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Full text : Der Sieg der Arbeiter und Matrosen im Dezember 1918 in Berlin / Wrobel, Kurt (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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lithiöoliem  Typus  ähnlich.  Die  Schlagflächen  erscheinen
nachgängig  in  der  Drift  wieder  etwas  abgerieben  und
abgerollt.
Lause-Penn,  Kleines,  nördlich  der  Birkenstrasse  bis  zur
Magdeburg  -  Halberstädter  Eisenbahngrenze  ,  jetzt  verschüttet.
Ueber  den  Namen  siehe  unten.
Nach  Mittheilung  des  Eigenthümers  Alfons  Lenz  ist  ein
stark  gebräunter,  zu  einem  Trinkgefäss  verarbeiteter  Menschenschädel ­
  hier  im  Torf  um  1872  ausgegraben  worden.  Verbleib
unbekannt.
Lause-Fenn,  Grosses,  beiderseits  der  Beusselstrasse,  nördlich ­
  der  Tburmstrasse.  —  Fidicin  ist  geneigt,  für  Lause-Fenn
Klause-Fenn  zu  emendiren  und  meint,  dass  dort  eine  Klause,  ein
Götzentempel  oder  dergleichen  gelegen  habe;  diese  Etymologisirung
  ist  jedoch  sicherlich  unrichtig.  Vergl.  Grundbuch  der
Stadt  Berlin,  1.  Abtli.  1872,  S.  31.
Rehberge,  Wurzelberge,  zwischen  dem  Kirchhof  der
Domgemeinde  an  der  Müllerstrasse,  der  Reinickendorfer  Grenze
und  der  Hennigsdorferstrasse.  In  den  hier  vorhandenen  Dünen
kommen  die  alten  Vegetationschichten  und  die  Osteocolla,  wie
sie  Lossen  a.  a.  0.  S.  1068  schildert,  mit  Feuersteinsplittern  und
Urnenscherben  vielfach  vor.  Gehenkelte  Stücke  der  letzteren
und  die  Zusammensetzung,  Härte,  Farbe  und  Glätte  lassen  auf
vorwendische  Stätten  schliessen.
Plötzensee,  der  kleine.  Bei  Abtragung  der  benachbarten
Sandhügel  zur  Zuscliüttung  desselben,  nahe  der  Seestrasse  und
dem  Nordufer  eine  Steinkugel  und  zwei  Reibesteine.  Im  M.  M.  II.  23.
Wedding.  Der  Wedding  und  die  grosse  Berliner  Stadthaide. ­

„Wenn  man  vor  einigen  Jahrhunderten  von  Berlin  aus  die
Panke  mit  den  an  ihren  beiden  Ufern  sich  hinziehenden  Wiesen
überschritten  hatte,  traf  man  auf  ein  sandiges,  mit  Haidekraut
und  Fichten  bewachsenes,  und  von  moorigen  Wiesen  durchzogenes
Terrain,  das  sich  westlich  bis  Spandau,  und  von  der  Spree  bis
zu  den  Feldmarken  Reinickendorf,  Dalldorf  und  Tegel  erstreckte.
Keine  Spur  von  älterer  Bebauung  hat  sich  darin  vorgefunden,
und  scheint  diese  Gegend  seit  den  ältesten  Zeiten  nur  Haide  gewesen ­
  zu  sein,  durch  welche  sich  die  Heerstrassen  nach  Spandau
und  Ruppin  hindurchzogen.  Der  westliche  Theil  dieser  Haide
gehörte,  nach  den  ältesten  Nachrichten,  zu  dem  in  der  ersten
            
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