) Außenwirtschaft Arbeitsmarkt Standortmarketing Wohnungswirtschaft Umweltschutz und Energieeinsparung Infrastruktur Gesundheits- und Sozialwesen Kunst, Kultur und Architektur Tourismus Bildung, Wissenschaft und Sport Zielsetzung ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse im Land Berlin durch die Stärkung der Wirtschaftsleistung bzw. Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Unternehmen, die Schaffung langfristiger, qualifizierter Arbeitsplätze sowie die Umsetzung von Fördermaßnahmen zum Bau bedarfsgerechter Wohnungen und für die Minderung von Umweltbelastungen sowie die Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen. 4 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Das Geschäftsmodell ermöglicht die Zielerreichung über revolvierende Finanzierungen in Form von Darlehen, Mezzanine-Kapital und Beteiligungen sowie Zuschüssen und Beratungsleistungen. Zielgruppen für die Finanzierungs- und Beratungsleistungen sind Gründer und Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Wohnungseigentümer (Selbstnutzer, Vermieter) und Eigenunternehmen des Landes Berlin. Das Förderangebot umfasste im Berichtsjahr 2015 Programme zur Unterstützung von Investitionen und für die Finanzierung/Umsetzung von Innovationen Berliner KMU und Gründer. Auf dem Gebiet der Wohnungsbauförderung wurden Finanzierungen für den Neubau und die Modernisierung/Instandsetzung von Wohnungen sowie für die energetische Optimierung von Wohngebäuden und deren altersgerechte Gestaltung ausgegeben. Zur Refinanzierung setzt die IBB Mittel aus öffentlichen Haushalten des Landes, des Bundes und der EU ein. Für die Liquiditätsbeschaffung führt die IBB außer Aktivitäten auf dem Geldmarkt auch Mittelaufnahmen durch die Emission von Kapitalmarktinstrumenten durch, die im Jahr 2015 ein Volumen von 1,3 Mrd. Euro erreichten. Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten 1,3 Mrd. EUR Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Für die Liquiditätsbeschaf­ fung führt die IBB außer Aktivitäten auf dem Geld­ markt auch Mittelaufnah­ men durch die Emission von Kapitalmarktinstrumenten durch, die im Jahr 2015 ein Volumen von 1,3 Mrd. Euro erreichten. Verantwortliche Unternehmensführung Der Vorstand besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden und einem weiteren Mitglied. Gemäß der Geschäftsordnung für den Vorstand hat dieser die Geschäfte in eigener Verantwortung nach Maßgabe der Gesetze, der Satzung und der vom Verwaltungsrat beschlossenen Richtlinien sowie der für ihn geltenden Geschäftsordnung zu führen. Im Sinne einer effizienten und risikobewussten Unternehmensführung arbei- ten Vorstand und Verwaltungsrat der IBB eng und vertrauensvoll zusammen. Der Verwaltungsrat tagt quartalsweise, zusätzlich finden regelmäßige Jours fixes zwischen Vorstand und Vorsitzendem/-der des Verwaltungsrats statt. So ist gewährleistet, dass der Verwaltungsrat – dessen Vorsitz bei der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft liegt – stets zeitnah informiert ist. Im Berichtsjahr 2015 fand zusätzlich erstmals eine gemeinsame Strategieklausur von Vorstand und Verwaltungsrat statt. Der Vorstand nimmt an den Sitzungen des Verwaltungsrats und seiner Ausschüsse teil. Die Zusammenarbeit von Vorstand und Verwaltungsrat wird jährlich in einem Corporate-Governance-Bericht dargestellt und dieser veröffentlicht. 5 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Corporate Governance: Gemäß IBB-Satzung wenden der Vorstand und der Verwaltungsrat den Corporate Governance Kodex (CGK) der Senatsverwaltung für Finanzen in der jeweils aktuellen Fassung an. Der Corporate-Governance-­ Bericht bzw. die Entsprechenserklärung wird für das jeweilige Geschäftsjahr auf den Internetseiten der IBB veröffentlicht. Der Verwaltungsrat und seine Ausschüsse tagen regelmäßig und werden durch den Vorstand umfassend und aktuell über wesentliche Belange der IBB informiert. Die IBB verfügt über ein Risikomanagement und eine interne Revision sowie einen direkt beim Vorstand ansässigen Stab Unternehmenscompliance. Diese berichten regelmäßig an den Verwaltungsrat bzw. seine Ausschüsse. Risikomanagement: Die IBB verfügt über ein Risikomanagementsystem, das den betriebswirtschaftlichen Erfordernissen der Bank entspricht und die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Es basiert auf der Risikostrategie, die aus der Geschäftsstrategie der IBB abgeleitet und vom Vorstand beschlossen wurde. Compliance/Datenschutz: Die Einhaltung der Rechts­ vorschriften zu Compliance, Geldwäsche und Betrugsprävention sowie zum Datenschutz ist durch organisatorische Maßnahmen sowie durch Vorgaben und laufende Kontrollen des Stabs Unternehmenscompliance gewährleistet. Mit Hilfe einer jährlichen Gefährdungs­ analyse werden potenzielle Risiken analysiert und ggf. Handlungsbedarfe abgeleitet. Der Datenschutzbeauftragte sichert außer der Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes insbesondere den Schutz der Kunden- und Beschäf- Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation tigtendaten. Die Geldwäschebeauftragte steht als zentrale Ansprechpartnerin allen Beschäftigten zur Verfügung und leitet begründete Verdachtsfälle an die Strafermittlungsbehörden weiter. Durch regelmäßige Präsenz- und Onlineschulungen werden die Beschäftigten der IBB für die Themen Datenschutz, Geldwäsche und sonstige strafbare Handlungen sensibilisiert. Außerdem koordiniert der Stab Unternehmenscompliance die Aufgaben in Bezug auf EU-Sanktionen sowie sämtliche Präventions- und Abwehrmaßnahmen zum Schutz vor Geldwäsche, Terrorismus­ finanzierung und sonstigen strafbaren Handlungen. Ethik & Integrität: Die IBB verfügt über ein Leitbild, das durch die Nachhaltigkeitsleitsätze konkretisiert wird. Des Weiteren regeln die Führungsleitlinien sowie der Kommunikationskodex die Zusammenarbeit untereinander. Eine Vielzahl weiterer Verhaltensgrundsätze (zum Beispiel zu Wertpapierhandelsgesetz, Mindestanforderungen an das Risikomangament (MaRisk), Compliance, sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Dienstreisen, Personalkompetenzen) wird in diversen Arbeitsanweisungen, die für alle Beschäftigten gelten, geregelt. Zu den Themen Geldwäsche, Verhinderung sonstiger strafbarer Handlungen inkl. Diebstahl, Informationssicherheit und Datenschutz sowie Arbeitssicherheit werden regelmäßig für alle Beschäftigte Trainings durchgeführt und dokumentiert. Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Leitbild » Wir sind die Förderbank des Landes Berlin. » Wir handeln kundenorientiert. » Wir arbeiten qualitätsbewusst und effizient nach betriebswirtschaftlichen Vorschriften. » Unsere Mitarbeiter sind die Basis des Unternehmens. Die IBB verfügt über ein Leitbild, das durch die Nachhaltigkeits­ leitsätze konkretisiert wird. Die Geschäfts- und Risikostrategie, einschließlich des Governance Framework, wird den Beschäftigten der IBB seit 2015 vollumfänglich zur Verfügung gestellt. 6 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Wirtschaftliche Entwicklung Die Erträge sind im Jahr 2015 durch einen Sondereffekt aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen im Volumen von 52,6 Mio. Euro beeinflusst und hätten ohne den Sondereffekt nahezu auf Vorjahresniveau gelegen. Weitere Details zu den Geschäftszahlen können dem Geschäftsbericht der IBB entnommen werden. 2015 2014 201,6 Mio. EUR 150,8 Mio. EUR Betriebskosten 32,2 Mio. EUR 34,8 Mio. EUR Sachaufwendungen 27,9 Mio. EUR 31,2 Mio. EUR 3,6 Mio. EUR 4,3 Mio. EUR Personalaufwendungen 49,1 Mio. EUR 48,5 Mio. EUR Berlin-Beitrag* 31,6 Mio. EUR 32,9 Mio. EUR 204,7 Mio. EUR 190,0 Mio. EUR 84,1 Mio. EUR 144,0 Mio. EUR 0,4 Mio. EUR 0,5 Mio. EUR 916,0 Mio. EUR 574,9 Mio. EUR 12,4 Mio. EUR 15,7 Mio. EUR 2,5 Mio. EUR 1,8 Mio. EUR Erträge Normalabschreibungen auf Sachanlagen Wirtschaftsförderung – Darlehen/Beteiligungen Wirtschaftsförderung – Zuschüsse Wirtschaftsförderung – Margenverzichte Immobilienförderung – Darlehen Immobilienförderung – Zuschüsse Immobilienförderung – Margenverzichte *Der Berlin-Beitrag beinhaltet über den eigentlichen Förderauftrag hinausgehende Fördermaßnahmen für Berlin 31,6 Mio. EUR stellte die IBB 2015 als Berlin-Beitrag für die Ko-Finanzierung von Förderprogrammen und die Infrastruktur der Berliner Wirtschaftsund Immobilienförderung zur Verfügung. Weitere Details zu den Geschäftszahlen können dem Geschäftsbericht der IBB entnommen werden. Geschäftsbericht 2015 (PDF | 3,1 MB) 7 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz „Wir tragen dazu bei, dass das Berliner Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum nicht zu Lasten der Umwelt- und Klimabedingungen erfolgt.“ Unsere Nachhaltigkeitsleitsätze bilden den Rahmen für zukünftige Aktivitäten. 8 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Nachhaltigkeitsmanagement Projektauftrag und -ziel Das Projekt „Integration eines Nachhaltigkeitsmanagements“ ist mit dem Ziel gestartet, das Thema Nachhaltigkeit noch stärker in der IBB zu verankern. Dazu zählen die Sensibilisierung der Beschäftigten im täglichen Geschäft, die Etablierung einer Nachhaltigkeitsberichterstattung, die Stärkung unseres Umweltmanagements und die ganzheitliche Ausrichtung hin zu einer nachhaltigen Förderbank. Die Eckdaten im Überblick: Dez 2014 Jan 2015 Feb 2015 Jun 2015 Jul 2015 Aug 2015 Sep 2015 Start des Projekts Nachhaltigkeit Start der internen Kommunikation zum Projekt Nachhaltigkeit Beginn der Mitgliedschaft beim Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V. (VfU) Teilnahme am Projekt „EBikePendeln“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (2. Testphase) Prüfung Zertifizierung Umweltmanagement­ system – EMAS/ISO 14001 IÖW-Workshop – wesentliche Nachhaltigkeitsthemen der IBB Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) Workshop mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsförderung (IÖW) – relevante Nachhaltigkeitsthemen der IBB und Stakeholderanalyse 9 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Die Eckdaten im Überblick: Nov 2015 Dez 2015 Jan 2016 Feb 2016 Interne Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit zur Sensibilisierung der Beschäftigten der IBB Durchführung eines Energieaudits gemäß Energiedienst­ leistungsgesetz Vorstandsbeschluss „Nachhaltigkeitsleitsätze der IBB“ Start der externen Kommunikation zum Thema Nachhaltigkeit in der IBB März 2016 Übergabe des Projektes in die Linie, Etablierung eines Nachhaltigkeitsbeauftragten und eines Arbeitskreises Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeits­ berichts der IBB 10 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Strategie und Leitsätze Projektverlauf und Stakeholder: Das Projektteam hat in Zusammenarbeit mit weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Fachbereichen und Stäben in Workshops genauer definiert, was unter Nachhaltigkeit in der IBB zu verstehen ist und welche Ziele im Spannungsfeld der ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen zu setzen sind. Mit Unterstützung des IÖW (Institut für ökologische Wirtschaftsförderung) wurden im Rahmen von Workshops die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen der IBB für den ersten Nachhaltigkeitsbericht erarbeitet, die Berichterstattung wurde konzeptionell vorbereitet. Im ersten Schritt wurden relevante Stakeholder der IBB in Bezug auf Nachhaltigkeit identifiziert. Im Rahmen des internen Stakeholderdialogs befragte das Projektteam die Beschäftigten in Fokusgruppen, für die externe Sicht führte dieses eine Benchmarkanalyse durch. Nachhaltigkeitsthemen: Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurden die identifizierten Nachhaltigkeitsthemen zusammengeführt und auf ihre Wesentlichkeit für die IBB bewertet. Das Leitbild der IBB, das den Nachhaltigkeitsgedanken bereits ansprach, wurde um gesonderte Nachhaltigkeitsleitsätze ergänzt. Diese wurden in einem hausweiten Abstimmungs­ prozess erarbeitet und Anfang 2016 verabschiedet. Damit hat die IBB den Rahmen für ihre weiteren Nachhaltigkeitsaktivitäten gesteckt. Ziele und Maßnahmen ihres nachhaltigen Handelns orientieren sich daran. Die Leitsätze bilden einen auf Freiwilligkeit basierenden Rahmen für ein soziales und verantwortliches unternehmerisches Verhalten. Stakeholderdialog: Die strategische Positionierung der IBB zur Nachhaltigkeit wird zukünftig als verbindlicher Teil der Geschäftsstrategie auch im Dialog mit ihren Stakeholdern weiterentwickelt. Messbare Ziele: Im nunmehr vorliegenden ersten Nachhaltigkeitsbericht wurden von den Leitsätzen konkrete Maßnahmen und zugehörige Ziele abgeleitet, an denen sich die IBB messen lassen wird. Die Überprüfung der gesteckten Ziele und die Weiterentwicklung werden über ein Nachhaltigkeitsmanagement gewährleistet. Nach Projektende wurde der Arbeitskreis Nachhaltigkeit (AK-NH) unter der Verantwortung des Nach- haltigkeitsbeauftragten der IBB etabliert. Hier werden die Nachhaltigkeitsaufgaben gebündelt und Einzelmaßnahmen übergreifend organisiert. Dadurch kann ein kontinuierlicher Abgleich mit der Unternehmensstrategie gewährleistet werden. Die Mitglieder des AK-NH sind gezielt aus den entsprechenden Stäben bzw. Bereichen gewählt, um das Thema Nachhaltigkeit in der IBB ganzheitlich zu berücksichtigen. Somit ist ein konstruktiver, kontinuierlicher und nutzbringender Austausch in der IBB zwischen den Fachbereichen und dem AK-NH zum Thema Nachhaltigkeit gewährleistet und ebnet den Weg hin zu einer nachhaltigen Förderbank. Im Folgenden die wesentlichen übergeordneten Themen (Schwerpunktthemen): Geschäftsethik & Produktverantwortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber den Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz 11 // 45 Die IBB im Überblick Start Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Das IBB-Nachhaltigkeitsprogramm 2016 – 2018 Geschäftsethik & Produktverantwortung Bei der Ausgestaltung unseres Förderangebotes berücksichtigen wir umwelt- und ressourcenschonende sowie soziale Kriterien. 1. Mit unseren Förderprogrammen unterstützen wir die wirtschaftliche Entwicklung Berlins sowie die Stadtentwicklung mit dem Schwerpunkt Wohnungsversorgung. Unser übergeordnetes Ziel ist die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen für eine wachsende Berliner Bevölkerung. 2. Wir tragen dazu bei, dass das Berliner Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum nicht zu Lasten der Umwelt- und Klimabedingungen erfolgt. Den Schlüssel zum Erreichen der Berliner Klimaschutzziele sehen wir in erster Linie in einer Steigerung der Energieeffizienz im Berliner Gebäudebestand. Nr. Ziele 3. Mit unseren Förderangeboten setzen wir einen Anreiz für die Umsetzung nachhaltiger, ressourcenschonender Investitionen in Berlin. 4. Ein Schwerpunkt unserer Wirtschaftsförderung ist die nachhaltige Standortentwicklung Berlins durch die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in der Gründungsphase, bei der Finanzierung von Innovationen und im weiteren Verlauf der Geschäftstätigkeit. 5. Bei der Fördermittelvergabe berücksichtigen wir ökonomische, ökologische und soziale Kriterien sowie Kundengruppen und Vorhaben, für die aufgrund der Bonitäts-, Risiko- oder Renditebeurteilung nur ein unzureichendes Marktangebot besteht. Maßnahme Termin Förderung des Klimaschutzes durch energetische Baumaßnahmen beim Neubau und bei der Modernisierung fortlaufend Förderung des Wohnungsneubaus im Rahmen einer wachsenden Stadt fortlaufend Nachhaltige Nutzung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Form revolvierender Finanzinstrumente fortlaufend 4 Förderung von Innovation, Gründung und Wachstum (zum Teil durch Strukturfondsmittel) fortlaufend 5 Aktualisierung des Förderproduktes „Berlin Innovativ“, um gezielt innovative Unternehmen mit Hilfe einer EIF-Rückbürgschaft zu unterstützen 2016 Einführung des Förderproduktes „Berlin Mittelstand 4.0“, zur Unterstützung der Mittelstandsoffensive des Landes und zur Bewältigung der Herausforderungen hinsichtlich der Digitalisierung 2016 1 2 3 6 Stärkung nachhaltiger Finanzierungen Ausbau nachhaltiger Finanzierungen 12 // 45 Die IBB im Überblick Start Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Bei der Bewertung von Sponsoring- und Spendenanfragen bilden soziale Gesichtspunkte und der Beitrag zu einem nachhaltigen Berlin ein entscheidendes Kriterium. 1. Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung durch Unterstützung sozialer und kultureller Projekte wahr. Nr. Ziele 2. Als Förderbank des Landes unterstützen wir Wettbewerbe für innovative Projekte und Initiativen für ein nachhaltiges Berlin. 3. Wir informieren die Öffentlichkeit transparent und aktuell über unser Fördergeschäft und die Aspekte der Nachhaltigkeit. Maßnahme Termin Nachhaltige, regelmäßige Kommunikation im Austausch mit den Stakeholdern - Kunden- und Mitarbeiterbefragung (2017) - KMU-Report Berlin (jährlich) - IBB Wohnungsmarktbericht (jährlich) - IBB Wohnungsmarktbarometer (jährlich) fortlaufend Reporting des IBB-Beitrags zu ausgewählten Energie- und Umweltzielen des Landes 2016 Fortführung des gesellschaftlichen Engagements durch Spenden und Sponsoring, Veranstaltungen und nicht materielle Unterstützung für gemeinnützige Initiativen fortlaufend 4 Sensibilisierung der Beschäftigten für das Thema Nachhaltigkeit in der IBB durch Veranstaltungen, Informationen im Intranet und Inhalte in der Mitarbeiterzeitschrift fortlaufend 5 Transparente Kommunikation von internen Veränderungsprozessen durch Veranstaltungen, Informationen im Intranet und Inhalte in der Mitarbeiterzeitschrift fortlaufend 1 2 3 Stärkung des Dialogs mit Stakeholdern 6 Umstellung der Werbemittel Regelmäßige Überprüfung der Nachhaltigkeitsaspekte bei Neubestellung von Werbemitteln, fortlaufend 7 Reduktion betrieblicher Verbräuche Anpassung des Corporate Designs der Briefbögen, um beidseitigen Druck zu ermöglichen 2016 Regelmäßige interne Kommunikation des Nachhaltigkeitsbeauftragten fortlaufend Prüfung und Vorbereitung auf EU-CSR-Berichtspflichten 2016 Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2015: Erhebung der Kennzahlen nach GRI G4 2016 Erweiterung der Nachhaltigkeitsberichterstattung im Internet fortlaufend 8 9 10 11 Weiterentwicklung des Nachhaltigkeits­ managements um mittelfristig Werbemittel auf nachhaltigere Alternativen umzustellen 13 // 45 Die IBB im Überblick Start Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Bei der Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen ist sich die IBB der Bedeutung der ganzheitlichen Gesundheit und der Leistungsbereitschaft ihrer Beschäftigten bewusst. 1. Die IBB fördert die Leistungsorientierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bekennt sich zu sozialer Verantwortung. 2. Im Zentrum der Vision „Leistung für Berlin“ stehen gut qualifizierte und motivierte Beschäftigte. Nr. 3. Die IBB schafft Transparenz über wesentliche Fragen der Vergütungspolitik. 5. Die IBB fördert Chancengleichheit und die Vielfalt ihrer Beschäftigten. 4. D ie IBB unterstützt ihre Beschäftigten darin, Beruf und Privatleben gut vereinbaren zu können. 6. D er Arbeitsschutz und die Gesundheit der Beschäftigten sind der IBB wichtig. Ziele Maßnahme Termin 1 Fortführung und Weiterentwicklung des Beurteilungs- und Ziel­ vereinbarungssystems Erweiterung des Beurteilungsgesprächs um die Einschätzung des Potenzials und Interesses des/der Beschäftigten an einer Projektleitungstätigkeit 2016 2 Ausbau der Kompetenzausstattung des IBB-Teams Förderung des lebenslangen Lernens durch die Implementierung des L3-Stipendiums 2016 3 Anpassung der Führungs­ - Einführung des lösungsorientierten Führungsdialogs kompetenz an zukünftige - Angebot des Navigationscoachings für neue Führungskräfte Anforderungen 2016/2017 fortlaufend 4 Stärkung der Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatem 2016/2017 2016 - Pilothafte Umsetzung eines Konzepts zur Arbeit im Home Office - Durchführung eines IBB-Kinder-Aktiv-Tages - Einrichtung einer umfassenden Infobox im Intranet mit externen Angeboten für pflegende Beschäftigte 2016 5 - Entwicklung personalpolitischer Maßnahmen zur Gestaltung des demografischen Wandels Förderung der - Öffnung des Mentoringprogramms für Männer Diversität des IBB-Teams - Umsetzung eines Integrationsprogramms für Geflüchtete 2016/2017 2016/2017 2016 6 Weiterentwicklung des ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements 2016 2017 - Review und Neukonzeption der betrieblichen Gesundheitsmanagement-Struktur - Fortführung des Employee Assistance Program 14 // 45 Die IBB im Überblick Start Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Umweltschutz & Ressourceneffizienz Was wir nach außen fördern, ist uns intern Verpflichtung: ökologische und ökonomische Effizienz sind wesentliche Komponenten unseres Bankbetriebs. 1. Wir gehen sensibel und verantwortlich mit natürlichen Ressourcen um. Nachhaltiges Handeln wird über alle Ebenen unseres Bankbetriebes hinweg fest in den Prozessen berücksichtigt. Nr. 3. Wir nutzen interne sowie externe Impulse und stehen in engem Dialog mit unseren Stakeholdern. 4. Über den gesetzlichen Rahmen des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes hinaus achten wir bei der Beschaffung auf Nachhaltigkeitsaspekte. Maßnahme Termin 1 Abbau von über 100 individuellen Druckern in den Büroräumen, zukünftig nur noch Nutzung der effizienteren Multifunktionsgeräte 2016 2 Monitoring der wesentlichen Energieverbräuche als Grundlage für zukünftige Vergleichsmessungen fortlaufend Reduzierung des Papierverbrauchs durch Unterstützung der elektronischen Prozesse wie zum Beispiel eAkte und eVergabe fortlaufend Einhalten der gegenwärtigen Abfallmengen und punktuell bzw. situativ weitere Verringerung der Gesamtabfallmenge fortlaufend Reduzierung des Strom- und Wasserverbrauchs durch Erneuerung der Kühltürme fortlaufend 6 Einsatz von LED-Technologie in den Umbauprojekten 2016 – 2017 7 Optimierung des Flächenverbrauchs durch bauliche Verbesserung der Nutzflächenanteile und Reduktion der selbst genutzten Gebäudeflächen durch ein angepasstes Bürokonzept und Vermietung der frei werdenden Flächen 2016 – 2017 Reduzierung der CO2-Emission bei personenbezogenen Dienstwagen 2016 Fortschreibung des Mobilitätskonzeptes inkl. Prüfung der Elektromobilität 2016 Kurze Lieferketten zur Reduzierung von Transportkosten fortlaufend Einhalten der Anforderungen aus dem Ausschreibungs- und Vergaberecht wie zum Beispiel der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt – VwVBU fortlaufend 3 4 5 8 9 10 11 Ziele 2. Wir verfolgen kontinuierlich eine Verbesserung unseres Beitrags zum Klimaschutz. Reduzierung der betrieblichen Verbräuche Stärkung einer umweltfreundlichen Mobilität Stärkung der nachhaltigen Beschaffung 15 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Geschäftsethik & Produktverantwortung Den größten Beitrag zur Realisierung ökonomischer, ökologischer und sozialer Fortschritte im Sinne der Nachhaltigkeit kann die Investitionsbank Berlin als Förderinstitut über die Ausgestaltung und Umsetzung ihrer Förderprodukte erreichen. Dabei bilden die Etablierung des Nachhaltigkeitsgedankens im Haus und ein verantwortlicher Umgang mit den eigenen Ressourcen die Grundlage für unser Engagement. Bei der Ausgestaltung des Förderangebotes handelt die IBB im Auftrag des Landes Berlin. Der IBB kommt dabei eine Beratungsfunktion zu. Entscheidungen über die Wahrnehmung von Förderaufgaben trifft letztlich der Senat von Berlin, der per IBB-Gesetz verpflichtet ist, dem Abgeordnetenhaus unverzüglich Bericht darüber zu erstatten. Die Durchführung der Aufgaben erfolgt auf Grundlage öffentlich-rechtlicher Verträge oder von Verwaltungsvorschriften. Die IBB kann zur Durchführung ihrer Aufgaben mit Förderinstituten und sonstigen Trägern der öffentlichen Verwaltung kooperieren und bei ihren Finanzierungen Kreditinstitute oder andere Finanzierungsinstitutionen einschalten. Die IBB hat generell den Grundsatz der Wettbewerbsneutralität zu beachten. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Bewertung der IBB-Produkte und -Leistungen seitens der Kunden. Seit 2011 ist in allen Parametern eine klare Verbesserung festzustellen, die bei den Kriterien „günstig/attraktiv“, „nachvollziehbar“ und „flexibel/individuell anpassbar“ am deutlichsten ausfällt. Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Einschätzungen der Leistungen und Produkte der IBB (Quelle: IBB Kundenbefagung 2015) Geben Sie an, wie die folgenden Eigenschaften die Leistungen und Produkte der IBB beschreiben: flexibel/individuell anpassbar einzigartig 2011 37 48 2013 53 2015 28 50 2013 51 2015 35 2013 16 72 9 19 62 2013 72 8 14 25 13 13 80 2011 70 2013 70 61 20 % 30 % 40 % 50 % sehr/eher 60 % 9 21 9 18 10 8 14 11 81 2015 10 % 11 25 74 2013 15 12 81 2011 0% 17 78 2015 günstig/attraktiv 21 67 2015 zielgruppengerecht 24 22 2015 nachvollziehbar 26 25 57 2011 13 24 2011 aktuell 18 52 2011 15 70 % weniger/gar nicht 80 % 15 8 11 90 % 100 % keine Angabe 16 // 45 Die IBB im Überblick Start Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung 55,6 Mio. EUR Mio. EUR 169,2 Mio. EUR Darlehen / Beteiligungen Gründungsförderung Nachhaltigkeitsbilanz Darlehen / Beteiligungen Bestandsunternehmen (KMU) teln, hat deshalb in den letzten Jahren abgenommen. 2016 gaben noch 13 % der befragten 1.500 Unternehmen an, Fördermittel zu nutzen, die hauptsächlich für die Gründungs- und Wachstumsfinanzierung eingesetzt wurden. Eine überdurchschnittlich hohe Bedeutung haben Fördermittel im verarbeitenden Gewerbe, wo 27 % der Unternehmen angeben, auf diese zurückzugreifen. Förderergebnis 2015: Die IBB fördert Berliner Unternehmen, insbesondere Gründer/-innen und KMU, in allen Phasen ihres Lebenszyklus. Insgesamt konnte im Jahr 2015 auf der Grundlage von 1.041 Bewilligungen ein Volumen von 289 Mio. Euro (Vorjahr: 334 Mio. Euro) in Form von Zuschüssen, Darlehen und Beteiligungen für Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist dabei fast ausschließlich auf die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW-Programm) zurückzuführen, die durch die Einschränkung der Fördermöglichkeiten von Großunternehmen noch weiter auf die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fokussiert wurde. 1.041 289 Bewilligungen Umweltschutz & Ressourceneffizienz Situation: Der Berliner KMU-Report, den die IBB seit 2011 gemeinsam mit der Creditreform Berlin-Brandenburg Wolfram KG herausgibt, zeigt, dass es den Berliner Unternehmen in den letzten Jahren überwiegend gelungen ist, ihre Umsätze und Erträge zu steigern und ihr Eigenkapital auszubauen. Die Bedeutung von Fremdkapital, sowohl des Bankkredits wie auch von Fördermit- Zuschüsse 28,5 35,5 Mio. EUR Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Wirtschaftsförderung Finanzierungszusagen in der Wirtschaftsförderung 2015 Zuschüsse Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Mio. EUR Insgesamt konnte im Jahr 2015 auf der Grundlage von 1.041 Bewilligungen ein Volumen von 289 Mio. Euro (Vorjahr: 334 Mio. Euro) in Form von Zuschüssen, Darlehen und Beteiligungen für Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. 17 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Die Zahl der Förderanträge konnte 2015 gegenüber dem Vorjahr um gut 10 % gesteigert werden. Von den insgesamt 1.041 (Vorjahr: 945) bewilligten Anträgen wurden 410 Anträge (39,4 %) von Gründer/-innen gestellt. Im Vorjahr lag der Wert bei 35,2 % bzw. 333 bewilligten Anträgen. Im Fokus: Gründungsförderung – Die wichtigsten Programme für Gründer 2015 Programm Finanzierungen Anzahl Mikrokredite Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Auswirkungen der IBB-Wirtschaftsförderung 2015 Arbeitsplätze Investitionen 5.036 Sekundäreffekt induziertes Investitionsvolumen: Finanzierungsmittel Mio. EUR 106 2,3 Darlehen Innovationsassistent 83 1,6 Zuschüsse Berlin Start 78 9,1 Darlehen Pro FIT (Technologieförderung) 61 23,5 (18,1 + 5,4) Darlehen / Zuschüsse Gemeinschaftsaufgabe (GRW) 33 21,2 Zuschüsse Exkurs: IBB Beteiligungsgesellschaft mbH und IBB Business Team GmbH: Das Fördergebiet „Beteiligungen“ wird im Auftrag der IBB von der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH durchgeführt, die nicht Gegenstand dieses Berichtes ist. Im Sinne einer vollständigen Übersicht über das Fördergeschäft sei jedoch angeführt, dass diese Gesellschaft im Berichtsjahr 55 Beteiligungen über 17,3 Mio. Euro eingegangen ist, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um fünf Beteiligungen bzw. 4,7 Mio. Euro bedeutete. Ebenso hat die IBB das Fördergebiet Beratung & Coaching auf die IBB Business Team GmbH übertragen, die unter anderem die Programme „Coaching BONUS“ und „Transfer BONUS“ durchführt. Sowohl die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH wie auch die IBB Business Team GmbH sind einhundertprozentige Tochterunternehmen der Investitionsbank Berlin. Im Rahmen des „Transfer BONUS“ wurden Nachhaltigkeitsbilanz 3.185 geschaffene Arbeitsplätze für 100 Unternehmen Zuschüsse in Höhe von 981 TEUR für Kooperationsvorhaben bewilligt und im Rahmen des „Coaching BONUS“ Beratungen für 326 Technologie- und Kreativunternehmen im Rahmen der Internationalisierung bzw. Unternehmensnachfolge finanziert. Auch die Beteiligung an den Deutschen Unternehmerund Gründertagen (deGUT) und am Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg, an dem sich 2015/16 gut eintausend Gründer und Gründerinnen (1.019) beteiligten, fällt in den Bereich der IBB Business Team GmbH. Volkswirtschaftliche Fördereffekte: Die Volkswirte der IBB errechneten, dass durch die Fördermaßnahmen der IBB (ohne Beteiligungsgesellschaft) 2015 Investitionen in einer Größenordnung von knapp 2.245 Mio. Euro angeschoben werden 5.820 2.245 Mio. EUR erhaltene Arbeitsplätze konnten und die Schaffung und Sicherung von gut 9.000 Arbeitsplätzen damit verbunden war. Neben der primären Wirkung der angeschobenen Investitionen in den von der IBB geförderten Unternehmen entstehen auch sekundäre Umsatzund Beschäftigungseffekte in vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsbereichen. So profitieren von den Investitionen letztlich auch Berliner Unternehmen, die keine Finanzierung von der IBB erhalten haben. In diesen können nach Berechnung der IBB-Volkswirte aufgrund von verstärkter Auslastung der Unternehmen rund 5.000 weitere Arbeitsplätze entstehen, zum Beispiel im Baugewerbe, im Handel oder im Bereich der unternehmensnahen Dienstleistungen. Einige dieser Arbeitsplätze werden allerdings nur temporären Charakter haben. 18 // 45 Start Die IBB im Überblick Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Nachhaltigkeits­ management Immobilien- und Stadtentwicklung Situation: Berlin erlebt derzeit ein sehr starkes Bevölkerungswachstum von annähernd 200.000 Personen allein in den letzten fünf Jahren. Weil der Ausbau des Wohnungsbestandes trotz erheblicher Steigerungen mit dieser Entwicklung nicht Schritt hält, nimmt der Druck auf den Wohnungsmarkt weiter zu und die Preise steigen. Insbesondere für einkommensschwache Bevölkerungsschichten ist es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung im innerstädtischen Bereich zu finden. Im Förderbereich Immobilien- und Stadtentwicklung besteht deshalb gegenwärtig die größte Herausforderung darin, durch Fördermaßnahmen den Bau von Wohnungen für diese Bevölkerungsschichten zu forcieren. Auch dem energieeffizienten und bedarfs-, insbesondere altersgerechten Ausbau des Berliner Wohnungsbestandes kommt nach wie vor eine große Bedeutung zu. geförderte Wohneinheiten und Emissionseinsparungen 8.007 5.747 3.400 2.440 geförderte Wohneinheiten CO2-Einsparung in Tonnen / Jahr 2014 geförderte Wohneinheiten CO2-Einsparung in Tonnen / Jahr Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Im Fokus: Entwicklung des Berliner Wohnungsmarktes – Auf fünf Neuberliner kommt eine neue Wohnung. 2011 2012 2013 2014 2015 Bevölkerungswachstum 41.147 49.220 46.607 48.020 50.151 Baufertigstellungen 4.491 5.417 6.641 8.744 10.722 9,2 9,1 7,0 5,5 4,7 Neuberliner je Fertigstellung Förderergebnis 2015: Es ist der IBB im Jahr 2015 gelungen, die Neubau­förderung erheblich zu intensivieren. Im Vergleich zum Vorjahr (260 Wohnungen) konnten insgesamt 2.949 Wohnungen mit insge­ samt 203.000 Quadratmetern gefördert werden, die Platz für mehr als 5.000 Menschen bieten. Davon sind 1.014 Wohnungen gefördert und unterliegen damit einer Mietpreis- und Belegungsbindung, um die Be­ völkerung mit sozialem Wohnraum zu versorgen. Für die Neubauförde­ rung insgesamt sind die Finanzierungszusagen dadurch gegenüber dem Vorjahr stark von 21,6 auf 119,4 Mio. Euro gestiegen. Stark angestiegen – von 61,2 auf 85,0 Mio. Euro – sind auch die Finanzierungszusagen für den energieeffizienten Aus- und Neubau von Wohnungen, was die Finanzierung von Energiesparmaßnahmen in rund 3.400 Wohneinheiten (+ 39 %) möglich machte. Damit wurde eine jährliche Emissionseinsparung von über 8.000 Tonnen CO2 (ebenfalls + 39 % ggü. dem Vorjahr) erreicht. Um diese Menge CO2 aus der Luft zu filtern, benötigte man 80.000 Bäume. Das entspräche etwa 40 % des Baumbestandes des Tiergartens. 2015 19 // 45 Start Die IBB im Überblick Im Bereich der Immobilien- und Stadtentwicklung hat die IBB im Jahr 2015 insgesamt Finanzierungszusagen über 928,4 Mio. Euro (Vorjahr: 590.6 Mio. Euro) ausgesprochen. Damit konnten 477 Anträge bewilligt werden, was gegenüber dem Vorjahr (397 Anträge) einem Anstieg von rund 20 % entspricht. Außer für den Neubau und die Modernisierung/Instandsetzung von Wohnungen wurden diese Mittel hauptsächlich für die ergänzende Finanzierung geförderter Vorhaben (Förderergänzungsdarlehen in Höhe von 179,5 Mio. Euro) und für die Finanzierung von Wohnungsbauvorhaben gemeinsam mit anderen Finanzierungspartnern (Konsortialfinanzierungen in Höhe von 154,5 Mio. Euro) bzw. für Umfinanzierungen (260,8 Mio. Euro) eingesetzt. Nachhaltigkeits­ management Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Finanzierungszusagen Immobilien- und Stadtentwicklung 2015 928,4 Mio. EUR Geschäftsethik & Produktverant­ wortung 73,9 Mio. EUR Infrastrukturmaßnahmen 45,1 Sonstiges Mio. EUR 260,8 Mio. EUR Umfinanzierungen 119,4 Mio. EUR Neubauförderung 95,2 Mio. EUR Sanierung/Modernisierung 154,5 Mio. EUR Konsortialfinanzierungen 179,5 Mio. EUR Förderergänzungsdarlehen Im Bereich der Immobilien- und Stadt­ entwicklung hat die IBB im Jahr 2015 insgesamt Finanzierungszusagen über 928,4 Mio. Euro (Vorjahr: 590.6 Mio. Euro) ausgesprochen. Berlin will klimaneutral werden Berlin will die Kohlendioxidemissionen bis zum Jahr 2050 gegenüber dem Basisjahr 1990 um mindestens 85 % reduzieren. Mit unseren Förderprogrammen für die energetische Gebäudesanierung leisten wir dazu unseren Beitrag. 20 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Gesellschaftliches Engagement Spenden & Sponsoring Engagement: Die Investitionsbank Berlin sieht sich als Förderbank des Landes Berlin auch in der Verantwortung für die gesellschaftlichen Entwick­ lungen in der Stadt. Vorrangig engagiert sich die IBB für Personengruppen, die überdurchschnittlich große Hürden überwinden müssen, um am gesell­ schaftlichen Leben in Berlin teilzuhaben. Hierzu zählen unter anderem Kinder aus sozial schwachen Familien, alte Menschen und Geflüchtete. Darüber hinaus setzt sie sich für den künstlerischen Nach­ wuchs und den Umweltschutz ein. 2015 betrugen die Spenden an soziale Einrichtungen mehr als 50.000 Euro. Davon wurden rund 17.000 Euro für verschiedene Initiativen der Bildungsförderung eingesetzt. 15.000 Euro wurden für Organisationen gespendet, die sich um die Förderung und Erziehung kranker und benachteiligter Kinder bemühen. Jeweils rund 10.000 Euro gingen 2015 an Organisationen für Geflüchtete/Migranten und Projekte für alte Menschen. Für sonstige wohltätige Zwecke wurden insgesamt knapp 10.000 Euro gespendet. Der Fokus des gesellschaftlichen Engagements der IBB ist auf Kontinuität gerichtet. Hierfür werden Partnerschaften mit wohltätigen Organisationen sorgsam ausgewählt und kontinuierlich aufgebaut. Projektauswahl: Für die Auswahl der Engagements hat die IBB einen internen Entscheidungsprozess festgelegt, um nachvollziehbar und transparent zu entscheiden. Spenden- und Spon- Der Fokus des gesellschaftlichen Engagements der IBB ist auf Kontinuität gerichtet. Hierfür werden Partnerschaften mit wohltätigen Organisationen sorgsam ausgewählt und kontinuierlich aufgebaut. soringanfragen werden zentral im Stab Unternehmenskommunikation gesammelt und nach klaren Beurteilungskriterien bewertet: » Regionalität: Es sollen Projekte in Berlin gefördert werden. » Ziel und Auftrag: Engagements müssen den sozialen oder kulturellen Zielsetzungen der IBB entsprechen oder zum Aufgabenspektrum des Hauses passen. » Qualität: Der Sponsoring-/Spendengegenstand (Projekt, Initiative) muss inhaltlich und konzeptionell überzeugen, der Sponsoring-/Spendenpartner muss die professionelle Umsetzung versprechen. » Es werden nur Projekte unterstützt, die einer wirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Betrachtung standhalten und deren Gesamtfinanzierung geschlossen ist. Regionalität Es sollen Projekte in Berlin gefördert werden. 21 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Straßenkinder e. V.: Eine langfristige und umfassende Partnerschaft ist die IBB mit dem Verein Straßenkinder e. V. und dessen Kinder- und Jugendhaus Bolle eingegangen. Der im Jahr 2000 aus einer ehrenamtlichen Initiative entstandene Verein kümmert sich um Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben oder von Kinder- und Bildungsarmut betroffen sind. Täglich werden bis zu 100 Kinder und Jugendliche mit einem umfassenden Freizeit- und Bildungsangebot betreut und versorgt. Damit bekämpft der Verein die Folgen von Kinderarmut und geht langfristig gegen Bildungsarmut vor. Dieses Angebot unterstützt die IBB auf vielfältige Weise. Neben der finanziellen Unterstützung in Höhe von 10.000 Euro im Jahr engagieren sich hier auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB unmittelbar für das Projekt: Einmal im Jahr packen sie direkt vor Ort mit an und helfen bei der Pflege und Instandhaltung des Objektes. 2014 wurden so 168 Stunden und in 2015 sogar 200 Stunden freiwilliger Arbeit geleistet. Auch bei der jährlichen Weihnachtsaktion verzeichnen wir eine rege Beteiligung unserer Belegschaft. Eine für beide Seiten besonders eindrucksvolle Aktion. Hier übermittelt uns das Kinder- und Jugendhaus Bolle die Wunschzettel der Jungen und Mädchen, die von Beschäftigten der IBB einzeln oder in Gruppen erfüllt werden. Freunde alter Menschen e. V.: Auch hier hat sich die IBB über die finanzielle Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro (2015) hinaus aktiv eingebracht: Sie vermittelte einen vielversprechenden Kontakt zwischen dem Verein, der sich seit 1991 der Aufgabe widmet, betroffene alte Menschen vor Einsamkeit und Isolation zu bewahren, und dem Verein Straßenkinder e. V.. So fand in 2014 erstmals ein Treffen statt, bei dem alte Menschen sowie Kinder und Jugendliche sich begegnen und in Austausch treten können. Schülerpraktika: In Zusammenarbeit mit den Schulen führt die IBB Schülerpraktika durch, mit denen Jugendlichen im schulpflichtigen Alter erstmals Einblicke in den Berufsalltag geboten werden. 2015 wurden fünf Praktika über jeweils zwei Wochen in der IBB durchgeführt. Eine langfristige und umfassende Partnerschaft ist die IBB mit dem Verein Straßenkinder e. V. eingegangen. Freunde alter Menschen e. V. Der Verein erhielt 2015 eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro. Neben der finanziellen Unterstützung engagieren sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB unmittelbar für das Projekt, 2014 wurden so 168 Stunden und 2015 sogar 200 Stunden freiwilliger Arbeit geleistet. Weihnachtsspenden: Jedes Jahr vergibt der Personalrat in eigener Verantwortung aus Mitteln der IBB eine Weihnachtsspende an wechselnde wohltätige Einrichtungen in Berlin (2015: insgesamt 6.000 Euro). Auch der Vorstand wählt jedes Jahr zwei Institutionen für seine Jahresspende aus. 2015 ging diese Spende zu jeweils 2.500 Euro an die Berliner Stadtmission und den Verein Kinderhilfe e. V., der sich um schwerkranke Kinder kümmert. 22 // 45 Start Die IBB im Überblick Verteilung der Spenden 2015 17,1 Nachhaltigkeits­ management 0,5 TEUR Sonstiges TEUR Bildung Geschäftsethik & Produktverant­ wortung 10,1 TEUR Geflüchtete, Migration 14,8 Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation TEUR Kinder- und Jugendhilfe Sachspenden: Seit Jahren gibt die IBB nicht mehr benötigte Möbel, Hardware und Drucker an Berliner Schulen und soziale Einrichtungen, wobei es ein angestrebter Nebeneffekt ist, die Nutzungsdauer dieser Gegenstände zu verlängern. Im Jahr 2015 haben wir einer integrierten Sekundarschule im Bezirk Steglitz-Zehendorf 60 PCs und Monitore gespendet und einer Organisation für die Hilfe von Geflüchteten 50 PCs, 50 Monitore und 12 Drucker. 110 TEUR alte und benachteiligte Menschen Absolventen der Universität der Künste Berlin. Um hier den künstlerischen Nachwuchs zu fördern, dessen Abschluss nicht Nachhaltigkeitsbilanz Geflüchtete: Im Jahr 2015 hat sich die IBB erstmals auch verstärkt für geflüchtete Menschen engagiert. An entsprechende Organisationen gingen Spenden in Höhe von mehr als 11.000 Euro. Außerdem spendete die IBB Büromöbel an das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)und unterstützte das Landesamt bei der Inbetriebnahme des Gebäudes in der Bundesallee 171, in dem bis 2013 Teile der IBB untergebracht waren. 9,5 Förderung von Nachwuchskünstlern: Über das soziale Engagement hinaus ist die Investitionsbank Berlin seit vielen Jahren im Bereich Kunst- und Umweltschutzförderung aktiv. Gemeinsam mit der Karl Hofer Gesellschaft vergibt die IBB jährlich den IBB-Preis für Photographie an besonders herausragende Umweltschutz & Ressourceneffizienz PCs als Sachspende mehr als fünf Jahre zurückliegen darf, erhalten die Preisträger nicht nur ein Preisgeld, sondern auch eine Ausstellung in den Räumlichkeiten der IBB. Insgesamt umfasst dieses Sponsoring 2015 einen Gesamtwert von 50.000 Euro. Green Buddy Award: Mit dem Green Buddy Award unterstützt die IBB den Umweltpreis des Bezirkes Tempelhof-Schö- 12 Drucker als Sachspende neberg. Dieser wird seit 2011 an Unternehmen vergeben, für die ökologisches und nachhaltiges Handeln Teil ihrer Unternehmensphilosophie ist. Die IBB verleiht seit 2014 gemeinsam mit Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie den mit 6.000 Euro dotierten Award in der Kategorie „Smart Cities Lösungen“. 23 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Stakeholderdialog Die Investitionsbank Berlin hat im Rahmen ihres Strategieprozesses die folgenden internen und externen Anspruchsgruppen definiert, mit denen ein dauerhafter Dialog stattfindet: Kunden- und Mitarbeiterbefragung: Um regelmäßig über Erwartungen und Bewertungen der internen Anspruchsgruppen sowie der Kunden und weiteren externen Interessenvertreter informiert zu sein, führt die IBB seit 2011 alle zwei Jahre Onlinebefragungen durch. Dabei werden die von den externen Anspruchsgruppen wahrgenommenen Stärken und Schwächen der IBB und das Maß der Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber analysiert. 2015 beteiligten sich 240 Beschäftigte der IBB (38 %) und 324 Kunden, politische Interessenvertreter und Verbände. Die dabei gewonnenen Ergebnisse sind für die IBB Schwerpunkte und dienen zur Orientierung bei der strategischen und organisatorischen Ausrichtung. Die Analyse 2015 zeigte, dass sich der positive Trend der vergangenen Jahre fortsetzt. Aus Sicht der Kunden haben sich vor allem die Kriterien Kompetenz & Professionalität, Beratung & Unterstützung sowie Freundlichkeit weiter verbessert. Die Kunden nehmen die IBB stärker als Dienstleister und Partner wahr. Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Intern Beschäftigte Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Extern Kunden und Kooperationspartner Politik und politiknahe Organisationen Kammern Wirtschafts­ verbände Wirtschafts­ förderung Wie die Kunden sehen auch die Beschäftigten die Sachkompetenz der IBB als ihre größte Stärke. Sowohl seitens der Kunden, aber auch in der Selbstwahrnehmung ist dieses Kriterium gegenüber den Vorbefragungen besser bewertet. Die Beschäftigten schätzen an der IBB vor allem den sicheren und sozialen Arbeitgeber, die Zusammenarbeit im Team und die Kollegialität untereinander. Sowohl von internen als auch externen Anspruchsgruppen werden ein zu hohes Maß an Bürokratie sowie zu lange Antragsbearbeitungszeiten kritisiert. Diese Informationen fließen direkt in die Funktionalstrategien der IBB ein und geben notwendige Veränderungen vor. So ist unter anderem die Digitalisierung der Bankprozesse ein integraler Bestandteil der Strategie geworden, um Prozesse zu verschlanken und damit für den Kunden zu beschleunigen. Onlinebefragungen Die IBB führt seit 2011 alle zwei Jahre Onlinebefragungen durch, die dabei gewonnenen Ergebnisse sind für die IBB Schwerpunkte und dienen zur Orientierung bei der strategischen und organisatorischen Ausrichtung. 24 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation KMU-Report: Der KMU-Report Berlin ist eine gemeinsame Untersuchung der Investitionsbank Berlin und Creditreform Berlin, der eine Befragung von jährlich rund 1.500 Berliner mittelständischen Unternehmen zugrunde liegt. Dabei ist es Zielsetzung der IBB, über die Befragungsinhalte zu den Finanzierungsbedingungen, dem Unterstützungsbedarf und den Standortbedin- nahmen wünschen, was die IBB darin bestärkte, gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung mit dem Programm Mittelstand 4.0 ab August 2016 ein entsprechendes Angebot auf den Markt zu bringen. Dem hohen Beratungsbedarf im Zuge der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen – mehr als zwei Drittel der Unternehmen So zeigte die Befragung zum Schwerpunktthema Digitalisierung in der letzten Befragung auf, dass sich 56 % der befragten Unternehmen Unterstützung durch entsprechende Förderangebote bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsmaß- IBB Wohnungsmarktbericht und IBB Wohnungsmarktbarometer: Der IBB Wohnungsmarktbericht und das IBB Wohnungsmarktbarometer erscheinen ebenfalls jährlich und geben einen umfassenden Einblick in die Entwicklungen am Berlin Woh- gungen eine noch konkretere Ausrichtung an den Bedürfnissen der Berliner Unternehmen zu erreichen und das Portfolio der IBB auf seine Aktualität zu überprüfen und gegebenenfalls zu erweitern. KMU-Report 2015 Jetzt downloaden KMU-Report 2015 (PDF | 3,1 MB) haben einen solchen benannt – begegnet die IBB Business Team GmbH mit der Erweiterung des Programms „Transfer BONUS“ um eine spezielle Variante für Kooperationen im Zuge der Digitalisierung. IBB Wohnungsmarktbericht 2016 Jetzt downloaden IBB Wohnungsmarktbericht 2016 (PDF | 11,6 MB) Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz nungsmarkt. Insbesondere die Expertenbefragung im Rahmen des IBB Wohnungsmarktbarometers ist darauf gerichtet, neue Entwicklungen sehr frühzeitig zu erkennen, um – als Förderbank, politisch Verantwortlicher oder Immobilieneigentümer – entsprechend schnell darauf reagieren zu können. Transparenz: Außer dem Einzeljahresabschluss nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) und einem Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) veröffentlicht die IBB jährlich einen Geschäftsbericht zur Erläuterung des Geschäftsverlaufes und bringt diesen im Rahmen einer Pressekonferenz in die Öffentlichkeit. Das öffentliche Interesse richtet sich dabei in erster Linie auf die Entwicklungen in der Wirtschafts- und Wohnungsbauförderung. IBB Wohnungsmarktbarometer 2015 Jetzt downloaden IBB Wohnungsmarktbarometer 2015 (PDF | 1,3 MB) 25 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Produktinformation: Mit der Förderfibel bietet die IBB Gründern und KMU einen ausführlichen Überblick über alle im Land Berlin angebotenen Förderprogramme. Darüber hinaus gibt es umfassende Informationsmaterialien zu den einzelnen Programmen der IBB. Förderfibel 2017/2018 Jetzt downloaden Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Volkswirtschaftliche Reports: Zur Erstellung regionalwirtschaftlicher Analysen sowie von Konjunktur- und Trendberichten verfügt die IBB über eine volkswirtschaftliche Abteilung, die eine umfangreiche Sammlung regionalwirtschaftlicher Reports erstellt hat. Diese dienen dem Ziel, Erkenntnisse über wichtige wirtschaftliche Zusammenhänge zu gewinnen und zu vermitteln. 2015 erschienen folgende volkswirtschaftliche Publikationen: » Berlin aktuell – Bedeutung der Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter für den Wirtschaftsstandort Berlin » Berlin aktuell – Investitionen für mehr Wachstum in Berlin Förderfibel 2017/2018 (PDF | 1,7 MB) » Berlin aktuell – Wachstumsschub durch digitale Transformation » Berlin aktuell – Export-Zuwachs trotz Rückgangs im Handel mit den Ölförderländern » Berlin Fokus: Steigende Immobilienpreise, sinkende Wohnungsgrößen Mittelstand 4.0 Mittelstand 4.0. ist ein im August 2016 eingeführtes neues Förderangebot der IBB, mit dem wir Investitionen für die Nutzung von IT-Lösungen und die digitale Vernetzung von Produktion und Service mit Darlehen zwischen 2 und 6 Mio. Euro finanzieren. » Berlin Fokus: Unternehmensumsätze 2013 wachsen zweistellig » Berlin Fokus: Die 65. Berlinale – Filmkunst und Wirtschaftsfaktor » Berlin Fokus: Konjunktur ist nicht alles – Trends auf dem Berliner Arbeitsmarkt » Berlin Konjunktur – Gute Entwicklung in wechselhaftem Umfeld » Berlin Konjunktur – Weiterhin hohe Schwungkraft » Berlin Konjunktur – Mit Schwung ins zweite Halbjahr » Berlin Konjunktur – Dynamischer Wachstumskurs » Berlin Struktur – Strukturindikatoren im Überblick » Berlin Trend (monatliche Ausgaben zu aktuellen Konjunkturindikatoren) » Crowdfinance – Digitalisierung und Demokratisierung des Finanzmarktes 26 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz „Ein Kernthema der Personalentwicklung ist die betriebliche Aus- und Weiterbildung.“ Die IBB fördert das lebenslange Lernen, um die Kompetenzausstattung der Beschäftigten zu sichern und auszubauen. 27 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Soziale Verantwortung gegenüber unseren Beschäftigten Personalstruktur: Die Investitionsbank Berlin hat am Ende des Jahres 2015 insgesamt 626 Beschäftigte, davon 370 Frauen und 256 Männer. Nach Jahren des Rückgangs ist die Belegschaft damit erstmals wieder moderat um vier Beschäftigte angewachsen. In der IBB sind insgesamt 31 Auszubildende und Dual-Studierende tätig – dies entspricht einer Quote von 5,0 %. Altersstruktur der Beschäftigten: Das Durchschnittsalter der Beschäftigten lag zum Ende des Jahres 2015 bei rund 45 Jahren, wobei die Mitarbeiter mit 45,4 Jahren nur unwesentlich älter waren als die Mitarbeiterinnen (45,1 Jahre). Vergütungsmodelle, Vergütungsstruktur: Basierend auf § 7 der Institutsvergütungsverordnung ist der Vergütungsbericht der Investitionsbank Berlin als Bestandteil des Offenlegungsberichts 2015 veröffentlicht und wird jährlich aktualisiert. Offenlegungsbericht Jetzt downloaden Offenlegungsbericht (PDF | 1,1 MB) Altersversorgung: Die Beschäftigten der IBB haben einen Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung nach Maßgabe der zum Zeitpunkt der Einstellung gültigen Dienstvereinbarung zur betrieblichen Altersversorgung. Die Regelung ist unabhängig von der im Hause eingenommenen Position des Beschäftigten. Die Vorstände erhalten keine Altersversorgung. Alle betrieblichen Leistungen werden allen Beschäftigten gewährt. Eine Ausnahme ist die betriebliche Altersversorgung: Befristet Beschäftigte (außer Auszubildenden und Dual-Studierenden) gehören nicht in ihren Geltungsbereich. Personalvertretungen: Der Personalrat, die Frauenvertretung und die Schwerbehindertenvertretung vertreten die Interessen der Beschäftigten im Unternehmen. Ihre Rechte und Aufgaben ergeben sich aus dem Personalvertretungsgesetz Berlin, dem Berliner Landesgleichstellungsgesetz und dem Sozialgesetzbuch. Die Beschäftigtenvertretungen und die Arbeitgeberseite arbeiten in der IBB vertrauensvoll zusammen. Vereinbarkeit Beruf und Privatleben: Die IBB bekennt sich zu ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Beschäftigten und engagiert sich deshalb, den Beschäftigten eine Balance zwischen Beruf und Privatem zu ermöglichen. Das in der Überzeugung, dass sich eine gute balance positiv auf die persönliche Zufriedenheit, die Gesundheit und auch die Leistung auswirkt. Entsprechende Maßnahmen beruhen auf mehreren Säulen: flexible Arbeitszeit, Unterstützung von Eltern mit Kindern sowie Unterstützung hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. 626 Die Investitionsbank Berlin hat am Ende des Jahres 2015 insgesamt 626 Beschäftigte, davon 370 Mitarbeiterinnen und 256 Mitarbeiter. 45 Das Durchschnittsalter der Beschäftigten lag zum Ende des Jahres 2015 bei rund 45 Jahren. 28 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Große zeitliche Flexibilität bieten die vielfältigen Arbeitszeitmodelle. Im Jahr 2015 arbeiteten 29,7 % der Beschäftigten in Teilzeit, davon 83,6 % Frauen. Der Teilzeitanteil der Männer ist von 15,1 % in 2013 auf 16,4 % in 2015 gestiegen. 12 % der Führungs­ kräfte arbeiten in Teilzeit. eines Patenschaftsmodells werden Beschäftigte während der Elternzeit über aktuelle Informationen im Unternehmen auf dem Laufenden gehalten. Organisatorische und zeitliche Flexibilität bietet das Home Office. Im Jahr 2015 wurde ein Konzept für diese zusätzliche Arbeitsform entwickelt, die Ausdruck einer von Vertrauen und Wertschätzung getragenen Arbeitskultur in der IBB ist. Das Konzept geht 2016/2017 in die Pilotphase der Umsetzung. antwortung zu vereinbaren. Im Rahmen einer internen Studie hat der Stab Personal eine Situations- und Bedarfsanalyse durchgeführt. Auf deren Basis wurden hausweite Kommunikationsmaßnahmen durchgeführt, deren Ziel es war, dem Thema in der Betriebsöffentlichkeit eine positive Wahrnehmung zu geben und die Führungskräfte für ihre Führungsaufgabe in dem Handlungsfeld zu sensibilisieren. Darüber hinaus steht seit 2015 eine speziell weitergebildete betriebliche Pflegelotsin den Betroffenen in akuten oder dauerhaften Pflegesituationen zur Verfügung. Für Eltern mit Kindern wurde 2015 ein Eltern-Kind-Zimmer eingerichtet. Vor allem, wenn die reguläre Kinderbetreuung einmal entfällt, bietet das Zimmer den betroffenen Eltern die Möglichkeit, die Kinder selbst zu betreuen und dabei weiterhin ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Zum zweiten Mal in Folge wurde auch 2015 ein IBB-Aktiv-Kindertag durchgeführt, an dem 98 Kinder teilnahmen. Vor Eintritt in den Mutterschutz bzw. die Elternzeit wird mit werdenden Eltern ein Beratungsgespräch geführt. Im Rahmen 29,7 % Im Jahr 2015 arbeiteten 29,7 % der Beschäftigten in Teilzeit. Schätzungsweise 10 – 15 % der Beschäftigten stehen vor der Herausforderung, berufliche Erfordernisse und die Pflegever- Vielfalt und Chancengleichheit: Basierend auf dem Landesgleichstellungsgesetz hat sich die IBB seit 2006 verpflichtet, berufliche Chancengleichheit von Frauen und Männern anzustreben. „Frauenförderung ist Führungsaufgabe“, so die Kernbotschaft des zweiten Frauenförderplans der IBB für die Jahre Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz 2012 – 2017. Ziel ist es, allen Beschäftigten der IBB, unabhängig von ihrem Geschlecht, die Chance zu geben, sich nach ihren Fähigkeiten zu entwickeln. Diese Aufforderung an alle Führungskräfte entspringt dem Wunsch, Leistung zu honorieren und individuelle Verschiedenheit und Vielfalt zu leben. In diesem Sinne konnte 2015 das Ziel, dass 40 % der Führungskräfte weiblich sind, annähernd erreicht werden: Insgesamt sind 36 % der Führungskräfte weiblich, auf der Ebene der Abteilungsleitungen (unterste Führungsebene) 48 %. Der Vorstand besteht derzeit aus einem Mann (Vorsitzender) und einer Frau. Der Verwaltungsrat der IBB ist aktuell mit fünf Frauen und vier Männern besetzt. Der Vorsitz im Verwaltungsrat, der immer bei der für Wirtschaft zuständigen Berliner Senatsverwaltung liegt, wird seit dem Jahr 2012 von einer Frau wahrgenommen. 2015 wurde nach 2014 zum zweiten Mal das Mentoring-Programm angeboten, für das vier Frauen ausgewählt wurden. Darüber hinaus wurde eine Qualifizierungsmodul-Reihe mit genderspezifischen Seminarthemen angeboten. Landesgleichstellungsgesetz Das Landesgleichstellungsgesetz verpflichtet die Einrichtungen des Landes Berlin zur Gleichstellung von Frauen und Männern und zur aktiven Frauenförderung. So sind zum Beispiel Positionen mit Frauen zu besetzen, sofern Frauen auf diesen Stellen unterrepräsentiert sind und über eine gleichwertige Qualifikation verfügen. Frauenvertreterinnen achten auf die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen und unterstützen das Unternehmen mit Impulsen bei der Ausgestaltung der Frauenförderung. Das Gesetz trat 1991 in Kraft. Seither ist der Frauenanteil in Führungspositionen kontinuierlich gestiegen; in Spitzenpositionen sind Frauen jedoch noch immer unterrepräsentiert. 29 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management 2015 hat die IBB – eingebunden in eine Interessengruppe Berliner Unternehmen – eine Initiative zur Integration Geflüchteter in das Unternehmen gestartet. Für zwei Geflüchtete wurde ein Integrationsprogramm konzipiert. Es enthält konkrete Einsätze in unterschiedlichen Abteilungen, Seminare und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch. Die Umsetzung beginnt im Jahr 2016. Außerdem wurde die Gestaltung des demografischen Wandels als personalpolitisches Fokusthema für eine Umsetzung in 2016/2017 vorbereitet. Aus- und Weiterbildung: Ein Kernthema der Personalentwicklung ist die betriebliche Aus- und Weiterbildung. Im Jahr 2015 befanden sich zehn angehende Bankkaufleute und 21 Dual-Studierende in einer Ausbildung bei der IBB. Von den Dual-Studierenden verfolgen insgesamt 13 die Fachrichtung „Bank“, sechs die Fachrichtung „Immobilienwirtschaft“ und zwei das Studium der „Informatik“. Zwölf junge Menschen, darunter vier Auszubildende und acht Dual-Studierende haben ihre Ausbildung 2015 aufgenommen. Insgesamt zehn junge Nachwuchskräfte wurden 2015 in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Die IBB fördert im Rahmen der Weiterbildung das lebenslange Lernen, um die Kompetenzausstattung der Beschäftigten zu sichern und auszubauen. Das Unternehmen investierte 2015 durchschnittlich 2,85 Weiterbildungstage pro Beschäftigten. 2015 wurde das „L3-Stipendium“, ein Programm zur Förderung des lebenslangen Lernens, konzipiert. Es bietet jährlich in der Regel vier Beschäftigten Unterstützungsleistungen für berufsbegleitende, qualitätsgesicherte Weiterbildungsmaßnahmen, die über das Seminarangebot hinausgehen und die im weiteren Sinne im betrieblichen Interesse stehen. Die Implementierung ist für 2016 geplant. Nahezu 100 % unserer Beschäftigten erhielten im Beurteilungszyklus 2014 – 2015 für das Geschäftsjahr 2014 eine Beurteilung. Im Rahmen des Beurteilungsgesprächs vereinbaren Führungskraft und Mitarbeiter/-in Weiterbildungs-/ Personalentwicklungsbedarfe. Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Gesundheit am Arbeitsplatz: Eine Voraussetzung dafür, dass alle Beschäftigten zum Unternehmenserfolg beitragen können, ist, dass sie gesund sind und vollen Arbeitsschutz genießen. Zur Gesundheit tragen sowohl die eigene Gesundheitskompetenz als auch ein gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld bei. Wie in den Vorjahren waren 2015 Dienstvereinbarungen zu folgenden Gesundheitsthemen gültig: » Betriebliches Gesundheitsmanagement » Betriebliches Eingliederungsmanagement » Gleitzeit » Bildschirmarbeitsplätze » Nichtraucherschutz. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bearbeitete der Steuerungskreis Gesundheit im Jahr 2015 Maßnahmenpakete, die langfristig die Gesundheit der Beschäftigten stärken sollen. Dazu gehören unter anderem: » Maßnahmen des betrieblichen Eingliederungs­managements » ein „Employee Assistance Program“ » diverse Bewegungskurse der Betriebssportgemeinschaft » medizinische Check-up-Aktionen zur Früherkennung und Krankheitsprävention » die Bereitstellung eines Entspannungsraums, eines Massageraums und eines entgeltlichen Massage-Angebots als Möglichkeit der selbstverantwortlichen, ganzheitlichen Gesundheitsförderung Alle Arbeitsplätze sind ergonomisch eingerichtet. Dem Arbeitsschutz dienen Maßnahmen, die auf gesetzlichen Arbeitsschutz-Bestimmungen beruhen. 100 % der gesetzlichen Vorgaben des Arbeitsschutzes wurden auch in 2015 in der IBB eingehalten. Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz 100 % der gesetzlichen Vorgaben des Arbeitsschutzes wurden auch 2015 in der IBB eingehalten. 10 + 21 Im Jahr 2015 befanden sich 10 angehende Bank­ kaufleute und 21 Dual-­ Studierende in einer Ausbildung bei der IBB. 30 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Betrieblicher Umweltschutz & Ressourceneffizienz Auf Grundlage eines gezielten kaufmännischen, infrastrukturellen und technischen Facilitymanagements steuert die IBB den internen Bankbetrieb effizient nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Das System sorgt für einen schonenden Einfluss auf unsere Ressourcen und den Umweltschutz. Der Bereich Verwaltung, bei dem die Bewirtschaftung unseres Bankbetriebs angesiedelt ist, hat sich das Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung gesetzt. Die dort angesiedelte Bankbetriebsbeauftragte bündelt Informationen und Belange des Bankbetriebs und ist damit ein wichtiges Bindeglied zum Arbeitskreis Nachhaltigkeit. Bei der Berechnung der Kennzahlen orientieren wir uns an den aktuellen VfU-Indikatoren (Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V.). Mit dem Basisjahr 2015 werden die Daten künftig jährlich fortgeschrieben. Beschaffung und Liefermanagement: Die IBB beschafft Waren, Dienst- und Bauleistungen (beispielsweise IT-Hardware und -Software, diverse Dienstleistungen für Veranstaltungen und Marketing, strategische Beratungsleistungen, Leistungen für bauliche Maßnahmen in unserem Bürogebäude). Als öffentliches Unternehmen unterliegt sie dabei den Vorgaben des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BerlAVG) sowie der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU). Ab einem entsprechenden Schwellenwert muss das EU-Vergaberecht berücksichtigt werden. Durch das (Vergabe-) Vertragswerk sollen Verstöße gegen diese Vorschriften ausge- schlossen werden. Dies erfolgt durch Prüfung der Unterlagen vor Vertragsanbahnung. Ein Verstoß führt zum Ausschluss des Dienstleisters vom Vergabeverfahren. Im Geschäftsjahr entfielen 59 % der Ausgaben auf lokale Lieferanten (aus dem Postleitzahlengebiet Berlin/Brandenburg.) 15 % der neuen Lieferanten wurden auf ökologische Kriterien und 4 % auf Menschenrechtskriterien geprüft. Energie und Wasser: Über den Energie- und Wasserverbrauch werden kontinuierlich Daten erhoben und ausgewertet. Das schafft Datentransparenz, die zur Optimierung und Kontrolle des Ressourceneinsatzes genutzt wird. Der Energieverbrauch innerhalb der Organisation ist im Vergleich zu 2014 nahezu stabil geblieben. Im Zuge von Maßnahmen zur Optimierung des Bankbetriebes sind durch temporären Parallelbetrieb die Energieverbräuche während der Umsetzungsphase anteilig gestiegen. Diese Steigerung konnte aber durch den Einsatz von Verbesserungsmaßnahmen kompensiert werden. Hierbei haben vor allem der Abbau von über 100 individuellen Druckern aus den Büroräumen, die Erneuerung der Kühltürme sowie eine optimierte Energieeffizienz im Geschäftsbetrieb einen maßgeblichen Beitrag geleistet. Die Maßnahmen werden auch 2016 fortgesetzt. Ein Ziel ist es, bis Jahresende sämtliche Individualdrucker durch wenige, deutlich effizientere Multifunktionsgeräte zu ersetzen. Um die Verbräuche noch weiter zu senken, werden in den Umbauprojekten ausschließlich sparsame LED-Beleuchtungssysteme verwendet. Darüber hinaus werden bis 2017 im Rahmen eines umfassenden Flächenkonzepts die Optimierung des Flächenverbrauchs durch bauliche Verbesserungen der Nutzflächenanteile und die Reduktion der von der Bank selbst genutzten Gebäudeflächen angestrebt. Das Bürokonzept wird damit grundlegend neu angepasst, frei werdende Gebäudeflächen sollen vermietet werden. Aus den Raumbelegungsangaben in Verbindung mit den Daten aus der aktiven IT-Nutzung ergab sich ein Wert in Höhe von durchschnittlich 900 Gebäudenutzern. Diese Zahl wird zur Ermittlung der Energieintensität verwendet. Es ergeben sich demnach 8.871,6 kWh/Nutzer im Jahr. Die Gesamtwasserentnahme und dementsprechend das Volumen der Abwassereinleitung sind im Rahmen von Baumaßnahmen, durch den Parallelbetrieb verschiedener zu erneuernder 31 // 45 Die IBB im Überblick Start Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Anlagen sowie eines Wasserschadens leicht gestiegen. Tendenziell wird der Technologiewechsel bei den Kühltürmen zukünftig zu weniger Wasserverbrauch führen. Emissionen: Das Bruttovolumen der direkten Treibhausgasemissionen (THG) setzt sich aus den Kraftstoffverbräuchen des Fuhrparks sowie der Notstromdiesel, mit dem die Notstromversorgung des Hauses sichergestellt wird, zusammen. CO2-Emissionen entstehen durch fossile Brennstoffe im Fuhrpark und in den zwei Notstromdieseln. Durch den begonnenen Abbau des Fuhrparks von 40 auf eine Zielgröße von ca. fünf Fahrzeugen hat sich von 2014 auf 2015 eine Reduzierung der CO2-Emissionen von 167,17 t CO2 auf 74,30 t CO2 ergeben, die sich 2016 weiter fortsetzen wird. Im Ergebnis steht eine Einsparung von 92,87 t CO2 bzw. 56 % gegenüber dem Vorjahr. Die Stärkung der umweltfreundlichen Mobilität soll auch künftig Dezentraler Papiereinkauf Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz fortgesetzt werden. Im laufenden Jahr wird die Einführung von Elektromobilität geprüft. Die IBB schafft Anreize, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Berlin zu nutzen, indem sie den Beschäftigten für Dienstbelange ausleihbare Fahrkarten zur Verfügung stellt. Abfall, Verbrauch, Materialien, Abwasser: Das Abfallaufkommen (Hausmüll, Glas, Pappe/Papier, Grüner Punkt, Datentonne) in der IBB hat sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Der Papierverbrauch in der IBB ist bei der Anzahl der Kopien und Drucke in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen (s. Diagramm). Dafür sind insbesondere stetig fortgesetzte Maßnahmen zur Digitalisierung der Datenbestände (elektronische Akte) sowie die Abschaffung der Individualdrucker in den Büroräumen verantwortlich. Ziel ist es, den Papierverbrauch weiterhin zu verringern. Papiereinkauf seit 2008 drastisch gesunken (Papiereinkauf in Blatt) 5.097.500 Jahr Kosten in EUR Pakete Blatt 2008 38.422,76 10.195 5.097.500 2009 34.868,16 9.284 4.642.000 2010 35.517,36 8.724 4.875.500 2011 25.241,71 7.530 3.765.000 2012 19.922,90 7.043 3.521.500 2013 16.474,89 5.319 2.837.182 2014 15.760,85 4.461 2.781.000 2015 13.653,01 4.283 2.428.000 4.642.000 4.875.500 3.765.000 3.521.500 2.837.182 2.781.000 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2.428.000 2015 32 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Die Beschäftigten sind angehalten, Abfälle konsequent zu trennen, um sie effizient in den Wertekreislauf zurückzugeben. Deshalb stehen im Gebäude entsprechende Abfallbehälter in einer Vielzahl zur Verfügung. Das Schmutz- und Regenwasser wird über ein Trennverfah- ren, in dem getrennte Leitungs- und Kanalsysteme für die Ableitung von Regen- und Abwasser angelegt werden, in das städtische Abwasser- und Regenwassernetz eingespeist. 59 % Im Geschäftsjahr entfielen 59 % der Ausgaben auf lokale Lieferanten. Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Die Abwassermenge ergibt sich aus der Frischwassermenge abzüglich der Verbräuche aus Gartenbewässerung und Luftbefeuchtung. Die Regenwassermenge für die extensiv (ca. 25 %) und intensiv (35 %) begrünten Dächer und Gärten sowie die versiegelten Flächen (40 %) wird nicht separat erfasst, sondern über die Standard-Berechnungsparameter der Berliner Wasserwerke auf m2-Basis ermittelt. Durch den begonnenen Abbau des Fuhrparks von 40 auf eine Zielgröße von ca. fünf Fahrzeugen hat sich von 2014 auf 2015 eine Reduzierung der CO2-Emissionen von 167,17 t CO2 auf 74,30 t CO2 ergeben, die sich 2016 weiter fortsetzen wird. LED Um die Verbräuche noch weiter zu senken, werden in den Umbauprojekten ausschließlich sparsame LED-Beleuchtungssysteme verwendet. Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Die Dachbegrünung erfüllt die Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie. Niederschläge werden auf der Dachfläche zurückgehalten und durch Verdunstung direkt in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Es wird Ersatzlebensraum für Flora und Fauna geschaffen. Es bestehen eine Wärmedämmleistung im Winter und ein Hitzeschild im Sommer. Somit wird ein Beitrag zur Energieeinsparung geleistet. 8.871,6 KWH Pro-Kopf-Verbrauch Durchschnittlich 900 Gebäudenutzer verbrauchen 8.871,6 kWh/Nutzer im Jahr. 60 % Die Dachbegrünung erfüllt die Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie. Niederschläge werden auf der Dachfläche zurückgehalten und durch Verdunstung direkt in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. 60 % der Dächer und Gärten sind extensiv und intensiv begrünt. 33 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Nachhaltigkeitsbilanz Corporate Governance & Compliance GRI 2014 2015 Einheit Seite im Bericht Bußgelder und nicht monetäre Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen G4-SO8 0 0 Anzahl – Monetäre Bußgelder und nicht monetäre Strafen wegen Korruptionsvorfällen G4-EN29 0 0 Anzahl – Bußgelder wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf die Bereitstellung und Nutzung von Produkten und Dienstleistungen G4-PR9 0 0 Anzahl – Schutz der Kundendaten Berechtigte Beschwerden von Kunden in Bezug auf die Verletzung ihrer Privatsphäre oder des Datenschutzes G4-PR8 0 0 Anzahl – Korruptionsbekämpfung Die IBB verfügt nur über einen Standort, dieser wird in Bezug auf Korruptionsrisiken im Rahmen der Gefährdungsanalyse zu strafbaren Handlungen geprüft, erhebliche Risiken wurden nicht festgestellt. G4-SO3 0 0 Anzahl – Informationen und Schulungen über Maßnahmen und Verfahren zur Korruptionsbekämpfung G4-SO4 Bestätigte Korruptionsvorfälle G4-SO5 Compliance Corporate Governance (Gesamt) Vergütung und Leistungszulagen G4-51a, G4-54 S. 6 0 0 siehe Berliner Corporate Governance Kodex, darüber hinaus erfolgt gemäß § 25d KWG eine jährliche Selbstevaluierung von Vorstand und Verwaltungsrat Anzahl – S. 6 34 // 45 Start Die IBB im Überblick Zusatz: Ehtik und Integrität Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Beschreiben der Werte, Grundsätze und Verhaltensstandards der Organisation G4-56 ja ja S. 6 Beschreiben der internen und externen Verfahren zu ethischem und gesetzeskonformem Verhalten (Krisen- oder Beratungsdienste) G4-57 nein ja S. 6 Benennung von Verfahren (intern/extern) zur Meldung von nicht ethischem oder rechtswidrigem Verhalten G4-58 nein ja S. 6 GRI 2014 2015 Einheit Seite im Bericht G4-EN18 5747 8007 t CO2 S. 19 Geschäftsethik & Produktverantwortung Förderwirkung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Reduzierung der Emissionen durch Förderprodukte Wirtschaftliche Leistung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation G4-EC1 S. 7 GRI 2014 2015 Einheit Seite im Bericht nein ja – S. 24 Kennzeichen von Produkten und Dienstleistungen Ergebnisse Kundenzufriedenheit G4-PR5 Einbindung von Stakeholdern Nennen Sie die wichtigsten Themen und Anliegen, die durch die Einbindung der Stakeholder aufgekommen sind, und wie die Organisation auf jene wichtigen Themen und Anliegen reagiert hat, einschließlich durch ihre Berichterstattung. Nennen Sie die Stakeholdergruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen jeweils angesprochen haben. G4-27 ab S. 24 35 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Beschäftigung Gesamtzahl und Rate neu eingestellter Mitarbeiter sowie Personalfluktuation nach Altersgruppe, Geschlecht und Region Einstellungen Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation GRI 2014 Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten 2015 Einheit G4-LA1 Nachhaltigkeitsbilanz Seite im Bericht S. 28 24 / 3,83 davon weiblich 9 davon männlich 15 davon unter 30 Jahren 17 / 20,24 davon weiblich 6 davon männlich 11 davon 30 – 50 Jahre 5 / 1,63 davon weiblich 3 davon männlich 2 davon über 50 Jahre Umweltschutz & Ressourceneffizienz davon männlich Fluktuation 2 / 0,85 2 Anzahl / Quote in % bzw. Anzahl 22 / 3,51 davon weiblich 8 davon männlich 14 davon unter 30 Jahren 5 / 5,95 davon weiblich 2 davon männlich 3 davon 30 – 50 Jahre 6 / 1,96 davon weiblich 2 davon männlich 4 davon über 50 Jahre 11 / 4,66 davon weiblich 4 davon männlich 7 36 // 45 Start Beschäftigung Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Betriebliche Leistungen, die nur Vollzeitbeschäftigten, nicht aber Mitarbeitern mit befristeten Arbeitsverträgen oder Teilzeitbeschäftigten gewährt werden G4-LA2 Rückkehrrate an den Arbeitsplatz und Verbleibrate nach der Elternzeit, nach Geschlecht G4-LA3 Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation ja ja Umweltschutz & Ressourceneffizienz Alle Betrieblichen Leistungen werden allen Beschäftigten gewährt. Eine Ausnahme ist die Betriebliche Altersversorgung: Befristet Beschäftigte (außer der Auszubildendenden) gehören nicht in ihren Geltungsbereich. Nachhaltigkeitsbilanz S. 28 – nein Beschäftigte Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten nein Frauen Männer Vielfalt und Chancengleichheit Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Mitarbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsindikatoren G4-LA12 ab S. 29 Zusammensetzung 14 16 davon weiblich 5 7 davon männlich 9 9 davon unter 30 Jahren 0 0 Kontrollorgane davon 30 – 50 Jahre davon weiblich davon männlich davon über 50 Jahre davon weiblich davon männlich 4 2 2 10 3 7 4 2 Anzahl 2 12 5 7 37 // 45 Start Vielfalt und Chancengleichheit Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Führungskräfte Geschäftsethik & Produktverant­ wortung G4-LA12 Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation 52 Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten 50 davon weiblich 19 19 davon männlich 33 31 davon 30 – 50 Jahre 29 27 davon unter 30 Jahren 0 davon weiblich 11 10 davon männlich 18 17 davon weiblich 8 9 davon männlich Mitarbeiter/-innen 23 15 14 570 576 348 351 davon männlich 222 225 davon unter 30 Jahren 82 84 davon weiblich 46 46 davon männlich 36 38 297 279 davon weiblich 197 180 davon männlich 100 99 191 213 davon über 50 Jahre davon weiblich 105 125 davon männlich 86 88 622 626 IBB gesamt davon weiblich 367 370 davon männlich 255 256 davon unter 30 Jahren 82 davon weiblich 46 46 davon männlich 36 38 davon weiblich 208 190 davon männlich 118 116 davon weiblich 113 134 davon männlich 101 102 davon über 50 Jahre 326 214 Anzahl 84 davon 30 – 50 Jahre ab S. 29 23 davon weiblich davon 30 – 50 Jahre Nachhaltigkeitsbilanz 0 davon über 50 Jahre Umweltschutz & Ressourceneffizienz 306 236 38 // 45 Start Die IBB im Überblick Vielfalt und Chancengleichheit Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Verhältnis des Grundgehalts und der Vergütung von Frauen zum Grundgehalt und zur Vergütung von Männern, nach Mitarbeiterkategorie und Hauptgeschäftsstandorten Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz G4-LA13 Nachhaltigkeitsbilanz – Kontrollorgane ohne Angabe Führungskräfte Grundgehalt 56,59 % Vergütung 74,75 % Prozent Mitarbeiter/-innen Grundgehalt 77,03 % Vergütung 82,07 % IBB gesamt Aus- und Weiterbildung Grundgehalt 68,55 % Vergütung 75,78 % Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen G4-HR3 Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter/-in, nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie G4-LA9 gesamt Frauen Männer MA ohne Führungsverantwortung Führungskräfte Programme für Kompetenzmanagement und lebenslanges Lernen, die zur fortdauernden Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter beitragen und diese im Umgang mit dem Berufsausstieg unterstützen G4-LA10 0 0 – S. 30 3,2 2,85 3,2 2,54 3,1 3,29 – – 2,78 ja ja Teilnehmertage pro Person 3,49 ab S. 28 39 // 45 Start Die IBB im Überblick Aus- und Fortbildung Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Prozentsatz der Mitarbeiter, die eine regelmäßige Beurteilung ihrer Leistung und ihrer Karriereentwicklung erhalten, nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation 100,00 % 100,00 % männlich 100,00 % Mitarbeiter/-innen 96,91 % weiblich 96,09 % männlich 97,94 % Prozent 97,16 % IBB gesamt 96,27 % weiblich 98,22 % männlich G4-LA6 Wegeunfälle Arbeitsunfälle S. 30 11 18 Anzahl Verletzungsrate 2 4 Anzahl 2,1 % 3,5 % Prozent Berufskrankheiten nein nein 6,43 7,24 Prozent 0 0 Anzahl Abwesenheitsrate Arbeitsbedingte Todesfälle Betreiberhaftung Nachhaltigkeitsbilanz S. 30 weiblich Art der Verletzung und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht Umweltschutz & Ressourceneffizienz G4-LA11 Führungskräfte Gesundheit am Arbeitsplatz Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Gesundheits- und Sicherheitsthemen, die in formellen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden G4-LA8 ja ja Prozentsatz der Gesamtbelegschaft, die in formellen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Ausschüssen vertreten ist, die die Überwachung von Programmen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz unterstützen und entsprechende Beratung anbieten G4-LA5 12 / 1,9 12 / 1,9 S. 30 Anzahl Personen/Prozent – 40 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Betrieblicher Umweltschutz & Ressourceneffizienz Beschaffung/ Liefermanagement Emissionen Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Energie und Wasser Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz GRI 2014 2015 Einheit Seite im Bericht Anteil an Ausgaben für lokale Lieferanten am Hauptgeschäftsstandort G4-EC9 0 59 Prozent S. 31 Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von Menschenrechtskriterien überprüft wurden G4-HR10 0 4 Prozent S. 31 Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen G4-HR11 0 0 Anzahl S. 31 Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von ökologischen Kriterien überprüft wurden G4-EN32 0 15 Prozent S. 31 direkte THG-Emission (Scope 1) G4-EN15 167,17 75,1 t CO2 S. 32 indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2) G4-EN16 687,6 1) 768,0 S. 32 41,9 1) 2) 645,7 1) 2) 43,3 724,7 t CO2 - Strom aus Wasserkraft - Fernwärme 3-Leiter-Netz Emissionen Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten t CO2 t CO2 weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3) G4-EN17 33,5 25,0 t CO2 S. 32 Intensität der THG-Emissionen [Division des absoluten Emissionswerts (Zähler) durch einen organisationsspezifischen Parameter (Nenner – zum Beispiel Anzahl der Vollbeschäftigten)] G4-EN18 0,98 0,96 t CO2 / Kopf / Jahr S. 32 Reduzierung der THG-Emissionen G4-EN19 0 74,3 t ab S. 32 Energieverbrauch innerhalb der Organisation G4-EN3 7.653.232 7.984.415 kWh S. 31 Energieintensität G4-EN5 8.504 8.872 kWh / Kopf / Jahr S. 31 Gesamtwasserentnahme nach Quelle G4-EN8 13.217 13.707 m3³ S. 33 41 // 45 Start Die IBB im Überblick Abfall, Verbrauch, Materialien, Abwasser Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Gesamtvolumen der Abwassereinleitung nach Qualität und Einleitungsort G4-EN22 10.793 11.256 m3³ S. 33 Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode, davon G4-EN23 100,268 86,239 t S. 32 Papier 28,336 24,904 t Datentonne 8,847 10,845 t Grüner Punkt 6,996 6,996 t Glas 34,434 34,434 t IT-Schrott 2,662 1,415 t 0 0,112 t Hausmüll 7,533 7,533 t Sperrmüll 8,300 0 t Altholz 3,160 0 t 22,13 20,023 t Kopierpapier 12,650 10.903 t Logopapier 1,500 1.200 t Broschüren etc. 7,980 7.920 t 4.496.689 4.015.545 Anzahl Stahlschrott Eingesetzte Materialien nach Gewicht und Volumen, davon Kopien G4-EN1 ab S. 32 42 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Weitere Kennzahlen Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation GRI Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Erläuterung 2015 Sektor spezifischer Indikator (Produktverantwortung) Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. G4-FS11 Bei den Finanzanlagen der IBB stehen aufsichtsrechtliche, liquiditäts- und kreditbezogene Aspekte im Vordergrund. Aufgrund der damit schon verbundenen Vorauswahl (EZB-Fähigkeit, GC-Pooling-Fähigkeit, Mindestemissionsgrößen, regionale Beschränkungen, Beschränkungen in den Assetklassen) erfolgt keine weitere Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren. Investitionen Gesamtzahl und Prozentsatz der signifikanten Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder unter Menschenrechtsaspekten geprüft werden. G4-HR1 Die Investitionsbank Berlin operiert ausschließlich in der Region Berlin, in der die Menschenrechtslage nicht besorgniserregend ist. Die Einbeziehung von Menschenrechtsaspekten ist jedoch Teil der Beschaffungs- und Vergabeprozesse. Rechte der indigenen Bevölkerung Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Menschenrechte oder menschenrechtliche Auswirkungen geprüft werden. G4-HR9 Da die IBB nur einen Standort in Berlin hat, sind solche Prüfungen nicht relevant. Die menschenrechtliche Situation in Deutschland gibt keinen Anlass zu Prüfhandlungen. Politik Gesamtwert der politischen Spenden G4-SO6 Im Berichtsjahr hat die Investitionsbank keine Geld- oder Sachzuwendungen an Parteien oder Politiker getätigt. Für die Berechnung im Jahr 2014 wurde der Umrechnungsfaktor der VfU-Kennzahlen 2015 zugrunde gelegt. witterungsbedingte Schwankungen 3) Aus der aktiven IT-Nutzung ergaben sich die durchschnittlichen Gebäudenutzer. 1) 2) 43 // 45 Start Die IBB im Überblick Nachhaltigkeits­ management Geschäftsethik & Produktverant­ wortung Gesellschaftliches Engagement & Kommunikation Soziale Verantwortung gegenüber Beschäftigten Umweltschutz & Ressourceneffizienz Nachhaltigkeitsbilanz Impressum Herausgeber Investitionsbank Berlin Unternehmenskommunikation Bundesallee 210 10719 Berlin Telefon: 030 2125-0 Telefax: 030 2125-2020 www.ibb.de Konzeption und Gestaltung Heimrich & Hannot GmbH Stralauer Allee 2 10245 Berlin www.heimrich-hannot.de Bildnachweis janvier – Fotolia.com, Markus Mainka – Fotolia.com, kateleigh – Fotolia.com, amenic181 – Fotolia.com, Freer – Fotolia.com, eugenesergeev – Fotolia.com, Gina Sanders – Fotolia.com, kebox – Fotolia.com, Tiberius Gracchus – Fotolia.com, MITO images – Fotolia.com, coloured photograph – Fotolia.com Wir bedanken uns bei der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die uns durch den Einsatz von zwei Studenten des Master-Studiengangs Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement bei der Erstellung des Berichts unterstützt hat. 44 // 45 Zurück zu Seite 1 Investitionsbank Berlin Bundesallee 210 10719 Berlin Telefon: 030 2125-0 Telefax: 030 2125-2020 www.ibb.de
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